Indiana Tribüne, Volume 13, Number 291, Indianapolis, Marion County, 9 July 1890 — Page 3
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JLA. n i a. rrjTUP u . C-1 i ., . v- ... i l M mm sem Avgruns i Koau von Reinhold Ort manu. lFortsesunk.) Cllinor!" flüsterte er, und wenn daS Wort auch nur leise wie ein Hauch aus seinem Munde gekommen war, so hatte es doch dasOhr der Lauschenden erreicht. Die gefalteten Hände an die heftig athmende Brust gedrückt, stand das junge Mädchen vor ihm. Die Aerzte hatten auf daS Strengste anbefohlen, daß bei einer etwaigen Wiederkehr des Bewußt-seinl-alles vermieden werde, roas den Kranken in hochgradige seelische Erregung versetzen könne; aber Ellinor hätte nimmer geglaubt, daß ihr daS Gebot als ein so grausames erscheinen könne, wie es jetzt der Fall war. Wortlos und regungslos wie eine Statue mußte -sie verharren, und doch drängte es sie mit fast unwiderstehlicher Allgemalt, sich an dem Lager des Geliebten in die Knie zu werfen, mit der ganzen Innigkeit ihrer Seele seinen Namen zu rusen und dem Lenker der Welten aus tiefstem Herzen zu danken für die unverkennbare, unbeschreibliche Seligkeit dieses Augenblicks. Ob Jmmenhofen etwas Derartiges erwartet hatte? ES war kaum wahrscheinlich, denn er empsand die Eindrucke dieses Wiedererwachens zum Leben ja nicht mit den Sinnen eines gesunden Menschen. Nur wie ein schöner Traum, der vielleicht um ein Geringes lebhaft war als die überwundenen Phantasien des schweren Gehirnsiebers, zogen sie an ,vm voruoer zu ,nn yei., oeun 0 klare Erkenntnin der aanien bealücken den Wahrheit würde seine schwachen Kräfte sicherlich auf'S Neue verhangnißvoll überwältigt haben. So aber fand er ebenso wenig etwas Befremdliches in EllinorS Anwesenheit, als in ihrer Re - m M . 't J gungslöligrett unv intern schwelgen. iS war rbm aenua. netz am Andlicr rarer 111 .IT. IVt.II .l.lk mm. I nmuly uno inoioicuaic zu erquicren, bis die Lider abermal über , die müden Augen berabsanken, um sie zum ersten Male feit jenem verhSngnißvollen Sturz zu einem tiefen, ruhiett, belebendem t je r . r x r : . . I Vcytummer zu fließen. I An diesem Tage erklärten die beiden behandelnden Aerzte die drohendste Ge- ! kabr kür überwunden und soracken die zuversichtliche Hoffnung auS auf eine völlige Wiederherstellung des Patienten, Ihre Prophezeiung erwieS sich diesmal zutreffender als die trostlose Prognose, welche sie aus Grund des ersten Befundes gestellt hatten, denn mit wahrhast rr..c.- ?- .. rr !u .. uoerrascyenver qneuigrelr cyrnr zer die Besserung in JmmenhofenS Befinden fort. Die dumpfe Bewußtlosigkeit, welche ihn so lange wie mit ehernen Banden umklammert hatte, kehrte Nicht wieder, und wenn ihn auch eine hochgradige Schwäche während der nächsten Tage noch verhinderte, deutliche Zeichen der Theilnahme für feine Umaebuna an den Tag zu legen, so ließ die ungetrübte !
Klarheit seiner Augen doch mit Be- l chmcrzensschrel nicht nur ein Brotstimnitheit darauf schließen, daß er bei Herr, nem, ein gütiger, väterlicher Freund
voller Besinnung sei. Und um ein Geringes spater stellten sich auch die Zeichen .der Theilnahme ein, auf welche die treuesten seiner Freunde so lange mit schmerzlicher Sehnsucht geharrt hatten. tzmes Morgens, von lanaem erauickenden Schlaf erwachend, sah Immenhosen neben der in dunkles Gewand gekleideten barmherzigen Schwester die hagere sehnige Gestalt Hugh TaulorS nthtn seinem vfiif. . . . i - tni Morgen, Sir," agte der Amerikanerin feiner humorlstisch'trockeneu Weise, hinter der stch indel,en heute mm.mmM ."l C l A mM .., (UtibwHM M A 9 4 M m9 h A nui uw4um ymyiuiiu uuuit, rw . r r? v ....i iit.t . Ich hoffe, Sie werden gut geruht haben, um endlich die Glückwünscke eines alten Freundes in Emglang neymen zu kön nen, der beim besten Willen außer Stande ist, sie noch länger zurückzuhalten. Und lächelnd legte Jmmenhosen seine abgemagerte Rechte in die dargebotene nervige Faust des wackeren Mannes. ,Wie soll ich Ihnen danken sagte er fei fÖr ,ar ?ric uf Ach was e hat sich was mit Gute und Treues Ein schlechter Kamerad war ich dag ich Sie in meiner lacherlien Nerttinimun nber 5kbre als- ' " r . starrigkeit allem aus das Gerüst hinaufrilern neu. jm ,zuzi uu i denke, der Bnr,qe halle es oieiven laen, mll UttS Veiven anzuvlnven. Aber das sind abgethane Geschichten, und zum Gluck hat der Schurke semen voll gemessenen Lohn erhalten, j Ihnen gestehen, Jmmenhosen daß ich naye oaran war, an oem waiien einer w ! sTr ? t r ylmmiljcyen?erei als wir Sie ale herermchleppten: aber ich habe lang, demuthig Buße gethan sur dlesen Zwel' fel, und selbst auf die Gefabr hin, d.g Sie mich darum ur einen Quaker odtt einen Herrenhuter halten, wiederhol ich aus dem Grund meiner Seele das mm prueln, vzntn, eie cet cii lieb hat, alle Dinge zum Besten dienen." Auf dem Grunde seiner scharfen grauen Augen schimmerte eS feucht, uns feine Stimme war zuletzt ein wenig rnt sicher geworden. Aber Hugh Tanker war nicht der Mann, um sich von emer heiß aufsteigenden Rührung lange beherrschen zu lassen. irr: c f rf .si c ffV5ic weioen unzwelseiyasl oenren, dak ick es leicht habe, in frommen Sprüchen zu reden, da ich ja nicht an Ihrer Stelle auf dem Marterbette liege," V 7, .',. r i r. suyr er, jich zelvzr verspsttenv, jorr. Aber der Äimmel weiK es. dak ich 5h nen herzlich gern ein paar Wochen von Ihrem Martyrium abgenommen hatte." Jmmenhosen lächelte wieder. .Ein paar Wochen. Mr. Taylor? Ich denke, es konnte höchstens gestern ooer vorgeziern Zewe,en icin. Nun. um so besser, wenn Ihnen die eit .nickt länaer geworden itt. AK meinen Sie etwa, daß der Pfeiler da drüben über Nacht aus dem Felsen herausqewachsen sei?" Der Ingenieur blickte hinüber nach C . f 1s . 7 ver vöchliiQt, uno em iciiiam erzraunler und nachdenklicher Ausdruck trat auf sein Gesicht. ,iöo lit es oennocy scii Jtraunx ge wesen," flüsterte er, mehr zu sich selber alS jlllm Amerikaner sprechend. .Aber ist i nicht mich Licht nzöaljÄ!
z,rnr zu r,wsn, eine reizende Frau, um welche sich ein ich emem booten hier ..-r Lttenkenkran, aemoben. seine
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I ; : . r- I . , , ' . - . .. :i t . . r., i - Mass ist nicht mogNch i Daß M Bau da nach allen Regeln der Kunst änd soqar mit einer für amerikanische Begriffe .geradezu strafwürdigen Langsam keit ausgeführt worden ist? Sie werden sich schon entschließen müssen, eS zu glaub sn! Ich glaube eS Jbmn, Mr. Taylor! r es ist seltsam, daß ich die Arbeiten Aber m an dem Viaduct genau in dem Zustande, in welchem sie sich jetzt befinden, schon einmal im Traume gesehen habe." Hugh Taylor machte ein ungläu biges Gesicht und zwinkerte xsifsig mit den Auaen. Sehr merkwürdig in der That!" meinte er. .Aber warum muß es denn gerade ein Traum gewesen sein?" .Weil weil ! Ach, eS ist zu thöricht, als daß ich es auSsprechen dürste! Aber ich habe eine Frage aus dem Herzen, Mr. Taylor! Sie erinnern sich doch noch unseres GespracheS von jenem Abend V .Ich glaube wohl, daß ich mich dessen erinnere ! Es hat mich wahrhaft genügsam interesyrt. Nur heraus Mit Zyrer raae. zunaer freund!" (Schluß folgt.) Zes Blutes Zttmme. Noman donffritt Scktstew. Ein Unglücksfall. Ein sensationelles Gerücbt verbreitete sich durch daö rege Fabrikdorf UllrichS kaufen, nahm seinen schnellen Lauf durch die Nheinprovinz, durch Deutschland, Europa, durch die ganze Welt! Derbes rühmte Groß-Jndustnelle Gerhard Ullnä war aus einem Gana über Feld zu nahe an die uneinaefaßte Böschung eineS vom Rheinarm getriebenen MühlenwehrS getreten, der Stein unter semem kß hatte nachgegeben, und der edle Sreis war urplötzlich in die Tiefe des fluthenden Wassers aestürzt seinen zerschmetterten Leichnam fand man nach vielen Bemühungen erst am solaenden r . ... f w . f er . r ? M ae. zwt chen zwei Balken emaezwängt, die das Fortspülen desselben verhindert hatten. Der einzige Bruder des Fabrikanten, der seit seiner frühesten Jugend mit dem bedeutend älteren Manne t .tx:x. ..w .sxxcir:jc r. ... .cuuuvyuuiu unv zuUuiui vtvuji .den war, Franz Ullrich. hatte noch einen Moment zuoor neben dem Unglücklichen aeüanden. war dann auf die Brücke, die d3 Wehr begrenzte, getreten und mußte den plötzlichen Tod semeS BruderS hilf loS mit ansehcn. Der Schreck hatte ibn derartig gelähmt, daß Vorüberkommende Arbeiter ihn wie stumpfsinnig auf der Blöcke stehen sahm, bmabstarrend in die r r.c .-' i . . Rreuienoe ruaiiqe mura, vle oeoerr tm edles Menschenleben vernichtet hatte, Erst als die Arbeiter, wie fragend stehen blieben, löste sich der Bann deS' MtfttzenS. .Mem Bruder, stammelte er und deutete auf das tosende Wasser, auf den wegebrochenm Stein und daS lockere Erdreich, welches ihn getragen, Man begriff es zuerst nicht, aber dann brach von allen Lippen ein einziger war dort zu Grunde gegangen, denn daß die heulenden Wasser nichts Lebendes wieder Herausgaben, wußte Jeder, der bit grünlichen Wasser sich überstürzen sah. Fritz Ullrich ermannte sich Zuerst. schickte nach Leitern, nach Seilen, ck Mannsckakt. Daa Resultat ?- s sich erst am andern Morgen eine verstümmelte Leiche, grauenvoll sür daS tuUx Angehöriger. Scho..ev .i.,. n...rn. unijsvvw VIVUI Mltil Vfctl VttUilUlHU ien die requirirte Polizei konnte Nichts öderes constatiren, als was die Ausjagm eS eigenen BruderS besagten: irä MM . k I 90 i jMerKNalÜClt I I Wer hätte auch nur einen Moment an twas anderes denken können und eS dachte auch Niemand etwas anderes. t Unter den fMlfflfistMinn mr nirnf , - .y.....-...-....,. wHV n"i Ci cn c' . ! r.. r tri Ingenieur mano gemein, oogincy Dl rector ffran, Ullrich. wie dur einen Sinnennebel Kkndurck Nck ,u glaubte, daß die drei Arbeiter, welche ihn flll3 seiner rstnrrnn r1,n nll.k mmen waren. Doch der Ingenieur Vrand war da, und da der Director erst nit Tage zuvor mit ihm ein unangenehmeö Rencontre in Betteff seiner Unzurlässigkeit gehabt hatte, die mit der ifc; cnM;M. e jiiiivMuuiW vVVV, II ted m bie oote Höflichkeit seines Be amten unangenehm aus. Hoch aale er m bst Mr ber Majestät deS Tode,. 99t bnr herben Tragik de Augenblicks, jedeS kleinliche Selbstbedenken verschviNmVLi ' j Während der Durchsorschuna dkS kzJS weinte in der weißen Vill des schöne Tochter waren ItX VmveijluNg die Mutter des Versiorben.einZ Zherbe, verschlossene Natur, hatte sich von M!telt nhm ;' fir zrtes Aussehen, als sie endlich zum Sarge ihres Sohnes kam, ließ auf die iese ihres Grames schließen. Der Director selbst! sowie seine Gattin und Tochter waren wie vernichtet. Beide Bruder hatten glnchaltnge KlNder. Jeder einen Sohn, und eine cher. Die Sohne studirten auf dem Polutechnikum in Karlsrube ein Telegramm rief sie zu Schmerz und Kummer m das elterliche Haus zurück, in daS sie t sl ri.ia . c. c r: .c . I oni Ilels Ivir IN ein Paravles ver ikV I und Unschuld aus dem oft nur zu heiten Studentenleien geeilt waren. I Sie waren noch minderjährig und hatten I C n m , f even oas zwanzigjie ayr uverzcyrlnen. Der Sohn und Erbe des Millionen reichen Fabrikanten wat'ein hoher, stattlicherZüngling mit blitzenden Augen und eiserner Eonstitution, sein Elsenkovf halte in frühester Iuaend viel Aufruhr, die sonst so friedlich angelegte Familie i gwaqi mir cm fahren auervlngs hatte eine hohe Nitteritchkkit deS Beney vxtni ein herrisches Temverament ge ZW. und die Liebe zu seinem sanften mux X" seiner reizenden Mutter und abgöttisch gellebten Schwester, verbunden mit der Trauer um' den tragischen V V.B S? . i , e lt.' XmU hatte Dennoch saate er. als lein Obeim von eiuem nicht vorhandenen Testamente. sprach: .Du wirst die Güte baben. Ke
.Verstorbenen die zärtlichste Liebe um ihn.
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V Utkis, llven lom V Wcichbelt des Ausdrucks? die Niemand in diesen herrischen üaen vermuthet.
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. - ..... t . . l . - , . sr ;- ; r i der Önkel, nach rsie Uz den geMftllchen Theil zu leiten und für einen technischen; Dlrector torgen, ver den gellebten Vater sttzt-d, SZIft Da -hl am beste. dm tSötigfte unser Ingenieure. Ei . . t-.m 11. v-:r . ist ja so tute so nur em Provlforrum, . rt-rk :a Q?: ivY.t VCiiil IvWuiw ivy rnuus wiuyicil DDUCNDCr. r . ix. r.. ... : mtrfft ' yaoe, wrivr i mnntr iüouiayng keit war mich in England und Amerika umsehen, dann aber die Leitung meiner Fabrik selbst übernehmen, denn ich bin stolz, der Träger des Namens meines VaterS zu sein. Gerhard Ullrich der Zweite wird den Weltenruhm der Firma stets als sein schönstes Erbe betrachten. Z?ram Ullrich runzelte leicht die Stirn und die Lippen öffneten sich zu einer Ent aegnung, aber als der ritterlich-schöne lange Mann so vor ihm stand, daS Vill der Energie und deS Stolzes, und e! unbeuasamer Wille aus den flammenden Augen sprach, löste sich die leichte Wolke aus ve Ätanur vuen uno eine yajt leidenschaftliche Zärtlichkeit lag in dem Händedruck und in dem Blick, mit wel- ? . rtr m i i rt . chem er sagte: 0wix Veive werden stets dasselbe wollen." Dann als die Thür sich öffnete, und sein eigener Sohn eintrat, färbte dunkle Gluth seine Wangen und Stirn und ein unentmthselbarer Blick ruhte einen Moment auf dem jwt gen Mann, war eS Scham, Unwille oder Beides, daß fein eigener Sohn in Allem und Jedem so hinter der ritterlichen Er scheinung semeS Neffen zurückstehen mußte? Es ist eine Deputation der Bürger Zon W. draußen ; sie wünschen Näheres über die Stunde und den Tag des BegräbnisseS zu erfahren", sagte Lelio, und seine sanfte Stimme paßte zu dem weichen Ausdruck der Züge und der zarten Gestalt, die durch eine etwas lässige Haltung noch unbedeutender erschien. Der Director Franz Ullrich umfaßte mit einem Blick beide Gestalten, dann saate er. zu seinem Neffen gewendet: Jch denke, n'r empfangen die Herren zujammen D, als der Sohn des Verstorbmen, bist gewissermaßen dazu verpflichtet, wie schwer Dir jetzt auch alle Pflichten fallen mögen" und alS der junge Mann langsam bejahend daS Haupt .....t. .Vt ilrf (ins n GSttfn llttlt, WM wwy. t."C. V!i C mvrmrt st Xfmi Q.stM 1 nuuic lytiiiu uit 4y(.(.vit, vuv. n. e si.i. ein f. .r . i. m zeiner scyucyrernen je rnisern sich Lelio, dem Auftrag Folge zu leisten, Gerhard, der Erbe deS verunglückten Millionärs, stand hochaufgerichtet mitten im Zimmer, als die Deputation eintrat. Wie ein Herrscher", sagte sich der Director Franz, und Lelio gewahrend, der die Fremden begleitete, fügte er hinzu: .Wie ein Diener. Doch seltsamer Weise leuchtete dabei in seinen Augen eine gewisse Genugthuung aus. Der junze Gerhard versuchte es, sein Herz zu meistern. Er hörte wohl, mit verschleierten Augen, die herzlichsten BeileidSbezeugungen derBürgerschaft vonW. an, aber seine Stimme klang fest, als er ihnen mittheilte, daß der nächste Morgen zudem Begräbniß bestimmt sei wegen der Einzelheiten in der Anordnung deS Trauergottesdienstes in der Ullrichshausener Kapelle aber möge man sich doch an seinen Onkel wenden, der Seine Stimme drohte doch zu brechen, da sühlte, er Lelio'sArm in dem seinigen, und er folgte willig dem leifenDruck desselben. Im Nebenzimmer sank er in einen Sessel nieder. ' Mein armer, lieber Vater, mein guter Vater", schluchzte er in ausbrecendem Weh und legte seinen Kopf an Lelio'S Brust. Sein Naturell duldete aber nicht lange weichlichen Schmerz, er überwand diesen Anfall und sah dumpf vor sich hin, bis er des Vetters sanften Augen begegnete. Wie doch in Familien die Aehnlichkeit oft erst in zweiter Linie sich wiederholt! Du, mein kleiner Lelio, in Gestalt, im Blick, im Wesen meinem lieben, armen Papa so ähnlich, währen ich eher Deinem Vater gleiche erinnerst Du Dich, wie Alfred von Strehlan bei seinem ersten Ferienbesuche aus Onkel zueilte und in seiner ungestümen Weise rief : Das ist Gerhard's Papa Gerhard ist ja ihr ganzes Ebenbild." Lelio lächelte. Ein schmerzliches Lächeln, aber er schwieg. Doch Gerhard verstand ihn und zog ihn näher an sich heran. Ist es noch immer die alte Kinderfurcht, Lelio?" Jetzt war eS um Lelio'S Fassung geschehen, er brach in lautes Schluchzen aus. D Du, Du hast Deinen Vater ganz besessen, sein Herz, und Du besitzest das Herz meines Vaters dazu während 's. n C 'fr r i, versianonißlos , rsesyalv aucy blieb ich so ein schwächlicher Knabe ein ungelenker Mensch während Gott Dir alleS gab, was einen Mann lleoenSwerth macht und mein Vater mich nicht liebt, nicht lieben kann." Die Trostesworte Gerhard'S blieben . rt r : . rrr i zuerzi oone Wirkung wußte er oocy nur ' x i' m l i t ., CY li . I C ... zu gui, nur uitcqi oer arme oeuct leivcc hatte. Von Anfanq an war ein EtrvaS zwi schen dem stattlich-schönen Vater und sei nem blassen Knaben gewesen, nicht Haß, ber schlimmer noch: Gleichgiltigkeit Und wäre nicht die abgöttische Liebe seiner Mutter, sowie die hingebendste Zärtlichkeit seiner Schwester leuchtend durch sein Leben gegangen, der empsindsame . r . jt . t r . W r . jenaoe wuroe ein tr ungiuallHes ZvttN schenkind geworden sein. Hingegen fühlte er stch zu dem sanften Oheim hingezogen, und zu dessen reizender Gattin, auch mit dem Vetter und der Kousine herrschte Herzensharmonie, doch gab eS außer dem kalten Papa noch eine Gestalt im Hause, deren bloße Erscheinung dem Knaben eine Art Grausen erregte daS war die Mutter seines VaterS, die Großmama. Und seltsam auch die alte Frau ließ deS eigenen Sohnes Sohn sast unbeachtet, während ihres StiesfohneS Kind ihr Abgott war. - Das Pochen deS VaterS an der Thür Uty LellS aufschrecken, em gewisses Angjtestyi überjchlich ihn wieder als er zu ihm eintrat unv nach seinem Wünschen fragte.' - Bleibe nur bei den Frauen, Kind". sagte der Director, und, was selten gtschah, er legte ihm einen Moment die Hand auf den vollen Scheitel. Lelio war so erschüttirt von dieser Unbedeutend den Liebkosung, daß er die väterlicheHand an die Lippen zog, aber dunkle Zornes gluth färbte des VaterS Wanaen oder nur tSlJfijL ' mühsam sich V ST t r rv Xi c. : j. o a.ti worlsttzung folgty
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s ;r Uf 463 Üiüi mM ttüH &Ü& Jn Hoöoken hat siü ein deutsches Eh v r- r r . n -rr - (in : l r v k'' S?, 'S nh ihr ,i, Z M" """V, ."1a .?".b 'I' ""i'3 jtiuo, ruien u einen ownavcu mu ui m.ss..l. das Wellenarad aenommen. ' 7 , vylmSinnnt sin n Wendlandt, ein hochaebildeter Mann, war vor mehreren Monaten aus Deutschland mit seiner Gattin eingewandert, um in Amerika das Glück zu suchen, welches ihm im alten Vaterlande nicht geblüht zu haben scheint. Niemand wird dem traurigen Laos dieser Unglücklichen seine Theilnahme versagen, die als Zelchen ihrer anständigen'Gesinnung ihre Nothlage nicht ihren Bekannten entdeckten, sondern lieber, ehe sie Almosen annahmen, freiwillig den Tod suchten, aber der Fall zeigt auch, wie sehr Leute, die den sogenannten gebildeten Ständen angehören, sich davor hüten sollten, aufs Geradewohl nach Amerika zu kommen. Leuten wie Wendlandt, mit einer tresslichen deutschen Erziehung, die in den dortigen höheren Bildungsanstalten leider gar zu wenig auf das Praktische gerichtet ist, wird es oft unendlich schwer, hier festen Fuß zn fassen und einen ihren Kenntnissen und Fähigkeiten entsprechenden Wirkungskreis zu finden, wahrend eS tüchtigen Handwerkern oder Ackerbauern noch auf Jahrzehnte hinaus verhältnißmäßig leicht fein wird, sich eine Eristenz zu gründen. Wendlandt arbeitete für mehrere New Jorker Blätter, unter Anderen die New Yorker Staatszcitung", für den Puck" u. f. w. und hat namentlich für erstgenanntcs Blatt mehrere sehr hübsche Novellcn geschrieben. Aber es gelang ihm nicht, eine feste Anstellung zu erhalten. Auch mit einer Lehrerstelle hatte er Unglück und so war der Hungerwolf den armen Leuten beständig vor der Thüre. Schließlich lieh das junge Ehepaar auf das Hausgeräth $75 von den Leuten, bei denen sie wohnten. Die Forderung wurde am 22. Juni fällig und da sie nicht bezahlt wurde, so ließ der Gläubiaer Herrn Wendlandt durch einen Friedensrichter melden, daß die Möbel am 4. Juli gepfändet werden würden, wenn bis dahin die Schuld nicht gedeat sem sollte. Die Unmöglichkeit, diese Schuld zu decken und die ewlyeir, aus die Straße gesetzt zu werden, scheint die unglücklichen Leute der Verzweiflung ,n die Arme getrieben zu haben. Wendlandt schrieb an Freunde in New Vork Briefe, in denen er erklärte, da er und die Seinen Selbstmord besehen wollten. Die Leiche der jungen Frau, die ihren Säugling noch fest umklammert hatte, ist in, zwischen aufgefunden worden. Dit New Zsork Staatszeitung" sagt zu der Tragödie: Die Wendlandt-Tragodie liefert ein furchtbares Argument gegen die EinWanderung aus den fogenannten gebildeten Standen Deutschlands, und um dieser ernsten Nutzanwendung willen wird von dem erschütternden Vorkommniß hier überhaupt Notiz genommen. In unserm qropen Lande ist kern Raum für deutsche Idealisten und Schongeister, welche sür ihren Lebensunterhalt aus die Feder angewiesen, aber weder mit den hiesigen Verhältnissen, noch mit der englischen Sprache vertraut sind. Ihrer warten nur die bittersten Enttäuschungen, währeno di Zahl Derer, welche der Noth trotzig die Slirn zu bieten, mit der Verqangenhcit zu brechen und in anderen Thatigkcttsspharen sich doch noch eine Existenz zu erringen wissen, verschwindend klein ist. Die Einwanderung geistin hochstehender, doch moralisch unsertigcr oder unselbsiständiger Elemente ist bei weitem nnerwunjchter als eine iLml gration roher Taglöhner aus Ländern, die mit dem amerikanischen Volksstaate keinerlei eihnolosiiche Berührungspunkte haben. Der slavische Arbeiter läßt sich am Ende kulturgemaß zurechtstutzen, der hochaebildcte Jdeoloae wkiß sich, vor die groe Alternative des' Kampfes um's Leben aestellt. selbst nicht zu helfen. und ihm ist in den meisten Fällen auch nicht zu helfen. Man scheite darum nicht unser schöne?, großes Land! Für die traqischen Wendkandt'-Katastrophen, .'. . i crv wcicgc siqj yrer in einer traurigen Regelmäßigkeit zu wiederholen pflegen, s:nd nicht so sehr :e amerikanischen VerHSltnisse verantwortlich zu . halten als vielmehr die falschen Begriffe und Vor stellungen, welche ein bedauerlich großer Theil der gebildeten Gesellschaft in Eurova sich noch immer über .daS Land Amerika" macht. Der Auswanderer ist einem Baume zu vergleichen, welcher in fremdes Erdreich ve, setzt werden soll. Da wird nun ein knorriger Stamm, der schon zu Hause Wind und Weiter getrotzt hat. dank der ihm innewohnenden Wi? derstandskraft, über die Gefahren der Akklimatisation leichter hinwegkommen alS ern zartes Kulturgewachs, welches schon iin heimischen Boden besonderer Pfleoe und Obhut bedürfte. Sich s?!bst Obertassen in der Zvreznde. verdorrt eS gar zu leicht. Das ist die titftraurige Moral aus derWenvlandt-ragodie. Die Verfaffungöwahl in Wyomtng. Bei der Abstimmung in Wyoming ..öer die Verfassung des Staates betheiliaten sich nur LlöS Stimmgeber. Allerding? fand an dem Tage, an welckem die Abstimmung vorgenommen wuroe, ein besonders interessirt waren, weil die neue Verfassung das Weiberstimmrecht sichern sollte, so ist anzunehmen, daß sich sehr viele Frauen an der betr. Wahl bekheiligt haben. Angenommen wurde die neue Verfassung mit 272 gegen 1023 Stim men, nun mun man wohl oevenren, daß die männliche Bevölkerung jenes Staates die weibliche ganz außerordent. lich übertrifft, und daWooming namentlich von den ceuengianvslaalen slarr oe völkert worden ist und sehr wenig euro paische E nwanderung besitzt, so ist.an zunehmen, daß die Zahl der männliche Stimmaeber dort unverhältnißmäßi en groß sein muß Die Bevölkerung des neuen Staates wird auf ungefähr 100,000 veranschlagt. Unter diesen Umttan den kann man wohl sagen, daß kaum der , : . CTT t rt irirti.itM. fiif Vt sri! m i vimu u vv vn iasiung gestimmt Hot, unter welcher der relf 3t;stt organisirt worden ist.
großer vchneezturm statt. Da zedoch auch die Weiber inLVnoming stimmen und da sie bei dieser Abstimmung ganz
?ifSsffisSvts0Sy! PV T:-f'-r-r .'Mmirnir-.'
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tZT ToUphon IMo. 10333. Po ni$inf. Ein neue r u t o rn r t zu m Hinterlassen von Nachrichten, Verab: redungen u. dergl. ist von D. Sachs in uediingburg erfunden worden. Du Wochenschrift Promrthus" bringt eine Äe chreibuna desselben, mir den un, vermeivlichen Nickel liefert der Automat ein Blatt vcotizpapier, welches unter einem Ausschnitt einer Pultplatte erscheint und an cn besonderen Stelle des .Randes mit einem Erkennungszeichen sür den Empfänger der Nachricht versehen wird. Das beschriebene Papier wandert hinter die Glasthür des wie üblich gebauten schrankartigen Automa ten zurück, zeigt aber vorläufig nur den Rand mit der Erkennungsmarke, wäh rend der übrige Theil des NotizblatteS durch einen Schieber verdeckt ist. Sieht Derjenige, welcher beim Passiren des Automaten eine Nachricht erwartet, daß unter den Zetteln einer mit der verabredeten Erkennnungs marke ist, so kann er nach Zahlung seines Nickels die verdickende Schieberdecke bei Seite schieden und die Nachricht hinter einer Glasscheide lesen. Beim großstädtischen Verkehr wird stch dieser Automat oft nützlicher und unentbehrlicher erweisen, als c! auf den ersten Blick scheinen mag. ' Be fonders in Hotels und andern stark besuchten Orten wird er sich daher wohl bald einbürgern. Allerdings dürfte ihm die Neugier manchen Nickel zuführen. DieEinweihung des zum Andenken an den Herzog Friedrich WilHelm von Braunfchmeig auf dem Schlachtfelde von QuatrevaS errichteten Denkmals . fand am 15. Juni .statt in Gegenwart deS deutschen Gesandten und Militärataches in Brüssel, einer Abort nung aus Braunschweig, bestehend aus dem General v. Wachh,lz, dem Vesandten in Berlin, Baron v. Eramm'-Burg dorf und einer Anzahl braunschweigischer Ossiciere und anderer Persöulichkeiten; außerdem waren zugegen Vertreter des Königs von Belgien, des belgischen Kriegsmiuifteriums, die Behörden des OrteS und eine zahlreiche Zuschauermenge. Die Stätte des Denkmals war mit braunschweigischen; und deutschen Fahnen und Guirlanden geziert. In längerer Rede schilderte General Wach, holz die Lausbahn des Herzegs, der bereits 1809 durch Wort und That die deutsche Nation zur Erhebung gegen die Fremdherrschaft begeisterte und bis zu seinem Tode für die deutsche Sache gefochten habe. Baron ErämmBurgdors legte im Auftrage des Prinzregenten von Vraunschweig den ersten Kranz auf das Denkmal.' Hierauf folgten die nmesenden Ofsiciere. Nacb der Feier wurde an dem Sterbehause deS' Herzogs ein bronzene Gedenktafel angebracht. In der italienischen Grenzstation Chiasso "traf vor einiqen Tazen ein junges sranzöslschcS Ehepaar ein, elcheS die Zollbeamten um mög lichste Beschleunigung der Revision er suchte. Sie wollten allein sein mit ihrem Glücke, ihrer Jugend und ihrer Liebe. Und diese Liebe, sie sprach aus den schobert liesblauen Augen der jungen Gattin, diese Liebe drückte die beredte Miene des Mannes aus. Die junge Frau schien sic den Fuß übertreten zu hcbcn und mugte sich, auf den Arm des Gatten stützen, welcher sie mit behütsamem Mitleid führte. Aber auch die Zollbeamten bedauerten, daß der jungen Frau das Gehen so schwer ankomme, und kamen auf den Gedanken, eS könne ihr am Ende geholfen werden. Der italie-' nische Staat ist galant und es ist in der Grenzstation eine Frau eigens dazu angestellt, um den Damen, auf welche die Zollbeamten aufmerksam werden, behilslich zu fein. Die junge Frau mit den tiesblauen schönen Augen hatte, um mit Heine zu sprechen, Alles, was Menschenbegehr," sie hatte nicht nur die schonten Augen, sondern auch Diamanten und Perlen bei sich, nämlich ein kleines Etui, gefüllt mit Juwelen im Werthe von 120,000 Lire. Der Gatte hatte seinerseits zwar nicht die schönsten Augen, aber dafür in seiner Cigalren, tasche Juwelen im Werthe von S0,000 Lire. Das junge Ehepaar hat in Chiasso seine Hochzeitsreise unterbrechen müssen. Die döse Welt glaubt nicht an die RechtmSßigkeit des Brillantenbesitzes, und im besten Falle sind zwar nicht schone Augen, aber werthvolle Brillanten .nach dem italienischen Zoll, larif zollpsiichtia. . ..
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