Indiana Tribüne, Volume 13, Number 307, Indianapolis, Marion County, 25 July 1890 — Page 3
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MerZeW ; rA; i. werden sicher WM teWi u " v " ßfeiii durch Sf Jakobs OgL 30 Jahre gelitten. Hr. D. M. Rearick, Coustamine, Mrch.,be. trätet, ieß er dreißig Zabre an ' Schmerzen tu Kücken gelitten f abe knd disweilm für WscbtagkjVüngeu daBeUtu hü:k. Er ebrsAchte St.Jaksb Cd nd wurde dauernd geheilt. tiltU Sahre gelitten. 15. Jull, 1833. ZH litt 22 Jabre an Sche?zm im spfe, die Jahre 1862 durch ekcn Sonnenstich deTaalaftisiKbea. Ich war H5usig je zsunge daß Bett za yä!eu usdszarenAerj te nnr (x& Stande mk zeiweile Linderung zu derfchsffe. Ich getraucb:e ror 4 Jahre St. Jakob 4 Oel und tsurde dauerndaebellt, Saml B. Stzlplsr, Vttagsa, Äuh. Lltt ,wek Jahre' Schmerzen ln der Seite. 10. Claanjl, 18&3. Zwei Zahre litt ich n beftiaen Schmerzeu in der Seite. Nicht, brachte Lwderuna MS ch einen Versuch mit St. Jakbt Orl mach te, welkes mich dauernd heilte.--P.Lem mon, y. M., Mazttob, Kans. PniZ 50 Cents; in llea Kgiheke zu heiea. IHI CHARLES A. VOGELER CO.. BaRImort, Mi. Dr. August König's ö Hamburger o ist et ganz srzJgNche HeilMttek gegen Sefchwüre. SchnittÄnnde, Draud nud Brüh Wunde, rastbenle, HüZuereug, etc. 25 Ct. dsS Packet. Zn aÄen Apechekm , haben. IHE CHARLES k. VOGELER CO.. Baltimore. Hj. n Schwache Männer, erelZrvoUeVkannekrastunbSraMzMtdes Seist? wkeder zu ntanzea auschen, selttea icht verNumen,ies..Juaeudkreund"Zuleka. Da mit ttltn Krankeqeschichtea erläuterte, lchlich stattete Werk aibt Aufschluß über in neue Hetlversl,?en. wodurch Taulende innerhalb kür, Mer Zeit he Serussslörunz von eschlecht. krankheite unv den Äolgen der Jugend künden vLstaadig wiederberzestellt urdea. Heil, erfahren ebeas einfach alk billig. Jednseweigener Srtt. Schickt 25 Lest tu Stam vndb? beksmmt u? Vnnkgelr n, srane lSzzschi in privat Kttnid und !pesr,Weg Tl. Str., KeHor K. F. x FwL : 4S.it ;'. Ajiki ÄWliMe. Sas Sem OMMMe Kauft Tickets via die "' jt,., , ; P i . .1 . l-il ?3 im m ar c??ag?gK , f )i iC'J'Yiu;.iEwAtgjr CHiCAca jiilnach Chicago und dem Nordischen. Rvfahrt von Jndianapoli : 11 20333!... . . .Aslunft in Chicags 5 loNm IS40V ..... . . 7ssVm b lbNm , . Ustxcü 9 0cVm Mfaht don Ehieago : S vöVlll Ankauft ia Jnd'plS S osAm SLSN . . 3 4SVN Msnoa Aee m w 40Vm Frachtzug No. 4S verlä?t Alabamsste. Aard zim 7 vö Vm. Tieket-Offiee : No. 2S Süd Illinois Str. I. T. Gala wln, Tistiickt Oaffagier Agent. WABAm HÖHTE 1 ßa34 CU die Stadt nach ieaend ein Kich trag hw vi dnlassen beabsichtig, glhes S!e V Oszz xtstuomu II. öS pl3 Z?k?wgt MsZ, Z,dtanaKo!ik, zd erftaz die Fahrpreise ad n2h?s Nü AZeilusgm. vefssde VnfmerkfauckU di? LaOösQänseru ed - QmlQtanim idft3il Udfah?t-TicketZ sch ellsn Plätze w WsndLiordvepMl tiiclttü$ ülnit TOBT WATHE, TOLEDO DETROIT d les öZMch Ctldiei C!It:tiil WWOWMM yk!TßeIH lafisZLZ. zsdn!5ssizn NÄchlaß und bollKLubize Sich, heit ach IU Qoßs Wechash Sshu disM. k ..- belkötsflZ Vsg2ginV2H in KUä I JP 3P. WaIe : ' vistrLt-effsgi. nsd Lasd-Agnt Jt, lt 3a. Oni I h, La! NZel-Wsssg. . . Cisdli 1. öntvtffif ad ZUtätf cf.fotiii AP OXmL EXlB3Yf --f : - i g (Old Tnoäom tnd Blght.) Wsseutttches r?otas, Gozzt V pondeNt n. UtbtzUtz. ; , Ns. 1S6 MMH St?., zNch A KUUt NSktzL , m? Ci! :;
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DeS BluteS Stimme. Roman don ßrlK Cckartsttin. Morileduna.! I Tavtn dacyie in dli,em Moment st, nend an Hedwkg .denn noch spricht in mir des Blutes Stimme. Ueber- . abe Deiner Schönheit nicht zu schlechten Zwecken tch selbst will Dich, wenn ich meine Geschäfte hier erledigt habe, nach Hamlurg bringen, bereite alles bis dabin zu Deiner Reise vor." Robert schwankte, wag zu thun sei, aber Savms gütige Stimme war hart und schneidend geworden seine Absicht auf das lunge Madchen überdies - vereitelt, er wußte, daß. wenn er unoerlobt zurückkehrte, feine Gläubiger über v... uz -Ik .t.v. v.r. ihn herfallen würden, daß er ruinirt. verloren sei. .Wie konntest Du wissen?" de. gann er endlich nach einer Pause. .Ein Zufall doch entschließe Dich, ja oder nein i ft:. n .. . c m..-. c . . wie iwiibcii iniiic auy erlitte, o H pdel fuhrt, das siedend nach dem Sprudel fuhrt, öas fieden 'ße Wasser dampfte, sich mit dem kal-, ten Wasser der Tegl mengend, leicht m ' nr rlrtrit VT?rtTiHttte rnrtrtr VT? slT itiV r V tm ' V 7 sl' , ltlnrn rttj nr MIrttih ftti Viiftil1 iiit Kt I f..... 9 P v wv.v vt uvit w stille Stadt hinab, die im Kranz grüner Berge schlummernd im Thale lag eS. war alles so still, so friedlich, und doch, im Herzen der beiden Männer war ilder Aufruhr. Sie sahen, sich voll und dro hend in die Augen, aber langsam und bezwungen senkte Robert die seinigen, dann legte er seine Hand in die darge reichte des Anderen und sagte leise, ge brechen .Ja, ich will." Einen Augenblick schien es, als olle ? . ? .... i ' Ichken es, als olle ' Saebretteten Arme savin lyn in etc cu X. t t Jt C "f Zttyen, lyN drucken und küssen wie man l r -'w"w"biw; denen Sohn kuzt. aber er kreuzte fest die iirmc aus et jiuji hho gic 10 TT9uen .... . r r . e . . . - wie möglich: ffS Abends sieben Uhr dreißig morgen auf dem Bahnhof auf Wiedersehen." - Er wandle sich, aber da hielt der Andere seine Hand und drückte sie: Du bist immer der Bessere, Otto, ich danke Dir." Savin entzog ihm die Hand, doch nicht unsanft. .Lan' das. Robert danke durch Tba ten" und er ging mit stummen Nicken vit vvy vtuuii. tt vtt iu uup j Herz und murmelte in sich hinein Gott i fort doch druckte er die Hand fest aufs sei Dank, es scheint noch nicht Alles verloren, es ist noch in feinem Herzen eik.e Stelle, wohin des Blutes Stimme gedrungen ist und ein Echo erweckt hat.---Am nach ten Morgen konnte Gretchen kaum die Zeit erwarten, wo Savin seinen Besuch anaekündiot hatte. Sie ahnte. daß es sich um wichtige Dinge handle, und eine jüße Unruhe hatte sie befallen. Helene hatte gegen Jedermann geschwie? gen und zog )ich jetzt unauffällig mit G reichen in ihr Zimmer zurück, wäb rend die Uebrigen sich im Freien ergiaam. Als es elf Uhr schlug, meldete u Kellner den Besuch Helene ließ bitten. Herr Savin trat ein, er roar sehr blaß und man sah ihm an, daß ein Kummer aus ihm lastete, Gretchen vergaß bei sei nem bewegten Aussehen jedes Eeremoniell und eilte auf ihn : .Mein Gott, tie ber Herr Savin, ist Ihnen Schlimmes passirt?" Savin sah sie gerührt an, ihre frisch Ursprünalichkeit, die ihn einst so warm , .... . . t . r ?lXrrriyinil 1 -l berührt hatte, übte auch heu e ihre : ... . bennacht aus,- er verbeugte sich höflich , r .Helene: ..Ber,eikuna. anadiae !rau. wenn ich an -Sie, als höhere Instanz zu apxelliren wage, aber Fraulein Gretchen hat mein Vertrauen zu Ihnen, als eine gütige Beschützerin, erweckt und ich bedarf einer gütigen Beschützerin in einer Angelegenheit, wo es sich um meine Zukunft handelt, um meine Zukunft und die eines anderen theuren Wesens. Darf ich sprechen? Wollen Sie mich anhören ? ,,Jch bin von ganzem Herzen bereit. .Meinen Dank, gnädige Frau ! Ich glaube, es wäre mir ein Leichtes gewesen die Zustimmung des Zungen Madchens, welches ich inniq liebe, zu erhalten, aber erst, wenn deren Freunde mir die ErlaubMi 0 fij ist, vt.tr 4, irfin
höre auch Du diese Stimm nicht I Ich weiß von nichts, Kamerad", ent, gewinne Dir mit ehrlichen Mitteln eine eignete ich erstaunt, .und es ist mir lieb, ehrliche Eristenz. mißbrauche die Gottes- dan es so war. denn mein Bruder weiß, -Wfc s , , r . r . wwWr , 1 '
D av',,s w v", dtitii, werde ich es thun dürfen denn meine Am Abend war Savin auf dem SahnEhre ist nicht makellos, mem Name be- 0f. herubiate den ebm einaetroffe-
i1' . n , Gretchen stürzte auf ihn zu. sie umfing ftinen Arm und sie schluchzte halbe Weinen und seligen Lachen: ..Das ist ..ijh fcZ m l:..an niAU llx. tjeuMQ iiiw wnifif wie iwiinui muy9 u rechtes gethan haben, wie wäre daS mög lich." ,,Jch danke Ihnen für Ihren besten Glauben an mich, mein herziges Gret - , - m m M rn. -m m chen, und icy dln giuciucö, Men veMwen zu dürfen, das der Makel nicht durch mich selbst auf meinen Namen gesauen ,st. Der Leichtsinn memeS Arudes tragt Schuld daran. Wir waren beide Osficiere, Söhne eine braven MilitararzteS, der uns ein, wenn auch nicht großes, dech' ausreichendes Vermögen hinterließ. Mein Bruder Robert hatte bald das seinige verbracht als ein anßergewohulich schöner . Mann und luftiger Gesellschafter der Mittelpunkt alles gesellschaftlichen LebenS in einer mittelgroßen Garnisonfladt,areS, wenn auch nicht verzeihlich, doch begreiflich. Ich theilte spater mit ihm, ohne seiner Verschwendung Einhalt thun zu können eine reiche Heirath würde alleS ausgleichen, meinte er unbesorgt. Aber er spielte ! EineS Morgens kam er sehr, erregt zu mir. Ich war gerade damit befchästigt, die NegimentSkasse, welche ich verwaltete, zu reoidiren, als Robert einttat. Stimmt alles?" fragte er mit einem Seitenblick. Du hast wohl bald 'mal vom Obersten Kassencontrolle?" Meinetwegen", entegnete ich ohm Argwehn, ich habe übrigens erst vorige Woche Kontrolle gehabt und gewöhnlich passirt das nur einmal im Monat." Da mit begann ich die Goldrollen in die eiserne , Kassette zu legen und wollte sie eben zuschließen, als Robert stöhnend zn Boden sank. .Ich eilte aus seine Bitte Äach frischem Wasser hwauS als ich . ? j l ' 7, . - ' wieder eintrat, lag modert nocy auf der MhkhtIelN.HebeÜm SfW r'jS!' 'If!', 'jf -ii-
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seine Uniform öffnete'-' AllmLhNg I erholte er sich und versicherte, daß ihm 1 ' t . , fr ... Ti-rY HRNj woyl ,, rroy meiner suorsieuungen entfernte er sich. auch bald darauf. Saoin fuhr in feinern Gcstandniß fort: Am Abend traf ich ihn im Restaurant mit anderen ' Bekannten. Ein guter freund von mir toa raiä bei Seite. mrlUA. Kamerad. Sie 5md ein autei Bruder man glaubte allgemein nicht, Robert seine Spielschuld zahlen unne" seine Gelder vor nächstem Laib; ;st&r üssig machen kann, ec bat als, mu inen Vertrauensseligen 'Hebrae! gefunden, der ihm das Geld gepumpt U DieS scheint sich rasch ausgesprochen z h&Unl Am nächsten Morgen über, wfte mtö eineKassen-Kontrolle Sit bathen das Schreckliche? Ich deschw ', nsckuld. Mebr als künktaulend Mk fehlten. Ich bat unsern gütig ' 7 , l. ' . Veneraz um eme uonz. juc urnm suchung wurde niederaeschlagen, da ich baS Fehlende sofort ersetzte mit drei, fachen Opfern verschafft ich mir dai lende Geld, aber ich mußte sofort Hniun AKkckkekj nek fiuA in - 4 Tt . ml. . . 7 . . ' ' Bruder nahm seinen Ab chied ich gchtet bedauert. Niemand ver, 9ut tt heuert. Niemand all nn alter General und ich wissen, daß i unschuldig gelitten habe. Robert t . y .iTf.ri saus tut louvien l eme uniieuung. ' n t . ia n .j i. i. AS. das ist slbreckliS !" saate fettem bedauernd, während Äretchm schluazte, weshalb hat Ihr Bruder nicht fein That iekannt?" Jch wollte eS nickt er wäre zu Grunde gegangen und dann die Bestra, fung! Mir bekannte er, daß er nur fü einige Tage das Geld der Kasse entleh, nen wollte, ein Freund hätte eS ihm dann geborgt und das ist die Wahrheit arenunlsser Leichtsinn verführte ihn zu h schrecklichen Tht dennoch habe ich ...k zu cr. Z VMMfc IVUIWI ItiVit Sf W ir.cht, dem Unseligen bleibt jetzt als letzt Zuflucht nur Amerika, da er in Deut ch fjh überschuldet ist.-' Helene sah mit (Usern Bedauern da jungen Mann an. Und waS wollten Sie mir weiter fa gen?" Zuerst wollte such ich unserem Va, terland den Rücken kehren, lS eine Zei tuugsnstiz mich anders bestimmte. Man suchte in Berlin Herren aller Stände, die Lust hätten, sich dem Beruf eine Privat - DetectioeS zu widmen. Das war Aufregung, das war Kampf der Gedanke, wie leicht der Unrechte vom rr r " i ZSesetz getroffen werden kann, wie ich eS jüngst an mir selbst erlebt hatte, machte wesentlich dazu beigetragen kurz ich meldete mich. Und diesem Beruf, der an den des Kriminalisten hart streift dem gehöre ich nach heute an." Ahl" .Aber feit kurzer Zeit macht er mir keine Freude mehr ich fange an, mich nach Ruhe zu febnen. Ich möchte ein stilles Heim gründen, wo mich mein tie bendes Weib nach gethaner Arbeit am Abend herzlich empfängt sagen Sie mir, verehrte Frau, darf ich nach allem, was geschehen ist, einen ehrlichen Mann bitten, mir sein Kind zum Weib zu geden?" .Ja, das dürken Sie, mit vollster Berechtigung dürfen Sie eS und Gott wird Ihnen alles, was Sie schuldlos litten, reichlich lohnen!" .Wird aber das liebe Mädchen, wel, ches mein Herz gewonnen, mich auch noch nach diesen Geständnissen wollen?" .Helene, die sich erhoben hatte, näherte sich der Thür. Wollen Sie das liebe Mädchen nicht selbst danach fragen! st sli Ui Zlmmer. ...... ' . . UVIII W.VI...V v . 1. . . Nn. chen!" Sie stürzte sich an seinen Hals und umschlang ihn, als wollte sie ihn nie wieder los lassen. Endlich, als sie wieder Wort fand. sagte sie: .Ich habe viel Schlimmer erwartet Otto, Du bist ja so groß, so gut aber selbst, wenn Du auch gesagt hattest, Du hättest das Schlimmste begangen erstens hätte ich eS nicht ge glaubt, und zweitens hätte ich Dich doch ".i rr t Vrs c ;c Heileor uno pape uiro aui gcois annehmen und ein Poften sindet Zich auch für Dich in UllrichLhausen, sie mS gen Dich ja Alle schon jetzt so zerne dort 1 ..W.m nen Par der jungen Erbin und löste nn r sich Und Äobert Billettt nach Hamburg. Er war herzlich und gütig gegen seinm Bruw, saate ihm w zr Y.y . . .IM. W bschied: .DieS ist das letzt Mal. daß ich etwas für Dich thun kann, Robert, denn ich habe andere Pflichten ,ch bade mich mit einem geliebten Mädchen verlobt. k das in kurzer Zeit mein Weib wird wünsche mir nicht in Worte Glück, sondern trage durch Dein künftiges Verhak ten zu meinem Glück bei!? Sie drückten sich noch einmal die Hand fest, treu und vieloerfprechenv dann legte sich der Ocean zwischen die bnvm Brüder. Im Kr an ke nhauS. Mehr als ein Monat war vergangen. Hedwig versorgte noch immer den Posten als Krankenpflegerin. Dr. JarosSki fühlte sich innig zu der reizenden, kleinen Person hingezogen, die ihn stets mit erklärten Mienen ansah, mit herzlichem Ton begrüßte. Er sagte sich, daß sie ihn ,nnig tieoen muye, und oennoq zlano etwas Fremdes Mischen Beiden, viel leicht ein gewisses anaftvokleS Ausweichen Hedwigs vor einem Beisammensein unter vier AU gen. . t " : Erst ein Schrriben des bettn Weiß Lenbsrdt erinnerte sie an den Zweck ihres Hierseins, es aalt ia für sie. ausfindig zu machen, 0 der Ärzidäs ihm von Brand anvertraute Packet erborgen hielt. Er bewohnte zwei kleine nein- ' t.. n t ' " . :,.. auvernoLenve Zimmer, vas erne ein Wohnzimmer, welche? zugleich Sprech immer für feine Privatpatienten war. dgran.siößend daS Schlafzimmer. In diesem war Nur in Bett, eine offene k Waschtoiletke, ein Kleiderschrank und ein paar Stuhie in keinem dieser Gegen- : j. ...c - . . . . . . t m . t l flanve rounie er oas Papier versorgen iahen im WoSnummer.binsen war p; ':'' .lä"
suer dem Wchreidfekretär, der viele Schiedladen enthielt, noch ein Bücherschrank, vorhanden, der ebenfalls unten eine Schieblade hatte. Es handelte sich nun darum, in Erfahrung zu bringen, wo das Packet lag. Hedwigs Herz war mit ihrem Verstand in Widerstreit, es schien ihr fast unmöglich, den Mann, für welchen sie . eine so zärtliche Zuneignng gefaßt hatte, auszuspioniren, ihm vielleicht dadurch Kummer zu bereiten, daß seinem Freund etwas zu Leid geschah ! Aber wiederum der Director Franz Ullrich wollte ja nur von den Papieren Einsicht nehmen, sie sofort zurückgeben! Ihre Pflicht mußte sie vor allen Dingen thun, daß Vertrauen rechtfertigen, welches man in ihre Geschicklich keit und Klugheit setzte, jedenfalls mußte ein Anfang gemacht werden, und so beschloß sie denn, mit Dr. Jaroosky über ihn und sich zu zprecyen. ! Eines Abends, nachdem er die Runde gemacht hatte, fragte sie ihn unvermittelt , aus dem Kiur : . Sind Sie später zu Hause, Herr Doktor?' .Ja wünschen Sie etwas?" .Würde es' Ihnen nicht störend sein. wenn ich bei Ihnen vorspreche? Ich habe schon lange etwas auf dem Herzen .Ich bin nach dem Abendessen frei für Sie ". Er war, wenn auch nicht unangenehm, so doch eigenartig berührt. Er konnte sich nicht verhehlen, daß hier ein Ueberschreiten der Sittfamkeit vorlag, wenn sie m Bezug auf ihre Gesundheit Fragen zu stellen hatte, so wäre ihr täglich bei seinen Krankenbesuchen Gelegenheit geboten oder Nachmittags in seiner Sprechstunde. Ader sie konnte Abend erst nach Eintreffen der NachtWärterin zu ihm kommen, das war kurz vor zehn Uhr. Bie spate stunde beunruhigte und betrübte ihn zugleich. Er hatte fern Abendeen zerstreut verzehrt und versucht NUN vergebens zu lezen. Die letzten Nummern medicininischer Blätter lagen unausgeschnitten vor ihm, seine Cigarre war erloschen er bemerkte eS kaum. Ab und zu kamen Wärter und Diener des Hauses, die Rath erfragten oder eme Bestellung brachten. Er wußte, daß diese Störungen bis zehn Uhr dauerten, und wenn er vorhin die spate Stunde gefürchtet hatte, so war es ihm jetzt erwünscht, denn allmählich hatte n anderer Gedanke in ihm Platz gegriffen nicht verliebte Abenteurerlust führte dies junge Madchen zu ihm, sondern eine andere und reine Absicht. AlS eS an der Thurmuhr em Viertel auf elf schlug, klopfte es leise an seine Ür. t5r rief nickt berein fonhm 0 lnete selbst. Hedw.a stand aus der 7 ""i 7- 7 ? i-""'" Schwelle. Ohne ein Wort zu sprechen, folgte sie ihm, er nahm an feinem Schreibtisch Platz und deutete aus einen danebenstehenden Stuhl. Sie setzte sich. Eine Verlegenheitspause entstand. Hedwig sprach Darauf zu st. .Gestatten Sie mir eine Fraae, Herr Doctor leben Ihre Eltern noch?" .Meine Eltern? - Er war grenzenlos erstaunt. .Nein, ich habe meine Eltern überHaupt niemals gekannt, sie starben, als ich noch ein kleines Kind war." .Wie alt sind Sie. Herr Doctor?" günsundzwanzig Jahre." .Haben Sie Geschwister?" . .Nein!" .Haben Sie auch niemals welche besessen? .Soviel ich mich erinnern kann, niemals ich weiß sehr wenig von meiner Familie. Als ich zwei Jahre zählte, kamen meine Eltern bei einem An stände um ich bin nämlich von der russischen Grenze Polens, ein alter Mann, der mir nicht verwandt war, nahm sich meiner an, er adoptirte mich und gab mir die Mittel zum Studium, vor zwei Iah ren starb er und hinterließ mir sein ganUi Hab' und Gut da er mir sagte, daß ich ganz allein von der Familie übrig geblieben sei, fragte ich nie nach der Vergangenheit ja, ich habe erst bei meines Pflegevaters Tod erfahren, daß ich nicht sein eigenes Kind sei." .Und Sie heißen mit Vornamen Nikito?" stieß Hedweg bleich und zitternd hervor. .Mein Pflegevater nannte mich so, ob ich auf den Namen getauft bin, weiß ich tttAf rnrnii' . Hedwig war in der Erregung aufgestanden und dicht zu ihm hingetreten. .Hören Sie auch meine Juaendgeschichte. Auch ich bin an der Grenze Rußlands in Polen geboren auch meine Eltern kameu bei einem Ausstand um, fremde Menschen nahmen sich auch meiner an und führten mich mit sich hinweg, weit fort in fremde Länder. Aber ich habe ine Erinnerung, nicht an meine Eltern, sondern an einen süßen kleinen Knaben mit blonden Locken und blauen Augen, den ich stundenlang an meinen Armen umhertrug, dessen sußeS Gesichtchen ich mit Küssen bedeckte, den ich meinen kleinen Niki nannte, meinen einzigen der!worNtdung folgt.) Oüusitges urtyeil über Brasilien. Das Berliner Kl. Journal" lckreibt: Wir sind der Jahresfeier der Republik An - - e, ra,iilkn Nlqr meyr fern, uns reine ser anaekündiaten MekaKren ift einaetreten. Die Verwaltung in allen Provinzen hat . et . . 01 ii 19m, geregenen vang, 01c ?evotlrrug ist rubia und ablt die aukerleaten Steuern, eine Reihe von Reformgefetzen ist eingeführt, obne dafi die von denselben unangenehm berührten Parteien gewagt fctT !fi. -N . ... ?ve, eine elirrg.ziye 4ppon:k0N zu chen, namentlich halten sich die Ultra? montanen in vorgchtiaer Zurückhaltung. Die Regierung der- Republik hat kein Vsrur theil geschont, auch nicht den alten Latz der Brasilianer aeaen die fremden. ihre thörichte Ueberhebung, welche die Einaevanderten von politischen Rechten auSicklon. Es ereickt der Reaieruna zu großem Ruhme, daß siedurchgegriffen und dem Hochmuthe, der bei einer jtarr gemischten Bevölkerung, wie diebrastlianiscke. douvelt widermärtia einen Schlag in's Gesicht versetzt hat. Die C7.( t - n.tr enaraiion ver orjcgnri oes Wayi aefekeS. nack welcker die aktive Wabl berechtigunz die Fähigkeit zu lesen und zu schreiben voraussetzt, dabin, jM der ".m! i!.mrm:.
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Besitz bleserShigkeit 'in der'Mutterspräche genügt, so daß der Deutsche nur deS Deutschen, nicht des Portugiesischen in der Schrift mächtig zu sein braucht, hat bewiesen, daß die republikanische Regierung Intelligenz und Gerechtigkeit besitzt. Die Meinung Europas hat sich geandert. Man blickt jetzt auf die vieljährige Regierung Dom Pedros zurück und vergleicht ihre geringen Fortschritte mit den schnellen der Republik. Man gesteht sich, daß der Kaiser so schwach, wie mild, so unfähig, wie guten Willens gewesen ist. Er war duldsam auch gegen die Unduldsamen, er sah ein, daß den Fremden Unrecht geschehe, aber er ließ dieses Unrecht bestehen. Die einseitige Erziehung seiner Tochter, ihre Verehelichung mit einem eitlen und talentlosen Prinzen mußte er als. Gefahren für die Thronfolge erkennen, er hat nichts gethan, um dieselben zu vermindern. Als er, der Republik weichend, mit vhilosophischer Ruhe sich nach Europa einschiffte, ruhte unser Blick mit hohe Achtung auf ihm, aber diese galt d m Menschen, nicht dem Fürsten. Die Regierung der Ikepublik hat ausgeführt, was dem aufgeklärten Kaiser als
anzustrebendes, aber für ihn unerrelchbares Ziel vorgeschwebt haben mag. Sie hat nicht blos die Gleichberechtiaung aller Z,onsesiionen, sondern auch die obllgairische Civilehe eingeführt, ohne daß die Bevölkerung darüber gemurrt hat. Die Abschaffung des Paßzwanges und andere Erleichterungen sind dem Verkehr zugute gekommen. Die Presse,- anfänglich beunruhlgt, erfreut sich jetzt freier Bewei.' n.. gung. Ain 22. unl hat die Republik auch eine Verfaziungsurkunde erhalten, ein Geschenk der Regierung, welches erst durch die Zustimmung der verbündeten Staaten und der im Herbst dieses Iahres einzuberufenden Natlonalvttsammlung delMlllve Gesetzeskraft erhalten kann. Nach dem Muster der nordamerikanischen Verfassung ausaearbeitet, vor einigen Mängeln derselben bewahrt, der iselbitstandigkeit der einzelnen BundesMitglieder nvch mehr Zugeständnisse ma chend, als es in den Grundrechten der Union geschehen, wird die Urkunde die, große Mehrheit der Bevölkerung befrie. diaen. Meuternde Soldaten. Nach einer Kabeldevesche ist das zweite iataillon des britischen Garde - Grenadier - Regiments nach Natal zur Strafe vei schickt worden. Dies Regiment galt a!s eines der besten und treuesten der britischen Armee, es war besonders bevor zugt und die Mannschaften sind fast sämmtlich in London verheirathet. Nalüilich müssen die Krieger ihre Weiber und Kinder in der Heimath zurücklassen.' Folgendes war die Veranlassung zu der Maßregel: Am 7. Juli verweigerten die Mannschaften des zweiten Bataillons des Garde - Grenadier Regiments in der Wellington'- Kaserne bei dem Signal zum Sammeln den Gehorsam. ')as Signal war gegeben worden, um eine Revision der Tornister der Mannschaften durch die Ofsiciere vornehmen zu lassen. Die Woldaten schloßen jich in ihren Stuben ein. Nach einer Berathung mehrerer Generalftabsofsiciere mit dem Oberst des Regiments wurde von der Revision der Tornister abgesehen, der Oberst ließ aber die Mannschaften in Reih und Glied antreten und machte ihnen Vorstellungen wegen ihres !oerbaltcns. Diese Vorstellungen wurden mit Pfeifen und Schreien beantwortet. In Berlin kann man garnicht begreifen, daß die Regierung die meuternden Soldaten nicht sofort in's Gefängniß geschickt hat. Das .Verl. Tageblatt" schreibt: .Wenn man diese fast unglaublich klingenden Nachrichten liest, empsängt man den Eindruck, als ob man es da mit einer zusammengewürfelten Bande und Y'l c-.o- . nfjL Nicy! Mir oen Gruppen eines rngiikcn Garderegiments zu thun habe. DaS Benehmen der Soldaten ähneltdoch einer offenen Meuterei wie ein Ei dem andern, und es ist höchstwahrscheinlich, daß daS englische Gesetz für ein solches Vergehen die schwersten Strafen kennt. Um so befremdlicher nimmt es sich aus, wenn die Ofsiciere, statt mit begreiflicher Strenge vorzugehen, den aufrührerischen Soldaten dadurch, daß sie von der verhaßten Revision der Tornister Abstand nahmen, sogar noch Concessionen machten. Wie eine derartige in der Geschichte vielleicht einzig dastehende Schwachheit auf die gereizten Gemüther der Mannschaften gewirkt hat, beweist, daß die von den Befehlshabern den Meuterern gemachten Vorstellungen von den Soldaten mit Schreien und Pfeifen beantwortet wurden." Vom Auslande. Ueber die schon mehrfar Mvähnten Amazonen von Dahomev hör man neuerdings, daß diese bisher von romantischem Nimbus umgebenen Damen in Wirklichkeit nichts als eine Art von Strafregiment bilden, in elckeS verheirathete Frauen wegen Vergehen gegen die eheliche Treue, wegen, Zanksucht, Ungehorsam, mürrischen Wesens u. f. w. gesteckt werden. Einmal in der Amazonengarde dienend, , müssen die Frauen den härtesten Kriegsübungen obliegen und sie werden zu Sturmangriffen mit befonderer Voriiebe vom König verwendet, der sie m eigenem Person rm Kruge besetz ligt. Zeigt sich eine Amazone feige, fo wird sie sofort getödtet. Die Amazonen leben rn Kasernen unter strengster Zucht, die Disciplin ist furchtbar hart und jede Ueberschreitung wird mit dem Tode bestrast. Die Zahl der Amazonen wird aus 2,000 ae chadt. Man ver sichert, daß nächstens einige vom Könige Tofa von Porto Vlovo, einem Verbün deten von. Frankrerch, gefangen aensm mene Amazonen nach Paris gesandt werden sollen, um in ihnr leichten Uniform den neugierigen Bewohnern der Haupt stadt gezeigt in werden. Furchtsame Leute sind indessen der Ansicht, man solle den blutdürstigen Damm ihre Messer vorher abnehmen. Der Hauptgewinn der 4 Klasse der SchloßsreiheitSlotterie ist euf S!r. ZI ,00$ nach BreSlau gefallen. An diesem Loose spielte ein Kohlenhändler . . n t. :' . eine HUiiie, roayrenv Iicy 01c zroeire mim imj&itt m makmtnxt
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