Indiana Tribüne, Volume 13, Number 287, Indianapolis, Marion County, 5 July 1890 — Page 1
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NichtS gelernt und nicht? vergeh sen." Das sollten die Republikaner von Iowa als Devise auf ihre Fahnen setzen. Die Unverbefferlichen haben, trotz der Hiebe, welche ihnen die Demokraten im letzten Herbst verfitzten, in ihrer vor ein! gen Tagen abgehaltenen StaatsConven tion folgende Erklärung abgegeben : Wir sind gegen jeden Compromiß mit dem Saluhn und stehen zum Volke dieses Staates in seiner Feindschaft gegen den selben, gegen desien Ausbreitung und Macht. Wir begünstigen eine solche Ge sedzebunz seitens des CongresZeS, welche die Polizngewalt der Staaten in ihren Bemühunzen zur Negulirunz, Einfchränkung oder Verbannung des öffentlichen Schanktisches unterMt. Und was die Billigung des Rufes und des ThunS der republikanischen Partei Iowa's in dieser gioßzn Temperenzsache betrifft, welche dm öffentlichen Frieden und die Sicherheit einer guten Regierung in sich schließt, so berufen wir unS vertrauensvoll auf die Wähler Iowa's." Mit anderen Worten, die Prohibition? wüthigm Republikaner von Iowa erklä' ren sich gegen Lizensertheilung, gegen LocabOption und selbst gegen HochlizenS, welche ein starker Flügel der Partei in den CountieS mit den großnen Städten als Compromih vorgeschlagen hatte. Kein Wunder, daß das Spitzelthum wieder mit der unverschämtesten Frechheit sein Haupt erhebt und der verrufene Frank Pierce von Des Mome eS wagen durfte, ohne HauSsuchungsbefhel in die Wohnung eines SpeisewirtheS einzudrin gen und dem gegen diese Gewaltthat protestirenden Manne eine Revolverkuge in den Leib zu jagen. Jeder Mensch in Iowa, welcher nur einmal etwas mit Spiritussen zu thun gehabt hat, ist ja in Acht und Bann gethan und für vogelfrei erklärt. Der prohibitioniftische-Wahnsinn feiert seine Orgien in Iowa unter dem Schutze der republikanischen Partei. Die Lage der ausgeschlossenen Mäntelmacher in New Jork ist eine verzweifelte. In grausamster Weise wurden sie in kalter Nacht in strömendem Regen auf die Straße gesetzt. Kein Mittel bleibt unversucht, die Armen zu zwingen, zu Hungerlöhnen zu arbeiten. Von früher Morgen- bis' zu später Nachtstunde muß ten diese Leute zusammengepfercht in Räumen, in denen die Luft kaum mehr athembar ist, für 30, 40 und 50 Cent per Tag arbeiten. In der Mantelfabri kation siidet durch die Anwendung deS sogenannten Schwitzsystems eine Ausbeutunz der .allerschlimmften Art statt. Die Leute wohnen in Löchern und ihre Nahrung ist zu schlecht für Hunde. Die Schilderungen, welche wir in östlichen Blättern über die Lage dieser Armen U sen, sind geradezu entsetzlich. Die Wahrheit über die Ursache solcher Zustande bricht sich aber glücklicher Weise nach und nach Bahn. Der hiesige .Sev' tincl schreibt heute über diese Unglücklichen: r?... c f. ' . r-itr. . , ie uno vie zpser emes saiicyen gsellschaftlichen, eineS falschen ProduktionSsystemS. Ihr Elend ist eine Anklage gegen die Zivilisation deS neunzehnten Jahrhunderts, ein Vorwurf gegen daS sich rühmende Christenthum. Es ist kein Grund vorhanden, daß Jsmand in diesem unzemein reichen Lande hungern sollte, ausgenommen die Habgier und Grausamseit der Menschen. Es ist kein anderer Grund vorbanden, als dnser, daß Leute in elenden Hütten wohnen und in Dachkammern und Kellern wie Hunde verhungern. Wir wundern uns durchaus nicht darüber, daß diese Unglücklichen gewaltsam über diejenigen herfallen, welche sie so unterdrücken, wir wundern unS nur, daß dieS nicht öfter vorkommt.So weit der Sentinel". Aber wir haben bis jetzt vergeblich in den Spalten des Sentinel" nach Vorschlägen gesucht, solchen entsetzlichen Zuständen ein Ende zu machen. Die Hauptdestimmungen des vom Repräsentantenhause passirten Wahl'Ge setzeS sind folgende : Die Vee. St. Regierung setzt in allen Congreß-Vezirken, wo 100 Wähler dieö verlangen, WahlSupervisoren ein, welche die Registrirung und die Wahlen in allen Einzelnheiten zu leiten und zu überwachen haben und die von den Bundes-Kreisgerichten ernannt werden. Diese haben die Stimmkästen persönlich zu überwachen, selbstän d'ge Abstimmungslisten zu führen und zu
rückgewiesene Stimmzettel, mit dem Na
men des Wählers darauf verzeichnet, in besonderen Couv rtS aufzubewahren. Die Supervisors haben außerdem in Städ ten von mehr als 20.000 Einwohnern vor der Wahl von Haus zu HauS zu gehen, die Wähler auf Verlangen zu instruiren, wo (und natürlich auch für wen) sie ihre Stimmen abzugeben haben, und die Richtigkeit der Naturalisirung zu prüfen. Die Supervisors haben den ClerkS der BundeSkreiSgerichte und dem Ober-Super-visor Wahlberichte im Duplikat zu überMitteln, dieser übergibt dieselben der Bun-des-Zähkbehörde (Board os Eanvaffers), welche die Resultate der Wahlen zu bestätigen und einen Wahlbericht dem Clerk deS RepräsentanteN'HauseS, einen dem Gouverneur des Staates, einen dritten dem zuständigen Ober-Supervisor zuzustellen hat. Im Falle einer Differenz deS WahlergebniffeS zwischen den Wahlbeamten des Staates und jenen der Ver. Staaten hat der Clerk des Repräsentantenhauses die Namen der von den Ver. Staaten Wahlbeamten als gewählt gemeldeten Nepräsentanten auf die Mitgliederliste deS HauseS zu setzen. In der letzten Bestimmung liegt eine große Gefahr. Der Mißbrauch derselben wird wahrscheinlich nicht ausbleiben, die häßlichsten Wahlzänkereien werden tfit' stehen, der Raffenhaß wird noch größer werden, und der Zweck, den Republiknern die Stimmen der südlichen Neger zu sichern, wird wahrscheinlich doch nicht erreicht werden. Die Einschüchterung der Neger im Süden ist allerdings eine Thatsache, welche sich nicht wegläugnen läßt, aber die Folgen früherer Sünden (affrn sich nicht einfach durch Gesetze Wegdekretiren. DrathllaHnHteu. WsttsraukNchttn. Für Jndiana: EtsaS wärmere, hübsches Wetter. ' Aus Verzweiflung. New Y o r k, 3. Juli. Die streikenden V ünttlmachtr. welche durch die Noth ihrer Familien zur Verzme.flung getrle den worden waren, versammelten sich heute früh am Broadmay und griffen mehrere der Arbeiter an. welche ihre Plätze eingenommen hatten. Viele der Streike? leiden bittere Noth und sind mit ihren Familien wegen Nichibezah lung der Mitthe von hartherzigen HauS bksttzern oder deren Agenten trotz deß strömenden RegenS auf die Straße gt setzt worden. Schern Abend konnte man an Elöridge, Orchard und Forsyth Str. viele obdachlose Familien finden, welche vollständig mittellos waren und Hunger litten. Sie suchten auf Keller trepven und Haulgängen Schutz vor dem Regen und Ruheplätze. Diese traurigen Zustände laffen die heute vorgekommenen Gewaltttäiiakelten begreiflich erscheinen. Die durch bitterste Nota zur Verzweiflung gktriebenin Streiker versammelten sich heule Morgen vor dem GeschästSlokal von Mey.r & Jonaffen, No. 353 Broadway und der Merkantile Cloak Co. No. 39 Broadway, um die neuen Albtiter gewaltsam zu vtktreiben. AlS Joseph Letkburgir. einer '.er An aeueuien von vitutt cc Jononen, tx schien, wurde it von den wüthenden Streitern angefallen und schwer mihan dtlt, doch gelang tS ihm endlich zu ent kommen. Dann drangen fie tn den La den von Meyer & Jonaffen. wo sie Cha. Rutter mibdandelten bis er eniflsh. Wm. Wttßner. ein anderer der neuen Arbeiter, mußte wegen der vielen erhaltenen Kopf wunden ih'i Hospital gebracht werden. Joseph RSoelheimer und der Buchhalter Rodttt SimiS wurden ebenfalls durch. geprügelt und retteten sich nur durch schleunige Flucht AlS dlt Streiker ihre Wuth an zwei italienischen .ScabS aus l'ffen wollten, zogen diese ihre langen Dolchmesser und blieben unbehelligt. Ausser anderen Seite dtS Broadwoy hatten sich inzwischen so viele Zuschauer angesammelt, daß ein Durchkommen da selbst unmöglich war. Endlich machte einer der Zuschauer in der Polizeiftatlon an Elizabeth Straße Meldung von dem Keavall. Als die Polizei dort eintraf, flohen die Streiker. ließen aber aber einen der neuen Arbeiter, Namens Kunze. blutend aus der Straße liegen. Vor dem Hause der Merkantile Cloak Co. spielten sich ähnliche Szenen ad, wo die Streiker zwti Arbeiter schwer mißbandelttn. di sie beim Herannahen dtt Polizei entflohen. Abraham Rosenberg und cirka 30 an dere streikende Schneider drangen heute in die Schneiderverkstätte von Samuel
Dillet, No. 192 Clöred Straße, und
griffen diesen, seine Frau und Arbeiter an. Dillett schoß? Rosenberg in den Rücken und verwundete ihn schwer, so daß er nach dem Hospital gebracht werden mußte, wohin später der Coroner gerusen wurde, um seine Aussagen zu Protokoll zu nehmen. Die alte .Nuisance. Cast Saginaw, Mich. 4. Jli. Da? Kingany Hotel wurde heute durch firo crackers in Brand gestkckt. Da Gebäude brannte nieder und Jame Ben ham kam in den Flammen um. Mehrere Ander trugen schwere Verlerletzungen da von. ' - Canton. O. 4. Juli. Durch da Znsprinaen einer kleinen Kanone fand Dalsey BriSlane. ein ochtjäbrige Müd chen, ihren Tsd. demCharleS ElkinS wurde eine Hand abgerissen und August Metzger verlor ein Auge. Oil City. Pa 4. Juli. Durch das zusällig plötzlicht LoSgehen einer sechs. vwndigen Kanone murde Sylvester Sho key. der einzige Sohn einer Wittwe ge tödtet. Wichita, Kan..4. Juli. Durch da Platzen einer Kanone wurde Jsaae Rowley ein Farmer und Tbom. Semiß. ein zehnjähriger Knabe lebensgefährlich ver letzt. Ci nein nat,. 4. Juli. Annie Gdle wurde von einer Kugel und Pzflor CHa?. Tanner von einer Rokete getroffm Erstere ist todt. Letzterer leicht verletzt. Lina, O. 4. Juli. I, L Lineman schoß sich durch einen Dynamit üre cracker den Daumen und zwei Jln g:r ab. St. Paul. 4. Juli. Dr. Coico. rim, ein Zahnarzt, verlor bei der üblichen Feftknallerei durch da? Abtrennen eine von ihm zubereiteten Explosivstoffes den rechten Fuß. Milwaukee. 4 Jali.l Der acht jährige Signand Hendrlckson wurde heute von einem andern. Knaben, welcher zur Feier de 4. Juli mit einem Revolver druus lo knallte, erschvssn." Cameron, Mo.. 4 Juli. Durch das vorzeitige Ckp'odiren mehrerer Feu erwerkökörper wurden drei Personen sehe schwer verletzt. Mordversuch und Selbst ward. New York. 4. Jult. Der Stein Hauer John Lutz, der seit Kurzem ge trennt von seiner Frau lebt, besuchte heute dieselbe und gerieth dabei mit ihr in Streit. Er zog einen Revolver und feuerte drei Schöffe auf die Frau ab, von denen jeder traf. Trotzdem gelang eS der Frau zu emfliehen. Lutz schoß sich da kauf selbst zwei Kugeln in den Leib und war sofort eine Leiche. Die Frau wurde nach dem Hospital gebracht. Ihr Wie. derauskommen ist möglich. r Odl. Fürst Ferdinand. s London. 4 Jull. Di Hinrichtung deS MayorS Panitzr hat in osst,iellen Kreisen in Ct. Petersburg große Entrü stung hervorgerufen. Der Zar hat sich in elner Weise über di Sache augespro chen, welche nichts GuteS für Ferdinand bedeutet. Studirten Chemie. Paris. 4. Juli. Der Prozeß gegen die kürzlich hier verhafteten Nihilisten begann heute. Die Angeklagten behaup tn ihre Unschuld und sagen, sie hätten lediglich Chemie ftudirt und seien die Opfer einer Lockspitzel. Die armenischen Christen be schweren sich. Konstantinopel. 4. Juli. Der armenische Patriarch hat dem Sultan in Schreibe zugeschickt, worin er die Be schwerde der Armenier mittheilt. Viele Armenier wurden auf bloßen Verdacht hin verhastet, ihre Kirchen wurden ent wtiht und Mißhandlungen fanden statt. Er droht mit Niedeelegung deS Patriar chat. wenn nicht Abhilfe komme. Allerlei. In Valencia kamen 13 neue Erkran kungen an Cholera und fünf Todesfälle vor. Fürst BiSmarck hat die Kandidatur für den Reichstag in Kaiserslautern ab gelehnt. Die Bill zur Abtretung Helgoland passtrte im Parlarnnt in erster Lesung. Die zweite Lesung findet nächsten Don nerftag statt. OQts7ZuQrtQta. Angekommen in: New Zlork: .Aller-von Bremen; .Devonia- von Glasgow; Notbiand vonNntMkPM.
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SZensS Meusions-
Unter dem Gesetze sind zu Pension berechtigt: 1. All invalid Soldaten. 2. Alle dedür?tigen (iZepeuäeut) Wltlwen. 3. Alle bedürftigen (dependcnt) Eltern. 4. Alle Minderjährigen unter 16Jairen.(-vklche jetzt keine Pension zlehm). 6. Alle verkrüppelten oder m?ßgtsta!ttten Kinder von Soldaten. Svttckt bor oder schreibt an ie alte zudnIZsstge P,ksia?firma I. XX WlixtreL Market Straße nm vritere Anikuvst be,ügich Ihrer Rechte unter Nksem mnen GeseKe. Ansprüche werde nur vom Tage der Applikatiza au bewilligt, man zögere da. her nicht.
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