Indiana Tribüne, Volume 13, Number 323, Indianapolis, Marion County, 10 August 1890 — Page 7

Zu schlau.

. . Vl&teV IWfc, Wl , k Sott N. A. Ws. Amtmann Rosenzizzfel befand sich m Ker rosigsten Laune, rn der sich nach sei ner Ansicht ein Sterblicher und zmnal ein Nosenzipfel befinden konnte. Er hatte auch allen Grund dazu. Seit sechs Wochen war ihm. dem früheren Sccretär eines bekannten Berliner Polizeicheis. dke AmtmannZstelle in dem kleinen. pommerfchcn Dörfchen Vuchheim zuge--fallen. Der Polizeichef hatte sich Zu G'.rnsten seines SecreiärS selbst um die Stelle bemüht, allerdings nicht zur größten Gsnugthuunz NofenzipfelZ, denn dieser empfand es doch wie eine gewisse Degradatiert, aus dem großen, herrlichen Äerlin, in das kleine, elende, xommersche Nest begraben zu werden. Aber es war zu thun. Fosenzipfel hatte in den saueren Apfel beißen müssen und sich nur damit trösten können, daß sich auch in diesem entfernten Winkel der Welt schon eine Gelegenheit sin den würde, seiner früheren Stellung und feinem früheren Chef Ehre zu machen. Und diese Gelegenheit hatte sich denn euch wirklich gefunden. Mit der hcutiyen Vost war ihm nämlich aus der NeichShauplstadt ein umfangreiches, niechrere Mal gesiegeltes Schreiben zugcgangen. Nosenzipfel hatte anfangs fnudig aufgejÄuchzt, als ihm aus der Umhüllung ein funkelnagelneuer Einhundertmarkschein, oh::e Zweifel eine höhere Aner kennung seiner Verdienste, in den Schooß sie!; gar bald aber hatte sich sein Gesicht bedeuklich in die Länge gezogen, nachdem er das umfangreiche Begleitschreiben zu demselben durchstudirt. Dasselde n?ar von seinem früheren Chef persönlich an ihn gerichtet. In einer Reihe vo i Städten waren während der letzten Wochen Ausgaben von falschen Banknoten, zumal Einhundertmarkscheineu erfolgt, ohne daß man bis jetzt der Fälscher hatte habhaft werden können. Bis nach Pommern hinein hatte man ihre Spuren verfolgen können; hier harte sie sich jedoch, trotz aller Vemühungen dcc Polizei, gänzlich verloren, iü3 endlich vor wenigen Tagen und zwar diesmal auf dem flachen, pommerjchen Lande, neuerdings Ausgaben cdiifictin wurden. Tiefes Mal hatte man einen bestimmten Bn dacht gegen eine Persönlichseit gerss;t, die just zwei Tage vorher in d.'? Näye Buchheims einen solchen Schetn (u:r Aus gäbe zu suchen gebracht, sich je; fcech einer näheren Prüfung durch schleunigste Flucht entzogen hatte und Rosenzipfel war von seinem früheren Chef dazu austtsehen miden, eben diese Persönlichkeit im geeigneten Moment' abzufassen. Erfahrungsgemäß hatte der Säticher neuerdings nur die kleinen Orte ohne Eiscnbahn'und Telegraphen: Verbindung berührt und so lag die Än nähme nahe, daß auch Vuchheim von feiner Gegenwart nicht verschon: bleiben würde. Dergestalt wär der Inhalt des Vcrli ner Schreibens, durch welches Amtmann Nosenzipfe!, nachdem er die Enttäuschung belrcsss der Banknote, eines der Falsisi kate, die ihm sei:: ehemaliger Chef zur etwaigen Äergleichung beigefügt überschickt hatte, in solch' rosige Laune verfetzt werden war. Allerdings, eine bessere Gelegenheit, sich in den Äugen seines Protektors auszuzeichnen, dürfte sich wohl niemals sinden. Daiz ihm der Gesuchte überhaupt entgehen könne, kam Zkofenzipfel schon gar nicht in den Sinn; weshalb sollte ihm diese? auch die Freude, die eventuelle Belohnung an einen Orden wagte er einstweilen nur schüchtern zu denken verderben wollen und gerade Buchheim nicht besuüen. Allerdings, Buchheim selbst, der kleine, erbärmliche Häuferhaufen mir feiner elenden Dorffchenke dürfte wenig Anziehendes für einen durchreisenden Fremden haben, das mußte sich auch No? fenzipsel bekennen, aber führte nicht zwischen hier und dem nächsten Oertchen Thalheim die breite Heerstraße und lag nicht an dieser die weitbekannte .Traube", die gewiß kein Vorbeiziehender links liegen ließ? Ganz gewiß, wenn irgendwo, so mußte hier der Verbrecher auZgehobrn werden können und Rosenzipsel beschloß denn uch, nicht eine Minute langer zu Zögern. Einige Minuten hatte er noch geschwankt, ob er sein Factotum, den eben Polizeidiener,in die Sache ein weihen und mitnehmen solle ; gar ö.?ld aber hatte der Ehrgeiz in ihm gesiegt. Ganz allein wollte er die That vollbringen; nur um den Transport mochte sich Jener bemühen und ihm deshalb in Äälde zur Traube" folgen. Es war ein bös heißer Tag und manchen Scheißtrspfcn mußte sich Nosenzipfel von der Scirn wischen, ehe er die breite Heerstraße und diese entlang dieTraubc" erreichte. Das Herz klopfte doch machgegen die Brust des kleinen, dickbäuchigen Herrn, als er das niedere Gastzimmer betrat. Sollte sich hier doch die Entscheidung, vielleicht über seine ganze spätere Carriere vollziehen ? 5taum beachtete er das Prosit, mildern ihm die Wirthin den schäumenden Trunk kredenzte, denn wie festgebannt hing schon sein Blick an einem zweiten Gaste, der ihn selbst ebenso aufmerksam zu mustern schien. Sollte ihm M Glück bcld gewesen sein und ihm sofort den Verbrecher in die Arme geführt, ha h Aber wie darüber Gewischeit erlangen? Hall! Hatte man ihm ich? i. . Um Berliner Berichte gewisse Knin: chcn angegeben? Aufgeregt stöberte Asjekszivfl in der Rocktasche. Da war t-cc Brief! Unter seinen zitternden Händen

bmrseg. unbemerkt von ihm, flatterte bis eingeschlagene Banknote in das Gsstzimi:u r. wichtig, dastand's! Kleiner dicker Herr mit yolcecr Brille l HerrgJtt. hn hat; ui Miüeid mit deinem Knechte! Nszengip sei hätte laut aufjubeln mögen, als er jctzr einen flüchzigen Blick attf den fj ccnt den warf. Gefundeu! Da rosr kein Zweifel! (7? beachtete kaum, wie der Fremde vorsichtig die zur Erde geflkterte Banknote aufhob; jetzt blieb ihm nichts mehr übrig, als mir Hilfe seines Facto.ums; dessen Stimme er schon, draußen zu büren glaubte, zur Verhaftung zu . schreiten. Vorsichtig erhob er sich, als such int selben Augenblick der Andere i. .- . c.. o

Tjz auksvrana . ..oa. rochen : jetzt galt's, zuerst brt( Z(usgang zu gkwlttnett. Mit zwei tragen Sätzcn ,var 5tofenzrpfcl auit Thür zugesprungen, aber rar. Vitt dieselbe auck gleichzeitig mitdemAden zu erreichen ; aoer enrrommel'yDe cr ihm nicht. Beiden auf dem Fußboden, jeder laute Hilferufe auöstoßend. Jetzt hatte ihn Nosenzipfel mit be-den Händen an der Gurgel,' als plötzlich die Thür aufg'erifsen wurde. Herrgott, die beiden Amtmänner aus der Nachbarschaft!" Kraftlos hatte Nosenzipfel seinen Arm sinken lasten. Wcr sind Sie und waö wollen Sie hier?" Ich bin der Amtmann von Tbalheim und juche einen Falschmünzer! Und Sie?" Ich bin der Amtmann von Buchheim und suche ebenfalls einen!" Die Herren suchen vermuthlich den Jndustrieritter, den man vo? mehreren Stunden hier in der ö,ähe festgenommen hat!" meinte jetzt der Traubenwirth, der kopfschüttelnd feiue beiden Gäste betrachtete. Nosenzipel entgegnete nichts. Wie ein geknicktes Nohr schlich 'er wenige Min: tm später an seinem Factotum vorbei der Heimath zu. Geruch und GesMmack. Zu den merkwürdigsten physiologischen .ha:sachen gehören die Aeußerungen des Geruchs- und Geschmackssinnes. Als Erscheinungen des täglichen Lebens haben sie freilich für uns längst den Reiz des Wunderbarm verloren, und es bedarf einiger Ueber egung, wenn man sich Rechenschaft von der erstaunlichen Empsindlichkeit unseres Nelvenapparatcs nach dicfcr Irichiung bin geben will. Eine interessante Abhandlung über diesen Gegenstand bringt die jüngste Nummer der Wochenschrift PromethenS". Dies qediegene Fachblatt schreibt: Wie fein der Geschmackssinn vieler Personen ist, ist ziemlich bekannt, ebenso wie die Thatsache, daß dieser Sinn sich durch sortKährcnde Nebung noch außerordentlich verfeinern läßt. Am Rhein ist .eine gute Weinzunge" ein Attribut, welches feinem Besitzer zu hohen Ehren in der Icsellschafk vcrhilft. Der ge? stimmte The?b.tndel, dessen jährlicher Umsatz viele Millionen beträgt, richtet sich nach dem Urtheil einiger weniger Ttzcefchmcckr, bereu ganzes Geschäft darin besteht, aus dem Geschmack de? ihnen vorgelegten Theemufter sofort den Handelswerth derselben abzuleiten. Aber euch ohne geflissentliche Ausbildung ist die Empfindlichkeit der Gefchmacksnervett sehr groß. Man denke nu? an die Fcinschmeckerei kleiner Kinder, welche, schon im zartesten Alter Ziegenmilch von Kuhmilch, gekochte von ungekochter Milch unterscheid den, ihrer Nahrung zugesetzte Medikautente, selbst wenn dieselben fast geschmacklos sind, sofort herausschmecken und die Annahme derselben verweigern, und dies Alles in einem Lebensalter, in dem alle anderen geistige Fähigkeiten noch schlummern. Noch ungleich empsindlicher, als unser Geschmack, ist unser Geruch. Wir ver mögen mittelst desselben Substanzmen; gen von solcher Geringfügigkeit zu entdecken und nachzuweisen, daß im Vergleiche zur Niechprobe jede andere chemilche Reaktion in den Schatten tritt. Nachfolgendes kleine Nechenexempel wird dies beweisen. Zehn Kilogramm Nosen liefern bei der Destillatton etnia ein Gramm Refenöl; da nun eine Nose höchstens '1 Gramm wiegt, so enthält sie den 5000tcn Theil eines Gramme, also etwa ein halbes Milligramm ätherisches Oel. Dieses Oel muß nun fortwährend verdampfen, um für unsere Nase bemerk bar zu werden. L!ehmen w:r an, dah eine ZZose in 50 Stunden ihren Duft einbüßt, so vertheilt sich das halbe Milligramm Rosenöl auf (5000 Minuten. In jeder Minute gibt also die Nose 0,000t 7 Milligramm ätherisches Oel von sich. Jedermann aber weiß, daß weit weniger als eine Minute erforderlich ist, um eine Nose durch den Geruch zu erkennen; ja mehr als das, der Unterschied verschiedener Nofcnsorten beruht auf noch viel kleineren Mengen anderer Riechstoffe, welche dem von der Rose erzeugten Oel beigemengt sind, und doch vermögen wir auch diese deutlich und sicher durch den Geruch zu erkennen. Es liegt hier also eine Reaktion vor von einer Feinheit, mit der sich kein anderes Beobachtungsergebniß irgendwie messen kann. Die erstaunlich geringen Mengen des in' dieser Zeitschrift bereits erwähnten krmstlichen Moschus, welch: durch den Geruch noch wahrgenommen werden, entziehen sich jeder Berechnung. Der Verfasser dieser Zeilen, dessen Hand mit dem Korken einer Moschusflasche berührt worden war, vermochte den ihm anhaf tenden Geruch durch sehr häustge Waschungen mit Wasser und Seife drei Tage lang nicht zu entfernen. In einem Raum, durch welchen eim verschlossene Flasche dieses neuen Riechmittels bloß bindurch getragen worden war, war der Geruch noch nach tagelangem Lüfteu deutlich benierkbar. Die hier zur Wahrnehmung gelangenden Substanzmengeu sind in der'That unendlich klein. Höchst ausfallend erscheint es, daß auch bei Thieren mit niederer Begabung Geruch, und Geschmacksinn äußere rdnttlich empfindlich ftud. Wie genau Bienen nnd Hummeln zwischen verschiedenen Blüthen unterscheiden, ist wohlbekannt. Sie 'werden durch den Geruch auch' u wenig ausfallenden Blüthen, z. V. denen der mie, aus weiter Ferne berbeigczogen. In einer Farbenfabrik' lockte daS täglich erfolgende Ausgießen anilinhaltiger Schmelzen regelmäßig huuderttaufenbe von Bienen' und Wespen heran, welche sich an dem in großer Werdünnung blumknartigen Geruch des Llnilms berauschten. Aber auch der Geschmackssinn der Insekten wurde durch ein höchst originelles Experiment des Dr. Rabow in Potsdam zur Evidenz erwiesen. In einer Condttorer, welche von Fliegen stark heinzLesucht wurde.', ließ der genannte

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Mit eine; ten Hilferuf hatte sich Nosczu uf ihn gestürzt, der ihn ebenso,, re-psbereit empfing. Ein kurzes NiÄc. entstand, dann wälzten sich die

SS Forscher einen Küchen aufstellen, der nicht mit Zucker, sondern mit dem berannen neuen, aus Steinkohlentheer gewonnenen Süßstoss Saccharin bestreut war. Während alle anderen Kuchen mit Fliegen stark gesegnet waren, blieb der Saccharinkuchen völlig verschont die Fliegen unterscheiden scharf zwischen der Süßigkeit des Zuckers und der des Saccharins ! Eine überraschende Beobachtung, welche in dieses Capitel einzureihen man sich versucht fühlt, ist ganz neuerdings von Emil Fischer gemacht worden. Die sem hervorragenden Forscher ist es gelungen, Zuckerarten in großer Anzahl künstlich, durch die chemische Synthese herzustellen ein neuer Triumph der chemischen Forschung. Wir kennen jetzt, Dank den mühevollen t Untersnchungen des genannten Ehemikers, Zuckerarten, welche in aufsteigender Reihe von drei bis neun ltohlenstoffatomen in ihrem Molecul enthalten. Nun war es schon seit langer Zeit bekannt, daß gewisse Zuckeranen vcrgahrbar sind, daß heißt, daß sie von gewissen Pilzen verzehrt und dabei in Kohlensäure und Alkohol verwandelt werden, daß aver die Wirkung diefer Hefepilze bei anderen Zuckerarbeiten ausbleibt. Emil Fischer hat nun gezeigt, daß dies unabhängig ist von der Anzahl der Kohlknstofjatome im Molekül des jeweiltg zum Versuch verwendeten Zuckers. Von den sonst einander ganz ähnlichen Zuckerartcn verzehrt die Hefe nur diejenigen, welche eine durch 3 theilbare Anzahl von Kohlenstofsatomen, also 3, 6 ode? 9 enthalten, während sie die An? nähme von Nahrung mit 4, S oder 8 Kohlenstoffatomen verweigert ! Naturlich liegt dieser Geschmacksrichtung" der Hefe ein bestimmtes chemisches, bis jetzt unausgesprochen gebliebenes Gesetz zu Grunde; ausfallend aber ist und bleibt die Fähigkeit eines Organismus niederster Ordnung, scharf zu unterscheiden zwischen Substanzen, die bezuglich ihrer sämmtlichen Eigenschasten stch so außerordentlich, ähnlich sind, daß für uns die Unterscheidung nur auf dem Wege des sorgsamsten chemischen Erpenmentes möglich ist. . " Das Pentagramm. Aus Paris wird vom 16. Juli geschrieben: Die Leichtgläubigkeit der Pariser ist ein dankbarer Boden, der nie seine Früchte versagt, das hat man an der reichen Ernte gesehen, welche die 5tümmelblättchen-Spieler, ährend alle Schutzleute nach LongchampZ beordert waren, ungestört auf den Boulevards und ihren Seitenstraßen einheimsten. Dutzendweise standen sie in Reihen hinter ihren Klapptischen; vor jedem einige Oompvres", die anscheinend aus daS lableau" Geld setzen und mrt gut gespieltem Triumph ihren Gewinn einstreichen, den der Bankier" mit saurer Miene auszahlt. Die Gimpel und - Giinpelinnen, angezogen wie die Fliegen von: Licht, kommen schaarenweise herbei und setzen cm Geldstuck nach dem andern, bis sie .abqebrann!" sind. Eine böhere Art des Gimpelfanges, die auch nicht der ..l f s i . . . I ' fi c . . " i olunozcyair ermangelr, ii oer 'Vprrrils mus, namentlich wenn er mit Magnetis mus vervnnden wlrd. veett einigen jtagcn hat sich ein Tempel der Theoso . t r ä pyle, alten uno neuen )eyelMieyre', rn der Rue de Trcvise No. 29 ausaethan. Hier sind die Schriften des magischen Wissens" käuflich zu haben. In der Hlnterstube des Ladens versammelt stch jeden Freitag die esoterische Studienqruppe". Der Magier" Papus sprach das letzte Mal über die Medien" und verglich deren Zustand mit dem von Hypnotisirten. Drei Personen, die häusig zu hypnotischen Vorstellungen benutzt werden, dienten auch ihm als .Sujets" ; cr schläferte sie in der bekannten Weife ein und ließ dann, anstatt wie Dr. Luysin der Salpctriere einen Magnet, ein Pentagramm auf ste einwirken. Der fünfspitziqe Stern mit einer Spitze nach oben gekehrt, bcdeutet nach dem Magier das Gute, in umgekehrter Stellung das Böse. Merkwsirdigerweise wirkte nun das Pentagramm in diesen beiden Positionen genau so, wie in der Klinik der positive und der negative Magnetpol, abwechselnd Freude und Entsetzen hervorrufend. Die Aerzte erkannten das Erperiment sofort als eine Sugestionswirkung, aber die Laien lasten sich darum doch nicht auöreden, daß hier die Thatsache einer spiritistifchen, geheimen Kraftäußernng vorliege. Der Magier" berief sich hierfür auf Goethe's Faust und erging sich in einer langen Erklärung der Scene Faust's mit dem fahrenden Scholasten" und rrandte schlkcßkkch das Wort: .Dres Zeichen macht Dir Pein?" auf die Leug? ucr des Spiritismus an. Folgendes P o st k u r i o s um wird aus Lübben gemeldet. Es steht wohl einzig da. daß ein Brief nach über 36 Jahren an den Absender zurückgekommtn ist. Vor diefer Zeit diente bei dem hiesigen Jäger - Bataillon ein Feldwebel Namens Voigt. Derselbe sandte seinem Vater nach New Jork einen Brief, der, wie ganz deutlich noch zuerkennen ist, von dcr Post hierselblr am 18. Februar 1654 abgestempelt worden ist. DaS Eouvert tragt außerdem den Stempel von New Aork und auch den des deutschen Consulats daselbst. Der Adressat ist nicht aufgefunden worden. Auf welche Weise nun der Brief in Amerika von der Post oder von dem Consulst verlegt worden ist, ist nicht zu erklären. Kurz, vor une.ckähr zwei Wochen kam der Brief nach Lübben zurück. Derselbe ging nach Frankfurt, wurde geöffnet, zurückgeschickt und, da der Absender der Post hier unbekannt r?ar, dem Bataillon Kberfandt. Dasselbe zog Erkundigungen ein, ob unter den zum Jubiläumslest kommenden ehemaligen Jägern der früüere Feldwebet Borgt sich besindct. DaS war der Fall und so erhielt der genannte Herr, der Hegemeister in Kosen ist, nach über 30 Jahren den Brief wieder unversehrt zurück. uas Vauvmttrelcyen. Dame: Doktor, ich habe eine Schwiele an der Sohle und muß heute doch zum Balle der Grasin H. Was muß ich mir auflegen? Arzt: Wenn Sie mit einer Schwiele durchaus, zum Balle müssen, so I r f 1' ..L i legen Sie sich einigen Zroangauf.

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Die Grenzen des Irreseins.

V? deut Geller. Ohne Zweifel gehören jene Fragen. die stch mir den Grenzen des Jrreelns" besassen, zu denen, die heute am leidenchattllchsten erregen. xt ist das An sein das fürchterlichste, gräßlichste Menschenunglück es ist das Höchste, Kostbarste und Geheimnißvollste in uns. Deshalb hat es auch je nach den Völkern, - t, c cn . i.. ! r: ... c Zellairern uno cunniicn, oic inanmqfnchsten Gefüble hervorgerufen: . ' ' rn l V fromme ereyrung .wie eure nocu ver manchen Jndianerstämmen und den Bewohnern Feuerlands in Südamerika), abralaubische Furcht. Abneigung und Verachtung. Wie die heutigen Indianer, r , T .... !f. , 0 oelracyteren me )riecyen lelliesgestörte als von Göttern Jnspirirte, bald aber auch als Opfer ihres rächenden Zornes. Das Mrttelalter und dre anbrechende Neuzeit jah rn diesem Unglücklichen einen Unreinen, einen vom Dämon Besessenen. Wenn nichtsdestoweniger jene Warhcit. daß das Irresein eine Krankheit ist, aum niemals im bellen Taaeslkckte aeglänzt hat, so ist sie doch seit den entlegen sten Zeiten erkannt und niemals ganz verfinstert worden. Mit dem Gehirn denken wir, empfinden wir Behagen und leiden wir", sagte schon Hippokrates, mü dem Gehirn auch sind wir Irre und delirircn wir." In der Folgezeit beschreiben auch Asklepiades, Celsus, Aretäus, GalenuS mit staunenswerther, wachsender Genauigkeit die verschiedenen Formen des Irreseins. Dann hört der Forlschritt auf; Unwissenheit und reli-' giose Vorurtbeile verdunkeln schließlich die klassischen Begriffe. Erst mit der neuesten Zeit ergreift die Wissenschaft durch Pinel wieder Besttz von ihren Rechten, und das Ende des 18. Jahrhunderts legt den Grund zur wirklichen Scelenheilkunde. Es ist eine ausgemachte Thatsache, daß das Irresein eine eingetretene Störung der Verrichtungen des Gehirns darstellt und diese Störung gehört vom rein medizinischen Standpunkt in dad Gebiet der Neurosen. Ein weitaus größerer Erfolg ist durch die Erkenntniß der Vererbungstheorie erzielt worden. Moul legte klar, daß man beim Anwachsen der geistig krankhaften Anlage in einer Familie die Verstandesstörungen mehr und mehr einen unheilbaren und umiassenden Eharacte? annehmen, und die Nachkommen nicht zu gewöhnlichen Irren, sondern zu Menschen mit gestörtem, verkehrtem oder geschwächtem geistigen Gleichgewicht werden steht, Menschen mit angeborenen geistigen und sittlichen Mängeln, die bestimmt sind, sich in verhangnißvoller Weise zu entwickeln. Dieses Princip der Vererbung krankbafler Geistesanlagen erfahrt je nach Umständen ganz verschiedene Entwicklungen. Der Änfang ist fast in allen Fällcn derselbe, eine Art chronische nervöse Erschöpfung (nach unserem Benedikt), die von einer merklichen Charakteräudcrung und von Verstandesstörungen begleitet wird, die mehr oder weniger schwer sind, aber zu vollkommenem Irresern führen können. Gerade diefer krankhafte Nervenzustand ist nach Morcau von Tours, Morel und Legrand du Saulle gleichsam der Keim schwerer Seelenstörungen, den die Erblichkeit zur EntWicklung bringt, wenn er durch neue Krankheitselcmente befruchtet wird. Ist aber das Irresein einmal aufgetreten, so kann es stch wahrend mehrere? Generationen unte? verschiedenartigen ode? ahnlichen Formen übertragen: z. B. die Erblichkeit der Melancholie, der hoffnungslose Selbstmordtrieb, die Hypochondrie. Doch nicht immer geht es so, und wenn das Irresein einen forrschrciicndcn Weg einschlägt, so verbinden stch mit den rei.en Formen der Geisteskrankheiten oder es folgen ihnen nach die angeborenen Neigungen zu geistigen und sittlichen, zu tieferen Geistcsstökungen, Jmbccillität, Idio!ismus und zu angeborenen Fehlern des Nervensystems. In anderen Fällen wiederum ist das Irresein, anstatt die R'eihe der Entartunaszustaude zu eröffnen, eine der Endformen. So verhalten stch hauptsächlich die geheimnißyollen Vererbungen, welche als besonders wirkende Kraft die gesellschastiiche Lebensstellung, den zersetzenden Einfluß des Reichthums und der Macht und das Uebermaß der geistigen Entwicklung der Ahnen haben. Kurz, die sogenannten Halbirren, die Erccntnschen sind Opfer eines angeborenen Fehlers, sind erblich Entartete. Die Zeichen, an denen man diese erhebliche geistige Entarl:jng erkennen kann, sind nach Eullerrc von dreierlei Art: geistige, sittlich' und körperliche. Der Verstand biktet bei ihnen unbegrenzte Gradunterschiede: von der Pracht des glänzendsten, 'chillernden GenieS bis zum Btödsiuu. d??;wischen Alles, was man einseitigen Verstand nennen könnte. BeimJöioien trifft der Erbfehler das Gehirn in seiner Gesammtheit ; es ist gar kein Verstand rc.rhandcn. Bei den Jmbecillen schont er gewisse Gegenden. Auf einer mehr und mehr erhöhten Stufe trifft die ercrb:e Siorung mehr und mehr nmfchriebene Pur.k-e der Nervenfubstanz, es entstkbt daher eine sich nicht gleichbleibende, mehr oder minder in der Schwebe befindliche Intelligenz, die vielleicht in ihrer Gesammtheit glänzt, aber an irgend einer Stelle schadhaft ist. Ein solcher erblich Belasteter kann in allen anderen Beziehungen geordnet, von tadellosen Sitten, von geordnetem Betragen, von den bestabgewogenen Na gnngzn nud Gefühlen sein, aber doch, um 'einen bildlichen Ausdruck zu gebranchen. wirkliche Löcher in seinem geistigen Boden besitzen, etwa ein undankbares Gedächtniß, oder er ist vollkommen reiractär gegen Zahlen, gegen Musik, Zeichnen u. f. w. Die Eentrcn der Auffassnng sind bei ihm nach Magnan UN' gleich eindrucksfähig ; es bandelt sich rnn eine Disharmonie, ine Gleichgewichts störung, d. h. um ein Zeichen von Ent artung. Kaiser Claudius, dessen Jmbecillität bekannt ist, war ein Redner, dessen fließende Beredsamkeit Alles in Erstaunen sehte. Verbrecher, . die doch größtentheils (auch nach Sombroso) in die Klasse der Entarteten gehören, haben bäusig literarische Anwandlungen. La-

eenaire war Dichter, wie etwa Hugo Schenk, dessen grausige Morde uns mit Entsetzen erfüllen. Felir Voisin nennt diese 'Jmbecillen thctoeis Genies. Freilich bleibt dabei sehr oft ihr Verstcmdcsvermögcn bei dem Zustande seiner Kindheit stehen ; sie schaffen sich ewige Illusionen und leben in einer eingebildeten Welt. Zum Schlüsse leben ste ihrer Beschaulichkeit, durch vieles Prüfen der eigenen Persönlichkeit und durch Nachqrübeln üöe ihren Lebenszweck schlagen xt in Egoismus über oder verfallen in Hypochondrie. Man kann aber auch ein erblich Belasteter sein und dabei eine bedeutende Intelligenz besitzen, es zum hohen Beamten, Gelehrten od.r Kunstlcr bringen. man karrn ein hervorra, gcnder Politiker werden, der Gleichgewichtsfehler trifft hier das Gebiet des sittlichen Gefühls, und hier bietet der kluge Mann tiefe Lücken! Diese erblich Belasteten .höherer Ordnung" stnd in gewisser Beziehung die unglückseligsten. Ihr Gemüth ist unablässigen Schwankungcn zwischen Ueberreizung und Herabstimmung unterworfen. Reizbar und Eindrücken äußerst zugänglich, .wahrhast

empfindlich, reagiren sie auf die leichtesten Einflüsse. Sie gehen von der Begeisterung zur Muthlosigkeit mit der beklagenswerthesten Lcichliqkeit über. Dabei werden sie von siren Ideen und seltsamen Zwangszustanden gepeinigt. Oft sind sie auch grenzenlos hgchmüthig und legen sich mit befriedigtem Sclbstgefallen Vorzüge, Verdienste und Tugenden bei. Jhreun, vernünftige, zuweilen grimmige Selbstsucht verbindet sich mit Uedelwollen, Ne,d, mürrischer und grämlicher Ge; müthsart. Auffallend ist ihr schwaches Gefühl für Moral. Herrisch, gewaltthätig, verlogen und nachtragend, bcwei-. sen sie einen außergewöhnlichen, starren Eigensinn ; erhabene Gefühle, Duldsamkeir, Nachsicht und Güte sind ihnen fremd. Mit einem Wort, sie stoßen besonders durch die Unvollkommenheit ihrer sittlichen Persönlichkeit an. Sie sind halb beniußtc, halb automatische Wesen, unfähig, auf sich selbst zurückzukommen, ihre Stimmungen zu zergliedern und ihre Ansichten zu begründen. Das volle Selbstbewußtsein, das edelste Merkmal eines großen und abgerundeten Geistes, dies Ergebniß durch Jahrhunderte angesammelte? Vollkommenheiten der menschinhen Persönlichkeit, geht bei ihnen Stück für Stück verloren. Trotzdem siebt man sie nicht selten in der Gesellschast die höchsten Stellungen einnehmen, bedeutende Rollen ausfüllen und auf die Angelegenheiten ihres Vaterlandes großen Einfluß ausüben. Eine Stufe tiefer auf der Leiter der Entartungen sindet sich eine neue Gruppe. die nur die vorige ersetzt. Sie ist nicht mehr durch die Schwäche, sondern durch das völlige Fehlen der Moral gekenn zeichnet. Es handelt sich um förmliche moralische Joiote. Diese zeigen von Kindheit ans verderbte Gefühle, üble und f . r t t r'-i j". ntcyr zu oandigenoe meigungen. sind phantastisch, crcentrisch, faul, zanlisch, jähzornig und gewaltthätig. Nach Helvetius wäre die Ungleichheit der Geister der Erziehung zuzuschreiben, und unter hundert Menschen, versichert Locke, seien lnehr als neunzig, die ihre gute oder schlechte, liützliche oder schädliche Stellung gegenüber der Gesellschaft nur der empfangenen. Erziehung zuzuschreiben haben. Die Meinung dieser Philosophen widerspricht indeß der gewöhnlichsten Beobachtung. Die sorgfältigste und beste Erziehung hat noch niemals und wird auch nie einen sittlich Entarteten bessern; ja, nach Bourdin stnd gerade die Geöildeten und Unterrichteten unter den moralischcn Idioten" die allerschlimmsten und allergesährlichsten! Alles ist bei ihnen unregelmäßig, ordnungswidrig und seltsam. Unfähig, an etwas fcstzuhalten, ergreifen und verlassen sie einen Beruf nach dem anderen und versuchen stch ohne Erfolg in den verschiedensten Richtungen. Sie lieben nichts, als nur sich selbst, sind schlechte Söhne, flatterhafte Liebhaber, ungetreue Gatten, vergeßliche Väter. Ihr trauriges Ende ist das Stranden im Irrenhause oder der Selbstmord. Doch nicht nur diese Mängel des Verstandes und des sittlichen Gefühls sind die Kennzeichen der erblich Belasteten. es giebt auch, wie bereits bemerkt, körperliche Entartungszekchen. Bald sind die Verhältnisse verschiedener Körpertheile vermindert oder vermehrt, der Wuchs zu klein oder zu groß, die Glieder ungleich entwickelt, zuweilen vo.n theüweisen Lähmungen betroffen, die Behaarung abnorm. Bald bietet der Schädel verschie? dene Formabweichungen, Kleinheit oder vermehrten Rauminhalt, unförmliche Höcker, vorspringende Knochenkanten, ungewöhnliche Heroorragungcn und Ein-drück.-. Campagne hat als häusigcS, fast regelmäßig vorkommendes Zeichen eine Ab flach ung der Hinterfopfgigend gefunden. So schafft die Natur selbst Erkennungszcichen für jene, die sie hart genug an die Grenze des Irreseins gestellt. Der Atavismus bestimmt diese Grenze, doch ein Glück für die Menschheit, dan gerade der Atttvismus sich darin geflUlt, ungeahnte Sprünge von einem Gevitt inö andere zu, machen, die scharf markirte Linie zwischen Vernunft und Jcresinn verwischend. Wäre dem nicht so, welcher Sterbliche stände nicht an der Grenze des Irreseins? ! Aus der Schule. Lehrer: EigrnschaftSwörter können gesteigert werden, z. A. schön, schöner reich, reicher : Hsuptwörrer dagegen können nicht gesteigert werden. Man kann nicht fagen Tifch, Tizchcr Hand, Hander Growulh....! Der kleine Nazi: Bitt' schön, HerrLkhrer. Großmuth läßt sich ganz gut steigern: Großmuth Großmutter! Sie sind ja ein seltenerGafl geworden, lieber Freund! Gnädige Frau, ich gehöre, um mit Dumas zu sprechen, zu jenen Freunden, die man' selten sieht, aber immer findet .'Das ist ein großes Work, Freunde.die man immer findet, findet man selten! Käs e r nh o f B I ü t h e. Sergeant: Nur immer couragiert, Jungens ! Rom ist auch nicht in einem Tage entdeckt worden.

N auS !" Kpilsd US de täglichen Leb. 1.

i i Ha An i .Ein f M v X r i 3. Stations'diener: wSte, reißen Sie 's Maul net gar so weit auf. sonst halt's em End' der Lokomotivsührer für 'n Tunnel und "s Unglück is fertig!" ZStv iuUM lacht, laü)t am besten. In der letzten Ziehung der Oesterreichischcn St. a s - Wohltdätigkeitslotteric haben zwer ltngarn auö Veszprim, Bela Köoes und Ladislaus Suly den Haupttrefser von Hunderttausend Gulden gewonnen und das Geld in Wien, nach guter ungarischer Sitte, mit großem Gefolge von Freunden und Bekannten erhoben. Einer der Begleiter der Genannten benahm sich während der Procedur des Notenzahlens in ganz merkwürdiger Weise. Jedesmal, so oft ein Tausender auf den Tisch siel, stöhnte der junge Mann laut auf, seine Augen n?zren thränenumftort. er blickte schmerzer? füllt zu dem Tische hin, auf dem der Reichthum aufgethürmt wurde. Und der junge Ungar hatte auch einen gewichtigen Grund für seinen Schmerz. Er wäre beim Haupttreffer im Bunde der Dritte gewesen, wenn er nicht vor der Ziehung seinen Antheil freiwillig veräußert hätte.. Bela Köoes, Ladislaus Suln und der erwähnte dritte junge Mann, der, um nicht außer seinem Schmerz noch den Spott zu haben, anonym zu bleiben wünscht, kauften zusammen für zwei Gulden in Veszprin ein Loos der "Staats - WohlthatigkeitsLotterie. Am 3. Juli war die Ziehung. Die drei jungen Leute waren beisammen und kainen auch aus ihr Loos zu sprechen. KooeS meinte scherzweise: Ich wette, wir machenden Haupttreffer! Darauf erwiderte sein Freund: Wenn Du das so sicher weißt, nimm ich mir meinen Autheil ab. Ich verkaufe ihn Dir für 25 Gulden!" Köoes sagte: Zebn Gulden gebe ich Dir dafür!- Und so kaufte Köoes noch vor der Ziehung seinem Freunde den Gewinnantheil um zehn Gulden ab. Der juuge Mann, der seinen Antheil verkauste, hatte anscheinend daS beste Geschäft gemacht, da er für 07 Kr. den Betrag' von zehn Gulden erhielt. Köoes wurde allenthal, ben ausgelacht, als die Beszprimer von diesirzncrkwürdigkn Geschichte Kenntniß erhielten. Köoer verhielt sich allen Sticheleim gegenüber ganz ruhig, ' er sagte: Morgen werde ich lachen!" Und der Zufall wollte es, daß Köoes Necht hakte. Am anderen Tage traf die telegrophische Ziehungsliste der Wiener Staats -Wohltbätigkeits - Lotterie i Veszprim ein Bela Köoes und Ladislaus Suly hatten den Haupttreffer ge.macht. Unbewußte Selbstkritik. .Professor (zu dem Prüfungscandidaken, denn Erwartung der an ihn zu stellenden Frage dem Professor ängstlich in das Gesicht sieht): .Schauen Sie mir nicht so in'ö Geficht das ist zu dumm !"

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MW. . Jsm,w'-J wr f';-:'.' S, f., Z-if,. n lw A r-A.' V'.,' Der dieser Tage verstorbene Professor C. G. F. Peters von Hamilton Eollegi in Clinton N. I.. war der bcrühmtestt Astronom, welcher je in den Ver. Staa ten einen Lehr stuhl bestiegen hat. Ei leitete die Lichtsield Sternwarte, war der Führer der im Jahre 1874 von bei Negierung der Ver. Staaten nach Neuseeland gesandten Erpcdition zur Veob achtung des Venus-Dnrchganges und hat nach und nach gegen 50 Kometen und Planeten entdeckt. "Seine Himmelskarten trugen feinen Namen durch die ganz Welt. Peters war ein Friese und im Jahre 1813 zu Scldenbüttcl in Echleswig geboren. Er studirte in Kopenhagen und Göttingen. Kriege? und Kriecher. rv tSf. i -r" . JI jT :t'MO,'irr j t'T.t xxm wmm vz.V...s hm&i i wim mtiii -X I mv. m I I V M SZjjs l- v ' 1 --. r, ItStA. r-i A. : Sehen Si: mal die beiden alten Herren, d?r eine so stramm und der andcre so gebückt. B. : Der Strs:nme ist ein alter Kriege r der Gebückte ein alter Kriecher! Redlich veroient. Baron :, Sie haben ja Ihre clte; -steinreiche Tante beerbt! So ein Glücks kind ! Ihnen fliegen ja die gebratenen Tauben nur so in den Mund!" Lieutenant : via, hab mir aber auch uie? Mühe kosten lassen! Denken Sie 'mal an : Jeden Sonntzg bei ihr gegessen, sauren Wein getrunken, ohne eine Miene zu verziehen, dann zärtlicher Abschieds kuß das halte der Deibel aus! .' i" -vEf1, ,vVJ??IZaitx: Sagte ick Dir nicht, da , y - - r h,r ' Dich hauen würde, wenn ich Dich wieder . . rtT.s?i f . '.. r-tnti.a m rasier Tinccu oure ? Cobn : Ja, Pap, und deßhalb maäte ich, daß ich aus dem Waffer kam, als ich Dich kommen sah. Eigenthümlich Log!?. Professor Schlaucherl hat in Erfahrung gebracht, daß der Gehörsinn - der Heus schrecket! in den Beinen derselben liegt; um dies zu erproben, stellt er folgendes Experiment an: Er setz! einen Hcu'chreck auf den Tisch und klopit ; derselbe springt fort folglich hat er's gehört. Darauf schneidet ihm der Professor bh Beivre et und klopft abermals. - DaS Thu? bleibt sitzen rfro hat es das Klepsen nicht gehört. Mein Erperiment." la&t-&t$ Herr Professor, ffhat die Nichtig krit litt se? merkwürdigen Beobachtung glänzend, bewiesen!Männchen, zähl' 'mnlDeim Nockknopse. Warunr denn? JH,msch,K nisten, ob ich einen neuen Marml bekemme. Nee! Du MschMStiÄu hast ja die Knopfe noch gar nicht gezählt Aber mem Geld! In der GefchichtS stn, ß,d tM Karl, nenne mir einen bekannten großen. BeherrlcÜer deö. Dänenreiche?. Knut. ' V t ! i i ' ' ' '' Wol, und Du, Frth, nenne mir eine yroße Beherrscherin des Russettrelcßes Knute.

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