Indiana Tribüne, Volume 13, Number 320, Indianapolis, Marion County, 7 August 1890 — Page 1

.1 u -! "l'v (,.',v. "--; WÄMS "Äfe ytr,rw fzpXikjst. - ry V WU WW MI'ZW w ffi fPl Jahrgang 13 Ofsice : No. 130 Ost ; Marhland Steche. No. 320. Indianapolis, Indices, Donnttstsg, den '5Y August 1890.

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Wie vorauszusehen, gefällt den ka pitalistischen Zeitungen die Verstaatli chung der Beerdigung der Todten, wie sie in Zürich mit großer Volksmajorität beschlossen wurde, durchaus nicht. Co schreibt daS Cincinnati Volksblatt" : Daß auch arme Leute, wmn sie ster den, veerolgt werden müssen, t ein Grundsatz, der in der ganzen zivilisirten Welt anerkannt wird und dem Staate, ! der für die Beerdigung solcher Menschen Sorge zu tragen hat, ist es unbenommen, : für ein anständiges Begräbmß und einen Beerdigungsplatz zu sorgen, der allen j Geboten der Pietät für Verstorbene ent spricht. Aber es ist unverzeihlich, wenn der Staat deswegen auch sich mit der B; erdigung Solcher beschaffm soll, deren Hin terbliebene keiner staatlichen Hilfe bedürfen. Durch eine solche Verstaatlichung wird dem Zwecks eines Staatswesens vöüiz zuwidergehandelt. Der Staat ist keine göttliche Allmacht die über alles sorgen und wachen soll. Er so2 nur in Fällen einschreiten, wo seine Hlfe unerlafcliä ist. Nacd demselben Motw. w?I---.f, , , t , 7, ' 1 ches den Canton Zürich beeinflußt hat, ! könnte der Staat a?e Bäckereien in Staatsanstalten verwandeln, weil un . ter Umständen die Pst cht an ihn heran. tritt, hungrige Mensch. n mit Brod zu versehm." i Nun, nach demselben Motiv könnte der Staat nicht nur alle Bäckereien in' Staatsanstaltm vnwandela, er wird dieS sogar thun, und nicht nur die Bäck reien, sondern auch verschiedenes, ja allis Andere. Ja, dagegen hätten ebensowinig wie das Vo'ksttatt", unsere anderen zei tungsredigirenden Staatsmänner etwas einzuwenden, wenn der Kanton Zürich bloß beschlossen hätte, den Armen eine Beisteuer zu den Begräbnißkogen zu ge ben, nach dem Prinzipe, nach dem man öffentliche Armenunterstützung gewährt, Armenbäuser erricktet. wsil mn d'e Menschen anständiger Welse doch nun! einmal nicht in der Straße verhungern! lassen kann. Gegen das Almosenzkben aus dem allgemeinen großm Sackt! haben? sie wenig einzuwenden, besonders da man sich dadurch oft den Anstrich gioßr Me ' schenfreundlichkeit geben kann. ! Das ist immer schnell gesagt, daß dap' oder jenes nicht der Zweck des Staats wesenS ist, wmn es aber sich darum han! delt, zu sogen, was ja der ZVck des' Staatswesens ist, dann wird cs sich im mer herausstellen, daß sie nie ansehen.! Alles recht hübsch mit den Z'v-ck.n de? ' Staates harmonirend zu st , den, w7.s ov ' Kapitalmacht nützt. ; Wenn der Staat bloß die Nachtwächterund PolizeidienerNolle spielen soll, welche ihm der ausbeutende Theil der menschli' chen Gesellschaft zuweift, mit welchem Rechte unterhält er Schulen für Alle und mcht bloß für die Armen ? Mit welchem Nichte hindert er den freienAustausch von Produkten durch Schuhzölle? Mit: welchem Rechte leiht er dem Gläubiger seine Hand zur Einziehung von Schul den? Wir könnten diese Fragen nach Belieben vermehren. Der kapitalistischen Presse fällt eS niemalsein, die Befugnisse deS Staates in Frage zu stellen, wenn es sich um Förderung kapitalistischer Jatertffm handelt, sobald eS sich aber um Volksinteresien handelt, dnn nun ja, man kennt ja die Geschichte von dem Junker und der Kuh. Das Cmclnnati Volksblatt" ! at darin Recht, daß der Staat keine göttliche All. macht ist, die über Alles'socgen und wachen soll. Aber der Staat ist auch nichts Unveränderliches, sondern immer das, wozu die Menschen H.i machen. Der römische Sklavenstaat war ein anderer, als der spätere Feudalstaat, und der Fru dalstaat ist kein kzpitaltsttschcr t iat, und die alten kommunistischen Gchl chter ftaaten, wie der jüSlsche, der peruanische u. s. v. waren weder Feudalstten,' noch kapitaliSische Staaten, und der soziale Volks st z at, den wir in nicht allzuferner Zeit h .ben werden, wird ganz grundver schieden von den eben genannten Staaten sein. Der Begriff vom Staate, die Ansichten über die Funkt onen deS SwateS ändern sich im Verhältniß zu der ökonomischen Entwicklung der Menschheit. Der Poli zeistaat paßt sür den GroökopitaliSmus mit seinen Monopolen, paßt für die Trusts und Syndikate, paßt für das Lohn sostem. Ohne Ausbeuturigsobjckte kann kS keine Ausbeuter gedcn. Ter Löve

kann keinen Hasen fressen, wenn eS keine Hafen giebt. Die Millionäre können nicht bestehen, wenn es keine Armen giebt, deren Arbeitskraft sie ausbeuten können, denn der Reichthum fällt nicht vom Him mel ; Menschenhände müssen ihn schaffen. Darum darf man die Armen nicht ver-

hunzern lassen. Aber wir leben in einer Uebergangs Periode. Aus dem heutigen Staate ent Wickelt sich mit aisoluter Nothwendigkeit der soziale Volksstaat. Der Begriff vom Staat ändert sich. Ohne Menschen kann es keinen Staat geben, im Volksstaate wird daher der Mensch die erste Rolle spielen und nicht das Eigenthum. Die Klassen werden verschwinden, und die Aufgabe des künftigen Staates wird nicht mehr der Schutz der Klassenprivilegien, sondern die Wahrung allgemeiner Men schenrechte sein. DrathJachrchteK Wsttera u?s iS l n Für Jndiana : KhleS, hübschk )it!er. 0ie Hinrichtung KemmlerS. 'lubu rn.N. P . Aug. Kemmler, Mörder seiner Frau, wzr daS erste V'iht deS niuen Gsftz?S. welches Hin, 'ung vrln;ttk!st ClektriziiSt vor ibt. Er aing mit großer Standbas it dem Tods etzeen, und blieb v Mnbi, ruhist wShrkd er in den il gefesselt und bei die lederne tyl ?ke voraebunden wurde. D r Mann war iUl Er cjatit sich i r illia fristet, und o!S man tbm er t Uitt daß in htt Mitke deS Kodf'S doS p ir abrast, t wirken mlisse. erhob er Ein Qnd, und man ksnütt ihn nur dadurch d festgcn. daß man die längeizn LcAen iilül abschnitt. In Folge dlssen aber w"de die bloße Stell?, durch n?elche der e clttischt Strom w den ttfc&T eintttten i-'üte. zu klein, und ha der Strom auch wirsÄiNiiÄ nicht stirk genug war. nirbt die Ytnrichtag zu rir.km höchst mausigen Sch'Zu'pitl, Ais ALeS sür dtn Mommt der Hinrich ting fertig ar. befahl Dr. Spibka da? Ändrehrn deS eltltrischm StromkS. Ein deftiaeS Zucken ing p:ödlich durch den 5kS?per des Delirqüenken, der fest geinden, sich nicht rüdren konnte. Die öändt aber balltei sich zur Faust mit sicher Gewalt, deß die Fingernägel inS Sleisch schnitten. Vee Arzt zSdlte sieb' hn Sekunden, dann wurdz der lekiri t Strom abZtschnitten. Die Aerzte 'Nertin stch dem De!ir g iknten, tea man io t glaubte, der aber plötzlich krampf tt zu aihmkn bezann und dem der ' haum vor den Mund trat, Sosort ' man wieder den e?ktrischen Etrom :-.-t da? unglückliche Opfer der neuen , kichtungsmnhodi lc, dasselbe des ! Zucken wie deZm ersten Male ging -'itt durch den ganzen Körper, dann di..t man ihn wieder Zär todt. Aber nc ch ein paar Sekunden hob sich die Brust d?s Opfers wieder, und der elektrische Ström mußte aus'S Neue angedreht wer d.n. Noch zwei Mal wiedexbolte sich n:5!t!be Schauspiel und Entsetzen lag i?lls den Gksichtrrn aller Anwesenden. M einmal stieg Niuch vom Rücken dS Dilinquenten empor, seine Kleider waren dk?ch den lektrischln Strom in Brand g'setzt wölden, aber eS war jetzt kein Zvrifel mebr vorhanden, daß der De liz quent todt war. So entsetzlich war die Szene, daß sogar eine? der Aerzte tx. Bzin. in Ohnmacht siel. Äer Strom war 1700 Volten stark, da wäre mehe a!S genügend gewesen Äbc? man hatte zwanzig elektrische Lichter brennen lassen, und da ein elektrische G Laicht 50 Volten konsumilt, so blieben fä? ?n Zweck der Hinrichiung bloß 700 üb?ig und da am Punkte der Berührung auch tioch 15 Prozent der Stärke verlo xva geht, so war dir Strom nicht stark aötiua. um mit Sicherheit zu tödten Die Airzie nahmen sofort eine Autopsie der Lnche vor. Jd? Befud ght dahin. da sort ?m ersten Augenblicke Gehirn läbmung eintrat, und der Tod ein schmerzloser gtwesen sein müsst; daß daS Atdrsin bloß eine Rlfl?xdkJ?egung und der Telirqient dabei voüitZndig bewußt loS gewesen sei. Elektriker aber sprechen eine andere Ansicht auß. Sie sagen, dak d?r elektrische Strom j,de Btraegung un möglich mache, daß aber daS Vewußtsnn nicht aufhöre, und daß der Delinquent wahrhafte Höllenqualen ausgestanden habe. Ein elektrischtr Strom van genügender Stärk töntet ebne Zzitifel im Moment, aber eZ ist sicher, daß die Hinrichtung Kemmlki'S verpfuscht war. Der Strom war wahrscheinlich an sich nicht stark ge nug. und trat durch daS ungenügende Abschneiden reS HaareS nicht mit voller Stärk in den Körper ew.

Die Original Verpackungs Bill. ; Wald in g ton, 6. tlug.. Der Kon ferenzbericht, welcher die. Annahm der Witton Bill empfahl, wurde heute nach dem jede weitere DedaltiZoa den Repub likanern abgefchtlten worden war, mit 120 gegen 96 Stimmen passtetlDurch dieseBill wird die Wirksamkeit der lürzliSen Ent scheidung der Supreme Court aufgehoben und importikte berauschende Getränke den

Gesetzen de Staate unterworfen. Die Convention der Car pentek?. Chicago, 6. Aug. Jsder Conventlon der Brüderschaft der CarpentirS wurde heute die Revision der Cosstitution fortgksetzt. Es wurde deschlogen für die nächsten zehn Jahre Philadelphia zum Sitze der Exekutive zu machen. Ysr Osds!. Geht nicht nach St. Peter bürg Berlin, 6 Aug. Per Medizin!, sch Kongreß hat wegen dtr Judenverfol. gungen in Rußland du Antrag, die nächste Zasammenkunst in St. PUer. birg abzuhalten, abgelehnt. El wurde beschlossen, den nächst.'n Kongreß im Jahre 1893 in Rom abzuhalten. Frankreich unzufrieden. London. 6 August. ES heißt. daß König Leopold von Belgien einen Ver trag mit Deutschland urteezeichnet habe, wonach Festungen an der MaaS den Deutschen alS OperationSdosts tm Falle eines Kriege Mit Frankreich überlassen werden. Der kranzöstsche Minister de Auswärtigen wird von der Kamver de halb interpellirt und aufgefordert wer den mitzutheilen, ob er ine Erklä rung von König Leopold verlangt hab. Haben sich einigt. Paris, 6. Aug. Frankreich und Eagland haben sich wegen de britischen Protektorats in Sarsibar geeinigt Frankreich willigt in da Protektorat. wofür di Interessensphäre Frankreichs am Senegal ausgedehnt wird. Abgedankt. Bueno Ayre, 7. Aug. Prästdent Celman hatte seine Resignation wie der zurückgezogen, aber die allgemeine Entrüstung war so groß, daß er nochmals abdankt, und der Congreß nahm die Ab dankung mit 61 gegen 22 Stimmen an. Allerlei. In Mekka starben gestern 136 Perso nen an der Cholera. In Lissabon sind die Bäcker am Streik. Bei Pilsen entgleiste ein Eisenbahnzug ; viele Todt und Verwundet. Um Lissabon ist in Militärcordon ge zogen worden, um die Einschleppung der Cholera zu verhindern. H i c si g e 0. Zur Notiz. Das vollzählige Fest Comite zur IahNinwtiht d loz. Sängerbund ist hier mit aufgefordert sich morgen Abend ge legentttch der Hauptprobe in dir Männer chor Halle einzusinken, da noch wichtig Vorbereitungen für da Fest zu besprechen sind. Da Rviston Komit dee sozialistischtN Sektion wird hiermit durch den Agenten aufgefordert, sich Samstag Abend zum Zweck der Revision der Bücher in der Arbeiterhalle inftnden. B:t der Brist verletzt. W. W. Day, ein in den Brightwood Wrkstättn angestellten Arbeiter wurde gestern bet der Arbeit durch einen Balken, der auf ihn siel, schwer am Rücken und an oer hülle verletzt. Kregelo' Ambulanz bracht ihn nach seiner Wohnung 163 Columbia Ave. ü" Ein langer Leichencondukt de Mtgte sich gestern ach dem Crown HM hinaus, um die U.'berreflk deS vrrgsrbt nen Herrn Almder Metzger in dem Schoße der Erde zu hergen. Per soziale Turnvkrein zog mit Musik und ln Flor gehüllter Iahn voran. I TrauerHaus sprach bere Clemens Bonnegut, fr., aus tiefe Herzen kommende Worte über den Lebnlaus d,I ihm seit so vielen Jahren eng befreundeten Verstorbenen, und der Redner war so ties bewegt, daß ihm di Thränen in di Augen traten. Am Grabe sang der Männerchor einige Lieder und die Heeren Ch. E. Emmerich und Phil. Rappaport widmeten dem Ver starben herzliche Nachrufe, worauf der mit zahlreichen Blumengaben bedeckte Sarg tn die Etde gesenkt wurde.

Großes Konzert!

im l?lkWllll2X''(Ki1Z'ItW am Donnerstag, 7. August. Musik voa WtMcrtx&m Oroliöstor, 18 Manu stark. Eintritt I centS. Clara Duvsll an Marhland Straße meldete der Polizei., daß ihr für ?800 Diamanten gestohlen wurden. Die Z?mmerleute ia den Bright vood Werkstätten baden um eine Lohn' rböhung von 2X Cent per Stunde nachgesucht. ZrlT Berstchert Euer Eigenthum gegrn Feuer, Blid ode Wind . Stura durch l.x. Mtzget' Otsice. Raten unbedingt die niedrigsten. t tCT Die 7 Jahr alt M,mie Motz, deren Eltern an Blak Straße wohnen, si'l gestern Ahend bei einer Spazierfahrt au einem Wagen und die Räoer gingen über den Köiper dcS unglücklichen Kmde hinweg, innerliche Verletzungen verur lachend. Salem Aleikum Aurora Hofb'äu; zu be,ieden durch August Erbrich. Tel. Phon 1032. ZT Dle Polizei wurde benachrichtigt, daß tn dem Hause No. 453 Ost Georgta Straße eine alte Frau mißhandelt, or den sei. Eine Untersuchung der Ängt legenheit ergab Folgendes: Di alt Frau heißt Harrtet Watt. Sie zählt 85 Jahre und ihr Mann, dee im Februar starb, hat ihr da obenbezeichnete Haus hinterlassen. In dem Hause wohnte schon bei Leb zeiten des Manne Wm. Taney und seine Frau und man hatte da Uebereinkommen getroffen, daß den L'tztgenannten nach dem Tode der alten Frau da Hau zufallen sollkaU tfe so lange die Frau lebt, sür sie sorgen. Nun beanspruch' aber die Leute schon jetzt da Hau und e heißt, daß sie die alte Frau am Samstag geschlagen haben, so daß sie inS Hospital gebracht werden mußte. Mrrschaumpfisn, lange deutsch Pfeifen, Cigarnnspitzen etc. bei Wm. Mucho. No. 189 Ost Washington tZtr C7 Ja StationöhauS wurden heut zwei junge Mädchen gebracht, die fürch terlich betrunken waren, daß man sich mit Abschm von ihnen abwandte. Sie waren in diesem Zustande in einem Sa loon angetrcffm worden. Qpu Unilas. Aus Paris wird vom 16. Juli berichtet: In der gestrigen Sitzung der Akademie der Wissenschaften fetzte Professor Lagneau seinen Vortrag über die Entvölkerung Frankreichs fort. Im Jahre 18Sg kamen jährlich auf 1000 Einwohner 7,24 Heirathen. Auf 1000 Männer kommen in Paris 570 Ehemän ner, in ganz Frankreich 009. Auf 100 nerheirathete Frauen zwischen 15 und 45 Jahren rechnet man jährlich 19 Gkburten, auf 100 Geburten in Frankreich 8,5 uneheliche, in Paris 23,15. Die Sterblichkeit stieg von 10.2 Todesfällen auf 1000 Einwohner, im Jahre 180 18s7 auf 21,0 im Jahre 1888. Von 100 Kinder starben jahrlich 16,8. Durch Kriege kamen um: im Krimkriege ö5,615 Mann, im deutsch - französischen 366,935. Am Typhus sterben jährlich 8,43 von 1000 Soldaten, an Schwindsucht 1,18. Der Ueberfchu der Geburten über die Todesfälle beträgt in Frankreich nur 1,19 aus 1000 Menschen, in England dagegen 13,7. Dle BevölkerungSzunahme beträgt jährlich 3,22 in Frankreich, 10 in Deutschland, 11,93 in Preußen und 12,9 in Rußland. Wenn die Bevölkerung sich noch ein halbes Jahrhunvert lang gleich langsam vermehrt, so wird dadurch ein Sinken der politischen Macht Frankreichs bewirkt werden. Der Pariser Figaro" theilte kürzlich die drei folgenden Vorwürfe für Maler mit, die nach seltenen koloristischen Effecten streben: 1) Kampf der Neger um Mitternacht", 2) die Einsegnung weißgekleideter bleichsüchtiger Jungfrauen der Schneemetter", L) Apoplektische Kardinäle pflücken Tc. malen am User de rorhey MeereS. Diese Sujet werden von der .Franks. Ztg. um zwei weitere vermehrt, und zwar für die Farben gelb und blau: 1) Die kaiserliche Familie von (5biv2 in ihren gelben Feflgewän.dern auf einer butterblumenbedeckten Wiese, während einer Epidemie des gelben FieberS den Sonnenuntergang auf dem gelbe Meer betrachtend. .BanenscheKfanteriften gegen Jndigoarbeiter einschreitend, die hiauen Montag machen." v .

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