Indiana Tribüne, Volume 13, Number 318, Indianapolis, Marion County, 5 August 1890 — Page 2
Indilms Tribüne.
VrschtiLt yäglitZ u nd Sonntags. G& tSNqe JExtßfint foflit durch ccntt pf ao4. H eonnafllXrtftan 6 Tt ?: Woche. Bitte i&I&aatn 15 Eiutl in 65 Senil pif Ronol Vr 99 ,gscht t Ootaoliailnnf 16 vif 33 OsSest I30S.!I?arvlandö Indianapolis, Ind., S. Augnft 1890. Ankunft im New Yorker Hafen. Eine Sehensvttrdigkeit von großer künstlerischer Bedeutung besitzt die Stadt Bremen jetzt in dem aus Anlaß der Nordwestdetfchen Ausstellung entstandenen Nundgemälde Die Einfahrt eines Norddeutschen LloMampsers in den Hafen von New tycit". Die Panoramentechnik hat hier zum Theil die sonst übliche Methode verschmäht. Wahrend bei den bekannten großen Schlachtenpanoramen ein großer Theil der Wirkung darauf beruht, daß rund herum der reich entwickelte und ausgedehnte plastische Anbau möglichst unvermerkt in die bemalte Leinwand überaebr. ist hier der plastische Theil aus technischen Gründen ! etwas jttesmutterllch bedacht. Derselbe besteht aus Um Hinterdeck der Lahn", welches wir, über eine vom Damensalon nach oben führende Treppe schreitend, bequem erreichen, um uns sofort mitten auf der Bai von New $orf zu befinden. Die Täuschung ist vollkommen, wir sahren an Bord des Dampfers in den an seiner Mündung in den New Jorker Hafen etwa 1500 Meter breiten Hudsonftuß. Das Hinterdeck, auf dem wir stehen, bildet in seinem Schisssbord die Grenze des plastischen Theils. Es folgt ein Luftraum, der durch die tiefsührende Wandmalerei scheinbar von den Wasserwogrn erfüllt ist, man merkt die Täuschung kaum, da es an Deck angebrachte Gitter unmöglich machen, über den Echiffsrand in die Tiefe zu blicken. Nur in der Fahrlinie des Dampfers ist ein der alten Meth ode entsprechender Uebergang vom plastischen in dengemal ten Theil des Schiffes angewandt. Von unübertrefflichem Reiz und von malerischem Werth erfchernt daS eigentliche Rundzcmälde. In bezaubernder Frische, wie im Morgemhau gebadet, Übergossen von Licht unv Luft, liegt das Gestade; hier und da blinkt die Sonne aus der wogende gluth, Über dem Häusermeer der drei chwesterftLdte aber schmebt,aus unzahligen Schloten sich erhebend, eine graubraune Dunstwolke. So sehen die vielen Zehntausend von Auswanderern, welche jährlich Bremen passiren, daS neue Vaterland zuerst vor sich liegen, von wo es für die meisten keine Rückkehr in die alte Heimath mehr gibt. Die sich auf Um Mitteldeck drängenden Reisenden, den verschiedensten Nationalitäten angehörend, sind der Wirklichkeit nachgebt! det, denn der Künstler entwarf seine Skizzen an Ort und Stelle. Die einen winken den am Gestade Stehenden Grüße mit den Tüchern zu, die andern stehen sinnend und überdenken noch einmal ihre Lage, wie sie sich wahrscheinlich nach der Landung gestalten wird, die dritten fühlen sich in der neuen Umgebung fremd und verlassen und trocknen sich die Thränen, andere wieder lauschen den Klängen der Musikkapelle, sie haber nichts zu bedenken. Rechts im Hintergrunde steuert eines jener mächtigen gasthofartigen amerikanischen Niesenschiffe, zur Linken fahrt ein großer französischer Passagierdampser der mit der Lahn durch Dippen der Flaggen den auf See üblichen Gruß austauscht. Einige amerikanische Küstensischer laviren zwischen dem Franzosen und dem Lloyddampfer am Winde, die kleinen schnellen Fahrzeuge heben sich scheinbar plastisch aus den Wellen hervor. Im Hintergrunde wogt in weiter Ferne das offene Meer, von dem durch die Narrows- hindurch, jene die Bai eng einschließenden Landzungen, nur ein Streifen zu sehen ist. Der Anblick ist ein überwältigender. DaS Panorama gehört gewissermaßen zu einem nothwendigen Inventar der SchifsahrtsAusstellung, durch dasselbe wird besonderS dem Binnenländer erst das Leben und Treiben auf der See so recht verstandlich. Man kann sich an dem Anblick kaum satt sehen. Der Kaiser weilte am 21. April, trotzdem der Sonderzuz zur Abreife schon bereit stand. -20 Minuten in dem Panorama und sprach dem Schöpfer des letztern, Herrn Hans Peterfen aus München, in fchmeichelhasten Worten seine Anerkennung aus. Der genannte Künstler fand eine schätzenswerthe Unterstützung durch den Genre- und Portraitmaler A. Bock und den durch seine Illustrationen und Darstellungen aus den Colonien bekannten Herrn Hellgrewe. Tie wunderbare deutsche Qx findung. Im Auftrage eines amerikanischen ConsoNiums sind Verhandlungen mit den Mannesmann Nöhrenrserken in Remscheidt eingeleitet worden, um daö ganze Stadtgebiet von San Francisco mit dem Wasser eines entfernt und sehr höch gelegenen BergseeS zu versehen, und zwar soll diese Wasserleitung nicht nur Trinkwasser, sondern gleichzeitig Hoch druckwasser in so bedeutenden Mengen zu fördern bestimmt sem, daß sammtliche Maschinenbetriebe des genannten Gebietes hieraus mit .raftwasser versorgt werden können. Die Ausführung dieses großartigen ProjecteS würde bei dem bisher verwendeten Rohmaterial Schmiede- und Gußeisen) auf unüberWindliche Schwierigkeiten gestoßen sein. DieMannesmann'schen Stahlröhren Ixt ten demgegenüber die Möglichkeit, diese Leitung selbst bei den höchsten in Betracht kommenden Druckspannungen mit gerinten Wandstärken etwa sechs bis acht Millimeter auszuführen, wodurch eine große Leichtigkeit des Transports und in niedriges Gewicht der gefammten Nobrleitung bedingt ist. Dau kommt noy der große Vorzug, daß eine derartige Stahlr?hrleitung durch die ihr inneahnende Elasticität des Materials selbst die größten Terrainschwierigkeiten Mlt Leichtigkeiten überwindet, daß ein Breeben der Leitung durch Bodensenkunaen.
ourch Au-.dc!,l'.m?ze! und ZujammenZiehen in Folge ron Nalnrzchwankungrn U. s. w. a!s c. uöge schlössen zu betrachten ist.
i?itt neuer Ntesenparr. Die Stadt New York hat ein beträchtiiches Areal am Lor,q Island Sund für eil en großen neuen öffentlichen Park (im Umfang von 1700 Acres) erworben, welcher ungefähr doppelt so groß werden wird, wie der Central-Park. Als der letztere angelegt wurde, in den fünfziger Jahren, lag er zum Theil noch außerhalb des Weichbildes der Stadt, jetzt befindet er sich ungefähr im Centrum derselben, und die ganze Umgegend ist dicht bebaut, so daß er längst nicht mehr frei liegt. Das neue Park Areal hingegen ist noch Wald und Feld und weit genug von der Millionenstadt entfernt, um als Naturpark gelten zu können. Er erstreckt sich in einer Länge von 16 Meilen an der Pelham Bai entlang und wird vom Ocean bespült, dessen kühle Brise die Temperatur selbst bei dem heißesten Wetter derart mäßig, daß der Aufenthalt am Strand und im Walde immer ein Genuß ist. ,,IM Das Uferl) von welchem man einen freien Ausblick aüf das Meer genießt, ist von zahlreichen Buchten durchschnitten, und gewährt einen äußerst pittoresken Anblick. Das hübsche Glen Island liegt in nächster Nähe und bildet sozusagen einen Theil des Ganzen. Pelham Park verspricht, einer der schönsten ErholungSorte und Vergnugungsplähe von New Vork, resp, das zu werden, was Central Park nach dem Plane seiner Gründer werden sollte, aber infolge ihrer Kurzsichtigkeit und der raschen Entwicke lung der Stadt nicht gemrröen ist. Ccandale im -dZgn lils". Zwischen England und Amerika Herr schen sehr enge Verbindungen, besonders, wenn es sich um Scandale handelt. Wild das, was die angefaulte Gesell schuft der oberen Sehntaufend in London hinter den Coulissen verbricht, an die Oeffentlichkeit gebracht, so darf man mit Bestimmtheit erwarten, daß auch Amerikaner aus den Kreisen der ,Silk stock ings irgendwie dabei betheiligt sind. Dies ist z. B. der Fall mit dem ViScount Dunlo. Dieser adelige Lump heirathete eine Amerikanerin, Belle Bilton. welche mit einem gewissen Weston in Amerika ein intimes Verhältniß unterhalten hatte, dem ein Kind entsproß ; dann auch ju nern gewissen Werthheimer, einem tflevj Aorker Jsraeliten, in sehr freundfchastltchen Beziehungen stand, bis ViScount Dunlo kam und sie trotz ihres Kindes und ihrer bisherigen Verhält nisse" vom Fleck weg heirathete. weil si Geld hatte. Die Aussicht, von seiner Frau die Mittel zu bekommen, wieder als Cavalier auftreten zu können, besiegten all moralischen Bedenken in ihm, wenn er überhaupt jemals von solchen gequält worden ist. Er ließ sich von seiner Frau füttern," kleiden, ein schönes Taschengeld geben und lebte so auf Kosten seiner an deren Hälfte in dulce jubilo. Aber so sieche Kreaturen wie Lord Dunlo sind bald übersättigt und lieben den Wechsel, denn nichts kann für sie dauernden Reiz haben. Als er Ladn Dunlos überdrüssig wurde, beschloß er, sich von ihr scheiden zu lassen, und um Material für die Untreue seiner Frau zu sammeln, schützte er eine Reise vor, bestach DetectivS, seine Frau zu überwachen und auf alle Fälle Anklagematerial gegen sie herbcizuschaffen. Der ehrlose Bube scheute sich nicht, die Frau, die ihn wie einen Schoßhund gehalten und ihn mit Zuckerwerk gefüt tert, öffentlich als Ehrlose an den Praw ger zu stellen. Lady Dunlo, deren Vor leben, wie bereits bemerkt, Schatten auf wies, welche aber ihrem aristokratischen Gatten genau bekannt waren, scheint an diesem Muster von Gemahl irklich einen Narren gefressen zu haben, denn als er ihr mittheilte, daß er nach Austra lien reisen werde, bat sie ibn, sie mitzu nehmen. Er schlug ihr die Litte nrnd weg ab, weil er nicht so viel Geld habe, um die Reisekosten für sie und ihr Kini bestreiten zu können. WaS sie besaß, das hatte der edle Lord natürlich schon durchgebracht. Da erbot sich di: ehemailge Tingel tangelSängerin Belle Bilton, jetzige Ladn Dunlo, sür ihn zu .arbeiten", d. h. wieder die Bretter, w:lche die Tingeltangelwelt bedeuten, zu besteigen und für sie und ihren sauberen Gemahl Brod herbeizuschaffen. Dunlo entfernte sich dennoch all.in. Während seiner Abwesenheit kam Wertbheimer von New Fork nach London unv stattete Lady Dunlo häusig Besuche ab. Darauf bastrt der Lord sein Scheidungsgesuch. Lady Dun, U leugnet, mit Werthheimer irgendwie näheren Umgang geflogen zu haben, und erklärt die Erzählung der bestochenen Detektives, welche das Gegentheil wissen wollten, für eine gemeine Lüge. Ob sie hier die Wahrheit sagt oder nicht, ist von wenig Belang. Lord Dunlo wußte ja vorher, waS sie war, und der Umstand, daß er sie nur heirathete, um sich von ihr ernähren zu lassen, hätte ihn zum Mindesten zu Dank gegen sie verpflichten sollen. Man wendet sich mit Ekel von der Fäulniß. mit der die englische Aristokratie behaftet ist; die Frau, ihre Liebhaber und ihr Gatte zusammen sind einander werth, Daß aber der Londoner Gerichtsmob, jener Mob, der sich zu allen Skandalscenen in den Gerichtösälen herandrängt, skr die edle englische Lordfchaft Dunlo Partei ergreift und du gutherzige Dame verhöhnt, welche einen verhungerten und verlumpten englischen Aristokraten ernährte, vielleicht sogar durch Verkauf ihreS Selbst, wirft auch ein bezeichnendes Licht auf diese bis in! Mark hinein verdorbene Volksschichte 23?. Fr. Fr.Musters Todeöritt. Eaptain Charles King von der Ver. Staaten Armee hat kürzlich mit einem Ogalla- Sisur-Indianer eine Plauderei über das Massacre am Little Big Horn gehabt, in welchem General Custer mit seinem ganzen Commando niedergemacht wurde. Ueber die Vorgänge an dem blu tigen Tage ist man bis zur Stunde im Unklaren aeblieben. da bekanntlich Nie-
mand mit dem Leben davongekommen in,
um es zu erzählen. WaS man darüber weiß, hat man äuS dem Munde eines Kundschafters erfahren, welcher in der Nähe, aber nicht selbst an der Schlacht dttheiligt war. Major Neno, der mit Euster zusammen operiren sollte, rvar zur Zeit der Schlacht aus der anderen Seite des Flusses noch meilenweit vom Schauplatz derselben entfernt und fand später nur Todte auf derWahlstatt,deren Mund verschlossen war, wenn ihre Wunden und re f ü nmeltm Gliedmaßen auch von fürchterlichen Leiden erzählten,welche sie ausgestanden. Der Ogalla - Krieger geborte zum Stamm des Sitting Bull und focht an dessen Seite. Capt. King bezeichnet ihn als einen verlässigen Zeugen und als eine wahrheitsgetreue Nothhaut. Aus seinem Munde erfuhr King Folgendes: Custer stieß auf das Jndianerdorf am Nordende desselben, fand aber nur Weider und Kinder unv glaubte, daß die Rothhäute stch auf der Flucht befänden. Er ritt um die Höhen herum, in dem Glauben, weiter unten auf Neno Leute zu stoßen, sowie er aber wieder in die Ebene kam, wo das Dorf sich vor ihm ausbreitete, fand er sich einer heulenden Bande von Tausenden von Indianern gegenüber. Schnell entschlossen, befahl Custe, seinen Leuten, abzusitzen und zu Fuß vorzurücken. Hier galt es, Muth und Todesverachtung zu zeigen, denn aus einen Weißen kamen zehn Indianer und im Busch waren die Frauen und Kinder versteckt, welche die Flinten so gut Handhabten, als die Männer. Zehn Minuten später war Custer von allen Seiten umringt, vorn, hinten und in beiden Flanken bedrängt. Seine Leute fielen wie die Fliegen. Er begriff, daß aegen die Uebermacht nicht anzukämpfen war, fondern daß seine einzige Rettung in der Flucht, in der Richtung, von wo Reno anrücken mußte, bestand. Er mußte sich durchschlagen und befahl nun, von Neuem aufzusitzen. J.tzt aber sprangen die Siour und OgaUas ebenfalls auf ihre Pferde und es entspann sich ein wüthendes Wettrennen nach der Furth. Die Indianer errangen den Vorsprung, und wieder mußten Custers Leute absitzen, weil die Pferde ihnen unter dem Leibe todtgeschossen wurden. Sie ließen die Gäute laufen und retirirten in geschlossenem Carr nach den Höhen, welche sie aber nicht mehr erreichten. Aus dem Wege dahin fand man ein xa Tage später Hundert von Leichen, auf einer kleinen Erhöhung die von Custer, Cook, Gates, Bruder Tom und einem Dutzend braver Reiter, zu dreien und vieren aus einem Hausen. Das ist die Geschichte von dem TodeS' ritt des Generals Custer und seiner bra ven Schaar aus dem Munde eine! Augenzeugen, für dessen WahrheitSliebt ein tüchtiger und bekannter Ossicier de, Ver. Staaten-ArmeedieVürgschast übw nimmt. vom In lande. Die größten Schuhe innerjalb der Ver. Staaten tragt ein Geistlicher in .Charlotte, Norlh Carolina, nämlich die Nummer 22. Jeder Schuh mißt 20 bei 8 Zoll. Allen Anzeichen gemäß wird der diesjährige Ertag der Apfelernte ein so vollständiger Fehifchlag sein, wie nie zuvor in diefem Lande. Es gibt keine Aepfel in Ohio oder Jndisna und oerhältnißmäßig fehr wenige im ganzen Ohiothale. Den 67jährigen HochzeitStag feierte dieser Tage unweit La Port in Jndiana das Ehepaar William und Dililah Parker. Der Gatte ist im Jabre 1800 in North Caroline geboren, seit 1317 jedoch in Jndiana ansässig. DaS Paar hatte im Ganzen 26 Kinder. Nur noch drei derselben sind heute am Leben. Berichte von den großen Tabakpflanzungen im westlichen NordCarolina lassen ersehen, daß der reichliche Regen der vorigen Woche die Ernte gerettet hat, welche nach den jetzigen An zeichen einen reichen Ertrag liefern und von vorzüglicher Güte sein wird. Die Ernte in der Gegend von Danville, Da., wird voraussichtlich besser ausfallen, als je während der letzten zehn Jahre. Das von vlusnltrT ei neS rseiblichen Geizhalses ist kürzlich in der Per. fon der Markha Ann Bogart zu Eliza beth, N. I.. gestorben. Dieselbe spaltete Streichhölzer, um länger damit zu reichen ! In ihrem Testament verfügte sie, daß man ihr alles Geld, das sie hinterlassen würde ein beträchtliches Vermögen mit in'S Grab gebe. Natürlieh wird dieses Testament in den Gerich ten umgestoßen werden. Canadische Robben fange r, die. bekanntlich nicht zum Robbenschlag berechtigt sind, haben trotzdem bis jetzt in dieser Saison 13,000 werthvolle Robbenfelle erbeutet und dabei wohl nahezu 40,000 Robben getödtet, ohne von unsern Zollkuttern an der AuSführung des Raubes gehindert worden zu sein. Wenn diese unvernünftige Robbenschlächterei in dieser Weise anhält, wird sich die leidige B ehrin gSmeer; Fr von selbst lösen. Der Bevölkerungszuwachs von West Superior, Wisconsin ist der stälkste von allen Städten der Union er hat seit 1580 nicht weniger alSl4,200 Procent betragen, genau die Höhe der Einwohnerzahl der Stadt, die im Jahre 1880 noch keinen Einwohner hatte. Wenn West Superior, dem Beispiele der westlichen Metropole folgend, .auf eine gleiche Vermehrung der Bevölkerung in den nächsten Jahren rechnet", dann wird es beim XII. Census nicht weniger denn 201,640.0000 Einwohne? haben. Der neue Dampfer der White Star Linie, .Majestic", machte die Fahrt von Liverpool. nach New Bork in ö Tagen, 22 Stunden und 58 Minuten, und an den verschiedenen Tagen wurden je 449, 492, 404, 486, 505 und 41 Knoten zurückgelegt."' Diese Fahrt ar eine Stunde und 3 Minuten langsamer, als diejenige des SchwesterscbisseS Teu tonte und drei Stunden und 40 Minuten mehr als die schnellste Fahrt der .City of Paris". Da der .Majestic ein neues Schiss ist, erwartet man. daß er, wenn die Maschine sich erst einmal eingearbeitet hat, noch schneller fahren wird, wie die genannten beiden Dampfer.
Der tüngft tnVofton erstorbene Musiker und Eomxonist Otto Drezel war eine der bedeutendsten mustkalischen Capazitäten des Landes. Er wurde am 20. Dez. 1826 in Geisenheim am Rhein geboren und machte seine musikalischen Studien unter LiSzt und Hauptmann und verkehrte im Kreise soleher Männer wie Mendelssohn, Schumann und Ferdinand Hiller. Er kam in 1843 nach Amerika und ließ sich in 1862 in Boston nieder, woselbst er seitdem ansäßig gewesen ist. Mit Ausnahme von Robert Franz gab es wohl keinen Musiker in diesem Lande und auch in Eus ropa, der so vertraut mit den Werken von Händel und Bach war, wie der Verstorbene. Von einem schaurigen Funde nird von Goose Island, bei Chebealzue. Mr., berichtet. Dort suchten Charles Thompson, seine Frau und Schwiegertochter Beeren, und fanden dabei auf einem Felsen vier offenbar erst vor Kurzem abgeschnittene Kinderhände und Füße, während sie in der noch glühenden Asche eines großen FeuerS in der Nähe Uederreste von Knochen sahen, die wahrscheinlich von den Leichen der Kinder herstammen. Sie ließen Alles liegen, wie sie eS gefunden hatten und berichteten die Sache an den Capitän eines vorübergehenden Dampfers, der die Nachricht nach Portland brachte. Der dortige Coroner Davis ist nach dem betreffenden Platze abgereist. Unsere pennsvloani s ch en Jagdsreunde gehen mit dem Plane um, Kängurus zu importiren, deren Jagd ihnen den Sport der Büffeljagd ersetzen soll. Kangurus sind in England und Frankreich mit Ersolg gezüchtet worden und ohne Zweifel würden sie auch hier gut gedeihen. Durch die Ausrottung des Büffels sind die Prärien jetzt vollständig ohne Wild von Bedeutung und die Herren . Jäger versprechen sich von der Känguru - Jagd großen Sport, da sie nach Aussagen von Jägern, die ihr in Australien obgelegen haben, fast ebenso anfregend sein soll, wie die Büsseljagd. Abgesehen davon hat der Plan aber auch seine commercielle Bedeutung, denn Känguruleder ist sehr werthvoll und die Thiere vermehren sich sehr schnell. Man beabsichtigt, die Thiere zuerst im Zjellow Stone Park zu züchten, wo sie einige Jahre lang unter Regierungsschuh ständen, falls es ihnen dort nicht ergeht, wie den Fischen im Wissahickon Bache. Jch habe viele Feiglinge w meinem Leben gesehen sagte der Plumber Richard A. Farrell in New Z)ork, .aber solch' feige Kerle wie sie mir am Montag Abend zu Gesichr ka men, sind mir nie in den Weg gekommen," und erzihlte dann nachstehende Gksckichte: Gegen halb 11 Uhr saß er mit seinem Arbeitgeber Michael Beglan im Garten der Wirthschaft am Fuße der -150. Str., als ein den Harlemfluß herabkommendes Ruderboot, in dem sich drei Männer und zwei Damen befanden, umschlug. Die drei Manner schwamm men ajr Land, die Damen sich selbst überlassend. Farrell sprang sofort in's Wasser und es gelang ihm mit Aufgebot all seiner Kräfte, die 'Frauenzimmer, welche bereits gesunken waren, an'sAfer zu bringen. Er selbst war dem Ertrinken nahe, da sich die Damen in ihrer Todesangst fest an ihn klammerten und ihn mit unter Wasser zu ziehen drohten. ES wurden Aerzte zur Stelle gerufen und als die Damen wieder zum Bewußtfein gelangt waren, stellten sich auch ihre tapferen Ritter ein. Sämmtliche Personen, Frauen sowohl wie Männer, weigerten sich, ihre Namen bekannt zu geben, und nicht eurer richtete ein Wort des Dankes an den muthigen Netter. Nach der Kleidung und den glitzernden Diamanten, welche die Damen trugen, schienen dieselben der reicheren Klasse anzuge. Kören. Vom AnSlanSt. Wie schwunghaft de? Handel mit falscyen Haaren in Frankreich betrieben wird, lehren folgende AnAaben: Vor Kurzem langten uS Marleille 16 Ballen chinesischer Haare an. die zur Herstellung von Zöpfen und ChigftonS bestimmt waren. DaS chinesische Haar, offenbar eil eS nicht so fein und leicht ist als das europäische, wird hier zu außerordentlich billigen Preisen verkauft. Für 3 bis 5 Francs hat man seinen chinesischen Zopf. Die franiösischen Haare sind gesuchter, vorausgesetzt, daß. sie nicht braun sind; in letzterem Falle sind sie nicht viel mehr werth als die chinesischen. Die blonden werden schon sehr gut bezahlt, aber die silberweißen sind, so scheint es, fast unerschwinglich. Eine auS diesem kostbaren Stoffe gefertigte Perrüöe erreicht mit Leichtigkeit den Preis von 200 bis 1000 Francs, je nach der Beschaffenheit, deS HaareS und der künstlerischen Ausstattung. Marfeille ist der große Zwischenplatz für den Handel mit Menfchenbaaren. Mehr als 20,00 Kilogramm dieser Waare werden dort jährlich eingeführt, meistens auS Italien und besonders auf.Sicilien, Neapel und der Campagna Roms. Ein kleiner Theil kommt aus Spanien und uS Frankreich selbst. Besonders sind eS die Bretagne und Auoergne, welche von diesem Trjbut den Lömenantheil zu tragen haben. In diesen Gegenden erscheinen die ehrenwerthen HZndler besonderS an den Markttagen, und das junge Mädchen, welches sich gegen einen bunten Tand oder ein hübsches Kleid seines schönsten Schmuckes berauben lassen will, erklimmt einen jener hohen Barbierstühle, die man inden genannten Provinzen noch heute bausig antrifft, worauf denn nach vollendeter Verstümmelung ein Feilschen entsteht, als wenn es sich um Seezungen, Langusten und Hummern haw delte. Nehmen die Geisteskrankhteiten zu? In der Freien wissen schaflichen Vereinigung an der BerlinerUniversität hielt Prof. Dr. Mendel einen Vortrag über das Thema : '.Nehmen die Geisteskrankheiten zu?" Mit einem kurzen Ja oder Nein, so führte der Redner aus, sei diese Frage nicht zu beantorten. Eine zuverlässige Statistik bestehe nicht, so daß man bei Beantwortung?der Frage nach der Zunahme der Geisteskrankheiten aus Beobachtung von Fall zu Fall angewiesen sei.' Bei zwei Geisteskrankheiten sei eine Zunahme sicher nacbuweilea:. Bei der vroaulN-
ven Paralvke, der fälschlich Gehirnerweichuna genannten Krankkeit, und dem
Alkoholtsmus. Andere Geisteskrankheiten, so namentlich die mittelalterlichen Epidemien, die Flagellantenkrankheit und der Tarantiömus haben unzweifelhast abgenommen, und durch hygienische Maßnahmen sei in einzelnen Gegenden der Kretinismus wirksam bekämpft worden. Die Prädisposition zu Geisteskrankheiten wachse jedoch mit der EntWickelung der Kultur, mit der Erschme? rung des Kampfes ums Dasein, die Folge der Anspannung der Nerven. Schädlichkeiten, die durch den vermehrten Gebrauch alkoholischer und narkotischer Genußmittel noch erhöht werden. Diesen Schädlichkeiten könne eine gute Jugenderziehung und eine vernunftgemäße Lebensweise mit Erfolg entgegenwirken. Das Ergebniß der Ünterfuchungen sei also nicht hoffnungslos. B nderfrommen Einfalt derElsasser Landbevölkerung handelt folaende in Gebweiler vorgekommene Geschichte. Entdeckt da in einem Weinberge zur nachtlichen Zeit eine Frau auS ihrem Fenster heraus kurz vor dem Schlafengehen ein einsam brennendes Licht, welches ihre Aufmerksamkeit in dem Maße enegt, daß sie eine Nachbarin darauf aufmerksam macht. Die gläubige Seele kommt auf den Gedanken, das einsame Licht im Weinberge sei eine verlorene Seele, welche der Erlösung harrt. Weil es nun Christenpflicht ist, armen Sündern zu helfen, fo wird ein Nachbar nach dem andern von dem Wunder in Kenntniß gesetzt, die Kunde verbreitet sich mit rasender Schnelle und bald umlagert eine hunderköpfige Menge angstersüllt, knieend und betend den Weinberg, von dem frommen Wunsch erfüllt, die arme Seele da drinnrn zu erlösen, aber Niemand wagt sich in den Weinberg. Doch Entsetzen, das Beten wM nichts nützen, die arme Sünderseele will sich nicht erlösen lassen, das einsame Licht flackert weiter. Jetzt finden sich beherzte Männer, welche die Polizei herbeirufen. Zwei Polizisten dringen in den Weinberg ein. gefolgt von einigen Männern, und nähern sich der armen Sünderseele. Endlich ist das Licht erreicht und wird zur Polizeiwache gebracht; am nächsten Tage wurde eS dem Besitzer des Weinberges ausgeliefert. Es war eine sogenannte Mottensalle. Der Besitzer hatte nämlich das Auftreten des Sauerwurms in seinem Weinberge be? merkt, und um der Krankheit der Reben entgegenzuarbeiten, die Mottensalle ausgestellt. Es ist das ein Instrument mit einem mit Klebstoff versehener Schirm, unter welchem ein Licht brennt. Bis zu spater Abendstunde hatte er den Ersolg der Mottenfalle beobachtet und war dann ahnungslos nach Haufe gegangen. Die Par ife r eif ersetzt feh gegen das Vorherrschen der englischen bracht. Namentlich wettert man gegen jene Englander, die sich nichts daraus machen, die franzosische Oper anders als im Frack und weißer Cravatte zu besuchen. Der Zorn der Franzosen kehrt sich gegen die Touristen, die in ihren vernachlässigten Reisetoiletten, mit gelben und rothen Schuhen an den Füßen, carrirten Ulsters auf dem Rücken und dem unvermeidlichen Reisehelm mit dem Doppelvisir ins Theater kommen und sich dort ungenirt inmitten einer festlich geschmückten Versammlung niederlassen, inmitten eines Saales, wo die Herren und Damen bis ,um Orchester herab, je nach dem Range, den sie einnehmen, in großer Gala erscheinen, und zwar die Damen in einer Soiröetoilette, und die Herren in Frack, Cylinder und weißer Cravatte.- Einzelne Eiferer wollen gegen den englischen Skandal" sogar die Hilfe deö Ministenums in Anspruch nehmen und schlagen vor, die Controlle der Oper sollten den Reisenden in Ulster und Visirhelm einfach ihr Geld zurückgeben und sie gar nicht ins Theater hineinlassen. Das Verbrech er-Album hat einen thüringer Schützen beim Berliner Schützenfest vor empfindlichem Schaden bewahrt. Der Schütze hatte aus dem Schützenplatz die Bekanntschaft eines jungen Pärchens Vrnder und Schwester- gemacht, welche sich im Laufe des Gesprächs als Landöleute" vorstellten. Unser Thüringer ging mit seiner neuen Bekanntschaft ach verschiedenen Restaurants, wo das freundliche Pärchen die Zechen stets bezahlen wollte. Gegen drei Uhr Nachts trennte man sich. Als aber der Schütze die Droschke, die er sich genommen hatte, bezahlen wollte, enideckte er, daß sein Geldbeutel mit etwa 600 Mark verschwunden war. Ein Criminalbcümter, an den er sich wandte, führte ihn nach dem Polizeipräsidium, wo der Schütze seine Landsleute in dem ihm vorgelegten Verbrecher-Album in den Photographien eines HochstaplerpaareS, welches zum Schützenfest nach Berlin gekommen und in der Luisenstraße wohnte, erkannte. Bei der Ver Haftung der Geschwister- wurde die gestohlene Summe aufgefunden. Die biederen Land l e ü te haben mitunter recht eigenthümliche An schauungen über die Ehe. Das Gold, aper Kreisblatt bringt in einer seiner letzten Nummern folgendes originelles Heirüthsgefuch : .Eine hübsche Wittwe mit drei Kindern von acht bis zwöls Jihren, mit voller Wittwenpension, einer Kuh und hundert Thaler Geld soll verheirathet werden. Meldungen in Mühle Goldav." Äo n einer gemüthlichen und billigen Hochzeitsfeier, die in Meißen dieser Tage abgehalten worden, weiß das dortige Tageblatt zu erzählen. Am letzten Sonntag kam ein soeben getrautes Ehepaar aus der Kirche. Die jungen Gatten mochten während der Rede hungrig gewesen sein, denn die Neuvermäklte ging schleunigst in einen Fleischerladen, kauste eine Schnur war' mcr Würstchen und ließ sich mlt dem Gatten zu Füßen der .Saronia" aus dem Theaterplatze nieder. .Die Frau legte den duftenden radgroßen Hochzeitöstrauß einstweilen bei Seite. Der Mann holte beim nächsten Backer Semmeln u?d nun begann auf deu nassen Steinstufev derHochzeitsschmauß! W. T. Brovn. Advokat. Vanee Block, Zimmer 23. . , Mnrschaumpfelsen, lange dtutfHe Pfeifen, Cigamnspitzen etc. bei Wm. Muöo. No. 199 OS Washington Gtr.
Demokratisch Connth Ti5,t Clerk: John R. Wilsov. Sheriff : Henry Langender g. Auditor : Thomas Tag gart Echahmtister: Victor Aackus. Relorder : Peter Carson. Coroner: Dr. Frank Manker. Surv,yor : Paul Julian. . Couvty . Commissäre : s. Distrikt: Michael H. Farrel. 3. Difinkt: Firman Stout. Snrionichter: Napoleon B. Taylor. James W. Harper. Pleny W. Bartholomev. öirkuilrichlcr: Edgar A. Brow n. Criminalrichter : Millard F. Cox. Etaatsanwalt : - John Holdman. Ligislatur : Harvey Mathews. H enry Thienes. I. C.McCloöky. JameSE.McCullough. Fred.Mack. Red Star Line. Ver. Staaten und Königlich Vclgische PostDarnpfer. Regelmäßige Fahrten zwischen
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