Indiana Tribüne, Volume 13, Number 306, Indianapolis, Marion County, 24 July 1890 — Page 1
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Wir leben in einer, ökonomischen Uebergangsperiode. Langsam aber sicher bahnen sich gewaltige Veränderungen im Schooße der GestZschaft vor. ES mag sein, daß Diejenigen, welche noch jung sind, späterhin mit einem Lächeln deS Hoh'neZ auf die heutige Zeit zurückblicken und nicht begreifen können, wie die Men schen unter solchen Verhältnissen leben wollten oder konnten. Freilich um nur einigermaßen klar zu begreifen, waS eS heißt : eine Uebergangsperiode", muß man auch ein wenig Kenntniß von den Wandlungen haben, welche diemenschliche Gesellschaft bereits durchgemacht hat. Als die Menschen noch mit PfeU und Vo gen auf db Jagd gingen und sich von dem ernährten, waS sie erschossen, oder WaS sie mit ihren Händen im fließenden Strome erhäschen konnten, und die Menschen auf unermeßlich weiten Strecken in kleine Stamme getheilt, zerstreut umher wohnten, als sie späterhin ein Nomaden leben führten, und ihre Viehherden von Stätte zu Statte weiden ließen, ohne daß J?mand sagen konnte, dieses oder jenes Stück Land sei sein Eigenthum, als noch spater die Landwirthschaft an AuSdehnunz gewann, Eroberer Lad in Besitz nahmen und unter ihre Heerfolzer als Eigenthum vertheilten, als große Städte entstanden, und sich in denselben eine Industrie entwickelte, als das Arbeiten für den freien Mann eine Schande war uid alle Arbeiten von Sklaven verrichtet wurden, als es noch keine einzige Ma fchine gab und alle Arbeiten mit der Hand vorrichtet wurden, da konnten die gesellschaftlichen und polit'.schm Verhaltn'ss: nicht so sein, wie sie heute sind. Die ge sellschaftlichen Verhältnisse jeder Zeit so. wohl, wie die politischen richten sich nach den Produktionsmethoden, d. h. nach der Art und Weise, wie das Volk seinen bensunterhalt gewinnt, denn Nahrun?, Kleidung und Wohnung muß der, Mensch unter allen Umstanden haben, und die Art, wie Nahrung,. Wohnung und Klei dung hergestellt wird, bedingt die Art d:L Erwerbs. Als z. B. noch jede Hausfrau ihr eigenes Garn spann und in jedem Hause sich ein Webstuhl befand, gab es keine großen Webereien und Spinnereien, in welchen Leute für Lohn den Stoff er zeugten, den Andere verbrauchten. Wenn Jeder das, was er braucht, sei ber herstellt, dann kann eS weder Fabriken noch Handel geben, eS ist aber auch klar, daß nur sehr wenig produzirt werden kann, und daß von dem Comfort, den man heute hat, nicht die Rede sein kann. ES ist aber auch klar, daß mit der Erfindung von Maschinen die alte Produk tionsmethode, unter welch:? Alles im Hause selber hergtstellt wurde, nicht län ger bestehen konnte, weil dieS gegenüber der Maschinenproduktwn eine Vergeudung menschlicher ' Arbeitskraft war. Darum entstand mit verbesserten Werkz?u ,en und mit der Maschine daS Fabrtkwtsw, da? gemeinschaftliche Arbe ten Vleler in einem Raume für einen Arbeitgeber, eine Pro! duktionsmethode, welche frühere J-lhr Hunderte nicht gekannt haben. DaS Handwerk, spezull das Kunfthand werk verschwand. ES hat eine Z it geben, wo eS vermittelst der die Z villss tion beherrschenden Zünste mächtige Städte schuf, wslche große H:ere ins Feld stellen und gegen mächtige Ktiser und Könige kämpfen konnten. ! Wer all diese Aenderungen in der Ge seLschaft ftudirt, der sitdct. daß so wie sich die Herstellungsweise der Bedürfnisse ändert, auch die Erwerb S weise eine andere Gestalt annimmt, und daß von der Art und Weise, wie der Mensch seine Bedürfniss: erwirbt, die Ge staltung der ganzen g?stllschaftlichen Ve.v Hältnisse abhängt. Nun ist wohl zu beachten, daß dieVer änderungen in der Pcoduktiors weise sehr langsam vor sich gingen. ES hat Jahrlausende gedauert, biS FuS dem spitzen Tom die stählerne Nähnadel wurde. Während aber die Produktionsweise sich wenn auch langsam, ändnte, blieben die gesellschaftlichen Einrichtungen mit ihren Erwerbsverhältnigen immer stille stehen, bis sie mit den veränderten ProduktionS weisen nicht mehr harmonirten und uner traglich wurden. Die Aenderung der gesellschaftlichen und ErwerbSverhältnisse vollzog sich dann meist unter hfrigen Umwälzungen,' wie Sklavenausständen, Revolutionen u. s. w. bis einigermaßen der Einklang zwischen Prodult!onSweise und Erwerbsweise hergestellt war. Wir stehen heute wieder vor dem
Punkte, da sich die in der Entwicklung zurückgebliebenen ErwerbSverhältnisse der Produktionsweise anzupassen anschicken, das heißt, daß eine Aenderung der Cr werbsverhältnisse sich in der Art vorbei reitet, daß an den Wohlthaten der fortge schrittenm Produktionsweise daS ganze Volk theilnehmen kann. Diese Aenderunz ist gerade so unausbleiblich, wie frühere Aenderungen unausbleiblich waren, und auch sie vollzieht sich unter Kämpfen und Umwälzungen, wovon die Streiks, Boy cotts. Locksuts u. s. w. gmüzend Zeug, niß ablegen. Die Vergang.nheit ist ein Beweis da für, daß wenn ökonomische Formen den Höhepunkt ihrer Entwicklung erreicht haben, wmn sie mit dem Wohlbtsinden deS Volkes unverträglich geworden sind, die auf alten Produktionsweisen, gegrün deten Formen neuen Formen weichen müs sen, und deshalb muß auch in Kürze daS Lohn und Konkunenzsyftem einer besseren Form weichen, unter welcher die moderne Magenproduktion durch Maschinen mit der weitgehenden Theilung der Arbeit zum Nutzen Aller in Anwendung gebracht werden kann.
D?a!hnachrii)teu W 1 1 1 1 d u 1 1 i 6 1 Füe Jndiana : HühscheS etwaS kühlmS Wttker. 2er deutsche Unterricht in Cleveland in ttesad? Eleveland. 23. Zu In der gtstrigea Sitzung deS Schulrab wurde von den Geanern ht deutschen Untre tichU ctrt Resolution vo'gtleg!, welche in ihrer Einleitung die Adschasfng de deutschen Unterrichts für zmeckmWg tu klült und nach Äukzöblung der Gründe, wit fok,U schließ, : .D'SZiyld U tS BeschloÜen. ran d,SJuNt und Fwanzconl' e dikZer KS vnlch.kt sich in faimtkkn soll, welches Ä,le unt erlaubt stgend elnMmdtSpmbe in dßn össenl lichtn Schulen zu unterrichtest ; ferner die ZweZmZßiktlt i fi islntitQer und tr zkedlier tztnstch'. den U 'erricht ln dkr deutichtn Sprache m d?n Vetmäe. und Gwmmtrllass n ab,usÄffcn, oder in welcher Weile det gtstjlillung de? Ml' planes eine ärlpzrnib erzielt werden könn?, ohne jedoch d-e intellekiutlle Ent slckkun oMt die Ttlchttakett o;8 öffnt iichrn SchuNyst mZzZ beeinlra ttiatn. Die Rw!utjon suröe a' den Justiz iiid jivia4ch ife Dtro'tln. Die Böhmen dadm sich von den eng Nsch:'' Zevuäen ausätz n lassen, und i.ie Mzssmvnsizrcni'i berufen, um attn den dkmsch'n Unterricht zu prott stiren. Vom Felde der Arbeit. New Pork.23 J.li Dle Haltung bit Mt.'tilaiachkr f lnjt an, eine drohende ,u vrrden. Die Knteakioeen fürchtittn sich, ihre Shop zu össi'r,. sie fürchteten Blutveraieken Die Pslizei desürchtet geVal.same AuöbrÜchk. Die Treidee der StrabenverdtssrungS Va.;en und der Aschenkanen, sechkhun-d-rt an Zahl, gingen heute an den Streik, e'c verlangen stetige Beschäftigung. Der .Board f DeleaateS de? Bauge wirke wird morgen einen allgemeinen Streik gegen all Arbeiten an den öffentlichtn Schulti anordnen und zwar weil U ter K,nteattorn Nicht . Union Leute btschäftlaen Etma 10.000 Mann v. den an den Stritt gehen. Ott ta&l. Schrecklich. Vekd. 23. Juli. Eine Bande Zigeu nee befand sich heute in einem Felde dei total Bell. Eine der Bäuerinnen sprach mit den Zkakuntln. worauf ein kleine? dlirdkS Mädchen schrie: O Mutter, Muttir komm zu mir Die Frau schrie aus. zog da Kind an sich und ri& ihm die Kälber an dee Brust auf, und zeigte den idern inmilchen drrbeigeeilten Bauern ü i lal auf der Brust. Die Z'geuner h t',n da K nd vor einem Jahre ge st)dln und ihm Mt Augen ausgenommen damit a selne Natter nicht witder er keinen kö'irie, wahrscheinlich aber hat da unalückliche Kind sie an dkr Spracht erka. t Die Bauern wollten routhent bri-, t üdkk dle Zigeuner herbeisallen. ad r n ttlerwtilt ma'en StnSdarmtn htr bkig,kzmmen. welche die ganze Bandeln? G fä 'gn'b absührttn in verlorener Dampfer. London. 23 Juli Der Dampfe .Eypi" von Ne Yttk fing am. 10 Jult auf der Fahrt nach Liverpool Feuer und warde auf hoher See verlassen. Der Dampfer .Manhattan" nahm .ie Mannschaft auf. Das Schiff btförderte keine Pagaglere.
Allerlei In Buenos AyrtS herrscht vleder Ruhe. Serbien drobt mit der Abbrechung diplomatischer Beziehungen, wenn die Pforte nicht Entschädigung für die Er. mordung des Consu! Pristkna leistet. Die Skreikdewegung ist ln Spanien wieder im Wachsen. Die Regierung hat alle Umzüge veiboten. Der San Salvadorische Conlul in Pari hat Nachrichten empfapgen. welche den Bericht über die Schlacht zwischen
dn Truppen von Guatemala und San Salvador bchätlgen. 0Qt5soQrtQeen, Angekommen in : New York: .WaeSkand" von Ant verpen. Hamburg: .Rhaetia" von New York. London: In Sicht: .My of New ZZork von New Pork. .Oranmore von Baltimore. Sie si a ? ü. Z I t. .Wenn du aber gar nichts haft, Ach dann lasse dich b graben, Denn ein Recht zum Le'-en, Lump, Haben nur, dle etwas haben". Viele Worte schrieb einst Heinrich Heine und sie baden schon bet Tausenden, welche an dem Unglück der Armen für die das Lidkn nur Elend und Plage bedeutet, nicht ihetlnahmloS vorübergehen können, ein Echo gefunden. Arm sein, ist schlimm; ab,r arm und alt sein ist schkkckllch. Die Beamten, der Poliztigalion kSanttn Bücher drucken von dem Elend Dercr. welche an diesem fchncklichen mit Insekten angefüllten Platze um Nzch!qaartier suchen. Sie sind daran gewöhnt, viel Elend zu sehen, und wenn ihre Augen darüber feucht werden, so muk der Fall schon ein außirgeVöhnl cher fein. Ein solcher Fall liegt vor un5 Ä U ein, 60 Jahre alte schwache Frau, welche sich die letzten zwei Nächte die Wohlthat erbettelte., auf dem Fukboden im StationShause schlafen zu dürst Sie nennt sich Ma:y A Jtwilt. und erzählt, öjfe sie tmmer tn St. Louis gelebt habe. Sie und ihr Mann haben sich ehrlich durchgeschlagen, aber vor 6 Jahren starb ihr Mann und seitdem bt findet sie stch in den ärmlichsten Bethält Nissen. Wo5l habe sie gearbeitet, aber da sie alt war. habe man fte schlecht be zahlt, und als e ihr schliißlich unmög ltch wurde, ihr Brod zu verdienen, da habe sie stch auf den Rath anderer Leute nach Indianapolis begeben Hier angekommen, sei sie vollständig zusammengibrochen. denn sie sei auf der Reise krank gewrsen und habe auch nkcht genug Geld gehabt, um etwzg Ordentll chei zu essen. Wohl habe ste es auch hier schon versucht. Arbeit zu bekommen, oder überall schaue man sie groß an. und sage ihr. da& ste zu alt sei. Als die Frau ihre Geschichte erzählte, da regte stch auch unter den blauen Kitteln unserer Ord nungöleute da Mitgefühl, ste steuerten zusammen und dle alte Frau weinte vor Freude. Nachdem man ihr eine gute Mahlzeit verschafft hatt brachte man sie vorlSustz inS St. JameS Hotel, woselbst sie beim Geschlnwaschen Verwendung findet. 3r Vebit,wkOun. Die Organisation dee Straßen bahnangeflcUten ist jetzt vervollständigt. Nur noch Wenige befinden stch auberhalb derselben. Die Mitglieder tragen ein Abzeichen, auf welchem ein Straßenbahn vagen abgebildet ist: Die Union gehört zur Amerkean Jede ratlon und ist 300 Mann stark. Herr D. I. Kennedy hielt eine sehr gute Ansprache an die Leute in welcher er sagte, daß die Organisation eine ein geschäftliche sei. Dle Korporationen organistren sich, ua rum sollten ihr, Arbeiter nicht dasselbe thun. Bezüglich der Streiks sagte er. daß dieselbe stch als ein sehr gute Kampfmittel erwiesen haben, doch sollte e immer da letzte Mittel der Arbeiter sein. ven GompttS bat dle Central Labor Union ersucht, eine Union der Huf schmiede zu gründen. Die Organisation der Möbelschreiner in hiesiger Otadt nacht sehe erfreuliche Fortschritte. Der sozialistische Sängerbund hat alle deutschen Arbeiter Organisationen und dii Central Labor Union zu seiner am 13. August stattfindenden Fahnenweihe eingeladen. Nächsten Samstag Abend giebt die Bäcker Union ein Sommernachtösest im Phönix Garten. Die Ckgarrenmacher Union ist zur Zeit
e, Die schönste, größte und am bequemsten ewgerichtete Halle der Sudseite. Eie Seht zur Verfügung für Vbhaltung den iConzerten, Tanz-Kränzchen, PartieS". Vejonder ist sie Vereinen zu empfehleu. tZT Die schösfte Wirthschaft in der Stadt. Nur die besten GetrSuke werde verabreicht. Su zahlreichem Besuche ladet ein SQUo Schmißt, vigenthömer. , Haben Sie je Thee mit EiS getrunken ? Wir haben mehrere feine Theesorten welche besoÄers gut für Thee mit Eiö sind. H Ü Z,. LMMW. 20 Oft cIasbingtouftr. Telephon SS2. , FOMTil . . - : ' . ffäloon n VMard'Ssll . . . 4-:-No. 02 Oft Washington Straße. I y h n W e i l a e r, Eizenthümer. damit beschäftigt. Karten anzufertkaen, aus welchen alle Cigarren, welche hier fabrlzirt werde, benannt sind. Für den nächsten Arbeltertag sind be reit alle Musikkapellen der Stadt enga girt. .International Brotherhood of Machinery MolderS" wird am 4. August eine Konvention hier abhalten. 60 Dr legaten werden zu derselben kommen. Heute Abend findet eine Sitzung deö CarpenterS' Council statt. Es sind Be schwerden von Arbeitern eingelaufen, da hingehend, daß verschieden, Arbeitgebir den Vertrag, den sie vor 3 Monaten mit ihren Arbeitern abgeschlossen haben, ver letzt haben, und die Wortbrüchlgen sollen zur Rechenschaft gezogen werden. Die Central Labor Union wird näch ften Montag Abend dle neuen Beamten in ihre Aemter einsetzen. Lieber Zuchthau als Vrb.ttShanS. CarnelluS McCarty, über dessen Ver urtheilung zu 1 Jahr Zuchthaus wir schon gestern berichtet haben, hatte selbst den Crimlnalrichter gebeten, daß man ihn in ' Zuchthaus schicken möge. Der Mann ist ein Schriflsetzkr von Proses sion. aber lÜderlkch und verkommen, und war schuldig befunden worden, ein Buch und einen alten Regenschirm gestohlen jj)u haben. Er hielt ine Ansprache an den Rechter, worin er sagt,, daß ekn Mann mit seinen Kenntnissen und seinem Gesühl da ZuchtbauS. den barbarischen Einrichtungen im Arbeitshaus viel tausendmal vorzieb,. Der Richter that ihm den Gefallen und schickte ihn auf 1 Jahr inS Zuchthaus. Tod eiueS bekannten Musikers. Herr Bernhard F. Bogt, ein bekannter deutscher Musiker dieser Stadt, ist gestern Abend um 7 Uhr seinem vor 1t Wochen verstorbenen Sohn im Tode nachgefolgt. Seit dem Ableben seine ältesten Sohnes, auf den er große Hoffnungen gesetzt hatte, kränkelte er, und seit einigen Wochen hatte man alle Hoffnung auf feine Wie dergentsung ausgegeben. Der Mann erreichte ein Alter von 57 Jahren und hinterläßt eine Wittwe, eine Tochter und drei Söhne. Er war in Hildeiheim, Hannover, gebore und war ln 1856 nach Amerika ausgewandert. Zuerst ließ er sich in Cincinnati nieder und fungirte dort mehrere Jahre als Di rektoe in Pike'S Opernhaus.- In 1861 kam er nach Indianapolis und seitdem war er alS Musiker und Mustklehrer hier thätig. Merrschaumpfeisen. lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitztn etc. bet SB; ViuQo, N0. JS9 O Wa!hlagwn lotr,
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