Indiana Tribüne, Volume 13, Number 290, Indianapolis, Marion County, 8 July 1890 — Page 2

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Doch ist es immer noch hinter Kanfas City zurückgeblieben, welches von anderthalbhunderttausend nicht mehr fern ist. Noch rascher und größer ist Minneapolis in der letzten Decade gewachsen, nämlich von 4l,887 aus 198.00, während St. Pauls Bevölkerung sich von 41,473 auf 154,841 vermehrt hat, so daß die beiden Minnesotaer Schwesterstädle St. Paul und Minneapolis im Ganzen 352,841 Einwohner haben, fast soviel als die Schwesterstädle Ptttsburg undAllegheny City. Aber Omaha ist nicht die einzige rs pid anwachsende Stadt in Nebraska. Lincoln, die Hauptstadt deö Staat, velche in 1880 13,000 Einwohner hatte, gählt jetzt 55,000 und daS verhZltnißmüßig unbekanute Städtchen Beatrice ist von 5:250 auf 13.928 .gejumpt". Ebenso ging es in Süd-Dacota, solange dort die Prohibition noch nicht regierte. Vor 10 fahren kannte man noch kein Aberdeen, heute sührt der Census e mit 6500 Einwohnern auf, während Siour Falls sich von einem Dorf mit enig rnehr als 1000 Einwohnern zu einer ganz respektablen Stadt mit 12,100 Einwohnern entwickelt hat. Das schlafrige St. Joseph in Missouri, einst Kansas City viel voraus, jetzt aber von demselben beträchtlich überholt, hat in den letzten Jahren ebenfalls einen Boom ge habt, der seine Bevölkerung von 19,656 auf 53,000 gebracht hat. Wichita in Kansas sperrt sich unmäßig dagegen, daß eö nur lö,000 Einwohner haben soll, und doch hat seine Bevölkerung sich in 10 Jahren versiebenfacht. Ja dem großen Jndustriebezirk de5 Südens hat das Fabrik Centrum Chat tanooga, Tennessee, seine Einwohnerschast vervierfacht, nkmlich von 13,892 auf 45,000 gebracht, Rome in Georgia hat seine Einsohnerschast saft verdsppelt, ebenso Atlanta und Macon. Verdoppelt haben ihre Bevölkerung in WlSeonsia Oskosh (3u,000), Eau Claire (21,500), Lacrosse (32,000) ; in Jndiana South Bend (22.000). Fort Wayne (29,000), Elkhart (11,000), Eoansoille (51,00) und Muncke; in Iowa, die Hauptstadt Des MoineS, welche von 23,408 auf 54,000 angersaßsen ist. Im Allgemeinen ergibt die Censusaufnähme, daß die Bevölkerung in den Städten sich ungleich mehr vergrößert hat, als die auf dem platten Lande, worüber der Bauer indessen keine Thräne zu vergießen braucht, denn je großer die Stadt, desto theurer fein Korn. Er kann nicht allein essen, was er producirt, fondern ist auf die Städte angewiesen, deren Wachsthum ihm ebenso sehr zum Vortheil gereicht, wie dem Städter. Der Gemüsebau verdrängt allmälig den Getreidebau "und die Viehzucht aus den die Städte umgebenden CountieS, jlxCü in dtt, Staaten New Vork, Pennsyloanim und Ohio wird mehr Gemüse gepflanzt, als irgend etwas anderes. Auch die Südstaaten werden von den großen Städten des Nordens in Contri butisn gesetzt. Millionen von Menschen itr".- r n rt n t tnt uven iiiixcn ior oen mir oer Suqi von ruygemuysen, selche n New York, Philadelphia, Chicags u.f.w. einen guten Markt sindet. Was die Verschiebung der Bevölkerung km letzten Jahrzehnt anbelangt, sv hat der Westen auf Kosten des Ostens g'e. wonnm. Connecticut, Vermont und New Hampshire besonders sind an Einwohnerzahl zurückgegangen. Die dort! gen Farmen sind verlassen, trotz des Aufschwungs der Industrie, denn die Faorikbeoölkerunq ist arm und bescherdet sich mit den billigen Nahrungsmitteln des Westens. Die junaen Leute sind nach dem fernen Nordwesten ausgewandert, der an Einwohnerschast im selben Grade zugenommen hat, wie die der Vankeestaaten abnahm. An Stelle der ausoiandernden .Natioes" treten europaische Nordlander, Skandinavier, welche durch rationelle Cultur dem Boden bald wieder zurückgeben erden, ( was ihm durch den Raubbau der ZZankees ' entzogen wurde. Gewiß eine merkwür- . d:ge Erscheiaung und ein sprechender Beweis für den Rückgang des Vankeee Elements. i rv r m r r Der kalifornische Kphalt. Die arönten Asvbaltlaaer in den sl liltAdn (l.fitlt karfiAiint Jtrm 1 Mfc viurniu v.iyi ufiiyuui uii. Mineralien so reiche Staat Californien. Dort befindet der Asphalt sich besonders in fandigen Schichten und lockeren Sandsteinen in den CountieS San Louis, Obispo, S-nta Clara, Ventura und Santa Bai bat , von wo alljährlich 4 diS 5000 Tonnen nach den östlichen Staaten expomrt werden. Der Asphalt rt werden. Ver Asphalt lcher das Gestem durch - (Bergtheer), we dringt, itt eine Mischung verschieden? liger Körper, die durch Losungsmittet r und Destillation wenigstens theilweise ., von einander gettenm werden können. Die Asphattgeminnung wird m Calisonnen kaupmchlich von der Ventura Asxdau tto be,rieden, welche die Lager im Canno D abls in der Rancho San M., k.i. 1n.fr i$,t't.i4ifnn im fir iuyMt.M. p ..,v.a vi-" XBm amnHU Der Asphalt wÄ

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r. ..?. "arfWKrf ji OHk'PWWAW "i Vr i 1 1"dö'r! nahe Ut rvoderflache gesunden und hauptsächlich durch Tunnellirung des Bodens gewonnen. Er wird sehr geschätzt, da, er eine außergewöhuliche Härte und Zähigkeit Lesitztrnnd doch leicht gelöst werden kann, von Frost oder Hitze nicht leicht afsicirt wird, und weder reißt, noch bricht. Als Siratzenpflaster wird er jetzt fast ausschließlich in den Städten von Cali fornien. Urah. Washington, BlitishColumbia, Mexico, Guatemala, ufden SandwichS-Znseln und in Australien ienutzt. Auch als Ersatzmittel von Cement hat er sich vorzüglich bewährt. Tie ' Southern Pacific EisenbahnGesellschaft ließ einen Meeresdamm aus Prellsteinen aufführen, welcher mit die sem Asphalt cementirt wurde, und ob wohl die Brandung an jener Stelle außei ordentlich stark ist, zeigt der Damm bis heute noch nicht einen einzigen Riß. Einen unersetzlichen Vortheil als Cement oder Bindemittel bietet das Asphalt in feiner Elasticität. Es bricht nicht, sondern dehnt und streckt sich, fs daß indem Gemäuer keine Nisse entstehen, wie sehr dasselbe sich auch senken mag. Die Santa Anna WaterVo. pflasterte ein Reservoir damit, dessen Mauern im Lause der Zeit beträchtlich nachgaben. Kürzlich wurde das Wasser abgelassen, und da fand sich, daß auch nicht ein Riß vorhanden war. Der Asphslt hatte sich sich zwar gedehnt und gestreckt, war aber an keiner Stelle gebrochen. Die Asphaltlager in Ventura-County sollen ganz unerschöpflich sein. Viel von dem Material wird jetzt schon nach England, Frankreich, Aujtrali n und Mittel-Amerika ausgeführt, den Hauptabnehmer bilde? ,ber die Oststaaten. Der Deutsch. französische Friedens vunv. Zwischen Deutschland und Frankreich sind bessereBeziehungen eingetreten.Nach dem jünast der bekannte Oberst Stoffel einemdeutschifranzösischenBündnißin einer Broschüre, das Wort geredet, ist jetzt von deutscher Seite eine Broschüre, gewissers maßen als Fortsetzung der Stofselschen, uterdemTitel :.Ein reutsch-sranzöstsches Bündniß" von tem bairischen Obersten a. D. Lissignolo erschienen. Die Franzosen setzen für ein solches Bündniß die Rückgabe Elsaß Lothringens voraus. Lissignolo gibt den Franzosen die Berechtigung aller ihrer Gefühle bis zu einem gewissen Grade zu, führt dann aber die bistorischen. vertragsrechtlichen und p oliti lchen Gründe af, aus denen ein Anspruch den Franzosen auf die Rückgabe der verlorenen Provinzen nicht zustehe. Ein Hauptargument des Verfasser bildet der Umstand, daß Elsaß und Lothringen dem Deutschen Reiche auf unrechtmäßige Weise durch Staub und Gewaltthat genommen worden sind. Er beruft sich auf den französischen Historiker Lacretelle und führt dessen Bericht über die Wegnahme von Lothringen und Metz auf. Am Schlüsse diese Berichts sagt Lacretelle: f diese Weise (d. h. durch Verrath, Ueberfall und Gewaltthat) erhielt Frankreich ein fchönes Stück Land und eine Festung, deren Wichtigkeit man bald erkannte. Aber es ist schnurz lich, das Vorgehen der Franzosen nicht anders erklären zu können als durch die Worte Fran?ois RabutinS: denn wir waren die Stärkeren!" Dann folgen der Bericht Voltaires über die Einverleibung von Straßburg, und das Urtheil SamteBeuoeS, welche die französifche Gewaltthat rücksichtslos verurtheilm. Drittens stellt der Verfasser fest: die Friedlichkeit der Frnnzssen und ihr Be wußtfein von den großen Segnungen des Friedens, der nun nahezu zwanzig Jahre gewährt habe und hoffentlich noch sehr lange währen werde. Inzwischen habe Frankreich Triumphe der Arbeit gefeint, namentlich durch die WeltanSstellung, die Paris wieder zum Mittel vunkt der Welt gemacht habe. DaS Hone, reiche Land fei zudem eingefriedigt von mächtigen Kriegsbeuten und FestungSanlagen, und werde vertheidigt von einem Heere, ie Frankreich noch keines besessen. Gerade in diesem letz teren Punkte fei daS Unheil zum Segen geworden. KriegSruhm habe Europa, und somit auch Frankreich, schon genügend erworbm ; eS gelte jetzt andere, nicht minder schwerwiegende Lorbeeren zu erringen, namentlich auf dem socialen Gebiete. Frankreich habe sich an der Berliner Conferenz betheiligt zum Be weife, daß man nicht vergebens an die Nation avpellire, welche dereinjt die allgemeinen Menschenrechte verkündet hat. Es wäre indessen verfrüht, wollte man deshalb auf eine Aenderung oder nur Besserung der Gesinnungen Frankreichs gegen Deutschland schließen: die Zukunft allein könne entscheiden, ob die immerhin erfreuliche Thatsache nur HoffnungSkeim gewesen, dem bet gegenseitiger Pflege Wachsthum und Gedeihen, Blüthe und Frucht vorbeschieden sei. Dann citirt er die Frieden und Freiheit" verkündende Anrede Mirabeaus an die dmtsche Nation (aus Mirabeaus Werke Vs I monkrcnis ?russ!enne ous VröäsriS !s GW) und schließt mit dem Wunsche, daß der Geist, der die Worte MirabeauS durchwehe, in Frankreich wieder aufleben , und zu elnem aufrichtigen Einvernehmen mit Deutschland führen möge. Nur so könne ein europäischer FriedenSiund seinen schweren Aufgaben gerecht werden, nur so könne der Friede und der Segen der Arbeit gewahrt, der Krieg Aller gegen Alle vermieden bleiben. . CaUfornieuS ZBldretchttzum. Wenn man den Schilderungen des soeben von einer Rundreise in die nörd lichen Minengegenden CalifornienS zurückgekchrten Staatsmineralogen glauben darf, schreibt man aus San Frans ciseo, so stet der stetig gesunkenen GoldProduktion in den Abhängen der Sierra Aevada ein kräftiges Wiederaufleben, eine Art .Boom" bevor. Er behauptet. vatz seit 25 Jahren die Aussichten der XTi .iV. f rr-Minen-Jndustrie in Californien nie fo . ünstia waren, wie im aeaenwärtiaen Z Augenblick. Dieser Umschwung ist ohne Zweifel dmchdie feststehende Thatsache hervorgebracht, daß östliche und eurepäi sche Cepilalisten an vielen Punkten der alten Goldgegenden die systematische Ausschließung der in schwer zugänglichen a$tm oder trn harten Gestein verborgenen Schatze in die Hand genommen tt aatft. , Dank vnbeöerten Verbindussen n!l

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ykj''1 jm5sr2S ffilK? Ätethoden ist die Äudöeutung lhetts ver lassener, theils nie angebrochener Lager des kostbaren Metalls hinreichend he, winnbringend geworden und in neuesten teiten sind Millionen in Quarzmühlen, chmelzwerke, auch Waschwerke für daS miltelst Stollen aus uralten, theils von Lava bedeckten Kieslagern hervorgeholte Gold gesteckt worden. Dabei hat auch im äußersten Nordwestm deö Staates, in denjenigen Gegenden, die direct nach der Kufte dranirt werden, der fogenannte bydrauliche Minenbetrieb oder daS Verfahren des AbschwemmenS hnbeigeleite ter Wassermassen einen tteuen Auf fchwung genommen, da dort der wenig entwickelte Ackerbau die Verfchüttung der Wasserläuse kaum zii fürchten hat und obendrein der reißende Klamathftuß die auS den Bergen herunterkommende Schuttmassen bis in'S Meer führt. ' Im äußersten Süden des Staates, im Hinterlande von San Diego, wird eben falls ein in früheren Zeiten bekärmtes Goldlaaer aus der Vergessenheit ezogen. Kurz, von Nord bis Süd, .auf I der ganzen Lurn", macht sich em Unternehmungsgeist bemerklich, als gelte es noch einmal, die großm Goldtage herbeizuführen. Die Zal der in den Minengegendm Beschäftigten ist dement sprechend gestiegen und soll bereits gegen 50,000 betragen, worin freilich wenigstenS 20,000 Chinesen einbegriffen sind. Allein dieser schon sichtbare .Buhm" in der caiifornischen Minenindustrie verhält sich nach den Voraussagungen der Enthusiasten zu dem unsehlbar zu erwartendkn eigentlichen und Haupt-.Vuhm" nur wie ein Scharmützel zu der darauffolgen den Schlacht. Der Grund für -diese sanguinische Hoffnung ist die angeblich mit Sicherheit gewonnene Ueberzeugung, daß eine großartige, fast ununterbrochene Ader des reichsten Golderzes sich durch den gänzen Staat von Nord bis Süd, in gleicher Richtung mit dem Kamm der Sierra Neoada erstreckt und zwar in der nur geringen Höhe von etwa 2500 Fuß über dem Meeresspiegel. Der an man chen Stellen dieser inie gefundene Gold--quarz soll so reich sein, daß er sogar nach dem altmodischen, on den Merica nern ererbten Aioastoa-Versahren (Mah len durch Zugthkere) nicht weniger als tzio bis bO auf die Tonne in feinem Golde" liefert, und dabei soll daß Erz stellenweise nicht tiefer als zehn Fuß unter dem Boden liegen. Zur Festste!, lung des wichtigen Umstandes, daß der ganze Goldre'chthum CalifornienS, odez doch der am meisten in Betracht kom mende Theil, gewissermaßen w localifirt werden kann, werden gegenwärtig eisrigA amtliche Erhebungen gemacht, die in der That das Bestehen.e!nes einzigen, gegen 400 Meilen langen und durchschnittlich vier Meilen breiten .GoldsaumS längs der silberglänzenden Hohen der Sierra Nevada, der .Schneekette", zu bestätige? scheinen. Dom Jnlane. Mit der P firfich-Ernte in Delaware ist's aus. In der Scheune eines Farmers in St. LouiSCountu befindet sich eine Eulen-Niederlassunq. Die gesiederten Thiere erweisen sich für die ihnen von dem Farmer gewährte Gastfreundschaft außerordentlich dankbar: sie reinigen Haus und Hof von Ratten, Mäusen und anderem Ungeziefer. Ein großes westliches Blatt hat die Unverschämtheit, seinen Lesern die .verbürgte" Nachricht aufzutischen, daß die Berliner Polizei der .Buffalo Bills Wild West Show" die Erlaubniß, Vorstellungen zu geben, verweigert habe, us dem Grunde, daß dieselben demoulisirend auf die Jugend wirken. MosquitoS haben sich im verflossenen Monat Juni weit spärlicher eingefunden, als in demselben Monat irgend eines der letzten 10 Jahre. Im Monat Juni des vorigen JahreS z. B. kamen mindestens zwanzig auf je eine in diesem Jahre. Worin dies seinen Grund hat, ist noch nicht mit Bestimmtheit nach gewiesen worden. Hr. Edison hat einen be sonderen Phonographen verfertigt und denselben dem Mikado on Japan als Geschenk übersandt. Der Monarch hat den Apparat in seinem Palast aufstellen lassen und ist von den .Leistungen" deSselben hoch entzückt. Wahrscheinlich wird Hr. Edison demnächst zum Ritter deS Mikado-OrdenS ernannt werden. Die bärtige Dame, Miß Eliza Pinssa, ist in ihrer Wohnung, drei Meilen von Atlanta, Georgia, entfernt, im Alter von 40 Jahren gestorden. Miß Pinson war 5 Fuß 9 Zoll groß, wog 175 Pfund und hatte einen prächtigen schwarzen Vollbart. Verschiedene Engagements und Offerten von Dime Museums-Besitzem hatte sie entrüstet abgewiesen. Sie starb unverheirathet. In dem Zustande der Frau Emma Althouse in Bennington Hill bei Attiea, New York, ist eine xlotzliäle erstaunliche Wenduna eingetreten. Während die Frau bis jetzt die Aerzte mit ihrer Schlafsucht auf den Kopf stellte, ist jetzt plötzlich das Gegentheil, nämlich Schlaflosigkeit bei ihr eingetreten. Bis jetzt kchttjt sie zwar noch von je 43 Stunden zwei, doch nimmt ihre Schlaf losigkeit, resp. Wachsucht immer rascher zu. Ein v on derB rad streetschen Handelsagentur veröffentlichter Bericht über die Bankerotte in den Ver. Staaten während der ersten Hälfte dieses JahreS besagt, daß die Zahl derselben 54S war und daß dieselben. Passiva in der Höhe von $32,803,503 und $30,025,110 Aktiva umfaßten. Da in derselben Periode in 1889 die Zahl der Bankerotte 5S1S, die Hohe derPassiva tzS7,'41 1,071 und die der Aktiva $32,803,940 Setru gen, so ergibt eS sich, daß die erste Hälfte dieses Jahres für die Geschäftswelt günstiger war, wie die eonespondirende Periode deS vorigen JahreS. : Zwei .fch seid ige" junge Damen in Gallatin, Tennessee, die Schwe stern Lula und Ella LewiS, wurden kürzlich des Nachts im Bett von einem farbiaen Einbrecher überfallen. Als die Mädchen um Hilfe riefen, zog der Kerl einen Revolver, doch war er-nicht wenig überrascht, daß seine Drohung, beide Mädchen niederzuschießen, nicht nur nichts fruchtete, sondern' dW unangeneyme 15013s it iqn oauz. ouß t sputen . Schwestern ihm dieafle enU nehme Folge für ihn hatte, daß die re-

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- ....... ' -7'.-. ' r .Je ...... ja. t. -.i v:3VW W, ihn gehörig dürcspMgttitn unö ihn schließlich durch's Fenster warfen. Eigenthümliche Verunde-, rungen find in den von englischen Syndicaten aufgekauften Brauereim der Ver. Staaten eingetreten. Die überwiegend Mehrheit der Angestellten sind Deutsche die seit Jahren an den unbeschränkter Genuß ihres Freibiers gewöhnt waren. Dies soll jetzt mit einem Schlage anders werden, indem die britischen Brauerei besitz verfügt haben, daß vom 1. Juli ab keiner der Angestellten mehr als fünf Glas Bier per Tag erhalten soll? Darob natürlich große Unzuftiedenheiil unter den Leuten, von denen jeder im Durchschnitt seine 50 GlaS per Tag geH wohnt ist. ' Auf etwas ungewohnliz chem, wenn auch sehr kurzem Wege ist lit Terre Haute kürzlich der ReiseonkeL G. S. Davidson einem Weibchen gd kommen. Davidson, welcher für einz Geschäftshaus in Indianapolis reiste traf in dem Gasthaus in Terre Haute,! wo er abstieg, Frau Blanche Frost,, eine junge Wtttwe von 29 Lenzen, eine graciöse Erscheinung, und hatte bei Tafek das Pech, der Dame, neben der er faß, eine Schale mit eingemachten Beeren über das neue, seidene Kleid zu gießen. Nach dem, Essen traf Davidson mit der Dame ganz zusällig auf der Promenade wieder zusammen, entschuldigte seine Uneschicklichkeit mit einem Fußfall und einer Liebeserklärung ! Die junge Wittwe wollte ansang? schmollen, doch brachte sie dies nicht über'S Herz, fondern sagte auf die stürmische Frage Ds, ob sie seine Herrin und Gebieterin sür Lebenszeit werden wolle, einfach ja. Die Hochzeit fand noch am selben Abend statt. Für nichts legte Paris jüngfthin in so umfangreiches Jnteressean den Tag, wie für das Bein der Sarah Bernhard. Als Jungfrau von Orleans hatte sick die Künstlerin durch das . I vikiz iiiorunslkgr on" um Entzündung zugezogen. Von Tag zu Tag ließ die Presse die Gefahr wachsen, bis einige Blatter meweten, die Aerzte müßten der berühmten Künstlerin das Bein abnehmen. Als Sarah sich eben wieder zum Dienst melden konnte, erhielt sie eine Depesche aus New York, laut welcher ihr der Besitzer eines MuseumS Anerbietungen für das abgenommene Bein machte, daS er in Spiritus setzen und der Welt als Nummer 1 seiner Präparatensammlung zeigen wollte ! Eine Stunde später traf ein zseiteS Kabeltelegramm des Inhaltes ein: .Verkausen Sie Ihr Bein nicht, bevor Sie meinen Agenten gesprochen ; derselbe schifft sich soeben nach Paris ein. Wir zahlen jeden Preis. Barnum." Eine deutsche Frau in San Francisco, deren Gatte ungemein verzeßlich ist und schon häufig wichtige Briese, die er für sie zur Post geben sollte, eine Woche lang in der Tasche behielt, gab ihm neulich wieder einen an ihn selber adressirten mit der Bitte, ihn erst zu lesen, nachdem er in seiner Office angekommen sein würde. Obgleich ihm das sonderbar erschien, kam er doch ihrem Wunsche nach, und als er das Schreiben qeössnet hatte, las er: .Lieber August! Ich habe Dir etwas mitzutheilen, was Dir unangenehm sein wird, oberes ist meine Pflicht, dies zu thun. Ich habe mir einmal vorgenommen, es zu Deiner Kenntniß zu bringen, entstände daraus auch, was da wolle. Ich habe schon vor einer Woche vorausgesehen, daß es so kommen würde, habe Dir jedoch nichts davon gesagt. Jetzt aber, nachdem die Krisis eingetreten, muß ich es thun. Beurtheile mich nicht zu streng und ertrage eS männlich!" Die Haare standen ihm zu Berge. Mit zitternder Hand drehte er das Blatt um und laS weiter: .Wir haben keine Kohlen mehr. Bitte, bestelle einige Tonnen und sorge dasür, daß sie noch im Laufe des Nachmittags geschickt werden. Ich habe dieses Mittel angewandt, damit Du meinen Auftraa ja nicht vergessen solltest." Er vergaß ihn auch nicht. Teutsche Loeal Nachrichten. Rheinprovinz. Der Agent und speisende Gustav Windgassen aus Lennep, der im Septem ber vr I. am Unterbarmer Postamt eine Geldkassette mit etwa 4000 M. Inhalt stahl, sosort nach der That jedoch ergrifsen wurde, wurde jetzt wegen dieses Diebfiabls und zahlreicher Betrügereien zu 5 Jahren Zuchthaus verurtheili. Kommerzienrath Emil Hoesch hat für die Priaat - Invaliden- und Altersver-orgungs-Kasse seiner Papierfabrik in trauthausen 10,000 M. gespendet. In Düsseldorf der Historienmaler Otto Mengelberg. Der In strumentenmacher Wilhelm Westfall in Neuß und dessen Ehefrau, die ihr 16 Monate altes Pflegekind in unmenschlichster Weise mißhandelt hatten, wurden zu je einem Jahr Gefängniß verurtheilt. Tödtlich verunglückten in ihrem Berufe: in der Krupp'schen Gußstahlfabrik in Essen der Schmelzmeister Dal und der Arbciter Niek (noch 13 andere Arbeiter wur den bei dem gleichen, durch Platzen einer Gußform herbeigesübnen Unglücksfall mehr oder weniger - schwer verletzt), bei Braunfels, beim Steinsprengen, die Bergleute Schnorr und Bender aus Leu, bei Bockum dr Bahnwärter Peter Hölters aus Linn (todtgefahren). Ertrunken sind: in Cleoe der Küfer Adr. Brock, in Werden der Sohn des Maurer Oteerbein, in Wetzlar de, Schissszimmcrmann Sander. Königreich Baiern. Dem Bürgermeister Lang in Alkofen ist an Diphtherie nun das fünfte Kind, in ?jahriges Mädchen, innerhalb acht Tagen gestorben. Der Magistrat in Augsburg bewilligte einen Credit von 12,000 M. zur Errichtung eimS Volksbrausebades am Wertachbruckerthor. Der Besitzer deS GkglitzerhofeS, JagdPächter Gastner in Dallackenried, ist wegen gewerbsmäßiger Wilddieberei zu 4 Monaten Gefängniß erurtheilt. Die Strafkammer in Nürnberg verurtheilte den Mitredacteur des Grillenberger'schen Blattes, Oehme, wegen Beleidigung des Kaisers, begangen durch Besprechung deS Arbeiterschutz: Erlasses in einer WählerVersammlung, zu 3 Monaten Festun. Die Einwohnexzahl hat in Osterhofen seit einigen Jahren abgenommen. Vor ungesahr 7 8 Jahren zahlte unsere i ...x..: 1 1 0e ut 147 flsn"

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MG U geHmstzM. Mit ML 798 weibliche und 674 männliche Ein, wohner. Königreich Württemberg. , f In Wiesbaden der Prediger Fried, tich Albrecht. Der Verstorbene übernahm am lsJanuar 16S1 nach dem Rücktritt des Dr. Ludwig Seeaer die Redaktion der .Ulmer Schnellpsst", die er während des Zeitraumes von 33 z Jahren lS verantwortlicher Redakteu? leitete. Der 10jährige Gottlieb Heim in Weil tvurde von einem Schulkameraden mit einem Knüttel erschlaae. Die aoldene Hochzeit feierten: in Kupfenell das Ehe-1 . 1. mrr ' ! raar Prioaner öluyn, rn ioinngen aglöhner Michael Eppler und Jakobine ed. Hoch, in Neuenstadt Johann Gramlich und Katharine Elisabeth geb. Vier ku3. In Neuenstein erhängte sich der jGenuinderath K.. in Pfaffenhofen erKränkte sich der Pferdebauer Johannes Eller, in Thuningen die unheilbar ike Frau Martin Göckler. Es verzückten tödtlich: in Haitersdorf der Veteran Helber durch Sturz ; in Hasenwnler der Straßenwart Hänsler durch Ertrinken : in Kürnbachder Knecht AlsiS Schmidt durch Ueberfahren; in Mors' bach Christ. Kreß durch Ertrinken. Großherzogthum Baden. Der durch Hagelschlag. mehr aber ioch durch Ueberschwemmung angerichtete Schaden ist durch die Gemeindebehörde in Lipburg vorläufig auf 60.000 M. geschätzt worden. Mit dem Bau eines neuen Winterhafens in Neckarsteinach, der schon eine Reihe von Jahren ein großeS Bedürfniß geworden war, ist nunmehr begonnen worden. Den aus Karlsruhe preisgekrönt heimkehrenden Sängern in Pforzheim, dem .Männergesangverein, der vaselbst den ersten, fowie der .Liedertafel," welche den zweiten Preis errungen hat, wurde von der Stadt und von den übrigen Sängerbrüdern ein fejtllcher mpsang berntet. Aufregung erregt in Waldshut das Verfchminden des schon, seit 33 Jahren als Ge richtSschreibe? thätigen B. Trändle. Man fürchtet, daß derselbe einem Ver brechen zum Opfer gefallen ist. Die Krankenunterstützungs- und Sterbekass in Schwetzingen beging die Feier ihres 60jährigen Bestehens. Hauptlehrer Lg. Malsch, von Stassorth gebürtig, wurde wegen Sittlich keitS-Verbrechen zu einer Gesängnißstrafe von 3 Jahren und 10 Monaten verurtheilt. f In Wertheim Hofgärtner a. D. L. Beck, einer der Letzten der .Fliegenden Kolon ne". Die goldene Hochzeit feierten: in Badm die Karl Jörger'schen Ehcleute, in Krautheim der frühere Rathschreiber Jof. Fromheld mit Gattin Katharina geb. Staus, in Stockach .daS Schreiner, meist Schatzfche Ehepaar. Sein SOjährigeS Berufsjubiläum feierte der Schrift(etzer Gg. Steiert in Freiburg. AuS der Nheinpfalz. Das von Kommerzicnrath Euler geleitete Eisenwerk in Kaiserslautern beging die Feier seines LöjährigeS BestehenS. Der jüngste Lambrechter Bürger hat dem historischen Geisback nach der Schwesterftadt DcideSheim dS Geleite gegeben. Der Bock bildet feit ungefähr SOO Jahren den Tribut, den Lambrecht für daS Weidrecht in Derbesheimer Waldungen zu leisten hat. Dr. R. Schmidt, Redakteur der .Neuen Bürgerzeitung in Neustadt, ist wegen BeIkidtgnng des Kommerzienraths Th. Knöckel und des Fabrikanten A. Heck zu 14 Tagen Gefängniß verurtheilt worden. Es verunglückten tödtlich : in EnSheim der Müller Ludw. Nükler durch Sturz; in Lindenberg der Steinhauer Mathäus Knoll, von einem Steinblock erdrückt ; in Pirmsfenö der Maurer H. Schweizer. Es brannten nieder: in Bellhnm die Schneidemühle des Müllers Harter, in Erbach das Haus des Berg anuS Reichard. E l s a ß-L 0 t h r i n g e n. David Ruff in Barr, ehemaliger Bei. geordneter der Stadt, hat dem Hospital sowie den städtischen Schulen eine Summe von je 10.500 M., im ganzen also rund 21,000 M. vermacht. f In NeuBreisach Abbe Söhnlin. -s Jn Sennheim der älteste Ehrendomherr der Straßburzer Diözese, Kanonikus Lei maire. B r a u n s ch w'e i g. A n h a l t. L i p p e. W a l d e ck. Herzog Friedrich von Anhalt hat der Diukoniffenanstalt in Halle a. S. zur Errichtung eines Erholungöhauses ein romannsch belegenes Ackergrund stück zwischen dem Harzstädtchen Gernrode unv drr Sommer - Residenz Ballcnstedt überwiesen. Die Gesangvereine Barbn, Halle, Magdeburg, Schönebeck, Zerbst. Cöthen und Dessau feierten in Dessau ihr dieSsährigeS Prooinzial - Lie, dertasclsel't. Beim Bodenburg'ichen Bau in Brumby stürzte der Maurer Dietrich aus der Höhe des dritten Stockes und erlag bald darauf seinen Verletzun. gen. Die Taubstummenanstalt in Reupzig feierte ihr LSjahriges Bestehen. Das uralte Grenzbeziehungsfest. in Sonüeborn wurde in diesem Jahre wiederum in schönster Weise gefeiert. Mecklenburg. Die Schloßapotheke in Güstrow beging lchthin den Tag, an welchem vor 200 Jahren durch den Herzog Gustav Adolf von Güstrow ihr das Privilegium verliehen wurde. Vom Schwurgericht wurde der Arbeitsmann Heinrich Prüß aus Witzin wegen Meineids zn drei Iahren Zuchthaus verurtheilt. In der Vürgerhorst feierte die freiwillige Schützen - Compagnie ihr diesjähriges Königsfchußfest. Einer Schußverletzung, welche er fich aus Fahrlässigkeit selbst zugefügt hatte, erlag der Tertianer Romberg in Wismar. Der Fischerälteste Franke in Wismar beging mit seiner betagten Lebensgefährtin das Fest der goldenm Hochzeit. Oldenburg. Der kürzlich in Oldenburg verstorbene Proprietär Diedrich Wulf, hat der kirchlichenArmenpflege in Schwelm dkeSumme von ISOO M. vermacht. In Eizweiler erstach sich der Ackerer Wichcl, in Wolsersweiler ertränkte sich die Frau Jo? hanna Bruch. DaS Urtheil der HauSfrouen gebt elnfiimmia dabin, daß H. Säzmedel'S Bürsten dledesten str.d. 423 VirginaAve.

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