Indiana Tribüne, Volume 13, Number 321, Indianapolis, Marion County, 8 August 1890 — Page 2

lndiana Tribüne.

-v f.;",, SrZchewt . FSgliy und Ssssisgs. mütti 130 S. T5arv!asdO5 . JndisnspoliS, Ind., 8. Augnft l8S0. iner, der's verstthr. ;iiB ist der Männer Trug nd Sft eor Vmnz mem &m gebrochen um , Dieses melancholische Klagelied wird 1 demnächst vor ememizhtcagoer Fnedensr,chter von einem Damenchor vorgetragen werden, besten Mitglieder von dem Bose-z wicht Charles Loring schmählich vtt rathen wurden. Der Uebelthäter sitzt gegenwärtig im (0111119 Gefangn! unter der Anklage der Bigamie. Bis jetzt beanspruchen ihn nicht weniger als fünf Frauen z ihrem Ehegatten und es heißt, oaß die Liste noch mehr anwachsen soll. Loring ist ein kaum dreißig Jahre alter, hübscher und gebildeter Mann aus einer sehr guten Bostoner FamUie. Er hat höhere Lehranstalten in Deutschland besucht. Sein Vater ist ein wohlhabender Mann und hervorragender Beamter der Odo Fellows. Die erste Geliebte Loring'S war eine l.ubfche schwarzäugige Tochter Israels, lister E. Bstasco, die er in Brighton, Engltknd, kennen lernte. Er kam von Amerika im Jahre 1834 nach England zu ück, um Esther zu heirathen. Die ältern des Mädchens waren dagegen, doch half es nichts, daß sie ihrer Tochter abriethen. Sie wurde Loring's Frau. Dieser behauptete, er stehe in Diensten e,ner Telephon-GeseUschaft und besitze ein Vermögen von Hl 60,000 ; Esther glaubte ihm auss Wort und ließ sich von Loring entführen ; das junge Ehe paar begab sich nach Boston und wohnte im Hause von Lorings Vater. Loring u,de Mitglied der Bostoner .Leichten Infanterie" und wußte sich so dkliebt zu machen, daß ihm die Kasse des Regiments anvertraut wurde. ES dauerte aber nicht lange, so beging er Unter schlügungen und fluchtete sich nach Ct. Paul, wohin ihn seine Frau begleitete. Tort vernachlässigte er diese, und sie mußte selbst für ihren Unterhalt sorgen, wiewohl ihr Mann schönes Geld verdiente. In Lt. Paul hatte Loring neben seiner Frau noch eine Geliebte, um deren willen er seine Frau verließ, ohne daß diese die Ursache kannte, weshalb er von ihr ging ; sie kann keine Beeise für das Liebesverhälmiß ihreS ManneS beibringen, doch ist es Thatsache, daß eS bestand. Später kehrte er zu seiner Frau zurück und das Paar begab sich nach Chicag,, wo es Loring als Elektriker sehr gut ging ; er sorgte um diese Zeit wieder gut für seine Frau, knüpfte aber ein heimliches Verhältniß mit einer in der Nähe wohnenden hübschen Blondine an, deren Eltern zwar keine reichen Leute waren, aber ihrer Tochter eine gute Erziehung hatten angedeihen lassen und den Ehr geiz besaßen, ihre Tochter an einen reichen und angesehenen Mann zu verheirathen. Loring schien ihnen ein solcher Mann zu sein ; seine Besuche waren ihnen sehr willkommen und er führte die Tochter häusig aus, besuchte mit ibr feine Gesellschaften und Festlichkeiten und trat dabei wie ein feine? Caoalier auf. Tas Mädchen hielt ihn für einen rei chen Junggesellen und hatte keine Ahnung, daß er verheirethet war und seine Frau ganz in der Nähe wohnte. Aus irgend einem Grunde fchöpsten die Eltern schließlich Verdacht gegen ihn und verweigerte ihm die Hand des Mädchens. Darauf ging er mit diesem durch, zuerst nach Mendota. III., dann nach einer kleinen Stadt in Wisconsin, wo er die Blondine am 11. August 1839 heirathete. Bald nach seiner Flucht machte die Gesellschaft für elektrische Beleuchtung in Lake View die Entdeckung, daß Loring $ . 500 unterschlagen hatte. Frau Loring No. 1 . welche beiläusiz bemerkt, diejenige Frau ist, die ihn spater unablässig verfolgte und schließlich den Chicgoer Gerichten überantwortete, blieb ohne einen Cent zulück und schlug sich durch ihre? Hände Arbeit durch's Leben, wie eS eben cing. Seine zweite Frau verließ Loring rm verfloffenen Herbst; er ließ auch ihr nicht einen P fennig zurück. Er kehrte um diese Zeit nach Brighton, England, zurück und hatte die Verwegenheit, dort abermals eine Frau zu nehmen: die neunzehnjährige Florence E. Winsield. Dieser gegenüber gab er sich ebenfalls für einen reichen Junggesellen aus. Die Braut war bereit, ihn nach Amerika zu begleiten, und ts waren alle Borderertun?en zur Reise getroffen, nur der Wechsel, den Loring angeblich von feinem Geschäktstheilhabcr in den Ver. Staaten erwartete und der die Mittel zur Reise liefern sollte, wollte nicht eintreffen aus emer naheliegenden Ursache. afe Procope. Aus Paris rsird der Allgemeine? Zeitung berichtet: Das .Cafö Procope' ist nich: mehr. Bor zvelhundertJahm (1689) von dem SicManer Procope ge gründet, der den Genuß des Fruchteise! in Paris einführte, wurde es bald, it Folge seiner Lage in der Nähe der alter Comödie Fran?aise (heute das Odeon einer der vornehmsten Mittelpunkte bei literarischen Welt. Diderot, Mar montel, Fröron und Mercier verkehrter hier, Voltaire a hier oft von 11 Uh, Morgens bis Mitternacht, immer Kaffe trinkend, manchen Tag bis zu zweiund siebzig Tassen, mindestens aber zwanzic Tassen, bis er so aufgeregt wurde, das die Philosophischen und literarisch Unterhaltungen, die er mit seinen Freuw den führte, in heftige Streitigkeiten aus arteten, zum Gaudium der Hofcavaliere. die es als ihr Privilegium betrachteten, neben der Aristokratie des Geistes in Cafö Procope erscheinen zu dürfen. Di Bourgeois, die von Zeit zu Zeit sich einsanden, um ras geniabtolle Treiben p beobachten, wurden sehr bald vor di, Thüre gesetzt. Dann kam die Neva lution, die geistreiche Welt Watteau'j Verschwand. Unter furchtbarem Blij und Donner nahmen die Ideen Voltaires, Diderots, Nouffeaus körperliche Gestav an und zeuaten da? Geschlecht, das ua

die GuiUolkne jauchzend tanzte, bis ihr selbst zum Opfer siel. Das Caf Procope vegetirte Damals nur, ebens unter dem Kaiserreich und der Restau ration, bis nach 1830 das junge Frankreich sich dort wieder sammelte, dort di heißblütigen jungen Republikaner mv den Schülern St. Simons sich zusam menfanden, um bis spät in die Nacht di Fragen des Tages zu diskutiren. Vo, der Eleganz und Pracht, die unter den zweiten Kaiserreich in den Cafös utrt Restaurants sich einbürgerte, blieb dal alte Lokal unberührt. Die alten Tisch

waren mackeliq geworden, denn mit ein , Art von Pietät bewahrte man sie, nur, wo es unbedingt nothwendig war, sie txgänzend. Als das Kaiserreich seinen Zenith er reicht hatte, verkehrte ein junger, wenig bejchäftigter Advokat taglich im Eaf Procope. EmeS Tages war der vlamt deS jungen ManneS nach einer glänzenden Vertheidigungsrede auf Aller Lippen: Leon Gambetta! Und hier saß damatt auch Floquet, der dem Kaiser von Ruß land bei dem Besuch des Justizpalastei zurief: Vivat laPologne! und de' dadurch eine Popularität erreichte, die e, durch seine forensischen Reden vergebend erstrebt hatte, hier schwärmte Gustav, Flourens von der socialen Republik, Uräucherte sich selbst der eitle Pasqua! Grousset, brutale Rachepläne gegen di, Menschheit, von der er sein Genie vttt kannt glaubte, der sinstere Raoul Rfc gault, der später unterder Commune seil Vorbild- Marat blutig nachzuahme, suchte. Und gar viele Andere waren dort, die später ihr Stern aufwärts führt, oder abwärts in die ewige Dunkelheit. Nach dem Steg der Republik über du Commune wurde es immer öder und Ut , rer in dem alten Cafe, vor einem Iahn I konnte eö noch fein zweihundertjährigei ' Jubiläum feiern, ym 1. Juli d. I wurde es für immer geschlossen. Di, Pariser Blätter haben es kaum beachtet, daß dieses Cafe, in dem einst so viel, , literarifche und politische Berühmtheit verkehrten, verschvsmd. Sie sind jehs! zu beschäftigt damit. Leben und Thäte des Mörders Eyraud zu erzählen. 150 Kinder in Ersttckungsgefahr In Venedig wurden unlängst 150 Kinder, die man in Barken nach dem Seehospn fuhren wollte, in den Grund aeseaelt und aerettet. Der Heraang war folgender: Allmorgendlich sieht man emen Zug von Kindern, hundertsunfzlg und darüber an der Zatl, sauber, aber ärmlich gekleidet, die Riva del Carbone entlang gehen, vor der Rialtobrücke Halt machen, um in Begleitung mehrerer AufZeher und Ausseyermnen einige ansehn liche Barken zu besteiaen. welche die Looietk Veneta lagunare beistellt. Zur qrokeren Sicherheit, sowie der Schnel ligkeit halber werden diese Fahrzeuge von einem Lloyddampfer ins Schlepptau genommen und sie steuern sodann den Ca nal grande entlang hinaus an's blaue Meer, dem musterailtigen Seehospiz zu. Am jüngsten Sonntag um die gewohnte Stunde ergötzten sich nun die Passanten der Riva degli Schiaooni wie gewöhnlich daran, die armen kleinen Wesen in den wohlbeausstchtigtenBarken dem erquicken, den Seebade entgegenjubeln zu sehen. Als jedoch die von dem Dampfer (ja vajere" gezogene zweite Barke mit 150 Kindern gcrade an den Giardini vor überkam, fuhr das schwer mit Holz bela dene Trabaccolo Tacito mit vollen Segeln auf dieselbe los, und ungeachtet aller Nothsignale waren Kinder und Barke im nächsten Augenblick auch schon unter Wasser. Ein jammervolles Schreien erfüllte die Luft, auf einen Kilometer hin hörbar. Es war ein verzweifelter Moment, im hellen Sonnen schein eines Julimorgens, angesichts der bezaubernden Scenerie, welche Venedia, von diesem Punkte gesehen, darbietet, so großen Jammer zu schauen! Allein die Hilfe kam so schnell wie der Gedanke, welcher sich bei diesem Todekbilde jedem der Anwesenden aufdrängte. Wie sich all' diese fremden Leute um der armen kleinen, kranken Kinder willen angeklet det in's Wasser stürzten, ohne zu erwä gen, ohne zu zaudern, o, tl war ein er hebender Moment! DaS Unglück fand ganz in der Nähe des Kriegsschiffes .Esploratore statt und sämmtliche Matrosen an Bord verschwanden wie ein Mann Private, Gondoliere, Soldaten, Alles, was zur Stelle war, tauchte kopfüber in die Tiefe. Ein wahres .Wettretten- begann. Jetzt kam ein Mann mit drei Kindern heran geschwommen, da hielt ein Anderer inen großen Knaben umschlungen und immer wieder vertrauten sich Neuhinzugekommene dem Wasser, um zu helfen, zu ret ten, ehe es zu spät war. Die aus der Riva degli Schiaooni Stehenden, die in Gondeln und mit Schissen Herbeieilen den sahen athemloS zu. wie die Schwim mer keuchend ihre kostbare Last den Ma trafen des ,Esploratore einhändigten, auf welchem die den Wellen Entrissenen sofort der Pflege deS Schisssarztes und anderer zur Hilfeleistung bereiter Per fönen anveMaut wurden. Zn unglauyi nx. . a ..c-. te Ajt . lies iurzer Herr wuroen lammmcc ein hundertsünfHig Kinder lebend heraus sischt. Eintge haben allerdings leichte Verletzungen davongetrazen, Andere wßllten noch immer nicht zu ttttnen auf. hören, aber bald waren sie getrocknet und ersärmt, beruhigt und gestärkt und konnten ihren Angehörigen zuröckgegeben werden. Unrecht Gut gedeiht icht. Wenn man sieht, wie häufig hierzu lande der letzte Wille reicher Leute nicht zur Ausführung kommt und wie gerade der .ohne Mitwirkung des Gewissens erworbene Mammon schließlich in ganz andere Hände gelangt, als die Erblassex gewünscht hatten, dann kann man kaum noch die Wahrheit des Sprüchwortes bestreiten, nach welchem unrecht Gut nicht gedeiht. Ueber den Erwerb deS vor Jahren verstorbenen New Jorker Millionars Stewart circuliren bekanntlich auch allerlei Geschichten, die mit dem legitimen .Dn)goodS - Busineß- sehr wenig zu thun baden. Ob dieselben bearünrer sind cder nicht, möge dahingestellt bleiben ; aber viele Leute glauben schon deshalb daran, weil sie in dem Diebstahl der Stewart'schen Leiche und in den ewiaen Processen um die Millis-

nen oes .lmarten" Irtanvers vte avermalige Bewahrheitung des angeführten Sprüchwortes erblicken wollen. Wie werden sie jetzt triumphiren bei der Nachricht, daß um die Erbschaft abermals neue Processe beginnen sollen, und zwar diesmal im Namen von fünf nachtraglich in Irland ausgespürten Geschwi sterkindern des ehemaligen DrvgoodsKönigs Alexander T. Stewart, deren Ansprüche durch Originalbriefe deS verstorbenen .Erbonkels" jetzt schon so gut wie bewiesen sind. Die neuen Processe haben sogar einen .criminalistischen

Stich", weil der Hauptmhaber der Stewart'schen Millionen, der sehr ehrenwerlhe" Er-Nichter Henry Hilton seiner Zeit mit der Wittwe Stewart ein EidesDuett erecutirt hatte, laut el chem A. Stewart keine erbberechtigten Verwandten hinterlassen habe, obwohl sie die jetzt aufgetretenen Erben versönlieh kannten und in Irland mit ihnen erkehrt hatten! Mr. Hilton ist natürlich viel zu .prominent", um wegen der kleinen Gedachtnißschwäche. die man bei .gewöhnlichen" Leuten .Meineid aus habsüchtiger Absich!" nennen würde, Unbequemlichkeiten fürchten zu müssen. Aber einige Millio nen wird er doch wohl wieder locker ma chen müssen schon werl'ö Jrländer sind die Recht suchen. Oom 3nlttie James Gates schoß eine Eule auf dem Hawk Mountain in Geor- ?, zla, welche von Flugelspltze zu tfrng pitze 4 Flügel 7 Zoll maß. Georgia ist das Paradies der Babies. Die Frau von William Lennor in Macon hat einem Kinde das Leben gegeben, welches 40 Pfund wiegt. Eine Nie sen Hummer, welche Henrn Dunbar in der Bai von Penob scot png, war 34 Zoll lang und wog 2t Vfund. Zehn Gaste des Penobscot' Hauses deiectirten sich an derselben. Im Staat szuchthause zu Columbus. O. ist die elektrische Batte. rie an Stelle der kalten Dauche als Strafmittel für ungeberdize Sträflinge getreten. Sie soll sehr wirksam sein. Bei Sibley, Ja., fielen neulich während eines Gemitters Millionen von kleinen Fischen aus den Wolken. Eine Untersuchung ergab, daß dieselben emer SpecieS angehorten, welche nur m Merico gefunden wird. Durch die Eröffnung de, Sisseton Reservation in Dakota, die wahrscheinlich noch vor der Vertagung des gegenwärtigen Congresses stattsinden wird, werden etwa 600.000 AcreS des besten Farmlandes in Süd Dakota der Ansiedlung zugänglich gemacht werden. Die Brauer firma Schenl & Co. in Nauvoa in Illinois ist von der Wittwe eines Schiffers mit Namen Elifha Moore auf tz20,000 Schadenersatz ve: klagt worden, weil deren Mann, nachdem er sich in einer Wirthschaft, die von der genannten Brauerei das Bier bezieht, emen Rausch angetrunken hatte, auf der Fahri von Nauvoo nach Montrose im Mississippi ertrunken ist. Philo. Penfield von Shelby. New Vork. schickte seiner Geliebten wäh rend des Krieges ein Bild von sich, auf welchem er als bartloser Knabe erscheint. Der Brief gelang;? in die Dead-Letter-Ofsice. Vor Kurzem fand Penfield eine Liste von unbestellbaren Briefen aus der Kriegszeit in der Zeitung, darunter auch seinen eigenen. Er ließ sich denselben kommen und sein Herz ist jetzt voll von Wonne über die Erinnerungen, welche aus jenem Briefe geschöpst hat. Baldsiebenundskchzig Iahn verheirathet ist das das Ehepaar William und Delilah Parker in Centerton bei Martinsoille, Jndiana, das dies Tage feine game Nachkommenschaft zu einem Feste versammelte. Herr Parker wurde am I. Oktober 1800 geboren und stammt auß NordiCarolina, feine nur um 15 Tage jüngere Frau, mit der er feit Weihnachten 1823 verheu rathet ist, aus Crab Orchard in Ken tucky. Der letzte Wunsch des kürz, lich von einem Eisenbahntuqc, überfahre nen chinesischen Waschonkels Lee Chanz in New Z)ork war eS gewesen, ln selnel Eigenschaft als Großmeister deS chinesi sehen Ordens Lun Gee Tong mit allem seinem Range gebührenden Pompe beer digt zu werd?n. Da bei der Leichenschau aber seltaestellt wurde, da der gut Mann Selbstmord begangen hatte, so kam der Orden semen Wünschen Ntcht nach, sondern begrub ihn, wie jeden an, deren gewohnlichen Chinesen, in einer einfachen Holzkiste. Die Beerdigung deß AmtSoorgängers Lee Chana'S hatte über O1000 gekostet, da bet derselben ein au, ßerordentliches Schaugeprauge stattge funden hat. Der canadifcheLandtag gab seine Zustimmung zur Errichtung einer Dampferlmie zwischen Milford Haoen irr c o-1. . nr . ingianv) uno r. viqaius an an oer äußersten Ostspitze Labradors. Bon dort aus soll eine Bahn die Verbindung mu Kimtt herstellen. Da der veue Seeweg 2350 Seemeilen kürzer ist, als der bisherige, und die Ueierfahrt nur 3 Tage dauern soll, so wird man auf diesem Wege vpn London aus Cbicaas in 6 Tagen, die Pacisicküste in etwa 10 Togen erreichen. Zu befürchten ist eS jedoch, daß der Dampfer der neuen Linie von den Eisbergen viel zu leiden baden und der Betrieb der LabradorBabn im Winter sehr schmerig sein wird. Die auch in Amerika bekannte und aeseierte Sänge, in Etelka Gerster welche ihr Stimme völlig verloren haben sollte, t t wlkdex Nachtigall. Man schreibt aus Kreuznach, ,9. Juli: EtelkaGerster entzückte gestern Abend im hiesigen Curfaale die Zuhörer durch den Wohlklang ihre? herrliche,? tztimme und i y r . ? . vurcy oie großarlige couze verseiven Me Zuhörer dankten durch reichen Bei fall und Vlumenfpenden. Begleitet . Kt. ft..flf . i " ' . wurve oir unzerzn mir großer 15cm? heit von Sallu Liebling, dem ebenfalls in Amerika wohlbekannien Direktor des Neuen Conservatoriums der Tön, funst in Berlin, der sich noch in einigen V! " tvn t si MKetosrirögelz ais ncelster des ösl? vlerspiels zeigte. In den Archiven deöSurrogate. (Nachlaß) . Amtes in New York wurde dieser Tage das schon am 19. Auauü 1854 auöaeöellte . Teßanunt des

Generals, damaligen Oberst ohn E. Fremont, gefunden. Auf dem Umschlag war angeordnet, daß es im Falle seines Todes entweder an seinen damals noch lebenden Schwiegervater Thomas H'. Benton in Washington, oder an Frau Jessie Benton Frömont. des Erblassers Frau, oder an Cowles Morris, Rechtsanwalt in New York, überliefert werden solle. Er nennt sich John Charles Främont von Mariposa in Californien und vermacht seinen ganzen Nachlaß seiner Wittwe, die er auch zur alleinigen Testamentsvollstreckenn ernennt. Damals galt Frsmont für ungeheuer reich. Aber verarmt ist er 35 Jahre daraus

gestorben. Vrüael kür den satten, (sin Cbicaaoer Blatt sckreibt: Graf Ackille Verdallie. dem lesenden Publikum durch in Abenteuer, als er vor mebreren Wocken sick vor einem aekränklen nnd Rache schnaubenden Gatkeu durch einen Sprung aus dem zweiten Stockwerk rettete, bekannt, ließ gestern wieder von sich c r.i i...k. ir, vu. Ou it V"lv' Graf Absteiaeauartier aenommen bat. traf gestern folgendes zärtliches Billet . .l. - stfjkim cv 4, l . u. i4cu(i auiui jvy tiivuuc )6 an der Ecke von Monroettrane und Wabash Avenue um halb 9 Uhr. Habe Dir etwas Wichtiges mitzutheilen. Ich werde einen Maaen benuden. Marie." Dem guten' Grasen kam es nicht in den Sinn, daß trotz der Wichtigkeit des Rendezoous Marie vielleicht gar keine liebe glühende Maid, sondern eine schwer beleidigte, nach Rache schnaubende Frau sein mote. itrou Salomon Vrice war an der bezeichneten Stelle, begleitet von jm, a jm rv - tyrer chwester. Herr Price und mey rere Freunde hatten sich ebenfalls eingefunden und hielten sich versteckt. Der Graf hatte kaum die Dame begrüßt und nach dem Grunde des Rendezvous gefragt, als Frau Price eine kurze Peitsche beroorioa und dem Don luan eiue tück, tige Trocht Prügel verabfolgte. Ihre r- n t , cn ;r . iLxymener, oesgieicyen mu einer Pcnzcoe versehen, half an dem Werk der Züchtn m . , . n t r.t gung. Zveroauie zog ,icy zcyr pzoyiicy und seh c geschickt zurück und rannte in da? Teleqrapbenamt und durch Kallaabers zi?utterlaoen. r.eiolat von eis nem hochgeehrten auf's Höchste amüsirten Publikum. Es gelang ihm, das Palmer House zu erreichen und weiteren Peitschenhieben zu entaschen. Der Graf . . : n x. .ct.ti ... ttZm wuy, iu uvumi uiuji ciiiuicu, iuu& die amen zu dem ichewerr verleitet habe. Vom NuSlande. Die Kaiserin Friedrich serfolgt ihren Plan, dem verstorbenen Kaiser Friedrich ein literarisches Denk mal in Form einer ausführlichen Lebensbeschreibung zu errichten, mit unermüdlichem Eifer. Es ist fo viel urkundliches Material zusammengebracht worden, daß sich in demselben kaum noch eine Lücke zeigte, und zwar erstrecken sich die vorhandenen Schriftstücke auf die Tha, tigkeit des Kronvrinzen als Soldat, als Förderer der Wissenschaft und als Begründe? wie als Beschütze? gemeinnütziger Anstalten der verschiedenen Art. Ihn in seinem menscklichen Wesen zu erkennen, reichen vielfache Aufzeichnungen und ein umfangreicher Briefwechsel mitfürstlichen Personen und namhaften Privatleuten aus. Insbesondere aber können seine eigenen Tagebücher nun ungehindert benutzt werden. Die Gemahlin des Kaifers erfreut sich, fo berichtet man der ,Tgl. Rösch., bei ihrem Vorhaben der Mithilfe nicht blos des regierenden Kaisers, sondern zugleich vieler Gelehrten, die zu Friedrich dem Dritten in naher persönlicher Beziehung standen, und ergiebig für die Biographie sind namentlich auch die im Nachlaß der Kaiserin August vorhandenen Aufzeichnungen und Briefe. Es kommt hinzu, daß Manner wie Ernst CurtinS und Schellbach noch voller schöpferischer Kraft sich erfreuen, und diese beiden Professoren waren die Lehrer des Prinzen Friedrich Wilhelm, mtk denen er bis zu fernern. Tode freundschaftlich verbunden war. Die Großherzogin von Baden, des Kaifers Schwester, stellt viele Erinnerungen zur Verfügung. Das Meiste zu geben, ist des Kaisers Gemahlin im Stande. Die .neunundneunzig Tage" bieten reichen Stoff, und fo viel auch über sie ? geschrieben worden ist, so wenig That Schliches ist über deS Kaifers RegierungsKeit bisher bekannt worden. Hier sind viele Mythen zu zerstören, und diesen Zweck saßtdaS geplante Unternehmen nicht zuletzt in'S Auge. Die Feldmarschall? Graf Moltke und von Blumenthal erden die militärische Begabung deS Kaisers in das rechte Licht stellen. 'Da? Leipz. agebl b v richtet: Wir theilten vor einiger Zeit :it, daß der verflossene Direktor der Leipziger Diskontogesellschaft, Winkelmann, in Buenos - AureS erkannt und daß er daselbst auch verhastet worden sei. Schon lange ging in Buenos Ayres da Gerücht, daß Winkelmann sich in der Stadt besinde. allein es nahm sich Niemandder Sache an und so lebte er denn uuter dem Namen Joseferner schon ith Jahr und Tag drüben. Er war als Buchhalter in einem größeren DroguenImportgeschäft thatig. hat sich aber, nach den; Angaben unseres Gewährsmannes, gerade nicht zum besten geführt, vielmehr Alles gethan, um die Firma zu ruiniren und in Gemeinschast mit einem gewissen Pollack aus Oesterreich bei dem Fallit der Firma Einiges zu verdienen. Das Letz tere ist ihm nicht gelungen, vielmehr hat die Firma ihn als Verleumder verklagt, bei den Empfehlungen aber, welche Ker-ner-Winkelmann vom argeiitinischenJu, stizminister besaß, ist nichts dabei herausgekommen. Bei verschiedenen Confrontationen hat Kerner stets geleugnet, Winkksmann zu sein, und wenn man ihm die Photographie vorhielt, stets auf den krummen Mund verwiesen, den er nun afferhingS auch besaß. Go hat stch hsNN Kerner - Winkelmann immer ruhig be, hauptet. bis denn schließlich ein Leipzi; ger! Fabrikant in Kerner Winkelmann erfannte und ihn an der Börse am 10. Juni verhaften ließ. Vom deutschen sti..f ..i,.-. ih. v r.r . ,t t r ' vsKiönoicn ljl vleie yaljaoze veretts am anderen Tage durch das Kabel gemeldej worden. Die erschütternde Fami' lientragödie, die sich zu Paris abgespielt hat und über die wir berichtet haben, wurde durch die Hausbewohner dadurch entdeckt, daß aus der WodnunL der

Hayem'schen heleute ern unerklärlicher, durchdringender Geruch hervorkam, .des, sen Ursache man nachforschte. Man entsann sich, daß sich seit dem Sonntag Niemand von der Familie hatte sehen lassen, schöpfte Verdacht, daß etwas be-, fonderes vorgefallen sei, und schickte zum Polizeikomnussar des Viertels, Herrn! Guilland, der bald darauf mit seinem Sekretär erschien, begleitet vom Doktor ' Dur6, einem Schlosser und zwei Beamten. Die Wohnung wurde gewaltsam geöffnet, das fest verschlossene Fenster! aufgerissen, um frische Luft einzulassen, und dann wurden sogleich Wiederbele-! bungsversuche an den acht leblos dalie genden Personen gemacht, leider, bis auf einen, ohne Lrsolg. Die Frau des L6on Hagern, eine geborene Marie Daurig, Mexikanerin, richtete sich ein wenig empor und sprach wie im Traume die Worte: .Ich glaube todt zu sein," Und machte Anstrengungen, die durch das geöffnete Fenster einströmende Luft einzuathmen. Sie wurde ins Hospital gebracht und dort in sorgsame Pflege genommen. Schon am Abend hatte sich ihr Zustand soweit gebessert, dag sie einige Einzelheiten aus dem Verlaufe der Tragödie, deren einzige Ueberlebende sie war, angeben konnte. Ihre Mitthei, lungen bestätigen im Ganzen den jüng, sten Bericht. Cs scheint, als sei dieser Massen-Selbstmord mit der Zustimmung Aller unternommen worden. Die älteste Tochter Bertha hatte einen kleinen Vorrath Kohlen eingekauft, und am Abend des 13. Juli waren sämmtliche Mitglie der der Familie gegen 6 Uhr daheim. Die Kinder begaben sich zu Bett, spater die Cltern, und um 4 Uhr Morgens zündete der Vater, nachdem er Thür 'und Fenster fest verschlossen hatte, die Kohlen an, worauf er sich wieder in's Bett neben seine Frau legte Eine Stunde später etwa so erzählt Frau Hayem rief Bertha mit angstvoller Stimme nach dem Vater. Dieser wollte aufstehen, verlor aber die Besinnung und stürzte zur Erde nieder, um sich nicht wieder zu heben. Frau Hayem vermag sich außer auf diese Einzelheit auf nichts mehr zu besinnen, da sie selber in Ohnmacht siel. Sie hatte instinktiv die Bedecke über den Köpf gezogen und verdankt nach An, sicht des Dr. Dupr diesem Umstände ihr Leben, da der Kohlendunst nicht mit gleicher Nachhaltigkeit auf sie einwirken konnte wie auf die anderen. Die todten Kinder sind zwei Tochter, Bertha, fünfzehn, und Helene, dreizehn Jahre alt, und vier Knaben, Naoul, Löon, Albert und Paul im Alter von zwölf, zehn, sechs und anderthalb fahren. Die Lei-

chen der Kinder sind zusammen mit der des Vaters bereits beerdigt worden. D i e Einweihung des Rückert-Dcnkmals in Schweinfurt findet am 1. Oclober d. I. statt. Das von Professor Wilhelm Nümann entworfene und modellirte Denkmal stellt Friedrich Rückert in sitzender Siellung dar, ein aufgeschlagenes Buch auf seinem Schoße. An dem Piedestal sitzen zwei Frauengestalten, die eine mit Lyra und lorbeerbekiänztem Schwert, zu ihren Füßen einen Küraß Erinnerung an die Geharnischten Sonnette" die andere hält, um Nückeri's Bedeutung els Uebersetze? aus den orientalischen Sprachen anzudeuten, eine Rolle mir orientalischen Schriftzeichen und den Kops eineö alt persischen Helden auf dem Schoße. Da? Denkmal ist aus einer wie Kupfer glan, zenden Hartblei - Composition gegossen. Der Sockel und die zu demselben führen, den Stufen sind aus grauen Sandstein. Das Denkmal hat eine GesammlhShs von mehr als sechs Metern, Gegen den engherziger. Standsunkt. der dem Berliner inter? nationalen medicinischen Congreß gegen über von französischen Chauvinisten ein genommen wird, erhebt sich in Frankich felbst die Stimme deS gelunden Menschenverstandes. Der Chirurg Professor Lesort, Delegirter des französischen Unterrichtsministeriums zum Berliner Congreß, veröffentlicht einen offenen Vrief, in welchem er sich gegen den Vorwurf des mangelnden Patriotismus wegen Annahme der Mission verwahrt. Der Brief gipfelt in dem Satze: obwohl es sehr unangenehm sei, nach Berlin zu gehen, so gehe er dennoch hin. um den Antheil Frankreichs an den Wissenschaf t n zu vertreten und sich über die Fortschritte der Chirurgie in der ganzen Welt zum Besten der französischen Wis senschaft zu unterrichten. Charakteristisch ist der Schluß, in welchem Lcfort er klärt, daß man bei allem Patriotismus den deutschen Aerzten für die Pflege dankbar sein müsse, welche sie 1870 den französischen Verwundeten rn absolut gleichem Maße wie den deutschen Verwundetcn zu Theil werden ließen. Bravo! Ende Januar und Anfang Zebruar 1616 war der Bildhauer in Weimar anwesend, um mit Goethe über das Blucher-Denkmal m Rostock zu verhandeln. Er modellirte damals eine bekannte schöne Porträtmedaille des Dichters und durfte eme Form von Goe the's Angesicht nehmen. Pon dieser CV .. 1 . " I . C t F. Norm yai cyaoow e,nen e,nz,gen Aogu in Bronce veranstaltet. Derselbe des fand sich zuletzt im Besitz Wolfgang Müller's von KSnigswinter und ist jetzt durch den Sohn desselben, Professor Dr. H. Müller, dem Großherzog verehrt und von diesem in Anerkennung der großen Bedeutung des Kunstwerkes dem GoetheNationalmuseum überwiesen worden. In dieser Broncemaske haben wir nach der Ansicht Nulands, des Direktors der weimarischen Museen, die getreueste Abbildung der Form, wie der einzelnen Züge deS Angesichts- vor uns, da Scha dom sich nirgends eine Aenderung, mit Ausnahme der vorsichtigen Oefjnung der Augen, erlaubt xt so daß keine andere Büste, kein Gemälde einen so lebensvol len Begriff davon gibt, wie Goethe wirklich ausgesehen hat. Die großartige, würdige, in sich gefestete Ruhe dies ser Bronce hat sagt Rulanv m der Weim. Ztg. kein anderes Bild in gleichem Maße erreicht. Von dem Bilde der Fra Rath-, das sich im Besitz der Famitle Heuzer SttcolovinS besindet und das einzige authentische Pertlttt ysu Goethe's Mutter ist, hat uf Veranlassung der Frau Großherzogin der franksurter Äaler Hermann Juncker kwe rortles stich Eopie angefertigt. W. T. Brown. lbvskat, Vanct Block, Zimmer 23.

Demokratlsck Conniy ätt Clnk:. John R. Wilso?. Sheriff: Henry Langender g. Auditor: Th omaö Taggart. Schatzmeister: Victor BackuS. Reeerder : Peter Carson.

Eorimr: Dr. Frank Manier. Cmvktzcr : Paul Julian. County Commissäre : 9. Distrikt: Michael H. Farr el. 3. Difinkt: Z?irman Stout. Snveriorrichter : Napoleon B. Taylor. James W. Harver. Pleny W. Bartholomew. Cireuitrichtkr: Edgar A. Brown Crimwalrlchter: Millard F. Cox. Staatsanwalt : John Holtzman. Ligitlatnr : Harvey Mathews. Henry ThieneS. I. C.McCloSky. James E. McCullough. Fred.Mack. dith Star Line. Ver. Staaten und Königlich Bel. gische Post-Dampfer. Regelmäßige Fahrten zwischen Uutwerpev und vrew Vork Antwerpen und Vhiladelpbka s VorzSalkche Beköstigung, gute Bedienung nd niedrige Pnise. Antwerpen bietet Reiseudeu von nd nach D,utschlavd, O'ft'rre'ch, Frankeich und der Ecdweiz besovde'e Vsrthette. Abfahrt von New Aork jrden Mittwoch; von Autwerpcn jedeu Samstag. Die Dampfer die ser Linie sind all neuester Confiruktion und berbirdkn Sicberheit mit Bequemlichkeit und Scknelligkeit bei besondert uudriaen Preisen. Nähere bei: rÄr. Wriglit Sonst, G,neralAgenten, New gort nd Pbiladelpbia, oder: Freuzel Brothers, Ale?. Metzger, Indianapolis. ; !S3 NorddeutsHsr Lloyv u ESnelldavskLink BK k nd MW TORE I 04 C Kurze Reifezeit, 3 vWlze Preise, vnte vekSKignng. z Oo., No. Vovlwg Sreeu Nüs vork. Aler. Metzger, Frenzel Bro., 0enkraI.Ngtttnr SManadoU. Snd. Carl ywgpank'S - V iZ cht Zuch - Handlung ! 2o. n O&b aiahatzaQz. vkMang nd Vbo2eentz ans oJU la 3n- nud Enilaiie scheiaesdeA vilche nsd Zeitschriften werd aneenonu nd prsscht abgeliefert. An nd verkanf alter VSHn ooeialMSe LLzratse 0. I. & W. Die kurze Linie nach dem Oftm u. Weftm. Die einzige Linie mit dollSandige ZuAen nach Bloomtnglon und Peoria, mit Durch. fahrt.Waggoz nach HavptpIStzm am MrZ fouri.Mffe. Anch Dnrch.Cchlaf nd Bahn. ftuhl.Wsggons hia Danville nd Chicago, so schnelle Zeit die irgend eine andere Linie zn niedrigere Raten machend Zuge am Indianapolis Union Bahnhofe : Abfahrt, ostlich gehend : 7 ooNm, 4 ooBm. Abfahtt, westlich gehend : 7 4bB. 11 15 Nm, 12 i Mittaat und 5 V0m. Ankunft, dom OSen : 7 LvVm, 10 40Nm. Aakanjt,dom Westen: 6L0Nm, ö40Bm, 2 40Nm nd 10 ISVm. täglich. Alle Zöge haben die leiußeu VuffetS, Schlaf uns AuheßnhlWagsS. Wege T'ckeU und genauer Aa kanst vende mau sich nach 42 unä 44 Jackson Place, dem Hanpteingange der Jndianapov Union Station gegenüber, oder an irgend einen Agenten der Baha. , Deutsutie NlZlWll'-siWW?, - iiil Qla U EtaUirt seit 1859. WAchnM., ! IA I!nt:a es! Spn:;3 StrcxC (Trü)ua9 Bniläin.) IlewYorlr - taoiitra N AHta roa tjmchastmnegtn,&fronat tC für die Zeitung, ncU für alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. immtllcht Dutcb-Amerft&n(ch ZiteBta Uff9 Ma uaarn-ern Qcht t-lxkAl cn trmXma Iiin1ot de Pnbiirom wa. Dl ireehrUa nnair dntieW Blitur wwuea meawDswrcu nut, vom vom mu MtHCUNItJHgUttKVn I

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