Indiana Tribüne, Volume 13, Number 324, Indianapolis, Marion County, 11 August 1890 — Page 1
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dies Spalte koZm 5 CeniZ per Zelle. Anzeige tu welchen Stellen gesucht, oder pffntrt dnden, siudeu unentgeltlich Aufnahme. Dieselben bleib 8 Tage stehe, röne? aber sbeschräukt erneuert derben. Auzeigeu, welche bi Mittag 1 Uhr abge. gebe werden, fiude noch am selbigen Tage Aufnahme. Verlangt. r klangt ein orintttcher nabe von U 16 ?g?en m W. g? zu besagen und sich im Rtor, ' ütz. li$ m machen. DZelb muß ew gui Handschrift haben vd Qkv'sch d EnsttsS fließ 'd leitn tön ntn. Für btn Snfana 3 00 wöchenttich. Ge!bft?e, schrieben B,w,rdurge sind zu adrtsstren: A Z., T.ibSne O'ftce. ttag erlangt ein gt Vann der mit Pferden um ugehkn erSeht urd n,bt,bei auch Garten und auarb't lichtet. Der ichtige an iidet ine g z' H'il!h. chjufragen det Wm. selking, 12 Sus Veiidian Straß. 9ag erlangt luverlässtge Retsend und Stadtver ttufer. EteSuna dauernd. Besondere Ofsttn jetzt. Schnell erkZufitch rezialitäti. Zögern Li, nicht, ehalt vom nfavgr an. rown BroS.,Nuisr?me, Ehttags,J2. Stellensuche. such: ine kelle altKtn'de'Mädchkn. Naözu Irageq 11.8 Grau Strab. llaz Zu vsrksusen. u verkauien: Zwei Ponies. ttZatsLvenue. Nachzufragen da Wsrschiedsnss. L erx achtin: SS Ser vom besten Garten. Land, lloi ewt eile aestltch von der Jrr,n.n?a!t u gutem Lau, Stallunge erden gebaut. WeK groß, Farmen; medrer, Häuser mit und ohn Sa, tn-und aukerhali der Stadt. otrlatttftn: Häuser und Lotte iu allin tadttheilin. Farmen klein nd groß, nahe bei d Vtadt, in diesem und andere Staaten, sowie eh. ttxt gut S legen kchaftShäusr nd leer Lotten, mehrere SSereien, rocerie, Salaous und arder Skschäft. . . W a , l t, . 8S Oft Safhingtan Strai. Dr. I. A. Sutclkffe Xfchafgt fich aschlißltch mit und5r,tltcheFäl. Knuud mU schlecht und2rinkrankhtt. Office: Ra. 96 Ost Market Straße. OffieStundn : 9 bi IS Qh Vorm. 3 bi 3 Nh, Aach. Sonntag augermmn. re!exhsn9. Votttiscbe clnkündignngen. rJCom Tairg-ciirt, ist bemskralischer Kandidat für das Amt h Esuntv Auditor. Die Wahl findet am 4. November I8SS statt. Stimmt für H. G. STILES, f!r Sonnty.Slerk. Wahl am Dienstag, 4. November. Stimmt für Gtia.rlc& B.FoiblornaiJ, republtkanifchr Kandidat für das Amt de Crimiaal-ichterS von Marion County. Auktions-Wkrkauf. Am Mittwoch, den 18. August '90, um. y Uhr Vormittag wnde icb meine Grocery eist Sinrittavg und Salooneiurichtunz auf Auktion verlaufen. 3-. Gr. ICriigf, 123 Kenningtou Str. Soz. Sangerbund. Mlitiwoek, "Muguot, Fahnenweihe verbunden mit Konzert und Wall tm Vbönkx-Gartenk unter gef. Mitwirkung aller hiesigen Gesang vereine : JUdkauaxorks Miuuerchsr, arugart Ktnaerchor, Jno'xkt lederKra,, Kxrkugdake Wänuerchor. Der Gesammtch or wird 15 ) Mann stark sem. Eintritt 25 CentS G Pnson. Sinladungea sind in der Ofsiee der,Jndiana TnbSne und bet den meisten Mitgliedern der seuunuten Vereine zu haben. Uzlieder der Settisn kösnen ihre Damen frei einführen. Gsorgs llvrrWQQU. htti QeU&eaifSeßattct. Ofsiu: Rs 3 01 Delsvar Ua. Ctltte. l0, T3l, 114, ls, in Vfi Yesrlft, Lelchhe 11L 0?a Tag eil Nech
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Der Eisenbahnstreik. New York, 10. Aug. Dit Erwar tungen der LknightS os Labor, den Betrieb ganz und aar vtthindtrn zu können, ha bea sich nicht ersüllt. Eine Anzahl Pas. sagierzüge ist heute abgegangen. ES ist nicht wahrscheinlich, dab die Lokomotiv sührer heute an den Streik beordert wer den, und auch darin liegt eine Enttäusch ung für die KaightS os Labor. Polizeikapitüa McJlvaine, welcher im Grand Central.BahnhoZ den Dienst hat. berichtet, dak AlleZ ruhig ist. Die Streiker halten sich vom Bahnhof entfernt. Heute Nachmittag fand eine Konferenz der Beamten der Bahn statt und 3 wurde beschloss,. Frachtzüge abgehen zu lassen. Eine Anzeige wurde erlassen, daß man Leute nöthig habe, und eö meldeten stch weit mehr, als man nöthig hatte. Spät am Nachmittag erliefe Webb, der dritte Biceprüsident der Bahn ein Zirkular, worinn er sagt, dab er jederzeit bereit sei, den Angestellten, welche Klagen vorzubringen haben. Gehör zu geben, aber er werde nie die Einmischung Anderer ge statten. Die sei der Grund warum er Holland abgewiesen habe. Um Mitternacht wurden tausend Polizisten aus den verschiedenen Precinct an dem Cisenbahngeleise von Spuyten Decoil bis Ponker? zusammengezogen. ES ist beabsichtigt, um 10 Udr MorgenS den ersten Frachtzug abgehen zu lasten. Webb erh!e!t heute eine Depesche von Syracule de? Inhalts, daß der Chicago Exvrebzug von den Streikten aufgeha! ten und daß die Kappelbozen auSgezo gen worden seien. Eine spätere Depesche meldet: Miliz hat die Bahnhöfe besetzt und der Zug wird morgen eintreffen: Die Mitglirder der Executive der KaightS of Labor sagen, daß morgen die Heizer an den Streik beordert werden. , East Svracuse. 10. Aug. Eine ganze Anzahl Frachtzüge ist hier angehalten und auf Seitengeletse geschoben. Einige durchgehende Passagierzüge ent kamen nur durch den Schud der Miliz, mit welcher es beinahe zu einem blutigen Zusammenstoß gekommen wäre. Albany. N. Y., Aug. DkeSttua. tion wird hier sehr ernst, obwohl noch Alle? vollständig ruhig ist, aber man be fürchtet ernstliche AuSdrüche. Die Kreuzer. Sonate. New York. 10. Aug. Ja Folge! derVerhaftung mehrerer Büchervkrkäufer, welche Tolstois KreuderSonate verkauft hatten, erschien gestern Watter Pollard, von der Pollard Publishing Co., welche da? Buch verlegt hatte, um zu beweisen, daß es nichts Unmoralisches enthalte. Nachdem Richter White im TombSge. richt die von Anihony Comstock und Ka pitän McLaughlin als unmoralisch angestrichenen Stellen des Buches aufmerksam gelesen hatte, erklärte er, er könne nicht? ObscöneS darin entdecken. Er erklärte, daS in englischer Uebersetzung vorliegende Buch enthalte nicht? Anstößiges. Die Pollard Publishing Company habe dasselbe herausgegeben und nichiS könne sie hindern, mit her Publikation fortzufahren, als ein vom Gerichte erlassener ElnhaltSbefebl. Rich. ter White gab dann die Entscheidung ad. daß Tolstoi'S Kceubkk.Sonate- in keiner Weile gegen die Moral und gute Sitte verstoße, daß also Jtdermann die selbe lesen könne, ohne Schaden zu neh men. Dagegen billigte der Richter eS nicht, daß die Verkäufer ein Schild in den Straßen auspflanzten, worauf zu le sen war. daß das Buch vom russischen Zaren und vom Generakpostmeist der Ver. Staaten unterdrückt wurde. Da durch habe man das Publikum glauben machen wollen, daß das Buch etwas un gemein Interessantes enthalte. Herr Pollard versprach hierauf, dl anstößigen Schilder zu entfernen, und der Richter entließ ZäAmtliche Arrestanten. Jern,r verfügte er. daß die 250 5xemp. lare des Buches, welche von der Polizei konfiSzirt worden, den Eigerthümem zu rücktrstattet werden sollen. Ve üahtt FriedenSs chslmeien. Berlin. 10. August. Eines der Re sultate der in OSborne abgehaltenen Conferenzen zwischen der Königin Vkc toria. Kaiser Wilhelm, dem Prinzen von Wale und Lord SalkSburu ist da ViaU lenlassen der Candidatur des Prinzen Waldemar von Vanmatt sür ven vul aariiölln TKron. Familienrücksichten, speziell der Protest des Königs der Hellenen, habe diese Entlcheidung beeinflußt. Auf daS Drängen
Kaiser Wilhelms beginnen sowohl die Königin Victoria, wie auch der Prinz von WaleS mehr aktiven Antheil an der auswärtigen Politik Englands zu nehmen. Die heutige Abend-Nummer der .Posthebt die Wichtigkeit einer Londoner Spe. zialdepesche hervor, daß gerade wie der Besuch des Kaiser in England in 1888 den Ausgangspunkt für da? deutsch englische Abkommen bildete und die Reise deS Prinzen von Wale nach Berlin nicht ohne Einfluß auf dasselbe blieb, so jetzt in offiziellen, dem Auswärtigen Amte nahe stehenden Kreisen die Ansicht herrscht, daß der diesmalige Besuch deS Kaisers eine hohe politisch Bedeutung gehabt habe und die Welt durch die Resultate desselben in Erstaunen gesetzt werde. , Die Anspielungen der .Post, wenn sie unter der Beleuchtung der in der hiesigen oksiziellen Welt cirkulkrenden Gerüchte betrachtet werden, deuten darauf hin. daß der Kaiser den Plan gefaßt hat, die Zustimmung deS Zaren zur Abhal tung eines zweiten Berliner CongresseS zu gewinnen, der stch mit dem Entwürfe eines allgemeinen europäischen Friedens Paktes, einschließlich einer Einschränkung der Rüstungen, beschäftigen soll. Lord SaliSburyS Erklärung bei dem küezlichen Bankett im Manston House, daß Europa nie friedlicher, alSjitztgewesen. und daß die Nationen immer mehr geneigt würden, Streitigkeiten schiedsgerichtlich schlichten zu lasten, lasten aus die Richtung der Verhandlungen mit den Mächten schließen. Wa aber deS Kaiser FrkedenSPro jekte auch sein mögen, so ist doch seine ganze Thätigkeit darauf gerichtet, Deutschland Position süe den Fall eines Kriege möglichst zu veeflärken. Stint Reise nach Norwegen hat da un mittelbare Resultat gehabt, daß die schwe disch-norwegische Regierung die Anwer bung von schwedischen und norwegischen Seeleuten für die deutsche Marine gestat tet hat, so daß der letztern nun hinrel chendeS Material von tüchtigen Seeleu
ten gesichert ist. Ferner hat König YS kar eine Einladung, den großen Lands und SeemanSvern in SchlSwigHol stein beizuwohnen, angenommen und auch König Leopold von Belgien hat al BewtiS für da herzliche Verhältniß, zu dem die Zusammenkunft in Ostend ge führt hat, sein Erscheinen bei den Mar.ö vern zugesagt. Da Geschrei der fran zösischen Presse über die Eeweiterung der Allianzzn Deutschland ist nicht ganz ohne Veranlassung ! Helgoland ist deutsch. Berlin. 10. August. Die deutsche kaiserliche )a$t Hohenzollern und daS begleitende Geschwader ging heute um 1 Uhr bei Helgoland vor Anker. Kaiser Wilhelm und Prinz Heinrich landeten am Mittag und wurden von Herrn von BStticher begrüßt. Die Einwohner be grüßten den Kaiser mit großer Herzlich keit. Der Kaisee hielt ein Ansprache, dann wurde die deutsche Flagge ausge zogen und die Batterien am Lande seuerten ein Salut. Abend reift der Kaiser wieder ab. Der ReichSanzeiger- bringt einen Er laß de Reichskanzler von Caprivi, wonach nach einer kaiserlichen Ordre Hel goland dem Kanzleramt unterstellt wird und der Geheimrath Vermuth, HilfSar beiter im ReichSamt de Innern, und CordtttencapitSn Geißle, vom Reichs Marineamt, zu kaiserlichen Commissären kür die Insel ernannt werden. Sobald ver preußische Landtag zusammentritt, werden die gesetzlichen Schritt zur Einverleibung Helgoland an Preußen ge schehen. Die Unterbeamten wird der Gouver neue ernennen. Groß sozialistisch Demon stration. Brüssel. 10. August. Vierzigtau, sen' Menschen nahmen beute an der von den Sozialiften zu Gunsten der Cinsüh rung de allgemeinen Stimmrecht veranstalteten D'monstration Theil. Viele kamen au den Provinzen, um Theil an den Umzüa zu nehmen. E befinden sich sehr viele Frauen in dem selben. Die Truppen waren in den Ka fernen konstgnirt und die Polizei patrou igirte die Straßen ab. aber Alle blieb ruhig. An den ttßnig wurde eine De vesche abgeschickt, de Inhalts: Sie haben gefrggt, ws? da Verlangen de Volke ist, ist allgemeine Stimmrecht. Rede eine Schweiz er RegierungSrathe. Bern. 10. August. Bei dem Fest de GrütllVereinS in Zürich hielt der Schweizer-Regierungörath Dr. Stößel ine Red, in welcher folgend merkwür dige Stelle vorkam : Mächtiger al je wogt bei un und anderwärts der Kamps der Geister. Un verkennbar ringt ein Zeit nach Gestal tung, und da Losungswort dieser neuen
Zeit heißt : Gleichberechtigung im Kampfe um die EMenz für alle, die Menschenantlitz tragen.' Daß den Rechten, wie immer Pflichten gegenüberstehen ist selbstverfländlich Durch die Einräumung einer .besseren Rechtsstellung soll aber gerade .für die Unbemittelten die richtig Ersüllung der Pflichten gegen Familie und Staat rmöglicht werden. In Schweizerlande sind zwar die Pri
vilegien de Adel?, der Geistlichkeit und der Städte gefallen ; auf dem Gebiete der sozialen Gleichberechtigung aber wer wollte dies bestreiten ? bleibt noch sehr viel zu thun übrig. Wenn in diesem Kampfe der schweizerische Grütliverein in erster Linie steht und stch deshalb schon viele Gegner zugezogen hat, so darf er stch da zur Ehre anrechnen. ES ist auch dieser Kamps bisher weder, ein Nachtheil für die Ausdehnung des Vereins, noch für seine innere Kräftigung gewesen. .Leben" heißt .kämpsen. Und in politischen, religiösen und sozialen Dingen sind k immer die sogenannten .unruhigen Köpse" gewesen, welche Welt und Menschen vorwärts gebracht haben. Mögen sie auch ein Aergerniß sein, diese .unruhigen Köpf" für Diejenigen, welche glauben. Ruhe sei deS Bürger erste Pflicht, Ruh und immer wieder Ruhe ; wie auch die Verhältnisse sein oder stch gestalten mögen wir erden unS daran erinnern, daß es nicht da ruhige Unterthanenblut war, sondern die frische That, welche unS die schweizerische Freiheit eroberte. Besser, tausendmal besser ist eine selbst twaS stürmische Freiheit?that, al ruhige, träge Gleichgültigkeit, die nicht blos nicht vorwärts kommt, sondern stch ost noch nehmen läßt, wa schon Freiheitliches und Gute da ist." .jV ' u M Allerlei. Die Polizei von Bern in der Schweiz ist benachrichtigt worden, daß Nihilisten Versammlungen in einem Hause am Fuße des Mont Blane abhielten. Bei einer Ueberrumpelung de Platze wurden zwanzig Nihilisten verhaftet. Die SanitStSbehöede in Tanger. Ma rokko, hat Quarantäne für alle aus spa Nischen Häfen und von Gibraltar kom mende Schisse angeordnet. Die Gerüchte von einem neuen Kom plott gegen da? Leben de Zaren erwie sen stch als grundlos. Der König von Holland ist wieder krank. In München wurde gestern in Denk mal GabelSberger enthüllt. QStffurisu. Angekommen in : Liverpool: .Iowa" von Boston. Havr: .La Bourgogne" von New Bork. QueenStown: .Pennsylvania" von Philadelphia. New V ork: .La Champagn von Havr, .Suevia- von Hamburg, .Eturla und .City os Chicago" von Liverpool, .Rotterdam" von Amsterdam, Thingvalla" von Christiansand. Bom Nuslaud. -c? W i I h e krn i n von Allem und deren Verhältniß zum Passioasspiel wird dem .Wests. Merkur" in einem längeren Feuilleton über Oberammergau geschrieben: .Ist es nach diesen Betrachtungen Abend geworden, so lassen wir gern den Menschen in seine Rechte treten. Die Gasthäuser füllen sich rasch, und wer- Glück hat, findet Gelegenheit, in Gemeinschaft mit Aposteln, den Schachern oder dem aussahtgen Hiob, dem Bruder Kam, sein Bier zu trinken. Seltener trifft man schon 7 , V M n. . " . ! '
oennariteuer des tzyrittns, 3ot Mayr, der zurückgezogen lebt, trotzdem er von Engländern und noch mebr von Engländerinnen heute noch wre vor Jahrzebnten umschwärmt wird. Auch diese? Christus hat sein Geschichte er wurde schon einmal seinem Wirkungskreise entiührt und zwar durch eine Dame. Die begabte Schriftstellerin Wilhelm, y. Hillern, die Tochter von Charlotte Birchpfeifser, hat dieses Jahr einen Roman, .Am Kreuz", vollendet, in welchem eine Grafin Wildenau sich in den Christus, Darsteller verliebt. Wilhelm, v: Hillern hat sich selbst als diese Gräfin Wildenau bekannt. Mitleid brachte sie dem berühmten Mann naher. Als die Dame 1884 nach Oberammergau kam. war Mayr in Folge eines gefährlichen Ohrenleibens, welches die Gehirnhaut ergrif fen hatte, dem Tode nahe. Wilhelm, v. Hillern nahm den Kranken nach Freibürg, ließ ihn zwei Monate behandeln, und er wurde wieder ganz hergestellt, obwohl der Arzt deö Dorfes befürchtet hatte, Mayr werde auf dem Wege sterben. Wilhelm, v., Hillern, die inOberammergau eine Villa besitzt, hat sich ganz in die Stille ihres TuskulumS zürückge zogen. Sie dacht, den Wünschen einssußreicher Herren in München entsprechend, das Spiel dem Geiste de? Zeit anpassen", eine Tertänderung und Neukomposition der Musik veranlassen iu.:kynnen..und Sitz, und Stimm, w - .
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