Indiana Tribüne, Volume 13, Number 306, Indianapolis, Marion County, 24 July 1890 — Page 3
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Mtttk chrr gkhkllt turch DyAkFusMoenM Hamburger Tropfen. .13Zmet SraSre Ikkt ich aa sißcrn hkfNImNäS leide usd trauest sie erfchiedrn ften Mittel o5?r den rivzstea Erfolg Zu. Uzt machte ich einen Versuch mit Tr. Aug. Köuig's Hamburger Tropfe und schsa nach turzeV Gedröuch wurde ich ,o2ständiz berse. stellt. BettbsWkfk, ic4ttnr d. Ukber zwei JsZre litt ich an ewM hesttgen Matg -KstarrS und besserte sich mein Zustand erst, nschdkN ich annnq Dr. August König'S Harnburzer T?o?fen einzMehme. Nach dem Gebrauche veu Vier Flaschen v ich iedn ssltständiz hergesteÄt.-Psul SToe der. 295 Chicago. JllS. ' eberleiöe Sichere Heilung. Seit JzZre leide ich an einem Leberleiden und ssbsld ich Dr. August Kömg'S Har. durger Trypftn iait gen anwende füble Ich LiuderungLndsind diese sussezejchKkttu Zropfta defWeaen sterö W meinem Haufe v. .sintert1.-!- Änkn üfü m:wt&At&.t K.chester, 5t. . Wb und a leide ich an einem Leberleiden, Verst?rfunz!, Unnit U ttgkei kLchläffo siz seit, etc ES Siebt niä:s bejjeres dagegen ro i e Dr. Auzuzl Kenia'S Hsukkurger Trsvfn, wenn nach Vsri'chrift snzndt; sie ftllle i 'ttinA Haufe fth len. Heimick Stirn ' iv.tt, Derrsit. Nich. Vrtitd(FtziS: In ll? ü'l-othkkttzudsS?. IK5 CHARLES Ä. VC:iL8 . Bittlrnon, Ml K v.v Schwache Männer, ttche ihre vsStVZannkökrastundEraMktdeZ Geistes teder z ?ka ünschen. sclltea nicht rersumea, kern Jugendfreund" , lesen. Da mit ielea rsnlenqesSichtka erläuterte, tei&U aulqfflzttete Wttk gidt ulichlui der ei neeß Hellverlakren. tvsdurch Tauksbe t.nft5ali sä,. krankheite und den slge der Jed, ekle ekt bn BernksNSrun, (srf!i. tmnn vuzlnl! mveryerzeleur rsurceg. ein erfahren besssewfich als billig. Jedkiel,enn rt. SchtZt 2ZetS iu Etamx ndJd, bekommt Ä vusf rpej! n? tranc ,zescht s dn üVrfoet Kttnld und Dkpens'r.SS SDefc II. etr Sie Zork, . F. IX .X. 1 Ä. SfVlliW Sss SsSs Qü DefsW ! Kmft Tickets via die toi I V 1 1 L. i c W Jil3 A X i CBiasa ftfo.u,Ü.ZMS .'Mir nach Chicago und de Nordwepen. L . ZldfahU doa Jndianspoli: 11 20Vm Ankunft in Chicago s loNm 1, 40V V 7 SSVm d IbNm , Moosu s oeVm Zlbfaht don Chicago : ? vSVm. ..... Au?unft tz Jnd'plS S 00Nm s SkV 3 4SVm Mauo Ace.... 10 4OVm Frachtznz Ns. 4i verläßt Alabama str. Aard m 7 0S V. Tieket-Ofsice. No. SS Sud Illinois Str. L. I). Baldwia TÄiickt ifiaaitt ?gent. WABASM BO0T8 ! tt&WL die S!5t ttgcct? -.iw ich. tssaZW is fenlaf ta StaZsichUR, $h tat Oaiah tliü-Ofr'e. U. K5 ZIsZgwZiSn HwsS. JAdiankpoliS, nfraz die Fah?pkeise nb Ztz:.. tZeUsuzes. Ststndm VfnAs?n vti , Qsb-Qässu x) Aigrauzss gSt, rkähriBTiSktS sch allen Plätzs iw WeßTA und M?dvsßm I Qi dz?e5teSs Lwi. sH 3TOBT WAYNE, . r TOLjElKi. ÜKTKOn ilt? SßttöL SWkU . CiöHi Y!K?Sch!sfÄZRZ, ISttlrt AsZchlsz vnd bsJSLMzt Sich, tzeit achis die L?oys WsSash VahV ' ?' ''' ' die i ,f kÄtÄ TMsZitt-Vstz ta KLa ! V. P. Wad, QtSeUt.HaZZagZer neb ani-2fir I f 3fctBaap Itl 3nl. fef t!t 1: ( " : Ij " j - ' , : Of . O 1 1 tz, SkSttl Llcket.Nesg?r. iVWVaAndMM'Uzt : " "' fisai;v;A ADOtiPH B'JRTO Yt (Oillvedoiii n4.BIght.jr - , . iQifitiffi -näii!wi(&fi ' . ' :,; " m ' m ' 0145 -, - - JCS CUtli SNttch 181 Cit( Cot'
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Blutes Stimme. Roman don Fritz C ckartstelu. (ifottfe&unä.l Gerhard, mein Bruder schrie Tonka in heißer Verzroeiflung auf, und jetzt griff sie nach der Hand des Verahscheuten und hielt sie in krampshastem , Druck fest. .Ich bitte Sie, ich beschwöre Sie, venn Ihnen denn die Macht gegeben ist, in unser Schicksal einu greisen, nur Gerhard dürfen Sie rncht unglücklich machen. Hören Sie ich will Ihnen ein Versprechen lzeden, frei- j willios, aber verlangen Sie nicht, daß ich Ihre Frau roerde, Sie würden nichts da ; nur erreichen, ich würde mich am Hoch- j zeitstag, ehe ich Ihnen zum Mtar folge tödten. Doch ich verspreche Ihnen, überhaupt ledig zu bleiben, nie zu heirathen. nie i Sind Sie dannt zufrieden? Wer den Sie niemals Gerhard unglücklich machen? Elnstwtllen sage ich zu beiden Dm en nichts, doch ich roerde das Trauerahr abwarten, ehe ich Sie wieder unr eine diesbezügliche Unterredung bitte." ! Er gab den Weg frei und öffnete Ihtf die Hausthür ; nun zögerte sie, es xsat ihr unmöglich, mit dieser Angst im Herim fortzugehen. Allein Brands scharfes Ohr hatte Schritte vernommen, die sich dem Hause näherten, die Wärterin Berkorns, welche Tonkas Anwesenheit zu einem kurzen Besuch in der Nachbarschaft benutzt hatte, kehrte heim. Brand verließ das Haus schnell, indem er vor öer Frau leicht den Hut lüftete. Tonka suchte sich zu fassen und sprach noch eitkige gleichgiltige Worte mit der Warterai. - Plötzlich sagte sie: Geben Sie mir Waffer ich habe meine Hände verunreinigt." - Und sie ließ Ströme des kühlen Wasers über ihre weißen Hände fließen, die jreiwillig des Verhaßten Hände gesaßt hatten. Brand kam mit einem triumphirenden Lächeln auf den Lippen in's Casino. Seit er die hohe Stellung einnahm, machte es ihm schadenfrohes Vergnügen, die Eifersucht des Wirthes herauSzitt fordern und zu erhöhen. Er nickte ihm denn auch nur aleichzeitig zu und trat sofort an's Buffett zu dcffen schöner Frau. Hätte er den glühenden Blick zorniger Drohung des sonst so phegmaZischen Wirthes gesehen, so würde er wohl weniger dreist die niedli chen Grübchen am Gelenk der weißen Hand geküßt haben, die sie ihm nur zogernd auf feinen Gruß reichte. 'Um Gotteswillen,Vorsicht," flüsterte sie ihm arnend zu, mein Mann ist außer sich und hat mir gestern eine furchtbare Scene gemacht es wäre besser, Sie kämen eine Zeit lang gar nicht her." Brand lachte laut auf und wirbelte die Spitzen seines rothen Schnurrbarts kokett durcheinander, dann setzte er sich dem Wirth zum Trotz direct zu ihm, um mit ihm zu plaudern und offerirte ihm eme feine? echten HavanaS aber Ger des erhob sich und entschuldigte sich mit anderweitiger Beschäftigung. Ach Gerdes, Sie wollen wohl nicht die Friedenspfeife mit mir rauchen," Braud lachte noch immer. Nein, niemals stieß Gerdes hervor, und diesmal begegnete Brand seinem Blick. Er senkte einen Moment davor den seinigen, und als er wieder aufsah, war GerdeS schon .zu anderen Gästen getreten. Das Lachen aber war Brand ergangen. In Karlsbad. . Die Saison war auf der Höhe. Mro scheu aller Zungen und Zonen pilgerten zu dem wunderthätigen Sprudel oder dessen kühleren Genossen am Müh!brunnen standen früh Morgens bei den Klängen des Orchesters zwei unabsehk bare Menschenreihen, mit dem Becher umgethan, Schritt sür Schritt bis zu den Nymphen des Brunnens vordringend, die ihnen das neue Lebenselirir reichten., Die vornehmsten Herren verschmähten es nicht, den Reiz dieser Unterhaltung mitzumachen, während die Damen ihre Eavaliere oder dienstbare Geister sandten, um dann ihre vorgeschriebene Zahl Becher zu leeren. Zu den interessantesten Gästen deS Hotel Pupp gehörte eine Gruppe von sünf Damen und drei Herren. Drei der Damen waren junge und reizende Mädchen, wenn auch nur die Eine volsendete Schönheit zu nennen war. Zwei der Herren hatten ebenfalls noch den ersten Flaum auf den Lippen und die zierlich feine Gestalt deS Einen ließ ihn fast wie einen Knaben erscheinen. Der dritte Herr war ein schlanker junger Mann. Die älteren beiden Damen mochte kaum vierzig erreicht haben und waren noch sehr anmuthige Erscheinirngen. In der Bade -Gesellschaft hatte man bie weitgehendste Neugier und Interesse für diese Gruppe Gäste man glaubte, daß es Ausländer seien, da die junge Schönheit ein orientcUlsches Gepräge trug, viele behaupteten, sie sei das )ri ginal des viel bewunderten Silcheschen BildeZ, welches im Part des Hotels eme Bilderauö stell ung in sich schließend, zur Schau ausgestellt war. Erst nach. Auslegung der Knrliste zeigte es sich,daß es Deutsche waren, schlichte, bürgerliche Namen. Bis auf das eine junge Mädchen, welches man für eine Art Gesellfchaskerin hielt, und den alteren Herrn, trugen sie Alle den Nmen Ullrich. Mrich ist das nicht der berühmte Fabrikant am Nhein?" frug man, .der kürzlich gestorben ist daher auch die tiefe Trauerkleidung der Damen." mEs scheint, Fräulein Ullrich weiß, wie herrlich die tiefe Schwärze ihren blassen Teint hebt", sagten in halber Bewunderung und halbem Neid die Damen. Und es ist also nur Koketterie, daß sie entweder nur in lichtem Weiß .oder dun kelftem Schwarz sich kleidet," fügten die Herren hinzu. " h. . .Sie ist das zauberhafteste Geschöpf, das eristirt." .Ihre Mutter ist eine AeZpterin." .Daher geht die Mama auch wohl fiets so tief verschleiert.
.Die Aegupterin ist die einzige Kranke der Familie, da sie nur Brunnen trinkt. .Der Kleine füllt immer ihren Becher, ber der große hübsche Mann reicht ihr denselben." .Das ist ihr Sohn, der Bruder der Schönheit." .Der Kleine?" .Nein, der schöne große Mann vifo der andere hübsche Herr fs.ll der Verlobte deS Fräulein Ullrich sein, ein reicher FabrikantKurt von Waldau!" Wer sind denn die anderen Damen?" Die beiden Blondinen sind Mutter und Tochter, Schwager! der Zgyptischett Wittwe, und der kleine Jüngling ist ihr Sohn und Bruder Und die runde heitere Naive?" .Ah, das ist eine Bekannte oder Gesellschasterin, Fräulein NeUmann So schwirrte im Garten' des .Cafö Pupp" das Gespräch am FrühstückSrisch hin und her, als die Familie Ullrich mit Kurt und Gretchen sich ebenfalls zum Kaffee niederließ. ' Ein einzelner Herr, der allein an einem Tisch frühstückte, sina Brocken dieser Bemerkung auf uud sah interessevoll nach m bezeichneten Tisch hinüber. I Da traf ihn ein Blick aus fröhlichen grauen Augen. Gretchen Neumann wurde über das ganze liebe Gesichtchen dunkelroth. i .Gott, Tonka Herr Savin sitzt drüSem I Mit GretchenS Ruhe war eS vorbei, und als Frau Helene den Wunsch äußerte, eine Zeitung aus der rheinischen Heimath zu lesen, kam sie den Herren zuvor und flog durch den Garten nach dem Salon Hinüber, wo die Zeitungen auSliegen. Hier gab sie rasch dem ZeitunaSkellner lihren Auftrag, und nun hielt nichts mehr isie davon ab, direct auf Herrn Savin zuZuschreiten und sie reichte ihm schon auf ?rei Schritte Entfernung die Hand. .Nein, daß Sie hier sind Herr Sarin, daran hätte ich nie gedacht!" ' Die herzlichste Freude erfüllte ihn, als ex die kleine feste Hand in zartem Druek n der seinigen fühlte, Gretchen sah dann nach der Familie Ullrich hinüber, aber nicht furchtsam wegen des Auslandes, den isie verletzte, sondern heiter und zufrieden. .Ich wollte eigentlich sogleich aussprinizen und Ihnen .Gut Tag" sagen, aber das hatte sich wohl nicht geschickt, soll ich Sie vorstellen, kommen Sie doch gleich lt. ,Nein, mein verehrtes Fräulein Gretichen, ich möchte nicht aufdringlich erscheinm tragen Sie erst, eb meine Aor stellung erwünscht ist dann, werde ich später einen Besuch machen. Wo wohnen Sie?" Hier im Hotel Pupp aber wozu dies Zeremoniell, ich habe schon sehr oft von Ihnen erzählt, Herr Savin, sie kennen Sie alle schon ganz genau." .Und Sie selbst, Gretchen, kennen Sie mich denn auch genau sind Sie dessen sicher?" Sie sah ihn prüfend an. .Etwas anders sind Sie wie im Frühjahr nicht so geschniegelt aber dies legere Neifecostüm kleidet Sie besser Ihr Cylinder war immer so schrecklich blank aber Ihre Augen sind dieselben, da ran werde ich Sie immer und überall erkennen." Ein trüber Hauch zog über seine Stirn, als sie heiter plaudernd fortfuhr: .Ja, wenn Sie sich auch in Verkleidung und hinter drei Brillen versteckten, Ihre Au(n verrathen Sie. Aber wozu sollten Sie sich verstellen, Sie sind ja kein Schauspieler." Er ließ den Kopf sinken und schwieg wenn dieses vertrauende Kind geahnt bätte, daß er hier wieder eine Rolle spielte, daß er der Spur eines gefährllchen Don Juan folgte, den ein besorg-, ter Vater, ein reicher, ein sehr reicher Mann, für seine ebenso vergötterte wie verzogene Tochter fürchtete, des-' sen Annäherung Savin vereiteln sollte a, tt wax diesem vertrauenden Mädchen gegenüber plötzlich verlegen, denn ihm siel ein, daß er nicht unter den angenommenen Namen, sondern unter seinem eigeneu hier im Badeort stch hatte eintragen lassen. .Schauspieler ah mein liebes Giet chen, das Leben zwingt uns oft eine slle zu spielen, d!e gegen unseren Wunsch ist. Ihr Leben freilich fließt so einfach und glatt dahin, daßSie kaum die Ütothwendigkeit einer Verstellung begreisen werden. Doch, davon spater wir sehen uns heute noch jedenfalls. ES scheint, Ihre Gesellschast nwarttt Sie Sie reichte ihm, jetzt von seinem Ernst ein wenig besangen, die Hand, und ging lanSsam zurück. Ihr frisches Gemüth wußte wenig von Vorgefühl und Ahnungen, aber der tiefe Seufzer, der seinen Lippen entflohen war, hatte sich schwer auf ihr Herz gelegt, wie der erste Hauch eines Gewittersturmes, der über eine srühlingprangende Landschaft ftreist. Inzwischen hatte Curt v. Waldau den Rheinische:: Courier vorgelesen, doch um-' sonst versuchte man Frau Leilah ein Zeichen deS Interesses' abzüaewinnen. hre Gleichgiltigkeit für das Leben war nicht zu überwinden, ebenso apathisch wie sie den Befehl it)reS Arztes befolgt hatte, eine ur in Karlsbad gegen ihr Leberleiden durchzumachen, ebensa theilnahmslos blieb sie über den Wechsel der Scenerie, deö Publikums, die ganze veränderte Lebensweise. Gerhard bot ihr exdlich den' Arm, um sie nach dem Neubad zu geleiten, wo sie ihre Bayer nahm. Es schmerzte ' ihn tief, die jüngst noch so blühende Frau, langsam und schwer an seiner Seite hinwan ken zu sehen, aber zu gleicher Zeit fühlte er sich durch die Unabänderlich keit ihres Grames beleidigt. . Eine Frau, die Mutter ist, darf nicht ganz in der Trauer für den Gatten aufgehen! ES gibt unter den Frauen solche, die mehr Gattin, und andere, die mehr! Mutter sind aber Leilah war stetS nur Gattin gewesen. Vielleicht wenn der Himmel ihr einen Sohn geschenkt hätte, der daS geistige und leidliche Ebenbild ihres Gatten gewesen, fo hätte sich das Muttergefühl mehr entwickelt als aber der kleine Gerhard geboren war, oerflössen die ersten Monate ihrer Genesung in zu großer körperlicher Schwäche,' um thätig Antheil zu nehmen, spater, als der heftige und unbezähmbare Charakter des Kindes sich entwickelte und mit den Jahren die Aehnlichkeit mit.dem Oheim und nicht mit dem Batet Heroortrat, als der Knabe kick dann mehr und mehr dcr
Schwester als der Mutter anschloß da blieb auch ihre Liebe unFetheilt dem Gatten ihre Kinder vermißten sie ja nicht! ES war und blieb eine Entsremdung zwischen ihnen, die sich mit den Jahren vergrößerte und mit dem Tode des Gatten ihren Höhepunkt erreichte nur daß die Geschwister jetzt tieses Mitleid mit ber armen Mutter hatten. In Gerhard schien bald nach jener cene mit Waldau eine große Veränderung vorgegangen zu sein er war nach reiflicher Ueberlegung zu dem Entschluß gelangt, Waldau zu ersuchen, ihn und seine Familie nach Karlsbad zu begleiten. Dieser Entschluß war das Nesultat einer Unterredung mit seiner Schwes ster. Als Gerhard nämlich zu den Ferien nach Hause zurückkehrte, fand er seine geliebte Tonka so verändert und leidend, daß sein Herz vor Bangigkeit einen Moment still stand. Umsonst fragte er nach Gründen sie behauptete, keine angeben zu können, lind da tauchte plötzlich ein Gedanke, eine Frage auf .Liebst Du vielleicht Kurt, würde es Dich glücklich machen, zu wissen, daß er auch Dich liebt?" Tonka lächelte nur. .Kurt ist ein lie ber, guter Mann, aber ich habe ihn nur lieb, weil er Dein freund ist. Nein, mein Gerhard, ich werde überhaupt nie heirathen, wir Beide wollen immer zusammen Fleiben So innig, wie ich meinen schönen, ritterlichen Gerhard liebe, kann ich nie einen fremden Mann lieben. Du bist mein Ideal, mein grotzer, herrlicher Held, ja, wenn ich einen Mann finden könnte, der Dir gliche ! Aber da das Schicksal mir einen solchen Bruder gab, weshalb foüte ich mehr verlangen? Wir Beide bleiben ewig zusammen, ist das nicht Glück genug?" .Aber Du würdest Kurt sreundlich begegnen, wenn ich ihn bitte, uns nach KarlSd ld u begleiten? Müma hat ihn rechi gern um sich und unsere Gesellschaft würde etwas belebter, als wenn wir ganz auf einander angewiesen sind." .Aber das ist ja felbstoerständlich, mein liebster Gerhard. Im Ucbrigen meint Tante Helene, daß wir unser hei-tereS-Gretchen Mumann ebenfalls einladen sollen. Das ist ein guter Gedanke, Cousinchen Melanie ist zu wenig amüsant niib unser Doktor will alles aufgeboten wissen. waS Mama verstreuen konnte. .T:e arme Mama." Sie bedauerte sie innig, aber ihr Herz sagte niemals .die geliebte Mutter." . .Tante Helene sagte Gretchen Neumann an jenem Abend zu ihr im Ver trauen, .Du weißt, ich habe Herrn Savin heute nochmal gesprochen , er sazt. ehe er sich vorstellt, bittet er Dich um eine Unterredung im Vertrauen, es sei ihm sonst unmöglich willst Du zu morgen eine Stunde bestimmen, ich soll auch mit dabeisein?" .Das heißt, Herr Savin mochte Dich sprechen, aber in meiner Gegenwart gut, schreibe ihm, er möge pünktlich elf Uhr auf mein Zimmer kommen, ich bin bereit zu hören, was er uns anzuvertrauen hat. Gretchen kritzelte rasch ein Blättchen voll und schickte einen der umherstehenden Dienstleute damit zu Herrn Savin, der unter der Veranda sein Abendbrot einnahm. Am nächsten Tisch saß ein Elegant, der eine altere und eine junge Dme lebhast und amüsant unterhielt es war jener Don Juan, jene leichtlebige Erbin, die Savin beobachten sollte. Die kleine Schöne lachte sehr viel und bewilligte endlich des Herrn Bitte, eine Flasche Champagner bestellen zu dürfen. DaS junge Mädchen fchien schlecht bewacht, denn die ältere Dame war nur zu leicht den Schmeicheleien des schönen ManneS zugänglich, so daß sie ihre Wächterin-Rolle vergaß. Der Champagner kam, man leerte Glas auf Glas, Don Juan wurde immer zärtlicher. Savin begann zu fürchten. Endlich entschlossen warf er rasch einige Zeilen aufbin Blatt Papier und schickte sie der Dame durch denselben Boten, der sich zuvor entfernen mußte, und nun suchend, vom Kellner begleitet, stch dem Tisch näherte. .Mein Gott, Fräulein," rief da junge Mädchen, schnell aus dem doppelt ten Rausch von Liebe und Champagner erwachend, Papa kömmt wahrscheinlich schon heute Abend mit dem letzten Zuge sonst morgen, er schreibt es selbst, obgleich man die Handschrift kaum erkennt, Papa hat such einen FlNger verletzt, ein Freund von Papa hat den Brief mltge-i bracht." Don Juan hielt eS für angezeigt, tragikomisch zu seufzen. Die Duenna war plötzlich würdevoll, daS Töchterchen des strengen Papas reservirt. Die Damen zogen sich ins Hotel zurück, um die ,1 eventuelle Ankunft deS Herrn und Gebieters zu erwarten inzwischen depefchirte Savin an den Auftraggeber: .Kommen Sie selbst sofort, Gesahr im Verzug. Ihr Kommen habe ich bereits angemeldet!" Als er vom Telegraphenbureau zurückkehrte, stieß Savin auf den Elegant. .Otto," rief dieser, ihn plötzlicherkennend, als er feine breitrandigen Hut lüftete. .Ja, ich bm eS, Robert entgegnete Savin, lnd ich riß, aS Dich herführte, doch d!e reiche junge Dame wirst Du weder bethören noch heurathen abgesehen davon, daß der Vater sie Dir niemals gibt, fs wie fo nicht, er hat einen reichen Schwiegersohn im Auge, keinen verschuldeten Abenteurer - so würde ich, ick selbst ihm sagen, was nur wir Beide. tssen .Otto," knirschte Robert zwischen den Zähnen hervor, Du, Du willst mich verderben das Sre gegen jedes mensch liche Gesühl." ' .3 will Dich nicht verderben den Vorwurs. könntest Du Dir sparen, 'Du eißt ja. welche Opfer! rch gebracht, habe,' um Dich damals zu retten erst als ich sah, r daß alle nutzlos war, daß ich ums sonst an Deine Ehre mich gewandt hatte, da gelobte ich mir, nie mehr zu ge! statten, daß Du auf dem Altar deS UebermutheS, des Genüsse und der Trägheit noch ein weiteres Opfer" hinschlachten darfst. Verlasse Deutschland, wo Du unmöglich geworden bist, ' versuche in Amerika ein - Leben der 'Arbeit xM Dich in Deinem guten Bestreben unterLuken und Dir d,e Mlttelaiu hert. (vortltduag solgt.)
Tlefknltur. Ein Capitel für OdflzMer und Gartenfreunde. Von tt. Ziudloff.
Ist es nicht sonderbar, fast ungla.ublic, daß der Begriff Tiefkultur mit allen seinen Vorzügen dem allergrößten Theil der Bebauer des Grund und Bodens fast vollständig unbekannt ist, obgleich der Gedanke sehr nahe liegt, daß man mittelst gründlicher und möglichst tiefreichender Bearbeitung der Erdsberfläche Erfolge erzielen inüsse, welche sich aus kein andere Weise erreichen lassen. W?end in manchen Theilen Euro. xas die allgemeine Etnsührung des Am baues der Zuckerrüben ganz von selbst zur Anwendung der tieferen Kulturmethode führte und die hierdurch auch bei anderen Pflanzen erzielten Ernteergeb nisse die Benützung derselben im gewöhn, liehen landwnthschaftlichen Betriebe nahelegte. verdanken wir in den bevorzug ten Staaten die Kenntniß der Tiefkultur wohl hauptsächlich nur den Chinesen. Sie waren es, welche in dem heißen und trockenen Caltfornien vermittelst der von ihrer Heimath mitgebrachten Kenntnisse und Erfahrungen im Land- und Gartenbau En:ten erzielten, welche man vor ihrem Erscheinen für unmöglich gehalten hatte, und die so verachteten schlitzäugigen Gesellen sind es wohl vornehmlich, welchen der nunmehr zum Obst staat gewordene Goldstaal feinen Ruhm in der Zucht von Obst, Wein und Gemüse verdankt. Man spricht nicht gern über ein Verdienst, welches sich die mongolische Rasse um den Volkswohlstand der .Pacisicküste erworben hat. Viell icht mit Recht, denn die Uederlegenheit derselben, in der Gartenkunst, verbunden mit den denkbar geringsten Ansprüchen an das Leben, machte es den Kaukasiern thatsächlich unmöglich, lit ihnen im Gemüse- und Obstbau in Mitbeweib zu treten, und nur die drakonisch durchgeführten Ausschlußgesehe. welche man gegen sie anwendet und die weise Benutzung der von ihnen nunmehr eroberten Fertigkeiten haben an der Küste das Gleichgewicht in den volkswirthschaftlichen Beziehungen beider Nassen wieder halbwegs herzustellen vermocht. Die Äulvendung der Tieskultur, wenn man sie ganz allgemein und überall durchführen konnte, wozu, nebendei bemerke, sehr wenig Aussicht vorhanden ist, da sie einen sehr bedeutenden Aufwand von körperlicher Arbeit, oder, wenn mit mechanischen Hilsmitteln in'S Werk ge? setzt, bedeutende Capitalien voraussetzt würde die Menschheit förmlich mit Lebensmitteln überfluthen. Denn nicht nur, daß die Ertragnisse der' so bebauten Landstochen doppelt und dreifach 'höher würden, als sie jetzt sind, sondern die Sicherheit der Ernten waren auch, wenn man von Hagelschlag, Ueberschwemmungen. Stürmen und Znjectenfraß absieht, so gut wie verbürgt. Nämlich weder übermäßig lang anhaltende Zeiträume von Ziegen oder solche von Sonnenbrand und Dürre gehen an Feldflächen, welche tief kuttivirt sind, fast spurlos vorüber; kaum daß sie das Mehr oder Weniger einer Ernte ein wenig beeinflussen, ein Ernte gibt es auf so bearbeitetem Boden immer und unter allen Umständen. Bei der Tieskultur des BodenS kommt der Grundsatz zur Geltung, daß man den Wurzeln die denkbar größte Ent? faltung und somit die weilgchenste Gelegenhert zur Ernährung der aus ihnen stehenden Pflanzen gewähren müsse. Also nicht etwa ein kleiner Theil des Bodens nahe der Oberflache, wie dies beim jetzigen landwirtschaftlichen Betriebe geschieht, wird dem Einflüsse der Lust und Düngung ausgesetzt, sondern ein so großer, ls er sich irgendwie noch mit Vonheil bearbeiten oder bezwingen läßt. Während unsere besten Landwirthe stolz darauf sind, eine acht-, zwöis-, vielleicht ach sechzehnzöllige Furche mit dem Pfluge zu ziehen und Nachlässige unter ihnen sind, die sich sogar schon mit vier oder 'fünf Zoll zufrieden stellen, gräbt der Chinese jedes Jahr den zu bebauenden Boden mit der Hand, drei Fuß tief, sehr sorgfältig um und erzielt hierdurch jene Ergebnisse, von welchen weiter oben die Rede gewesen. Selbstverständlich gehört zur Tieskultur auch kräftige Nachhilfe durch Dünger, allein dieser scheint doch nicht jene große Rolle dabei zu spielen, wie man im Allge meinen vorausseht. Mit der Tieskultur geht die ununterbrochene Bearbeitung des Bodens aus der Oberfläche selbst Hand in Hand. Dient die erstere dazu, den Wurzeln zurAusbreitung zu dienen undGelegenheit zur Ausnahme der im Boden besindlichen und durch Luft und Dünger gelösten Nährstosse zu geben, fo dient letztere dazu, der im Boden befindlichen Feuchtigkeit, welche zwischen dem Pflanzenleben und den Mineralien olS Vermittlerin zu wirken hat, vor dem, Verdunsten zu bewahren und nebstbei für neue Zufuhr von Wasser zu .sorgen. Denn daS lockere gepulverte Erdreich bildet nicht nur einen schlechten Wärmeleiter, läßt also nicht zu, daß die heißen Strahlen der Sonne m den Boden dringend, ihn austroc'n n, sondern saugt auch noch Feuchtigkeit aus dem. Dunstkreis der Erde an sich, nimmt den Thau der Nacht auf und sührt das so gewonnene Naß dem Untergrund zu, wo es den Wurzeln, somit den Pflanzen, zu Gute kommt. Es spielen bei diesem Vorgänge eine ganze Reihe physikalischer Gesetze mit, welche einzeln anzuführen oder gar zu erörtern, hier nicht am Platze ist Nur sei noch bemerkt, daß der Einfluß der Tiefcultur in Verbindung mit der Bear beitung deö Bodens während des WachsthumS der Pflanzen fo wunderbar und großartig wirken, daß Jeder, der zum ersten Male zu diesen Hilfsmitteln deS Landbaues greift, aus dem Staunen gar nicht herauskommt. Die Methoden der tiefen Bearbeitung deö Bodens lassen sich mit Vortheil je, doch nur da anwenden, wo man es von Natur aus mit mehreren Fuß starken Schichten bearbeitbaren Bodens zu thun hat, nicht aber wo undurchlassende Thonoder gär Stein- oder Gerillschrchten yön einer nur wenig belangreichen Schicht Damm- oder Ackererde bedeckt werden. ES würde absichtlich gesagt b e a r b e i teter Boden, weil eS nicht gerade HumuS, zu Deutsch Äcker- oder Dammerde fesn MSK. Solcher rober Boden.
Sozialistische & e $ i $ q n I
Regelmäßig Geschäfts. VnssLMlLNß jeden zweiten Sonntag im Monat der Arbtiter'HÄUe. Neue Mitglieder werden in den rege' mühigsn Versammlungen aufMvmmm, ZU9VsMcZerI5kU?kg 20 ßsMs. Mitglied der Sektion können auch Nitglicker der Krankucktsse vndm. QemsSs QMttkr sülieA ZeÄ an 1 Vebmses-GsUe ft8$ TJkNh,.) Verewe und Logen werden darauf ausraerk sam gemacht, da obige Halle sich sehr gut zu, Abhaltung von BersamWwugen, Kräszchen, Nrünha!tnugen n.s.d. eignet und für solch Zwecke billig zu miethen i. vks keud fij an die Ofkie d. üi ADVERTI3ERS can learn fch&acact eosl of my proposed Um of advei tising in American papers hy addressing Geo, P. Roweil 8c Co, Wswpapr AdTortiiicg fturwfttv iO Spruo St., NW York. r. tstt cffi sW PVjwt-ft tfiYfvffjttf 1 xiverienc 10 tU l ! ! R''ltf tl rvr.n.rittinn öf man Aster Fort Ufl t f th ünitedi ßtate and Iforeigu coon. fH II tries, the rmbliaheri of th Seieatifi JetcLS Amirieia onntiima ta Act . nohciton Jl hnnu t.A rrl ir-m t iiin . for nnffn in tlt&u Oq llundr.d for patent, cjiveats, trada-raarkeeopr-riffht. mta.. for the United b tat et. and to obt&m pateot in Canada, England, France, Germ ny, and all other constrips. Thelreiperi nee ta uaeguaied ad tneirjÜacüitiee axe naan passed. Drawintra and epecifioationä ttrepared and flled In the Patent Office on short cotice. Tenne yery reasonable. Ko Charge for examinatlonof modeu r drawin;. Advio by tnailsr. Patent obtaed throajrh Mann AOo.arenotloed inthe SCIEXTIFIC AMKIUCANwhich ha the largesfe circulatlim and i the raost influential nevepaper et iti kind publi&hed ia the arid. The adv&nt&gea et such a cotio every patent moderst anda. Tbis lerpe and r pndldly illnstrated newspaper ta pablished WKKIvIjY at $3.00 a yar, and ia adraitted to be the bt paper davoted to ecieoce. xaecUanics. inventioos. enjiioepring worka. and Cther departntents of indaütrtl prRRTe, pd lisLied in any ccurstry. It contaima tbe iiamea ot all patentesa and title of erery inventi-in ptented eacb. weck. Try it four moatLa far &a aoilar. Bo'.d by all newadeaturs. If yott ha an inrentiow l pateat writ td Munn A Co., natli' hcra of Scieaüäs Aiacrioe, kl Broftdvey, nw Yoik. Handbook about patenta nxailed freev mn tm, mm i, ttntümTmimAit , i Or.StiGchiffmnnn'jS r: lit!MA srifmil f .rw.-4 ,-. ASTHMA tjcrffblt nie o9tt:$t Linder unb er uickende Sdilof in den darrnäckta st euä2nt u verjchaffen. Heilt 0 alle andere Mittel fehl chlzgen. Et einziger Berkuch deweist et. Preis 5 Cents und $l von Asotdekern zu hadrn oder . " a . r vt a . m . . m ' . -x . pcriyjijoiT . rocc P?aer irn g? je Pcinnarre. 'H.n.bCHlFFiwANN, fet, MtNU. W"JBUWX-V5 'S-WgiCCTt wenn e5 nechr aus tjon rdcr Stein lagern besteht, gibt dtt richtiger Bear beitung und Vermischung mit Dünger oder besserem Erdreich meistens noch eine ganz annehmbare Kulturschicht, wäh rend plastischer Thon oder Stein den besseren Boden oftmals gänzlich ver derben. Ist jedoch die Schicht natürlich guten Bodens mächtig genug, um daö Umgraben zu gestatten, so kann man dies ohne Weiteres thun, selbst auf die Gefahr hin, .wilden", d. h. uncultiokten Boden heraufzubringen, welcher im ersten Jahre Nichts trägt, aber durch starke Düngung mit verrottetem Stallmist oder künstlichem Dünger seine Gefährlichkeit Hvm allergrößten Theile gleich verliert. Solchen Boden jedoch ohne Beigabe von Dünger bepflanzen zu wollen, wäre ein thörichtes Unternehmen. Die eben beschriebene Art und Weis der Bodenbearbeitung ist :ö, welche den kalifornischen Obst und Gemusezüch, tesn den Erfolg verbürgt. Sie beruht auf chinesischen Erfahrungen. ES liegt kein Grund vor, weshalb ste nicht allge? iriß eingeführt werden sollte, und deshalb wäre es rathsam, wenn der in land wirthschaftlicher-Beziehuna so arg zurückgebliebene Süden stch die Sache zu Nutzen machte: gewiß könnten dort mancherorten ebenso werthoolle Früchte und Gemüse gezogen werden, wie an der südlichen Pacisicküste. Bei Anwendung derselben ist beim Gartenbau vollständig gleich, ob eS stch nun um einjährige Pflanzen oder Obstbäume handelt. .Also auch bei der Pflege der letzteren gilt die dem tiefen UmbrechenS deS Bodens folgende Bears beitung der Bodenoberfläche und ste wird ohne Unterbrechung Jahr für Jahr fort.esetzt ; sie allein verbürgt die dauernde Fruchtbarkeit der Bäume und schützt gleichzeitig vor dem Austrocknen durch die Sommerhitze. Es ist dieser Sache eine um so größere Wichtigkeit beizulegen, als die Methoden der Tiefkultur und die in Folge dessen verbürgten, sehr belangreichen und stch? ren Ernten eS auch weniger bemittelten Familien ermöglichen, stch auf dem Lande eine' recht anständig ernährende Heimath zu schaffen, somit unabhängig auf eigenem Grund und Boden zu er den. Es ist fast Alles Handarbeit, was da vorausgesetzt wird ; Handarbeit, Ge duld, Fleiß und Anspruch loslgkeit dem Leben gegenüber. Wer diese Voraus setzungen erfüllen kann und das nothige Verständniß zur Behandlung eines Gar, tens besitzt, kann den Schritt in die Freiheit getrost 'wagen. Vielleicht die um diese Zeilen dazu. der oder jenen be drückten Menschenscele, . welche in den engen,' dunstigheißen Quartieren der Großstadt verschmachtet, oder sich aus dem Lärm nach der Ruhe ländlicher Ab. geschiedenheit sehnt, den Ausweg zu zeie $e.
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