Indiana Tribüne, Volume 13, Number 301, Indianapolis, Marion County, 19 July 1890 — Page 3

ZHs Al - VJSW 5. TRADE IAM MARK rt'- . fjfi- -jii.i ' jm0 Rheumatismus. - 45 15 Jahre gelktte . dann geheilt. Hr.ZoiaJ. SNitb, Cnsle?, Mich., litt IS Jahre aadeahkstizsteä ?hkuatischkn Schmergen. Stin'Fäll wurde sürunöeiltar Aktzalten. St. Jakobs Del hellte iön jedsch dauernd. SVk.Gear?.potSe kn. Maxie Hill, Mich. lf Ihee gelltttn und dann gedellt. ColumbuS, Ohko, 25. Junk, 1838. Osr 12 Jahre zoz sich ml? ?Zeuatischt Vckmerze zu. Ich litt au denselben diS unaefäZ? vor einem Isbre, wo ich St. Jakobs Oel SMülldtt, rsklcbeS kck dauernd heilte. E. K.Brzan. Zeh Jahre grlltte. Cordova, NW. Ich litt mehr wie 19 Jahre an rheumatischen Schmcrje und fand keine LindernnaiiS ich St. JakobS Oel an wandle; e heilte ich. LZ. B. Hounder. TXI CHARLES A. VOGELER 0.. Itlmvr,.. SAiMKsenZZ MARK. ÄßE läh TTrmTtJf4T? V2"''"- . TROPFE W da alte deutsche Qlutrelttlgllngömittel. Gegen bttiösk nsalle, j Dösten und NierknbrfchwerdkN, B erd auun g s S rsch w erd cn, DSptpska, Nebelkcit. Kopfweh, LcdkrlcZdrn, Schwind?!. Ebenso egeg die selben de weiblichen Geschlecht. Vttlt 50 senil; in nrn xalheke ,u Haie. THE CHARLES A. VOGELER CO., e.ltwor. IM. 1 Schwache Manner, welche lbre v sU e an e s kra st u nt Elastizität b i Seiü eZ wieder zu erlangen wünschen, sollten uicht erstaunen, den ..Jugendfreund" zu lese. Da rnii ritten jrrsnkesqejchichtea läuterte, reichlich auZzestzttete Werk zibt AusZchlub über ei neue Heilverfahren, wodurch TauZeude inneriald kür. kfterZeir ohn ZerufsstSrunz von Teschlechlt, krankdeiten und den Solae ttt Äuaen5, künde o2Jäadt, wtederbersedellt wurden. &M fahren ebenso einsaß als billig. Jeder sein i,,nee rzt. Echt 25 Cent tnSlsmpI undJbriekvmmt ruq ernezelt nd francs zNgescht s la uVtivat KttnZd nd ZM,xenf5r, 33 Lieft IU Str., Ne gortV , I ,M Ä i'i V ä a S X S. Bm'u 61 Sid 2 sft i 55 ?v Kauft Tickets via die ' -g)) jjSUiSYlUI .CWAieAliT S CWCAWjj nach Chicago und dem Nordwesen. Abfahrt den Iadianapoli : II SvVm Ankunft in Chicago si lOSlrn lt Mm , 7 SöVm 6 ISM Mono oeVm klbfahvcn Chieazs: K VSVm Ankunft in Jnd'plS 8 OOUm S8SN . 8 Vm Monsu Ate . m 10 4055 oi Frachtzug No. 45 verläßt Alabaalzstc. Jakd um t 05 Vm. TiZet.Ofsi-e: Nck' 25 Snd JllmsiS Str. I. I), Daldwin, DMrtckt isffzgitr Agznt. toabä ,mvn i 0flHi Sie dle Blsdt süch tred la Mch. druahw z dnlässen bkaSsichties, ger? Sie z QsSssj Nöit.OZfies. Tls. SS Z?kst Wsß!s?zs KkaZs, ? d t a a p o l l 5, nftage die ßahzornZe sd nähtttz Wn. thellnugtR. Btssudik? ÄRfer??aZU wr Osuö-QässsLU nty& (IWigrauses SgOfilH. Ndssb?i.TitktL ech allen Wtzen w We? und NNdvßflk ! Qie birsSteSs LZ!, atz DETEOn On l'Mu ümu '!? yK!5p-SSZftsszsF, ialiillftt UtilchZu L2d dollftZsdig Sich?r. Heu eyni O?oLs Qabash VahJ die tjfciWi WZs2Zkr-ZäZA w nmksl E F Woflo v?M.yöLsgw nnd Lac?-Lgn t Z,tana?slt5 J. H . SIttz, GmsxtA Vckek-rtansgtt. 0yeZ.. litlfZ ß. skt. K DOr!! JTJEVBIY, (Olirreodorn and Blglit.) . Qesfentttöber Notar, Gorf pondent u. Uebsrsetzer. No. 196 Mzabeth Str., . , f 33 VUlf örttiZ fUrt! Cli.

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- DeS Blutes Stimme. Romaa voa Fritz E ckar ist ein.

(Fortsevuna. ' Frau Gerdes, sagte Gretchen und winkte den Modeherrn Ä mit Protektormiene näher, dieser Herr ist Vertreter eines Haufes in Borbeaur nicht wahr. Bordeaux oder Burgunder? Ich weiß, es tr" eine rothbraune Farbe, mein neues Kleid' ist Burgunder .Bordeaux, mein Fräulein." ! Also aus Bordeaux denken Sie zur, der Wagen von dem Herrn Savin 'Savin oder Savon, bitte, ich weiß, ' es war . immerhin etwas, roaS mich an Seife erinnerte, Savin alfo ! Das Pferd stürzte, der Herv Savin sprang aus dem Wagen, das Pferd hat ein Bein gebrochen : ich fragte den Herrn, der bei dem Weiher ganz rathloS stand, wohin er wolle nun traf es sich doch gut, daß 1 ich Papa abholen wollte, so habe ich den Herrn hergebracht. Gretchen ludtt sich etwa über de Bufsettisch und sagte gutmüthig zuratbend leise: .Frau GerdeS. bestellen Sie ihm nur tüchtig viel Wein, ein sehr netter Mensch, wirklich! Frau GerdeS schien dasselbe zu denken denn mehr als die ausgesprochensten Complimente sagte ihr fein überraschter Blick, wie reizend er sie finde. Doch der Herr Savin war so lebenSklug, sich in aller Form erst dem Wirth vorzustellen, tuvor aber sprach er dem Ingenieur seinen Dank und Bewunderung über dar. Fräulein Tochter aus, welches in fo kindNch reizender Weise feinen UnglückSfall in einen Glücksfall verwandelte. Herr Neumann lehnte gutmüthig ab, zahlte seine Zeche und nahm den Arm seines TSchterchens, dann empfahlen sich Beide. Draußen plapperte Gretchen von tausend Dingen, mit einemMale meinteste: .Ich alaube, Papa, daß der Rheinwein, den Du immer trinkst. Dich so blaß macht wie wäre es, wenn Du es 'mal mit Burgunder versuchen möchtest?" .Aber Grete, Burgunder' Wenn eS noch Bordeaux wäre, da könnte ich ja Deinem Schützling, dem Herrn Savon " Sasin, Papa!" Ja so. also dem Herrn Savin eine rdre geben." Paxachen, ich habe ja Bordeaux gemeint, ich verwechsele nur immer die Nas men, weißt Du, weil mein Kleid burgunderfarben ist, aber bestell' ihm was, ja Papachen, wenn Du nicht maast, werde ich den Rothwein trinken, sas wird mlr überhaupt sehr gesund fein, denn ich glaube, ich bin etwas bleichsüchtig." Herr Neumann blieb stehen und sah auf das frische blühende Gesicht, die dralle Figur und daS plappernde Mäulchen, dann lachte er fehramüsirt: Höre, Grete, Du siehst wirklich sehr bleichsüchtig aus, ich werde Dir alfo 'Nothwein bestellt n, aber sei so gut und benimm Dich etwas gefetzter, Du bist jetzt schon ein großes Fräulein, und es schickt sich zar nicht, zu zeigen, daß ein ganz fremder Mensch Dir so gut gefällt." Papa, fremd ja zuerst ist man ja immer fremd, aber wir können ja gute Bekannte werden, lade ihn doch em. .Aber Grete, Du bist unverbesserlich." Papa Neumann wollte schelten, doch zu amüsirk über das unverfälschte Na turkind, lenkte er nur ihr Interesse von diesem verführerischen Herrn Weinreisen, den ab und erzählte ihr von Brand'S Wahl zum Direktor. Gretchen würde nun aber ernstlich bfe, und viel hatte nicht gefehlt, so wäre sie - auf der Straße in Thränen ausgebrochen. .Was, Dich übergeht man, Deine Verdienste übersieht man, diesen Fuchs von Brand ernennt man? DaS ist ja einfach abscheulich ! O Gott, was wird Tonka sagen, Tonka kann ihn nicht ausstehen, Papa, sie sagte mir noch kürzlich, wie eH sie freue, daß der unheimliche Mensch sott sei und nun kommt rr zurück und noch dazu in einer Stellung, die meinem lieben guten Papa gebührt ach, ich bin außer Mir." Auch hier vertheidigte Herr Neumann seinen Vorgesetzten, und Gretchen mußte anerkennen, daß Herr Franz Ullzich nicht gut anders handeln konnte. Aber wie unedel von dem Fuchs, demBrand, Papa, sich seinen Lohn auszubeningen, das ist ja nur ein Beispiel, aber ich meine vergleichsweise, als wenr ich jetzt zu dem Herrn Savin sagen woll te: .Ich habe Ihnen den Weg gezeigt, bitte, bedanken Sie sich und schicken S,e mir zum Lohn für meine Gefälligkeit eine Flasche Burgunder." Bordeaux meinst Du doch, Grete, Grete!" .Natürlich. Pspachen sag' mal, gefällt Dir Herr Savin nicht auch sehr gut? Weißt Du, etwas sehr geschniegelt ist er ja, aber das gehört wohl zu seinem Geschäft, er spricht wie sonst sehr vernünstig, na, die Schweizer sind ja alle so vernünftig, er ist nämlich ein Genfer, deshalb spricht er -ebenso gut deutsch wie französisch Herr Neumann wurde bei diesem tiefgehenden Interesse, welches inuner zu dem neuen Bekannt znrückkeZrte, doch etwas nachdenklich. ' Frau Gerdes hatte auf den erstm Blick, der ja zwischm einem galanten Mann und einem koketten Weib wie ein Frei maurerzeichen gegeben und verstanden wird, gekühlt, daß ihr mit diesem schönen Mann eine neue Unterhaltung auftauche. Sie vermied aber geflissentlich, mit ihm i.u sprechen, freute sich, daß er sich ganz ihrem Mann widmete, und wenn sein glühender Blick, jetzt fern von jeder Llffektation, mit, vsllgeöffneten Lidern auf sie siel, senkte sie still lächelnd den ssops und vertiefte sich i ihre WirthinPflichten. Allmalig füllte sich das Casino, die Beamten. Lehrer und Aerzte deS Ortes, welche nicht verheirathet waren, tranken hier ihren Nachmittagskaffee, nachdem sie in dem oberen Saal zu Mittag gespeist .hatten. Bald saß der fremde Weinreifende unter ihnen, er stellte sich jedem Einzelnen vor und offerirte seine GefchZftskarte er erzählte, so uttaufdringlich und doch so heiter von den letz-, ten Äeraanaeu in der Residenz laLnie!

VlNMe,' retzende Anekdoten Possen 7nseine Erzählung ein, und wenn eine gewagte Pointe kam, blickte er wie entschuldigend nach der schönen Wirthin hinüber und dampfte die , Stimme zu leisestem Flüsterton, der dann oft vo dem schallenden Gelächter der ZuZSrnq übertönt wurde. Kaum war die halbe Stund Kafseezeit vergangen, sühlte sich jeder einzelne von den Herren zu amüsanten Manne hingezogen. Diejenigen, welche an keine Bureaustunden gebunden waren, dehnte ihren Aufenthalt auS, die anderen riefen beim Gehen ,,auf Wiedersehen' und versprachen, sich seinen PreiSkourant anzuseh. ' . Als der letzte der Gaste gegangen,, meinte Herr Savin leichthin zum Wirth: Schade, daß hier im Ort keinzLogirhau ist, tch hatte dann den Abend bei Ihnen verbracht oder haben sie einen Winkel, wo Sie mich einlogiren können der Weg nach und von H. ist bei. diesen Schneemassen etwas beschwerlich taglich zu wiederholen." Frau Gerdes war hinter dem Schenktisch hervorgekommen. .Ich glaube nicht, daß es geht," sagte sie, Unfreundlichkeit affektirend, während sie nur mnhsa ihre lodernden Blicke dampfte, aber GerdeS meinte: .Wenn Du unser Wohnzimmer herrichten willst man kann za ein Bett hineinstellen wenn Du nur wolltest." .Ja, lieber GerdeS, mn Du wünschest, so will ich denn nicht dagegen haben. Ich lasse heizen vo ist Ihr Gepäck?" .Ich habe nur ein Handkoffnchen, das ist n,ch i Wagen, der Wagen wohl aber noch auf der Landstraße, d. h. der Kutscher hatte Ordre, sobald ein frisch Pferd beschafft sei, hier im Kasino vorzufahren." Wie ein Echo seiner Worte rollte jetzt der Wagen vor GerdeS, ganz interessirt für den neuen Gast, der sich so gar nicht um seine Frau kümmerte, und welcher er auch nicht zu gefallen schien, da sie schon oft für andere Gaste ihr Zimmer gleich hergegeben hatte, ging selbst hinaus, um nach dem Unfall zu fragn, und den Handkoffer deS Weinreifenden hereinzuschicken. Tina GerdeS und Herr Savin blieben allein sie sprachen auch jetzt kaun einige Worte, aber Savin hatte ihre Hand ergriffen und küßte sie leidenschaftlich auf den Arm, der kokett bis zum Ellbogen entblößt war. .Reizendes, reizendes Weib," flüsterte er zwischen den Zähnen, .feien Sie mir nicht böse, ich bin wie verzaubert." Die eitle Frau lachte, doch entzog sie ihm ihre Hand und eilte schnell hinter to Büffet. .Um GotteSwillen, Vorsicht! Mein Mann ist so eifersüchtig." Savt meinte in seiner aufgeregten Weise: .Ich Mochte ihm Ursache dazu geben." GerdeS trat wieder ein, ihm folgte der Kutscher mit dem Handkoffer. Savin bezahlte das Fahrgeld und schrieb einige Zeilen sür den Wirth des Hotels in H.. wo er logirte, auf. Inzwischen hatte Frau Gerdes einer Magd die nöthigen Anweisungen gegeben, das Zimmer herzurichten, sie vermied eS, sich um den Gast persönlich zu kümmern, der sich sehr angeleg'ntlich mit ihrem Manne unterhielt und gar nicht zn bemerken schien.

ob sie anwesend sei oder nicht. Er hatte seinen Handkoffer geöffnet, einige Weinsbrten hervorgeholt und ließ den Wirth Probiren. Allmählich dunkelte eS: eS wurde in dem arouen Saal still, und nur das Gesprächs über Wein und dessen Preise klang monoton zu der schönen Tina hinüber, und nur die heimlichen Blicke flammten hin und her und entzündeten das leicht erregbare Blut der jungen Frau. Sie hatte über diese neue Eroberung Brand fast vergessen, und wenn sie sich seiner erinnerte, geschah es mit dem bosen Nebengedanken : .Er ist falsch gegen mich gewesen." .Der Savin ist ein Teufelskerl", sag te am dritten Tage GerdeS zu seiner Frau, .eS geht noch eiumal so heiter bei uns her wie sonst, selbst Brand kommt gegen ihn nicht auf", fügte e? lauernd und hämisch hinzu. Und am dritten Tag war eS auch, wo Savin ein Alleinsein mit der hübschen Wirthin benutzte und ihr zuflüsterte: .Ich muß Sie sprechen heute Abend wenn ich dafür sorge, daß Ihr Mann ein paar Stunden fest schlaft wollen Sie dann auf mein Zimmer kommen?" Sie sah ihn groß an, etwas erschrocken, doch als er halb flehend, halb zornig sagte: .Ja oder nein, wenn nein, dann reise ich sofort ab", da seufzte sie und entgegnete: .Wenn ich sicher bin, daß er schlaft Savin saß ganz in tfHt Zeitung ver tieft, als Gerdes wieder eintrat; er ließ sie sinken und fragte nach diesem und jenem gleichgültig, gelangweilt und unter halbem Gähnen: .Sagen Sie mal, was ist denn das mit diesem Brand, dem scheinen ja Alle nicht grün zu sein?" Jetzt war GerdeS in seinem Fahrwasser. .Ja, daS ist eine besondere Geschichte. Er ist von den neuen Ideen erfüllt, Socialdemokrat, schwärmt für das Wohl der Arbeiter, dabei behandelt kei ner sie schlechter wie er, und ich frage Sie. Herr Savin. ist den Leuten damit geholfen, wenn man ihnen schwere Lehren beibringt, die sie nur halb verstehen und viertel verdauen? Die verstehen immer nur das Eine heraus, daß sie wenig Arbeit und viel Verdienst haben follen das aber reimt sich nicht zusammen. Die Fleißigen und Geschickten verdienen natürlich mehr als die Faulen und Dummen, und ich meine fo wie Herr Neumann sagt, daß, wenn heute alles Geld in der Welt auf gleiche Theile käme, in zehn Jahren wäre es doch wieder anders, da gäbe es weder Arm und Reich wie vor der Theilung, da? liegt in jedem Menschen nun mal so drin ! Und wo der Fabrrkherr so gut ist, wie unser Vater Ullrich es war da braucht man keine socialdemokratischen Verbesserungen. Na also, der Brand aber hat schlechte Schriften eingeschmuggelt, erst Einzelne zu Vertrauten, gemacht, dann heimliche Versammlungen abgehalten. Nun stockte in jener Zeit der Absatz unseres Fabrikats etwas das ist ja überall jetzt so, die Fabrikation ist größer als der Bedarf, eS wurden also dreihundert von den Arbeitern entlassen, .nturlub

Ikyted man die gefährlichen Elemente

aus, und Brand wurde auch entladen, schmählich insofern, als man ihw sein ganzes Salair auszahlte und ihn gehen hieß eine grobe Fahrlässigkeit im i Dienst war die Ursache! Ein paar Tage . später verunglückte unser guter Herr, Brand war noch bei seiner Beerdigung, reiste ab plötzlich heißt es, er hat versucht, den Vater Ullrich zu retten, zum Lohn bekommt er die Direktionsstelle, denn es muß ja Jemand an der Spitze stehen. Wie die Jngenieme, Werkmet-. ster und anderen Beamten das finden, können Sie sich denken ; denn jeder Em zige hätte mehr Berechtigung dazu, be''anders der alte Nettmann, dessen kleine Z Htex Sie herbrachte, der aber nimmt am allergelassensten, die Andern aber werden ihm einen kalten Empfang berei ten", schloß er seine' ungewöhnlich große Rede, und sah hämisch nach seiner Frau hinüber. Frau Tina zuckte die Achseln und ermiderie den Blick mit den Worten: Sendern können sie es doch nicht, und sie werden sich fügen, in drei Monaten denkt kein Menfch mehr, daß es anders sein müßte.' Brand hat überhaupt noch Keinem etwas zu Leid gethan." .Nun, Dir gewiß nicht," grollte Gerdes da kam der Postbote, brachte die Abendblätter und eine Kiste für Herrn Savin. .Ah, neue Weinsorten," sagte der Empfänger, ich werde Herrn Director Franz Uürrch auch einmal eine Offerte machen, was meinen Sie, Gerdes?- Er hatte das vom Wirth gefällig herbeigebrachte Stemmeisen genommrn und erbrach die Kiste. Ich glaube kaum, daß Sie oorkommen, hier am Rhein trinkt man gern heimischen Wein, doch versuchen können Sie es ja, ich werde Ihnen mdne Empfehlung mitgeben." .Das ist sehr fteundlich nach dem Abendbrot, gewissermaßen als Nachttrunk" er pansirte uud bannte wieder die junge Frau in seinen Blick da wollen wir diese Sorte 'mal auskosten, ein feines Weinchen." GerdeL, der gern ein gutes Glas trank, sagte schmunzelnd zu und gab dem Gast dann weitere Rathschläge zur Erzielung eines guten Geschäfts mit diesem und jenem Beamten. Als der letzte Gast spat Abends sich entfernt hatte, sagte Frau Tina zu ihrem Manne: .Ich bin sehr müde und gehe schlafen. bleib nur nicht zu lange auf, sonst störst Du mich, Du weißt, wenn ich im ersten Schlaf gestört werde, kann ich die ganze Nacht nicht schlafen. Gute Nacht, also." Sie ging. Savin entkorkte inzwischen seine Fla sche und schenkte ein. Gerdes nipp! , dann leerte er das Glas halb feuu Blume, aber Herder Nachgeschmack." mkin'e er kritisch. Trinken Sie den schäbigen Nest, das zweite Glas schmeckt schon besser." Er füllte daS nun ganz geteerte Glas, doch hatte er das seinige noch voll stehen. .Sie trinken nicht, Herr Savin?" .Habe etwas Kopsweh heute Abend. ich kenne ja auch den Wein." Gerdes trank das dritte Glas, der Kopf, die Zunge wurde ihm schwer. .Gehen Sie nur schnell hinauf, Gerdes, sonst stören Sie Ihre Frqu," mahnte Savin und hob ihn vom Stuhl ; willenlos ließ er sich führen, tappte die Treppe hinauf in's Schlafzimmer, drehte sich schwer um sich selbst und sank dann anj's Bett in allen Kleidern nieder. Savin ließ ihn ruhig liegen, brachte ihn in eine bequeme Lage und sah sich dann im Zimmer um. Im leichten HauSrvck stand Frau Tina zitternd neben ihrem Bett ; als er auf ihren schlafende Gatten wieg, kam sie näherund lauschte, dann folgte sie dem Voranschreitenden uf sein Zimmer, daS sich hinter ihnev schloß. Aber Frau Tina war erschrocken nicht mehr von verliebten Blicken und zärtlichen Worten. wottletzung solgt.) Unsne Glasindustrie. Amerika erhielt NO0, also vor gerade einhundert Jahren, sein erstes Glaswerk durch Robert HeweS. Er hatte nur kurzen Bestand, wogegen ein zweites, um 1800 in Boston errichtet, besser rentirte unter Leitung eines Deutschen, Na menS Lint. Noch viele Jahre sollten inKeß vergehen, bevor unsere Glassabrrkation sich der so gewaltig aufstrebenden amerikanischen Industrie als würdiges, setbstständigeS Glied mit einreihen konnte. Bis vor gar nicht lange mußte der hiesige Bedarf an Glaswaaren aller Art durch den Import von der alten Welt gedeckt werden; und noch gegent?artig beziehen wir gewisse Arten nur von drüben, so z. B. die für chemische Zmccke erforderlichen Gläser. Auch bilden die feineren und feinsten italienische, böhmischen, deutschen, englischen, franzSsischin und belgischen Waaren in Hohl, und Tafelglas, selbst ordinäre Weinflaschen, noch immer einen wichtigen Theil uuscrer Einsuhr. Aber neuesten Mittheilungen tn technischen Blättern ist zu entnehmen, daß unsere Glasindustrie bereits die volle Ausmerkfamkeit deS Großkapitals auf sich gezogen hat, rocl ches denn in Verbindung mit der dem amerikanischen Volke eigenen Energie in der technischen PranS bald dahin gelangen wird, uns in der Glisindustne auch qualitativ vom Auslande zu eman civilen, wie solches quantitativ in den nächsten Jahren zu erwarten steht. Schon jetzt beansprucht ). B. die CrystalkCut.Glas Company rn Pittsbürg, den Vergleich mit den Leistungen BöhmenS und Englands in geschnittenem Krustallglase bestehen zu können. Am kntfchiedensten aber will sich hier die TaselzlaS'Manusaktur entwickeln.. D? Ueber jrchtsberichte , nennen allein acht große Werke dafür als in vollem Be trieb: in' Crystal City, DuqüeSne, Crnghton, Tarentum, Ford. Citu, New illkany, Zokomo und Buller.' Diese vermögen, nach neuester Schätzung, zufammen per Jahr schon neun bis zehn Millionen Quadratfuß, d. h. etwa unfem ganzen gegenwärtigen Bedarf an Tafelglas zu produciren. Nun aber ist in der jüngsten industriellen Stadt in Pennsylvanien, in Charterei,,. bei Pittsbürg, noch ein neues Tafelwer? im Entstehen, welches bereits nächsten Herbst die Arbeit aufnehmen soll.

Auch die, Diamond Plate Glaß Co. zu Kokomo, Ind., laßt mit einem additionellen Capital von zwei Millionen Dollars zu Eiwood, Ind., ein neues Werk errichten, welches circa 2500 Arbeite? beschäftigen wird und auf eine Tagesproduktion von 20,()00 Quadratfuß berechtigt ist. Ferner denkt die PittZburg Plat Glas Co. ihr jetziges !l2erk in Ford City mit einem CapitalZuwachs von tz1.7ö0,000 so zu erweitern, daß es alle ähnlichen Werke hier und im Auslande an Leistungsfähigkeit übertreffen soll. Da noch andere Werke eine Betriebserweiterung planen und auch ron Errichtung neuer Glaswerke in oenchiedenen Staaten der Union stark die Rede ist: so sragt es sich eigentlich schon jetzt, wann hier eine so starke Ueberproduction an Tafelglas eintreten wird, daß nicht nur weite Absatzgebiete im Auslande für diesen Artikel gesucht werden müsse, sondern auch eine sehr merkliche Preisermäßigung für denselben hier eintreten wird. Soll dann, bei unsern hohen Lohnsätzen, die Fabrikation noch lohnend bleiben sür das angelegte Capital, so muß nothwendig auch im Jnlande der Verbrauch an TaselglaS sich noch außerordentlich steigern, was für die fortschreitende Verbesterung unserer Wohn- und Lebeverhältnisse nur freudig zu begrüßen sein wird. Es ist gewiß erfreulich zu bemerken, wie, an Stelle der lange üblich gewesenen Fenster mit zwölf oder achtzehn Scheiben, seit einigen Jahren solche mit pikr oder, wohl auch nur zwei großen Scheiben schon ziemlich allgemein wer den. selbst bei Neubanten von TenementHäusern. Dadurch gewinnen diese movernen Massen Wohnhäukr ein geradezu verlockendes Aussehen; leider bildet aber das elegantere Aeußere derselben einen um so schärferen Contrast mit dem Innern, denn bei oft nur 13 oder 20 Fuß Front zu 70 oder mehr Fuß Tiefe sind dieselben höchst rafsmirt so eingetheilt, baß jedes Flat zwei Vorder- und zwei Hinterwohnungen bieten muß, wobei auf jede Familie nur ein einziges Zimmer mit direktem Tageslicht kommt, während die übrigen ?täume, auch bei hellstem Sonnenj'chein, nur den Schimmer des Haibdunkels durch einen Luftschacht erhalten, die Treppen und sogenannten Halls in schwarzes Dunkel gehüllt bleiden. Da aber das Fenster auch den Luftaustausch vermitteln muß, fo ist eS eine directe Versündigung am Volkswshl, daß man hier noch immer an der alten Quertheilung der Fenster festhalt, welche nur je die obere oder untere Hälfte, niemals das ganze Fenster zu öffnen ge stattet. Wie wohlthuend ist es dagegen, nach Belieben gleichzeitig beide Flügel der senkrecht getheilten deutschen Fenster nach Innen oder nach Außen zu öffnen!

Wismarer als Privatmann Die lange und erfolgreiche Laufbahn bes Fürsten Bismarck, schreibt die Londoner TimcS, hat ihm eine Erfahrung nicht gebracht, welche Staatsmanner in Ländern, wo der König herrscht, aber nicht regiert, genießen. Cr hat keine Gelegenheit gehabt, die Kunst als prioater Bürger zu leben, zu erlernen. Jetzt wo diese Rolle ihm auferlegt wird, nochdem er mehr als ein Vierteljahrhundert auf der Höbe der Macht gestanden hat, zeigt er, daß selbst bei Männern von transcendenten Fähigkeiten Vollkommenheit nur durch Uebung erreicht wird. Mau muß zugeben, daß der Fürst durch sein Benehmen nach seinem Rücktritt, oder wie er. selbst es zu nennen vorzieht, seit seiner Entlassung seine Bewunderer etwas enttäuscht hat. Seine Reden, Aeußerungen und seine Haltung im Allgemeinen haben nicht jene Ueöerlegenheit über gewöhnliche Menschen gigt, welche die Welt von ihm erwartete. In Wahrheit, es hat Staatsmänner von weit kleinerem Kaliber und unendlich geringeren Erfolgen gegeben, welche größere Würde nach ihrem Ausscheiden aus dem Staatsdienste bewiesen haben. Deutsche Lokal - Nackrlchtcn. Provinz Sachsen. In Magdeburg fand die Eröffnung der anläßlich des 450jährigen Jubiläums der Buchdruckerkunst veranstalteten Fachausstellung statt. f In Bikterfeld der Bürgermeister Sommer. Wegen Vornahme unsittlicher Handlungen wurde der Kaufmann H. Hering in EilenburZ zur Haft gebracht. Der U Kanzlift im Amtsaerichts-General-Bureau in Er urt, Rolle, hat sich der Unterschlagung, owie der schweren Urkundenfälschung chuldig gemacht und wurde verhastet.In Weißen fels der Nestor der preußichen Osnclere, General v. Wurmo, der Vater deS Wiesbadener Regierungspräsidenten. Von der Strafkammer in Wittenberg wurde der Schiffscapitain Heinrich Wagner aus Grünewald, als Führer des Dampfers .Hamburg" der österreichischen Nordwest - Dampfschiff fahrtsgesellschaft, wegen fahrlässiger Tödtung zu drei' Monaten Gefängniß verurtheilt. Derselbe hatte mit seinem Dampfer im Juni v. I. an der Ueberfahrtsstelle Elster den mit 10 Menschen befetzten Fährkahn in den Grund gesahren, wobei von den Schiffbrüchigen einex enrunken ist. P r o vinz Hannover. Die 75. Wiederkehr deS SiegeStaged oo'n Waterlöo (IS. Juni ISIS) wurde in Hannover mit großer Feierlichkeit begant gen. Der Stadt hatte reichen FlaggenIchmuck angelegt, die Waterlöo - Säule war mit Blumen und Kränzen geziert, Männercköre fangen verschiedene vaterländilche Lieder vor derselben ; Militärpfarrer Nocholl pries in schwungvollen Worten den denkwürdigen Tag. Abends fand großer FeßkommerS statt. Irr Zellengefängniß' zu Hannover erfolgte durch den Scharfrichter Niedel auS .Magdeburg die Hinrichtung deö Ardei ter Benfch auS Grünthal, der am 12. Märze 1869 einen jungen Menschen, dessen Persönlichkeit noch nicht festgestellt n.;'L rn-ri.: IZI, in oer Gemarkung Pollirn ermorok? und beraubt hat. Der SchiffSarzt Dr. Emil Lüning, ein noch junger Mann, Sohn des Sanitätsraths Lüning, iu Aurich ist in Sinaapore ermordet worden und als Leiche, entkleidet und arg .iii.Yi i ? ? ' . k rr' enrneur, rm a'en aukgeiunpeu, rn Heirathsschwindler, der Privatlehrer Ziedtna von ß.z?n:Z.. .dex umer. HerraldS

gzialistische ' e V M oul Regelmäßig Geschäfts, VnkZMlunl jeden zweiten Sonntag im Monat w der Arbeiter. HLe. Neue Mitglieder tserdm in den rzgeZ mäßigen Versammlungen ausgensmu:w. ZUsLätliiZ Veitrsg 2 Kes5. MitaNeder der Sektion ksnnen uS Mglied der Krankenkasse rxrden. DsMfSst ÄrbLiter schließt Onö an k QVbsttes-O'eMe ''öd rrhLS.) Veriwe aud Logen derdea darauf anfahrt sam aernacht, daß obige HaNe sich sehr gut zn, Mhaltnng don Versammlungen, Kränzchen, Nnterhalwngean.f.w. eignet und für solche Zwecke billig zu miethen an dende sich an ONZ fe. tttti ÄDYBRTXSER3 can learn the exact cost os any proposed line of ad ve tlsing in American papers hy addressing Geo. P. Rowell & Co., 7wapapr Advertiaing Buremu, 1O Sprao St., Nw York. tCV Los t.fXXf IPuwvkl veriprecyen meyrere junge u'faöchen um ihre Ersparnisse betrogen hat, wurde zu H Jahren Gefängnis verurtheilt. Die Herstellung deö Denkmals für den Bischof Arnward in Hildesheim ist dem Bildhauer Hartzer in Berlin übertragen worden. Die 400jährige Esche vo? dem Pastorat, das Wahrzeichen von Lohne, ist dieser Tage vor.Altersschmäche in sich zusammengebrochen. Der Stamm mißt rn Manneshohe 22 Fuß im Umfange. Senator Fr. Wetzet in Münden hat an läßlich seiner silbernen Hochzertsseier 13.000 M. zu verschiedenen wohlthätigen Zwecken gespendet. f In Osnabrück der Domkapitular A. Thiele. Durch Ertranken haben sich entleibt: in Hannover der Tischlergeselle Lampe, in Gcestemünde die an Schwermuth leidende Ehefrau des Schneiders Garmaden und in Stade'aus Furcht vor Strafe, Betrügereien wegen, die 17jährige Mathilde Jagemann; in Escherode hat sicö der Zimmermann Wetzel und in Mienen büttel bei Tostdet der Großköthner Peter S. hängt; der wegen Betrugs verhaftete Kaufmann Georg Hemr. S. aus Münden hat sich im Polizeigefängniß iv Hannover erschossen. Provinz Hessen-Nassau. Das Bonner Oberbergamt veröffent, licht eine Belobigung, wonach sich bei den Nettungöarbelten anläßlich des neulichen Grudenbrandes in Friedrichssegen die folgenden Bergleute besonders her: vorgethan haben: Obersteiger Fachinger, die Steiger H. L. Weller, F. Schmidt, W. Säbel jr., H. Barch und Bender. sowie die Häuer Heinrich Leiningcr, P. Schmidt, Christian Barth, Heinrich Kreuzer, Heinrich Arnold jr., W. Oberhuser 2r. Pkt. Miller. 2r, Jacob Hosscheidt, Jakob Müller und Gustav Ober Häuser. In Fulda der letzte Richter des vormaligen kurhessifchen Oberae'richts. Obergerichtsrath z. D. G. A. du Fais, und der Dirigent der Stadt kapelle, Georg Simon. f In Rüdesheim Posidirektor Kapp. In Stein machte der wegen schwerer Mißhandlung des Landmannes Flick daselbst verhaftete Bergmann W. Jung seinem Leben durch Erhängen ein Ende; in gleicher Weise entleibte sich in Wiesbaden der Berliner Millionär und frühere Brauereibesitzer Hillig; ebendort hat sich, au5 Schwermuth, der Rentner Leonhard Bargen durch Sprung in den Rhein den Toi gegeben. Gleichfalls ertränkt hat sich die irrsinnige Frau des Landmirths Conr. Kieser in Motfchi, Kr. Marburg. In Frankfurt a. M. stürzte der Brauer Jos. Fiedler in schlaftrunkenem Zustand aus .einem Fenster des ersten Stockes auS der Oberländer'schen Brauerei und verstärk nach kurzer Zeit; der Steinmetz Herbert aus Schwanheim wurde von eine? auf ihn stürzenden Steinplatte erschle gen. H essen-D a rmst adt. t In Alzeu der erste Beigeordnete der Stadt, Thcyson. Der 14jShrZge Wilh. Steiger, in Arheilgen welcher am Fastnachtsdienstag den gleichalterigen Gg. Anthes erstach, wurde zu 4 Monaten Gefangniß verurtheilt. Der Ackermann Carl Jos. Stein in Pinthen wurde we gen Sittlicheitsverbrechen zu 3 Jahrev Zuchthaus verurtheilt. Königreich Sachs?. Aus Anlaß seiner silbernen Hochzeit schenkte- Anton Zickmantel, Mitbesitzer der Kunstmühle von Zickmantel ä Schmidt jedem Arbeiter undjeder Arbeitenn. die in dem großen Etablissement beschäftigt sind, ein Sparkazjenbuch mit Inhalt bis zu SO M. aufwärts. Der König hat das vom Schwurgericht gegen den Mörder der fünfiährigen Tochter des Gendarmen Nanfk, Etöc?ig, gefällte TvdeSunheil besteigt. Infolgedessen ist Sköcklg in Dresoen vom dortigen Scharfrichter Brandt enthauptet worden. Der Hausbesitzer Karl Mückel in Würzen ist feit zwei Wochen spurlos 'verschwunden. Der Manncrgesangk verein in Zöblitz beging unter größere, Festlichkeit das 50jährige Jubiläum sei. neS Bestehens. In Bahr hat sich der Weinhändler Kirsten erschossen.

Die kürzeste und direkteste Route st, West, Mord. Süd. Znego i't den ftwke" Parier, Leh? stöhle. Ld Srei?ewaa'N, mit Dr wp zk,"z, uut mit litt kzttäk KlruS'',. SCi ö-ßen EierbkhTzrgewler W,tt. -&n barsche cf&ijfiyit "der Geleise und der Ma'lne-ie geuaUen die tliU. e cdn'wge r be 5 ist Swrhk. Di'w, ge Linie, trr.ch h Passagiere räch Um Qmb 'tn'tcl tpet ' Vrv Aort tnnUvkd ihm dadnich zwei E:deuZeit spart. Die Einfahrt in Chieago ermögl'cht eken Urbe, blick über den Michgau Lvcn Boulevard und die schönsten Straßen der Stadt. Die Zöge laufen in Heu Central Bahnhof den C in i n n a t i, die Union Depot vo leveland, Snsfalo und kld any, fernerSt. LouiS, Peoria. D!e Office iu Jndianapoli befindet sich in: No. I Oft Washington Straße, No. 138 Süd Illinois Straße, und dem Union Bahnhef, wo Tickets ach alle The'len 1 er Wer Staaten, Canada und Merik? zu dkn nledrigwn Rate u bekomme sind, and alle gewünjchte Zlntkurst ertheU trlrd. Oscar G. Uurr&y, VerkehrSViriktor. v. B Martin, Gen. Vaff. Agent. II. 21. Lrouso, HilsS Gen. Pass. Agent, JMaapo!iS. Ind.

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