Indiana Tribüne, Volume 13, Number 316, Indianapolis, Marion County, 3 August 1890 — Page 5

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jäu TR ADE: -Ä. MARK - -V MW rmk( j m iv TROPFEN Wegelt Uttverdaulichkcit. w 's!. ' Schon seit langer Zi!t litt ich vaullch!elt.die mir ticl Beschwerde nursaSke sd. alles dakAk it Lesand.'ea Thlteln ,icht weichen wollte. SchlitßllÄ achte ich einen Versuch mit Dr. Sszust KsnZz'S Ham bare, Trspfea, dieses I ukgezkichneke Hu1 minel ba!f vrir ssfstt und sobald srfct mein Mag: nicht in Cib nung ist, greife ich zu diese Tr?fen.--Hen-TO Äsrman. 139 S. Vroadsa?, Balltmsre, Md. .Vor JsZren litt ich ss hestiK snDySvexsie, daß ich nicht im Stm de war feste Nabrunz lu vndauev. AufAn rathe eines Freundes möchte-ich im Sßtt such mit Dr. August AK ntK'G Hamburger Tropfe und nachdem ich ein rnd eine halbe Fl sche aufzekräuibt bat! war ich wieder herZestellt. Ich möchte jetzt nicht hue diese Trsvfen sei sd empfehle dieselben immer, wen sich Eelkgenbeit dazu iieret.-A. Zeller, Fieldsborough, R. I. 59 Centl; in tütnKjfttltUviu itltn. N2 CHARLES JL VOGELER CO., Battlmart. US. Dr. August Königs Hamburger Brustthee O Brust, der Lungen und der Kehle. Nur ia Orkzistl-Vacktt. Vreie 25 Cents. Sünf Packele tür $1.00. 3 alleil Apotheke ß haben, oder wird ach Empfang des Betra sei sr e i tznsaudt. V!a adrefsire : VN CHAXLES A. YOGElElt CO., ?Mmr.. y Schwache Männer, HMikUeZ?ksnekkaktndSlaWUUbeI Seist el wieder in erlaazea wünsche sollt nicht rszumk, de ,.Jugendfun'" j lese. 11 nl itte rskkelljchlchkk erläutert, reichlich n?statM 83! ftstl Aufschluß Sbn ei neues H,ilsahren wodurch Taufende innerhalb kür. ieSn Zeit fest BerrZSAönlgz von Geschlechts rxanlheite de Solge let Jugend tra VsUKindt iederberaeüellt urde. tü. rsaZnn ebens einfach all ilalj. Jeder feiaeiZevn St. Schickt 25 Seal ia Ctamx und Ihr iekssmt Such rflezelt an fräse Nzefchtckt s der ynvat ßtttn no Bl9vtnTfttns VWegzetr.,KeL!R.V. r ssÄ MSSMS Qct.c lDsföW ! FOUNTAIN - Saloon n. Gilliard-Hall No. 82 Ost Washington Straße. John Weilacher, Eigenthümer. Das nene Pensionöaefetz den pajsirt dö keZcheI alle invaliden Soldatt, slie auf Hilfe angewiesenen Soldatenwittwen n&fe Waisen, und alle ans sich selbst angewksenea Bäte? und Mutter da Soldaten welche ant)heirsthet' starben, zu Pensis berechtigt sind. Wtn Sie einen PensionSanspruH haben, so veuden Sie sich mündlich oder jchrisMÄ an die PeusisnI.DndMe Moore & Thsrnton 77M Oft Market Etr. Zimmer No. 3, zweiter StoS. Sndlanapalik, Ind. Zoor& S& Xliornton. Pensionen ! Reue 5e?,fcr, ntne Regeln. Jede? Seldat eder jede Soldatenwittwe sollte zu der seit Jahrm tablitte Pensisns-Agentnr do P. H.Titzgeralv schicken und sein 12 Seiten enibalteude Pamphlet öber Kriegkpensionen nebst Topi de neues Gesee erhalte. Wird frei per Post zngesar.dt. Y. H. Fitzarald. ez OK Mktftr Jd!anllprlis, Jad. Qiaft CU tU CflttponDach lasst n, verkäsen K Ihn Z , t folgend PeeiZe im Un anat Jt: Di;et als 71 Pfd. auf linitat $1 SS per m Ad. n 11 100 Ad uf innal 75c w 100 Psd 150 lif 500 P?b. Ss taoal 65e xee ICO Pfd. 500 Itl 2,000 Ad aiif ctnaftl Wc xer 100 Pfd. IUk sprecht tat etat RitaN S De ?t, 136 Intllmio. A-vonii, ,. ZuZrleatea ist I nicht gestattet, onkak. , GschSIn. J2Lm CDsxxyJLaDjm OVabfteine und Monumente. ATOUST IMEB, Sildhaner, No SÄS Oft Oasblnatonftr

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Der Wottenrsnis. Stanleys größte Efttdeckunz im dun keiften Theile V:xta& ist der NuWeikzon, der Wolkenközl.J'der Eingeborenen. Er hält diesen Bergriesen für identisch mit dem sagenumwobenen Mondgebirge der Alten. Schon im December des Jahres 1887, als er sich dem Albert-See näherte, hatte er die Bergkette mit zroci ungeheuren, abzestumpjten Kegeln gesehen, deren Höhe er aus 3050 bis 3650 Meter schätzte. Im Mai des folgenden Jahres hatte er den ungeheuren Schneeberg mit der gesehen. Im Mai des Jahres 1689

endlich, als er südwärts vordrang, hatte er den Wolkenköuig fast täglich vor sich und er schildert denselben in feinen Briese wie folgt: j .Ohne Zweifel giebt es viele Leute, die wie ich berettwzllig zugestehen, daß sie beim Betrachten eines alkerthümlichen Werkes, mag es eine esvptische Puramide over Sphinr, der Parthenon in . Athen, der Ssnnernempel in Palmyra, der Palast von PersepoiiS oder nur ein altes englisches wchlos; sein, eine gewksse Erregung füylen. Die Ehrwürdigkeit, welche nur die Zeit zu verleihen vermag, und die Beziehungen zu Menschen, die langst zu ihren Värern versammelt wor den sind, sowie zu den jetzt vergessenen Erbauern und Bewohnern fordern ein gewisse Sympathie bei den Lebenden; man fühlt ein unbestimmtes Verlangen nach der Geschichte des Werkes, und fein Alter erweckt etwas wie Freude, daß wir kleinen Sterblichen solche der Zeit trotzenden Bauten herzustellen vermögen. Ader noch mächtiger und größer ist daZ Gefühl, welches beim Anblick eines eis grauen Berges wie der Nuwenzon er weckt wird, von dem man weiß, daß er unzählige Jahrtausende alt ist. Wenn man bedenkt, wie langer Zeit es für den geschmolzenen Schnee bedürfte, um dies, Hunderte von Faden tiefen Schluchten aus dem felsigen Scheitel der Kette aus zuhöhlen, oder wie viele Zeitalter ti brauchte, um die von den Seiten und aus dem Schooße des Gebirges herab, gespülten Trümmer auszubreiten und über das Semliki-Thal uns die NnanzaEbenen zu zerstreuen, wird man staunen über die Unermeßlichkeit der Zeit, du vergangen ist, seitdem der 3!umenzori zum Dasein emporstieg; es befällt uns auf die leift kleine Frage: ,Wo warfl Du, als die Grundlagen der Erde ge legt wurden? Erkläre oies, wenn Du es verstsyst?" eine wohlthuende Ehrfurcht, und man gewinnt die fcoheUeberzeugung. daß es gm war, dies gesehen zu haben. Erne weitere Erregung wird heroorge-. rufen dadurch, daß ln einem der dunkel: sten Winkel der Erde, eingehüllt in be-. ständigen Nebel, brütend hinter ewiger. Gewillerwolken und umgeben von Dunkelheit und Geheimniß, bis auf der. heutigen Tag ein Niese unter den Bergen verborgen gelegen hat, dessen von den Giplein hcradfüeßender Schnee schon seil ein, gekt fünfzig Jahrhunderten für du Beoolkerung von Aegypten von allergrößter Wichtigkeit gewesen ist. Man pelle sich nur vor, zu welchem Gott du zur Anbetung geneigten ersten Völket diesen Berg eryoden haben würden, welcher aus einer so weit entfernten Gegend wie diese so reichlich zu ihrem wohlthätigen und heilige 9hl beiträgt. Und dieser Gedanke an die Wohlthatig: keit des Nils bringt mich auf einen am dern. In der Phantasie blicken wir an der gewundenen silbernen Ader hinab bis dahin, wo sie sich theilt und ausbreitet, um in der Nähe der mehr als 0500 Kilometer entfernten Pyramiden Aegypten neues Leben einzuflößen, dort, wo man zahlreiche Schwärme von Völkern sieht: Araber, Zkepten, gellahs, Neger, Tür ken, Griechm. Italiener, Franzosen, Engländer, Deutsche und Amerikaner, und wir fühlen einen verzeihliche Stolz darüber, dag wi? ihnen zum ersten Mal milth?llen tonnen, daß ein großer Zheis des Wassers, welches von ihnen getrunken wird und dessen gute Eigenschaften so oft von ihnen gelobt werden sind, ans den tiefen und ausgedehnten Snex 1 l?itmtif tri iAipr t!mnktttfii iuufrui v- 5 m r x des .Wolkenkönigs", stammt." Mit packenden Worten schildert hieraus Skanley, wie die Gletscher nach und nach den Berg abtragen, wie die Lawinen zahllose Felsen zu Thal fortreißen, wu das Schmelzwasser des Schnees das Ge stein zernagt und zerbröckelt, wie du Trümmer zahllos am Fuße des Gebirges (. r:,.. iAf 5 umyerttcgrn, wie unjc aiiy-finu, neue Bahnen gelenkt werden und danff Kiesgerolle und Sand in das Thal des Semliki hmabMrftn. Bedenkt man so schließt er seine Schilderung, daß solche NaturLrignisst seit der Zeit der Erhebung der große Gebirgskette und der gewalttgen Versen kung, durch welche die jetzt esm Albert-Edward-Nyanza, dem Semliki-PhGlund dem Albert-See tingenommenk Schlucht entstanden ist, periodisch stattgefunden haben, dann wird man sich nrcht sehr darüber wundern, daß der Ruwenzori jetzt nur noch ein Skelett ist von dem, was er ursprünglich war. Du bistStaub und pllst wieder zum Staub zurückkehk ren. Sewem Hupt ist viel van seiner glorreichen HölSbIschoren, seineSchullern sind abgeschliffen u$b abgewetzt, durch seine Seiten hsben Puhen t;on Fiüssen sich tiefe Kanäle gebahnt ur,d d Nippen treten, wenn auch nicht kahl unZi nackt, so doch als unbestreitbare Merkzeichen hervor von den Erschütterungen und Zerstsrungen, denen das Gebirge ausgesetzt aewefes fit, seitdem es vom Jener geboren vu.rvk. Langsam, aber sicher kehrt der Berg dahin zuräL, zyoher er gekommen ist. Nach eiukzen Generstionen wird der Albert Edward-Nyanza große Ebene sein und fpSyr wird der Mbert - See dasselbe Schicksal thMo. Die Geographen dieser fernen Zeit nznden sich dann die Augen reiben müssen, nenn sie zufällig hie Umrisse der beiden Nyanza und des dszWischeLlieZend,en THles. wie ich sie im Jahre ZSLS Ufäritfsj habe, entdecken sollten. Dunkel wie die Nacht tritt an den meisten Tagen in den ersten Mergenstunden eine ungeheuer lange, feierliche Masse in Sicht, deren Gipset bis nahe au den olkenloseü. gwueu Himmel zu reichen scheine. Wenn aber der rasch herankommende Tag im Vstm das Grau in Gold vcrwznrelt, dann ?xd hkn schwache weiße Wslkevbanke sichtbar, während gleichzeltlz dM Fuße des Gebirges entlang eine sich sjetjg erhebende

lange Finte rneßsttigen' Mederß erscheint. Im nächsten Augmblicke wird dieser von den offenen Thälern und Spalten in den Abhängen angezogen, wo er durch den nach oben führenden Zug in rollenden Massen am Gehänge der gewundenen Fclsmauern entlang aufwärts steigt und beständig an Dichtigkeit und Zusammenhang gewinnt, obwohl die Massen jeden Augenblick ihre Form verändern. Nach rechts und links schweben abgetrennte Theile, welche die vereinzelten zerstreuten Nebel anziehen, die einer nach dem anderen aus den tiefen Abgründen der Spalten emporsteigen. Dann treten sie, zu einer langen, schwankenden Linie vereinigt und die Schultern der Legionen von Spitzen einhüllend, aus jedem Loch und jedn Oessnung des Abhangs hervor und gruppiren sick in geordneter Weise, als ob sie die Absicht yätten, sich hoch oben um die ungeheure weiße Kette zu sammeln. Wenn der jetzt dichte, tiefe Ne bel die Luftbewegung in der größeren Höhe zu spüren beginnt, wird seine Bewegung rascher, er nimmt plötzlich neue Formen an, aus den oberen Schluchten drinat eine Schaar ruheloser, rollender

eißer Compagnien hervor, und schlietzl sich der Hauptlinie an. deren Vorhut kühn aufwärts dringt und unwiderstehlich den Weg himmelwärts führt. .Wenn die Sonne erst eine Viertelstunde über dem östlichen Horizonte steht, die in den Schneebergen auf den hohen Bergipitzen verborgenen Schönheiten zu enthüllen beginnt und die Umrisse und Kronen mit reichen Regenbogeufarben umspielt, dann bat de? Nebel, der jetzt dick und breit ist, gleichsam unmerklich mit seinen zahlreichen kühnen Vorposten sich dem Schnee genähert, mit dem er in blendender Weiße rivalisirt; im nächsten Augenblicke erhält seine Front das klare, starke Sonnenlicht, besiegt dessen prachtvolle Farbe und Vergoldung und breitet sich nun in herrlichem Triumph über den Schnee und die purpurnen Spitzen der Kette aus. Wenn aber Minute auf Minute dem Nebel neue Massen zuführt, das gähreude Semliki-Thal mit unerschopflicher Kraft eine Armee nach der anderen emvsrsendet und diese eilig sich den oberen Reihen nschließen, die demegungslos an den Abhängen lagern und um jeden stolzen, lpenhaften Gipfel bänaen, dann verlint der Nebel seine Schönheit und fein glänzendes Kolorit und nimmt eine bleierne Farbe an, bis er sich schließlich in solchen Mengen angesammelt hat, daß er schwarz und schrecklich wie eine Gewitterwolke wird. In dieser Form ruht er den ganzen Tag und oft bis tief in die Nacht hinein. Manchmal wird aber etwa eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang die Wolke fortgeweht und es treten dann P!c hinter Pic, Grat hinter Grat, Schneefelder und Vergkuppen in voller Glorie ans Tageslicht, und man hat bis zum Eintritt der Dunkelheit wieder einen kurzen, aber prachtvollen Anblick, ehe die Nacht den Nuwenzori mit einem noch dunkleren Mantel v erhüllt. .Diese kurzen, allzu kurzen Blicke auf den prächtigen Regenmacher oder Wolkenkönig, wie die Wakondju zärtlich ihre nebelumhullten Berge nennen, erfüllen den Betrachter mit einem Gefühle, als ob er einen Wiederschein der himmlischen Herrlichkeit gesehen hätte. Ich habe während ihrer Dauer die Gesichter der entzückten Weißen und Schwarzen beobchtet, die in sprachloser Bewunderung fest hinaufblicken zu jener sheren Region kalter Helle und Vollkommenen Friedens! so hoch über dem Bereich des Mensch?, in so heiliger, erhabener Ruhe, in solch' unberührter, fleckenloser Reinheit, daß Gedanken und Wünsche zu tief waren, um sie zu äußern. Was könnte es aber auch für einen seltsameren Contrast geben, als zwischen unserer eigenen Welt mit ihrer heißen Luft, den ewig grünen saftigen Pflanzen, der nie schwindenden Ueppigkeit des Grüns, der Wildheit, dem Kriegslärm und den dunkeln, blutiaen Fleiken der Sünde, und andererseits dem hohen Bergkönig, gekleidet in sein reines, wezßes Vchneetzeygno, umbe von Mvriaden njednger, dunkle? Berge, die wie anbetend zum Throne des Monarchen aufschauen, auf dessen kalten, weißen Zügen die Werke geschrieben siehen: Unendlichkeit und Ewigkeit." Diese Augenblicke der höchsten Gemüthsbewegung sind denkwürdig wegen der vollständigen Ablenkung des Geistes von allem Niedrigen und Unwürdigen, der äußersten Inanspruchnahme durch die Gracnmavt der unerreichbaren Hoheit und unbeschreiblichen Majestät, und den Zwang nicht .allejy zup ehrfurchtsvollen Bewunderung, sondern ffuch zlzp stillen Anbetung des BisdeS des Eyigen. Per Nenfch ist nje so geeignet für den Himmel, wie l solche Momenten, denn, wie trotzig und frech er zu andern Seiten auch gewesen sein mag, jetzt ist ex gleich sam zur kleinen Kinde geworden und aon Bewunderung und Ehrfurcht erfüllt von dem, was er als erhaben und göttlich erkennt. Das Eingehen aus e danken solcher Art war uns schön seit vielen Monaten fremd, war doch unser Geist in den Stunden zwischen Schlafen und Wachen mit den dringenden, gebieterischen Nothwendigkeiten beschäftigt gewesen, welche unablässige Wachsamkeit pd Äorsicht erfirderlich machten. waren allerdings gerührt gewesen vn'demHstF' tzefl yom Berge Pisgah auf die unendliche Mache m Nut Ausnahme einer Richtung sich nach allen Seiten Hunderte von Meilen ausdehnenden Waldes gehabt hatten; wir waren fast toll geworden vor Freude, als wir nach fünfmonatlicher Einkerkerung in den tUUn hes wilden Waldes wieder das grüne Gras kargten und uns ergötzen st Hügel auf aIe WZeff, die wellenförmfr -er ij?f t -w m - i.m $tn Svenen, aus denen das lqnge ijsttzfahrSgras vor dem kühlenden Winde srsh V4 hüvfen und zu springen schien: ujic dstttn ßi; gr?c? Ausdehnung und die silberne Oberfläche peS Wbexk gffi bewundert und eine Zeit lang die höchste Freude emvsundcu, qls vir wußten, daß ?!r nach unendlichen Beschwerden dieses Ziel und die Grenze nsexf? Rsiss ffreicht hatten ; allein wir waren nie zu fs inniger, unwillkürlicher Anbetung angeffZt worden und empfanden nie so tjef,' mt in dem Augenßlicfe, als wir plötzlich kyzxorblickten und dZe jff den Himrnel cZaendfn Scheitpl und sKnefbedeckten

konnten an den ossene, negremlen Klick üher unsere Umgebungen, hie üpvjs

3t Tnltr. die ver cdieden ae nalteten

gtrne des ötS m unerretchdare Hohe aufsteigenden Ruwenzori sahm, der nacö unserer Auffassung wohl einem himmlischen Schlosse mit allbcherrschendefSchanzen und Meilen über Meilen langen unersteigbaren Mauern gleicht konnte." Der Wetterhah.

Ein? FabeL Auf des Thurmes höchster Spitze Saß der alte Wetterhahn, Schaute vom erhab'nen Sitze Ruhig sich das Wetter an. Auf dem Miste sah er stehen Einen jungen Bruderhahn, Der mit lautem, stolzen Krähen Kündet Sturm und Regen an. Und der Alte rief von oben: Lieber Bruder, das ist dumm; Wird man auch dein Krähen loben Dreht man doch den Hals dir um Sieh' mich an hier auf dem Thurm, Hab' ich jemals schon gekräht? New, ich hab' vor jedem Sturme Still mich nach dem Wind gedreht. Und so bin ich alt geworden In den Zeiten der Gesahr Heute Süden, morgen Norden, Stumm und lenksam immerdar. Und daraus magst du ersehen, Daß das Glück will Jedermann, Der nur weiß sich gm zu drehen Und den Schnabel halten kann!"' F. I. Strite Moltkt in ivil. Boa 33 am. Wer einmal das Kreuz eines eifrige Zeitungslesers aus sich genommen hat und sich nun treu der übernommene Pflicht Tag für Taq durch die Niesenspalten der Zeitungen hindurchwinden muß, der wird sicherlich seit langen Iahren die Beobachtung gemacht haben, daß der greise Schlachtenlenker Moltke allenthalben anwesend zu sein pflegt, wo waS los ist" in Berlin. Im Gegensatz zu seinem großer, Kampfgenossen Bismarck, dem eisernen Kanzler, dem Hofsestlichkeiten, Grund: stemlegungen, Einweihungen, Jubiläen, Paraden und andere .ossicielle festlich Veranstaltungen von Alters her immer sa wenig sympathisch gewesen sind, daß er sich ein für allemal aus Gesundheits rücksichten von ihnen dispensireN ließ, scheint eö dem alten, ewig jungen Man schall ein Bedürfniß zu sein, daß e, nirgends fehlt, wo sich in der ReichsHauptstadt der Glanz und Prunk des kaiserlichen Hofes entfaltet. Woher der Neunzigjährige nur die Kräfte nehme mag. um diese Strapazen zu ertragen, welche auch einem jüngeren Mann aus die Dauer unbequem fein würden? Nun. auf seinem waldumrguschten, schöner schlesischen Herrensitze Creisau erholt sicZ der Marschall im Sommer von den Anstrengungen, welche ihm der winterlich, Aufenthalt in Berlin auferlegt und dam hat er seit geraumer Zeit einen Jung brunnen entdeckt, der ihn mit neue; Kraft und Jugendmuth durchglüht, -das schlesische .Champagnerbad" Eu dowa. Cudowa Ton auf der ersten Silbe, denn der Name entstammt dem Hvrach: schätze unserer sreundwilligen czechischee Nachbarn ist ein altbewährter Kurort in der bäderreichen Grafschaft Glatz. hart an der österreichischen Grenze gelegen. Cudowa ist ein kleines Bad m relativ großen Toiletten, ein Bad für frischwangige, junge Mädchen mit ibrer nervösen Müttern, denen ihre Liebling, hier zur Gesundung behilflich sein sollen, Das heißt, Cudowa war bis vor kurz Zeit das nervöse Damenbad" x axeeUsnoe; jetzt, nachdem die lithiow reiche Gottholdquelle erschlossen ist, iß es zum Pollbad emporgestiegen, wel ches gegen alle Gebreste der Mannlei und Weiblein vorzügliche Dienste leistet. Zwei halneologische Seltenheiten besitzt Cudowa in der Eugen-Quelle, der ein zigen arsenhaltigen Deutschlands und den sogenannten GaSbadern; ganz zu schweigen von den Champagnerbäoern, welche diesen Namen von der überreichen Menge ihrer moussirenden Kohlensäurt führen. , Ein großer Verehrer derselben ist Moltke, welcher ihre Wirkung außerordentlich liebt. Von den ausregenden Zerstreuungen anderer Bäder' besitzt Cudowa so gut wie nichfs. Weder. Taubenschießkft, italienische Nachte! noch Regatten-wpzu Übrigens das nothwendige Wasser fehlt - noch das lleinstt Pferderennen halt die-Kurgäste auf und beeinträchtigen den Heilerfolg. Die BadegeseUschaft besteht aus eine, Mischung vgn Bourgeoisie, Aristokrat! und einer Dosis kleinbürgerlicher Leute. Der Verkehrston ist auf Moll gestimmt; kein Göne, keine Etiquette. Cudowa, dak durch seine unvergleichlichen Heilquellen und seine reizende Lag vollen Anspruch auf den Titel eines Bades großen Stils hat, zeigt bisher durchaus nicht die Allure eines ModebadeS. Aber just diese Zwangslosigkeit behagt dem berühmten Greise und darum hat e, wiederum in dieser Saison mit sein?v ßVllienafia'Zlrig in dem. ßshknwfnfel Lluartllr genommen, Mit seinem Neffen und Adjutanten, dem Major im Großen Generalstabe, Freiherrn von Moltke, und dessen Frau und Söhnchen, ist der Feldmarschall im eigenen Gespann von seinem Gute Creifan über die Heuscheuer nach Cudowa gereist, und zwar haben die prächtigen. Naiven den sieben Meilen' lßnazn wgiwea jff kßnf Stunden zrühgelegt, Moltke bewohnt der schön gelegenen Thereslen-Vllla zrzer Zlyrrner des ecgen Btswkrks; eins d?an ist ew Erker zimmer, aus dessen Fenster eine herrliche Aussicht über den Schloß- und Kapellen? be?g gegeben ist. Mit soldatischer Pünktlichtn zllkt der Msrschall seines m tes als töuraast. Früh um sieden Uhr krhebt ex sich von seinem Lager und yimnit daS Frühstück ein, dgß-auS einem Glas? Zhe?. und zrzef rsejcken Tiern U steht. Dann lieft er behaglich seine Corxespondenz und die Zeitungen, eiche ihm aus alfen seinen Reisen nachgesandt erden. Eine Stunde nach dem Frühstück nimrnr, tze? alte Feldhen . täglich fein ,Cbm?rznd''.

Ms er am ersten Morgen nach seiner Ankunft die Badezelle betrat, harrte sei, ner eine Ueberraschung. Man hatte den Bsderaum mit Blumen und Laubgemin, den zu seinen Ehren geschmückt und ibm ein herzlich Willkommen" bereitet, ein schlichte Ovation, welche den greisen Schlachtenlenker, ganz außerordentlich erfreut hat. Nach dem Bade ruht Moltke eine halbe Stunde, dann mach er in Begleitung seines Neffen einen Spaziergang im Kurvarke. Als bevorzugter Spaziergang gilt ihm hierbei di Promenade durch die unsergleichlich schöne Parkallee, welche zu einem kleinen Teich führt, auf welchem die Badegesell schaft fleißig dem Wassersport huldigt. Sein Mittagsmahl nimmt der Marschall nicht im Hause, sondern auf der Veranda des Kurhotels rin. Eine herrlich Aussicht genießt man von dieser Verarn da, welche neben dem großen Speisesaal gelegen kst. auf den reizend gelegenen Kurpark; bei klarem Wetter schweif, hier der entzückte Blick bis zum Riesengebirge. Das Diner besteht selten aus mehr als vier Gäugen und ist streng kurgemäß; als Tajelgetrlnk wird ausschließlich Moselwein feroirt. Nach dem Mittagbrot pflegt Moltke zu schlafen; dann nimmt er um vier Uhr an dem Concert im Kurpark Theil. Er hat dicht am Orchester seinen Platz inne, welcher ihm vom Besitzer des Bades, dem KammerHerrn und Rittmmeister a. D., Herrn von Bodin, refervirt ist. Hier trinkt der Marschall im Familienkreise seinen Nachmittagskaffee, aber nicht etwa stumm, wie Viele dies bei dem großen Mann, der in sieben Sprachen zu schwergen versteht, als selbstverständlich voraussetzen, sondern in angeregter munterer Unterhaltung. Nach dem Concert fahren die Herrschaften in eigener Equi page aus Moltke, der ein großer Pserdekenner und Liebhaber ist. hat sein prachtvolles Rappengespann nachCndowa mitgebracht; die Thiere sind mehrfach prämiirt worden unb repräsentrren einen großen Werth. Unmittelbar nach der Rückkehr von der Ausfahrt nimmt der Marschall ein frugales Abendbrot ein, das, gleich wie das Frühstück, aus einem Glase Thee und zwei weichen Eiern besteht und ans seinem Zimmer seroir. wird. Um 0 Uhr geht Moltke regelmäßig zu Bett. Moltke erscheint in Cudova in Civilkleidern. Wer ihn langsamen Schrittes durch die Wege des Knrparkes dahinwandeln sieht, das greise Haupt etwas vorgebeugt, würde in dem schlichten Mann im dunklen Jacketanzuge und dem schmalkrempigen kleinen Filzhut eher einen Handwerksman als den unsterblichen Feldherrn vermuthen, wenn nicht das feingemeißelte Prosil, das lebhast und oft träumerisch blickende Auge ihre vernehmliche Sprache redeten und den gro ßen Schlachtenlenker verrathen würde Eine frappanteAehnlichkeitmit dcmMarschall besitzt der zehnjährige Knabe des Major von Moltkeschen Ehepaares, elche? an seinem großen Oheim mit zartlicher Liebe hängt. Major von Moltke vom großen Generalstabe der Armee ist eine kraftvolle männliche Erscheinung; auch er erscheint in Civilkleidern. Seine Gemahlin erregt durch ihre Schönheit, ihr lebhaftes Temperament und ihre geistvolle Unterhaltung wahre Begeisterung bei allen denjenigen, welche den Vorzug haben, gesellschaftlich mit den Herrschaften zu verkehren. Ost verweilt das Auge des qreisen Feldherrn sinnend auf dem glücklichen Ehepaare; ob erder längst Heimgegangenen treuen Gefährtin seines Lebens gedenkt, welche eine unausfüllbare, schmerzlich beklagte Lücke auf feinem Wege zurückgelassen hat!? Das Badepublikum benimmt sich dem berühmten Kurgast gegenüber außer, ordentlich taktvoll ; es drängt sich nicht in seine Nähe, um ihn anzustarren, und belästigt ihn nicht durch allzuvieleS Grüßen, das den zwar noch sehr rüstigen Greis immerhin ermüden würde. Der Marschall weiß diesen Takt des Publikums zu schätzen ; der zwanglose Verkehr in Cudowa muthet ihn außerordentlich an. Nichts desto weniger bildet Moltke eine ungewöhnliche Anziehung. Fast täglich kommen Touristen nach dem Badeorte lediglich um des unsterblichen Feldherrn willen, der ihr Reiseziel bildet. Dann schauen sie ihm wohl ehrfurchtsooll nach, wenn er sinnend und traumverloren durch die lauschigen Gänge des Parkes dahinfchreitet und der Zeit gedenkt, da er auf den Feldern des nahen Böhmerlandes mit gewaltiger eiserner Hand den Lauf der Schlacht lenkte. Nach Nachod, nach Skalitz schweift fein PlicI hinüber, wo die Schlachtfelder liegen. ES weht ein violetter Duft über ihnen, den der Abendsonnenschein glühend roth färbt. Das ist das Blut der fü, das Vaterland verblichenen, theuren Heb den,,..

Kleine Verwechslung. Lieutenant (mit der Tochter des Her Majors verlobt, zu seinem Burschen); .Gehen Sie zum Major und fragen Sie, ob dem Herrn Major eine Partie Whist angenehm wäre ! "Bursche (beim Herrn Major): Der Herr Lieutenant lgssn fragen, ob der Herr Major eine angenehme Partie füv ihn wüßt'!' Mißglückte Beruhigung Mann (zur Frau, die sich üöer er, verlorenes Zehnmarkstück gar nicht be rubigen kann): .Aber so laß doch dai ewtge Lamentiren das Goldstück wir! sich ja wieder finden! . ... Ich gehe jetz fort, Adieu! (Verläßt das Zimmer un jagt zu dem im Korridor aufräumender Stubenmädchen): .Marie, eine Fral hat 10 Mark verlyren ; sagen Sie ihr. Si? hätten sie hier UM Stubenreinign gefunden.. Bitte, legen Sie's einstwch len uS, ich habe, jetzt nur kleine Münz bei mir, Sie bekommen nachher von mit daS Geld und nn hübsche Trinkgeld l' (Geht fort.) Marie (freudestrahlend in's Zimmer eilend); .Madam, Madam, ich habe Ihre 10 Mark gefunden hiu sind sie!" (Ueberreicht ihr zwei Fünf markscheine.) Verliebt sein und heirathen ßnl ebenso grundverschiedene Begriffe v Student sein und 'studiren. Eisenvaarm feder Art. Vulver. Munition u. s. w., zu mäßigen Prett'N im neuen Lade von B v. Banier, N. O. Ecke der MoniZ und Meridian Str.

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