Indiana Tribüne, Volume 13, Number 323, Indianapolis, Marion County, 10 August 1890 — Page 1
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Bm Mittwoch, den 18. A ng ufi '90, m 9 Uhr VormttJgZ toeifcc icb meine Eroeerh bft Smrittnug nd Salooneianchtuag auf Zluüizz derkanfeu. O. O. Krngr, 188 Kenningtou Str. Sozialißische Sektion ! Oouutag.den 10. Llugü '90. Nachmittags 2 Uhr, AegelmäK ige OschäftS Versammlung tn bis xhcithjh. - iiaxlii:. XU uuzlikdersind gebeten ja)Ufi$ ,u rZchtink Großes Konzert! lm JIIiiöiiaix-artCBa am Dovllklflag. U. August. Musik den XTu.ll sr1' OroheMter, !s Mann kark. Eintritt 10 CentS. Chr5es Schwenzr'S SommcrAuscuthalt
;j; für Familien, ,; der Sluff Road eine 9Me südlich von der Gürtelbahn. Fischer, JZzn und all? Andern
f Unuen SrfrisS jtn feder Art bei mir bekm I ' .. M.r.-jt. i
cun. ijn zavtrnqem se?D iat ein Charles Sohwenzor, EtgeutHümer. Sentcal Garten ! Ecke Washington und East Straße. 3t sZöge Inlttie.g!en in derStsIt. IPKTJiirt ITAGNIDK, iQit). Der Earteu ist frfrt am schönea einzeichtet nd dird Richt unversucht gelassen ibttx B snHer den Aufenthalt se angenehm 'tote ög lich zu machen.
i ll Qeoree Hornnean.
.LeiOeO-WeAsAeR. OfH: Na. S e&d Delsda StraK?. Gk. N0, 14, US, US 05 Plliljl! Itelc&los Oll. vff tsii a Ttt
kstttisSe Onkündkguna I? '!..sl! Tom Tacsffart,
tl I ia dttnskaiisch Kandidat für da Amt de, l gönnt Auditor. Die Wahl siadet am MS 4. Nödesin 1893 statt.
Stimmt für H. G. STILES, für Eoth . klerk. Wahl am Dierkaz,
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; ovuri. j Stimmt für narleg B. Felblernan, Rpuittkanischir Kandidat für da Amt des Eriminal.Richterk von Marion Couuly. L ,r?cht: öS HStt vovx dfti Sartn. 6bI IUI ttsi Hilte westlich von Ut Jnenftu ! gntem Haul Etalunge ,de gebaut. gktFireZ ihrer Häuser mit nb hu 0,, tu nutz uuß?hl der Stadt. L ,,kf: HIsr und Lotte tu ller thetle. Farmen etu groß, nah bei W Ct&U w fcifa al anderen Staaten, Zol eh nn rut kelrzen schMIhZuser h Utt$ iotttn, tthNl vSLie, Sroeeriei, SaloauV und ander, l cmw. ,; : .. Srgle, 1 SS O5 Safhtngba Straße. Dr. I. d. Sutelisse i i t,,ugt sich ,,sck!iittH it uudÄkrUchJU. l !'C D v iq.iyl uu luinanu, OKu : Na. S OS Market Ltraik. '
, . 0tte,tde 5 9 hit 10 Uhr vor. 3 bt 3 Uh s Vja. Satz uJgen,,. rlxhs,S4t,
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DrsthsaWHteu. D,r Streik an der N. Y. Centralbahn. Nes Vork. 9 Aug Wedb, dir VittprÄAtnt der NtDk Ckntraldahn sagt, die Compagnie HS.tk einen Streik erAarNt und fei durchaus Mt unthätig gewtskn. Sie habe dafür gtsorgt, daß ste die Stklltn der Ctreiker sofort b,sksn könne und in ewigen Tagen rsirde der
Bttritd wieder in vollkm Gange stin. Hr. Holländ, ein Mitglied der Sxtku t!v, dtk K. os L sagt, daß wadrschemlich die LokoNOtivkährer ebenfalls an den Streik beordert werden. Frost. Chic aas. 9 Aug. Dunhan ä: Co. rditkt: beute Nachricht, daß in Manitoba die Temperatur letzte Nacht aus dreiktz Grad gefaUen und Frost einge trkten sei. Da eö möglich ist. da& der Weizen, der dort noch nicht geirntkt ist. geschädigt wird, ist in Folge desszn de. rn..?a hitr n shr iv?!i Gfnts ntmtatn. I I rn w Explosion und MenschenVerlust. Den dir. Col. 9 August. Eme furchtbare Benzin - ßxploston bat hie? gtster Abend stattgefunden, wobei wob' schziplich eine Anzahl Menschen lxtn Tod fand. I M Gorrell. Gehilfe w W A. Mitchek'ö Apotheke hatte sich in den Kklle? begeben, um' einige Sachen heraufzuholen. AkS er am Fuße der Ktllertrkppe anlangte brannte r ein Streichholz on. In der rüchsten Minute zvwdirte ein BbStter mit lechZ Gallonen Benzin. Die Gewalt der Sxvloston war fürchterlich. Die gan,e Vorderseite deö GebSudeS wurde loSgeriZstn und in die Strake gewo'ftn. Ein Kunde, welcher im Lden bii der Thüre stand, wurde 20 Fiweit weg geschleudert und schlimm v rbrannr. sowie sonst verlktzt. GorreV murde durch eine Hintertbür auS dem kkeller getchlkudert. Man kand ihn wenige Minufen später in eine Seilengasse auf und abwandern. Er kalte infolge seiner entsetzlichen Verletzungen den Verstand verloren. B!S man i&m seine Kleider im Hospital entfernte, löste stch da? Fleisch in großen F tzr van selnkm'ttörptr ad. Er kann nicht am Ltden erhalten werden Das haus wurde in Naud der Flammen. Im zweiten Stock de? GebSudeö wohnte eine Anzabl Miktbir. und man g'aubt, datz einge davon unter den brennenden Trümmern begraben wurden. Wilhelm gewarnt. . London, 9. Auz. Der Ku5er soll eine mysteriöse Warnung erhalten haben. stch wävend seintö ÄustnbaUkS in R o land nicht allzusehr in der Nähe des Z,. ren zu bewegen. lZe. der Ktts?r, so so t der Briefschreib,?. hade sein? Regierung in bisriedigendlr Weise angesangen und man wolle ihm die Gelegenheit Kilten, sich alS Mann deS Volke? zu bewähren, b t Zar aber habe sich durch leine eigeve--Sandlungen veruetheikt. Die Köiig Victoria soll sth sehr über die Gefahr ängstigen, in die ihr Enkel stch bei seiner Fahrt nach Rußland blgibt. ftalt empfangen. London. 9 August. Der Zar und die Zarin sind von ihrer Rundreise in Finnland, woselbst ihnen ein äußerst küh ler Empfang zu Theil geworden var. nach St. Petersburg zurückgekehrt. Die Bevölkerung, welche ihnen bei früheren ähnlichen Reisen jubelnd entgegentrat, zog sich diesmal in ihre Häuser zurück. Nur bei einer einzigen Gelegenheit über reichten zwei kleine Mädchen der Zarin einen Strauß wilder Blumen. f Eduard von Bauernseld. s London. 8 Aug. Der vm 12. Januar 18)2 in Wien geborene Bühnen dichter und Schriftsteller Eduard von Bauernseld ist daselbst gestorben. Nach einer in Dürfligkeit verlebten Jugend studiete er die Rechte in Wien, wurde l826KonzeptZproktikznt bei der nieder österreichischen Regierung, ehielt 1827 eine Stelle bri dem KreiSm, Uter dem Wiener Wald. 1830 bei tec ooskammer und 1812 bei der Lotteriediriklcu. D'ese Stellungen ließen ibm dinrkichende Z'it zu wchterlschen Arbeiten, Von seinen Lustspiklen haben namentlich .Die Be kenntniffe". .Bürgerlich und romantisch und .Gcosjldrig- Erfolg gehabt. Nächst diesen sind noch hervorzuheben : .Leicht stnn auS Liebe", .Da LltbeSprotokoll". .DaS lktzte Abenteuer", .Helene", .DaS Tagebuch" und .Ein deutscher Krl'ger In seinen .Gedichten" wiegt die R.fiflion vor. Von B.'szableeichen dramatikchen rbeitin stno die früheren in den .Lust spielen" und .Theater" gesammelt. Epäer veröffentlichte B. noch folgende Lust und Schauspiele: .Au? Versailles", .Franz von Skckingen", .Der kategorische Zmperalio". .Zu Haust", .Krilen", .Die
Zugvögel!'. .Die Virtuosen-. .Frauen. keeundschaft-, .Excellenz", .AuS der Geselllchast. .Moderne Jugend-. .Landfrieden". Diese Stücke, wie auch die Kübenn. sind in B'S .Gesammelten Stiften" enthalten; der 12. Band tvt hält auch die Mtmoiren unter dem Titel .Au Alt und Neu'Wien. Seitdem schrieb er noch den Roman .Die Feeigelistenen. BildungSgeschichte au Oester reich" und da salyrische Gedicht .AuS der Mappe de ölten Fabulisten sowie die Lastwiele .Die Verlassenen" und .Mädchenrache oder die Studenten von Salamanea" und die Tragikomödie .Des Mibiade AuSgana
t$ i e fl o e 3 . Vfol, Pfai. Pfai l ES geht doch nicht über noble Ge. ZchäftSführung. Eine Zritung mag sich der Partei verkaufen und für Geld schreiben. daS geht uns nichts an. Eine Zeitung schreibt für Geld, eine andere Mr ein Prinzip. waS ihr eben verthvoller :rschelnt. aber eS ist doch nicht so anz inerlei, wir man die verlauste Zeitung unterbringt. Drängt ftch da ein Jndi' oiduum Namen Rolenaarten im Auftrag 'Nd gegen Bezahlung an unsere TrSj ,r. schwindelt denselben vor. er habe Buch zu veekausen und veranlaßte die ::chtf BSseS ahnenden Jungen, ihm Na aen und Adressen der Abonnenten der Tribüne mitzutheilen, läßt sich, wo er ,S o kommen kann, da Routeduch geben. .s bezahlt den Junzen dafür gnädig V einen Quarter. Ein Theil der DS c ist auf diese noble Transaktion der 'rief allen, ehe wir sie entdeckten. Den d tktffmden Abonnenten der .Tribüne" i,i seitdem der .Telegraph" unentgeltlich uqesttllt worden. Daß ein anständige Geschält stch aus ine solche Traneaktion niemals einlassen ürde. braucht nicht ech gesagt zu wer. den, wir ader können unS nicht enthalten, dazu drei Mal Plus zu sagen. ES ge. hört schon ein großes Stück Gemeinheit dazu, einen solchen VertrauenSmißbrauch zu veranlossm, noch weit mehr aber. Kna ben, welchen der Charakter der schmutzien Transaktion nicht verftändlich ist, zu einem solchen VertrauenSbruch zu ver leiten. DaS Geschäft, da stch solcher verwerf lichen Mittel zu bedienen nöthig hat. ist wirklich zu bedauern. I W. Arnholter wurde gestern Abend virhastet. weil er Minderjährigen erlaubte. Pool u spiele. der Coleman'ichen Wirthschaft an der eLtft Wasdmgton Straße fand gestern Abend eine Schickern statt, ober die Polizei war zur Zeit ai wir untere Farmen schloffen, Mcht tm Stande, rälere Auskunft zu geben, denn ste war zur Zeit gerade du mit beschäftigt, da? ProMtutionSH.au der Carete DuvaUauSzudeben. Da war natürlich wichtiger, als eine Schießaf f:ire Ein Haupmadator. Hans von Horn war ein schneidiger Liarssohn. Das eiserne Kreuz I. und II. Klasse schmückte seine Brust und die warben auf seiner linken Hand rührten von einem Granitsplitter her, welcher bei öpichern unmittelbar neben ihm einzeschlage war. Hans von Horn war Beamter geworden und als Wittwer sehnte er sich wieder nach einem Weibe. Fr zog vor, durch ein Berliner Blart auf dem nicht mehr ungewöhnlichen W?gt eine junge Wittwe von 35 bis 40 Iahren mit dem bescheidenen Vermögen von 3000 Mark zu suchen. Er als hö herer Beamter mit einem Jahresgehalt von 3000 M. konnte das wobl oerlan gen. Und siehe da. es meldete sich auch bald darauf eine den besseren Ständen angehonge Wittwe, welche den Ansprm chen des Herrn Hans o. Horn vollauf genügte. Man trat in Correspondenz. hellte sich dann vor und der stattliche Herr Ober Telegraphist, an dem einem Menschenkenner nur das merkwürdig unruhige Blitzen der Augen nicht hätte gefallen könnsn, that sich nicht wenig darauf zu Gute, daß er bei dem hoch: seligen Kaiser Friedrich in Schloß nedrichSkron den .hreutelegraxhendienst" hatte versehen dürfen. Jetzt war er sogar von der Börse nach dem königlichen Schloß berufen worden, um dort bei Kaiser Wilhelm II. seiner eisernen reuzer wegen, wie er sagte, Dienst zu thun. Hans von Horn war schon einmal verheirathet. Er hatte eine reiche Katholikin, eine AuZlanderrn, geheirathet, welche ihm ein großes Vermögen hinterlassen habe, welches ihm aber jetzt von der Geistlichkeit streitig gemacht . werde. Braut und Bräutigam waren sehr. glücklich; der I. Juli sollte festlich begangen werden; es warder Geburtstag des Herrn von Horn. Er hatte auch seine sämmtlichen Unterbek amten zu dem Feste eingeladen. Am verflossenen Sonntag wollte man eine Partie nach Charlottenburg machen, an der sich auch der Vater der Braut, ein alter, angesehener Pensionär, betheiligen wollte. . ' ' . Tags zuvor hatte Herr HanS von Horn zufällig fein Portemonnaie 'ver-
gesser. unde mußte doiy sofort eme Zu tung von 600 M. leisten. Wie falal l Umso fataler, als die Braut absolut keine Neigung hatte, für den Bräutigam Auslagen zu machen! Mißgestimmt ging der Bräutigam fort, man machte die Charlottenburger. Brautfahrt ohne ihn, aber die Braut glaubte jetzt gut zu thun, einmal bei der Kriminalpolizei Nachfrage zu halten. Bereitwilligst legte, wie die Post berichtet, ihr der diensthabende Kriminalkommissär den Band Betrüger und HeirathSfchwind, ler" des Verbrecher-AlbumS vor; da sie traute ihren Augen nicht, prangte gleich alS Erster, als Hauptmatador der Zunft, ihr Bräutigam. Darunter war zu lesen: Hermann Schniyer, früher SteUmachergeselle, jetzt Arbeiter 9. 11. 48. Granger bei NewRuppin geboren, gefahrlichster Heirathöschmindler. We gen Betruges . Xmal mit Gefängniß und Zuchthaus bestraft.' Zuletzt aus Plotzenfee entlassen am 8 Mai 1890. Und die .ehrenwerthen Narben" aus der Linken waren als besondere Kenn,
zerchen eingetragen : Vertrocknete Flech, ten. Heiteres ans der Militär Schwimmanstalt. .Abtheilung abgeschwommen", mel bete ein Gefreiter, dem in der Militär Schwlmmschule die Aussicht führenden Sergeanten. .Lon, rücken Sie mit Ihre Blase ab ! oder nein, warten Sie ! Erst will ich mir noch &1 oeulo überzeugen, ob die janze Gesellschaft ooch mil's nasse Aliment in Berührung jekommen ist. .Mützen ab!" kommandirte hierauf der Gestrenge, schritt auf die Abtheilung zu. zog seinen rechten Handschuh aus und befühlte der Reihe nach die Köpfe des etwa L0 Mann starken Trupps. Plötzlich hielt der Gealtige mit seiner Kopfoisite an. .Ei, sieh' da, Jda, eenen Anti-Neptu nisten batten wir ja. Mensch, Herr, Einjähriger! Sie TalmkPhilosoph. Ihr Kopp ist ja der reene personisizirte Fettfleck aber wenn Sie sich Ihren Deey ooch mit'n janz n Pomadeyvorrath von Treu und Nugllsch insalben. mir schmieren Sie dmil doch nich an. Kampiren Sie mir. Herr? Tomaschek. Pblak, hat sich Einjähriger gebadet? Antworte. Kerl! Du bist ja allwissend!" .Nein, Herre Scharschant, hat sich Einjähriger nicht geschwimmt, sondern bat sich gemacht Kopf semiges naß in Fußbecken meiniges." Ein Gelächter der ganzen Abtheilung folgte dieser Offenbarung. .Marsch, ausjezogen. und dant rann an die Angel, Sie Drückeberger!" befahl der Sergeant Doch als der Einjährige dann, statt zu einem Schwimmlehrer an die Angel zu gehen, den obersten Thurm erkletterte und rief: .Aoieu, Herr Sergeant, Feig, heit lasse ich mir nicht vorwerfen!" erfaßte diesen eine große Angst. Er eilte dem erregten Marssohn nach, ehe er ihn aber am Sprunge verhindern konnte, schoß dieser kopfüber ins Wasser. .Den hast Du janz solo aufm Jewissen", meinte ein anderer Unterofsizier, und als der Freiwillige nicht wieder zum Vor, schein kam, entledigte sich der Sergeant seines Seitengewehrs und Rockes, um einen Rettungsversuch zu unternehmen. Schon stieg er die zum Schwimmbassin führende Leiter hinab, da tauchte der Kopf des vermeintlich Ertrunkenen auf. Wassertretend ließ sich dieser im Tone des Sergeanten vernehmen: Aber ich bitt' Ihnen, bemühen sich Ihnen weZen meine Wenigkeit nich." Es waren die eigenen, so oft gebrauchten Worte des Gestrengen, die von den anderen Solda ten mit einer Lochsalve begrüßt wurden. Verblüfft blickte der Herr Sergeant auf den Sprecher und meinte, seinen Aerger unterdrückend: .Kind, über Ihnen aber ooch! Warum sind Sie denn nich jleich ins Wasser jejangen?" .Weil mir heute nicht so ganz ertra zu Muthe war," lachte der Schwimmer. Fünf Minuten später marschirte der mit asfen artiger Geschwindigkeit in keine .Drillichkluft" geschlüpfte Freiwillige mit der Abtheilung nach der Kaserne zurück. Trost. Der Trost, den uns in schweren Leiden Verwandte und Bekannte flennen, 9!ie heilt erauS die herbe Wunde, Er macht sie nur noch scharfer brennen; Es denkt ein Jeder, der uns condolirt: ,Dn Himmel Dank, daß mir das nicht passirt." J.Kupf. Gott ist grob und der Zar ist weit." (5in neu? tintntirti fTittlrf(t : .7; 1, S' der praktischen Bedeutung deS Sprich arts? CAfitt it ffr& unk K.f 0 ii zu ck. ist - " - ff -w f j j v w -j I weit", wird icfer aus Rukland meldet U m - - - w- j(j"w--'w iWfft.T WWW Dort besau ein W,?ui n.tr. - - - 7 " " jj j v mw witsch Sokolow hti Sie ein hnbAtA Gut Namens Nikolajewsk. das aber uig veriyuiser war, fovag seine Vlaus i biaer die ÖUentU&t Nerszeiae?n sei i in: r r t . r . . v tf . sl "T' . dem Gerichte beantragt hatten. Zwar hatte sich Sokalom mit der Tochter eines im Auslande lenbenden sehr reichen sf- . t rtl MUjjcH rrtvor, uno wouie naev vrel Monaten heirathen, aber sein Schwiegerater, den er über seine schlechten Vers mX.-.m- r r . r . ' i I H'89aunie gelauiwloa!re,urve, , Penn er die Wahrheit erfuhr, sofort die I Verlobung ufgehobrn haben. Von dieser Seite war Ulfs vorläufig keine Hilfe kervNm.scklSA OWk.MeZ axdt
Sozialistischer
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untrr gks. Mittvirluvg aller hiesigru Gcsangvcrciuc : Indianapolis Mannerchor, Harugari Sangerchor, Zndianapotts Liederkranz, Springdale Mannerchor. Ber GesamAt - Shor wirb llSV Msnn stavL sein.
Einladungen find in der Ofsiee der Jndlana Tribüne" und bei den meigiu Mitglleder der genannten Vereine zu bsben. Mitglieder der Sektion können ibre Damen frei einfübren.
vieter. um die Äersteiaeruna bis nack der Hochzeit aufzuschieben. Trotz seines ! ir.a ; 4.:. . . iyiuu)cifc& aus oic zu erv?arrenoe groge Mitgift feiner Braut wollten die Gläubiger sich abe.r auf nichts einlassen. Sokolow machte sich deshalb mit Leib Jeinkeles, dem Schnaps- und Kornhändler seines Dorfes, auf den Weg nach Kiew, um auf indirekte Weise beim Gerichte den Verhängnisvollen Beschluß rückgangig zu machen. Dort wurden sie an einen Beamten gewiesen, der nach Empfang eines NegenbogenscheinS von hundert Rubeln feine Hilfe in Aussicht Itellte, sich aber als einflußlos erwies. Bei einem Zweiten erging es ihnen nicht besser, doch hatte JeinketeS die Vorsicht geübt, diefem nur die Hälfte eines Hundert Rubelscheins zu übergeben und ihm die zweite nach sicherem Erfolge zu versprechen. Nach vielen nutzlosen Bemuhungen erlangten sie zuletzt die Gewiß, heit, daß der Beschluß über die Versteigerung des Gutes bereits nach Petersbürg geschickt sei, dort der Bestätigung des Zaren harre und zurückerwartet würde. Nach kurzer Berathung kam man überein, daß Nikolai Petrowitsch zur Hauptstadt reisen und sich mit der Kanzlei des Zaren in Verbindung fetzen müsse. Aber auch dort blieben alle Schritte vergeblich. DaS 'Schriftstück war bereits unterzeichnet, die Unterschrift nicht mehr rückgängig zu machen, und Nikolai . Petroneitch ein geschlagener Mann. Er hatte seinen Koffer gepackt und geschlossen, die Gasthossrechnung bezahlt und wollte sich in der trostlose sten Stimmung wieder auf den Rückweg begeben. Da trat ein kleines abgerissenes Mann chen in sein Zimmer, begrüßte ihn mit Bücklingen, erwies sich im Verlauf des Gesprächs mit dem Stande der Gutöangelegcnheit genau vertraut und versprach gegen eine sofortige Belohnung von zwei tausend Rubeln jeden gewünschten Auf, schub auszuwirken. Nikolai Petrowitsch erklärte, daß er nicht den zehnten Theil einer solchen Summe mehr besäße und keine Neigung hätte, überhaupt noch für seine verlorene Sache Geld zu opfern. Darauf sprach das Mannchen gerührt: .Gut. Nikolai Petrowitsch, so reisen Sie mit Gott nach Nikolajewök, die Verstei, gerung wird nicht eintreten, machen Sie Hochzeit, und wenn Sie einst glücklich sind, so denken Sie auch an mich hier ist meine Karte, ich bin ein armer Tjchi nownik und Familienvater." Der Gutsbesitzer glaubte nicht an die Wahrscheinlichkeit solchen Glückes ; na, memlich flößte ihm der fadenfcheinigt An: deS Beamten kein arokes Nertrauen ein. deunoch aber gelobte er dem Manne, sich dankbar zu erweisen, wenn die Prophezeiung Wahrheitwerden sollte. Nikolai Petrowitsch reiste nach Nikolajewsk zurück. , Monate vergingen, er lebte als glück, licher Ehemann unh hatte seine Schulden längst bezahlt, aber von dem Schicksal t ,.n.r.!. ..-sl.t.iia t tr ocs gerung u"jpvtcy is wax weocr lym noch den Gläubigern etwas zu Ohren gekommen. Mit Dankbarkeit gedachte er nun des kleinen Beamtendssen Ein-
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stich den unglückseligen Beschluß hintertrieben haben mußte, und als er mit feiner jungen Frau die Hauptstadt besuchte, war es sein Erstes, den Tschinownik zu sich zu bescheiden und ihm mit lebhaftem Dank eine größere Summe auS;uhändigen. Bevor Nikolai Petrowitsch sich dann von ihm verabschiedete, bat er ilyi um die Lösung des Räthsels. Der kleine Mann sprach nah einigem Sträuben und nachdem ihm Verschwiegenheit gelobt war: .Nikolai Petrowitsch, der Allerhöchste Befehl ist noch immer aus dem Wege nach Nikolajewsk; leider hat man auf der Adresse ein Versehen gemacht, denn statt in's Gouvernement Kiew ist der Brief zum Amurgebiet gegana.cn. Ehe er mit dem Vermerk .Adresse unbekannt" von Nikolajewsk am Stillen Ocean zurückkommt, gehen noch zwei Jahre in's Land ; dann erhalte ich einen Verweis, wenn meine Schuld überHaupt noch festzustellen fern wird, und schließlich habe ich ja nur Gutes gestlftet." Er wies auf das glückliche Paar, drückte das Geldpäckcheu an sich und ver-fchwand-in der rosigsten Laune. Nikolai Petrowitsch aber umarmte fein junges Weib und rief: Ja, Rußland ist groß, und der Himmel beschützt die Gerechten." Dem boshaften Spötter Beaumarchais .rd einst mit gleicher Münze gedient. Bald nachdem fein Lustspiel .Die beiden Freunde" durchgef allen war, sollte ein neues Stück aufgeführt werden. .Das Schauspielhaus ist ja ganz hübsch," jgle Beaumarchais nun kurz vor der ersten Aufführung zu der Schauspielerin Arnoult, welche die Hauptrolle spielen sollte, aber das Stück taugt nichts, und Sre erden kelne Zufchauer haben." .Seien Sie unbesorgt," erwiderte Jene lächelnd, .Ihre beiden freunde werden uns schon kx schauer schicken." Zur Zeit der Mahl- und Schlachtsteuer nahm der Kammerdiener eines vornehmen Herrn eine Stelle als Thorfchreiber an. Erstaunt sagte sein Herr, als er denselben um seine Entlas, fung bat: .Aber in der neuen Stellung haben Sie doch viel mehr zu thun und weniger Gehalt als bei mir!" .Das schon, erwiederte der ammerdtener, .aber wenn ich als Thorschreiber die Augen nur taglich' einmal zudrücke, bringt mir das mehr ein. als wenn ich sie bei Ihnen die ganze Woche offen behalte. . Abgefertigt. Ein Grieche stritt mit einest Italiener darüber, melchem dieser beiden Volker der Vorzug ges bühre. Der Grieche behauptete, dem seinigen, denn alle Weisen, alle Philosophen und Dichter wären von Griechenland ausgegangen. .Ganz recht," versetzte der Italiener, .deshalb sind letzt auch keine mehr in Griechenland zu . V . M - V jinoen. ; Vertrauenerweckend. A.: Ist .der neue BezirkSarzt wirklich so iüchtig, wie man sagt?- B.: .Ja, der dringt auS dem einfachsten Schnupfe? das schönste Nervensteber zu Star?.
und a8axo i vfvf X Verlangt. trlngt tn ger Van der mW UtUn um U1'&" 5bt i"b auch ÖatU. ant atti&t t v tilgtet. Dr itchttgt wann ftUt ein g i $ imtth. -trch,z.fxag,v ut Ein. iltlitß, 13 54 S&titftian ttc. 9a rkangt uvnlii'ftge Rkind nd Stadt, UaUt. i,e0un, taukd. ,ssddrk Off j,tzt. SSNkl tltälifilch LxeziaUtäken. LLginr Si nicht. Abalt vorn Ansang an. tcnrn Sftol., Nurfx?m, Thiago,Ja. such': 5i't tQt an .ntetmSdchk. Mach, srsgn 1.S Sray !:r. nß a THE LADIES9 FAVORITE. NEVJEt OUT tr ORDER. If y eu Umro to puretseso a teving Qiudia, tigkosif afir?.rat t jo.:r jüee for terrns au4 prics. lf you amft und mir a?ent, writ diroct to neattt adWwaa. tu yni bblow nacaed. UEW SEWffi WSML dSMUXM. chicaso - 2a tTi'Cfi SQuARLNX liX, art firrrA fimT1 TtX. UT i cv i. Mo. 'fSSia Mr.nQCtxMj unter ft; SaMACcislllt Ctfs ZZntU SOS C!Mt4 int Kauft TlcketS via die j iccigviurticwÄism CmtAgo 6x(j nach Chicago und dem Norddeften. Abfahrt von JndianadoN ? ll 20Vm Anluvst ia khicago 5 10?!m mmn . . 72SV b IbRA . . Mön VbV kbsahit don Chicags : s osVin Zlukunst W Zkd'xlt von SttN . . 4sTa MonouAee.... M . 10 402a Frachtzug No. 4S verlädt LlabZisftr. Card ' um 1 05 V. Ticket.Ossice: ZK. 25 SildJLKsU Str. ' I. X. Ba1dwlnf:j TtfiliSt icUd&tei Ijttt.'S vnnn n Dr..cfimwi, j Hl"l ü m?ilfff! iWiJliyillr.?; zuitkenden S!?ias in tat tartcadidicrUaen zu vtTfäatfttL 4cnu vo cüt enkcremei irl irMaarn. Gin etiuiarr V1uS b.isK tf. Crrti 50 Gent? Hab ll, von Büothrtcra zuhaöc tat durchTeft . trete PaSet frei (ifuea Psjwsrte. Dn.R.SCH IFFMA N N Vsul. SXtan.
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