Indiana Tribüne, Volume 13, Number 310, Indianapolis, Marion County, 28 July 1890 — Page 3

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mn gutes mm sük dle Heißen Sommertage.

. Um den Clgflösse der-ieißm SDittmnti kesser idrrstehka ,u können, ist e rc großer LiZt cdttqkktt, daß alle Örqa ne des mensch lien ASrxerß ksund sind u. bis ihnen Von der Natur tcu fit sckriebrnen Vunktisnea richtig dcrseien sönnen. AIS kkneö der wich tigsten Organe kann Ohne fttorifrl hrr Magen angesehen werde: wenn dieser MciEfecU sea nicht gehSrig ,erdaut tritt Verstopfung ei, statt riecht nangenebm aus dem Munde und leidet n HSuflzen opfschmer,m. Bei einer VernachlWgunq derartiger SrankheitSerschemuageu stelle sich BlutkrankheKen ein, auch Nieren und Leberleide sind eine HZnsige Folge. Vesondert Zhrend deß Hochsommer ist ti o Kroßer Wichtigkeit ei gute Mittel gegen die be erwähnten Leiden zur Hand zu baden, den nur ein Hksunder Aörrer ist widerstand fähiz gegen die schlechten Einflüsse der heiße Witterung.. Ein emxfehlungSwtttheS Miuel ist - .Dr. August König' , Hamburger Tropfen. o Diese Tropfen find die kesteSommmnedln, den sie befördern die Verdauung, rekniaen da Blut und beleben die ffunküone der Leber und Nieren. Dr. August König' Hamburger Tropfen babensichin kiele Tausenden o Familien lewZbrt und sind deßwegen ein allgemein belieb- , te Mittel, welche sich mit jedem Jahre neue tzreunde erwirbt. Wer die Tropfen nur einmal gebraucht hat, ijl ron deren Wirksamkeit öder euqt und wird dieselben, wen nithig, auch wieder gebrauche und seinen Freunden aus wärmste empfehlen. prell 50 Gents; in tUra Apotheke inHaien. mCHARLIS A.V0GELCR CO.. Balllmtrt. C4L n Schwache Manner, selche ihre dsUeNaNneSkrast nndSlasttzUzti, QtlRtl wieder ju rkanqea öoschen, sollte lcht ttxlamtn, den Jugendfreund" u lesen. Da? mit vielen Srakkeazkjchlchtea erläuterte, reichlich auS,kgsttet Werk gibt Aufschlug üb in neue Heilversakiren, wodurch Taulende innerhalb kSr, ttkier Zeit ohne Veralsstöru, von elcklecktl, kranktxiten und den Solge der Jugenb. I Ve ,oll,iavg vkryerilkUk urvea. tstxu ensahren ebenso einfach all billig. Jeder sein eigener d ach erflk,elt und srane ,Ngeschickt , Ux uii. iiaiiifni Kiamv unv'rvrermmt z?rtVr gwnili pi9Btnf.rqr A WeZl 11. Ltr Ke ork, 1 .4. fi; 'J 5 VMi r,- !. X. I w" Ms0e8e g?ftC Kauft TickUS via die liomsviiicM IWAWOTl "Cmicäso SW w- m nach Chicago und dem Nordwesten. rbfahrt von Jndianapoli : N SvVm Ankunstn Chicago 5 IvNm 40Vm w SSVm K liNm m K Mono s lXVm Abfahrt von Chicago : -KböVm Ankunft !2 Jud'plS s oyNm kS8SN m m S45VM MonouAce.... 0 w 4l)Vm grachtzug Ns. 4S verläßt Alabamsstr. Aard VM?0S Am. , Tlcket,Okfi : Na. 2S Süd Illinois Str. I. D, Bai dwin, TistrlZt Passagier Agent. wMie ZkQL. LK die GltU nsch irgend eiuer Stich. KrrtL lK? h? dnlaffnr beadsichttgeu, gehe? S pQsZriSet.0M. vß. 8 Dß Z?lSiT5Lss Ssjs. FAdtanapsliS, tii e,ft2 lÄe ßa5t$)ielfe nb ähsres DU lheiZustt. SessTdere Hufrneiliatakel ?tt. flöoi.-ßdttfitn a . OmiQtatiUt agtssll. rwsdfshiTickNZ ach alle Plätzen m We?i und Rordtsepen l Qlt bkßtteüs Liuisch ros? WAYins, TOLEDO, DETBOn 1 ftlcs Lptch Cittte tNR2I, YkUp'vü!ltftSNZ. tzAUMssH aschlnß d dollstZvdZz Sich. ZNk 2:2 v geoyv QZadash Oshn dte buieöuß, Paffagitt-Büh w Qnika l zz. X.sS, ZötSrM.yuFasw ab fiattb-Cattl ,2iiom1U 3 3 13 lO" I ih,.0ttttuZ Vcktt-Nknaztt. T.hL,l,r. a?s5.. b TiSet.Ugt e.LZ. S u AU OliP FRE Y f Old rreodom and Klght.) Seffentttcher lotar, GvtttU Ponden uMeverskyer. No. 186 Wzabeth Str., tGVSMk,ttlÄHtt,,'L ,l ?

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Blutes Stimme. Staun den FriK Eckartstein. (FortsesunD .Wer venn, wi)tn Sie e5 vielleicht, Sie machen mich neugierig?" .Neugier ist eine schlechte AngewoHnheit, jchöne Frau ich lasse mir wohl allerhand Oa diVs erzählen, aber ich selbst spreche nur mit Thatsachen nur so viel, Sie kennen den Zukünftigen, sehr gut." Vrand!" Frau Tina schrie eS fast hinaus, sein leises Sst" , warnte sie aber sie hatte standen -und war entfetzt. Welche Macht war' diesem Menschen gegeben, in jener Familie alle? zu erreichen. Das ging nicht mit natür lichen Dingen zu, Tonka's Abneigung gegen ihn war allbekannt und er , sprach mit einer Sicherheit Wie, wenn sie die Eifersüchtige spielte, vielleicht erfuhr sie fo etwas Und mir schworen Sie Liebe?" sie wandte, sich zürnend ab und riß die Rosen vom Busen. Er lachte, seine Eitelkeit war befriedigt. Reißen Sie sich nicht an den Dornen, meine schone Freundin j und merken Sie sich, man liebt nicht . immer die Person die man heirathet das sollten Ste doch aus Erfahrung wlssen", fügte er mit beißender Ironie hmzu. ( - Gerdes hatte die letzte Bemerkung ge hört und jenes aschfarbene Lächeln von vorhin glitt wieder über 'sein xlumpeS Gesicht eS hatte znr Folge, daß seine Frau sich rasch hinter das iBnffet begab und sich fragte: Was hat mein Marm nur, sein Lücheln ist fürchterlich, ich wollte lieber, er brummte wie früher." Es lag wie Blei in der Luft und auf dem Herzen der schönen Wirthin, sie suhlte sich plötzlich zwischen diesen beiden Männern sehr unglücklich und zum ersten Male keimte der Gedanke aus, ihren Mann zu verlassen, da5 Kasino abzus treten und fern ab von hier eine andere Pachtung zn übernehmen. Sie hatte Furcht vor Beiden ! Einige Tage später ließ Brand sich bet Franz Ullrich melden. Die beiden Minner kamen taglich zusammen, eö herrschte eine kalte Höflichkeit zwischen ihnen, !e zwischen zwei Leuten, die geschäftlich mit einander verkehren müssen. Bei Franz durste Iciemand emtreten,,ohne durch den an c c :; r' Vureauoiener gemezoer zu sein, es waren auch oster andere Unterbeamte zugegen. und nie war ein Wort privater Natur ge wechselt worden. An dieiem Morgen C ik (1 ' i i 1 rt , nun, ai5 oer wiener Arano meldtte, war Franz allein. Ein unabänderliches Eintreten" erfolgte, Brand kam naher. Darf ich Sie um eine Prioat-Unter-redung bitten, Herr College?" Es war das erste Mal, daß er sich diese vertrauliche Benennung erlaubte, Franz sah hastig, empört aus und eine schreck liche Ahnung stieg in ihm auf. In schwarzer Salonkleidung, den Chapeau claque unter dem Arm, in derselben ironischen demüthigen Haltung stand Brand vor ihm wie einst an jenem Tage. Er sah dem hin abseilenden Diener nach, und als sie allein waren, trat er mit tiefer Verbeugung näher: Herr Direktor Ullnch, ich oave die Ehre, Sie um W Hand Ihres Mündels und Nichte, Fräulern Antonia Ullrich zu bitten!" Ein seltsamer Zufall hatte einige Augenblicke zuvor einen Brief von WeißLenhardt gebracht, doch ehe Franz Zeit gesunden, ihn zu lesen, war Brand gemeldet. Er hatte ihn aber imwkschen eröffnet, und ehe er auf Brand S Werbung eine Antwort gab, beschloßer. Einsicht von dessen Inhalt zn nehmen. Lassen Sie mir einen Augenblick Zeit, mich von meinem Erstaunen zu erholen" erzog den Brief aus dem Couvert, durchflog .ihn, legte ihn gleichgiltig bei veite, öffnete, um jeden Argwohn Brand'S zu vermeiden, noch ein paar andere Geschäftsbriefe und sah sie zerstreut durch, dann kam er aus seine Antwort zurück. Wnrn Sie von meiner Nichte angenommen werden, so habe ich nichts Vage gen zu erwidern." Sie werden auch OelZner's Zustimmung erlangen?" .Ich hoffe, es wird nicht unmöglich sein." Brand dankte und empfahl sich er hatte erreicht, was er wollte k, und dennoch war er tief unzufrieden, er war auf hartnäckigen Widerstand gesaßt gewejen, und nun schien alles ohne jeden Kampf zu verlausen allerdings bedingte Franz die Zustimmung seiner Nichte, aber Brand wußte wohl, daß Tonka , durch ihre Schwesterliebe, ire Furcht , für Gerhard'S Glück, zu aemmnen war. . Er hatte - ihr zwar versprochen, das Trauerjahr abznwarteu, durch Kurt von Waldan's vermeintliche Werbung, aber beschleunigte er die scinige. Mißmuthig kehrte er an seine Arbeit zurück. Einige Tage später mußte Franz, wie er angab, wegen einer geschäftlichen Angelegenheit nach Berlin reisen, in Wahr heit' aber war nur Weiß - Lenhardr's Brief die Ursache, er hatte geschrieben: Wir sind im Besitz des betreffenden Papiues." Zwischen Hedwig und Doktor JarowSkn ar seit jenem Abend kein weiteres Wort gefallen aber Hedwig horte von den anderen Wärterinnen spöttische und anzügliche Bemerkungen über ihren späten Besuch sie war also gesehen worden und vermuthete, was nun folgen würde. Sie rief rasch Anna herbei, die sich wieder für ihren Posten meldete, ehe Hedwig's Kündigung erfolgte. Fast zwei 'Monate warm indessen vergangen: Hedwig ging in de Prztes Sprechstunde und theilte ihm mit, daß sie Brand aussuchen wolle, um' womöglich von ihm etwas über seine Familie zu erfahren. Dr.Jarowsky hielt es zwar für unmöa?i r c ' ' t c'.t tlly, oa ycowlg oer oeyauplrlr, lyre Ahnnng werde sich erfüllen, stimmte er ihr bei, und hat sie zu gleicher. Zeit, den bewußten Brief an Brand gelegentlich zurückzustellen und ihn zu ersuchen, jede weitere Eorrespondenz zu unterlassen, da er in seiner Stellung Vorsichtig sein müsse. " Zum Abschied zog er sie zärtlich an sich nd küßte ihren Neinen Mund. ' '

Mögest Du Gewißheit sinben mein liebes Herz, daß wir uns mehr sein dürfen als Geschwister." Sie lächelte zwar, aber eS war ein trübes Lächeln. Anna war zuerst kurz und kalt gegen fletsch on in der ersten Stunde hatte sie jene Verdächtigungen über Hedwig und

den Arzt erfahren, und da un Privatzimmer kein Mann als Patient gewesen ar, glaubte sie jetzt HedrvigS Intrigue zu durchschauen. Aber was ging es sie i an? Hedwig hielt ihr Versprechen und' lohnte ihr den Dienst reichlich schließ k t 1 . 4 f . tfi . r . 110) yaile ne ia nur oeicyrooren, van es sich um eine LiebeSgeschlchte handle wer der Held derselben war, konnte ihr gleich qiltig sein. Sie trennten sich in gutem Einvernehmen. Abends bei Weiß-Lenhardt stellte dieser dem Director Fran Ullrich die kleine Hedwig vor, Dank deren Geschicklichkeit das Schreiben Brands ausgefunden war. Er wollte dasselbe an sich nehmen, aber Hedwig verweigerte eS. " " ' .Herr Directory ich habe eine Bitte an Sie eS liegt in meinem besondere In teresse, diesen Brand kennen zu lernen, jedoch möchte ich, daß dies aus zufällige Art geschieht ; können Sie mir nicht eine Stellung in Ihrem Hause geben, so daß eine Bekanntschaft sich auf natürliche Weise macht?" .Unsere Wünsche begegnen sich ? Franz unterdrückte seinen geheimen Aerner über diese . unvorhergesehene Wenbung der Dinge, eine Spionin im Hause ?aßte ihm nicht, wenn sie .nicht für eine eigenen Zwecke thätig war, so bechloß er gleich die Spitze abzubrechen .ich werde Ihnen später sagen, wie wir eö machen werden, jetzt bitte ich um den Brief." ' .Dieser Brief ist mir anvertraut, ich. sinn ihn nicht aus den Händen geben oder nur in Brands Hände zurück. Letz tereS erde ich nicht thun, ich halte ihn nach allem, was ich von ihm weiß, für einen schlechten Menschen,' so mag er denn glauben, sein Brief sei sicher bei seinem Freund, er könnte ihn sonst einem Andern anvertrauen, der ihn weniger sorgfältig hüten würde wie ich." Aier wenn Brand sterben sollte, aS wollen Sie dann danit machen?" Alsdann werde ich ihn erbrechen und lesen, und was ich weiter thun werde, hängt davon ab, was mein Gewissen mir befehlen wird." - Franz war außer sich, so nahe am Z ri sollte er auf unerwartete Hindernisse liessen! Mit Gewalt war hier mchtS auszurichten, jetzt war eS ihm wenigstens ein Trost, daß sie in seiner Nähe weilen trollte, daß dies gefährliche Schriftstück in seinem eigenen Haufe verborgen blieb, vielleicht ließ sie sich mit der Zeit überreden, sie war ja nur ein Weib , und ge tviß durch Bestechung und Schmeicheleien zu gewinnen. .Was sagen Sie dazu?" wandte Franz, sich zu einem Lächeln zwingend, n Herrn Weiß-Lenhardt, dem die ganze Sache höchst fatal schien, .dadurch wird eigentlich alles illusorisch ich habe gar nichts erreicht." .Lassen Sie doch wenigstens in Ihrer Gegenwart den Herrn Einsicht nehmen, Frau Hedwig." Hedwig blieb fest. .Nein, alles was ich thun kann ist, zu versprechen, daß ich diesen Brief niemals an feine Adresse, den Staatsanwalt, absenden erde, ohne daß Sie, Herr Director, moor seinen Inhalt erfahren ich denke, da? dürfte Ihnen genügen." Franz gab sich anscheinend zufrieden ?r würde, falls Brand Zürbe, schon Mittel ' und Wege finden, diesen Brief m vernichten, beruhigte er sich, besonderL wenn diese kleine Person m seinem Hause war. -. Gut denn und welche Stellung glauben Sie ausfüllen zu können?" .Vielleicht als Gesellschafterin oder als englische Lehrerin." .Frau Hedwig ist eine hochgebildete Dame," sügte Herr Weiß-Lenhardt nicht ohne Stolz hinzu. .Als englische Lehrerin beiden jungen T'amen ja, das wird das Beste fein halten Sie sich also bereit, in einigen agm zu folgen, ich kehre schon heute in meine Heimath zurück." Sie sprachen noch über einige Details öer Reise und dann verabschiedete Franz sich, äußerlich hochmütbig wie immer, doch konnte er dem Chef des Bureaus, der ihm das Geleit gab, den Vorwurs nicht ersparen, daß eS fo sonderbar sei, sich von der Laune seiner Bediensteten ibhängig zu machen. .ES ist das erste Mal," versicherte Herr Weiß-Lenhardt verdrießlich, .und kS ist mir selbst sehr unangenehm aber Frau Hedwig, die auS besonderen Grün len dieten Beruf ergriffen hat,' kann ich uicht wie eine gewöhnliche Bedienstete" 1 T . t n r 1. i li j deyanleln, wte jouic ic? ne aurz zwmz aen? Höchstens könnte ich sie'entlasseu . r r . t und vamll jcyaoe rcy mir meyr w,e lyr. Im Uebrigen sönnen Sie sich auf ihr Wort verlassen, jener Brief m gut bewahrt." 3. : - Das war alles, womit Franz sich tröstcn mußte, doch machte Herr Weiß-Len-kardt, .als sie allein waren, Hedwig schwere. Vorwürfe., l Hedwig ließ ihn ruhig ausreden, dann erwiderte sie: .Nun, fo will ich Ihnen meine Gründe sagen. Brand hat den Lrief schrieben, danit er nach feinern Tod sogleich an seine Adresse gelange, also ein Racheakt. An wem? Au demjenigen, dem so viel daran liegt ihn tu krhalten, das ist doch klar, nun hieße Zluslieferung desselben aber nichts andel rs. als das Todesurtheil Brands unterschreiben, und ich denke, etwa ist doch. jelb,t das schlechteste Zvcenlqenlepen rvetth." i '; Damit war die Sache abgethan, wen &m Wein-Lenbard auch meinte,, daß k:cne zu weit gehen, ein Mann in solcher. . rrn ' i er . tirr. k.uung, wie oer trrrror ranz mm iich, begehe keinen ewalkart er woll'e nur einen verdächtigen Mensche ergründen. ' k! ; Hedwig berief sich auf ihr Voraesühl ihre Ahnungen, und lachend .strich Herr LeUbaNt die Segel. . Ja, wenn Sie mit mit GesühlSsachen kommen, da halte ich allerdings nicht Stand das ist, eine Geaend. die mir fremd ist, und wohin 'ch Ihnen nicht folgen kann, diesmal aber ist nur Zhce Pyan!a,re tqx unangenehm im Wege gewesen-nun vielleicht geben Sie dem Herrn Director ! den iries. nachdem Sie Brand kennen de lernt haben stecft hinter dieser Cavrice

wieder einmal des fchr?ckliche Baby mir den blonden Locken, Ihr verlorener Bruder?" spottete er ein wenig pikirt.

3 entgegnete Hedwig, so tief, bewegt, daß Lenhardt kein Wort weiter sagen mochte. Einige Taae später standen Tonka und Melanie auf der Veranda, um die neue englische Lehrerin zu empsangen, die der gütige Oheim und Vater ihnen angekünpigt hatte. .Um Eure Einsamkeit ein wenig zu erleichtern, habe ich Euch eine charmante kleine Amerikanerin engaairt verliebt.' Euch nur nicht in die hübsche Fee",' hatte. kr neckend zu Gerhard und Waldau hm' zugefügt, .sie ist wirklich ein bildhübsches Frauchen." V rrr- r 'tl QT et M T Cm.I Ji 9ep llcr Ppa , iug x-icißiuc Aeugleng. , . , . " Franz stutzte, .za, den Namen ver ttß ich wirklich", er hatte ihn ja noch le gewußt, .aber dm wdea wir ja zemg genug ersayren.' Am anderen Tag schon meldete MrS. Bellair ihre Ankunft, man schickte ihr den Wagen aus -die Station, und ein freundlicher Empfang seitens ihrer fünf- j tigen Schülerinnen wurde Hedwig zu Theil. Später , unternahmen sie einen j größeren Spaziergang, plötzlich erblaßte r c . f.. 1 i . ' yeowtg uno , jay neu lynen enrgegenkommenden Herrn mit Beängstigung an. Der Herr, grüßte , sehr höflich', aber anch Tonka' war' verstimmt. .DaS ist der Director Bland" erklärte Melanie auf MrS. BellairS fragenden Blick. .Er ist uns allen nicht sympathisch welchen Eindruck macht er auf Sie, MrS. Bellair?" , , Hedwig meinte ausweichend, sie habe, ihn nicht genau angesehen. Im Herzen aber brütete ihr eine dumpfe Angst und sie fragte sich unausbörlich: .Was ist mir denn geschehen, daß schon sein Anblick mich mit Entsetzen erfüllt. Di3 ist mein Todfeind und durch ihn wird zmir das größte Leid meines Lebens gefchehen," ihr Gedanke flog zu Dr. Jarowsku zurück, , ich begreift, daß Nikito diesem unangenehmen Menschen nicht gut zu sein vermochte und dnch, trotz dieses t schrecklichen Vorgefühls empsinde ich keinen Haß, nur eine unsag liche Angst für das Kommende ich weiß, er wird daS Räthsel, über meines BruderS Abkunft lösen, aber zu tiessteu Leid." Erschossen. Und Hedwigs Vorgefühl erfüllte sich, rascher und anders, wie sie gedacht. Sie weilte schon länger als einen Monat in der Ullrtch'schen,Villa,ohne daß sich Gclegenheit geboten hätte, Brand kennen zu lernen ; da er nicht im Hause verkehrte, war ein Begegnen nicht so leicht, wie sie zuerst angenommen und sie beschloß schon, den Zusall herbeizuführen, als eine Katastrophe die Begegnung unnöthig machte. Der Directer Franz behandelte Hedwig mit ausgesuchter Höflichkeit, er wollte ihre Freundschaft gewinnen, sie seinen Wünschen geneigt machen. Zuerst hatte er daran gedacht, ob sie nicht auf andere Weise zu gewinnen wäre, er war noch immer ein sehr schöner Mann und feine Don Juan-Bder zuckte bei Gelegenheit noch empor aber an dem sittlichen Ernst der kleinen Hedwig prallte sein erster Versuch ab, und er war klug genug, keinen zweiten zu wagen, um sie nicht ganz zu verlieren. Hedwig war bald der Liebling im Hause, ihre vielseitige Bildung und liebreizendes Wesen, ihr stilles Helfen bei allen Vorkommnissen und Krankheiten des täglichen Lebens machte sie Allen werth. Jeder suchte sie aus und fühlte sidj glücklich in ihrer Nähe, sogar Frau Leilah trat ein wenig auS ihrer Gleichgültikeit heraus und hörte zu, wenn Hedwlg so niedlich plauderte. Hedwig galt für eine Wittwe, und daS machte sie ihr näherstehend. Sie fragte sie nach ihrem Leben, ihrem ehelichen Verhältniß, ihr schien eS undenkbar, daß man nach dem Verlust des Gatten wieder heiter und zufrieden werden könnte, sie hatte einst ge hört, daß die indischen Wittwen sich mit ihren Gatten verbrenne, und das schien ihr das Schönste, das Nichtigste, .da ist alles Leid sogleich beendet, seufzte sie in ihrer sanften, klagenden. Weise, nun verbrennt man langsam am eigenen Feuer und das ist viel schmerzhafter." . Gerhard, der früher für die zahlreichen Lehrer und Lehrerinnen deS HaujeS hochmüthigeS Nichtbeachten gehabt hatte, war -in seiner Weise auch der kleinen Amerikanerin zugethan. Amerika besaß für ihn eine große Anziehungskraft. Dies Land der Freiheit mit einen uner.meßlichen Urwäldern und brachliegenden Landstrecken forderte ihn förmlich heraus, und an, einem Spätnachmittage, w$ MrS. Bellair, Lelio, Tonka, Gerhard und Frau Leilah fanmt Helene im Garten zusammensaßen äußerte er begeistert r Menn iH nicht hier als der Herrscher eines tüchtigen Arbeitervolkes geboren wSre so ginge ich nach Amerika und gründete mir dort ein Reich ; daS müßte herrlich fein, der Besitzer eineS felbstgegründeten Reiches tx werden, ein freier und gerechter Rlchtex meinem Volke, geehrt und gefürchtet! 1 gleicher Zeit ein mächtiger Herr und König." ' u (ftottutang folgt) Noch i tSmarek-Zttteryie. Fürst Bismarck , hat. jetzt endlich auch einen deutschen Interviewer bei sich vor gelassen. ES war Herr Rittershaus vom rr :t...r.. i i Cv..Mr kiMiviiuiuutlUiCll '.Üimuj.j juuiuu. Bismarck sagte über die deutsche Presse: Unserer Presse im Ganzen: fehlt die Ueberieuauna: Mutb bat eiaentlick nur die socialistische Presse. , Sie begreifen, daß ich jetzt von der Presse nur noch mit iromscher Geringschätzung srede'. Von all' den Blättern, die icd stükte. ist noch keins zu mir gekommen. Niemand hat sich bei mir sehen lassen, . Niemand eme Unterredung bei mir nachgesucht Ueber den neuen Minister Miquel äukerte sich der Er-KanUer: ".Derit ein . sehr bedeutender Mann. - - ES wird sehr schwer sein. Viele unter einen ftat tu bnnaen. Aber, enn Einer die l beilweise Bersckmeltuna der Narteien fertigbringt, so ist eS Miquel! Bennigsen ist vielleicht ein noch größerer .Staatsmann, aber Miquel ist der bessere , jk m m :, '' zcevner nun, vleuelcht 1 t oas eoen rein Glück." " "J-,-. t: Zum deutsch englischen Wammen.

vemerkte der eyemaltge ?retcys tanzler: .Ich Kätte das deutsch - englische Abkomtuen so nicht geschloffen. Mußte man Helgoland durchaus besitzen es war der Wille des Kaisers so war es meiner Meinung nach wohlfeiler zu bekomrnen. Im Falle eines Krieges könnte uns Helgoland, wenn es nicht ganz stark befestigt wird, sogar gefährlich werden. Z 870 war Helgoland neutral. Ist es im nächsten Kriege deutsch, so könnten die Franzosen es zu einem bedrohlichen An grissspunkte machen. Die Insel wird also außerordentlicher Befestigungen bedürfen." Ueber angeblich geheime Vereinbarungen zu dem Vertrage, von denen Herr NittershauS sprach, lachte Fürst Bismarck und bemerkte: .Ich kenne Herr Salisbury als einen 1 Minister, der sehr gut sich zu wahren versteht und genau weiß, was er dem englischen Volke zutrauen darf. , 'UebrigenS, käme Gladstone wieder ans Ruder, so würden den eventuelle Abmachungen wenig küm: mern." Bezüglich der arbeiterfreundlichen Erlasse sagte Bismarck, daß er ein Gegner derselben gewesen sei, aber als Diener des Kaisers dieselben redigirt habe. Die jetzige Form hätten die Erlasse durch ihn (B.) bekommen.. Ich sügte noch die internationale Eonferenz ein; ich dachte,

ste solle gleichsam ern steh sem, eme gewisse Hemmung des humanen, arbetterfreundlichen Elan unseres Herrn. Ich glaubte, diese Eonferenz würde sich gegen allzu große Begehrlichkeit der Arbeiter aussprechen, gleichsam Wasser in den Wein gießen. Aber selbjt diese geringen Erwartungen sind enttäuscht worden. Die Ergebnisse der Eonserenz sind gleich Null. Es hatte Keiner den Muth, zu r rL ri e ir wioeriplkcycn, auf cte lerayren ausmerk;am zu machen. Die ganze Eouferenz ist eine einzige Phraseologie; nicht eine Frage hat sie praktisch gelöst. Ueberhaupt, es ist Illusion, den Arbeiterschutz international machen zu wollen. Jeder Staut steht doch schließlich für die Interessen seiner Industrie. Tle Kunst der Ehe. Die Summen, die eine Nation für Letseoergnügen ausgibt, bvingett Ersahrungen, welche zum allgemeinen Wohl angewendet weroen und noch unleren spateren Nachkommen von Nutzen sind ; die Summen, welche eine Nation für Heirathsvergnügungen ausgibt, sind weit großer, unseren vollen Werth an Ersahrungen empfangen wir auch dafür und doch nützen sie weder dem allgemeinen Wohl, noch können wir sie an unsere Nachkommen übertragen. Die Ehe ist eben keine Wissenschaft, man kann keinen Lehrstuhl für sie kreiren; man kann ihre Elemente nicht aus chemischem Wege verbinden oder lösen, und ,das war weise vorgesehen von der Schöpfung; denn die Ehe auf die Schulbank zu zwängen, sie da zu zergliedern und einzutheilen in ihre Klassen und Unterabtheilungen, in ihre Salze und sonstigen Bestandtheile, würde den Gegenstand ungeheuer trocken und ungenießbar machen. Mag auch die Ehe auf Täuschungen und Einbildungen getaut fein, so ein frisches heiteres Mädchen zu küssen und sich aus ihren Augen a lachen zu lassen, zählt zu den schönsten fciid glücklichsten Lebensmomenten, mag man auch um dieses kurze flüchtige Glück den Rest seiner Tage dafür zu büßen haben und wie ein Galeerensträfling zu Zwei aneinander geschmiedet die Kette schleppen, was thut's? Man gewöhnt sich schließlich daran und ein vernünstiger Mensch tragt sein Schicksal in Geduld. Im Vertrauen gesagt, gar so schwer sind jene Ketten ja doch nicht, wenn beide Parteien in gleichem Schritt gehen und nicht der Eine vor, das Andere rückwärts gehen will ; dieses gleichmäßige Tragen und Nebeneinanderschreiten ist eben die schwer zu erlernende Kuust und darum sind so viele Eben, welche zum Beginne alle' Bedingungen des GlückeS in sich tragen, unglücklih, .a failure!" Sentscke Lokal -Nachrichten. K ö n i g r e i ch W ü r t t e m b e r g. Lehrer Zimmermann in Bieringen feierte fein 40jShrigeS DienstjabilLum. Dieser Tage wurde die bekannte Wirthschaft .Z im Waldhorn", sammt Brauerei, Inventar und Gütern von Wittwe Moser an den Zweitältesten Sohn Christian Moser um die Summe von 100.000 M. abgetreten. Per Buchdruckereibesitzer und Redacteur des .Grenzboten", C. F. ReeS in Heidenheim, feierte fein 60jähr!geS Buchdruckerzubiläum. Dem in Heilbrsnn geborenen und gestorbenen Entdecker des Ge fetzeS von der Erhaltung der Kraft, Dr. Jul. Rob. Mayer soll in seiner Vaterstadt ein Denkmal errichtet werden. Die Gemeinde Laimnau feierte am 20. Juli daS Bestehen ihres anläßlich deS LSjahngen RegierungSjubiläumS König Wilhelms eingeführten BürgermilitSrS Die elektrische Stadtbeleuchtung wurde in Laussen probeweise in Betrieb esetzt und gefiel all eitia. In Folge alscher Weichenstellung kollidirte der von ühlaaer abgegangene Nachtzua mlt einem Stuttgarter Zuge. Die Zugmeister Hartstern und Bezmann sowie Ge! päckführer Sxäth blieben todt; die Hei zer Haug und Bauer erlitten Gehirnerfchütterungen. und der Bremser Ludwig Schnetzer büßte die rechte Hand ein. Zur Feier des 50. .Liederkranz"-Stif-tungöfesteS in Mühlacker hatten sich 22 Gesang Vereine einaefunden. Die Unterschlagungen deS früheren, jetzt in Untersuchung sich befindlichen Gememde pflegerS Bentele in Schlier belaufen sich auf etwa 7000 M., von welchen durch M ...inrn . ' '4)ieni'raurlon iöuu aevecrr weroen. Braunfch eig. Anhalt. Lippe. Waldeck. Die Schulknaben Probst und Knie? in Helmstedt, welche mittelst Stemmeisen die Klassenpulte ihrer Lehrer geöffnet und die Klasseukassen aeleert hatten, wurden zu 6 resp, ö Monaten Gefängniß verurtheilt. DaS größte gewerbliche "rr-t ' ' m. v T c ot lavttl.i.emenr Nnoatls ventzr ernvurg rn'den .deutschen Solvavwerken, Aktien gesellschast". Die zu den Werken gehöriaen Sodafabriken in St. Ammenwerder beschäftigen rund 700 Arbeiter verschiedener Branchen. .In oloavs hall bei Roschwitz arbeiten gegenwärtig etwa 500 Personen. In penig Wo üen wird in'SolvaoSball her.BoAhrieh

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Dle kürzeste und dlttkteste! sollte st, West, Kord, Süd.' "Vostllrnl Zitesiro mil den seiupen ParZor, Lehrfluhle. sd Speisewagen, mit wzmyt edekztkvd mit CUt tr'zität beleucht. t. Die schörfien Etsenbahu. zöge in der Welt. Die dorzügllche ?eschassenh,it der Geleise und der Maschinerie geSatte die rößte Sckn.lligsett b größter Sicherheit. Dis einzige Linie, deiche ih Passagier ach dem Grand Cenlral Depot ia Nev Jork bringt und ihnen dadurch zwei Stu,de Zeit spart. Die Einfahrt in Chleago ermöglicht euen UtbetbUck über den Vichlgan Lven Boulevard und die schönsten Straße der Stadt. Die Zöge laufen i deck Central Bahnhof von Cin cinn a ti, die Union. Depott dou Clevelaud, Vufsalo und Lld any, ferner St. Lo ls, Peorta.' Die Office tu Jndianapoli befindet sich in : No. 1 Oft Washington Straße, No. 138 Süd JllinciS Straße, und dem Union Bahnhof, wo Tickets ach alle Theile t er Ver. EZaitev, Canada ad Mexiko zu dm niedrigsten Acten u bekoWmeu sind, nnd'alle getrünschte Lutkuust erthnlt wird. Oscar G. Murray, TeithrSokrtktoe. D. B. Martin, Gen. Paff. Agent. II. M. Bronsoa, HilfS Gen. Paff. Vgt, Indianapolis, Ind. Die beNe Linie ' zwischenCinciunaÜ, Dayton, Toledo, Detroit, die EkkN und Canada. Indianapolis, St. Louis, Chicago, Milwaukee, Peoria, Bloornlngton Kookuk betn Sötstin und Nordweyen. Schlasdage in Rachtzügen'nnd LehRZtHlvageu in Tagungen, zwischen Etn etatl und obigen Städten. Ticket zn de, kaufe l all Office in de Ver. Staaten, Canada und Veriko. Nähere Information bei S. y, Hyland, Genl. Vgt., Toledo, O. S. K. McCord, Senl. zt., Jnd'plZ. H. S. Rhein. Nor. Pass. Vgt., DetrsU, räch. 3. Vafiable D. P. Toledo, Ohio. V. H. Whtttleseh, C. P.L., Dahton, Obio. H. L. Higgins, S. A., ChattanoogoTenS. 3. S. Vason, City Paff. Vgt Cineinsati, O. 3. P. Slongh, T. V.A., Cincinnati, O. Vk. D. Woodsord, Vice Präs. n. Ger Ngr. K. O. McConnick. . P. ä? T.L. m$ lZWöö In IMam VöbUMS emstthu im - . Aufeettgung oen NeHurmgeu, Cirrularen. SrieMseu, Yreiölipeu, Quittungen, OwtriMarteu. t Nitgliederkartea. Vroyürm, ConttWuloOÄ V MreUarten.

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