Indiana Tribüne, Volume 13, Number 327, Indianapolis, Marion County, 14 August 1890 — Page 1
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Zäh? 13 Office: No. 130 Ost Marhland Straße. s No.!!27. Jndianapolko, Jndkaoa. Donnerstag, den R. August !0. " ' '" " , ,,,, i i . 1 1111 " , , ,
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eegen dtejer SpaUe Köm 5 Cents per Zeile. Anzeigt in welche Stelle gesucht, oder ffenrt werden, finden unentgeltlich Vnfaahme. Dieselben bleiben 8 Tage steh, könne aber nbefchränki ernenert werden. nzeigen, welche M Mittags 1 Nhr obgegeben werden, finde noch am selbigen Tage klnsnahme. Werlengt. rlanat: rfort t tachttaeS VUMen Ut Köch ,d aUgeiae HauSndeit. 5(tt Cji Vfxttt euaS. ivag Be tlona t: 2 Tch'tdr und 2 Slt4tt um aus IHidt U arbktt,. fi 112 Sxrinz Straße. lüag klangt wird in MlKchen it H,uSbet! w t,r kleinen Fsmtlte. ?. ord Älabmiftr. täa Stellegefuchs. ijucht: EinJave vs 16 fahren wünscht da Kli $wtI ,u erl' rnen. 12 a? Straße, lb Zu verkaussn. kauft: ZmN PsnieS. Nachzufragen 523 a?0',vevue. da WessÄisSsssZ L rxchte: Sb Acker vom besten arten Land, Mal eine VU kstttch von der Jnen.Rnstatt mit gutem Hau, Stallungen w den gebaut. Wehre groj Farmen; mehrere Häufe mit und oh 9al, In und auKerhalb der Stadt. Z erkaufe: Hlufer und Satte t all, tadttheUe. Farmen k!,n und groß, nahe bei der ladt, in diesem und avdenn Staattn, sowie eh rere gut gelegen SesqSftSh tuser und teer Lotten, ehrer Zckereien, Grscerie?, SJalwal und ander sätt. S. S. Würgt, . öS OA Oashtngt Srrai. Dr. I. CI. Sntcttffe teschafgt fiq !s$l5lt$ mit undärjtttch Zltte K nS mit Stschlechtß, u Lrtndankheit. Office: o. 95 Oft Market Straß,. Oficß.vtunden: S tU lSNhr vonn. 2 m Uh, Hach. SZnutag uigrnomn. Tlrho94l. Volltische Nnkündkgnngen. Tom Xaesffart ist dnuokrattschn Kandidat für boi Amt des Cou nth Auditor. Die Wahl findet am 4. November 189J ßatt. - Stimmt für II. O. ÖTII-Tns, für Sonuty-Clerk. Wahl am Dienßsg, 4. November. Stimmt für Charles O. Seiblernan, rePubUkanischer Kandidat für das Amt des Crimiaal.Richters von Mario County. Großes Konzert! im 1?IllWL2äX''lÄS!trltIlll am Doliucrßag, 14. August. Musik doa .F'ullßrraf's Orcliostor, 18 Mann flark. Eintritt 10 (?entS. Gentrsl Garten ! Ecke Washington und Eaft Straße. Z,r slZö,fle ImMttt-gten in der Statt. PE?j:m& WAGNEB, Sigth. ' Der S arten i? jetzt am schönste eingerichtet und wird Nichts nndersncht gelassen jedem Vesuch cr den Aufenthalt f angenehm fwie möglich zu machen. Äsore KsrruuWu. Leichen-WeftsSisv. Off u: Ib. 91 Süd Dela.'vake Straße. Vttkt. i,o, iss, 1l4, lit, 128 Oft ytnrlZK. Veledhs ftl Off, la, Zieche tto$avt' Qallel Tolizi X. Hconlcroir. Daß größte, schönste nnd ältcfie derartig, Lokal in dn Stadt. Die geräumige und schön kgerlchtete Halle steht Vereine, Loge und privaten znr AiZaltnng von Villen, Konzerten ctsb VersasWlnnze antet liberale Vedingcrgta fit Vns5gLZ.
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GSiSsSielles,
Wir werden vielleicht in Kürze mit einer verbesserten Auslige des Arbeiter Jmport-GesetzeS beglückt, werden. Das gegenwärtige Gesetz hat die Wirkung nicht gehabt, welche man von ihm erwartete. i Aus Seiten der Behörden zeigte sich in : der Ausführung nicht der geringste Eifer. HochüenS blamnten ie jtd? hie und va durch die sonderbare Anwendung auf Leute, auf die es sicherlich nicht berechnet war, wie z. B. Geistliche. Nur wo die Jwportirten nachher in Streit mit den Importeuren geriethen, oder wo die Ar-beiter-Organisationen (wie in dem Fall des Schneiders Schmidt in St. LouiS) das Belastungsmaterial beschafften und energisch auf dem Prozeß bestanden, gab es einzelne Verurtheilungen unter dem Gesetz. Was es bewirken sollte: die Masseneinfuhr von Italienern und Sla ven. z. V. für die Bergwerks.Distrikte Pennsylvanias, hat eS nicht bewirkt. Nach wie vor kommen ganze Trupps Jtaliener und Slowaken in New Vork an und gehen direkt in die Kohlenregion ab. Ein ernstlicher Versuch, den Import zu beweisen, der in solchen Fällen unzweifelhaft vorliegt, ist unseres W'.ffenS gar nicht gemacht worden. Die neue Bill, von Wade auS Missouri eingebracht und von dem betr. Comite zur Annahme empfohlen, modelt daS Gesetz fast gänzlich um. Ihre wichtigsten Neue runden sind folgende : Das Verbot der Einführung von Arbeitern unter Contrakt oder die Beihilfe dazu wird dahin auSgedehnt, daß Ausländern untersagt ist, unter solchen Kontrakten hierher zu kommen. Sie werden mit Geldstrafen von zwanzig Dollars oder Gefängniß von 30 Tagen oder beidem bedroht, wenn sie doch hierher kommen. Die Strafen sind überhaupt in der Bill verschärft. Während bisher der Ueberführte (Unternehmer oder Schiffs-Kapitän) mit Geldstrafe wegkam, könn? unter der neun Bill der Richter für jeden Fall außer den 1000 Dol lars Geldbußen auch sechs Monate Ge fängnib oder beides verhängen. Eine weitere Verschärfung des Gesetzes ist in der neuen dritten Sektion enthalten, welche die Frage erledigt, ob A u s l ä nder im Ausland Arbeiter für die Ver. Staaten anwerben dürfen, ohne sich strafbar zu machen. Diese Sektion er klärt Ausländern, welche ausländische Arbeiter hierher importiren oder dazu mithelfen, ehe sie (die Importeure) Vürger oder Einwohner der Ver. Staaten g worden sind, als straffällig und bedroht sie, für jeden Fall mit tausend Dollars Geldstrafe oder sechs Monaten Gefängniß oder beidem. Sektion 5 erklärt die Anlockung von auswärtigen Arbeitern durch Anzeigen oder sonstwie ebenfalls als gesetzwidrig. Die auf solche Art ins Land gebrachten Personen sollen dahin zurückgebracht werden, von wo sie kamen und alle entstehenlen Kosten werden den Importeuren auferlegt. Außndem verfallen sie den sonst im Gesetz bestimmten Geld- und Gefängnißrafen. Das ist eine sehr wesentliche Verschärfung des 'jetzt bestehenden Gesetzes. Die Frage, ob auf Grund derselben Verlangt" -Anzeigen in auswärtigen Blättern als Jmport'Versuch angesehen werden kann, der im Fall des Erfolges Strafe nachzöge, ist in Verbindung mit dem Chicagoer Streik der Zimmerleute wohl aufgeworfen, aber nicht zur Entscheidung gebracht worden. Eine weitere Bestimmung vereinfacht das gerichtliche Verfahren in solchen Fäl len ; eine andere will der lächerlichen AnWendung des Gesetzes vorbeugen, welche das Engagement ausländischer Profefforen und Pastoren, Schauspieler, Sänger, Künstler K. als Import unter Contrakt ansah. Endlich ist auch ausdrücklich bestimmt, daß eS nicht verlogen sein soll, Familien Angehörigen zur Einwanderung in die Ver. Staaten behttfl'.ch zu sein. Weitgehend genug scheint das G-setz zu sein und seine Durchführung würde vielleicht dem Import von Arbeitern, in Ende machen, aber, selbst wenn daS Gesetz im Congreß angenommen werden sollte, waS bei dem Einfluß deS Kapitals immerhin sehr zweifelhast ist, so glauben wir nicht an eine zweckentsprechende praktische Ausführung desselben. Die energische Durchführung eineS solchen Gesetzes ist bloß möglich, wenn die Behörden selbst den dazu nöthigen Eifr entwickeln. Wir haben aber durchaus keine Ursache, dergleichen zu erwarten. ES ist ein äußerst seltener Fall, daß in Amerika ein Verbre-
cher oder Gesetzesübertreter nachdrücklich verfolgt wird, wenn nicht der durch das Verbrechen oder Vergehen Geschädigte die Sache betreibt. In dem angeregten Falle sind die Arbeiter aber selten in der Lage, die Verfolgung zu betreiben. Auch wird es den großen Korporativnen, welche zumeist den Arbeiterimport betreiben, nicht so schwer fallen, die Behörden zu veranlassen, zufällig nach links
zu schauen, wenn der importirte Arbeiter von rechts kommt, oder umgekehrt, und so wird im großen Ganzen das Gesetz wahrscheinlich so wirkungslos bleiben, wie bisher. DrathnaHrilhten. WetterauSj iHten. Für Jndiana : Aegenschauer, hieraus schöne Wetter. Der Eisen bahn streik. New York. 13 Auz. Die Bahn beamten behaupten, daß der Streik so gut wie zusamAtngebrochtn sei. Dagegen behaupten die KnightS of Labor, daß Alles zu ihren Gunsten stehe. Ein gtnauer Einblick in die Situation ist in Folge der vidersprechenden Angaben. von beiden Seiten kaum möglich. In Albany kamen heute zwei Äagen voll PinkertonS an. AIS .der erste Frachtzug heute von East Albany abfuhr, wur den die Pinkerton mit Steinen bewor fen. Gegen sechs Uhr Abend? hatten sich auf der Brücke über die West Albany Barvs mehrere hundert Menschen angtsammelt. Die PinkertonS suchten sie zu vttjagen und eS fielen dabei mehre Vtrmnndungen vor. In Syracuse sind von den 28 Fracht zögen, milche daselbst aufgehalten würben, diö jetzt blob sechs abgegangen. $( Weichensteller und Frachtoerlader an dem Frachtdahnhof der Delavart und Hudson Bahn find ausgestanden; ste weigern sich die Güter der Ne ZZork Centralbahn zu befördern. Aus gleichem Grunde standen die Leuse am Delaroart & Hudson Kanal auS. In Albany tritt daS Gerücht, daß die Brüserschaft der Heizer den Streik be sölossen habe, mit grober Bestimmtheit als. Die sch nellst, Fahrt. New York, 13. Aug. Der Dampfer .Teutonic- von der White Star Linie kam heute an. Derselbe hatte, die schnellste Fahrt gemacht. Er machte die Rette von Röche'S Point bis Sandy Hook in fünf Tagen, 19 Sunden und fünf Minuten. Abnahme der Bevölkerung in Main e. Boston. 13. Aug. Die Volkszäh. lung in Maine hat eine Abnahme der Bevölkerung im Laufe der lebten zehn Jahee ergeben. Einige Theile deS Staa tes, namentlichen die westlichen EountieS, weisen allerdings eine ganz bedeutende Zunahme auf, derselben steht aber eine ebenso starke Abnahme im Osten gegen über, so daß der Stat, welcher in 1888 643.000 Einwohner hatte, nach der ersten Zählung dieses Jahres nur 617,420 aus. zuweisen hat. D i e F a r m e r. ColumbuS, O., IS Aug. Die Farmer hielten heute eine Convention hier ab. Sie organistrten sich, wollen aber vorerst das politische Feld nicht be treten. Toveka. Kan.. 13. Aug. Di, Farmer? Allianz von KansaS hatte ihre Convention; 500 Delegaten waren anvesend. Eine GratulationSdepesche der in ColumbuS. O , versammelten Farmer lies ein. Ein vollständiges Ticket wurde aufgestellt. Stdalia. M0..13 Aug. DieMis. souri Farmer'S und Laborer'S Union hatte heute ihre zweite Versammlung. Die Beamtenuahl wurde bis morgen aufge schoben und verschiedene Routinegeschöste wurden erledigt. Die böhmischen Turner. Chicago, 13 August DiedShmischen Turnvereine hielten heute in der böhmischen Turnhalle eine gemelnschaft' llche Versammlung ab und protestirten gegen den deutschen Unterricht in den öffentlichen Schulen. Sie verlangen Abschaffung desselben, oder andernfalls Einführung desselben in den Schulhäu fern deS von Böhmen bewohnten Stadt theil. Cr ?adel. Wind und Wetter. Wien, 13. August. Steiermark ist schwer durch Stürme und Ueberfluthung heimgesucht. Der Schaden' ist zu einer nationalen Kalamität angewachsen. Die
ganze Gegend am Fuße der norischen
Alpen ist überschmemmt. Drohende Hungerönoth in Irland. London. 15. Aug. Michael Davitt kehrte heute von einem Besuche Irlands zurück. Er sagt, daß er die Zustände schlimmer gesunden habe, als er ervar tete. Die Kartoffelernte ist ein vollstän diaer Feblschlag. Tausende von kleinen Farmern haben fast gar nichts geerntetj und ein grober Nothstand steht bevor. Krieg zwischen Handura und San Salvador. San Salvador. 13. Aug. Keieg mit Honduras scheint unvermeidlich. Der provisorische Präsident Ezeta ist entrüstet über die Haltung von Honduras. Allerlei. Auf den Portugal gehörigen Azoren herrscht HungerSnoth. Die Stadt Montecar in Frankreich ist zur Hälfte niedergebrant. Kaiser Wilhelm wird am Donnerstag in St. Petersburg eintreffen. Die Kosten der Befestigung Helgoland werden auf 57.600.000 geschätzt. Ferdinand, Fürst von Bulgarien wird morgen nach Sofia zurückkehren. Ein Boot der deutschen Torpedoflotte, welche? von Helgoland nsch Uebergabt der Insel abfuhr, wird vermißt. Major von Wißmann erholt sich lang sam von seiner Krankheit und wird im Oktober nach Afrika zrückkehren. Eine Miß Annie Cutting. Tochter von Heywood Cutting in New York hat fich inen belgischen Baron gekaust und sich mit ihm verlobt. Der britische Generalpostmeister hat beschlossen, von den wegen deS Streiks entlassenen vierhundert BkiestrSgern bloß fünfzig wieder anzustellen. Rußland wird drei Jahrgänge der aktiven Infanterie und Artillerie zur Reserve entlasten und überhaupt die Dienstzeit von 5 auf 4 Jahre abkürzen. Die Erklärung deS Kaisers Wilhelm. daß durch die Erwerbung Helgolands das deutscheReich vervollständigt sei, hat einen guten Eindruck in Rußland hervorge bracht. 0eJisssuÄrtSßo. Angekommen in: New York: .Teutonic, City of New Porkund.WiSconstn" von Liver Pool, .State of Pennsylvania von GlaSgow. Philadelphia: Montana von London, Scandinavian" von Glasgow London in Sicht: .Amsterdam" von New Port. Ostt anSUttlf. Ueber dieZahl derMordt in verschiedenen Ländern hat ein italienischer Statistiker. Dr. A. BoSco, eine vergleichende Schrift herausgegeben. Am zahlreichsten sind nach Boöco die von einer LebenSzerstSrung begleiteten Delikte (Mord,Todtfchlaa. Kindesmord) in Italien, Spanien und Ungarn. Diese Länder scheinen alle auf ziemlich gleicher Stufe zu stehen. Dann folgen, in sehr bedeutendem Abstand und sich unteremander wieder wenig unterscheidend, Oesterreich und Frankreich, dann Deutschland, endlich Holland, England und Schottland. Der Schluß, daß die Häufigkeit mit der Rasse zusammenhängt, würde wohl voreilig sein. Die Untersuchung der Gründe der verschiedenen Häufigkeit würde sich aber jedenfalls nach konstanten Verhältnissen zu richten haben, da der kriminelle Tvvus bezüz lich der Gattung von Strafthaten auffallend lange unverändert bleibt und auch nur geringen Schwankungen unterworfen ist. Eine Veränderung tritt indessen in den Kulturan stalten im Verlauf einer langen Zeit ein: die gewaltsamen Thaten nehmen ab und dafür die leichteren zu. Ein origineller Proceß wird demnächst in Ratibor zur Verbandlung kommen. Dort erschien eine Frau, nicht mehr jung an Jahren, mit ihrem Bräutigam vor dem Standesbeamten und verlangte da Aufgebot. Dem Antrag konnte jedoch nicht stattgegeben werden, eil die erforderlichen Papiere fehltcn. Der Bräutigam versprach, die Pariere zu beschaffen. Die Sache dauerte aber der Braut zu lange. Schon nach zwei Tagen erschien sie wieder vo, dem Standeödeamten, aber diesmal mit einem anderen Bräutigam, einem ehr baren Wittwer. Bald darauf kam auch der frühere Bräutigam mit seinen Papieren und mußte nun tu feinem Schrekken erfahren, daß die Braut das Aufge, bot bereits mit einem Andern Vollzogen habe. Der verabschiedete Bräutigam war indeß schnell getröstet; er verlangte aber eine Entschädigung von 6 M. für den Zeitverlust, welche die Braut nicht zahlen will, und ist nun klagbar gcwor-den.
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IBZyVMlzW, &n 2X0 TlNZMMlM iiiqiil'JFiulf Grabsteine und Monumente. MvS1?,,VML3, Bildhauer, ' SSto 253 OS Oasbinatonör. Da es den sranzösifche Behörden srit längerer Zeit nicht gelun, gen ist, einen .Spion" z entdecken, so beschuldigt man die Tauben der Spionage. Der .Eclair" behauptet, di Deutschen hätten früher öfters Korbe mit Tauben nach Frankreich geschickt und Eisenbahnbeamte dafär bestochen, daß sie die Thiere unterwegs freiließen. Seit dem habe man eine Eontrole über Tau bensendungen eingeführt und bestimmt, daß alle Korbe pZombirt sein müssen. Jetzt suchten die Deutschen belgische Züchter zu bestechen, daß diese ihre deutscheu Tauben in ihre Sendungen aufnähmen und nach Frankreich einschmuggelten, um sie dort fliegen zu lassen. Eine Eon trole darüber, ob alle belgische Schläge auch nur belgische Tauben enthielten, sei schwer möglich. Eine köstliche Probe vom deutschen Gelehrtenstil bietet die .T. Ndsch.: Im Winter 1849 bildete daS Tagesgespräch in Berlin ein Meteor, welches im Kastanienwäldchen neben der Hauptwache niedergegangen fein sollte. T.' CS V. tJLsris .. r r t'ic zonrnnte orayren lange mrjinmgc Abhandlungen über die wunderbare Erscheinung, bis endlich die chemische Untersuchung der aufgefundenen Masse ergab, daß man es mit dem gewöhnlichen Strontiansad eines bengalischenRothseuers zu thun hatte. In der königlicheu Akademie der Wissenschaften ge dachte der ßroßeNaturforscher Ehreuberg dieser Begebenheit gelegentlich einer feierlichen Rede am 29. November in folgendem herrlichen Satze: .Freilich erlaubte auch neulich in Berlin der Man gel jeglichen Zeugnisses einer am Himmel fortbewegten beobachteten Feuererscheinung bei bevölkerten Gtraßen und die durch die nahen Schildwachen erlangten direkten Zeugnisse des alleiniacn Auf blitzenS von unten, einen in femem Uk Heber nicht ermittelten, für einen Meteor gehaltenen Muthwillen mit Nothfeuer im Verein mit der chemischen Analyse deS Rückstandes für solchen entscheidend anzuerkennen. " Also wörtlich zu lesen in den Verhandlungen der königlich preußischen Akademie der Wissenschaften, zu Berlin von 1349. Die Schätze Ju gurth as , des Königs der Numidier, glaubt man in einer Höhle bei Constantine in Algier entdeckt zu haben. Ein Araber, auf dessen Grundstück sich eine uralte, schon halb zugefallene Grotte befand, entdeckte in derselben eine handgroße mafsio gol dene Platte, welche man bei genauerer Besichtigung als eine goldene Opfer schale erkannte. Weitere Nachgrabungen ergaben noch eine Zahl goldener Gefäße, Zirmspangen und ein mit Edelsteinen verziertes Diadem. Diese Funde be hielten jedoch der Araber und diejenigen seiner Landsleute, welche ihm bei dem Nachgraben behilflich gewesen waren, ohne daß die französischen Behöldcn da von Kenntniß erhielten. Erst als die Araber die Funde zu verkaufen begannen, wurden die Franzosen datauf aufmerksam, nnd es gelang ihnen auch noch, einen Theil des aufgefundenen Schatzes in ihre (Gewalt zu bekommen, fodaß der selbe der Pariser Akademie der Wissen, schaften übersandt wurde. Ein Decke nein stürz hat in Sansibar in einem Gebäude, das die deutsch-ostafrikanifche Gesellschaft von dem Sultan gepachtet hatte und indessen unteren Räumen die Bureaus der Zoll Verwaltung sich befanden, sich ereignet. Die Decke des ersten. Stockwerks durchschlug die Decke des Erdgeschosses und begrub drei Neger unter den Trümmern, von denen der eine auf der Stelle todt war, die beiden anderen aber noch lebend hervorgezogen wurden. Die Zollbeam ten räumten den Schutt fort, und nur ibrer Umsicht ist 'es zu verdanken, daß die Verwundeten schnell in das deutsche Hospital überführt werden konnten. Der eine hatte einen Armbruch, der zweite einen Schädelbruch davongetragen. DaS Gebäude selbst ist sofort geräumt wor den. Das Louoremagazin in Paris wird in eine Aktiengesellschaft umM.mnSst Tslr snV l.tt O.l
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