Indiana Tribüne, Volume 13, Number 321, Indianapolis, Marion County, 8 August 1890 — Page 3
Ein guteö Mittel für die HcißcnSommcrtagc. n kett EK?üssea der seist Wiltmnz besser iderstehe zu sonnen, ist es sn groß
3tdtMteit, rajUIIf Dinare des mcnfchliiert Äörrnl cernnd sind u. die idncn ea tkk?!S!UIVS?s A e sch riebenen y u n k t i o NkN richtig versehen sönnen. Als eines der wich tiasten Organe 1 C O -"Wliil!! X na l f,-,1.a..:.V- Rtscifrl tn Magen anzeseZen werde; enn dieser die S?e! sen ich: hörig Verdaut ttttt Verstopfung ei. man riecht unaitgenedai aui bra Munde und leidet n Mutigen Aesfschmerzen. Bei einer LervachlässizÄN derartiger KrankbeilSerschei gen ßelle sich Blutkrankheiren ein. auch Kierm- und Leierleiden sind eine HZvsiqe Folge. Besonders während des Hochsommer ist c großer Wichtigkeit ein gutes Mittel gezea iie vbea erwädNken Leiden zur Hand zu haben, denn vnr ein gesunder Stiftn ist Widerstands fähig gegen feie schlechte Einflüsse der beißen Winerung. Ein emxfedlungswettheS Mittel tst ,., V-:,, i Dr. August Kcnig's o Hamburger Tropfen. 0 Diese ?rc?scn sind die beste SonimerMedwiZ, den sie kefordern die Verdauung, reinigen tat Blut und beleben die Funktionen der Leber und Nieren. Dr. August Kön:g' Hamburger liessen isbenflch In vielen Tausenden ron Familien bewäbtt Jd sind deßkrezea ein stCgemein belieb ee Mittel, welche sich mit jedem Jahre neue Freunde erwirbt. 33 die Tropfen nur einmal gebraucht hat, ist vsn deren Wirksamkeit überzeugt und wird dieselben, wenn nithig, auch wieder gebrauchen und seinen Freunden ans ärmste eZ fehlen. PrelZ 59 Cents: la llen dStZeken znZ,i,n. TK2 CHARLES A. VOGELER CO., Bafflmon. MdL Schwache Männer, eiche ihrevoNkS?annSkraftnnbsraM,Uätdk Cflsl Bister B erlange wünsche. foUten nicht versäumen, de,.Ju end kreund"i lesen. Tal mit vielen Ar,nkeescklchke läuterte, reichlich auskstzttkte Werk gibt Äufschlntz über in neues Hettersahren, durch Tausende innerhalb lur, Hli ahnt ffitrafiR&rtina Hirn lfAitAl. ttaniheltin tn fecn CSotatn der Huam sinken Vollständig wlederöerqeöeLt tt arten fcell sivren evenio ttajaa ,i, imig, Jevermnnzene, ZnU Schickt 25Lent in Stamx uvdJbr bekommt vtt n? VNfikgeit an franco zugkscht ttt Vrwst KllnlK und ?k,,n5,rn,23 West lt. Str.. e Bf, . 8. X rr . S. ,. 5 mä P III V V3. m vtr V K $m tm 0 1 iß f fH S f . 5 Kauf: Tickets via die SM. 'r$l lj.V S3tteS -flOqiSYltlt tWAlSAWf CHIt63'Rfl)nach Chicago und dem Nordwesien. Vbfahrt von Indianapolis : 11 L0Vm ...... Rakunst in Thieago s IvNm 1Z40V ..... w , 7L5V ölkNN...... . . Mcnoa 9 Abfahrt don Chicago : - ? 05Vm. .... .Ankunft in Jnd'pU S 0SNm S LSR S 4LVm MsuonVtt.... m 10 40Vu! Hrachtzng Ns. 4? verläßt Alabamastc. Vard xx 7 05 Lm. Zicket.Ofsice : Ns. 25 Süd JllinsiZ Str. I. T. Baldwln, TiürtZt taffzgter Sgn. WABÄSI JLOKfTjg ! ralll Ste kU Stndt nsS tuend eiuer KiS &af bis ia dnlaffnl beabflSttzes, tzkhts SU $ut nzbift xiiti'tjmiTls. 56 &i ZlssZisMA StssA Zdiaua slis, ,d nfrag dle Vshrpreise und vZhsreu 3li thnlnugeu. Vesouvn lafsttticauit toiri dsxtbiÜänitzss m Ssssgrautsu 3CSU Rssifafart-Zidfrti ach Plätzen w WrM M erdve??n Z OK bleektöSs Swi, sch FÜRT WAYNE, TOIEDi, DiGTKO.ll u) aSe iZÄches CI55ie? CtzZUztzzszi, tXt$&$itüijil iktfl&fl3tt SafchlaK urd dsllftä?:dZg, Sich,?, tzeit scheu die asogs Wabsib Gstza die blköt, yÄagin-Bah w Smniw k ZS'. K. ZtStLt-YajZagi. und Lsnb.Äznt JbtNk? lt Jk. ZO5. Ssittz, TlLet.Nassztt. S h I f. Vass nd Vcket.Tzt k. S?!Z. ADOLPH FREY, Treedorn ani Rlght.) Qsssentlicher dotar, Gomf poudent n Uebsrs,yer. Sto. 196 Clizabetch Str.. Ctf84 VS Skillch , ttth rn.i
n l SLjPM MMMHstmM CjfZa.rS'y- -s ijff t "Nif. V'A-V .. rTsf Js f s c V J , C Vl " V . r V V:ä:v;vva iA rr-'
WIUIS3
W
iLS JL Lr aiJs
-a:. j
i j.iiissfJ6iSRH
.
. 11 W & -
r" t -y ii- c"-
ii 1 1 1 S A LH'll t-4Ä.l1
I illEttHlttflai ' 1 1 R 1 U f
j" i.; --Jit -.rw-.-y:- "xcyyw i?iinri(tiT"'-
- Blutes Stimme.
Roman don Frltz Sckat tftein. (Fortstöuna. I n der alten Heimath. In Ullrichshausen waren fremde Gaste. Zwei Männer der Wissenschaft, die als berühmle Psychologen galten, beschäftigten sich seit ein paar Tagen mit der genauen Beobachtung grau HelcnenS, deren Erregung in der letzten Zeit sich bedenklich gesteigert hatte. Sie stand jetzt jeden Llbend trotz des rauhen OctoberwindeS immer stundenlang an der Parkthür und spähte die Allee hinab nach Gerhard. Als Lelio sich an diesem Abend zum Fortgehen bereit machte er hatte die Equipage vorr?eg geschickt kam sie in ihrer rührenden, klagenden Weise auf ihn zu und begleitete ihn zur Parkthür. Ach, mein guter Lelio. Gerhard bleibt so lange, wird Gerhard mir nie mein liebes Kind bringen V Ja, liebe Mama," tröstete Leli sie. er hatte es nie über's Herz bringen könntn, diese treue Seele anders zu denen j neu, .ich glaube, daß Gerhard bald kom . men wird." ! .Und glaubst Du auch, das? er mein , liebes LZtnv gesunden hat?" meinte pe, ängstlich sein Gesicht prüfend. Sonst käme er ja überhaupt nicht, Mama." .Ja, Du hast Recht, Du hast imme, Recht, lieber Lelio, ich werde hier auf ihn warten." .Das wird das Beste fein, meine lieb, Mama." Er küüte ihre Hand und ging. Av einem Seitenweg bestieg er feinen Wa: gen und fuhr dann nach dem Bahnhof hinaus. Im Park jagte soeben der eme ouege zum andern: .Ja. lch bm Ihrer Ansicht, die ranre wird vielleicht durch Erfüllunq ihm Sehnens berühmt werden, vlellelcht auch , gerettet, aber der ganze Organismus in zerrütt, dau dies umherlauern b ' Wind und Wetter. Ich gtaube nich:. daß da viel zu erhoffen ist, das bestä:,-, dige Fieber hat ihre zrrast ganz aukq t rr- -. . if! J. . j w neoen. 5 iji eigenlitcu nur nbc pe. starke Trieb der Mutterliebe, durch k. ? sie lebt, jedenfalls ist dieser Fall, desj. Lösung wir heute beiwohnen crdc,' r . , .? . ? Tüa..'... klN eyr tilteresjantkr sur unzer luoltt. der Specialfälle. So sprach der Mann der Wissenschaft, wie anders Lelio, der in diesem Augei! blick seine Schroester mtt Gatten wr Kind auf der Bahn begrüßte: .Mama Helene ist sehr schwach, sei ' schwach geworden, ich fürchte fast fü dies Wagniß, und wenn nicht mehrer ' der bedeutendsten Irrenärzte ihre & stimmung gegeben hatten, ich könnte r-! n.icht ertragen, die Veranlassung dazu in ) fem. .Und was sagt Onkel Franz dazu?frug Tonka um Gerhard's Interesse aus ihn zu lenken. .Onkel ist nicht mehr der Stärkste, er duldet alles passiv, greift aber nicht anordnend in irgend eine Bestimmung ein; er sagt stets, wenn ich ihn um seine Meinung, seinen Rath frage, daß er mir in Allem vertraut, daß ich nur meinen eigenen Eingebungen flgen niöge." .Das 'ist traurig," brach es unwlll: ktirllch von Gerhard's Lrppen, und zum ersten Male verrieth er durch den mitleidigen Ton, daß der Groll einem bessere? Gefühl zu weichen begann. L!ach nochmaliger Berathung fuhren sie der Villa zu. Am Seitenweg, wo er zuvor eingestiegen, ließ Lelio die Equi page halten, und dort verließ Gerhard, seinen Knaben auf dem Arm, den 22 gen, um die wenigen Schritte bis um Parkthor zu Fuß zurückzulegen. Der Kleine jauchzte, als die dürren Blatter, durch den scharfen Wind von den Bäumen gelöst, um ihn nmherftakterten und griff nach den vereinzelten, rothen Laubstücken. die in den Bereich seiner Fingerchcn kamen. Dann schlang er wieder zärtlich die Arme um den Hals des Vaters, der schweren Schrittes wi? unter einer niederdrückenden Last, den kurzen Weg zurücklegte, denn dort am Parkgitter lehnte ja die blasse Frau, die jahrelang auf ihn gewartet hatte und nun einen dutchdringenden Freudenschrei ausstieß, als sie ihn und seine Begleitung gewahrte. Vergebens wollte sie ihm entgegeneilen nur ihre Augen waren schon von Weitem bei ihm, nur ihr Ruf: 0 chard! Gerhard!" Sie streckte die Arme aus, zitternd vor Glückseligkeit. Mit einem Sprung er-' reichte ernste und hinderte ihren Fall, in dem er sie mit dem einen freien Arm um sing, und dann legte er in ihre bebend! verlangenden Arme das staunende Kind. .Das Kind, das Kind," stammelte sie und sah es mit großen, verwundernden Augen au, .was ist das für ein Kind?" .Es ist Dein Enkelsohn, Großmütterchen. der Sohn Deines Sohnes - mein Sohn, geliebte Mutter." Sie sann nach, die Augen von dem Manne zum Kind wändern lassend, es löste sich wie ein dumpfer Nebel von ih ren Sinnen, mit den Fingern das brause haar des Kindes berührend, schien sie zu grübeln und gewaltsam einen Gedanken zu erzwingen, ve? immer wi der sntaeichen wollte. Gerhard z z Taschentuch und roehte damit das oerabredtts Reichen der Harrenden im, Wagen zu. .Und jetzt, meine geliebte Maria, ird Lelio und Tonka Dir bestätigen, daß dies mein kleiner Herzensjunge ist, Du weißt ja, daß Tonka meine liebe Frau geworden ist, nicht wahr?" .Ja, ja," nickte sie leise, .Du sahst ebenso aus, als Du fo jung warst, Ger hard Du bist das Ebenbild Deines Va ters geworden, mein lieber Sohn ": Der Wagen rollte herbei, Tonka sprang herab. .Geliebte Mama, wie gefallt Dir unser prächtiger Junge, hat das Herzblatt denn schon gezeigt, waich ihn gelehrt habe, höre Baby, werist daS, die gute, liebe " .Liebe, dute O mama, stammelte das Kind. .Liebe, gute Großmama", roiederholti Tonka und Helene schloß sie Beide entzückt in eine Umarmung. Ihren fcrern nenden Aaaf it. denen lo lärme, die erlä.
senden 'ZSre'n versagt gewesen, derströmten nun von linderndem Thränenthau. .Aber wollen Sie nicht ins HauS geden, es weht ein scharfer Ost", mahnte efet einer der beiden Irrenärzte, die unzesehen Zeuge dieser Scene gewesen wacm, .Sie wissen, gnädige Frau, daß ich Ihnen Schonung für Ihre etwas zarte Gesundheit anempsahl." .Ja, Sie haben Recht, Herr Doktor", stimmte sie bei, abcr denken Sie nur, mein Sohn ist mit seiner Frau ganz unerwartet zum Besuch gekommen, und sie haben mkr ihren lieben, süßen Jungen mitgebracht, er kann schon .Großmama" sagen." .Ah, gnädige Frau, daß ist in der That ein freudiges Ereigniß", rief der Arzt mit unverhohlener Freude und Gevugthuung aus. Auf der Veranda stand in banger ErWartung Melanie ; sie wußte, aö auf dem Spiel stand, und hatte nur ungern beigestimmt; ihr Herz klopfte so heftig, daß sie sich an eine der schlanken Eisensäulen klammern mußte, um nicht niederzusinken, aber ein Blick auf das selig erklärte Gesicht der Mutter genügte, um il,r zu beweisen, daß Alles sich zum Guten gewendet hatte. .Melanie. sieh' den süßen Jungen," rief sie der Tochter zu, .unseres GerhardS Kind; er kann schon Großmama sagen, nicht wahr, Du G-ldherzchen?" .Domama," lachte der kleine Schelm. .Kommt nur schnell zu Papa," mahnte Helene wieder und faßte Gerhards Arm, auf welchem er den Knaben trug, Tonka ergriff des Gatten anderen Arm, und so, zwischen Mutter und Weib, gesührt von der Schwester und sein Kind am Herzen, trat er zum ersten Mal seinem Vater wieder gegenüber, der schon von Lelio von dem glücklichen Ausgang vorbereitet war. .Mein lieber Vater!" das war Alles was er vorbringen konnte, als er ihm das Kind auf den vchooß legte; fo tieferschüttelte ihn die Veränderung, die mit dem einst fo stolzen Mann vorgegangen war. Die tiefen Furchen um Augen und Lippen, die erloschenen Farben, daS weiße Haar, sie schienen ihn anzuklagen und um Vergebung zu bitten, und als er die gebrochene Gestalt in heißem Schluchzen beben sah, bet brach auch der letzte Reif, der eisern sein Herz umklammert hatte, und er lag am Herzen des Vaters und küßte die melken Wangen, die gram durchfurchte Stirn. Tonka war die Zweite, die ihn herzlich iegrüßte, und ihre liebliche Schelmerei .nlderte den tragischen Ernst des WieVersehens, der die Betheiliaten fast er- . rückte. .Habt Ihr denn überhaupt in Europa schon einmal ein Kind gesehen, s mit kaum einem labr schon sprechen
:..nn gewiß nicht! So etwas gedeiht in Amerika sag', Baby, dem roßpapa, wie Du heißt nun, wie hcißt Du, Baby?" .Fan." läcdelte da? Kind. (Schluß folgt.) ' SusIZeftyrSemerKoßelt. vlomnn dkmJOachimvZ Tkrsw. l. Ueber den stillen Straßen de'' .esidenz W. liegt die Schwüle eines Heigen Sommertageö; d!e wenigen Leute, die ihrer Pflicht und den Geschäften nachgehen müssen, schleichen dicht an der Hauserreihe dahin, den schmalen Schattenstreifen auszunutzen. Dienstmänner in Blu sen, die einstens grün waren, aber durch den Strahl der lieben Sonne eine un desinirbare Farbe angenommen haben, sitzen auf den Prellsteinen und stellen schüchtern ertheilten Aufträgen souveräne Verachtung entgegen. Die Drsfchken kutscher sind über der Lectüre ihres Gerstackers fanft eingenickt ; daS heißt nur mit einem Auge, denn das andere hält schmachvoller Neid auf einen etwa angerufenen CAgegen wach. Pferde und Hunde senken die Haupter, und nur daS leise Wedeln des Schweifes ehrt den Fliegen oder deutet auf nimmer ruhende Wachsamkeit. Da plötzlich taucht, entsprechend der Eigenthümlichkeit der Nasse, unvermuthet aus der Erde zu wachsen, ein Straßenjunge auf. Ihm folgt ein zweiter und ein dritter, und Alle rennen sie spornstreichS nach der Richtung, in der eine leichte Staubwolke andeutet, daß irgend etwas los ist, wobei sie nicht fehlen dürfen. Durch die Staubwolke blitzen Helme, blinken Waffen ; die Musik setzt ein und die frischen Klänge des NadetzkyMarsches thun den Bewohnern von W. kund, dak dai Garde-Kavallerie! und Leib-Regiment Sr. Hoheit des regiereni t T" r . . . r oen pursten surcy vte &iaoi zur nazerne zieht. Sie haben eS oft gesehen und werden eS noch häusig sehen, die lieben Bewrhuer von W., aber st, haben eben immer ihre Freude daran. Der Barbier, ter sein Opfer unter dem Messes hat, halt ein wenig inne, daß daS Opfer hinausschaue; die alte Obsthändlerin kriecht aus ihrem Keller hervor, um sich den hübschen Jungen herauszusuche, der bei ihr im Quartier liegt. Juden oberen Etagenbewegen sich diede? Hitze halber herabgelassene Jalousien. Manch' ein Blick Nieat nach oben, manch' ein Blick nach unten, wie sie auf unsere? alten Erde geflogen smd vor Tausenden von Jahren, und wie sie fliegen erden abermals nach Tausenden von Jahren. Die Melodie, nach der sich das Menschenleben abspielt, hat eben immer dieselben GrundtSne-Lehen, Lieben Leid und Lust, alle auSkünaend jn dem alet chen düstern SÄlußaccord: nur in der Ungleichheit der Verkeilung liegt hex Unterschied. Immer mehr wachst die Zahl der Leute an, die sich verpflichtet fühlen, das Iiegiment zu beiden Seiten seines Weges zu begleiten. Stramm aufgerichtet marschirt daS Kindermädchen hinter der Karosse des Säuglings und selbst müde Ziehhunde halten macker Schritt. Jn den Thüren der kleinen Modegeschäkte, die sich eines gemüthlichen PrineipälchenS zu erfreuen haben, erscheinen die Bediensteten auf der Schwelle, und Wiolde prasentiren heimlich mit dem Metermaß; während in vornehmen Geschäftshausern der Com miS in geheuchelter Erhabenheit Flanell und Kaschmir, ohne hinauszublicken, abmi&L DaS bäklicbe Gefühl deS Neide.
das der MsnnAer biesenlosen Hose sonst sonst so gern dem schmucken Ofsicier nachsendet, ist heute ezedämpft, und weiger schrecklich erscheint ihm der Laden, an den er sich durch obiges Flanell gefefsclt lühlt, denn schon um vier Uhr hat
der goldene Mund der Morgenröthe die 6 ftn.u in. zuligci! JHl(i)" vuvy yviup. 4)cu Hl der "Weg, die Hitze groß, und der Diensteifer der EskadronChess je nach dem Grade der Schusteruny bei den Borge setzten mehr oder wentger senatisch. Vor einem unweit der Kaserne ge genen stattlichen Hausehalt tm Rapve, fern aus Preußen, aus Trakehnen. Sein Reiter, der Lieutenant von. Herhut, ebenfalls aus Preußen, ist der Mann, für dessen Wohl und Wehe wir zunächst das Interesse der Leser erbitten möchten. Daß augenblicklich das Wehe tu dominiren scheint, bekundet der Schatten in den sonst so hübschen, freundlichen Augen des jungen Mannes, ein Schat . t.t i. irr len, uver oem er vcinuye oas lagucye Stückchen Zucker für fein Pferd vergessen hätte, wenn dieses sich nicht durch energisches Schnuppern an der Hosentasche selbst zu seinem Rechte verholfen. Dann klopfte der Ofsicier zärtlich seinen glänzenden Hals, fährt mit der Hand prüsend längst der ehne des Unken Hmterdeines herab, eine kleine Galle vermuthend. und sendet dem abgehenden Thiere den Blick der Liebe nach, bis daß die letzte Spur des Schwanzes im düsteren Stalle verschwindet. Darauf steigt er langsam die Treppe zu seiner Wohnung empor. Er betritt ein paar kühle, hübsch eingerichtete Zimmer, deren Licht durch herabgelassene Jalousien angenehm gedämpft wird. Sie h?ben nichts von der vor einigen Jahrzehnten sprichwortlichen Unbehoglichkeit ner LieutenantsWirthschaft, m der Teppiche und Gardinen ausgeschlossen waren, der Glasschrank des Wohnzimmers Brot und Butter bara, und in der es in einem Falle vorkam, daß der Käsig des WiedehopreS gletchzeittg als Waschtisch diente, wobei die Waschungen des Osficiers praktischer Weise auch dem Wiedehopf zu gute kamen, waS in Anbetracht der in einlichen Natur dieses Vogels der geehrte Leser nur billigen wird. Andererseits zeigten die Zimmer deS Lieutenants von Herhut auch nichts von jenem rafsinirten LuruS, in dem es die Gar?ons der Jetztzeit einander zuvorzuthun suchen und der Außerdem ein gesährlicher Verbündeter der Ehrlosigkeit der Herren ist. Man fand keine dem OrientBazar entnommenen, golddurchwirkten ShawlS, wohl geeignet für das Atelier des Künstlers oder für daS Boudoir der Dame, nicht aber für ein Soldatenheim; keine Smyrnateppiche und gänzlich auSaefchlsssene Dinge, wie die Elfenbeinkralle mit langem Silberstiel $ ur gelegentlichen Kratzung des knegenen Rückens. Daß Gerhard Herhut ein anständiger Character, liebenswürdiger Kamerad und tüchtiger Cavallerist ist, wissen alle gute Freunde in Ofsicier- nnd Civilkreisen. Brave Feen haben an seiner Wiege Pathen gestanden und sie haben r r . . ? . f A .... - c jr . slcy mit tyren ?aven ourcyaus ntcyr lumpen lassen. Das Unglück, beide Eltern in früher Jugend verloren zu haben, hatte Gerhard weniger empfunden, wetl der in Romanen übliche ErbOnkel sich hier in natura vorfand und den Jungen sofort in Herz und Hof einrucken ließ, wofür thm besagter Junge, ohne gerade daS dorreur eines Musterknaben zu sein, durch gut ab olvtrte Eramina lohnte. Außerdem rauchte er des Onkels beste C garien, wenn er auf Urlaub war, viachte die alte usneloe durch Einbrüche in die Vorrathskammer zur Verzweiflung, ntt ein paar Pferde lahm und versenkte sich mit dem Onkel in die schönen Zeiten des RaubritterthumS, wenn dessen permarente Kämpfe mit den Bauern auf gerichslichem Wege ausgefechten werden mußten. An die Originalität des Onkels war er gewöhnt. Sie p.'ßte zu dem alten Gute, zu re, altkn Leuten, zu den gan - -e. ha! kniffen in der dortigen Gegend. Daß der Baron in Momenten der Erreauna Dattv und Akkusativ be denklich durcheinander warf daß die Augenbrauen zu gothischen Spitzbogen wurden, wenn daS Barometer auf Sturm stand; und daß dieser Sturm in kräftigen Ausdrucken austoben mußte, war fein unbestrittenes Vrivileaium. Im Uebriaen zoa Alt und Juna physisch und moralisch den Hut vor dem alten Herrn. Gerhard Herhut hat den Staub vom Fuße geschüttelt, die Uniform mit der bequemen Joppe vertauscht und laßt sich mit herzhaftem Gähnen in die Sophaecke fallen, die Hand lästig nach den auf dem Tische liegenden Bliesen ausstreckend. Der eine enthält den gedruckten Wunsch eines Wäschegeschäfts, das sich snfcheinend nur wegen der Ehre, mit ihm in Verbindung zu treten, etablirt hat, ihn zu seinen Kunden zu zählen und wandert in den Papierkorb. Der zweite bringt die Bitte eineS ehemaligen Ofsiciers, der durch unverschuldete Unalucksfalle herab gekommen, um ein Darlehn auf unbestimmte Zeit. Der Brief wird mit zusammengezogenen Frauen gelesen, ftber nicht weggeworfen. Der dritte tragt eme Adresse mtt urkraftiaer Hand chrift. ist mit der Gänsefeder geschrieben und in der Ecke steht ,Cito Cito" dreimal unterstrichen; der junge Mann richtete sich aus feiner apathischen Haltung aus und .Donnerwetter, der Onkel kommt! klingt eS als Selbstgespräch durch's stille gemach. .Ja, ja, der Onkel kommt, der Onkel kommt, der Onkel ist schon da!" verkündet im selben Augenblick ein Läuten an der elektrischen Glocke, wie es dochstenö durch Alarm zu motiviren ist, denn neuerövrunste wnrken heutzutage in den großen Städten gar nicht mehr so erregend. Gleich darauf sieht der Onkel da, sonnenverbrannt, aus kleinen Aeuglein fs freundlich dreinschauend, pustend und schnaufend, in jeder Hand eine in leuchtender Wolle gestickte Reifetasche, Hirsch und Eberkopf in Perlen, von Rosen umlu. (vorlZttzuna folgt.) MnrschauQvretten. lange deutsch Pfeifen, Ctgarrenlpitzen etc. bet Wm. Mucho. No. 1VS Oü Oashtngton Otr.
QottNnSlanHe. Hammerfest, die nord-z Ochste Stadt der Erde, unweit vom Nordkap gelegen, ist, wie aus Christiania gemeldet wi,d, durch eine Feuersbrunfl zum größten Theile zerstört worden. Hammerfest, das für den norwegischen j Handel von außerordentlicher Bedeutung ist. nimmt in kultureller Beziehung im hohen Norden eine Achtung gebietende Stellung ein und erfreut sich in der Touristenwelt des Nordens eines unge-
ähnlichen Interesses. Die Stadt zählt nur etwas über 2000 Einwohner, bat es aber troh lhrer Klemhett schon so weit gebracht, daß sie elektrische Straßenbeleuchtunq hat. Die Theilnahme an dem Unglück dürfte eine allgemeine sein. Eine grauen erreaende That eines Irrsinnigen ird aus Acuto der Frosinone gemeldet. Der an venodischem Irrsinn leidende Bauer Giuseppe Martuccta band setne funfunddreißig Jahre'alte Frau mit Händen und Füßen an das Bett und in diesem Zustand mußte die Aermste einen vollen Tag verblelben. Bet tedem Versuche, sich aus der fürchterlichen Lage zu befreien, drohte der Irrsinnige thr mtt dem Tode. Als der Bürgermeister des Ortes von de That in Kenntniß gesetzt wurde, telegraphirte er nach Frosinone, man möge ihm sofort einige Earabmierr zur Verfüglg stellen. Inzwischen begab er sich selbst an Ort und Stelle. Als der Wahnsinnige den Bürgermeister herankommen sah, hieb er mit einem Beil seiner Frau den Kopf ab und hielt ihn tnumphirend ... c si, t: . cr t r ! zum uincr yinaus, 0 oay oas yelzze Blut auf die vor dem Hause versammelte Menge herablief. Einigen Leuten gelang es endlich, leider zu spät, den ahnr . rm i . ? , sinnigen ncoroer festzunehmen. Unter den zahllosen Geschenken, welche dem Ehepaar Stanley zur Hochzeit verehrt wurden, verdienen zwei noch nachträglich erwähnt zu werden. Das eine bestand aus einer Flasche Wasser aus dem Nyanza-See, das anoere ,n einem sey? rouvaren alten chinesischen Theegerath, welches ine seltsame Geschichte hat. Es befand sich im Jahre 1745 unter der Ladung des schwedischen Ostindiensahrers .Göteborg" und war für den damaligen König von Schweden bestimmt. Die .Göteborg" litt Schlssbruch ,n der Nähe der Festung Elsöborg an der Mündung des Göta-Elf und sank in die Tiefe. Dort ruhte das Theegerath ohloerpackt auf dem Meeresgrunde, bis eS 131 Jahre Ipater gehoben wurde. Räch wetteren 14 Jahren ist es nun als wirklich fürstliches T1 tf . esazenr in oen yausra!y ves unlerney: wenden Afrikareifenden übergegangen. Der Weltfrieden-Con. greß unterhalt sich damit. leereS Stroh zu dreschen. Er setzte in seiner dritten Sitzung die Erörterung der Erklärung rnit Bezug auf die Frage, ob Gerichts- - rw V ... . r i vse grvliock wrroen souen, welcyen 0l Entscheidung darüber zustehen soll, ob eine Kriegserklärung gerecht oder unge jr j. f.; c.a t r c r v . . recyi ,ei, forr, oyne stcy uoer olezen PUnrs schlüssig zu machen. Da sich große Meinungsverschiedenheit kundgab, wurde beschlossen, die Resolution dem Bureau zur nochmaligen Erwägung zu unter breiten. Nach fast einstimmiger An, nähme einer von dem österreichischen Delegtrten, Rltter Wladtmir von Bolesta, KozlowSki, beantragten Erklärung zu Gunsten der allmähligen Einführung des Freihandels in Europa und Amerika wurde die Abrüstungsfrage zur Sprache gebracht. Im Laufe einer langen und belebten Erörterung wurde von verschiedenen Rednern behauptet, daß eine allgemeine europäische Entwaffnung nicht unausführbar fei. Ein französischer Deleqirter, DumaS-Fauchet, bemerkt, im Laufe feiner Rede, daß der größer, Theil des französischen Geldes in Rauch aufgehe. .Aber jetzt", fuhr er mit trokkenem Humor foU, .jetzt kriegen wir nicht einmal Rauch mit rauchlosen Pul ?er Schließlich gelangte folgender Beschluß zur Annahme: .Der Congreß fühlt, er könne behaupten, daß ganz Europa Frieden wünsche und ungeduldig auf den Augenblick warte, wo es das Ende dieser zertrümmernden Rüstungen sehen wird, welche unter dem Vorwande der Vertheidigung eine Gefahr werden, indem sie gegenfeitieS Mißtrauen wach halten und gleichzeitig die Ursache jene, großen ökonomischen Unbehaglichkeit bil den, welche der befriedigenden Lösung der Probleme der Arbeit und Armuth, die den Vorrang vor allen anderen haben sollten, im Wege steht." -Ungewöhnlich viel Miß, Ze schick auf der Reise hat kürzlich ein Schlächtermeister aus Schwelm gehabt. Derselbe fuhr in Geschäften nach Elberselb, trat von dort die Rückkehr am spa ten Abend mit dem letzten Zuge an, dem sogenannten .Lumpensammler", schlief aber unterwegs ein, fuhr schlafend durch Schwelm und wachte erst in Hagen wie der auf. Hier eilte er zu einem Freunde, frömmelte denselben aus dem Schlafe, feierte bis zum hellen Morgen mit ihm das Wiedersehen und fuhr dann nach e nigen Stunden der Ruhe um 7 Uhl früh nach Schwelm zurück. Unterwegs aber holte er den versäumten Schlaf nach und zwar so fest, daß er erst um 9 Uhr wieder auswachte, rls ihn inElberseld der Schaffner weckte. Der Beamte verlangt, zudem noch von ihm, da unterwegs die . . jr. fr . ralion cyweim vorscyrtflsmagsg ge rmen. der Herr Fleüchermeifter aber nicht ausgestiegen, sondern ohne Fahr karte bis Elberfeld weiteraereist war. die vorschriftsmäßigeStrafsumme dafür, daß der Unglückliche keine Fahrkarte gehabt hatte, seufzend zog der Schlachtermetster den Beutel und zahlte die Straf summe mit den Worten; .Jetzt ao ich to Faut to Schwelm, dann oersöhre ick mi ok mch wieder." Sprach'S und machte sich auf die Socken nach den heimathlichen Penaten, die er nun irklich nach einigen Stunden glücklich erreichte, Auf einem Landaut in Steiermark wurden allmonatlich größere Quantitäten Wein abgezogen. Beim HtN- und Hertragen der Gesage lleg man einen großen Kübel, mit Nothwein gefüllt, vor dem Hause stehen. ES war gegen Abend und zur heißen SommerSzeit; einer der schweren Zugochsen war in einiger Entfernung vom Hause nach vouvraalem .aaeroerre loeoen ausaeschirrt worden und trabte Ceraluhlich
Soziattstifche & e 5 o l
Regelmäßig Geschäft - Verarnmkmg jeden zveitm Sonntag im Monat in der Arbeiter Halle. Neue Mitglieder dnden in den regt!mäßigen Versammlungen afgenommn?. MssaMHtt Reitrag 20 ßeÄts. Mitglieder der Sektion können au Mitglied der Krankenkasse werden. SeutsQs Utliittt iQUtQt OaO an ! Alter Ttatr experinc in tfa prepftr&tion f tnor ihan On lluadred Thonaand aptriieattoDa for patent in in UDitea Matea ana toreigru conntriea. tha publishere es th toejntiti American continne to act as aolicitora for patenta, caveata. trada-Toarka, Copyright a. etc. for th United Status, and to obtain pateota in Canada. England. Franc, üarmaay, and II other conntriea. Their rparince is UQiaale4 and tieir facüitlea ara onaur passed. Drawlnjra and epacifloationa prpard and fil4 la th Patent Uffic on ahork aotic. T.rmi rry reaüonabla. üo charg for aiamination cf xaodaü r drawingrs. Adric by mait fre. Patent obtained throug-h Mann ftOo.arnotied Intb SCIENTIFIC AMKIUCA, whieb. hu th Urgest irculation and is the raost Inüuentiat awapapr of ita kind published in th world. Th adrmitagea of auch notic ry paUnt nnders tanda. Thia large and anlendidiy Illn8tratd Bwsipapf Upoblished WEEKLY at ayear, and ia admitted to be the bestpaper deroted to acisno, mechanica, inrsc.t.iODS, i,jerjvx worke, ana other dop&rtmeats of industnal prors, publiiüed ia tny country. It conUins the nirae of all patenteea und title of Teryinvention patented tck week. Try it four tnontiie for oa doUax. Bold by all newfedealers. If you bav an invention to patent writ t Mann A Co., pubiliir of ScinUüa Amrioaa. Kl Brondway. Sw York. Uandbook abont patanta maiUd fr. ADVERTISERS can leam the exact cost of any proposed Une ol adve tlsing !n American papers by addressing Geo Pa Roiveli & Co., f wppr AdverttaiRf! IQ Spru St. Nw York. 5ia tcwta t too- i.,, jelneni Stalle zu. Da fommt er an die Hausecke, wo der Kübel mit dem Rebensaft steht, und der starke Weingeruch steigt in seine Nüstein; er bleibt stehen, duckt den Kopf tief hinab, schnuppert nochmals mit scheinbarem WohlbeHagen, beugt das Haupt noch tiefer und trinkt trinkt bis de? Kübel leer ist; dann trottet er an seinen Platz im Stalle. Doch was nun folgt, spottet der Beschreibung ! Nur kurze Frist verstreicht und. so erzählt der .Thierfreund'', des Weines gefährliche Geister wüthen in dem gewaltigen Thier, das ahnungs los ihnen zum Opfer siel ; es brüllt, stampft, tobt, wirft sich zu Boden, zekreißt jede angelegte Fessel und hatte nicht der verhängnißoolle leere Kübel den Grund dieser Wuth verrathen, man wäre rathlos über dieselbe gewesen. Der herbeigeholte Thierarzt verordnete alle möglichen Mittel, kalte Ueberschläge und Douchen und endlich erholte sich der arme Ochse wieder. Aber trotzdem sein Ver stand so Ungerecht verdächtigt wird, erwies er sich als rreitaus klüger und gefcheidter, als gar viele andere Bewohner unseres Planeten. Denn in Zukunft -nachte er um den Kübel, fobald er dessen mstchlia. wutdf. einest a.roLen Umweg. In Petersburg wurde, wie man uns von dort mittheilten diesen Tagen in dem Gebüsch des Katharinenparks die Leiche eines etwa 25jähr.Mannes gesunden,welche entsetzlich zugerichtet war. Der mit der Leichensektion de: traute Betirksarzt konftatirte, daß der Mann infolge von Schußwunden dem Tode erlegen' sei. Die bei dem Ermordeten gefundenen Papiere deuten darauf hin, daß derselbe ein Mitglied des neuesten Komplets gegen den Zaren gewesen und daß wahrscheinlich das LooS, den russischen Kaiser zu todten, auf ihn gefallen sei. Es wurde eine umfassende Uutersuchung eingeleitet. Eine f o c i a ld m o k r a t I sche Frauenversammlung fand jungst in Friedenau bei Berlin statt. Nachdem Frau Gubela (Berlin) zur Vorsitzend. und Fräulein Nautenberg (Berlin) zu. Schriftfühterin gewählt worden war, de; merkte Frau Gubela: Es sei nothwen' dig, daß sich nicht bloZ die ländlichen Ar, beiter, sondern auch die ländlichen Arbeiterinnen der Arbeiterbeweguna an' schließen. Um dies zu bewirken, fei b'u gegenwärtige Versammlung berufen worden. Schriftsteller PeuS behandelt hierauf in einem längeren Vortrage daS Familienleben im socialdemokratischen Zukunftsstaate und bemerkte u. .: Es müsse dahin gestrebt werden, deß dit Frau dem Manne vollständig ebenbürtig sei. Im socialdemokratischen Zukunfts staat werde der Grundsatz: Die Frau gehört ins HauS" nicht mehr g.lien. Die Frau müsse, gleich dem Manne, einen bürgerlichen Beruf haben und sei keineswegs dazu da, blos hänsliche Ar: beiten zu verrichten, zu kochen, die Kin, der zu erziehen u. f. ro..grau Zausch: Ich fann dkm Vortragenden ke.neswegS dnstimmen. VZenn wir dem Manne nicht einmal im Hause daS Essen bereiten sollen, dann gehen wir ja schrecklichen Zuständen entgegen. (Beifall und Wn derfpruch.) Wenn der Mann derr an, zen Tag gearbeitet hat. dann sbll er in der Familie doch roeniastentz Efsen vorfinden. (Beifall und Widerspruch.) Nachdem Herr PeuS nochmals feinen Standpunkt dargelegt, wird eine Nefolution angenommen in der sich dit Versammelten mit den Ausführungen dcZ Herrn Peus einverstanden erklären nnd dezchltegen: in Friedenau eine Filiale des Allgemeinen Arbeilerinnen-Vereinz zu gründen. Verlangt Mue)o' Havanna Ciga,,
WWMW nr, s ;! fo mVzkzl
WMM
K
m
Die kürzeste und dkrekitste Route st. West, Rord. Süd? "A.I XllC&O mit den feine Parlor, Lkhrstöble. k SpeUewaaeu, mit Dompf ykhrtzt uud mit Ttektrzität bkleuchikt. tu lchöißcn CtseLishu. zgeiadWktt. Die vorzügliche ?esSosseuhlit der Eklkise Ldd der Ma!chme:ie gestatten die arSKte Tckn.Ligfe,t be rSter Siä.etbr't. Die etoze Lwie, welche chr? Passagiere rech dem Gond eniral Tpot in New Vork bringt ad ihnen dadurch Mi StUkdeu Zeit spart. Die Eiufahrt in Chicago erwöglicht eirea U,be, blick über deu Michigan Ldenne Boulevald nud die schöafien Skaßeu der Stadt. Die Zöge lausen i deu Central Bahuhsf von Ciu einn a ti, die Uniou . Depots bo Cleveland, Bntfalo und Nlb anh, ferner St Lonik, Peorla. Die Office in Jddiaaadoli. befindet sich k : No. 1 0st Washington Sttaße, No. 133 Süd Illinois Straße, und dem Union Vshnbsf, vo Ticket ach alle Theilen k er Wer Staaten, Canada nd Merito zu den melrigg n Nten ,u bekommen sind, und alle gewünschte Lubkurft erlheutkikd. Oscar Q Marray, Verkebrödirektor. D. L. MarÜn, Gin. Vasf. Agent. H. 21. Bronson, HtlfS Gen. Paff. Agent. Jndianapoli5, Ind.
KSnvs
nM bW
CINCINMATIHAMIUOM &DätTD?IIUÜ Die beste Linke zwischen Oinolunat!, Dayton, Toledo, Detroit, die Seen und Canada. Indianapolis, Lt. Xonis, Chicago, Milwankee, Peoria, Bloornlngton Keokuk, dem Westen und Noidllefttn. Schlafwagen w Rachtwgeu nnd Lelznftnhl wagen ia Taagen, zwischen Ein ein atl and obigen Städten. Ticket zn de, kaufen ia aXln Office ia dem Ver. Staaten, Canada und VerM. ET Nähere Information bei Z. H. Htzland, Senk. ttfH Toleds, v. Z. R. VkcCord, evl. lzt., Juplk. H. I. Rbem. Nor. Vaf. Agt Detroit, Mch. Z. aftable D. P. Toledo, Ohis. S. H. Whtttlkfkh, C. P.A Dahton, Oiw. h. L. Higain, S. P. L., Shattsnoogs, Tenn. Z. . Mafon, Cith Paff. Agt., Cincinnati, O. ). P. Cloud, T. . A.. CweivvaU, O. R. D. Woodfor.", Liee PrZf. n. enl' Aar. S. O. MekLNnick. L. P. T. A. Bis lSfstSs aal Zndiana RöllhUWö D5t!01t PS tut - Anfesöigung ora Net)llnugen, Cirkularen. Vriettöpfen, Yreislißeg, Quittungen, Viutclttskartep, Mitgliederkarteu, VrolZüren, CsLstitottoum
Wremarteu
