Indiana Tribüne, Volume 13, Number 319, Indianapolis, Marion County, 6 August 1890 — Page 3

llMlttS BURÖ iVSf TROPFEN Gegen Bltttkrankheitcn, Leber und Magenlciden. Erftrettf x k,st,V!lttkr. xt, 10 kent d sÜnkgiafch,nZi.0: iUnAvotdeken zuhaben ?ur t.w den ii:f Flajchkn tft frr trjanei, DhAWsbVoenW SUg ' asC W-' ' r..---y"; tHEL TRAEfÄ" grgrs lle Krinkhetteu der Brust.Lungenn.azq Kehle. Nurin OrZainal.?ack,ten. ?rei. 5 CertS. ?I Zlen r,stheke,i ti haben, der wird nach Empfang bei Btraz4 frt oerksudi. 4a:t adrrkstr : THI CHARt A. Y3CEIE3 CO., BtRIrnor. 124. X 71 Schwaihe Männer, tPtT4t ihrevsUeVZanneSkrast undLlaMMtte öflfli airtct ju kilsngk wüaschen, sollt nicht n.rtÄun.rt. t.ll . .lTilrt nltfr nt f(it T mit riklk krankenqejchichtk ctl&utftlf. ,kichttch oj!;?fitattfte jtrrgttii utj$iu tuet ein neues 4SllHfahvtt. tnnkur.k ?s,nk tnn.rfinTfi rt--iffiri S.tt ehnf fflnif JstSmnA hnn fa.f Aitkii. - ' ' - r " - ""3 .r W1H frnnttieltm und den Folgen dtt Jugend, wuuiiar.Big roitseipfraf Uf ui nuiccn JJCU .nfahsenebenss einfach attdilliz.Jednseineigkvn flrlt. Eittift 23sinti tlt Pdrnnl nttOfc fofnmin d uch rersiezett vnv ftaneo Lgkschickt Ut "im no Dt,pensiry, 23 E3 il. etr., ffi goi& ß. ß. Ä.' MV Oe fö V Kauft Mits via die Te31Jcu!SviiiE,NtwAiaAMYa CHICASO ftT nach Chicago und dem Nordweftm. Abfahrt don Indianapolis : . U 20Vm.... .. Ankunft in Chicago 5 10?!m 7SkVm IbNm . Monon 9 ocVm Ndfahtt don Chicago : 'S VöVin Ankunft in Isd'plS 8 OOTtm SSSÄm 0 8 4kVm Mono Lcc m m 10 40Sm grachtzng No. 43 verläßt Alabamsstr. Ssrd m 1 05 V. TiFet.Ofsice : 7lo. 23 Süd Illinois Str. I. X, Buklwin, DWrtZt rassszttr Agknt. VsABAm mm 1 foCl Sie Stadt nach irgeud ei?ikk ÄZStsghw u fcetfcffts beo.ßfiöt!zLU, gehe SU z Qabash XiitUQtflit. U;55 Vch MKsßwSlßa SttsZs, .'MVdIaaplts, 'Nd ttftag die gs'gLp reife vud s!he :Zelluztt. Vesonde? Kf;ÄZatiil :Lar.d-QäLsesu OuiigraulD gS2It. ÄULdfaZTiZetK ach alle YlLtze w Wch und Nordweftm l Qtt tittlUüt inU ach 37ÜBT WAYKE, TOWVO, OKTKUD ftl klk LZKichkL tÄitw ccuü3t:isi, YÄKKLSZKft3uZJg5 rerUsflZtt RüsHlnK esd deLßZsUg Sche?. Zeit achm d! ' QTvLs Qabasb Mahn dle dUiStt? yagsgZnch, ts Rniks l T. Z?. Wado, VtSrM-VaZSLin- und Land-Vgert Idla?ell Z ß. 0 l t h, LttttSl riSet.Ncnszn. $Gtil!it, vaya? sd VSet-Vzt Vt. SsU. Va. DOZ.I'II FBKY (014 rreodom and Elgal.) OtfttviM&ttZlota, Gotttf poubeut u. Uebsrsetzer. Ns. 196 Slizabeth Str., MLH t nuut ziiii$ VN e.!

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Blutes Stimme. Noman don FriK Ötfstt tstein. (ZZortsesun.) Du zögerst, was ist mit ihr will sie mich auch nicht zum Sohn haben?" versuchte Gerhard, zu scherzen, doch war ihm trübe dabei zu Muthe. ..Ack. Gerbard unser sanfter Hang. engel sie weiß nlckt mehr, was geschehen ist als sie Deinen nnd Ton- ' ka's vermeintlichen Tod erfuhr, verwirrte sich ihr Verstand und sie zittert vor dem . Gedanken, daß alles sich verfchworerr. hat, chr den Gatten und vle mver zu rauben ein Zustand, den Sander für? hossnnngslos hält." Weiß mein Vater schon alleK? fragte Gerhard nach einer bangen Pause,.' und plötzlich siel ihm das Gespräch m Sterbelager des Vaters Ullrich ein, ein grelles Licht hellte das Dunkel und? zeigte ihm den Urheber alles Leids. i Lelio, er, er ist ugeil, der Schuldige sage kein Wort dagegen, ich weiß eS 0. nickt eine Stunde länger will ich mit ihm dasselbe Dach üb?r meinem Haupte j . . : c..-. . M 1 wllskN , gtlODC nill miucivtwinwyt Schweigen, bei dem Andenken an Dei' nen guten Aater schwöre es mir, ich sage mich auf ewig von dem Frevler los, der aus niedrigem Ehrgeiz heraus eine ganze glückliche Familie elend machen konnte. Sage Tonka. sie solle an mich glauben uns auf mich harren ich lasse sie nicht in aller Ewigkeit sobald ich ihr eine würdige Stellung bieten kann, hole ich sie als mein We,b, so lange bleibe ich allein auf der Welt, denn ich habe heute Vater und Mutter verloren. Gerhard, stürme nicht wie ein Thor in die Welt hinaus, mittellos, ohne Zweck nnd Ziel ! Jahre werden vergehen, die meine liebe Schwester Tonka durch' rcenini wird, ehe Du etwas erreichst Zahre, die Deine Manneskraft erfchopsen. Deinen Muth brachen werden. Du sagtest es vorhin, wir sind alle so eng verbunden, daß eS auf die Form der Verwandtschaft gar nicht ankommt. Du bist mein Ärudcr. wie Du einst der Gatte meiner Schwester sein wirst. Tonka ist reich und thre Mitgift geHort Dir. Gestatte also, daß icb Dlr die Mittel vorstrecke, die zur Gründung irgend eines Unlernehmenk gehören ich werde meiilen Onkel, den Director meiner Fabrik bitten, mir die nöthige Summe anweisen zu lasien. Wenn Du mick. nein, wenn Du Tonka wahrhaft liebst, so wirst, so mußt Du dies Aner- ' bieten annehmen.? Gerkard kämpfte veigebens gegen den liebreichen Ton, gegen den zärtlichen Blick und Handedruck an. Du mußt," sichte Lelio, oder Du, dr einen Andern des erbärmlichsten Ehr-ge'.-.es beschuldigst, wirst noch ein viel Kerzloserer Egoist sein denn Deine Braut wartet auf Dich." Letto, laß mich es kann nicht sein." Gut. ich lasie Dich nur eins ver sprich mir. verlaß dies Zimmer nicht, ehe Du Votschaft von mir erhalten hast, aber, wenn möglich, kleide Dich an und mache Dich reisefertig." Das rerspreche ich Dir." Lelio klopfte gleich darauf bei Franz an, der ihn unruhig empsing. ,Ja, Onkel," sagte Lelio so ruhig, er vermochte so still und friedlich, wie ich mir die Lö'ung dachte, geht es nun doch nicht ab denn Gerhard ist in jedem Sinn, auch im Eigensinn, Dein wahrer Sohn."' Er suchte durch ein Lächein die Bitterkeit zu verringern Gerhard vergiebt nicht und wird noch heute feine Heimath verlassen." Unmöglich!" rief Franz schmergbetroffen. Daran andern w'r nichts, Onkel es handelt sich nur darum, ihm ein neue vnn gründen zu helfen. Ich bitte Dich deshalb, als meinen Vormund, weise mir eil größeres 5Lapital an, welches ich G-'rhard zu geben die Absicht habeals pünkilicher Geschäftsmann darfst Du es auf das Conto meiner Schwester Tonka buchen", fugte er heiter hinzu, der es eillft von ihrer Mitgift, die sie ihrem Gatten. Gerhard Ullrich zubringen wird, abzuziehen ist. Onkel, Onkel, erdrücke mich nicht, bat sie in singir ter Angst. Du sammelst Kohlen auf mein Haupt, Lelio," stammelte Franz, .mein eigenes Kind verdammt mich, und Du, dem ich solches Unrecht zugefügt, Du kannst vergeben? Ja, Onkel, aus vollem Herzen, denn ich bin der Sobn meines VaterS, der als Ideal aller Tugend und Güte in meinem Herzen lebt, und dem ich nacheifem werde, so sehr ich es vermag. Du aber darfst Dich nicht über Gerhard'S Zorn und Troy wundern er, der zum Befehlen erzogen wurde, wie sollte er plötzlich Dcmuih gelernt haben? Aber laß die Zeit ihre heilsame Macht ausüben i und auch er wird Dir einst wiederkehren! Zetzt. Herr neltor, vttte ich um vm Wechsel." An Gerkard's Zimmer klsvfte ein fcüücbterner inaer. Tonka trat el. ! bleich und schwankend, aber aufgelöst in k ,.- . ai t w tic w ix. I Veilgrrll, craaiu, um vciaiv, 119 weih alles." Sie hielten sich am Herzen und sahen sich unter Weinen und Lachen, lange, lange, fanden sie keine Worte, endlich stammelte Gerhard: Meine Tonka, meine Braut, mein, mein Weib." Und da löste sich der Bann, sie fanden Küsse, Worte, Ueberlegung und Bestnnuna. Ich bringe Dir eine Botschaft von Le'io, meinem Herzensbruder." Gerhard öffnete mit zitternden Händen dos Couvert ein Wechsel von sehr lo bem Betrag siel ihm entgegen, eint Banknoten und ein Brief. Lelio schrieb: Es ist gut so, verlasse das Haus ohne Auffehen, ohne Abschied, erwarte mich und meine Mutter in vier Wochen im Lsugham:Hotel in Londoy, wir werden Dir Deine Braut zuführen, denn eS ist TonkVs Wunsch, daß Du nicht allein Dir eine neue Welt gründest, sie will als Dein Weib mit dazu beitragen, Mama ist einverstanden. Alle andere stelle Ai -i ..:t:.. O-u unv vtir uvtimu unurim JKIW .... . . -

Gegen Morgen verltey Verr)arv vve, Villa, er hatte Niemand mehr gesprochen, selbst Lelio nicht, er fühlte, daß es das Beste sei. Unten am Fenster der Villa stand hinter der geöffneten Scheibe Franz, er stand dort schon die ganze lane Nacht und wrtete endlich sah er die geliebte Gestalt sich langsam entfernen. Gerhards Schritt war unsicher, ob in Folge des so kurz vorher stattgefundenen UnglückSfalleS, der ihm fast das Leben gekostet hatte oder ob von innerer Bewegung veranlaßt er wankte mehr, als er grng. Aber er sah sich nicht um, kein Rückblick siel auf die Heimathsstätte seiner Jugendzeit. Nun hatte er daS Parkthor erreicht, er öffnete es langsam mit dem darinsteksenden Schlüssel, da tönte ein Schrei an sein Ohr, der seinen Schritt hemmte, sein Herz erbeben ließ. Mein Sohn, mein Sohn." Franz hatte die Fensterflügel weit aufgestoßen und streckte.nach dem scheidenden Abgott seines Herzens flehend die Arme aus. Einen Augenblick war es Gerhard, als müsse er umkehren, das bleiche Geficht mit Küssendedecken, ihm sagen, daß er alles vergeben habe, da flog eine irte Gestalt den Weg hinter ihm zum AuSgang her, Irrsinn in den holden Zü gen, Todesangst in jedem Wort. Gerhard nicht wahr, Du thust jiir nichts zu Leid ich suche meinen armen Knaben hast Du mein liebeS Kind nicht gesehen?" Tröste Dich, Du wirst ihn wiederfinden,", entgegnete Gerhard tief er schüttert, ich gehe aus, ihn Dir zu suchen." Er küßte in heißem Weh ihre zitternden Hände. Geh jetzt in'KHaus, arme Mutter ich bringe Dir einst Deinen Sohn." Er schloß sie noch einmal fest in die Trme und sie liebkoste seine Locken. .Ja, ich glaube Dir ich will warten komm' nur nicht so spat wieder," seufzte sie, und dem Nachschauenden freundlich zunickend, ging sie beruhigt in daS Haus hinein. , Gerhard warf noch einen Blick auf daS offene Fenster zurück eS war leer. Und so schied er in Zorn und Weh von Vater und Mutter! Aufklärungen. ES ging alles im alten Geleise dn Negierung hatte den Thatbestand von der Vertauschung der Söhne anerkannt, Lelio war als rechtmäßiger Sohn des vcrstor benen Fabrikanten Gerhard Ullrich installirt. Von Gerhard wußte man, daß er auf Reisen gegangen sei, Franz stand der Fabrik nach wie vor als Chef und Vormund vor, Neumann hatte Brandts Stelle inne, Frau Tina GerdkS war einem neuen Pachter gewichen und hatte Ullrichshausen verlassen Savin sich öffentlich mit Gretchen Neumann verlobt eS hieß ebenfalls, daß Frau Leilah mit ihren beiden Kindern Lelio und Tonka eine längere Reife unternehmen würde, Mrs. Bellair, die von Allen geliebte Freundin, wollte sie hegleiten schließlich erfuhr man, daß auch Saoin aus LelioS Bitte den Reisemarschall machen würde und da Tonka bei Papa Neumann ein gütiges Fürwort einlegte, dürfte Gretchen ebenfalls die Gesellschaft begleiten. Gerhard holt meinen Knaben, Gerhard wird mir auch mein liebeS Kind bringen DaS war die Zauberformel, mit welcher Frau Helene ihre Unruhe immer wieder beschwichtigte. Da ihr Irrsinn nur in dieser sinn Idee gipfelte, hielt Dr. Sander es für rathsamer, sie nicht in eine Heilanstalt zu bringen, denn sie hing in zärtlichster Weise an ihren Gatten und rhrer Tochter, und jede längere Abwesenheit derselben steigerte Ihre Un. ruhe. Melanke widmete sich ausschließlich der Gesellschaft ihrer armen Mutter und dic edle Tonkunst erleichterte ihre schwere Aufgabe. Kurt von Waldau war als Volontair in die Fabrik eingetreten, er erreichte so den Wunsch, das geliebte Mädchen täglich sehen zu dürfen und ihr Freund und Berather zu sein. Er war es, der die langen Abende der Einsamkeit belebte, eo spielte mit Frau Helene Pa, tience oder unterhielt sie durch sein schaneS Talent, humoristische Schnellzeichnun.aen anzufertigen, ebenso war er beim Musiciren der Dritte im Bunde, wenn die Damen eS nicht vorzogen, sich mit) einer Handarbeit zu beschäftigen, wahrend er ihnen vorlaS. Er spielte mit Franz Billard oder Schach oder politisirte mit ihm mit einem Wort, er war das verbindende und belebende Element jm Hause. Fremde mochte man nicht zuziehen außer den alten Freunden des Hauses, OelSner und Sander, beschränkte man sich auf den Familiencirkel, und doch war Helenens Irrwahn für Flemdß

ebenso unauffällig wie bemerkbar. Nur konnte sie mitten im Musiciren plötzlich aufhören und lauschend fragen: Ger hard?" oder im Gesprach abbrechen, zur Thür eilen, sie schnell psfnenund hinauss hen dann folgte em tiefer Seufzer und sie wandte sich wieder der unterbrochenen Beschäftigung zu. Alle Abende aber, ob eS strömend regnete, ob Schnee und Frost die Gegend über schauerte, eilte sie heimlich zum Prkth?r und spähte hinaus. Traf.irgend Jemand sie dann, ob Diener oder Freunde, sagte sie resig, nirt: Es scheint, daß mein Sohn eute noch nicht kommt Und die Uneingeweihterr bezogen diese? auf Gerhard." An einem sonnigen eptembermorgen war die ganze kleink Reisekarawane abaereist. Lelio mit seiner Mutter, die durch die Liebe zu ihrem Sohn neue? Leöen gewonnen hatte, Tonka, Savin und Gretchen Neumann. Der Abschied Tonka's von ihrem Oheim war herzlich, für sie war er der Vater ihres Gerhard, sie konnte ibm alles verzeihen und in ihrer maßlosen Glückseligkeit, bald daS Weib cheS Geliebten zu. werden, trennte sie sich leicht vsu allem, was sie noch an die Jugend band und erinnerte. Auf Wiedersehen, Tante Helene", sprach sie in innigem Kuß, - und nun zitterte ihre Stimme doch in Thränen, ,ch werde Gerhard an sein Versprechen erinnem und versuchen, Deinen Sohn an das Herz der Eltern zurückzuführen", fugte sie mit ' tiefer Bedeutung, Franzens Hand drückend, sinzu. ' Auch Kurt von Waldau wurde von

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sterte sie neckisch ihm zu: Als Schwager ! in spe." 1 In London fand die Begegnung mil ' Gerhard statt. Bekanntlich bedars es eines Aufenthalts von einigen Wochen in einem Kirchspiel Englands, um die Berechtigung zu einer Heirath zu ermoglichen. Zwischen Saoin, Gerhard und Lelio fanden oft Berathungen statt, zu denen man auch die kleine Mrs. Bellair hinzuzog. Savin hatte Briefe von sei- ., ftWiihff" Wnfiert der nslV Nv. 4lfci4ft V VW---f -w-mw V V " aussetzungen erfüllte und ein arbeitsames Leben führte er war in einer größeren k Vr . it .r.- ar.: : ' c I aonr joucaim. vcuic rmponlrenoe Schönheit, sowie große Befähigung hatten ihm seinen Weg leichter geebnet als tausend Anderen, denen in der alten Welt das Lebensschiff in den Strudel gerathen ist. Er schwärmte sür Amens et und äußerte in seinem letzten Brief: Wir werden hier Europa mit seiner Eisenindustrie bald ganz entbehren können der Aufschwung ist wirklich großartig und mein Chef einer der tüchtigsten Industriellen im Lande. Es ist nur schade, daß er auf Verkauf seiner Fabrik sinnt: er hatte stets gehofft, da er keine Söhne hat, ein Schwiegersohn würde seine Schöpfuntz weiter ausfüh ren, denn Mr. Hart ist kein kaltblütiger Vankee, sondern ein Deutscher, in dem noch immer des deutschen Blutes Stimme etwas sentimental nachklingt. Seit seine beiden Töchter aber vorge zogen haben, drüben einen hochadeligen englischen Lord und die andere sogar einen römischen Prinzen heirathen, hat sich ein wenig bürgerlicher Arbeiterstolz gelegt, und er möchte die Fabrik verkaufen. Da kommt nun aber wieder sein herrliches deutsches Gemüth zum Durchbruch. Er will S an kein CyNsortium, an kein Aktienunternehmen verkaufen; er will, wie er mir heute sagte, eine Persönlichkeit", d. h. einen tüchtigen Fachmann, der nicht nur den pekumören, sondern auch den idealen Theil eines solchen Velt-EtablissementS im Auge hätte. Dem würde er jede Vergünstigung. jede Erleichterung beim Ankauf gewähren." Dahin, Herr Ullrich, reisen mir", rieth Savin, das dürfte gerade sein, was Sie zu finden gewünscht haben." Auch Gerhard und Lelio waren durch, brungen, daß dies ein Wink des HkmmelS sei. Briefe, Telegramme flogen hinüber, herüber. Alles war vorberettet und es bedürfte nur noch der persönlichen Zusammenkunft, um den Verkauf zu vollziehen. Endlich rückte der Tag der Trauung heran. Tnka war übermüthig und bat Gretchen, welche ihre Brautjungfer sein sollte, sich genau so u kleiden wie sie, das wäre in England so Mode. Aber als Brautjungfer im Kranz, noch dazu solch ein stark duftendes OrangenUngethüm, gar kein lieber deutscher Mvrthenkranz." Das muß so sein", entschied Tonka ihren Zweifel und befestigte Gretchen's Schleier. Die Wagen fuhren vor: Gerhard und Tonkq mit Mrs. Bellair im ersten, im zweiten Lelio mit seiner Mutter, im dritten Saoin nnd Gretchen. Das ist komisch", meint Gretchen, Du bist ja genau, so wie ein Bräutigam mit Orangenblüthen und Spitzentaschentuch versehen, haben Sie hier in England seltsame Moden." lvortstd'tna folgt.) Wie lutherische Pastoren i mh kand mitzyanoett werden. , 1 1 ' i Wie bereits gemeldet, ist der evan gellsch - lutherische Prediger Karl Tiling zu Pussen (Kurland) vom Petersburger Senat dafür, daß er seine eigenen Geweindeßlieder daran verhindert habe, sich sremillig der griechisch - orthodoren Kircke anzuschließen", zu viermonatlicher Einsperrung in ein Gefängniß verurtheilt worden und Kaiser Alexander III. hat dieses Urtheil aus Antrag des JustizministerS Manassein bestätigt. Dieser Urtheilsspruch ist erfolgt, trotzdem der Senat ausdrücklich anerkannte, daß Pastor Tiling seiner Würde nach zur Wahrung der Interessen der lutherischen Kirche verpflichtet, nicht gleichgiltia dem Abfall vonr Lutherthum zur griechischen Kirche gegenüberstehen konnte.'" Pastor Tiling wurde nun sofort, nachdem ihm das kaiserlich bestätigte Senatsurtheil eröffnet worden, nach dem Gefängniß zu Mitau übergeführt. Dlß Einzelheiten, die über die ihm dort zu Theil gewordene empörende Behandlung bekannt werden, erregen hier lebhafte Entrüstung. Beim Betreten dxZ GekängnisseS wurden dem Pastor Tiling sofort Uhr, Trauring, Geldtasche, Bleistift u. s. w. abgenommen und eS wurde ihm eine sechs Fuß lange und drei Fuß breite Zelle mit einem von Schmutz starrenden Bette angewiesen, Die Bitte, sich selbst hekpftigen wie auch sein eigenes Bettzeug sich hoseq lassen zu dürfen, wurdi ihm abgefchlagen. Anfangs wurde dem lutherischen Gefängnißprediger der Zutritt zu den Ge fangenen zwar gestattet, später aber unter dem Vorwande verweigert, dgtz seine Besuche' zu häusig stattfänden und unmöglich nur der Spendung geistlichen Trostes dienen könnten ( !). Erst der kurländische General - Superinten, dent vermochte durch sein kraftvolles Einschreiten sich den ungebinderten Zutritt zu seinem unglücklichen Amtöbruver zu erzwingen. DaS einzige Zugeständniß. das er. für Pastor Tiling zu erreichen vermochte, war, dag diesem fernerhin nicht mehr verwehrt wird, sich auS einem Gasthofe Speisen holen zu lassen. Alle Bsiese. die Tiling an seine Gattin und und Freunde schreibt, werden von der Gesängnißoerwaltung vor' der Absenkung eingehend geprüft ; man hat zu erkennen gegeben, daß man befürchte, Pastor Tiling werde auch noch vom Ge fangm'ß auS seine Gemeinde zum Ausharren bei der Kirche der Väter ermahyen. AlltS in allem erleidet der gefanaene Pastor ejne Behandlung, wie fa. sonst nur gegenüber Mördern und Straßenräubern geübt wird. So sehr ist man hier davon überzeugt, daß diese Behandlung in den höheren Peterßbur ger Kreisen gebilligt und geradezu gewünscht wird, daß selbst der obersteVerwaltunaSbeamte der betr. Nr;, tmh feiner humanen Denkweise es nicht wagt, j von 119 aus eme Aenverung in dem Pastor Tiling gegenüber geübten Verfahren anzuordnen. Hat Pastor Tiling die viermonatliche barbarische Saft über

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standen, so darf er nicht mehr m ferne Gemeinde zurückkehren: der Urtheilsspruch des Senats verwehrt ihm die fernere geistliche Wirksamkeit in den baltischen Provinzen. Und das ist noch eines der mildesten gegen baltisch - lutherische .Prediger gefällten Urtheile; mit' weit, weit schwereren Strafen sind zahlreiche andere Pastoren bedroht. Das Handelsverhältnis: mit dem Ausland. Nach einem soeben veröffentlichten Ausweis des Bundesschatzamtes stellt sich die Ein- und Ausfuhr der Vereinigten Staaten wie folgt: Westliche Europa HemrSphä Asien. kxport 571,90000 75,933,000 118,593,000 Import. ...... 4W,W0.X 200,$35,000 74,19000 Bilanz i7U18,) $125,004000 55,99000 Man sieht, daß die Bilanz (der Unterschied) zwischen der Einfuhr und Ausfuhr der Ver. Staaten von, resp, nach Europa über 171 Millionen Dollars zu Gunsten der Ver. Staaten betrug, die Vereinigten Staaten also um 17 1' Millionen mehr an Europa verkauft, als von demselben gekauft haben, während die Handelsbilanz in unserm Verkehr mit Südamerika und Asien zu unseren Ungnnsten ist. Südamerika hat um tzl25,002,000 weniger von uns gekauft, als wir von ihm, Asien um $55,592.(300. Seit einem halben Jahrhundert hat sich das Handelsverhältniß der Ver. Staaten zum Ausland vollständig geändert. Jm Jahre 1845 betrug die Einfuhr auS Europa $77,505,000 und die Ausfuhr $70,385,000. die Einfuhr aus Südamerika $24,567,000, die Ausfuhr nach dorthin $26,4U,Q0q. Wenn sich das Handelsverhältniß mit Süd-Amerika nicht bald günstiger gestaltet, so wird es mehr Schaden als Nutzen bringen, denn was wir mehr von dort kaufen, als verkaufen, muß in Gold bezahlt werden, d. h. wir müssen in unsere Tasche greifen und von dem Ueberfluß darin an Süd.Amerika abgeben, was unsern Natignalwohlstand begreiflicher Weise auf die Dauer schädigen muß. Bezüglich Europas sind wir einstweilen noch im Vortheil, aber von der Bilanz zu unfern Gunsten geht doch ein gut Theil durch die Touristen wieder hinaus. Vor 50 Jahren dachte kein Mensch daran, den Sommer in Europa u verbringen, heut können die riesigen schwimmenden Hotels die Zahl der Europa Reisenden kaum fassen. Vas letztere in Europa lassen, dürfte die Handelö-Bilanz zu unseren Gunsten völlig auffressen. Man schätzt, daß jetzt jährlich 200,t,00 Reisende nach Europa gehen, welche im Durchschnitt je G1000 verzehren. Macht 200 Millionen Dollars, also mehr sls die Bilanz. Wag die Einwanderer an baarem Gelds den Ver. Staaten zuführen, ist hierbei nicht in Rechnung gebracht. Wenn man aber festhält, daß es der einzige Gewinn in unserem Verkehr mit Europa ist, so wird man den Werth derselben um so mehr schätzen. Vom VnSlandG

Die Ermordung desNev Lange durch japanische Einbrecher hat die ganze europäische Colonie Tokios in Aufregung versetzt. Der erwähnte Geistliche, Director einer Misstonsschule m Azabu, Tokio, wurde Nachts von zwei mit Schwertern bewaffneten Japanern überrascht und, da der kräftige Mann sich aus die Eindringlinge stürzte, von ihnen niedergemetzelt. Seine Frau, die ihm beilprang, büßte mehrere Finger ein. Die Diebe entkamen, flllerdings ohne ihren Zweck, sich der Schulkasse zu bemächtigen, erreicht zu haben. . Sie sind auch jetzt noch nicht gefaßt. Ich erroähne dieses traurige Ereigniß hier nur, um daran die Bemerkung zu knüofen, daß die anfänglich gehegte und vielleicht auch schon in deutscheBlätter übergegangene Vermuthung, daß religiöser Fanatismus oder 'Fremdenhaß bei der Blutthat eine Rolle gespielt habe, allein, Anschein nach durchaus unbegründet ist. Die Einbrecher hakten es offenbar aus die in Langes Schlafzimmer aufbewahre ten Gelder abgesehen. Japanische Einbreche? dringen gewöhnlich zu zweien und bewaffnet in ein Haus ein und machen jeden der Sapm schlägt odex Widerstand verfucht, rücksichtslos nieder. Uebrigens ist dies fett 20 Jahren der erste Mord, der an einem Europäer in Japan verübt ist. Von sonstigen Vorgangen ist noch zu melden, daß der bisherige Dolmet-fchex-Eleve an derGefandtfchaft zu Tokio, Herr v. Zander, sich nach Kobe begeben hat, um den beurlaubten Äice.Consul v. Krenski zu vertreten. Seine Stelle in der Gesandtschaft hat der Referenda? Thiel Übernommen. Demnächst wird auch Herr Dr. Weipert, bisher Professor der Rechte an der kaiserlichen Universität zu Tokio, ein gründlicher Kenner der zapanizchen Sprache, sein Amt qltz Dolmetscher an der kaiserlichen Gesandtschaft lutreien, In der Rue Aaroni in Paris tödtete der Zeichner Hayen, 42 Jahre alt, sich, seine Frau, eine L5jäh. rige Merikanecin, uud seine sechs Kinder durch Kohlengas, nachdem der Mann seit !0 Monaten arbeitslos und mit seiner Familie fast dem Hungertode erlegen war. Da er am 15. Juli die Miethe nicht bezahlt halte, stand seine Exmission bevor; am darauffolgenden Abend erbrach die Polizei die Zimmerthür und fand die fünf Kinder rodt nebeneinander, den todten Vater quer über ihnen liegend, die Mutter saß mit dem todten jüngsten Kinde auf dem Strohlager und gab noch Lebenszeichen von sich. Sie wurde in's Hospital gebracht und eS gelang, sie in'S Leben zu, rückzurusen. Sie erklärte, daß sie und die Kinder gemeinschaftlich mit dem Vater $u sterben beschlossen hatten. Die Frau ist unter Anklage auf Myrd zur Verfügung der Polizei im Hospital verhastet. Ueber ein f olgenfch w ereS Naturereigniß bei Kanzorik in Armeinen berichten die Nachrichten der kaiserlich russischen geographischen Gesellschast. Jm August des vorigen JahreS wurden die Bewohner des armenischen Dorfes Kanzorik bei Erzerum im Bezirke Tartum zur Mittagszeit durch ein beftis.uLjerrWchksLranfen und Ka

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