Indiana Tribüne, Volume 13, Number 327, Indianapolis, Marion County, 14 August 1890 — Page 3
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Roman don Joachim don Düroto. (Kortsesuna.) 4. .Was soll denn der Bimmelbammel schon so früh?" murrte die kleine Zofe der Grasin Bentikoff und schlurrte, den Besen in der Hand, das Häubchen auf vem unfrisirten Haar, verschlafenen Antlitzes nach der Thür, eiwa?ge Weiblein mit Strohdecken oder Mnnlein mit Waschleinen rechtzeitig zu verscheuchen. ylkr wno nlls gelausi i" ut zm einem Ton, der jedes fernere Hoffen ausr- t , ;i i ü .er' chlon, durch die Thurspalte, that dann aber einen kleinen Schrei und einek mächtigen Satz nach rückwärts. .Gott erbarme sich, Sie (ind! I Der da draußen stand, war weder der Schornsteinfeger noch der Milchmann. Es war ein fürstlicher Lakai in goldiger Livree. Nicht gerade, daß man feiner Erscheinung zum ersten Mal im Bereiche dieses Hauses gewahr wurde. Nur die Frühe der Stunde und der ! Gegensatz zu der eigenen Toilette hatte i w:. f r: ... w ir: trzx. : k UIC IHIIIC jU VCIll llCWICll '11(1 und zu dem großen Satz hmter die Thür veranloizt. Herr Siegfrled, Kammerlarar der Jhrer Hoheit der Prinzefsin Therese, war ein ernster Mann, zu keinerlei Schäkerei geneigt. Zofen außerhalb der Hofatmosphäre waren ihm eben nur .Zo- , uno nachdem er den Bnes durch die Thürfpalte geschoben und sofortige Abgabe empfohlen, sobald Frau Grünn aufgestanden, stelzte er steifbeinig die i.. i. i . . . JClCfC IjClUillCl. Minna's Kopf steckte sich trotz der Papilloten durch die Thür: .schlagen Sie doch nur rein Nad, Herr Pfau! Unsere Hausthür ist ein brschen enge!" Wer den Kammeriatzen schmaaelt, ist ' hr Freund wer ihnen grob kommt, mponirt ihnen, Kammerkatzen ignoriren. heistt, sie zu Todfeinden haben. ulttnna betrachtete das auf dem Brief vorsichtig angebrachte Siegel mit unmuliiaer Verwunderung, ralsonrnrte im Stillen über die jedem Einblick wehrende Dicke des Papiers und gab dann, ganz dem Besen und dem Staubtuche hingee n ff k srs. tgevcn, ferneres uoncjeii aus. er Vnes laa neben der Kaffeetasse der Gebletertir und harrte seiner Eröffnung durch berechiigte Hand. Die Grast Bentlcosf hatte eine schlaflose Nacht gehabt und in Folge desen wurden die Äorhanae ihres chlatümmers flüher als aewöhnlich herauf, gezogen, behufs Jnscenirung der großen Tollettenarbeit. Diese Toilette stets ohne jede Hilfe zu besorgen, war der Stolz der Grasin und das Resultat ihrer strengen Erziehung im Vaterhause. Die Morgensonne beleuchtete feine Zuge und viel Reste emstlger Schönheit. Als das Nachthäubchen ttel. ze,ate sich ledoch eine bedenkliche Oede, und hämische, unzarte Gemüther halten vielleicht das unschöne Wort Platze nicht umgangen. Die Oberlipve lnnq etwas faltig herab, weil die Perlenreihe außerhalb ihres Vestimmungsorteö allnächtlich im Wajjerglase nach ihrer Muschel fuchie. Die Haut war fahl, die Siirn zu hoch, die Büste etwas flach. So die Dame in der indiscreten Morgensonne lhres einsamen Gemaches. Bald daraus nnden wir ln dem eleganten Salon vielleicht mehr elegant durch geschickt drapirte Wandleller, un geheure Makkrcbouquets, anmuihrg hingeworfene Ptüschstücke, als durch altes Sevres Porzellan und gute zelgemalde - eine reizende Frau rn zterltchem Ne aliaee: aschblonde urnlockchen rn luftigem Gekräusel gaben dem Gesicht . r t t . t ... o.? . ii. v . etwas tttnoilcues oer ,einl yallr, panr der runzelfüllenden Paste, die das ängstlich bewahrte Geyelmn,fz des Hauses Tr'öcort Fröres in Paris bildete j ne rosige Färbung, die den Fleischton der . r. i jm m fL t . ersten ugenv uver mmt nnrsr, oie sonji en jenen dauerhaften Stoss erinnern würden, auf dem unsere Ailvoroern lyre Urkunden zu verzeichnen pflegten. Daß in der Vergangenheit der Gräfin irgend etwas unklar war. suhlte Jedermann heraus, trotz der Stellung, die sie sich bei Hofe zu erringen verstanden hatte. Der SleuerCerberus schüttelte bedenklich den Kopf, vergeblich bemüht, den 'Aufwand der Gräfin init der spärlichen Wittwenpension in Einklang zu bringen. Einzelne Widersprüche über ihre Veraugenheit warfen leichte Trübungen über das Spiegelbild der Grasin, obsü)n dasselbe zur Zeit ein durchaus reines war und doch hatte Prinzessin Therese sofort herausgefühlt, daß sie sich, auf dcr Suche nach der Dritten ,m Bunde, bei der Gräsin auf der richtigen Fährte befand. Nun hielt Zoraide Bentikoff den dicken Brief der Prinzessin in der Hand und der Morgenkaffee blieb darüber gänzlich unberührt, denn in dem Briefe stand ge schrieben: .Liebste Grasin! Der gestrige Abend war der schreck lichste, den ich je erlebt! Was er auf offener Sense gebracht wissen Sie ja. Was sich aber hinter den Coulissen ab spielte, als alle Gäste fort waren und der Fürst mich zu einer Besprechung in sein Arbeitszimmer befahl, war wirklich geeignet, mich von allen ferne len Ertra r?ganzen zu curiren. Wie der Fürst hinter d-e Geschichte gekommen ist bleibt sich gleich. Ich möchte Ihnen nur den guten Nalh geben, sich bei Hofe nicht weiter bemerklich zu machen und die Diskretion um jeden Preis zu wahren, sowohl um meinet, wie um Ihretwillen. Ich wollte Ihnen dies fchon gestern Abend sagen, aber Sie hatten Ihren Nückzug in so unglaublicher Eile angetreten, daß mir baucht, etwas, das einem nicht ganz reinen Gewissen verzweifelt ähnlich sieht, hätte bei diesem schnellen Rückzüge die Hand im Spiele gehabt. Nun, mit geschehenen Dingen ist nicht mehr zu rechten! Vielleicht danken wir, Gerhard und ich, eS der Persönlichkeit, bie uns zu einem Aussprechen unserer Gefühle verholfen vielleicht auch nicht; der Erfolg gibt eben den Ausschlag der .That; denn diese kleine Liaison mit Gerbach ryar.i. an. und lürZch.reizentz,
ich hätte aber nie gedacht, daß ne emen solchen Sturm von Leidenschaft in seinem Harzen entfesseln würde. Denken Sie sich nur, daß er sich ernstlich eingebildet hat, ich könnte ihn heirathen l Der gute, naive Mensch, der gerade wegen dieses kindlichen Vertrauens einen so unbeschreiblichen Reiz für mich hat! Dazu im Gegensatz das düstere Feuer seiner brennenden Augen. Nach einigen beängstigenden Worten, die er mir gestern Abend noch zuraunte, bm ich in beständiger Sorge, daß er irgend etwas mich CompromittirendeS losläßt. Sollte er nicht zu Ihnen kommen, Gräsin, so fahren Sie zu ihm ; dringen Sie ihn zur Ruhe, um jeden Preis ! Fassen Sie ihn, derartigen Naturen entsprechend, bei der Hochherzigkeit. Jedenfalls würde Ihnen dieses mehr als alles Vorhergegangene danken Ihre ohlaffectionirte Prinzeß. P. S. Eigentlich hat die EchterShausen doch einen unglaublichen Dusel, nicht vahr?" Die Gräfin hatte den ganzen Apparat ihrer Selbstbeherrschung in's Feld zu fühlen, um äußerlich die Ruhe zu wah ren, die bei so mühsam angelegter Schönheit das Haüpterforderniß ihrer Erhaltung ist. Sich in die Haare fahren ging
nicht; ebenso gefährlich ar Lahneknirschen. Es blieb ihr also nur noch Augenrollen übriz, dem nichts entgegenstand. Fürstengunst ist eitel Dunst. Nach Dank von Fürsten rannst lange ourst.'n ! Die Zofe Minna hatte heute einen unglücklichen Tag. Als die Glocke wie, der ertönte und sie in niedlichster Toilette an die yiu eilte, machte eS der lntretende noch schlimmer, alS der hochnastae Lakai von vorhin. Er fragte nichts, er sagte nichts ; er schob die ganze Minna bei eite und betrat unangemeldet den Salon der Gräsin. Dieser rücksichtslose Mann war der Lieutenant von Herhut. Der so patent gekleidete Ossicier konnte von Glück sagen, daß keines Vorgesetzten Auge auf ihm ruhte. Kaum sich vorder Grasin verneigend, warf er die Mütze achtlos auf den Teppich und sich selbst in ein Fauteuil. .Ich mun die Prinzessin sprechen sagte er ohne Einleitung. .Hier oder anoerswo, ist mir egal ! Ich bitte um Ihre Vermittlung, Gräsin ! Vielleicht wäre Zoraide trotz der aerechtfertigten Erbitterung über das, waS ihr die Prinzeß angethan, weniger grausam in der Wahl des Mittels aemesen. das Gerhard zur .Nuhe bringen sollte. hatte nicht sein Benehmen sie gerelzt. Auch seinerseits diese gänzliche Ntchtachtung! Ohne ein Wort zu erwidern, zsa sie den Brief der Prinzeß aus seiner Hülle, legte ihn schwelgend in Gerhards Hand ginc; dann hinaus und überließ ihn der Pem. Es blieb eine Weile ganz still in dem Gemach. Dann hörte man plötzlich ein heftiges Klirren, von dem Säbel herrührend, der der Hand des Lieutenant von Herhut entglitten war, als der eiserne Druck, mit dem ihn diese Hand umklaminert hatte, sich löste und er rasselnd zu Boden schmetterte. Die Gräsin horte das heftige Oeffnen der Thür sie hörte einen Schritt die Treppe hinuntergehen den Schritt eines Mannes, der sich schwer auf das Gelän, der stützt, um unter der Wucht einer Bürde das Gleichgewicht zu behalten. In später Mittagsstunde ging derselbe Nann mit demselben schwankenden Schritte durch den Park dem Schlosse zu, und die Leute, die ihn gehen sahen, meinten, der junge Ofsicier sei trunken. Der Seelenkenner aber, der den seltsam abwesenden Blick des matten Augeö aus sing, schüttelte den Kopf und meint: Dieser Mensch hat einen Schlag auf's Herz bekommen. Die Birken deS ParkeS schaukelten ihr liebliches Laub Gerhard sah eS nicht. Der Fink schmetterte sein lustiges LiedGerhard hörte es nicht. Er sah nur die Gestalt, die für ihn die reinste, heiligste gewesen-herabgesunken zu einer gewöhnliche Kokette, und auf das Wort Liebe, wie es in seiner Brust erklungen, als ein Ruf aus einer bessern Welt, tönte die Antwort: Die kleine Liaison mit dem naiven, heißblütigen Jungen. Nun ging Gerhard Herhut aus, um seiner Braut den ersten Besuch zu machen. Walpurga bewohnte ein paar nach der Gartenseite deS Schlosses gelegene Zim mer. Eine altere Erzieherin aus dem Stift, in dem Walpurga ihre Kindheit verlebt, war ihr nach der Residenz gefolgt und vereinigte in ihrer anspruchslosen Persönlichkeit die Eigenschaft einer dame d'honneur, mütterlichen Freunbin und Garderobendame. Fräulein von Meerscheidt Hatte die vorzügliche Eigenschaft, nur da zu sein, wenn sie da sein sollte, nur zu Hören, wenn sie Hören sollte, und auch der Sinn des Sehens wurde in gleich löblicher Welse regullrt. Nachdem Gerhard ihr vorgestellt or den und er ihre Glückwünsche schweigend entgegengenommen hatte, verzog sich Fräulein von Meerscheidt und ließ das Brautpaar diskreter Weise allem. Durch das Fenster klang das Rauschen der Baumwipsel, die Tische waren voll Blumen, die Atmosphäre voll Duft - der ganze Raum trug die Frische und Poesie eines Mädchenheims, und doch WaS ging den Mann da das Kind mit k. Wiixm . mS fltm Vlt IVßlil MJ I inerten ihn die Grübchen in den runden Wangen, wenn sie lächelte. Sie lächelte aber nicht und das Gefühl, mit dem sie dS Klirren seiner Svelm im Kornd vernommen hatte, war nur das einer dumpfen Resignation. Nun faß er ihr aeaenüber. st.irrte nach den Wänden, und die Hand, die den Helm hielt, bebte. DaS zunge Antlitz schien um Zayre gealtert. Mit weiblichem Instinkt fühlte daS Madchen: Dieser Mann hat viel mehr '... r m i . C ! CT-1. gelitten, ais icy. ie rannie ,r u zesstn. .Haben Sie irgend welche Wünsche, - t i r .5 f.' mi.it oelrelfeno oen Zellpunr! unserer -veiinu luna, Fräulein von Echtershausen?" i .Hch nicht. Ich spreche nur ,m aus kbrückliöeyIuftvs .dtf Fürsten. Die
Hochzei! soll sehr oalo stattfinden, tn sechs Wochen (Walpurga sprach sehr leise und wandte daS Köpfchen ab) noch ehe die Prinzessin sich verbeirathet. .Und bevor Prinz Erwin zurückkehrt. Ha, ha, ha, Seine Hoheit hat einen diplomatischen Coup gemacht, auf den er stolz sein kann wirklich stolz. Ob auch über Leichen sein Weg geht, er kommt zum Ziele. Moralische Morde sind ja an unserem Hofe prioilcgirt. Uebrigens ist es dje erste Bitte, die ich Ihnen vortragen möchte, die, den Namen der Dame, die Sie vorhin nannten, thunlichst zu i n:. . cm n ... r m
vermelden; auf oie vraye: arum f wiu ich Ihnen die Antwort im Voraus geben. Diese Dame zählt unter die herzlosesten ihres Geschlechtes, und Gott möge ihr verzeihen, was sie mir gethan ich kann eS nicht. Weitere Besprechungen werden sich, wenn Sie sonst keine Befehle für mich haben, schriftlich erledigen lassen, denn ich denke, eS wird Ihnen recht fein, daß ich mich kl suits des Regiments habe stellen lassen, um die Zeit bis zur Hochzeit zunächst bei meinem Onkel zu verbringen. Ich nehme an, Ihren Wünfchen damit entgegenzukommen. Leben Sie ohU" .Adieu!" klang eS ebenso kalt von Walpurga'S Lippen. Gerhard'S Sporen klirrten an einander er küßte ihr die Hand und die Thür schloß sich hinter ihm. Es aab einen Mann aus alter Zeit. Ux in Beziehung auf die Tugend der Gastfreundschaft nachstehende Hypothese aufzustellen liebte: .Gäste bringen doppelte Freude in'S Haus, einmal wenn sie kommen, und zweiteuS, wenn sie wieder gehen." Der Mann war Pessimist und doch hatte er in gewisser Beziehung recht, denn wie AlleS im Leben, . hat auch die Gastfreundschast ihre helle und ihre dunkle Seite. ; ..m, '. Auf der dunklen Seite stehen fordernde ältere Damen, die mit musterhafter Consequenz auf Ehre und Eiermer halten. Dunkel sind ferner jene ausartenden Quartaner, die dem Wort .unser" eine beängstigende Ausdehnung geben ; Knaden, die dle Nomantant-Rosen zu Pettschenstielen verwenden, mit Vorliebe durch Treibhausfenster schießen, junge Birken anzapfen, und durch Herausziehen der Teichschleusen Fisch- und Gutsbesitzer kranken. Da diese orte von Gasten sich selbst aber so unendlich wohl dabei fühlt, erträgt der Gastfreund von Korinth die Knaben, die ihm theuer sind. Die schlimmste Sorte von Gästen aber klnd erwachsene Söhne in dem Stadium intensiver Verliebtheit; denn diese sehen daS Vaterhaus nur für eine schwer zu umgehende Durchganqsstatton in jener Zeit an. Fällt ibr Urlaub mit dem schönen Weihnachtsfest zusammen, so reisen besagte vohne allerdings nach Hause, aber nur weil es so sein muß. cit kommen am heiligen Abend an und behaupten, am zweiten Feiertage wieder in der Garnison sein zu müssen. Daß dann ein Ball stattfindet, zu dessen CoKillon .Sie" engagirt ist, verschweigen sie wohlweißlich, wie überhaupt Schweiz i r m r . ?tn ccr Zwea ihres Vesucyes zu sein cheint; denn alle Berichte über kleine Vorkommnisse deS Hauses werden nur mit einem zerstreuten Lächeln entgegengenommen. Die Hoffnung der Schwestern, mit dem großen Bruder Visiten zu machen. xm ihn den Freundinnen zu zeigen, ereist sich als schöner Traum. Auf dem Lande erden nur die Pferdeiälle flüchtig inspicirt, Kühe und andere rützliche Thiere fallen gänzlich ab, und der sich vertrauensvoll nahende Teckel, ird abgewehrt, weil er angeblich .haart", obschon eS tiefer Winter ist. Diese Art von Söhnen sitzt stundenlang jn der Sofaecke, raucht unendlich viel Cigarren, antwortet selten und wird erst lustig, wenn der Moment der Abreist kvmmt. (vorNttzuna folgt.) Jrau HenNÄ - WUhelmi ve, haftet. Die in den ganzen Wer. Staaten bkkannte freidenkerische Vorleserin Frau Henrich-Wilhelmi wird jetzt in Deutschland wegen Gotteslästerung gerichtlich verfolgt. Ein Berliner freisinniges Blatt schreibt darüber: . Um das Verdienst, die erste gegen eine Frau gerichtete Ketzerverfolgung im Deutschen Reich neuen Stils in Scene gesetzt zu haben, streiten sick in diesem Augenblick die Staatsanwaltschaften in Kiel und in Erfurt. Nach der Kieler Staatsanwaltschaft soll nämlich die durch freidenkerische Vorträge weithin bekannte Nednerm Frau Hedwig HennchWilhelm! aus Granadt', Gotteslästeivng begangen und sich mit 8 166 deS Strafgesetzbuches in Conflikt gebracht haben ; während zufolge der Scharfsinnigkeit des Erfurter StaatSanwalts es nicht der Herrgott, sondern die christliche und die mosaische Kirche ist, um dererwlllen die Ketzerin mg Gefängniß wan dern soll. Kiel fand die Angelegenheit sogar so dringend, daß eS. trotzdem Frau Wilhelmi in Kiel heimathsberechtigt ist und aucntyalben ö ttentlich au trttt. aeleaent lich eines in München angekündigten Vertrages einen telegraphischen VerHafts befehl erlieS. So wurde dieselbe in München sistirt und erst nach 24 Stun den gegen Caution freiaesebt. Erfurt dagegen vermochte nicht umhin, einen Vlruorles gegen oie Angeriagte zoszulassen. Die sonderbaren Untersuchungen, welche die aus dem deutschen Freidenker Congreß in Hannover gehaltenen maß vollen Verträge bereits herausbeschworen haben, kündign die neue Richtung der Staatsretter aenüqend an. Juden daS robuste Vorgehen von Kiel und Erfurt gegen eine Frau von hoher Bildung und geistiger Energie beweisen im Grunde doch nur allzusehr, wie nahe daS Deutsche Reich an Rußland, daS Land der Kiute uns der polizeilichen Ketzerverfolgungen, renzt. Noch ein BiSmar Interview. Fürst Vismarck hat abermals einem Berichterstatter deS russischen Blattes .Nowoje Wremja" ein Interview geLattet. Er saate unter Anderem:
Ja, mir gibt man beim Leben die Ebren des Todes. Mich begräbt man wie Mailborough. Man wünscht nicht blos, daß Marlborough nicht wiederkehre, sondern man wünscht, daß er wirklich sterben möge, oder wenigstens auf den Rest feiner Tage schwiege. Mit meiner Lage söhne ich mich auS. Alles hat sich in so legalen Formen vollzogen, daß ich auch gar nicht daran denken kann, zu protestiren. Wenn ich frühmoroens inmitten' dieser Natur aufwache, so fühle ich sogar eine große Freude darin, daß keine Verantwortlichkeit auf mir liegt, man sühlt sich frei, unabhängig, so wie ein rechtschaffener Landedel.
matm.jcin soll. Aber zugleich damit, : x. ... rr v . r. ir ... ; j. i iüuu iuj iuuji uciu;ccii, ouy iaj rnicg 4U rv.r. c... öS .f!iü t.fi'fi' i r r ayre mir oer Poilllr oescyasllgr yaoe - und auf einmal daraus verdickten, ist u nmöalich. Hn der Tbat bilft man mir darin eifrig urzd Niemand von meinen Gefährten ln der Pollttk, Niemand von meinen zahlreichen Bekannten kübrt mich durch seine Besuche in Versuchung. Mir rust man Halt! zu, mich meldet man wie einen Pestkranken, indem man sich furchtet, sich durch einen Besuch bei mir zu ron'prvmiiilren, uno nur meine rau oesuchen noch von Zeit zu Zeit ihre Bekanntinnen. Deshalb bin ich immer erfreut, über die Besuche von Repräsentanten der Presse, welche sich für fragen der Pouttk lnteres siren, und mit welchen ich über Dinge spreche kann, die fortfahren, mich ,u beschäftigen. Aber auch das ruft Unzufriedenheit hervor. Man kann mir Nicht verbieten, zu denken, aber man möchte mich gerne hindern, meinen Gedanken Worte zu geben, und wenn es möglich wäre, hatte man mir langst e,n silsnos däF, einen ölautkord angelegt. Schwärmer oder Betrüger? Schwere, sehr schwere Beschuldigungen und Anklagen sind von einer Frau Kinnehan aus Rockford in Illinois gegen den bekannten Dr. schwemsurth, .den neuen Christus", wie er sich nennt, erhoben worden. Dieselben sind solch' scandalöfer Natur, daß sie sich kaum erwähnen lassen. Besagte Frau Kmnehan hatte ihren Wohnort Rockford vor etwa einem Jahre verlassen, um als gläubige ecle und .Jüngerin dem angeblichen Gottgesandten nachzufolgen. Sie war aus der presbuterianischen Kirche ausgestoßen worden und hatte sich zu Schwernfurth begeben, um dort zu leben. Dieser Tage nun kehrte sie, ganz unerwartet und offenbar gründlich von ihrem Wahne geheilt, nach Rockford zurück, wo sie die scandalöfen Enthüllungen über Schweinfurch machte. Sie bezeichn den Mann als einen gemeinen Betrüger, einen gewissenlosen und im höchsten Grade unmoralischen Schurken. Sie erzählt, daß Mary Weldon, die Tochter von Schweinfurtbs .führnehmster Jüngerin und Schülerin- Nacht für Nacht dasselbe Schlafgemach mit dem vorgeblichen Heiland getheilt habe und daß nun sowohl sie (die Weldcn) wie auch ein anderer weidlicher Engel", sich in gesegneten Umstäuden befinde! Schmeinfurlh habt ihr (der Kinnehan) dies auch zugestanden, dabei aber erklart, .daß die Einp f ä n g n i ß der beiden Engel vom Heiligen Geiste herrühre!" Außerdem erhebt Frau K. noch eine Menge ähnlicher Beschuldigun-. gen gegen Schweinfurtl Einem Zeitungsberichterstatter, der den Dr. Schweinsurth in der Angelegenheit interviewte", erklärte Letzterer, daß Frau Kinnehan genannte Beschutdigun gen gegen ihn nur aus lerger und Neid darüber erhoben, weil er sie nicht unter die Schaar seiner .Engel" aufgek nommen habe. Vom Vviland. Aus Berlin wird gemel bet: Großes Aufsehen verursacht in der Umgegend des Weddings der Selbstmord eines jährigen Kindes, um so mehr, als dieser Vorfall in ganz frappanter Weise an die im vorigem Jahre so viel Staub aufwirbelnde Affaire .Sandrock" in der Treskowflraße erinnert. Jn dem Hause Gerichtsstraße 61 bewohnt der Arbeiter K. in der dritten Etage mit Frau und zwei Kindern, Mädchen im Alter von 2 bis 4 Jahren, zwei Zimmer und eine Küche. Bei den K.'schen Eheleuten befand sich seit mehreren Jahren ein Waisenknabe, der nunmehr 6jährige Herman Zschnnski, in Pflege; der Knabe scheint aber mit wenig Liebe und Dankbarkeit an seinen Zieheltern gehangen zu haben, denn Z. erzählte wiedetholt ob mit Recht oder Unrecht bleibe dahingestellt in der Schule, daß er von den K.'schen Eheleuten in grausamster Weise mißhandelt werde und zwar geringfügiger Veraehen wegen. Mehrfach war der Kleine seinen Pflegeeltern bereits entlaufen, wurde jedoch regelmäßig denselben wieder zugefiihrt. Auch am jüngsten Sonnabend hatte der Knabe wieder eine Strafe zu gewärtigen und wurde aus diesem Grunde und um das Wortlauten zu verhindern, von Frau K. in die Küche eingeschlossen, worauf sich die Pflegemutter entfernte. In der siebenten Abendstunde sahen plötzlich mehrere Hausbewohner zu ihrem nicht geringen Entsetzen, wie J . v n Herman ZsHynrl zum enfrer yinaus kroch: im nächsten Augenblick aber rich tete sich der Knabe am Fensterkreuz hoch, ließ dann die Arme los und stürzte sich in die Tiefe, wo er mit zerschmettertem Schädel tedt aus dem Hose liegen blleo. Die Leiche deS kleinen Selbstmörders rpurde nach der Morgue geschafft. Eine aufregende Scene spielte sich an einem der letzten Abende in einem Wagen des von Jena nach Weimar fahrenden Eisenbahnzugeab. Als in Jena Mihrere Weimaraner in ein Coupö einstiegen, fanden sie darin bereits kinen hübschen Herrn mit schwarzem Bärtchen sitzen, der vergnügt mehrere bekannte Gassenhauer, wie .Du bist verrückt, mem Kind" und .Siehst wohl. da kimmt er" vor sich hin sang. Als der Zua sich in Bewegung gesetzt hatte. erhob sich der Herr und ba: einen der Mitreisenden um Feuer. Der Bitte wurde bereitwilligst entsprochen, merkwürdiger Weise verlangte der Herr aber trotzdem seine Cigarre brannte, nach einigen Mlnuten abermals Feuer. .&te f t jl .m i..rr-iT--?. yaven ja welkes , fngle oer ipa, agier den er angeredet hatte. Gleichviel V rief der Herr, .wenn Siernirkein
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Die einzig nicht alkoholhaltige aus Pflanzen bereitete Medizin in flüs. siger Form, Sie ift nicht ein VereSut as Kam, tltt Veanntwew, gekürzt und versüßt, um Un Geschmack zu befriedige, sondern ew ans kalifornischen Kräutern gefertigtes Präparat. Sie tut Ist BtatBit Ottlitl wiz tat Blut, stärkt dt ,rv,n, älkela und Stlirc vertreibt Vataria d kräftigt das eyftem. Dt Org ae, wtl5, hünflgftin tZrt Funk turnen nicht rsüllen, sind d?r Vagen, iii ingeweide, 5! Leber und die Kirnt, in, SUbtiln, wtl&t chmr,lol die Thätigkeit dtefer Organ jede be dt, tft unschätzbar. Di eu, rt vinegar Bfttnl t$ti iUt Für Lent, Ich an Hklorrdoid leid, tst dt Vidiztn fehr werthvokl. t hilft in der Verdauung, kurtrt Verftoxfung, rtreibt alt, ift gut gegen Fieber, euralgia md gegen all Hautkrakt)Un. Als FamUiinmidtjink ffil 2ki , fitznd, Sd,mwts find dt ne inegar lvUter seh, etthvoS, besonder aber für Frauen und fttadtr. Flaut kauft ine Flafch und pro Hirt fU. Senn der votheker fi nicht hat, bestellt st bet U). W, fte inal gebracht hat, !rd fi nicht ihr ausgeden. VknegorVlttikb.Der i,ig bekannt Temperen, . lSitter. CI fttmulirt daS Vehirn und beruhigt di Nerven, regu, ttrt di Eingeweide und giebt in, ,rfekt Blutklnulatisn durch die menfchlichen dern, elch it vefttmmthett dt Eefundheit wiederhergeftellt. Zlrh I. Sag an, onNo.7öS2eft vtr.. Ne gort.fagt: .Ich hab in den letzten ,Llf Jahren st,tl.vin,ia?itt''u Lauf habt und 1 ift ein Haulmlttet tn einer FaUte. o. W. Ba vi R, von 169 ivaronn St,., Orlean, La., schreibt unter dem Datu dI SS.Uat l88Si folgt: .Ich bin in 15 Jahr ach Hot Lprtngg in rkanfal gangen, wetl ich an unge kund, ivlut lttt. Ich hab ben drei Flaschen .weg tttkki braucht und et hat mir ehr g, aützt all di Quellen. , t? dt best diztn, ely ljLftur urd.Frau atti fferaufon. von Dr, K. fl'w f"Omw ir-w c - - wj w w,ww - w x ich jemals enmn hab; ft hat ein Lebe ge sat; ..insar t Vü rcf(.'n. Mi ttfc" Fee W. . Dt. ton Ezdn. . 51.. Ich reibt: Ich hab f,hr an schlechter Verdauung und tnguid 0 ezcy werden geiuee und .tnegar ttt,r- erschafft mir groß rltcht,ruog. X.F.Vatl, onHuulboldt. Ja fagt: .in,ia lvitter heilt ich von Varalvft, vo ,lzn Iah,n und kürzlich hellt I ich von Rh,uaatslmui. gaS. Sauer, von OebKer. äff., schreibt: .Ich benutzt, fte .Stnaar Bitte r," al dt,i t Kruhltng nnd rfreute mich der beftk fuudhett.L. oluan, Z7Vontao,r, tr., em Vork, schreibt: .Ich halt Ibr .iblngu itter fiir in ,nudrtreifttche .Tonu." tn hsbfch, vuch f,,t. lLdnfflr: O. H. 2ViRaIL Drnff Oo. IS8 Washington Straß,, Red Vork. WvriF saloon n. Bllliard'Sall No. 92 Ost Washington Straße. John Wailaeher, EizmthSnn. irbeitsV- $aHe kfrKZL Turnhklke.? Verewe nd Loge Verben baranf ausmerk sa gemacht, daß obige Halle sich sehr gut zu, Abhaltnng don Versammlungen, Kränzchen, NnterhaUnugt u. s. d. eignet und für sole Zwecke billig zu mietheu L Qa toeub sich 'die OMu d.lt. euer geie ,, gebe ich welches!" Gleichitig zog er einen Revolver aus der Tische und legte auf den Passagier an, natürlich entstand eine gewaltige Aufregung unter den Insassen des CoupsS, man schrie, warnte und drohte, die Nothleine zu ziehen. Den Ersten, der sich an der Nothleine vergreift, schieße ich über den Haufen!" schrie aber der ge, jährliche Reisende, und er sah nicht aus, als ob er spaße. Trotzdem gelang eS einer Dame, das Nothsignal zu geben, der Zug hielt zwischen Jena und Groß schwabhausen auf freiem Felde still und drei Schaffner überwältigten den sich verzweifelt wehrenden Menschen, der nun in ein besonderes Coup6 gebracht und sorgfältig überwacht wurde. Jn Weimar, wohin man sogleich telegraphirt hatte, nahm die Polizei den gefährlichen Reisenden in Empfang. Befragt, wozu er die Waffe führte, erklärte er, er habe sich erschießen wollen, doch verweigerte er über Namen und Stand jegliche Auskunft. Gegenwärtig befindet er sich im Krankenhause, wo er, da man an seiner Zurechnungssähigkeit billig zweifelt, aus seinen geistigen Zustand geprüft werden soll. In Gandia b ei Valencia vurde dieser Tage unter den Cholerakranken, welche in dem dortigen Kran kenhause untergebracht waren, eine Frau leblos im Bette voraerunden. Tiit Aerzte erklärten, daß sie der herrschenden Krankheit zum Opfer gefallen sei. und so wurde selbigen Tages die Ueberführung des Leichnams nach dem Kirchhof anbe räumt, welcher sich in beträchtlicher Entsernung von dem Lazareth befand. Auf dem Wege kam der Leichenzug an einem Felde vorbei, auf dem mehrere Landleute ihre Arbeit einstellten, um für die Ruhe der Verstorbenen zu beten. Plötzlich sahen sie entsetzt, wie sich der Sargdeckel bewegte und die Toote einen Arm he? ausstreckte. Das Geschrei der Leute brachte den Zug zum Halten, der Sarg ward völlig geöffnet und Ux vermeintliche Leichnam richtete sich in die Höhe. Die Aermste war durch die Bewegung der Bahre aus todesähnlicher Starre erwacht und bat nuft mit schwacher Stimme um Hilfe. Jn das Dorf zurückgebracht, erholte sie sich vollends und erfreut sich heute des besten Wohlseins. . Ttlephon 1W2. Calt Altiku.
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u3l UHU UIUUIIIC Route st, West, Nord. Süd? stttml Zuecro mit den felnSen Parier, Lehr.stnhle- und Speisewagen, mit Dampf geheizt und mit lek trzitSt bkleucht,t. Die schS.fte Ellenbahn. zügeln der Welt. Die dorzüaUche efSsffenh.tt der Geleise und der Maichweie geitatten die te Scdn.ll'gke't be röNer 8teji t. D'- Uni. ae Linie, welch? h Passagiere och dem G't'rid kn ral epot w New Fork bringt und rknkn da'dntch zwei Stunden Z,Ü spott. Die Smfahrt in Chieag ermöglicht i.en Uebttblick übtt den CJi&'oan den Bouledard und die schöngen Strabe der Stadt. Die Zöge laufen i den Central Bahnhof don Cin ciana ti, die Union Depot teveland, Bnksalo und kllb any, serner t Loutk, Peoria. Die Office in Indianapolis befindet stch ini No. 1 Oft Washington Straße, No. 138 Süd Illinois Straße, und dem Union Babnbrf. n?o Ticket naS all Theilen ker Wer Staaten, Canada nd Meriko zu den medrigSn Aten n bekomme sind. uno aue gewunfcyle lliruÄft erlhkNt reird. Oscar Q lurray, VerkthrLbinktor. D. B. Martin, GkN. Vasi. Agent. II. Bronson, HttfS Gen. Pag. Agent, Indianapolis. Ind. Dke bette Linie zwischen (Änclknktl, Dayton, Toledo, Detroit, die Seen und Canada. Indianapolis, St. Louis, Chicago, Milwaukee, Peoria, Bloomlngton Keokuk, betn Westen und Nordweften. Schlafwagen ia Nachtrügen und LeHnftnHlwagen in TaaLgen, zwischen kine tnuatt und obigen Städten. Zicketö zu deikanfen in awn Offieen in den Ber. Staaten, Canada und Meziko. J Nähere Jnformatiou bei 3. H. Hhland, Gevl. gt., Toledo, O. I. R. vtcCord, Gevl. Azt., Jnd'pl. H. 3. Rbein. Nor. Pa!f. Agt Detroit, ich. I. Vaftable D. P. Toledo, Ohrs. 8. H. Whlttleseh, C. P.A.. Dahtoo, Ob. H. ZI. Htgain, S. P. A., Chattanoogo, Tenn. 3. . Mason, City Paff. Zlgt., Cincinnati, O. I. P. Slonph, T. V. A.. Cincinnati, O. M. D. Woodford, Vice Präs. n. l? Mar. . O. McCormick. . P. &X. A. Bös lZMö in Zndiana VäbNMe ntriij fls au j ufeetigung von Cirkularen. VrieWHseu, Preislisten. Quittungen, Eintrittskarteo, Mitgliederkartell, lZroüreu, Coustiwtiolleu MreSkarteu
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