Indiana Tribüne, Volume 13, Number 316, Indianapolis, Marion County, 3 August 1890 — Page 1
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Wöbsl Arbeiter , Union 3Vo. 13. Oonntag, den 3. August '0. GetöMtt und AaitationSVersammsammlung. Mitglltder und Fachgknossm sollten sich einfinden.
Großes Konzert ! im PliüBinIxKa i'ttcin am Donnerstag. 7. August. Musi! don FnllsmCn OrcheHtor, 13 Maun stark. Glutrktt 10 CrntS Soz. Sängerbund.' orr:ffvn1i i'i '-sirtfA mniPOCn, UgNSI, Fahnenwkibe ': verbunden mit Konzert und Wall im Yhönix-Garten! unter gef. ZZitwirkullg aller hiesigen Gesaug vereiue : Idixkks Wi,x4,.r, Krrl Fängerchor, S'xk Jritiexltauu
Sxrigdk, NSrchsr.tg,sch Wurde angeteeten und auf diesem
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und knd Richtt unversucht gelaffm sedem B, such den Lusenthalt angenehm die mög Uch zu macheu. . Charles Schwenzr"s fmy rY L L A I D m III C II I C U l Ij ü 1 1 1 für Familien es tr mir moaa eine suue von vcci I . m . rr tn 4. m. "hü , V I nrf.Tf. a.T-.r ss. v. Ul'ftt ' . " ' . . 4 . . , I Uk4 SHmr W . wir Mm I mhmih i yiMuiu itvtt s in i v , 8 . I en. Zu zasttelqem e n? laver em , - ; I Chnrle Schwouzor, I Eigenthümer. ! GsorL KorrWQNiz. LoiHeQ-Wes!ccköeL Offiu: Ns. H Cl Deltuvare Straße. Cttle 110, in, H4, m, 125 OS ye!5r. ttl&lra Oll 05 Tag 5 Vech '. Kauft Tickets via die liOWgYltll tWAHAMYl CWICjUO nach Chsgs und dem Nordweßen. Abfahrt do JadianspoUk : 11 i0Bm Ankunft in Chicago ö 10Nm 1,40V ..... . 7 3533m ft liRm . Monsu 9 0035m Abfährt do Chicago : m VVJtM. ..... mmm mrwm-w f - " - o s 4Km Mntrtntt tnVhTl S tVftm m' " ist mm UWUVH 0 0 " rnöt,na No.4S derlStt Alabamastr. Sard um 1 os fia Ticket-Office: No. 2S Sud Illwsif Str. r t -Baldwin. DtflrtVeffgw,t.
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DmtHsaHriHteu. Das Lscal Option. Gesed von O dt o. ColurnbuS, 0 , 2. August. Die RechtSgiltigkeit de LocalOviion.GestdeS soll nun adkrmalS vor dem SlaatfObergekicht angesochttn werden. Heute ?!achmittag wurde nämlich im Obergt richt ein Gesuch um die Erkaubnib elnge reicht, eine Appellation in dem Falle der Ortschaft Van Wert gegen M. Kutsch zu unterbreiten. ES ist ebenfalls einer der ZZSlle. in welchem ein Richter des Com man PleaS GnichteZ das Gefed für der-
fasfungSmidrig erklärte und den elften Paragraphen deS GisktzeZ für ungiltig. Der Fall wird morgen vor Richter Wil liam? zur Virdandlung kommen. Die elektrische Hinrichtung. Auburn, N. sd 1 2 Aug. Für die Hinrichtung KemmierS ,st Alles bereit. Mehrmals hat der Delinguent den Wunsch auSgksprochen, wenn nur AlltS vorbei wäre. Abenteurer in Afrika. Neapel. 2. August. Kapitän Ca inti hirt hipft 'i'fint nnfi tntt Wstil- ...) vt(. w . f.f MA(.iKn'if m.fr U " 14 D u MIU, MW IV t V UIIIV i i .i t i w. ' Jabr .uzetraSI bat. II btlonb.tt Kk? ninvdsn rtrth iintr m i. - - " ' n? die Einzelheiten seines Entweich? : au? den Klauen deS KSaigS Kabrega zvm Besten, welche? bereits den Befehl zusei ner vinrilbtuna eklüssen katte 1. Ee wuese in daS Buruwnd geführt und hier ließ man ihn einen ganzen Tag an einem Baum gebunden fortwährend mit demTod vor Augen. Er entfloh, wurde aber wieder einge'angen und der Häuptling ordnete seine sofortige Hinrichtung an. Er wußte ihm der vorzustellen, daß er durch die Ausführung deS TodeSurtSeilS ohne Wissen deS Königs feinen eigenen Kopf gefährden würde. DaS wilkte und man ließ ihn vorläufig am Leben. Der Rück gelang eS Kipitän Casati und stirem Gefährten, einem Araber, nochmals zu entommtn m reichtm einen See und fanden an dessen Ufer ein altes. UalDOetfsluItcS Fahrzeug ohne Ruder. I Diesem vertrauten ste stch an und wäh. . er Araber mit den Händen ruderte. lA&riTtt der KsditSn da Waffe? au DieS sedten fte ganze vierundzwanzig 1 r 1 - ti-" - Stunden lang fort, bis sie von einem .,,MifAi ezyptischen Dampfer an Bord genommen wurden. Kautz nimmt Urlaub. Omaha, Red.. 2. August. DeS eigenthümlichen amtlichen Verhältrist wegen zwischen den Generalen Kiutz und ISHmnlf k h8 Stfit(mlt ztoei Monate Urlaub haben könne. Der selbe nabm den Urlaub an und mird mehrere Wochen in wichtigen Pcioatge schästen verreisen. Da. wird zmeifellok die Untersuchung deS zwischen den beider. HIIUHIIII ijl(tcu liVliiutu 4u jAMSMm4aM Ctf(4AAM (jllAillKiM HhK t)on Genera! Crook vom Zaune gebrochenen StretteS verfchttben. l7W(itinnn in hr Hilifi "V ! .. v. , . niimtn 'Jlrnir acw rt rw , . tt . r Rom, 2. August. In den italieni M ' t x. er, k i . v .nx. fchen Regimentern längs der französtschen La.,,. nx e hUY a.i.r wujv it"w vjt i vi tionen vorgekommen, dab daS Krieg? Ministerium die Verlegung der Reginen ter nach .dem Innern deS Landes ange ordnet hat. HungerSnoth in Sudan. Kairo. 2. August. Im Sudan herrscht HungerSnoth, in Folge deren in einzelnen Theilen des Landes iSzlich ca. 100 Todesfälle vorkommen. In der tgyptischen Provinz Gerbieh sind 9.000 Acker Reis und Baumwolle durch Salzwaster vernichtet worden. Z Der Ka iker auf Reisen. Ostende, 2. August. Die Jacht .Hohenzollern" mit dem deutschen Kaiser und Prinz Heinrich an Bord, kam auf der Fahrt nach England hier an. König Leopold und Prinz Baldwin begaben sich an Bord den Kaiser zu begrüßen. B Umarck's So zial ifienangst. St. Petersburg. 2. Aug. Die .Rovoje Wremje- publizi.t wieder ei Jnterviem eines ihrer Korrespondenten mit dem ExKanzler BiSmarck. Darin soll letzterer gesagt haben, daß seine Re fignation vom Kanzleramt gerade so in Europa gewirkt habe, wie seiner Zeit die Nachricht vom Tode Friedrichs des Großen auf die Feinde jene Preußen m , . Königs wirkte. In Bezug auf den So I ilalismus sagte er einen blutigen Zusam - - - menstoß mit den SozialdtmokkaltN de I reitS in der nächsten Zukunft voraus. Je I später ZwangSmaßregeln gegen den So I zialiSmuS eingeführt werden, desto bluti Kger würde dieser Zusammenstoß werden.
Wieder eine Verschwörung entdeckt. P a r i S, 2. August. DaS Siecle ie richtet von St. Petersburg, daß wieder ein Anschlag gegen daS Leben des Zaren entdeckt worden sei. Prof. CarlovSki von der Universität von St. Petersburg und mehrere Studenten wurden verhaftet. Zwei Offiziere von hohem Rang haben Selbstmord begangen. OQtssSuQrtQtkn
Angekommen in : New York: .Aller- von Bremen, .Gellert von Hamburg. Bremerh aven: Trave von New Bork. Ser vertckPpte Echühenbruder. OnziolMUHri!unz M Herr mtin QU) e?O ! Uv Manleuffrlfttaße. Ich drf'S meener Frau gar nich sagen, sonst gibt'S keen' Teufel, der nich los wäre. Als, wie der Schützenfest-Nummel an? fangt, sage ich in mir, August, sag' ich, hier heißt eS schlau sein, daß Du Dir auf 'ne geriebene Weise uch mal 'n paar Vummeltage machen kannst. Ich sage also zu memer Alten, Mutter, sag rch, . y , - . wm, r ii iumi neuen, . fTJt-L. t l ' et. unaen Schutzenbruder, emen außerhalbf .l,st i n er HauS neimm. 7 ' iyj er n paar icagc bet uns synen xnte und wir reckt freundlich i ihm sind, daß sich vielleicht doch waS mit ihm ablzandeln ließe wegen der Jule, roaS unsere Aeltefte lst, und wo S doch poh-a-?ett würde Ich kenn doch meine Alte: wenn sie von so was hört, ist sie gleich Feuer und flamme. Also stimmt sie mir auch hier sofort zu. Ich nach 'm Bahnhof Friedrichstraße, wo den ganzen Tag die Schützenzüge ankommen. Richtig jährt eben wieder einer ein. Wer steigt mit zuerst aus? Ein junger Herr, so an die Dreißig, reizendes Kerlchen mit 'n grauen Filzhut. Ich auf 'n los: Schützenbruder? frag ich. Schützenbruderl sagt er und lacht über'S ganze Gesicht. Aus? frag ich weiter. Mainz sagt er. Schon Quartier? Nein. - Ich krieg ihn also sofort unter'n Arm zu fassen, stell mich ihm vor und sage: Bruderherz, Sie sollen bei mir wohnen, ich mach mir'n Vergnüqen daraus, Gott sei Dank, ir haben's ja dazu. Er, topp, eingeschlagen, sagt mir seinen Namen, Schlüpfer, Kaufmann aus Minz,Gepäck geholt.rin in dieDroschke, Kutscher, Manteuffelstraße ?c. Herrjeh, Ihre Flinte, sag ich. weil ich keene sehe. Ich will mir hier 'a neue kaufea,sagt er und lacht. Wie wir nacy Hauze kommen un, meine Frcm steht den patenten Kerl.glanzt Um ?.t.yx . . . fzi.ciLt. rzii-ix. v:l ... err . r f r m t. (IC U9U 9 yttlljC 7(lUl. VIC IJUit Stube eingeräumt. Bett hingestellt. Hausschlüssel. ?s nämlich für mich die yauptsache war, und nu forsch zu Tlsch. Die Jule neben ,hm. Er sofort holllfch dtnterher. Meme Frau das Femste aus in Keller geholt, was ich habe. Er nimmt 'n Probefchluck. Hm, macht er. Naueuthaler Auslese, alle Achtung! Ja, sag ich, der Schladetzergs wnd aus 'n guten Dreppen gehalten. Na, sagt er. 'n paar hundert Flaschchen trinken sich 's Jahr über ,n der Sorte weg. Ja, sag ich, die" brauch ich auch ; na, Gott sei Dank, wir Haben's ja dazu. Nach Tische nu qlcich los. und für'S erste nicht wieder nach Haufe gekommen. Ich bezahle natürlich Alles. Er will'S zwar nicht annehmen, aber ich bestehe d'rauf. Sagt er, er würde sich schon reoanchiren, ich sollte dafür das Beste haben, was er bei sich zu Haufe hatte. Und lacht. Ich ooch. Andern Tag der zule em großes Bukett aekautt. Ada. denke ich. Dann weiter gebummelt. Es war grokartra. Und lo was von Anekboten erzählen! Locking und Pelzer und Schado, was meine gute Freunde sind und wo ir Abends mit zusammen waren, wollten sich scheckig lachen. Und was er für Risse im Kopfe hatte! Wie die Enten sprechen, und alle Schauspieler Aachmachen, und 'n Stuhl als dressirtes CircuSpferd orführm kurz Alles konnte er! BlsS daß er schon den anderen Tag wieder fort mußte, daS war dumm. Na, ich denke, wenn's mit ihm und der Jule was wird, das gibt dann em samoseS Leben. Er also richtig 'n dritten Tag abgereist. Ich bringe ihn auS Dankbarkeit zur Bahn. Wte er in den Wagen ttergt, sagt er, Herr Schladeberg, sagt er, ich schicke Ihnen was Großartiges. Sie Nehmen's doch an? öka, weil Sie 's sind, sag ich und lache. Er eoch. Und fort ist der Zug. dauert auch natl keme drer aae. bringt mir der Spediteur zwei mächtige r. m ' y - r n t i Nlzien. Von Herrn tz?ü)lupier, ileyr aus n J,tt,s Ist doch ein nobler Kerl, Mutter, sag tch zu meiner Alten; laßt sich nicht lum ?en. Und die Jule flennt. Ich mach die Kisten auf. Gottsdon nerwelter, was ist d'rin? Zweihundert Flaschen Schloß Johannisberger Kabinet mit der Rechnung!!! Ist der Kerl ein Weinreisender ge esen! sB:rliner Merrsüaumdslife. lanae deutsü Pfeifen. Ciaarrenldidtn etc. bei Da,
'UuSo. No. 1 Ost Oashingto Oti.
Die Nonne.
In oberbayerisHen Waldungen ist die Nonne aufgetreten. Nach einem Berichte der M. N. N." sind ausgedehnte Waldüngen im Staatsbesie und ebenso Prioatwaldungen im weiten Umkreise von München bereits vollständig vernichtet worden, und man fürchtet, daß bei neuem Austreten der Nonne im kommenven Jahre die Zerstörung der Waldbestände eine noch nie dagewesene AusKreituna annehme wird. Die Nonne. ein weißlicher, mit schwärzlichen Zacken binden auf den Flügeln und rothlichem Leibe versehener .Schmetterling (Nachtalter) von mUtlerer Große, findet sich in einzelnen Ekemplaren überall zerstreut jährlich vor, ohne daß ihre Anwesendeit für gewöhnlich veorgnißerregend ist. Im Jahre 1883 zeigte sich in den Wal. dunaen deS NeoierS .Schleißheim wieder eine auffallendere, Vermehrung, so daß im Sommer 1LSS Maßregeln gegen die stärkere üverbrettung ergriffen werden mußten. In dem letzten Jahre trat die Nonne ,ber nicht nur in den Schleißheimer Waldungen aus, sondern auch zu aroker Ueberraschung m den 3 4 Stunden istuch und sudlich von München gelegenen großen Fichtenwaldungen des Ebersberger Forstes und der Bezirke Forstenried, Perlach, Grünwald. Sauerlach, hofoldtng :c. In. diesen Bezirken sind chon Tau ende von Hectaren mit den herrlichsten Fichtenbeftänden vernichtet ano eine oreisacy grogere flache geht hrem Untergange entgegen. Nach beiausigem Ueberschlage sind schon gegen 5000 Tagwerk kahl , gefressen. Alle Maßregeln erweisen sich als unzureichend und erfolglos. Bei dem gegenwärtigen Stande der Vermehrung der Nonne ist as Schlimmste zu befürchten, eine Waldverwüstung, wie sie seit undenkliven Zeiten nur einmal eingetreten ist, pö'nlich im Jahre 1LS2 in Ostpreußen. Dort begann mit dem. Jahre 182 ein furchtbarer VerheerunaSzug der ötonne surch die Forsten von Ostpreußen. Am 24. Juli 1852 erschien im Rothebuder Zorste dieser chmetterling auf einmal t m . . em . a . ,i. . . in unzayilger lenge in woirenarrigen Massen einherziehend. In wenigenStunden verbreitete er sich euch über die angrenzenden Bezirke, und ;war in einer solchen Menge, daß einige f. - "1 Ti - : i - . . f d . ,. yauzer wie inn einer muie von vielen galtern überzogen schienen und dieOberfläche des Pillwungsees von den darin ertruukenen Schmetterlingen wie mit weißem Schaume bedeckt war. Es war im Walde wie während des ärgsten Schneegestöbers. Gutsbesitzer ließen ganze Wälder niederbrennen. War der Bestand ein gemischter, so wurden von der Raupe immer erst die Fichten, dann die Kiesern angegriffen, die Hainbuchen aber stets gleichzeitig mit ersteren. Die übrigen Lauboaume blieben verschont; dagegen wurden daS Farnkraut und die Beerensträucher abgefressen. Bäume, ante denen n Amellenbaufen bekanden. blieben vom Raupenfraß verschont. Bis zum Juni 1850 waren 10,000 Morgen Nadelholzbestand vollkommen, 5000 Morgen beinahe ganz kahl gefres fen. Im Juli waren 16,354 Morgen Fichtenwald völlig vernichtet. Diesmal hatte die Raupe außerdem auch noch die Laubbäume angegriffen, überhaupt Alles, waS Blätter oder Nadeln hatte, vernichtet. Von den kahlen Bäumen rieselten ununterbrochen, wie ein starker Regen, die Exkremente nieder und bedeckten an manchen Stellen 6 Zoll hoch den Boden. Hilfe gegen die Nonne ist nur von der Natur zu erwarten, aber nicht durch WitterungSeinflüsse ; nur Krankheiten, Bazillen, Mikroben, nützllche Jnsecten wie Ameisen, Laufkäfer. die ihre Eier in die Raupen legen, dann Raub- und Mordwespen, deren es Hunderte von Arten gibt, vermögen dem Uebel zu steuern und eine Beendiauna deS NonnenfraßeS herbeizuführen. In Ostpreußen wurden die Raupen schließlich durch Vögel, die zum Theil aus wei ter Ferne in dichten Schwärmen herbei' eilten, mehr aber noch durch Schlupfwespen und andere Jnsecten vernichtet. welche zu Millionen erschienen. In den verwüsteten Wäldern aber tauchte nun noch der Borkenkäfer aus. AlS auch diese Plage erlosch, brach der Wind auf meilenweiten Strecken die abgestorbenen Forsten nieder und. der Staat zahlte schließlich den Bauern noch Geld zu, wenn sie nur daS Holz mitnahmen. Die QesensStze derühren sieh, wie aus nachstehenden Beispielen erhellt: Sprunghaftes Wesen mit reiflich-, Ueberlegung vereint die CircusreUerin, Hochfahrend und herablassend ist d Luftschiffe?. Erne glänzende und dunkle Thätigkei entwickelt der Schuhputzer DaS sidele Benehmen des Kerkermeisters ist dem Gesangenen recht unangenehm. Eingezogene Leute sind ost ausgelasse, und umgekehrt. Abgestoßen und hingezogen suhlt sicZ der Schwimmschüler. Läuteselig ist der Thürmer und sich doch auf Alle herab. Bei einnehmendem Wesen recht unbeliebt ist der Steuerdeamte. Geistreich und albern ist der Spiritist Die Dickschädel zerbrechen sich am mer ftendieKöxse. Fridolin. DaS Urtheil der Hausfrauen geht nfticinirt hrtfiln Ps fXAsi'A ""'"" ".f !, V ' WlftotIVII V MrSen di, besten find. 4Z2JkginaUvt
Auf dem Berliner Cchützenpleeh. Nein, was man hier Alles für die Amerikaner thut, das ist garnicht zu beschreiben. Aber wohl nicht mehr als für alle anderen Gaste V O, doch! Oder wollen nicht etwa Italiener, Belgier, Hollander, Schweizer, Oefterreicher, Ungarn und Deutsche sammt und sonders als Pereinigte Staaten gelten?- ,
.Woher kommt denn eigentlich daS Geld für dieses Fest?" O das wird hier Alles zusammengeschossen." .Haben Sie schon viel getroffen?" O ja, eine Unmenge Bekannte." Verdammter Junge, wirst Du wohl nicht mit Steinen hier gegen die Fenster werfen ! Ach wat ! Ick will ooch in de Scheibe treffen!" (Ulk." Moderne Wandlung. Erst diente der neue Laden Der hohen, hehren Kunst. Jedoch des-Jnhabers Hoffnung Erwies sich gar bald als Dunst. Daraus hat man dort gegründet , Mit Glanz eine Bücherei. Doch weil sie der Wissenschaft diente, Kam nichts heraus dabei. Dann ließ man die rollenden Läden Herab mit rasselndem Rutsch Denn es war der Hausherr selber Inzwischen gegangen futsch Bis Einer den bösen Laden Und das Haus gar billig erstand. Um dort zu verkaufen Fressalien Und Der steht sich jetzt brillant! Stark e Z u m u t h u n g. Kellner : . . . . Ja. wenn Sie mir Ihren Namen und Ihre Wohnung nicht angeben können, dann kann ich Sie nicht nach Hause bringen!" Gast (stark an, geheitert): Hab' ich total vergessen. . . . Wissen Sie maZ, lesen Sie mir.daS Adreßbuch hüt vor; wenn Sie dann an meinen Namen kommen, sag' ich schon halt't" Fa ta l. Ach, meine Herren, -lagt ein Professor, zu dessen Jubiläum sie Studenten einen Festcommers abhalten: Sie erweisen mir so viel herzerfreuende Aufmerksamkeit und ich kenne doch gar keinen von Ihnen!" Bedingung. A: Ist bei der Familie mit den vielen Töchtern da drüben kein möblirtes Zimmer zu ha, sen?" B: Das mird darauf an, kommen, ob Du noch zu haben bist!. Zu einem alten Scherz. In einer Gesellschaft gibt Jemand die bekannte Scherzsrage auf: Wer warder erste Budiker ? deren Antwort lautet: Simson, denn der Herr nahm die Starke von ihm. Er muß aber, bemerkte ein Anderer darauf, schlechte Waare geliefert haben, denn der Herr gab ihm die Stark, wieder. i Dies ist unser MövncrAozügc. welche M zu .$15 nnb 012 Garantirt ganz Wolle.
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Der Modkl freut sich alle Knaben und Mädchen zu einem Tag im Freun tut zuladen. Unsere Absicht ifi, allen Kindern, welche sonst keinen Feiertag haben die heißen Straßen der Stadt nicht verlagm können, einen Tag deS Vergn2gZ in der freien Natur zu geben. Tickets, welche den Besitzer zur Theilnahme a Picnic berechtigen, werden frei an alle armen Knaben und Mädchen, welche a Mittwoch im Laden vorsprechen, abgegeben. Erwachsene Knaben und Mädchm haben keinen Anspruch darauf. DonuerUag Morgen, U Uhr, wird Alle! erwartet, sich am Pennal, vania Straße Eingang des Model zu versammeln. Mit einem MusikcorPZ geht eZ dann nach dem Bahnhof woselbst unser Spezialzug auf die luftige Gesellschaft wartet. Zu Mittag giebt es (ZandwlcheS. GsroroeS und üaötn. Die Heimfahrt wird um 5 Uhr angetreten, so deß Alle um 6 Uhr Abends zu Hause sind. Eltern brauchen nicht ängstlich zn sein, ihre Kinder mitgehen zu lassen, da wir competente Leute zur Abwendung irgend eines Unfalles dabei haben.
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