Indiana Tribüne, Volume 13, Number 288, Indianapolis, Marion County, 6 July 1890 — Page 5

Ä''';-1, w .y;"!;,,-yi tmBi ,::':. , '. ' - 'üi -Bii'i illili

"OV

, "is

, MBB II II II 1 1 1 , B5WnaMPB Tlr-" .. . "" " '''"'4 "" "' ' """" ''' ' " '''' ' ' ' " ' !?'? 11 " 1 1 111 1 ' :.L , 1 1 i i . i ,

j in-'.:" - i . i . . .'

'-'rwi IWMfenc? MsiW Jfip CölLv WW fiy v v

ft!W7t MöW .'' K, MARK Wltftm -8T raw Nheumatismttö. 45 LS Jahre gelltten u.lich mir rheuRStisZe dann skheM. Sche?.zkn w. Ich litt an denftlb bis ,:: Hr.ZowJ.Smich. kl'.Enslky, Wch., litt 15 iUire an den leftmilea ungesr rsr tintvx Jshre, ws iH St. Ja ksös Oel anwanirc, roe!ck.'Z mich dsuernd Kkitte. E. St. Vryzm. Zehn Jahre g:l!tte. Csrdrsa, Rlna. Ich litt niehr wie 10 Jahre au rheumatische SchDerM oaö fand keine Lwderuna b!S ich St. ZakodS Oel cnandre; es heilte mich. Wm. B. Hounder. ii;.1! 4 LU.lUl..iU.'.l bU JUli .'Vl lMV, Ulj. - ,;"B"' --- r ' k-; . ,.-11. . ...... w-.inr. urin t. w rrr : v": i. -t jiroa ijri .r-ruT1 w . M w .-- d!k?ZÄ taiHTEh S.M.Ges, A?st)e- . kn, Möple Hkll, Wich. SlfSahe gelltten an geheilt. ColumbuS. Ohks, 25. Juni, im - Ccr 11 Zahreu zog TKI A. VOGELER cS . eMmore.U5. '; A?.AusuLbKsemSs pfP T TRP&Z -lfV) MARK w tLlC i Vl rt- O. frV' , iV'v-- f TRO PFEM da? alte deutsche Blutreinignngsmittel. Gegen b!l kose Anfalle, Qügkn und Nierenbrschvkldni, Verdauunisdekchwerdett, DZSpepsta, Urbcl'clt, Kopsweh, Leberletdcn, Schwindel. Ebenso egen hie Leiden bet weibliche Geschlechts. rt 50fffnlJ; in lle palkeke z iaZe. L cKl. Ä. VQGXLCH c0..L-Iilmer. Kl 'r ' v Schwache Manner, escheih voOeSkanneSkrastnndSlaMzttttdk SistkS irder zu erlanqen nanschen, seUtea tcht verZiumk, te ..JuqenÄseeund" zu lka. DaS mtt ikZes Krankeaeicktchten lluterkk, relchttch au??kstatttte Wkibl Aufichluk öbkr in eu Heilversahren. wodurch Tausende innerhalb kür, ,tster Zeit vbne BeruUlttruvz vo Geschlechts krkhelte n den plge d? Jug,n, sünVen ollittnbiz iedttberstkllt urde. Hell, rfabrmebknfseinfaS als tlllt,.Ied'r sein kkiknn iBrit. Cchlckt 2S2ents in Ctamv und Jlzr bekommt IST uch ,negelt n franko ttgelchickt SS dr Nvrisat Kttnlk un Mpxnsrn." 2S W IU Str.. KemForr, R. I. lI cO Hch . 1 -. iZ " ö 4? 1 VF. feä 4V iv i?r. f . M Iv I h l-rr-(t V d H i;M 53r M ttöl s(i iy F w V ?t f'l ,.Vt! s w... . ; . v k W M -f W5 V vtjr :r n i&rm n Sie In CotfOiM k ix't, tt kaufen vat Jh?n itA sg?nl Preise sr den Monat Javt: Wsstg'r sl 7S Pf! avs Hr.tMtl Iht rtt lOO Pt 7i bit 100 Mo as Antasl 50s r 10( ü6 m m 5C" ÄS tttt w?al 40 vi 1 0fs500 bis 2,0 üf. auf w i 5k ntr HH,j&'fc. 2,0001 t Sz?lLdung af ,t. m ! 25: xer 1 0 ?fb. n jitiii in ri'.M nt R ti l Sls-Le vot Tf5f XixliaiiMb A-Vtfiiu1 fx. Hmutea l:1 1! it g'ftaUkk, StinttxUt a zusch ttZt. - ' zn?$r Ü4&jxrm Da? UZi jgv ' v &i V .V2Wi& t w y'iV hA&r H. "kci O W BHEATHIKÖ & nülLOlKO PAFKKS. Peck, Theer und .?rin'd2d ÄShhalt R"sf. ru?, f,roer,S & S VW Ready Roofiag AZK zu haben in Y S. Tmither. Derfe!d fabri zirt ferner .Ätörveene Disinfeetam-, Motten" Papier und Motte wach uqd Napthaliae. Wer gte Material ai i, sammt n H & m 3 & ,:'. tity Zttft WrS WezrUkSVf 0irü GrabftrZne und Monttui nte. VtZVZ'5 BUNEI, KildKnuer. - " " v Sko 233 Ost WsblngtoSr. N" M?rln?rK,lLn ?.a,, kT,,a'' V Z0 und 32 O5 MaryZad er ', sffnire folgende i TK H jf CT -0HlBlfSR(0 l? .i:i - . m m-m- h m mm- n ts mr-mT - ', .j: " mvoiiiiWhpiUei Mdelhcwer IWchberg. .. "... .. . Oppeuhel'er. ' Mi..n.ü. ?tterflnner ; . . Ober Jrgelh imer. .. ,FrazoZr?che Ao'hIttae: 'P?nw Canet, "iiiT'finh Kt riuHsin Sade?tevr. - w r 1 irnt-.lt ,m an. 13inffirtei "in 1 Witr. QkU(UItl Ul'Ubt 'ifi .w. , wt11 ra:.&T.M 0tnfKjiT l&hrr Tns(t -gaaBer, iirniuivj, yuwt, wrv, j i, M Muskateller jrernft : reinen Tatszrba. !!'l;f: ' GToleplioi OT. fZT TkstkllzugkN Verben nach alle Thei ttt Stadt ppt abgeliefert. '

- v-; : 7rad r

"v ,7

T

M

w

ISgle

Kritische Ntisedritfk. c.?erlwtt s-geblatt I

Rostock. Ernst Em!l Rath ,'fl it angesehenste Herfonlickkeit Rostocks. So nennen !Zwoyl. .vrei,Vurzermetsttr. zwerurlften und ein Kaufmann und bis vor orer Jahren kamen dazu noch dte .zwei ehrhebenden Quartiere", je fünfzig Kauskeute und Handroerker. die wieder ae - . . . , rennt lhre Sitzungen hielten. Und letzt ,orge um ve r uoxt vstmiwxn ,ur oa Stadt, sowie eine stävtlzche Votksoerrre tun, enannt die repräientirende Bür gerschast. Nkuerungssüchtige Köpfe wollten ja absolut Stavl'verordnele haben, aber diesen Namen erklärte die Negierung für viel zu revolutionär. Rostock " liegt nämlich in Mecklenburg, und dort hal Niemand was zu verordnen and zu beichließen. alS die hohe Regie eung. Lebt das Ländchen doch im paravlejlichen Zustand der Versasjungslojlg e.k unde. ,tch ,re. von xarlamemarl4 rantlvorlllchkett und ähnlichem ueumodtjchen Schntckichnack. Anders denkt jrnhch darüber baftSanb, und bezottlitts die liberal angettünkelte LanduiositLt. Rostock d.e. geistig HauMadt der gezegneten Hnmath xxx Deuters. Rostock ist, trotz seines ehrwürdigen Alters, eine moderne Stadt, über die der neuzeitliche Gelst der Regsamkeit und ves Fortjchritts ausgezogen ist, und menn hundert Dinge und Einrichtungen hier befremdlich wirken, und man auf Schritt und Tritt auf feudales Gerümxel stößt, so muß man stch gegenwärtig halten, daß, um ein Schnslwort zu gebrauchen, Niemand gegen den Srachen löken kann." Die ständlsche Verfassung des Landes oder richtiger die Verfaj. sungslosigkeit setzt in vielen Dingen unverrückbare. Schranken. Zu denen nun, die am eisrigsten . an dielen Schranken rütteln und darum von der immer noch am Studer befindlichen Junkeipartei scheel angesehen werden, gehören die Rostocker. Das sind die Revolutionäre des , kleinen Feudal staates. l Rostock als Handels- und Industrie, . stadt hat sich allmälig auf sich selbst ge. ! stellt und hat wohl daran gethan, denn von Hof und Regierung fließen ihm wenig Hilfsquellen zu. Der Großherzog ,,l inrnr, man ocyaupltt ,eyr lebt aan; in den autokratifchen Änschau ungen des Zarenhofes, und das prächtige Palais in der Residenzstadt Schwert steht einsam und verlassen. Und Schwerin selbst? Ist eine todte, öde Stadt, der das Einzize. was sie früher besessen, der Glanz des Hofes, heute fehlt, und die es b:S jetzt verabsäumt hat, durch vur

v rV, Xlä. 7,. .i uns ryaren, sayrr verknappe oas crrcw ! launt stnd, die hohe städtische OWnt, roß spazieren. Es ist nur Ichade. daß welche lhre Dekrete mit ,K h. IvatV iursrimmft r wtmat kommen: oft sind

lEm Ehrbarer Rath) unterzelchnet. Und uux kum dreißig zur stelle; da sie an der Spitze dieser ehrbaren Körxcrscyaft cltx mit ber sittlichen Kanaille nicht steht die dreieinige ÄürTermeijter,chast; iüi,mrnenUTathm. sondern aant unter

gerltche rchngkelt, durch Handel und . tern die StendezvouS mit Vorliebe J'rdurte iy cmpiarbcttm. Da ; dem reizend gelegenen Kirchhof, um stnd ine Roztecker wnkltch besser daran j nn in reiferen Jahren, mit dm Strickund tcheuen lkch auch keinen Auaenblrck. aimnt f,.J Kw.tr.fcmin w

es zu c t t r--.-rt t bekennen, ptt haben denSchlussel 's - -.-. 1 ?"i Quellen lhrer Kraft d ngene k i . U . s i r itnX Miinn t (TSrtrJt I JC"Ut ljl4tUl, UUV VJt Vll JUiUU, der auf dem ganzen Lande, lastet, gehoden und Mecklenburg in die Reihe der tu rr x . r . ? k. eriattungssiaaren einZelrele ,n mro, werden d;e,e Quellen noch vkel nchlich Jnzwl'chen. nee gezagt, behel-

,en it 115, lo gur,ie "rmogen, uno ; mnt vi(l Eigenart in dieser freuen Nch es lang,amen, abe. doch lttn interessanten Stadt, die mit ihren nächtlichen aortzchrl.tes lhrer stadt. ! zwmurgartigen Thorm, ihren ver. Die Verwaltung dcs Gemeinwesens fchnörkelten Giebelhäusern, ihker baugeht sparsamer und ranoneller vor, seit fälligen Zlltstadt und ihrem Kleinleben sie den dicksten Feudakzopf abschneiden am Strande wie ein vergessenes Stück durft.', und, wie in anderen Städten, Mittelalter in die Neuheit bineinraat.

I viel uncnrgelklich verwaltete Ehrenämter ' entstanden sind. Tas .Bönchenweseu", wie man oen auai eoallerzeps na, n:e. verkriecht sich allmäl,g. Ftü'er, wenn auf der Gemeindewiese em Baum gefällt werden sollte, fuhr eine Deputaion mit Tagegeldern in drei Drojchken hinaus, um sich über den Fall recht gründlich u unkerr'chten ; bei der jetztgen ehrenomllichkn Verwaltung geht die Sache schlank uv glatter. Die Siavt ist neuest.nz auch zu rasch angewachsen '..ad stillt zu bedeuiende Anforderungen, aiS dag für solche Krähwinkcleien noch Zeit bleiben sollte. Rosleck hak r'amentlich mir seinen chisfiahrts- und HasenverhLzinisscn viel zu thun; auf der Ü)U mole in Warnemünde sind sehr sehenswerthe Bauten entstanden, uno die Schaffung von sicherem Varland am linken User der Warnow, die unmittelbar an der Stadt sich zu einem mächtigen zoenev erwelierr uno ekncn guniligen pn? geraumsgen Hafen bildet, reit große Lücken in das Budget der jetzt 46,000 Einwohner zählenden Stadt. Aber K eMLÄ' r"J,.ir. ? unb ia 3t"m VfflXf.,:. Die Rhederei hat ohnehin durch fcU Abnahme der v-egelschMsahrt einen starken ton erlttten und mr Dampferverkehr lst Rostock !noch mcht ganz kon V. CXU A Sll r. AM jm. J M Jtm. 4 u A I ! m u.4,uyia, " 9; x? ragendes, und den durch die natürlich Alles nicht entwinden lassen. Dmch dlt. , ' 7 " t'r t r v tl ' . ich ?'. r mrr Jzhrkn rnnkt Ll?dbahn Nm,lrel,H.N,tck-Warne-?u;be mttd,rec,em Dmxkerakchwßn d!eudsxchk der damichm Insel alsttt it. ..r. ... M.k...r., vl . m 0W diese Fpselsmenbahn', wie ein ,potlzuqt.ger unrer im ,ogenanmen anoiag ole,e o:e lurzeste Ä)eromvung zwlschen dem Lande der Orangen und der danken Hauptstadt schassende Lm.e nannte. Die Herren Rttter wollten natürlich von emer Ausk arungs- und Schnellzugsbahn nichts wissen unedle Geister platzten derartig ausernander, daß es zu Duellzorderungen kam. Ueberhaupt der mecklenburgischeLandk tag-, der abwechselnd in den herrlichen Slädten Malchin.und. Sternbera. raat.

Sw,5r?9rB1" iHcnaccujBHji bett besteht in

zur Vtsl- uno ivca,cylnenoau, me an Wachsthum der 1000 Arbeiter beschäftigt, leistet Hervor- 5.5 unh üue

5?.. klagen über Rostock gelettet und da, nlt tx zählte, an einen Homöo, ch mancher Vortheil für die rührige pathen. Mehrere Tage darauf fühlte Stadt geitchert. Hat Kamps genug ae- (Lckmerlen in b,nmfin,n unk k

In die größeren Städte darf er Mitti nicht, da könnte er vom Geiste der Ren teil angesteckt werden. In Sternberg Ist so etwas nicht t befürchten. Da kommen die Herreu Ritter, wie das den

Rittern auch zukommt, noch hoch zu Roß , herangei?rengt, und wahrend sie ratyen ronVttn sZe nie majorisirt werden,, linh er. nicht will, bleibt -zu Hause.! Sollen doch im gesegneten Mecklenburg, Z ,00 bic .Landstandsfähigkeit bekannt- i q,ah Niri,raute5 a?. . -w y 3 O - mt nidjt weniger als siebenhun. , landstandsberechligte Nttter Hauken. Bertba Notber war auch so eine .Rltto T t. r . tin.Auch die Rostocker prositlren übrigens vom mecklenburgischen Landtag, aber in recht eigenartiger Form. Hier resibirt i nämlich ein engerer Ausschuß des Land ; tags mit einem dirigirenden Landrath an der Spitze, und für den müssen die ; Nostocker vor dem Steinthor ein eigenes j StändehauS erbauen, und weil sie s uno,eberdig liberal sind und es gar nicht er V . - A . . fc. r r st 's , . I abgeschafft wird, so wurde daS kändehaus ettra solide und massiv anfo fin Ban für die Ewig. ?cit. (Stfch, ba3 habt ihr davon, ihr liberalen lttostocker! Das .Liberal" muß man bier nicht so st;f bie Paneifarbe ansehen: hier nut h&el t Gegensätze: feudal unö liberal. Schattirunge und Par, teiproqramme treten zurück, im xrakti schen Leben wie in der Presse. Den LuruS eines eigenen Eandidaten gestatteten sich nuv och die Socialisten, die in dem stauen Arbeiterzuzug einerseits und in dem unzufriedenen Kleinbeamten und Kleinbauern andererseits sortdauernd neue Anhangergeminnen, Der Arbeiterzuzug kam übrigens ziemnch plötzlich und überraschte die Stadt förmlich, so daß vor wenig Jahren eine thatsächliche Wohnungsnoth bestand und Leute von Stadtwegen untergebracht werden mußten. Jetzt hat der Ausgleich bereits stattgefunden, und die in ihrer Ausdehnung nicht behinderte Stadt hat nordwestlich und südlich sich neue Straßen angegliede .'t. Die städtischen Pflichtcn und Schmerzen wachsen natürlich zuleich mit dem Gemeinwesen, Gesellig und gesellschaftlich sind die Rostocker noch ein bischen kleinbürgerlZH. Eine der höchsten Wonnen ist die Zugehörigkeit zu der vom Adel bevorwarten tonnen, vay oer sianoliaze juem zugten Klubgesellschaft, und er etwa, mit der zweitbesten, beinahe bürgerlichen Gesellschaft Sozietät" begnügen muß, gehört zu - den Unglückseligsten alle? Sterblichen. Wie mir eine gebormeRostockerin ver sichert, die es doch wissen muß, sind die Rostockerrnnen hübsch und klatzchsuchttg; f Irtttrt sif iiirift flnS fiÜrt sie i6rt vtwu un. vv v (T0ttcrt0n beirumobnen und über (ItUtVVUilllt UHW UVV Vxt tn FseisSpreise und die niedrig V 1 . fäm Diensteid. Geglaubt habe ich aber mx Eine, was ich ja selbst sah, daß bie Nostockerinnen hüblch sind. Aber es pulsirt frisches, modernes Leben in diesem Gemäuer, und daS entstehende Neue steht schon mit großstädtt,chen Augen in die Welt. Da sind Brauexejen entstanden, die nach allen Welttheilen erportiren; die Pstrdebahn hat ftotten Betrieb ; prächtige Anlogen umgürten die Stadt; vom Reuen Markt ti zum Kröpeliner Thor recht sich Verkaufsladen an Verkaussladen, und auf dem Hopfenmarkt hat sich neuestenS ein Hotel, der Rostock Hof. aufaelhan, daS hinter den ersten Weltstadt-HotelS nur in der Größe ,urückbleibt. Elektrisches Licht in den Wirthschaftsräumen und Zimmern, stilgerechte SakonS und Schlafcabinets, Personenaufzug. Wiener Easö, Wintergarten man wird förmlich irre an dem alten, guten Rostock. Da hak S nun einmal ein ganz Moderner gewagt, einen großen Wurf zu thun, Hoffentlich gereut es ihn nicht. Eine ueue ttranktzeit. Jahren aTOhS in der Klmik iti Heim Gchcimraih, rCt n. ftA.tr .r.r ad e.A ... V"" Gerhard in Berlin zur Besprechung. Die eigenthümliche Krankheit wurde zuerst von einem französischen Arzte Mary beschrieben, und seit einiger Zeit habeä sich die in der Literatur besprochenen 1.. . ' ' Fülle gemehrt. Das Wesen der Krankemem übermaßlaen Extremitäten, wie der : dockt auck Nase und Unterkiefer werden von dieser Konerein uz uuiinrr minuTi. inn ürrifi rin K,kck. ( uh ft u Q.?f i """I 7" 1 . ijv. Berlin einen der beschästigstle Aerzle Sff0rtn und mu ahl bei dieser BeIchäsligunz m.niz Zutrauen zu den Alloxaihen qewonnen haben, denn er . 1 . . ' . ' wandte litü beim ÄZeainn seiner Krank Xlk j . merkte, daß letztere dicker würden. Die Gliederschmerzen, die darauf folgten. mxtn a auch, die den Patienten veranlaßten, die Eharits aufzusuchen. Der Kranke zeigte bei der Besichtigung eine ngeheureVergrößerung feiner Füße und Hände. Vesondstg den letzteren bemerkte man an den Handgelenken eine plötzliche Dicken, Zunahme dcrHandwurzelknochen und der Finger. Die letzteren Gliedmaßen waren hauptsächlich in die Breite verdickt, sodaß die Hand einer Tatze öbnliÄ ilt.

. , - r i j

S

r Die Vergrößerung der' Extremitäten ist in vorliegendem Falle nicht mit dem Wachsthum der Gliedmaßen eines Riefen zu vergleichen, denn was ein Riese werden will, wächst bei Zeiten und nicht erst nach 60 Jahren, meinte Geheimrath Gerhardt, fondern es sind Symptome einer innern Krankheit, die sich östers noch äußert durch starke Schweißabsonderung, wulstige Entartung der Kopshaut, so daß man euch die Krank heit mit Elephantiasis in Zusammenhang gebricht hat. Gewöhnlich tritt sie bei den schwer arbeitenden Classen, weniger häusig bei der wohlhabenden' Bevötterung in den Lebensjahren zwischen 20 und 40 auf. Doch kommen auch Erkrankungen in früheren und i r späteren Jahren vor. -Prof. Fraentz l in Berlin hat vor einiger Zeit Gelegenheit gehabt, sogar wei Falle in einer Familie, Vater und - Tochter, seinen Zuhörern vorzustellen. Der Kranke mrkr sein Leidm zuerst dadurch, daß er genöthigt ist. sich eine größere Futzbekleidung amuschassen und, wenn er Handschuhe tragt, eine größere Nummer zu kaufen. Die Krankheit ist meist eine chronische und kann mit immer weitergehender Zunahme der ergrifsenen Glieder bis zu 20 Jahren dauern, worauf dann unter allmäliger Abnahme der Körperkräfte der Tod eintritt. Was bisher von der Krankheit bekannt ist. läßt vermuthen, daß es sich um nervöse Störungen handelt, auf die

man bisher jedoch vergebens elnzuwlrkev gesucht hat. Erotische Könige. Von erotischen Köniqen" weiß G. . ölend in den .Mönch. Neuesten Nachr viel Ergötzliches zu erzählen. Einer dek eigenartigsten Nachäsje, europäischer Cul, tur ist Kaiser Soulouque von Haiti., Er hatte vernommen, daß die Gtvßen der Erde einen Kreis von Würdenträgern um sich haben, welche berühmte Namen führen. Dieses Beispiel ließ ihn nicht schlafen, und da ihm die Würze der Tafel über alles ging, ernannte er seine beiden Günstlinge zum Herzog von Limonade und zum Grafen von Kompot. Die russischen Petze imponirtcn ihm derartig, daß er sofort seine Garde in eine Lieferung, welche er sich aus Petersburg oer schrieb, stecken ließ. Seitdem kennt er kein größeres Vergnügen, als sein tapse: res Regiment in dieser neuen Tracht zu besichtigen. Man denke sich, welcht Schmeißtropfen die Armen bei dem Klima Hailis vergießen müssen! Eines Tages machte Se. Majestät die Wahrnehmung, daß den Barenmützen seiner Garde noch immer die Cocarden fehlten. Sosort befahl er seinem Hofmarschall, dieselben zu .beschaffen. Der Hosbeamte war in größ: ter Verlegenheit; aber ein Franzose, der Oberküchenmeister des Hofes, wußt, Rath. Er schnitt von den Blechbüchsen, in welchen sich die .präservirten" Früchte, Fische und sonstiaeii Delikatessen befinden, die Medalllen mit den Aufschrlslen at und ließ diese an die Bärenmützen heften. Se. Majestät war überglücklich. Ein hoher europäischer Gast.', welcher kurze Zeit daraus nach Haiti kam und zu, Truppenschau geladen war. las hoche?. staunt beim Vorbeimarsch der Gardisten, auf welche der Kaiser nicht wenig stolz war, aus den Mutzen der Einzelnen sol gen'oe Inschriften: Junge Erbsen, Spar gelköpse, Krebsschwanze, Gausleber-Pa stete. Nichts ist köstlicher als'dieArt und Weise, wie die erotischen Könige" sich mit dem europatschen Leben abfinden. D r famose König von Dahomen, eben der. welcher kürzlich tn das Jenseits hl nuberaeaanaen. war rn Madrid ung wurde mit aller Zuvorkommenheit, wel che der gute Ton vorschreibt, bewirthet. Man veran nalkete telnetweqen Paraden, man führte ihn in die Oper, in das Ballet. Die erotische Majestät aber zeigte nicht das mindeste Jnterejse süc alle diese Schauspiele; eö war kein Zwei-, sei. daß er stai langwe-lte. Man fragt ihn also nach seinen Wünschen und war nicht wenig entsetzt, als er erklärte, daß er naentlich nur nach ü'tadrtd gekommen sei, um eine Reo l won zu sehen. Der Sultan von Sansibar befand sich iu London mnstenS inmitten etneZ Btüthelkranzes von junaen Damen der höchste Aristokratie. Sie zeigten sich entzückt von femem ltnktschen Benehmen und bewunderten jede Unatt, welche sie einem Europäer niemals verzeihen würden. Auch de SuUan befand sich in bester Stimmung. Ein großer Damen: treunv. mute er d,es n,cht bener zu au. ßern, als indem er aus emer machtigen Tüte einen Bonbon nach dem anderen nm, welchen er den aö:tl:chen .Hou: ris- hSchsteigenhSndig rn den Mund stecke. Eine dieser Damen bevorzugte er zusehends, denn sie konnte kaum U viele Bonbons verschlucken, wie Se. Majestät ihr mir nicht lndm wollende, Galanterie zutheilte. Im Triumphe ih rer Eitelkeit ließ die Dame durch den aletchsalls anwesenden Dolmetscher sra gen, velche Reie sie denn besitzen müsse, um in so hohem Grade die Aufmerksam kett des fremden Herrschers zu erregen Die schnelle Antwort des Sultans lau tete ebenso drastisch wie deutlich: Sie erhielt deshalb so viele Bonbons, weil ihr Mund noch einmal fo groß ist als verzentge der Uebrtgen. Kaufe MuSo'ö .Best Havanna Zlaati G eht nach KiLner's Schuh LOm

sl ! fÄk''. . r"iitt jRZ7yf w4& . 4 m smmj '4'?44&' -- .r, 7 Xv ) X MfM'S' ,

. -1. für gute Waare, größte Auswahl nrd' die ,'nle dligsten Preise.,. . ' .. ' 83 Süd JllmöiS Straße.

Höben Sie je Thee mit Eis getrunken? Wir haben mehrere ferne Theesorten welchs besonders gut für ?hee m:t EiS sind.

m etmM fcJr Jf'V 200 löst Wasbtngtonttr s Telephon &üt' imt SlateMAKTEIrS". Die fchöuste Auswahl in der Stadt. Billigste Preise. C C RVRSH'R, Deuefchcr Zchu - Arzt. 8j Nord Pennsylvania Straße. tST" Gat wird auf Wunsch angewandt. Dr.TPodoreA.WLgmr Office: 0. 0 Oft Ohlo Straße. cf?wnde: 9 10 Mr Vorm. ;Z4 Uhr ach. SzhnnRg : Tckö BttüdÄah und LweolT tu Teldo 98 Vr. J. Ä. -hurchill, Office: 382 Süd Meridkau Ttraße. O f fi c e. S tu n d e n : S--I0 Vorm., 24 Nachn?, 7 S Abd. tW Telephon Ö80. Dr. C. H. Abbett, Office: 31', Virginia Aveuns Wohnung. 8S VTGHt Vermont Str. Indianapolis, 3 d. Zk. WesVSö MüLlev, ? Ä?ltt 024 . H. VtlUtt Bvs SSeVss. 91 $Ml?tlgm& vs MezZw r$foi te jLvcSs'jlzer Zachse?Kan G?'tft SkdÄZft Ecke Äse mhit9is u. mtt M W rwrr i 1 zer, fei, ..TB WPSthsSs. frische Mw.eien. Mäßige Vreisk. ezesten bewndne Sorgfalt. H Wczfhikzqtr'n Drr.. nmut m zl, ftaui. ade U .'nSkkk. 1 D'.e tntztz xothek, in : Stadt. wlch 61t ganze aqz effkl. Bnmm's Apotheke. N.QE. M.ff,'chusettAs. u Perukr, tz, gegenütee dmMfl-b"s't oe. Depot. Frische Arzneien. werden lorgsZltig augestrt gt zu den niedrigsten vretseu. gt)to ß.ZZarmMx Eigmth. tepho ShincsisQo Krauter -Medizin. Für alle Arten von Krankhelten. Sie kuriren : Catrb, Asthma, Bandwurm, RheumathiSmS, Chronische DeSpepfts, Frauenschwäche, Schwindsucht,

K,

1

CJW

Si. 1 .1.

bMl CMrUHWW

MmW,

Gun

Sieuralcia, Urlnrr.Leidm. GefchlkchMchs Schwäche, Alle Blut.Kranktzeiten. In thi Ut sinken Nackfrae raö Tun Wa Kräutek.Mekijia r,ßten w.izges4Sfte iu der dersch denen SlSdten etab irt rrerdei,uad eine Gejellsckoft leitet da Gchärt, welche unter d?m V amen Man Va Chine e R'wedy Co. ivk.'rporrt it Me Correspoadtvz n soll t.'N gerich'kt weiden an : . GXJN WA ' Chinfsk IIerb Resiedt Company, 25 West WalZwgkon Streß?, Sndiaaapolis, Ind.

ZTNS Msch Auf Gerichtöbkfehl muß daS Lager vLN ckuksn au5ktt?auft

lM,

Großen Sheriff's -Wcrkauf!

Die GlSubir von Hugh Twy'?ä:Co,, dr??n Lazer wir verkaufen sind

müde und btstihen darauf, baz Alles for.

80 Gents am Dolla?. Wer die Vortheile will, muß glkich hnmtp, denn nach Ablauf von 10 Tag

Übergedkn wir die ganze Gtschtchte einem

Etwas für die nScdste Tage. ' FürOOents. Ein paar gute Kd oder Ds"ol, Vam KaopfSchude wert $2 75. Für 89 C?,.tö Ein paar ftine Kid-Schue z te den. K orfljcher. wertd tzZ.00. Ein Paar C. Ccr f anz. Donaow Schuhe, werth Für 82 00 Aukwabl in den folgenden Macharten; L rloA k Co. Reynolds AcoS . ?lob 1

stillet) und Gray BloS. DieS nnd ftfct

Dnmn Hausscdnh', IZH CntS. Wühlen Sie unter 900 Paar Donarla Oxfstd Tkes; werth $1.25 bis 52 00. ?6 CeutS. Jeine franz. Donaola niedrlae Sdudk. aiköAk aesZSrt ahtr mhAtt rr.t

werth Z2.L0.

Für 33 C.ntS Ein Paar feine Domen 5?!d Op ra HauSschudt werth 51 00. $u?3?iU5

gute Damen-HeuSschude. wertb 60 Cent?.

Herren-Tcbube. 51.26 A'bekschvbe. w'lche wir. sne GOz n,rkdfen. Wutmad'S. Bmt & VickardS. fiillü & BmckatdS $5 SAuvt welck tnir tffr M

verkaufen, echt Küneurh u f arz. i t . m . t in . li ..r. . AZieie mxi t nur mr m rcaiiim zzei

IheriffsbnksLf dou Schuhen und SaussHuhen, M ö Süd Illinois Straße.

tS" Seht aus di, ro'.h FaZse. tSf üg'n bl g Uk Abknk,z in f uir

rearson s iiusi

82 und 84 Nord PeWsylvKNia Straße,

Pm

und

DaZ arSUe und fewKe Laaer von PiLos mb Orgtht ist der Stadt. Unsere atedrigen Preise und leiSken BtablLnaen find deren, td keine Fawllle ohn Instrument u sein braucht. G ranJzte PieneS und Orgeln zu 515. 525.60 uns zuwürtS. gegen Abzahlung oder von 51 bis 51 Meths ptr Monat und in TheU dlr Miethe aus den Aauw?ei5 g,schlagen

H'iann isrh Or?'lr n?srd

WrMi,s'MM?? ;xomm 1 '"WJUiS.ajii,, JBS, , I MtzRMUgs-AAkeU 1 MVD fÄSl .H,; I äJSI wlcderTÄKUZ Fznneökraft ,r5ke;?M ' ' 1 M Sch.;rahlerck,ea itumlitC.7 I KS,k.M.nref 1 rüntlich studirt haben. SchZchUck-e mb tinitrtrt Iiva'MlU C" ttm RetkungAnk" I NhwW art nbilOtä mt sind. stfÄ!, ! iteaJS " ; IgtaWftetCpaAfcwtibU 1 61nitftcs Um laB ohl tftradi. xon dem asten tmuSiMV"1"1 ' I ItftterTaatt LdMe: hWTSCUtS HTA iTLSfTOVriSl"??" ? to F5 1 , . ' ZXrrvr:".,1 1 l I . I. -. i -. v,rtir.tt j-Tr ", itUi- 1 fRBtWTWBMmmmmmmJ Der Rettungsanke.' ist ah ia Jnd'anap,! , d.. dein SaHhändler T. Keyler, 39'Sfi Delam re trai za d ben

ll)lAJi.4l'0LlS

rewing

Kor.trvlllrt fit C F. Cchmide Wsuerei, P. Lieber Veewina Co., C. Maus Vransrei. Liksert folgende Bieres Beräbmte-S Wiener ! Epeclal Qrew, Lager ! Vilseoer Bitt l

HAUPT - OFFICE: FraMN'GMuok, Elke Ekele und Marktstr., Indianapolis, Ind.

SAMiM ofbtant

?Iuf nach dtm Broad Rlpple Par?. Ksö Sa Zapf." : " AuagEiisiU UirßrIcSaf

Telephon Ko.IOOÖ.

t-"--- , , ;

-AOMMö t werden frei dcm m icnirlo 10 Tagen. SchulziSndltr. feine fran,. Damen Kaopfchuhe, werth 56 v T" r banNseräNe SlUfek werth GS 00 für 1 90 . " v xaflf. Ulley Rcver. , z VO tynt rbtfrt. Company,

mm

1 Inr

Mais

Dm

ALMiL üül ! $ ofbv&ul

.Vl.ifS Agent f üz Uutpta JZliti

:": mv.

!! ': S . 1 : !' -tth "iiit;;!!;; :ii::;.;r ' .,!.,!! , : II llf''iilii!::!,' K'-ti

- f,: -ij '"JS,' !!I:J! " zk Z! s :i$. Wßiß Iläl! ill .. - r : j(tw:-i m'-ryi't-psimprn

::,;;:i;'!'lj;.:,. fimn ,? i