Indiana Tribüne, Volume 13, Number 311, Indianapolis, Marion County, 29 July 1890 — Page 3
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Hamburger Tropfen -Reisen alle Blutkrankheiten. 4 Lancaster, p. Hnr Andrew Kra? an der Chrkstian-Str. ohndaft, ftricht sich sehr lobend tUt Dr. August Köm'a'S Hamturger Troxftn aS. Er mekizt, es gebe nichts besseres gegen Nareinheit des Blules n. MsgenLcschmerden. D!eTre?fe sind durch ihn schon Vielen rapfthlen und habe dieselben stets gute Wirsangen hervorgebracht. Esnst?n, JllS. Echo seit Jai? gebrauche ich Dr. August KSnZg'S Hamburaer Tropfen und haben sich dieselbe stet cli ew auSgezeichnekkA Mittel gegen alle Unreinheiten deS Blutes er? iesen. Ich kann dieselben nicht genug kArfehlea. Zoschim Witt. yünfjiß Cent die Flasche z tn allen Vpotheken zu haben. THX CHARLES JL VOCELER CO Biiilmor. M4. p-&4 Daß große Schmerzenheilmittel gegen NhenmatiSmuS, 8i)if4nrrirar k 1 1 tttt 1 1 ( , FriSSeult. tcht, Hexenschuß, ttiweh Huftkultiht. Nückenschmerzen, Vt?Ssöchnges, Stekse plk, Cchntttwusde Qkklchnogkd SrüZusgkN. Neuralgie, Tapste), vratzwbe. rlkukschmerik. Farmer und Viehzüchter ßknden dem St. Jakod Oel ein uMbertrefklkche äcifmitiet geqen die Gebrechen bei ieh . . furnöti. PreiZ. öd CenkS ; in alle Apotheke ju haben. THICHAUXES V0QELER CO.. BaHIrnor. HJ. M 7i Schwache Manner, rfete ihre volleVkneSkrakt undSiasttzilai be Geistes iiter zu erlsnqea anschen, sollte nicht verZzmnkn, den ..Jugendfreund" iu leim. Dt mit viele Lrankenzejchichkk erlzutkrte. reichlich Iazegsttkt Werk gibt Ausschluß titt in neu! aUverlnren, worurq ausenve tnserhsid tar. ,ester Zeit oh, Berufistörunz vo SeschlechtA krankt,ki,n nd den Solge d Jugend ,sshren ebens,ifach all b Mg. Jeder sei eigen n i unten cu uun wleverdera, teur urveu. eu. riE. xtai utnu tn Eätamn und ?i&t vkkomm! y u u erneieii obo naneo iOiäi s fc Privat Klinik und lsxxnrn.rn A a m rv m e Dorr, . jf W. 3T;' Ä Süs öette Ü?AS. D s?6W I Kauft Tickets via die ia. ctft s viitE. jii ÄiBA)ifi ChicAiÄTSutft nach Chicago und dem Nordwesten. Mfahrt von Jndianspoli : 2vVm VnkLnft in Chicago ö 10Nm 1S40VM . 7L5V ö IbNm. . . . . . Monoa v ooVm Abfahrt von Chicago : ,VSBm Vnkuast in JadlS S 00Rm 8 353! , u 3 4SVm Monou Vee , m 10 40Vm Hrnch tzng Ns. 43 verläßt Alabamasir. Aard um 1 05 Am. Ticket.Osfike: Na. 2S Sud Illinois Str. I. V. Baldwin, DKltSt affigier Agent. TOAE BOCfTE! noiu cu sn nzens einer stt;. kmghia drrlassen bsabfichttg?, gehe? Sie z?L OÜ2stz DLU-OMSk. 56 T?kst Z?sM?sst SUaZs, 5lsapoli. ftsz die Fshprüfe ssd oSherek tZeLssg. VtsoVde SnZeLZZs:sU i LsOdsQänseru SS . S- r I . 5 . lfJtWW - DZ.t. ' . ULTiSztH ach allm Plätze m LZe? und NsrdveßmZ DU blttlttüt QlaU ; ! :i " sch , F0BXWAYNE TOLEIXi, DETiion ei im öZUiche, Otiu CiriliJttlxrl MMWMU yKlS-0hZRfÄsLZttZ. ldJ5fri RsZchlaß nd dellftäsd'z Sich. ' tzmsüyes '-'Li'He'kIksbakh Ouhu die t&i$t V?lsS?.Bsb w QmUa i 23. 3? W M?rA-?aTsgitt- usb Zsnd-Vgttt 2HI,,I JUH. S. Outth, vesttal liSMansztt, L H K b l k. .-Ve? sT!Set-Lgt f. ss.x?K o ' ,,',, ,, . . " ' ADOLPH JTÄHJV, - (Old rrvedom aad Blgbt.) Qsssentttchsr r??ia?, Gpcf poohßntn. UtpttUtitt . , h ; ' li 198 Mizsbeih ' z dUt.S,dNÄ nU CUä
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DeS Blutes Stimme.
H' V Roman dou Frltz Eckartstein. (Fortseuna.I Uttd ich Deine Schwester Königin," rief Tonka und schaute, schwärmerisch zu ihm empor, denn wo Du hingehst, da gehe auch ich hin!" Helle Gluth schlug durch Gerhards Wangen, hatte nicht das geliebte Mädchen unbewußt jenen Spruch aus der Bibel begonnen, Ux de8 Weibes innigste Ergebenheit für den Gatten bezeugt. Das Welb soll Vater und Mutter verlassen und dem Manne folgen." Wie ein Blitzstrahl das Dunkel einer Nacht jäh erhellt, um den fürchterlichen Abgründ zu zeigen, ohin der irrende Fuß den Wanderer getragen, so zuckte Ger hard vor der Erkenntniß zurück, die ihn plötzlich durchdrang. Er liebte Tonk über alles in der Welt aber nicht mit der reinen Geschmisterliebe, die kein Ge schlecht und keine Sinne kennt, sondern mit der Liebe des ManneS für das Weib, das er begehrt, das er besitzen will. Er riß sich von TonkaS zärtlichem Blick uns liebkosender Hand los und flüchtete in die Waldeinsamkeit. JH elender, ich Verabscheuenswürdiger," rief er in Verzweiflung und grub seine Nagel in die zuckende Brust. Welcher Dämon hat dieses Gefühl' in meine Brust gelegt, ich bin verflucht, ich liebe meine Schwester, meine holde, reine, .keusche Schwester! Ach, wie sie entsetzt sich von dem geliebte Bruder enden würde, wenn sie ahnte welche schreckliche Wonne ihn durchzuckt, rsenn sie ihre schönen Arme um ihn schlingt, ihre süßen Lippen auf die seinigen drückt. Der höchste Segen ist mir zum Fluch aemorden, ich liebe meine eigene Schwester, ich rase bei dem Gedanken, sie als Weib ernes Anderen zu setzen ,ch selbst kann retne Andere eben he füllt all' mem Denken und Sehnen aus ! Gott, mein Gott, wie konnte das geschehen? Bm ich ein Ungeheuer in der Schöpfung? Ich liebe nie nie ergene Mutter nicht, und begehr? meine eigene Schwester! Er blieb wie gelähmt auf dem moosigen Boden liegen, Gedanken der Selistoer nichtung tauchten in seinem Hirn auf, aber sein Stolz und seine Manneskraft siegten. Nein, roenn ich auch diese unseligen Gefühle für Tonka nicht vernichten kann, so kann und will und werdeich doch nie verrathen, was mich vor mir selbst mlt ttesjtcr Scham erfüllt. Nie soll sie ahnen, was uns trennen müßte und Alles, Alles kann ich ertragen, nur nicht sie zu verlieren, durch mich, durch Andere. Nein, kein Mann soll sie besitzen, Knner ist dle,es herrlichen Mad chens werth ihre Liebe zu mir gibt mir Gewähr, daß sie ledig bleibt, für mich lebt, wie ich für sie leben werde. Und wenn ur.S dann auch des Lebens höchste Güter verloren gehen,, wir können doch nicht ganz unglücklich werden!" Gerhard schwärmerisch?" frug Frau Leilah und sah ihm verwundert nach. Das ist das erste Mal, wo ich eine poetische Seite in ihm entdecke." Sie sah Lelio freundlich an, der wie fast immer still an lhrer 'ette sag. Ja, wenn es Helenens friedlicher Sohn wäre, der mit seinen treuen Augen mich so oft n den geliebten Abgeschiedenen erinnert ab der sanfte Knabe denkt wohl nie an herrschen und stolzes Königthum?" '.Verkenne mich nicht, liebe Tante, sagte kelio und erfaßte zu gleicher Zeit die Hände seiner Mutter und Tante. ,und wenn Du mich auch einen träume ' nfchen Poeten nennst, so wisse, daß auch ich einen mächtigen Trieb in mir fühle, zju schaffen, zu herrschen. Ja, ich ver sichere Dir, wenn ich an Gerhards Platz als Sohn und Erbe eine berühmten Mannes geboren wäre, nichts könnt mich von diefcm Platz vertreiben, ich würde des Vaters Schöpfung vergrößern, mit der fortschreitenden Zett selbst fort: schreiten, ich würde ein gütiger Berathet und Freund meiner Arbeiter werden, für ihr leibliches und geistiges Wohl sorgen, die höchste Besriedirzung nur im Gedeihen des Ganzen sinden, mit einem Wort, ein wahrer Vater keinen Arbeitern sein." .Lelio !' schrie Frau Leilah auf und . sah ihn mit unheimlicher Angst und EntzJcken in das zarte Gesicöt, welches durch ' die Erregung einen anderen Ausdruck angenommen hatte. .Knabe, wer gab Dir diese Worte ein? Hedwig führte Tonka, der ihr etwas mittheilen zu wollen bat, leise mit sich ; Frau Leilah, Helene und Lelio blieben allein. 3a," fuhr Leilah fort, und heftig: i Erregung hatte die sonst so apathische Frau ergriffen, so eben wie Du dort standest, sah Dich einst im Geiste mein Mann prophetisch an jenem Abend, als ich seine Braut wurde. Sieh," wandte sie sich an Helene, .als ich ihm sagte, Du liebest Franz, rief der Edle: .Wenn Franz sie mir als feine Braut zuführt, ich theile alleS mit ihm, er soll endlich seinen Ehrgeiz erfüllt sehen und mein Kompagnon werden." Helene sah plötzlich im Geiste Franz in den Salon zurückkehren, sein verzerrteS Lächeln, seme plötzliche Werbung er hatte gelauscht, das also war es gemesen, deshalb hatte er sie geheirathet! .Weiler, weiter", stieß sie hervor. '.Ich. ich selbst verhinderte diesen Entschluß," fuhr Leilah fort, und fester faßte sie des erfchüttertenJünglingS beide Hände, da Helene die seinige sinken ließ. .Ich sagte im, daher das nicht dürfe, nun da er ein Weib nehme, ich war so stolz auf ihn, ich wollte' Niemand so machtig sehen wie ihn, meinen edlen Herrn und Geliebten. Ich warnte ihn, denn Franz ist nicht so gütig und hat kein Herz für du Leiden der Sttedrizen das alles sagte ich ihm. und als er schwankte, da wagte ich ein Weiteres : iSo warte ab, ob Gott unseren Bund nicht segnet, ob Dir nicht selbst ein Sohn geboren wird, der Dein Ebenbild von Außen und Innen ist." Und das entschied. .Ja. Du hast Necht," rief mein geliebter Gatte, .und Gott wird uns einen Sohn, einen Nachfolger schenken, der wird wie ich e!n gütiger iüe rather und Freund feiner Arbeiter sein, für ihr leibliches und geistiges Wohl isrgen. die höchste Befriedisunz nur im
Gedeihen deS Ganzen sinden, mir einem Wort, ein wahrer Vater seiner Unteraedenen sein." Leilah drückte Lel,oS Hände. .Dieselben Worte, die Du, mein guter Knbe, eben so innig ausgesprechen hast." Eine bange Pause entstand, während welcher Leilah ihn mit den Blicken verschlang, als sahe sie ihn zum ersten Mal. .Wie Du ihm ähnlich bist," fuhr sie entzückt fort, .das ist sein sanster Blick, sein feiner Mund," sie streifte Franz, der in diesem Augenblick daS Gitterthor des Parks betrat und sich zu Tonka und Mrs. Bellair wandte, die in einem
Laubgang auf und nieder gingen, .und ' Veryaro tt oas oenvno meines Vaters .Helene schrie sie plötzlich auf, .damals. Du weißt, wenn Deine Behauptung keine Einbildung gewesen äre, wenn nun wirklich unsere Knaben vertauscht hätte!" Sie wies aus Frau Sybille, die von einer Spazierfahrt zurückkehrte und nun an Franzens Arm sich näherte, .die, die hat es gethan!" rief sie in höchstem Zorn und stürzte sich der verhaßten Frau mit erhobenem Arme entgegen. Helene, bleich sie der Tod, hielt sie auf, .Leilah, Mäßigung, ich bitte Dich 1 " Aber, Lelio sest an der Hand, trat sie der Schwiegermutter gegenüber: Jch frage Sie vor Gott und Ihrem Gewissen, ist Lelio mein Sohn?" Eine furchtbare Pause trat ein, Franz kZmpste sichtbar mit einem tieseren Gefühl, er hatte Leilah ja einst geliebt, und wie daS Weib seiner Jugendliebe nun im Zorneöraufch gleichsam verjüngt vor ihm stand, faßte ihn eine Art Neue, auch um seine treue Helene, die vernichtet sich kaum aufrecht hielt, auch um den Kna den, der wie ine lebende Mahnung vor ihm stand. Mit einem Worte konnte er fg viele Menschen beglücken, daS schreck liche Joch des verhaßten Brand abwersen, sie würden ihm Alle, Alle verzeihen sein guter Engel war ihm nie näher als in dieser Stunde da faßte Frau Sybille ihn scharf an der Schulter. Dort kommt Ihr Sohn," wandete sie ßch kalt und abweisend zu Leilah und. wies aus Gerhard, der eilig und erregt den Park betrat und. gefolgt von Tonka und MrS. Bellair, sich der Gruppe rasch näherte, ohne in seiner Aufregung zu merken, daß hier etwas Besonderes vorgefallen war. .Denkt nur," rief er schon von Weis tem, .soeben hat man Brand todt auf gefunden erschossen diesmal hat sein Fund besser getroffen," erwmdte sich an Mrs. Bellair, .vor einiger Zeit ist schon einmal der Versuch, ihn zu tödten, gemacht entlassene Arbeiter OelSner ist am Platz und leitet die Untersuchung." .Damals hat Papa Himmel und Erde in Bewegung gesetzt," fuhr Tonka fort, .es war unmöglich, den Thäter zu entdecken." Das gute Mädchen vergaß in diesem Augenblick, was ihr durch Brand gedroht und was sie soeben der neuen Freundin klagend anvertraut hatte. Franz sah MrS. Bellair fragend an, und in seinen Augen lag eine stumme Bitte. .Ja," sagte Hedwig nachdenklich, .bei solcher Gelegenheit ist eS stelS schwer, öen Thäter zu sinden, und oft auch nicht wünschenswert, da immer Unschuldige für die Sünden der Ihrigen büßen müssen. Leilah hatte Helenens leisen. Bitten nachgegeben und entfernte sich mit ihr, Lelio war trübe und nachdenklich geworden, .Franz triumphirte, Hedwig würde au5 Rücksicht auf feine Familie schwel gen, das hatte sie deutlich mit ihrer Bemerkung sagen wollen, und Brand war todt. Unwillkürlich sprach er diesen Gedanken laut auö Brand ist todt !" Leilah hörte es und wandte sich nach ihm zurück, .Ja," sagte sie feierlich. .Menscher können sterben, aber Gott lebt ewig." Vierzehntes Capitel. Es war Abend geworden, zum Nachtmahl hatte der Regierungsrath Oelsner sich eingefunden, auch Gerhard und Tonka waren mit MrS. Bellair hinaufgekommen, da Frau Leilah sich erschöpst zur Ruhe begeben hatte, der Arzt war bei ihr und brachte Tonka jetzt, hen erbetenen Bescheid. .Nein, mein liebeS Fraulein, eS ist kein Fieber vorhanden, nur etwas erhöhte Temperatur ich wünsche nur, daß die alte Gleich giltig keil nicht wiederkehrt." DaS Gespräch drehte sich um Brand, sein Leben und seinen Tod. Franz ließ OelSner reden, der, wie damals, entkassene Arbeiter im Verdacht hatte. Hedwig war allmaliz selbst überzeugt, daß dies der Fall sei feit sie die bedeu-, tende Stellung des DirectorS Franl begriffen hatte, ei Man, .der auf Mrt len im Umkreis geachtet und geehrt war, schien eS ihr selb unmöglich, daß er einer gewaltsamen Handlung fähig sei. Vielleicht war eS am Besten, wenn sie jden bewußten Brief ungelefen vernichtete, oder ihn dem Direktsr gab, uun war ja jede Aussicht so wie sa vorüber, von Brand etwas über Dr. Jarswiky zu erfahren. Als Alle zur Ruhe gingen, zog auch sie sich in ihr Zimmer zurück und, nahm das Schreiben aus dem Versteck heraus, Sie war unschlüssig da klopste es leise, Hedwig öffnete die Thür, Franz trat ein, er sah, daß sie das große, ihm schon bekannte Couvert noch nicht eröffnet hatt. .Ich wollte Sie bitten, mir den Brief zu überlassen, Frau Hdig." .Nachdem ich ihn gelesen vielleicht." .Nein, ehe Sie ihn gelesen habest, " seine Stimme würd drohend, seien Si vernünftig, ich werde Sie reich belohnen. Was wollen Sie thun, wir' sind allein, Sie ein schwaches Weib ich ein starker Mann Ihr Widerstand würd.icht lange dauern." Hedwig näherte sich blitzesschnell dem Fenster, dessen Flügel nur; angelehnt war, riß es auf und streckte den Arm mit dem Vrief hinaus. , .Drunten im Gar ten geht. Gerhard noch mitMegierunaSrath OelSner spazieren wenn Sie sich einen' Schritt nähern rufe ich und werfe den Brief hinab." Franz war wüthend. .Ich war fchonhalb entschlossen. Alle zu verbrennen. Ihr Benehmen' ändert meine Absicht, jetzt will ich den Inhalt kennen kernen," fuhr ' Hedwkg fort, .setzen Sie sich dort an die Thür,' b der ersten Annähern:, g führe iÄ meine Dro hunL aus." .Guten Aoend." rief sie
oen vetden Herren zu, die eden an ihrem Fenstkr vorüberschritten, .so spat noch auf?" .Wir rauchen noch eine letzte Cigarre," rief Gerhard zurück. Bleiben Sie hier inder Nähe, bitt, bat sie schmeichlerisch, .ich habe heute Abend etwas Gesxensterfurcht." Die Herren scherzten darüber und setzten sich auf eine nahe Bank, halb ihnen, halb Franz zugewandt, erbrach Hedwig den Brief und las ihn schnell, während Franz in ohnmächtigem Zorn an die Thür gefesselt stand, endlich schloß sie mit einem freundlichen .Gute Nacht" .in den Garten hinab das Fenster und
winkt Franz naher heran. j-Jch werde nichts k gegen ' Sie vornehmen, i seien Sie beruhigt, der Frieden Ihrer Familie ist mir mehr werth, al Sie vermuthen. -Brand Mr überdies ein Schurke, er hat der armen, Tonka bittere Qualen' bereitet, er wollte sie heirathen und drohte 'ihr,, falls sie sich weigere, Gerhard's Glück zu vernichten ich versprach Jhnen, daß Sie 'Kenntniß von dem Inhalt haben1 sollen ich werde Ihnen den Brief vorlesen.5 Sie ließ die ganze Breite deS Tisches zwischen sich und ihm und begann mit leiser Stimme: .Im Frühjahr erhielt ich , meine Ent UMM Fabrikanten Gerhard Ullnchich f hielt mich noch ern paar Tage im Ort auf, weil ich gewisse Schriften erwartete, die ich' nicht direkt empfangen durfte mein Vertrauter versteckte sie unter der, Brücke die über den klnen. Rheinarm führt, welcher daS Wehr begrenzt. Die Untersuchung dieser Brücke auf Schadhaftigkeit tatte mir eine doppelte Balkenlage , als einen, Versteck für Menschen und Dinge gezeigt. An einem Wintertage wollte ich wieder daraus hervorkommen, als der Wagen unfereS Herrn Ullrich heranrollte, an der Brücke hielt und die beiden Brüder, Herr Gerhard, i fen!. und Franz Ullrich auSstiegen, der Kutsche? ' fuhr auf Herrn Gerhard'S Befehl nach Hause. .Endlich sind wir allein, rief der alte Herr empört, .und ich frage Pich, ist eS wahr, waS mir dle Berkörn soeben mitgetheilt hat?" .Unsinn," entgegnete Franz, eS ist nur schade, daß ich zu spät erfuhr, sie habe Dich holen lassen, oder vielmehr daS sie gestorben ist, ehe ich eintraf. HelenenS Irrsinn ist auf. sie übergegangen, und sie hat sich schließlich eingebildet, daß es wirklich so ist. .Versuche nicht langer zu leugnen, schon in der äußeren Erscheinung unserer Söhne liegt die Bestätigung der Aussage der Todten, und Helene wurde durch Deine Schandthat zur Märtyrerin. Umsonst versuchtest Du, meinem Sohn ein liebender Vatcr. zu sein, Dein Dewissen' gab eS nicht "zu gestehe mir alleS und ich kann verzeihen, aber die WahrSeit, Franz, ich flehe Dich an. die Wahreit." .Wenn die tollen Reden eines Fieberkranken Dir. mehr gelten als mein Wort, so bedaure ich es ' Gerhard ist Dein, Lelio ist mein Sohn." .Du lügst, beim heiligen Gott, Du lügst," rief der alte Mann empört, und. er warf den Handschuh, den er abgestreift hatte, seinem Bruder vor die Füße. Fortan ist keine Freundschaft mehr zwischen unS, ich werfe Dir den FehdeHandschuh hin, ich setze mein Leben an die Entdeckung der Wahrheit." Er wollte gehen, Franz hielt ihn gewaltsam zurück. Bist Du wahnsinnig?" rief er wild, .nein, so wirst Du nicht von - mir ge Yen!" 1 Ein Ringen entstand, in Ausschrei, ein Sturz in's Wasser ob ein Unfall vorliegt oder ein' Mord ich konnte eS nicht unterscheiden. ' Herr Franz Ullrich weiß, daß ich Zeuge war und seines BruderS Anklage aehött habe er wird versuchen auch mich äuS der Welt schasftn ich erhebe hiermit Anklage gegen ihn auf Untersuchung wegen Vertauschung der Kinder, wegen MördeS gegen seinen Bruder, wegen Mordes gegen mich. Leo Brand. . Hedwig faltete den Brief wiedex zusammen. .In allen drei Fallen wird man Ihnen nichts beweisen können," saate sie ruhig, .es würde nur ein großer 'Skandal herdeigeführt, der Allen schaden und Niemand nützen würde. Hier ist ; der Brief!" Schon wollte sie ihm denselben reichen, tli sie im Couvert och ein Blatt Papier bemerkte. .Halt," si zog da doppelt gefaltete! Schreiben herau,? Hut ist noch eine Nachschrift wie scheint."' Halblaut las sie darin,' plötzlich brach sie mit einem Schrei zusammen. ,- Mein Gott,'wa haben Sie?" jrog Franz erschrocken und,. hob sie vom Boden aus Sie wehrte ihn ntfrtzt ah ' 'Mühren Sie mich nicht an Unmensch wissen Sie, was Si gethan haben? Sie haben meinen Bruder ermsrdej Brand war mein Bruders 5-1 .Ihr Bruder 7 Wie ist das möalich ? Und Sie könnten glauben, daß ich fernen Tod verschuldet habe Hedwig, ich schwöre Ihnen 5 Wie eine Rachegöttin, in' Unendliche achfend, stand sie vor lh, den Brief im Busen verbergend. Ihr Schwur? Mann, Bruder, Vater ohne Treu und Glauben a - gilt Ihr Schwur? Mein armer Bruder, den ich zeitleben such le und nur fand, um ihv zu verlieren ich konnte ihn uicht lieben, aber 'ich werde ihn rächen." i Franz sah, dak er rtsnn war, fäll erden Muth sinken ließ,' Hedwig hatte l ja eben zuvor selbst bestätigt, man hatte keine Beweise gegen ihn, e würde nur einen schrecklichen Skandal im Lande aeben r bot allem, Kommenden frech ßie Stirnumal jetzt; nach den rege aeWordenen Verdacht der Frauen in Todt fchseigen der 4Schi ufei)uit nu$: - mmm m XaI! jKh ''m aW' ' 'H yi Kivyiifc? . . Gt," erhob, fich und ging zur 4äc, ,15311 vte, aks Sie nicht lassen Ui777ich bedau Ihr Schicksat,s aber ix .1 7 .k.7!fe iuf hvuui ,x rer orocr rüg jc?i 9 ändern ür arten Sie noch ein paar Tage, Oeler ist dem Mörder ruf der Spur Sie rächen sich dann n kewem Unlchuldiaen." ' (vorrZeduna folgt.) Q. T. 'Orovn, Ndvokat, Janet OlochZtamtk 23.
Nas dem ttalteniscdenParlamerU.' Man schreibt aus Rom, vom 9. Juli:' Die Kammer hat in diesen Tagen wie alljährlich vor der Vertagung ihren Etat verhandelt und genehmigt. Obwohl die Sitzung geheim war, erfährt man doch noch nach und nach die Einzelnheiten der Verhandlung, die fo manches Jnteressanteund charakteristische bieten. Die .guten alten Zeiten" des italienischenz Parlamentarismus, wo, wie ein soebenveröffentlichtes Buch erzählt, vor dreißig, Jahren in Turin die Herren Abgeordne-! ten aus ein paar rothen Bänken saßen und zur Abstimmung den Cylindrhut ihres. Collegen FenariS benutzten, sind leider für immer, vorüber. Die Frage,, welche die jetzigen Herren Abgeordneten mehr wie eS scheint, als alle anderen in d r kürzlich abgehaltenen Sihung beschäftigte, war die der Schnucrbart der Amtsdiener der Kammer. Sollen diese Herren, die nicht Bediente im vollen Ginne des Wortes, sondern gewissermaßen Staatsbeamte sind, glattrasirt sein, oder können ste, wie 'alle anderen Menschen den Bart tragen ? Diese bedeutfame Frage wird von einigen Abgeordneten der äußersten Linken seit ein paar Jahren eonsequent bei jeder VerHandlung deö Etats der Kammet sorge legt und von der Kammer mit einem ent. schiedenen Nein" ebenso folgerichtig beantwortet. Am selben Tage verlautete, daß zehn dieset Amtsdiener demissiontrt hatten, aber das Gerücht wurde sofort und ent schieden in Abrede gestellt. Eine andere Frage, welche zu lebhaften Erörterungen Anlaß gab, war die Veröffentlichung der Werke Giordano Bruno's,von denen bis jetzt nur drei Bande, welche 36.000 Lire
kosten, erschienen sind. Da ein Manuskript Bruno's sich in Moskau besindet, wurde ein Photograph auf Staatskosten eigens dorthin geschickt, um das Werk zu photographiren und da die Reproduktion das erste Mal nicht gelang, wurde derfelbe Herr mit demselben Auftrage noch einmal hingeschickt. Ueber diese Verfchwendung der öffentlichen Gelder wurde in der geheimen Sitzung der Kammer viel und lebhaft gestritten und der Prasident versprach Abhilfe zu fchaffen. In einem weiteren Punkte waren die Abgeordneten ganz einig, nämlich darin, daß die ofsickellen parlamentarischen Berichte zu spät, d. b. 8 oder 10 Tage nach der betreffenden Sitzung erschienen und nicht immer genau das enthalten, was der eine oder der andere Nedner gesagt hat. Der letzte Umstand erklärt sich wohl daraus, daß die Herren Nedner und besonders die Minister und die Stenogramme zu viel corrigiren.- . Man kann es den Ehrenwerthen nicht verden, ken, daß, wenn sie etwas gesagt haben, was sie nicht verantworten können, sie das Bestreben haben, dasselbe nicht gleich weltbekannt werden zu lassen. Strikevewegung tn Deutschland. Aus Hamburg kommt die Meldung, daß der Ausstand der Bauhandwerker, der neun Wochen gedauert hat, mit der bedingungslosen Unterwerfung der Arbeiter geendet hat. 94 Gesellen waren ausständig, von denen 693 verheirathet sind. Unterstützungen empsingen 760 Maurer mit 449 Frauen und 1736. Kmdern. Die Arbeit ist zu den früheren Bedingungen wieder aufgenommen worden. Die" Bauhandwerker haben ihren Willen nicht durchzusetzen vermocht, sie haben nur schweren Schaden an ihrem Vermögen und ihrem Ansehen erlitten. Aehnliche Erfahrungen macht man heute an vielen Orten. Die Zeit, in welcher die Arbeiter den Unternehmern jedeForderullg stellen und auf ihrer Annahme bestehen durften, ist vorüber. Einerseits öaben die Verhältnisse auf dem Erwerbsma'kle eine ungünstige Wendung qenonimen. und audererieits hab?n sich die Aitikgeber vielfach so wirksam organilitt, daß sie jedem Versuche der Vergeweltigung durch die Arbeiter entgegenzutreten o mögen. Vor einigen Wochen warnte der Abgeordete Bebel in einer Versammlung vor leichtfertigen Ausständen und übermüthigen Boycotts. Diese Warnung wird neuerlich von dem leitenden Preßorgan der Socialdemokratie und von verschiedenen Abgeordnet ten dieser Partei in öffentlichen Versammlungen wiederholt. Es ist sehr bemerkenswerth.daßdaS Berl. Volksbl.", welches die Ansichten der socialistischen Parteileitung zum Ausdruck bringt, mit größtem Nachdruck hervorhebt, daß man um Lohnforderungen heute keinerlei Ausstände beginnen dürfe. Die größte Zurückhaltung sei geboten : Die wirthschaftlichen Verhaltnisse liegen äugen blicklich in den meisten Gewerben einer Lohnaufbesserung für die Arbeiter nicht mehr günstig. Die Zeit deS Aufschwunges derJndu strie scheint ihren Höhepunkt überschritten zu haben, die rücklausige Bewegung fängt an, sich bemerklich zu machen. Die Un ternehm rverbände zur Erzielung hölerer Preise können vielfach ihre veremKarten Preise nicht mehr durchhalten, fondern müssen sie heruntersetzen. Der Markt ist nicht mehr willig, die ihm gebctcne Waare ganz aufzunehmen. ,Ja, man spricht in sehr kundigen Geschäfts kreisen schon offen von dem Herannahen einer Krisis", eines Kraches" .'. . . Es muß, bis sich die Geschäftslage wieder verbessert, Ruhe eintreten. Es müssen sämmtliche Ausstandsgelüste unterdrückt werden. Im nächsten Jahre müssen die Arbeiter alle Ausstände zu vermeiden susuchen. Diese Zeit der Ruhe muß zur Vervollständigung der Organisation benutzt werden. Ein in der Nahe von Jackson, Mississippi, wohnender Farmer Namens Abernathy wurde dieser Tage auf Antrag seiner Frau gerichtlich in Bezug auf seinen Geisteszustand untersucht, aber als gesund freigelassen. Unmittelbar darauf ließ er sich Kopf und Gesicht vollständig glatt rasiren. färbte sich Kopf und Hände s knallroth und bewaffnete sich mit einer " r ' ! 1- ' ' . 1 ' , Ävoppeisunie, einem !nevviver uno riNlgen langen Messern. In diesem Aufzug machte er die ganze Gegend unsicher und fetzte überall die Bevölkerung, namentlich die Freuen und Kinder, m Schrecken. Eine Abtheilung von 50 Mann machte sich auf, um ihn einzufangen; sie traf; ihn in einem offenen Getreidefeld, sonnt; ihn aber erst nach hartnäckigem Wider-! Psnd überwältige
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Sinn le ein 5oxon,Vch lausen, tulaufen ft Ihe Eli 8 Un folgend, Peetle fit, be vionat Juni: Levig al 7b Pfd. auf,tnal U 00 w 100 Mb. 75 ftii 100 Pfl us tl 75c , 100 Psd 150 bi 500 Pfd. auf einmal 65c x,k M Pfd. 500 bi 2,000 Pfd. auf einmal 50c xer 100 Pfd. an spreche in mitncm RetaN 2 1 8 e p oi , ISO Incliana Aremie, tor. Fuhrleute ist i nicht gestattet, Kontra, ab. zuschließen. JZT CDsip-llctDiir FOUHTAIH Saloon n. iZilttardchall No. V2 Oft Washmgton Straße. John Weil ach er, Eiaenthümer. ozwlistische 0 u t der Arveiter'Halle. Neue Mitglieder werden m dm rege!mäßigen Versammlungen aufg!ommen. ZZonsiNkZsr Veitrng 20 Eents. Mitglied der Sektion können auch Mitglieder der Krankenkasse verden. Qni1G$ arbeitet fölicüi Caö an f Mi i? After: xU? im siperiene in tn nrDrn.raiion of dort UJ I I fl I I Thonsand tmllcfttion for natenU in iTrrn 1 1 thn Oa Handr! I 1 14 I I the LTnited btatefl td Foreifrn conn I j fj 1 I triM. tn, pablisherf k tn Scientin LVnVJ American continn to act as olicitort i 1 for patent, caTeata. trd-nark,copr-laaaBMl ribta. eto., for th United ßUtee, and to obum ptenti in Canada. England. Franoa, Oeraanjr, and all other coantriea. Tbeir ezperi nc i. uaeqaaled and tneir faciiitiea ar unaoa paseed. Drawinjr and padficationa prapared and fllad In the Patent Office on anortz notice. Terma vetr reasonable. No Charge for etaminatlon f modele r drawinga. Adrice br inail free. Patente obtained through Mann AOo.arenotloed in the SCIEXTIPIC AMEUlCAN.hioh baa the larareatpireulatlon and ia the moa inauential aewapaper f ita kind pabliahed in the world. Tb ad rantage ot auob. a aotict ererr pateaU an dem tan da. Thia targe and aplendidlr Illnstrated newapapef I, pnbliahed WKKKJLY at 3.00 a xear. and ia admitted to be the beat paper deroted to acienoe. nechanica, invenüona, engineering trorka, and other departmenta of Induetrial proa-reaa, pub liahed in any country. It oontaina the namea of all patenteea and title of etery inrention p&tented eaen week. Try it four montha for one dollar. Bold brall newdea1ra. If yon bare an inrention to patent write te Kann k Co., publisher of Soientüio Amarioaa, Bei Broadwajr. N.w York. Uaadbook afremt paUaU maUed frea, ADVERTISERS can learn the exact cost of any proposed line of ad ve tising in American papers hy addressmg Geo. P. Rowell & Co., Newapaper Adatrtising Buntcu, lO Sprue St, Kw York. -tOMtav Um ICftPaea Eine Theatervanik Meinen ird aus Hamburg. 30. Juni, gemeldet: In einer Parterrewohnung in der Steinftraße urde vorgestern Abend von Knaben und Mädchen die Oper .Der Freischütz aufgeführt. Im dritten Akt beim Sugelgießen bedienten sich Mar und Kaspar, um eine im Hintergründe einherschwebende Schrecksigur zu beleuchten, brennenden Sprits. Der BeHalter siel m, worauf die brennende Flüssigkeit über den Fußboden lief und eine der Coulissen in Brand setzte, sodurch das Kunstmerk moderner Malerei vernichtet wurde. Das Feuer wurde von dem Fürsten Ottokar gelöscht,wobei derselbe leichte Brandmunden an den Händen erlitt. KaSpar und Mar roaren vor Schrecken zum Fenster hinausge fprungen. Auch das Publikum halte den .Zuschauerraum schnell verlassen. Glücklicherweise war der kleine Unfall ohne ernstliche Folgen verlaufen. Dr . Dailv NewS zn folge ist in der Nachbarschaft von Beirut eine interessante Entdeckung gemacht worden. In einem Dorfe zwischen Bei ,rut und Damaskus wurde in einer na, türlichen Hohle eine aus Gold und Sil der gefertigte und mit Edelsteinen v.r, tiert Bettstelle vorgefunden. Eine In, schrift darauf in englischer Sprache besagt, daß sie der Königin Eleonor von England gehörte. Die Bettstelle, müß dort der Sicherheit halber verborgen worden sein, als Eduard I. 1272 den Orient verlieg. Die türkische Negierung hat die kostbare Bettstelle in Besitz ge. nommen. Wi man dem ,N e u e n Wiener t Tagblatt" mittheilt, ereignete sich in diesen Tagen af der Bahnstreck der lttjazan-Moskauer Eisenbahn am hellen Tage folgender Vorfall: Als ge gen Mittag.ein Kurierzug von der Sta tion Woduminerolne nach Moskau ab ging, sprangen bei der Zmischenstatrbn Tichorecka plötzlich fünf bewaffnete Räu. ber auf das Trittbrett ine Waggons erster Klaffe welchen sie sofort zertrüm mertm und m dessen Inneres sie einzn dringen versuchten. Trotz der heftigen Gegenwehr seitens deS herbelgeeilten Bahnpersonals, sowie eines Theiles der Passagiere, gelang es doch den Strolchen nack Abgabe mehrerer auf einander folgenden Revolverfchüsse, die Schaffner und die zu Hilfe geeilten Passagiere zurückzuftoßen, und die KupeeS erster Klasse vollständig auszuplündern. Was sie nicht mitnehmen konnten, wurde unbarm 'r"f e. '" .' i wj -' r ?erz,g durqs Waggonfenjter htnauSge schleudert, durch welches die bewaffnetes rWMT spater denfaus eotramea,
egelmäßigt Geschäfts BnscMnwng kea lweitm Sonntaa in tat a
W.,vle lumm unvvttmstt Route st, West, Nord, Süd.' Vsn,ul Ziiogo mkt den fewVen Parlor, Lehvftöhlk. Nv SpeUevasen, mit Dampf geheizt und mit QUU trzität beleuchtet. Die . M E - nbahu zöge in ber Welt. Die vorzügliche reschaffeuhtit der Gelse und der Mazchivekie geftatteu dle xtyU Schntlligkelt 6c gröUer Sickerht. Die ewz'Le Linie, welche ihr, Vsssaglerk aS dem Grand Tentral epot iu Rev Vort brinat und ihneu dadurch zwei Stsudeu Zeit spart. Die mnfatzrt in yteaga erotSgucht eiuen UebeibUck über den Mchigau rver Bonledard und dle schönsten Straße dn Stadt. Die Zvge lausen u de Eeutrar Bayahss den Cin einna ti, die NLion.Dtds! den C levelan d, Butfalo und Nld any, ferner S l g o u i I, Peseta. Dle Office in Sndlanapo!i besiubft sich in No. 1 Oft Washmgton Straße, No. 133 Süd JllmoiS Strabe, und Im Union Bahabrf, da Tickets ach alle Theilen tn Wer. Staaten, Canada und Mexiko zu den nledrigstm Asten z bckomiRkN stad, und alle gewünschte Antkunst ertheut wird. Oscar Q. Murrajr, erkthrödlktttok. B. B Martin, en. Dass. Agent. U. M, Bronson, Httj? Gt. Paff. Agwt, Indianapolis. Ind. ciWMMk.liLclZM)aW Die beüe Linie zwischen(AueluQst!, vüzton, ll'olsäo, vstrol, die Seen und Can&cU. Indianapolis, Bt Lonls, Chicago, MUwaukee, Peoria, Blöomlngtca Keokuk, dem Weßen und NordweSen. Schlsfwssm k ZlachtzZgen und LeHsstuHl. vagen in Tagügen, ziZche Einetnnati nd obigen Städte. Tickets zn de, kaufen tn alln Office tu da Ver. Staaten., Canada und Weriks. E7 RAHen Jaformatro bei S. H. Hhland, Senl. Agt Toledo, O. S. R.VleCord,SeAl.?Zt3d'pls. -H.S.Mei. Nor. Pal.Lgt., Detroit, ich. 3. vaftable D. P. Teleto, Ohto. ' Q. H. Whtttlesch, C. P.A.,' Datzto, Obta. v. L. Higaiu, S. V. Chattanoogo, Ten. 3. S. Masou, City Paff. Tgt CmktsAati, 0. 3. P. Elongb, . V. V.. CiutjnnanO. . D. Woodsord, Vlee Präs. n. venl' Oar. . O. McConaick. G. P. Sc . H. me SMöö rt Zilöiam CöbNWS 5 mtftthll S tut - . NufeMgurzg oen NecZvuugm. VrlekWen, yrelölisteo. Quitmügell, vintriMWM, Nitgliederkarteu, lZrogüreu. CouöuMööM '! '
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