Indiana Tribüne, Volume 13, Number 306, Indianapolis, Marion County, 24 July 1890 — Page 2

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yv;-:-'mmmm Srschewt Zögliy UNd SSTStESS. liRtSgUche.TribÄn o?t u?H iXt56ia Y arm RaAi M.??? 9 1 lUtf V -M'fl-f'- - Ccntl tu Woche. Btii ,nsän 1 it tu 65tttfpnRBaat, V? VS ,S!ch! i VktH,ah!n $8 (it Jahr. SWe-t AIS O. WrdladS Indianapolis, Ind., 24. Juli 1890. Gilt schweizerischer Dichter. Vor einkzen Tagen meldete unS daS Kabe! aus dem schweizerlauv den Tod des hochbegabten Dichters Gottfried Keller. Die Nachricht kam nicht uneranet, chon vor einem Jahr, als man in D utschland und in der Schweiz den sieözigjäynzen Gebartstag des Dich? , ters feierte, vernahm man die betrübende ' Kunde, daß er an Schwermmh leide. j Der bedauerliche Gemüthszustaud des viel sinnenden Mannes schien sich von ; Wache zu Woche zu verschlimmern, bis j ihn endlich tu Tod von all seinen Leiden j erlöste. Mit ihm hat Deutschland einen seiner besten, vielleicht den bedeutendsten : Dichter der.Gegenwarl verloren. Bei all seiner Eigenartisikeit war (Gottfried Keller im vollen Sinne des Wortes ein t deutscher Dichter. Ruf ihn paßt jedes j vl ' 1 - 1 Mj! jf ,S V M OlijMlftA. 9. CVÄj. truu, u'ciiyis iti oiuuiiuiuu yu kob Baechrolo in seiftet Geschichte der deutschen Literatur in der Schweiz sagt, nZmlich : Von einer Nationalliteratur der Schweiß wurde zwar auch schon aesprochen. Indeß tönt das Wort patriotische? als wahr. ie deutsch'schwetzernche Ltterakur stellt lediglich einen Theil der deutschen Rakionalliteratur in ihrer oft mehr, oft weniger eigenartig schweizerischeu Alisprazung dar. Der Deutschschu?eizer holt "sich die S chätze seiner Vil- ! dung ans den tiefen Schatten des deutschen Geistes. Wir wurzeln mit all un(mm Dasein fest in deutscher Art und wollen, unserer Eigenthümlichkeit unbefchadct.dessen immer mehr eingedenk sein. Eiaen nationalen Charakter kann demnach unsere Literatur im Allgemeinen nicht tragen. Wenn rot? auch . politisch selbständig geworden sind der Herrjchaft des deutschen Geistes waren wir uns stets bewußt, die deutsche Wiffen schart ist die unfcrige, Schiller und Goethe bleiben die unferigen. Den festesten Stützpunkt unserer Cultur werden wir allezeit in der geistigen Gemeinjchaft mit den Stammesgenossen suchen. Damit ist keineswegs gesagt, daß nicht zugleich specifisch-fchVeizerische Bitdungs einflüsse bestimmend auf den Dichter eingewirkt haben. Es wäre ja auch höchst lellsack, wenn ein an Naturschönheiten so reiches Land, wie die Schweiz, und in so eigenartigks Volksleben, wie es dort sich entwickelt hat, nicht die nachhaltigsten Wirkungen auf ein gottbegnadetes Dichtergemmh ausübten. Dazu kom men dann wohl auch noch besondere Einftüsse anderer n Wir können uns das Werden Gottfried Kellers nicht ande?s Vorstellen, als indem wir annehmen, daß er außer der deutschen Literatur auch die specisifchi schweizerischen Schriftsteller, v"r Allen den unvergleichlichen Jeremias Gotthelf mit Vorliebe gelesen hat und auf sich einwirken ließ. Rechnet man noch den unerschöpflichen Sprachreichs thum dazu, der für den Kenner der hoch? deutschen Sprache aus- der gleichzeitigen Bekanntschaft mit dem schweizerischen Dialekt entspringt, dann hat man einige Anhaltspunkte, um zu begreifen, wie Gottfried Keller, mit seinen herrlichen Anlagen gerade der Dichter und Schrift steller weiden konnte, als der er sich in der deutschen Literatur zu einer so her' vorragenden Geltung gebracht hat. Deutsche Zürftinnen in Nutzlaud. . Uf JUilxL Ziiti,z' 1 sin der Zekt alücklickerroeise veraakkaenen Zeit der deutschen Demüthigung vor Ruktand sckäkten die deutschen Fürsten eS für eine Ehre, ihre Tochter in dem äußere Glanz als russischeGroßfürstmnen zu kcben. uuo fanden sich willia indie entehrende Bestimmung des erzwungenen sCfl r . f f i jtrrL npf t a iiauücnawcqjcis. rr iöi, ais durch die Einig una Deutschlands daS vaterländische Selbstgefühl gewachsen war, emschloßsich der Großherzog von Mecklenbura-Sckwerin. den demüthiaenden GlaubenZzwang zu brechen, und gab n M. r mm lH mT , "V zur Aermahtung zemer Tochter maxit mit dem Großfürsten Wladimir, zweitem Sohne Kaiser Alexanders II,, nur unter der Bedingung seine Zustimmung, daß diese ihren evangelischen Glauben behalte. Trotz des Widerspruchs der russischen Geistlichkeit, trotz des damals noch ohn machtigen Wuthgeheuls des Altrussenthums und der Panjlavisten, setzte der Großherzog seinen Willen bei dem Kaiser Alexander il. durch und die nunmehrige Größfuistin Mmia Pawlowna nahm nicht den griechisch-orthodoren Glauben an. Da das CiS einmal gehrochen, folgten such andere deutsche Fülstinnen dem mecklenburgischen Beispiel. Die inzwischen verstorbene Vrinzessin Thense von Oldenburg, dn n altere Schwester sich . noch hatte dem Zwange unterwerfen müsje,, behielt bei ihrer Vermählung mit Herzog Georg von Leuchtenberg-Noma-noaski ihren'Glauben bei. Mit Spannung fcb man in Petersburg der Anschauung des jetzigen Kaisers entgegen. Aber auch Alexander JII schien sich in die neuen Verhältnisse zu finden, denn die Prinzessinnen Elisabeth von Hessen - und Elisabeth von Sachsen Altenburg behielten bei ihrer Vermahlung mit den Großfürsten Sergei Alexandrowitsch und Konstantin Konstantinowitsch ihrenGlauden bei. Ja, noch mehr; der Zar erließ 1387 eine Aenderung der Samiliengesetze, nach welcher die Bestimmung über, den GlaubenswechZel ausdrücklich aufgehoben und nur auf die Braut des jedesmaligen Thronfolgers beschrankt wurde. Aber im vorigen Jahre hob der Zar da ?rst pzjr wenigen Jahren erlassene Familiengesktz auf und ließ die früheren Bestimmungen über den Glaubenswechsei wieder in Kraft treten, sodaß jetzt jede Fürstin bei der Ehe mit einem russischen Großfürsten den griechisch orthodonu ' Glauben annehmen muß.

Die deutjchen urztinnen werden nun wohl künstiflhin vor dem trotz äußerr Glanzes wenig bene b'nsw'rthen Schicksal einer russischen Großfürstin bewahrt bleiben. Wan muß nur die FamilienVerhältnisse des russischen Herrscherhaus fes kennen, um zu wissen, wie wenig befriedigend die Stellung einer russischen Großfürstin ist. Vor der Ehe dienen die nach russischen Begriffen fast ärmlt chen Vermögensverhältnisse zum Spott der Petersburger Gesellschaft, was der Betreffend n niemals verbürgen bleibt. Nach der Vermahlung, in den ersten Jahren der Ehe sind die Großfürstinnen

den fchmablichsten Verleumdungen in der großen Gekkllschaft ausgesetzt. Vegen manche, die ibrem Glauben treugeblieden. wird russischerseits geradezu plan mäßig mit Verleumdungen vorgegangen; auch das denkbar Schlechteste, ist eS auch noch fo erdichtet und erlogen, wird als .unbedingt wahr", vo lhnen erzählt, und gerade die Hofgesellschaft ist meistens die Quelle jener unsauberen Gerüchte. Sowohl die älteren wie die jüngeren Großfürstinnen deutscher Abstammung fühlen sich, abgesehen von sehr wenigen Ausnahmen, unbefriedigt, ja, hier und da tiefunglücklich in ihrer Ehe und in ihrer gesammten Stellung. Wollte man näher auf diese Verhältnisse eingehen, so märe es leicht, dies zu beweisen. Es gereicht den deutschen evangelischen Fürstengeschlechtern nicht zum Ruhm, daß sie die einzigen waren, welche sich in die schmachvolle russische Bedingung des Glaubenszwanges fügten. Wäre eS wohl denkbar, daß eine österreichische Erzherzogin der eine bourbonische Prinzessin ein Gleiches thäte! Man kann nur hoffen, daß diefe Zeiten nun mehr auch für die deutschen Fürstinnen vorbei sind. Hypotheken alS UmlaufSmittel Australien ist daS Land der Reformen. Eine Reformidee jagt die andere. Jetzt raufen lie dort nnt ihren Hypotheken schon Speck, Brot und Butter. Das Zahlmittel heißt Hypothek - Bond und geht vo? Hand zu Hand, tot hier eine Banknote. Die Sache ist folgende: Anstatt daß eine Besihurkunde in den Grundbüchern eingetragen, Abstracte. angererNzt, Uedertraaunacn u. s. . vorgenommen und die theuren Dienste von einem halben Dutzend Advokaten bei jedem Kauf und Verkauf, zeder Uebertra Aung. Richtigstellung u. f. ro. in Anivnich aenommen werden, erhält der Käufer eines Grundstücks gegen sein Kaufgeld einen Hypsthek-Bond, den er r ' . . r veiieoig verweriyen rann, geraoe wie einen Hundert- oder Taufend-Dollar-Schem. So oft der Schein seinen Besitzer wechselt, wechselt auch das Grundstück, für welches er ausgestellt wird, den feinigen. Sobald ein Grundbesitzer in eine Geldklemme geräth, schneidet er sein Besitzthum entzwei und läßt sich für einen Theil desselben einen HypothekBond zur Höhe des zwischen ihm und dem Kaufer vereinbarten Preises aus stellen. Mit diesem Bond deckt ereine Schulden oder benutzt ihn als Zahlmittel in irgend einem neuen Geschäft. Er ist in den Grundbüchern und Katastern registrirt, und wenn er verloren geht, so wird ein neuer dasür ausgestellt, nachdem der Verlust in den Zeitungen bekannt gemacht und eine längere Zeit darüber verstrichen ist. Durch das neue System wird das Laudkaufs und Verkaufsgeschäft ungemein vereinfacht, viele Schreibereien und Unkosten verhindert. Es gefällt allen Parteien, ausgenommen den Advokaten und den Gerichten, die dabei nicht fett werden. Ob es auf die Dauer befried!gen wird, muß die Erfahrung lehren. Jetzt ist man in Australien ganz entzückt davon, und in Californien, daS sich für alleS Neue rasch, begeistert, wird bereits für Einführung des neuen Systems kräftig azitiit. ö,s Abkommen übe? Hetgolans. Erst j?ht pübliciren die deutschländi? Vfctit Zeikunan die detaillirten Äbma? Zungen über Hklgoland wie folgt: D:e deutsche öcegierung wird allen in Sem alw abuetrekenen Gebiet geborenen erionen das Recht der Option für die engincke Nat:onlttat gewahren durch eine von ihnen persönlich, für unmündige Kinder durch deren Ehe, und Vormün der, abzugebende Erklärung, welche vor dem 1. Januar 1892 zu erfolgen hat. Alle Einaeborenen des fo abgetretenen Gebietes und ihre vor dem Tage der Unterzeichnunq diezes Abkommens gebo nen Kinder sind frei von der Verpflichtung ceÄ L)rennes im oeutschen Heer ooer in der Marine. Die bestehenden nationalen Rechte und Gewohnheiten bleiben fo weit als mög lich unberührt. Die deutsche SZegierung verpflichtet sich, die Positionen des augenblicklich für das Gebiet in Kraft stehenden Zolltarifs bis zum !. Januar I910 nicht zu er höhen. Alle Eigenthumsrechte, welche Privat Personen oder Corxorationen im Einver standniß mit der englischen Regierung in Helgoland erworben haben, bleiben bestehen ; die daraus entspringenden Ver pflichlungen werden auf den deutschen Kaiser übertragen. ES sei hinzugefügt, daß die oben erwähnten Rechte auch das Recht deS Signalistrens umfassen, welche jetzt Lloyds besitzen. Die Rechte der britischen Fischer i Bezug auf Ankern bei jedem Wetter, Einnehmen von Lebensmitteln und Wasser, Vornehmen von Reparaturen, Ver schiffung von Gütern, Verkauf von Fischen und Trocknen von Netzen am Land bleiben unberührt. Man ist allgemein der Ansicht, daß vom Bundesrathe Schritte zur Anglie derung Helgolands an Schleswig-Hol stein geschehen werden. EinSteinsalzlager mit einer Mächtigkeit von mindestens neunzig Millionen Tonnen ist auf einer kleinen Insel inmitten eines Sumpfes zwischen Brashear und New Jberia in Louisiana entdeckt worden. Ein a u S S e i d e n -A t l a s ver' fertigte? und reich mit Stickerei versehener Pantoffel, der das respektable Alter von 175 Jahren ,euf dem Buckel" hat, befindet sich zur Zeit im Besitze einer Frau Ambrose Haley in Hculton, WZgine. -

Vom Anlande. Nicht weniger d enn 1150,000 verwendet der Oelkönig Rockefeller auf die eiltrische Beleuchtung seiner Wohnung und der dieselbe umgebender Baumgänge. Der Jahrestag der Erstürmung der Bastille ist von den in New York ansässigen Franzosen auch hier in der üblichen Weise .festlich- begangen worden. Im französischen Eonfultat gab es fogar Empfangstag mit der Feier anqepaßien Reden. Ä ei Gelegen h ei t der letzten Versammlung der Z)ale College

Alumrn machte Präsident Dwiadt vetannt, daß die dem .College" im letzten! r- tc tr t - C? ! 1 zayre zu yeir gemoroenen stt,lungc und Schenkungen sich aus V7lö,vvv veliefen. Innerhalb der vier letzten Jahre ! i s-r- rr u . r t HM ! r. C. hak das .ouege- auf ayniicyeWliie vie Summe von $1,244,000 erhalten. Hielt feinen Schwur. Patfy Mitchell in Thompfonville, MassachufettS. leae kürzlich daS Gelübde ab, nie wieder einen Tropfen Geistiges anzu rühren, so lange er noch Haare auf dem Kopfe habe. Als sich bald darauf bei ihm ein unbezwinglicher Durst nach Gelstioem nstellte, begab , er sich zum nächsten Barbier, ließ sich das Haupt n c t . r giail avraziren uno oe,ozs na). Die Seidl - Gesellschaft. aus 400 kunstbeflissenen New Norker Damen bestehend, verschafft allwöchent; lich einigen hundert Frauen und Mad chen die Annehmlichkeit freier Ercursio nen nach Coney - Island, wo ihnen in einem eigens gemietheten Local einfach Erfrischungen geboten werden, woraus sie sich am Seegestade ergehen, baden oder den Concerten beiwohnen mögen. Mütter mögen ihre Säuglinge oder kleinen Kinder mitnehmen für die dann, während der Abwesenheit jener, durch eigens angestellte Wärterinnen besonders Sorge getragen wird Unsere Census - Agenten können sich mit ihrem LandSmann und Colleaen trösten, welcher vor einigen Jahren unter den denkbar erschwerend sten Umstanden die Ansiedelungen, der Grönländer an der Westküste bis Prad hon Land amSmith-Sund (78 Grad 20' nordlicher Breite) und an der Ostkäste bis zum 75 Grad nördlicher Breite aufsuchte. Alles, was jener Eensusagent über die Beoölkerungsverhältnisse in Erfahrung brachte, war, daß die Zahl der dort lebenden Menschen sich auf 10 bis 1 5.0L0 Seelen belaufe. Die Leute seien iußerst schmutzig, mit unerträglich stinkender Haut, unbeständig, ganz ohne alle Ueberlegnng und von niedriger Gesittung. In Kurzem wird eineBewegung in Fluß gebracht werden, welche die Gründung von Konsumvereinen in bei ganzen xennsylvanischen Cokeregion zum Zwecke hat. In Stooerville hat sich be reits eine Gesellschaft gebildet, welche einen Laden erofinen wird. Hllliary Ball, von West Ooertrn, steht, an der Spitze der. Bewegung, welche die allge meinste Zustimmung gefunden . hat. Sekretär Witchern, von der United Mine Workers Astoc., hielt vor kurzem hier bei einer Massenversammlung eine Rede, in der er auf die bedeutenden pekuniären Vortheile hinwies, welche die Gründung von Konsumvereinen für die Bergarbeiter haben würde. Jedermann kennt die exorbitanten Preise, mit welchen die Grubenbesitzer in ihren La5en den Arbw tern die wenigen Groschen wieder abjagen, welche sie ihnen in Gestalt von Löh: nen haben auszahlen müssen. Auch Peter Wise und' andere Arbeiterführer begünstigen das Unternehmen. Die Pecsan-Nuß, auch JllinsisNuß genannt, die in der Botanik den Namen Vary olivaeforrnia (Carya illlnoeniis) führt, wird jetzt im Süden massenhaft cultioirt. Ein Herr F. A. Swinden hat z B. in der Nähe von Brownwood, Teras, eine Farm mit 11.000 dieser Nußbäume. Der PeccanNußbaum ist ein bis zu sechszig, Fuß hoher Baum am Ohio, Mississippi, in Ober-Louisiana :c. mit langen gesiederten Blättern und . länglich viereckigen Früchten mit langen, dünnschaligen1 Nüssen, deren Kern sehr schmackhaft ist, da.her diese Nüsse einen bedeutenden Handelsartikel ausmachen. DaS daraus gewonnene Oel wird hierzulande in der Medicin und Haushaltung wie in Deutschland das NußSl gebraucht. Der Preis dieser Nüsse variin von t2 H4 pro Bushel. Ein achtjähriger Baum tragt einen Bushel Nüsse, 'während ein Baum mit zwölf oder 14 Jahren einen Durchschnitts Ertrag von vierzehnBushe! liefert. Der frühere Schiffsbauer William H. Webb gedenkt einen Theil feines Vermögens auf den Bau einer Anstalt zu verwenden, in welcher mit einem Heim für ehemalige SchlffsbauerF die der Unterstützung bedürfen -eine Schule zur kostenfreien , Heranbildung junger Leute in der .Kunst, Wissenschaft und Profession" deZ Schiffsbau- und Marine - Ingenieur Wesens verbunden fein foll. Webb'S Absicht ist um so loblicher, als derselbe die Durch sühruna seines Vorhabens nicht den dereinstigen Vollstreckern zelnes Testaments überlas sen, sondern dieselbe in eigener Person bewirken will, welche letztere Methode kannilich einzig und allein mit Sicherheit zum Ziele fuhrt, wahrend sich die erstaedachte mehr, und mehr als un;uverlässig herausgestellt. Wa3 de.if Zweck der Stiftung anlangt, fo ,st es nur zu be dauern, daß dem Schiffsbau der ,, Vnei nigten Staaten, so hoch derselbe, auch ,n vielfacher Beziehung entwickelt ist,. doch gewisse Gebiete der ihm von Rechtswegen zukommenden hngrt durch die obwaltenden Verhältnisse verschlossen sind. DaS Unglück auf dem PepinSee hat zu einer Untersuchuna durch die Regierungsinspeckoren Feager und Knapp Beranlaszung gegeben. Die Verwandten der Verunaluckten, glauben nämlich annehmen zu müssen,' daß den Capitänder ta Wing", Herrn Wetheren, die Schuld an der Kalamität .treffe. , Das Streben nach Genugthuung,' das die Verwandten der verunglückten hierdurch kund thun, ist ein rein menschliches und leichtoerzeihliches. Vom Standpunkt deS Unparteiischen auS aber müssen solche Anklagen gegen den Fuhrer deS FahrzeuaeS mit Vorsicht aufgenommen werden. Der Tornado, welcher das Boot erfaßte, war unberechenbar, er schien vorübergegangen zu sein, als daS Boot i!gke Sity verlies, und plötzlich traf er

wre eln'Vlltz aus yeiterem yimmer wteder auf das Boot und warf dasselbe mit

einem einzigen Stoße auf die Seite, j Der Eavitän sagt in seiner Erklärung, die er an die Presse gegeben, das Boot habe 387 Lebensrettungs-Apparate verschiedener Art an Bord gehabt, die j Zahl der Passagiere sei nur 175 gewesen, obwohl der Dampfer eine Kapazität von i50 gehabt. Der Kapitän selbst stand ; am Steuerruder, als das Schiff auf die ; Seite geworfen wurde und er verließ ' seinen Poften nicht eher! als bis ihm der . Tod in's Geficht gähnte, dann warf er sich ms Wasser und es gelang ihm, das Ufer zu erreichen. Der Ingenieur blieb im, Maschineniaum, bis dieser sich mit Wasser anfüllte und die Maschinen den . jr. . n l fi. 5Uieni.l vkrzaglkn, oann erst vacyle aucy er an Rettung. Ganz neu, erst drei Jahre alt war die Sea Wing" und ihre Mannschat' gut geschult und vollkommen nüchiern, denn kein Tropfen geiftigen Getränkes befand sich an Bord. So, weit der Kapitän Wetheren. Wenn diese Aussagen wahr sind, so kann von einer Schuld desselben nicht die Rede sein. Vom Auslande. Wie aus einem Vortrage beS Herrn Lagneau in der am 24. Juni abgehaltenen Sitzung der Pariser Aezt dernre de Medicine" hervorgeht, nimmt die Zahl der Geburten in Frankreich in beunruhigender Weise ab. Im Jahre 1682 betrug sie noch öö,7 Procent, ist seitdem aber auf 23 Procent gesunken, während sie in Preußen 42 Procent, in Rußland sogar 43 Procent beträgt. Andererjeits ist da Verhältniß der unehelichen Geburten zu den ehelichen in den letzten sechzig Jahren von S v. H. auf 8,5 v. H. gestiegen. In einzelnen Garnisonorten stellt sich dasselbe auf 20 y. H., in Paris erreicht es sogar 23 v. H. Auf 100 Ehen werden in Frankreich zebn kinderlose gerechnet. Die Zahl der Ehen nimmt überhaupt in hohem Maße ab undwar 1888 um 12,707 geringer als 1881. Die Ursache für die Abnahme der Ehen sindet Herr Lagneau in dem Zuströmen der Bevölkerung zu den großen Städten und in den erschwerten Er erbsoerhaltnissen, die für die Abnahme der Geburten in dem Wunsche der Eltern, ihren Kindern ein ebenso großes Vermögen zu gewahren, wie sie selbst haben, und ihren Besitz ungetheilt zu lagen. Kürzlich wurden, wie mal aus Rom schreibt, mit einem sogenannten Telegoniometer von Marzi sehr interessante Versuche auf der Insel Eaprera ausgeführt. Eine schwere 23 Centimeter Haubitzen-Batterie, welche sich in der Thalfohle durch einen vorliegenden Berg vom Meere getrennt befindet, schoß aus zwei Schiffe. Zwei Ofsiciere, der eine rechts, der andere links von der Batterie, beobachteten von der Kuppe aus mit Fernrohr die Bewegungen der Schiffe. Mit jedem der Fernrohre war der Telegoniometer (elektrische Leitung) verbunden und zu der feuernden Batterie geleitet, wo dann ohne Weiteres der Standpunkt der Schiffe und gleichzeitig damit die Richtung des Rohres, sowie die Erhöhung (bezw. Entfernung) bestimmt werden konnte. Es können auf diefe Weise feindliche Schiffe aufs Genaueste beschossen werden, ohne daß die Batterie, von welcher man nicht genau weiß, wo her die Schüsse kommen, unter Feuer genommen werden kann. Bei den Versuchen, die unter Admiral Labrano stattfanden, verfehlte nicht ein einziger Schuß sein Ziel. In der ZergörungSkunst macht die Kulturmenfchheit riesige Fortschritte. E l n gebrochenes Eheversprechen kam in Frankfurt a. M. dieser Tage zur gerichtlichen Verhandlung. Wenn daS Amtsgericht eine solche Klage zu verhandeln hat, so ist fast immer er der Verklagte, sie die Klägerin. DieSmal dagegen, so schreibt die KI. Presse", war eS umgekehrt, die Parteien, die sich gegenüberstanden, waren ein Taglöhner und ein Dienstmädchen, und zwar klagte der Tagelöhner von seiner angeblichen ehemaligen Braut die Summe von ISO M. ein. Mehr wollte er Nicht beanspruchen, so führte er aus, alS eben dieses Geld, das er an ArbertSlohn durch verlorene Zeit eingebüßt habe. .Und die Bröckelchen, die ich Dir Abends gebracht," rief die Beklagte aus, warni Nichts gewesen! Sehen Sie, meine Herren ! So wie der Mensch letzt aussieht. bin ich Schuld daran: jetzt bat er doch wieder Backen und Blut im Gesicht, und nun kommt so Einer, den ich heraus gefüttert haV. und verlangt auch noch ISO M.. weil ich ihn nicht heirathen will. Zwingen können Sie mich nicht. und einem armen Dienstmädchen von 20 Jahren können Sie doch auch nicht die Auflage machen, ' sich zu verehelichen." Was," sagt der Richter, .Sie sind erst 20 Jahre alt?" .Aufzuwarten, Herr Doetor, ich sehe nur ein Bischen älter aus, hier ist mein GeburtSschein." Ab da können Sie ja noch Nicht über sich versügen," lauiete die Antwort vom Richtertisch. .Ach. Herr Doctor, da z?nd Sie im Irrthum ; wenn' : f l. t .? i ...! ' iS. man oem sunszeynien ayre rerne Eltern mehr hat, da muß man über sich verfügen kernen." .Haben Sie denn keinen Vormund V Ö ja, der hat aber immer gesagt, wenn Du den Menschen heirathen willst, so hau' ich Dich blau und schwarz, und er bat auch wirklich I JL ' : .r i M rr r . T jcon oarnn angefangen, ja aal ja gar kein Eheoerlöbniß stattgesunden. O ja." sagt der Kläger iii dem Richter. am Gold sischweiher hab' ich ihr gesagt, daß ich sie heirathen wollt' ; sie hat aesagt, das ist mir recht." .Und?" Da haben wir uns einen Kuu gegeben! Glauben Sie das nicht, er hat sich einen genommen; denn ich bin aus. Scham gleich fortgelaufen." .Wohl um ihn mit den guten Broaelchen ' berauszufüt tern," sagte der Richter zur allgemeinen Hetterkeit. Xai Mädchen wurde platz keuerrotb. .DaS Urtbeil eraina kcklieö. lich dahin, laß Kläger mit der erhobenen 4fc J Jl'x'i Lf: . ''l'- ' ''".. rage aogewieien wuroe, wen relne recyr lich giltige Verlobung nach der Frank furter Stadtreformation vorgelegt auch nicht andere Umstände eingetreten seien, aus denen, zu schließen, daß das Eheoersprechen conjumirt worden sei. Ueber einen entsetzlichen Vorgang wird aus Moglia (Provinz mamua) oerrcyrer. vi rne zunge zauerssrau, welche an hysterischen und epilepWen Ansägen ,ijr, rßel vWlich h

einen todesahnlichen Zustand. Die Frau, welche sich überdies in gesegneten Umständen befand, wurde von dem Arzte für todt erklärt und ihre Beerdigung angeordnet. Die Todtengraber ließen die angeblich Todte im Sarge eine Nacht hindurch in der Todrenkammer stehen. Am nächsten Morgen fanden sie den Deckel des Sarges geöffnet, den Leich, nam der Aermsten fürchterlich entstellt. Die TodtnettlaliKte mar nS I?tsi?

' - - - - Q - . r ww v iwv v 1 gischen Zustand erwacht und hatte ein ! Knäblein zur Welt gebracht, welche als j Ntchnam nepen semer todten Mutter lag. Die Todtengräber hatten die Sache anfangs verheimlicht und die beiden Leichname beerdigt. Nun haben die Behörden genaue Untersuchung eingelettek. Die russischen Bauern cheinen modernen Bewegungen garnicht so feindlich gegenüber zu stehen, wie man gewöhnlich annimmt, selbst die Frauenemanzipatlon findet bei ihnen Freunde und Förderer. So ist, wie .Swjet" erfährt, im Dorfe Kuajewka, Kreis araiow, vor rurzcm eine ganz unerhorte ?!euerunk versucht worden. Die Bauern hatten sich zur Wahl des Dorfältesten versammelt und konnten nach langem Hin- und Herreden keine entsprechende Persönlichkeit in ihrer trn.'n. ...s(?..t! - r , ' t f ' r wuue aussinvig macuen, 0 ja it schließlich absolut nicht wußten, wer zum Dörfältesten gewählt werden konnte. Da schlug ein Bauer plötzlich .vor, eine Bäuerin Alexandra Jljrn zu wählen, die recht wohlhabend, von großer Charakterstarke sei und die Bauernangelegenhelten gut kenne Der Vorschlag wurde von den alten Bauern anfangs mit Lächeln ausgenommen, erhielt jedoch nach länge ren Debatten immer mehr Stimmen für sich und ichlteklich wurde rn der That die Resolution gefällt: .Die Bäuerin Alexandra Jljin zum Dorfältesten zu wählen." Das Verbiet der Vauernversamml.ung wurde der Landqemeinde-Ver- i waltung zu Bestätigung zugeschickt. Ob die Genehmigung erfolgt, ist noch unberannt. Jedenfalls aber haben die Frauenrechtler im Westen noch keinen so kühn:resörmatorischen Schritt gethan. als diese Bauern indem kleinen russischen Dorf. Die Erboerechtigten der Hinterlassenschaft des 1676 verstorbenen Kaufmanns und Seefahrers Jean Thiery scheinen Aussicht zu haben, daß die Angelegenheit m nicht allzulanger Zeit zu einem günstigen Abschluß kommen wird. Es erübrigt dem Comite, welches sich zur Erlangung der Erbschaft gebildet hat, nur noch, die sämmtlichen Erbberechtigten aussindig zu machen, die natürlich den Nachweis zu erbringen haben, daß sie von den in dem Testament des Erblassers ausdrücklich bezeichneten Erden abstammen. Die Hinterlassenschaft Jean Thierys bestand 1654 aus 800.000 venetianischcn, in der Zecca, dem MünzHotel in Venedig, hinterlegten Kreuzthalern und 50,000 Louisd'ors, welche auf dem Rathhause in Paris untergebracht waren. Napoleon Bonaxarte entnahm aus der Zecca im Jahre 1797 die dort befindlichen Gelder der Erbschaft Th'ery und verwandte dieselben für die Armee. In der jüngsten Sit zung der Erben Thiery i,n Storch" in Köln, wozu auch französische Erbberechtigte eingetroffen waren, wurde beschlossen,- gemeinsam mit letzteren die weiteren Schiitte zu thun und als Vertreter der deutschen Interessenten den Rechtsanwalt Dr. Vraubach von hier und in Paris den Anwalt der deutschen Gesandtschaft Dr. Weber bestellt. Das hiesige Eomite l.ofst unter dem juristischen Beistand obengenannter Herren auf gütigem Wege von der französischen Regierung die Erbschaft oder wenigstens eine Ausgleichssumme ausbezahlt zu erhalten, zumal, wie eS heißt, die französische Deputirlenkammer und der Senat im Mai d. I. die Finanzcommission beauftragt hat, sich mit den Erben auscinanderzusetzen. Durch einen Aufruf in der Kölni-'chen Zeitung sollen demnächst die legitimen Nachkommen des Erblassers aufgefordert werden, ihre Ansprüche beim hiesigen Comite zu begründen, damit dessenÄechtsbeistände weitere Schritt, taun können, UeberGoethesHerkunft oeiß die in Visbq auf Gothwnd erscheinende .Gottands Allehanda" überrasch'n'e Ausschlüsse zu geben. Das schwedische Blatt bringt in seiner Rum mer vom 2l. Juni d. I. eine Notiz, welche in der Ueöersctzung folgendermaßen lautet: .Daß Goethe aus Schweden stammt, dürfte Vielen unbekannt sein. Sein Urgroßvater war Seelsor, ger in Asby im Slifte Linkoping und führte den Namen Hans Eosandcr. Samucl. der älteste Sohn des Predigcrs, wurde Gesandter der schwedischen Regierung in Rußland. Er .wurds im Jahre 1Z92 in den Adelstand mit dem Namen Goethe erhoben und erhielt im Nitterhause die Nummer Ein Brudersohn dieses Johann Friedrich Eosander Goethe wurde, nachdem er in schwedischen Diensten bis zum General lieütenant gestiegen war, Generallleutenant in polnischen und schließlich in preußischen Diensten. Nach dem Tode des Onkels erhielt er den schwedischen Adel mit dem Namen v. Goethe und dieselbe Nummer im Ritterhause, die der Onkel innegehabt. Sein Sohn, der kaiserliche Rath Freiherr v. Goethe, war der Vater des unsterblichen Dichters Jghann Wolfgang v. Goethe." Nach der deutschen Litera'turgefchichte ist Goethes Urgroßvater Hufschmied im Mansfeldik schen. sein Großvater Friedrich Geora Goethe Schneidermeister und Gastwirth und fein Vater Johann Kaspar Goethe Jurist und kaiserlicher Rath gewesen, j e In diesen Tagen hat d jU -r. ...t .(Tl'.i ' Aurjttn urjewöll, oic Witiwe naifo Aleranders II.. nach längerer Abwefe heit wieder kurze Zeit in Petersburg weilt, und zwar in der Absicht, ihrest LltestcnSohn seiner militarischenDienstPflicht genügen zu lassen. Die Fürstin tä te sich an den Zaren gewandt, unv umdie Vergünstigung gebeten, es möchte ih-em Sohn gestattet werden, sogleich clS Ossicier in den Dienst zu treten. Dir Kai'er hat nun dieser Bitte nicht nachgeben zu können gemeint, sondern befohlen, den jungen Fürsten, : feinen Sttefbruder, als Freiwilligen m die Reihen des Preobraschenski LeibgardeRegiments aufzunehmen. Das ist mlf der erste Fall, daß der Sohn eines Kaisers von Rußland als Gemeiner Dienst thun muß.'.

Demokratlsck ouniy Ticket Clerk: John R Wilso. Sheriff: Henry Lang end erg. VudUor: Thomas Tagaar t. Echühmkifter: Victor BackuS. Rttorder: Petrr EarsonEown,r: Dr. Frank Manker. Surv'ysr : V a u l Julian. $ci td Commiffäre : S. D'.yrirr : Mrchael H. Farre l. 3. D'.ftrrlt : ir man Stour. Cnv rionichte? : Napoleon B Tal or.

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