Indiana Tribüne, Volume 13, Number 282, Indianapolis, Marion County, 29 June 1890 — Page 4

"'l-ß .t'l:!';!'!;:;,! iifif-Mfii1 'iiii'Hisr:' r IH M- itTij-ndliitiillrJt ;"?!l;Trv" "f-j!pf'i;Mjf!!V v::üi:: ,, 1 i1:'"::;!1'1!;: .' !- v-.! .üp-H ..i. . ,,... :.; . . .: , , J ,;. . ' "'JE, , ' I tf'::! :'n 'i i'i 4-W..,.

fc'!?''

(ii '" '. UiMiäM il'-'tilKlil!

)

1 Hä"1kA'! 1 !! :!,?? -l, m i f"

1

J!:p;f!:::;

3wtl?i ' .. Wiana Tribüne. OonntsaS'luSaabe.t ""; . ii ' lQ1ttttt 130 O. 2srdladOr. Jndupeli5. Ind. 29. Zum 1890. Sie Tyierwett des Vteeres. Lach catm Sttc M x. 9t Hnff ta tt Ve ln .Utfijrui 3u 9. C3. Khrist. Wir kennen, schätzen und Neben daS ktt al5 eine unaekeure Wasserfläcke. iimit unseren Berkedr mit 9tm zremoen .enticlit i r ir frr. j.e . ? s . - 1 ' S55ffl Ä Ä I ZW mv w 4j VI fct "-w r .try flyr w V ein Leben fteilich. welches zum Theile für uns eine praktische ; Deutung hat, uns weder Nutzen, noch ?SrR,M..,. erwähnt eme Reche von MeeresproduklTl Sl ZkTr und Schwämme. Sie geben uns einen deutlichen Beariff von der Unerschöpf liehkeit und Eigenart der Thierwelt des MereS. Der bekannteste, sozusagen populärste Meersisch ist der Hering. In unglaublichen Mengen wird er an dem Strande der Nordsee, ohin er kommt, um einen sicheren Platz für seine Eie? zu suchen, gefangen. Jährlich runde ? zehn Mill!,neniÄtück. Wie unerschöpflich t er .iifc i. .!.(. mf nu ic luipsiicii itt ucinen. scheS sei, daß trotz dieser Ziffern eie AbnahAe nicht zu bemerken ist. Der Hering tritt in ungeheuren Schwärmen auf, für welche uns das Thierleben deS LuftmeereS kaum ein Beispiel giebt; . höchstens die Heuschrecken und Termitenwanderzüge können sich ihrer Größe und Ausdehnung nach damit vergleichen. Fast ebenso häusia erscheint die Sprotte in der Nord- und Ostsee, die Sardelle im Mtttelmeer und der Kaielfau im atlantischen Ocean. Aber die Millionen, ja. Milliarden, nach welchen diese Seefische zählen, lassen uns ahnen, wie ungeheuer und unerschöpflich die winzig' kleine Thierwelt des .Meeres sein muß, welch diese unausdenkbar großen Mengen von Fischen ernährt Aber wenn unS hier schon die Thierwelt des Meeres durch ihre enorme Massen imponirt, so spottet die Welt der Korallenthierchen geradezu unserem FassungSermögen. Nur eine Abart der Koralle ist uns im Alltagsleben bekannt und vertraut, die Edelkoralle. Wir denken nicht daran, daß ein winziges Thierchen durch die kalkhaltige AuSschwitzung seines KörerS etc schone, Uesrotde orauenZuojtanz zusammen gelragen aar. er xeoens prociß der Koralle gehört zu den größten Wundern der organischen Welt. Irgend ein Koralleneichen treibt irgendwo im Ocean umher, setzt' sich an einer geeigneten Stelle fest und ermehrt sich durch i .Sxrossung", d. h. aus seiner Körper- ' substanz entstehen neue, vollständige GeschHpfe,elche ein Leben für sich, aber mit dem Muttergeschöpf einen gemeinsamen Stamm haben, jene kalkhelttse Korallen- . r .. . . . r . m. -. n t fubstanh, welche, , wie irwissen, nicht nur ganze Riffe sondern die Basis zahlreicher Inselgruppen bildet. Die Korallenriffe , nehmen die verschiedenste Gestatt an, erscheinen als Küsten- und Strandriffe. , Man kenntderenineinerAusdehnung von Sy deutschen Meilen mit verschiedener, jedenfalls Nach Meilen messender Breite. Die ganze gewaltige Inselwelt der Südsee dankt ihre, Entstehung der Arbeit der Korallcnthicrchcn, für deren Auftreten Ziffern zu finden, weder unser Zahlensv- ' ftem, noch unsere Begriffe ausreichen. , Nicht ganz so ungeheücrlich in der Zahl, aber ebenso merkwürdig sind die zahlrei1 chen Muschelarten, welche in den erschie- . . densten' Großen Farben und Formen auftreten und eineEigenart ausweisen, die ihrem heimischen, Elemente ensxricht und ' im Luftmeere nicht ihres gleichen findet. ' ES ist der weiche, schleimige Körper, der von einer festen, kalkhaltigen Schale be1 schützt wird. Diese Schalen überdauern d.n Tod deS Thieres und finden dann bisweilen Verwenduna. Die beliebteste , , und bekannteste Muschel ist wohl die DLusterö Ein denkender Leser könnte fragen: Woher kommen diese Kalkmenzen. welche alle die genannten Thiere ausschwitzen und selche unter Umständen ganze Konti- ' nente bilden? Der Kalk wird dem Meere ,drch die Ströme zugeführt, welche ihn aus dem Gestkin auflösen, welches sie , bespülen. DaS Meerwasser würde durch diese Kalkmengen verdickt erden, wenn die verschiedenen Thiere sie nicht konzentrirten. - Alle die wunderbaren Formen jener Meereöthiere, welche in der Nähe der j Kästen in geringer Tiefe leben, und die i früher den . Landbewohnern fast ganz fremd blieben, sind setzt den Hauptstädtern durch Aquanen vertraut geworden. Die absonderlichen Formen der verschiedeneH Seekrebse, die wunderbaren MEeschnnuenderSeefterne und Seelilien, die komiscke Monstruosität der Seeigel, die langdeinigen Seespinnen, .d:e verschiedenen Krabben und Tinten- , fische sind uns jetzt nicht melr fremd; wir können sie lebend und in ihrem UrtUrncnt beobachten. Alle diese Thiere srnblüffen zunächst durch ihre ganz abn,rmen Körperbildungen, von welchen , die Thiere des Lustmeeres keinen Begriff geben. ; Die Seesterne, Seelilien und ähnliche Geschöpfe, welche eine tauschende Aehnlichkeit mit Blumen haben, werden len Unkundigen häusig für Zwittergeschöpse von Thieren und Pflanzen gehalten. Dennoch sind sie ausgebildete Thiere. Der untere TheN des Körpers, dem Blumenstiel vergleichbar, vermag n? zar auf dem Vooen sezrzusaugen. kann sich jedoch, wenn auch fthr lang, m ' ' w s I

;.

2

Ml

uaS, ucn

rr 0il cc der Fruchtbarkeit und er bestätigt uns i, Sternes befindet sich die Muudössnuna, ser Weise die unergründliche, uner. die Strahlen sind Fang.rme, um die ßliche, grenzenlose Schävferkraft de, Oeute zu erhäschen. Sie tragen am ' Natur

Lude SauTn!,köes. elöe Häu5s eine

''''(

"ü ;-- if'.

. v- V . . : n . i - . : - ' ""iJ. HY'VtA rennende Flüssigleit auSZchelden. Mn Nennt die so bewaffneten Thiere auch Seenesieln. - Eine ganz wunderbare Erscheinung ist die Association uf dem Grunde des Meeres. Manche Krebse verbergen ihren Schwanz, den empfindlich sten'Theil deö Körpers, gerne in einem leeren Schneckengehause, welche sie dann mit sich herum schleppen. Nicht selten siedeln sich dann auf diesem Schneckengehöuse ein Paar Seesterne an, welche sich s, fortbewegen lassen, um ehne eigene Anstrengung JagdzüAe zu machen. Der Krebs läßt sich diese Kolonie gefallen, denn die Fangarme der Seesterne mit ihrer Nesselwan'e wehren ih manchen Feind ab und m m- nr m P L fuhren iom um Veure zu. o yerrzcyr ' m i r i' cm. . .... . . dem feichten Meeresgrunde ein beS!? weates Leben mit den deckbar mann. wX3 SiXirmll Xlfai VlAslli t um die Herrlichkeiten zu schildern, die man da erblickt. Im arabischen Meere i. B., dessen stille Fluth daS Sonnenlicht is zu großes Tiefe durchschimrner lößt. bildet die Edelkoralle arbenglühmve mv. Die Einzelthiere an ihre nzelthiere an ih' Stammen und Aesten ecscheinm als .n. sattigsten Gethier, ron bunten Muschel, Schnecken, Spinnen, JJürmer, S erster nen und von Krebsen aller Größen. Buntschillernde Fische schießen vorüber. Und dies Alles wird in die wunderbaren Lichtreflere getaucht, welche die tropische Sonne in der durchsichtigen Fluth entstehen läßt. Nur der.Schwamm, dieser reizloseste Meerbewohner,-trägt nichts zu der Schönheit seiner Umgebung bei. Er f r' jt . - r ... n.'.'z. ;C-r ist ein unbetvealicheS Monstrum, in des fen kleinen Oeffnüngeni mikroskopische Thierchen Hausen, denen daS aus- und einfließende Waer Nahrung zusührt. Diese Strandregionen des Meeres bie ten uns, wie gesagt, keine Geheimnisse mehr. Dagegen war die Thiervelt der eigentlichen Tiefsee noch bis vor Kurzem für unZ in undurchdringliches Dunkel gehüllt. Eine rein praktische Frage brachte einen erheblichen Fortschritt aus diesem Gebiete. Die Legung des große unterseeischen Kabels ergab die Nothwendigkeit einer Tiefseeforschung, welche das Interesse der gebildeten Welt auf diese Frage lenkte. Deutschland und England rüsteten Erpeditionen auS, um die Geheimnisse der MeereStiefen zu ergründen. Der Vorgang hierbei ist fslgender: Ein zu dem gedachten Zwecke eigens eingerichteter Dampfer führt ein etwa 10 Meter langes, aus dem festeste Drahtgeflecht angefertigtes Fangnetz mit sich. An geeigneter Stelle wird der Dampfer zum Stehen gebracht und die Senkung des Netzes beginnt. Da dasselbe in eine Tiefe von 2000 0000 Meter hinabgelassen wird, läßt eS sich denken, welche Schwere das Kabel haben muß, welches geeignet ist, das ungeheure Netz in der Meeresströmung zu tragen. Die Senkung deS Netzes dauert mehrere Stunden. Hat dasselbe den Grund erreicht, setzt sich der Dampfer sehr lang fam in Bewegung und schleift nun daS Netz am Meeresboden hin. Nach einige Stunden wird dak Schiff angehalten und mit äußerster Vorsicht gebt man daran, die Beute z heben. D dieselbe ein Spiel deS Zufalls ist, fällt sie natürlich verschieden aus. Bisweilen füllt Schlamm und werthlose Bruchstücke die Maschen bisweilen bringt ein solcher Tag die Lösung wissenschaftlicher Fragen, welche jahrelang die gelehrte Welt beschäftigten. Die Leerung und. Ausfpülung des Netzes ist wiederum ein müheVolles Werk, welches unter Aufsicht der anwesenden Naturforscher vollzogen lrv, welche dann die erbeuteten Schätze bergen und rapanren. Lelder l t eS tat möa lich, irgend eines , der! TieffeegefchSpfe auch nur mlnuteniana . lebend, z eryat ten. Ihr ganzer Körperbau ist auf den ungeheuren Wasserdruck berechnet, den si, auszuhalten haben; sowie sie in die ode. ren leichteren. Wasserschichten der gar n die Lust kommen, sterben sie äugen blicklich. ES würde zu weit führen, hier die Fische der Tuff zu desarelben. Es ae nüat zu erwähnen, daß sie meist von sehr absonderlicher Gestalt sind und daß sehr viele von ihnen eine Eigenthümlichkeit haben, welche von den eschopsen ve LuttmeereS nur ein emz,aer klcmer KSfer hat: die PhoSvonSzenz. Wir kennen und lieben jenes mattgrune Fünkchen, welches in warmen. Junznäch ten über die feuchte Wiese und durch dal blühende Gesträuch gaukelt. Sehr viel Fische der turnt sind nut solchen leuq tenden Punkten versehen, welche in, der ewZgen Nacht des MeereSschooßeS den einzigen Lichtschimmer bilden. Ob die seS Licht für sie von irgend welche Nutzen ist, vermögen ir nicht zu sai gen. Ebensowenig können ir noch mit Gewißheit sagen, ob den verschiedenen Schichten der Meerestiefe verschiede! ne Thiergattungea entsprechen. Awaz hat man. in. sehr -scharssinniger Weist Netze konstruirt welchez sich in . be. stimmte? Tiefe unter dcm Z Wasserdruck öffnen und schließen, aber ein bestimm tes Forschungsergebnis hierüberDehi noch auS. ' ' ' '.. ' r'4 ".. ' " Ziehen wir schließlich noch in Be, tracht, daß daS Meer die größten lebem den Thierformen birgt, die Wale, un, daß diese MeereSungeheuer selbst merk, würdige Zwitter von Fisü und ' Säugel thier sind, eine Eigenschaft, die sit übrigens mit den Delphinen und noch anderen Fischgattungen gemeinsam ha, den, so müssen wir sagen, daß die Thierwelt des Mccrcö, die der Luft an merk ürdigen Lebensformen und Mengt wahrscheinlich übertrifft. Zudem sind die kleinsten Thierwesen deS MeereS noch so gut wie gar nicht erforscht, aber sii sind unzweifelhaft vorhanden, denn wo von sollten die Massen größerer Thier, sich nähren?. So birgt der Schootz des uns oft s südlich erscheinenden Meeres eine Füll,

urATm."" i Mi iStear.-af t ras SZWKMö

. ' .. .. y, ' ;-.:!: , . , , .;

wqmg

13 ;; ;

S'Pkth 'V' i'-v : f V ., ?rS,

,-ifii '.V''-'0Kß 4r'rfr4--f ' v - . . Ti..1 .::?y; sgrrmaac ser vtrett et dckS Orad per Nutter. ' In der Frankfurler .Kl. Pressel lesen ir: Gestützt auf ihren Sohn wurde jüngst hier eme hochbetagte Freu in den Gerichts saal geführt, um mit ihren Kin dern zu streiten, ob sie ander Seite ihreZ am 11. Mai 1689 Verstorbenen Mannes dermaleinst begraben wird oder nicht. Der Vorsitzende Richter erklärte zur Er Lffnung der Verhandlung, er habe sich in der ganzen Jurisprudenz nach einem ähnlichen Processe, daß Kinder sich um daS Begräbniß der noch lebenden Mutter reiten, umaesebnr und kanen ekunden. Die deiderleiliaen Anwälte benätisen dieS. Der von der Mutt beklagt, Sohn, welcher nicht dulde will, daß seine Mutter auf dem gekauften Erbbegräbniß neben ihrem Manne bearaben erde, dem sie dies so oft im Lebe ver0 I sprochen, . verlangte Ausschluß der Oeffentlichkeit, eil daS, was vsrgebracht werde, gegen it guten itten verstoße. Der Richter lehnte jedoch diefen Antrag , ab,, indem daS Gesetz bei Ausschluß der Oeffentlichkeit ganz andere mnt SXln, .tzust Mk. II: I nen, im Auge habe, Obgleich er nicht in ufc wt , iv uyif Vt or t-C. .t..r.-j: ... . I Abrede stellen olle, daß der Proceß gegen gewisse gute Sitten Verstoße. Nun wurde dem Beklagten das Wort gegeben, damit er seine Gründe vorbrinae, eS halb die Mutter nicht neben ihrem Manne begraben werden solle. Derselbe schilderte nun, wie er und seine anderen taltJL. in c mn. f. r.c I VSczcywlsler lyre zrern so gciici i hätten und wie sich die Mutter anz in die Gewalt ihre jüngftm Kindes bege . ' I oea. I Sie habe ein Testament emaüt und

zu unjten deS längsten die anderen v elter naa oen leylarrennumKinder enterbt. Er sei als Besitzer bei mel, obei noch mehre von die Herren in Erbbegräbnisses nicht vervftichtet. sein denselbiaten Irrthum jeriethen. Vors. :

' . ' . ' . I Mutter au der Seite ihres M,a be-! erolgen zu laijcn, zem Veriel em aus richtiger Mann gewesen, der nie zzegeben hätte, daß seine anderen gerechten und braven) Kinder benachtbeiliat vür-

. i. ' . t.re.l .. , .fvl!ii trn.j. .. : . . ..r ti.n.

den. Richter: .Ueber gerecht und brav, hat die Mucker zu entscheiden. Qit wollen also Ihre Mutter bestrasen,' die ein Testament gemacht haben soll, von dem Sie etwas gehört haben, dessen Inhalt Sie aber nicht kennen, indem Sie Ihre leibliche Mutter dermaleinst nicht neben ihrem Gotten und Ihre Vater ollen ruhen lassen. Es ist die5 eme wunderbare Moral. ES ,st em l Rmna. den Sie ausüben ollen, feie I Klägerin zu verhindern, nach ihrem treten Willen über ihr Vermögen zu verfügen. Wenn daS Begräbnis nicht ge-, kauft worden wäre mit der Initiative. daß auch die Mutter da ihre letzte Ruhe. tte finden solle, so wäre dieS ganz gut, sO liegt aber die Sache nicht; die beide Gräber wurden gemeinsam von den Kindern gekauft und auf Sie überschrieben. Es ist moralisch verwerflich, enn Sie in dieser Weise einen Zwang auf Ihre Mutter ausüben wollen. - Sohn: .Wir sind rechtliche und brave Kinder!" Mutter: .Ich will zwei neue Gräber kaufen und verlange, daß mem Mann auSgegraben wird. Sohn: ged ,cy nicht zu, das wäre Besibstoruna. Man hat auch einen Grabstein auf d$ Grab gesetzt: Geaid met von Deinem dankbaren Sohn Fritz. Richter: .DaS sinke ich doch nicht für schön, daß Ihr Bruoer vor der ganzen Welt sagt, die anderen Kinder hatten sur den Vater nichts gethan, sondern nur der Fritz. Ich mochte vorschlagen, daß diese Aufschrift entfernt wird und Sie Ihre Mutter neben Ihren Vater begraben lassen. Ein solcher Prozeß ist, noch Nicht dagewesen. S kann Ihnen vas siren, daß auf Ausgrabung deS Vaters erkannt wird." Sohn: ES kommt häusia genug vor, daß daS Eine da, daS Ändere dvrt begraben ist." Klägerischer Anwalt: .Ich glaube, datz Sle mit diesem Prozesse gerade das Gegentheil von dem erreichen, was Sie beabtichttaen. Sie können bis zum Pflichttheil aelan, am. UebrigenS kennen Sie den Inhalt des Testaments nicht."' Richter: .Es handelt sich hier um eine, Sache, die noch nie vor einem Gericht, entschieden worden ist. Anwalt des Beklagten : .Es han elt sich hier weder um ein famitien noch vermogensrechtliche Jnterette nr ..... . . rr rf n A)er Nttyier le?re ue veoer in eme gung, die Sache zu vergleichen. Der Beklagte hielt sich schließlich eine Bedenk zeit von vier Wochen zu folgendem Ver gleiche aus, er verpflichtet sich, zu estat ten,, daß seine Mutter, wenn sie gestor ben. neben ihrem Manne ; begraben werde, sie dagegen trägt, nach Rechts krastigwerden des Vergleichs, dafür Sorge daß die Worte: .Von Deinem dankbaren Sohne Fritz" vom Grabsteine entfernt erde. Berliner Oerichtsseene. Der Geschäftsführer feine, Fru. .Ick denke, det wird mir keener verdenken können, wenn ick fordet bisken Ansprechen nich sojleich uf drei Wochen nach Perleverg will. Det Jericht ,S doch noch fsr die arme Leite da " meinte der IbM. ffiitVI .. m Vor. .. J.VA. m V A .M iQvuv(u MMiH wmwc, wmuiu xi wii v. ...c.f.... ä. v. rc:: vuv ut(caic inintaiiai i ia' spruch erhoben Haie. - Vors.: Bei Ihren Vorstrafen haben Sie aber wenig Ausztcht auf rsolg. Angekl.: . Det UNS auens luaendiiSe Strafen UN t ,( j '" i'. merschdendeelS verjohren, aber wenn mir det nischt nutzen dhut, denn bitte ick um det Aktenzeechen, denn lege ick noch eenen Beruf in bei't Kammerjericht. Jetzt, wo ick so scheene Arbeit habe, werde ick mir doch nich inspunnen lassen. Vors. : AuS den Akten geht hervor, daß Sie ein ar k r jnrv 0 . oeils,cveuercenjch,ind. Angen. ;; vet 19 uio'g. or,.: WZmtt ve'7 fr1"?!1 fTf ncu: ; niut jmu voncii in xornviumen in die Lokale, un ick zeige ihr, wo sie rinjehen soll, und warte denn so lange draußen und nehme ihr det Jeld ab, denn die Weiber muß man nich so ville in die Finger lassen. Vors.: DaS ist aller t. : n c r . . vlngs nnc annrrngenve urveu. Vieves nutzen vaohl feie CÄtXrnenhf'x Vi in Vr Nähe sitzenden Gäste Anzubetteln, während Ihre Frau den Handel betreibt,

wenigstens haben Sie dies am 2S. April ! aethan.-Angekl.: Wenn mir die Herr. schoflen wat schenken, warum sollte ick . . ". ' ': ' ä m -

WfSf-" , -- -: 3 ' S"i,Ü"j'!iH " k'i): l! ih ffi tfii'irli i' " ti L r t'-Jt, ii,,1', ''rH, "i". M : b x A j.-;,;.'1 , v:'.-j- . . h " fc-r .. fr- : jil; ".' " Ä mrtmrri'riartft'-Tri 's ,x ttMwönen turj, haven Me gebettelt oder nicht ?-Angekl.: Ick habe et nich dafor anjesehn. ' Melne Frau un ick, wir jingen det Abends durch die Potsdamerstraße, sie mit 'n Korb voll Kornblumen un ick als Jeschäftsführer. Vor'ne Restaurantschon, wo ville feines Volk vor die Dhiere saß, blieben ir stehen und kiekten durch die Markisen? leinewand. Du, sage ick, da jehste rin. Sie jeht, denn osch, un ick beobachte ihr. Erst jeht sie an so 'ne olle Donna ran, die sah aus, als wenn sie eben eus'n Mlranesnxt entladen, orven wäre, un halt ihr den Korb hin. Sie nimmt so'n Sträußchen aus'n Korb un ick freue mir schon, na halt sie dct Ding M die Scase und riecht dran wieder rm m'tt Kord, un winkt meine öu av. Nun vilre a ynen vios, Herr JerichtShof, .Kornblumen un riechen? Ick mußte mit natürlich ärgern, ' 5 riV wie ick sehe, det meine Olle ieberall keenen Aisatz nich hat un zuletzt inwendig in't Lokal jeht. Wie ick so stehe un warte sehe ick, det eener von de JZste noch e vollkommenen Zlejarrnstummel, wo ia jut und ferne noch 'ne Viertelstunde an rkhedttt tonn n,,mirkt. tntrttt mir 7 ,..., g " ' - W! CQlCi... it.( IT.n mi die Richtung, wo er hiniesallen war, un denke so bet mir : .Ach war, du jehst rin und holst ihn dir raus.- Ick also rin Ick konnte det Dings aber nich jleich finden un hatte mir bei't Bücken den Hut abgenommen, den ick so halten dhat. Wie ick nu so krumm stehe, fällt mit eenem Male wat in meinen :J ..kk. :s T. T -. yi, ic iu zuiv, m i cch yuunun nijer. Meinen Schrecken können Sie sich denken, der, Herr hadde roahrjchemü- t. ?i rYi . t-ü-r ' r iica iniqr. ia woule et nein, oc reife mir aber un suche mit'n Hut in det 'S. . . , i ' r, . Sind Sie jetzt fertig? Haben Sie dabei iqr Sie Woe zu zeoem einzelnen gesagt: .Ein armer alter Familienoater?" .Angekl.: Det mag sind: ick wollte aber sagen: En armer Familienvater bittet um die Erlaubniß, sich hier eeaen Stummel suchen zu dürfen", aber ließen sie mir wohl ausreden? Wenn ick det erste Wort jesagt hadde, denn winkten sie mir schon ab, oder sie warfen wat in meinem Hut. Vors.: Es ist eine ganz unverschämte Ausrede, die Sie sich ausgedacht haben Der Gerichtshof dettatlgt auch daS Strafmandat. Angekl. : Zcr verlange det Aktenzeechen, ick lebe welter. Haben Sie je Thee mit Eis getrunken ? Wir haben mehrere feine Theesorten welche besoders gut für ?hee mit EiL sind. 0. 0 & s. 200 k asbingtonkkr. r,Kl . FQUNTAIN . Saloon u GMard-Sall No. SS Oft Washmgton Straße. Jvbn Weilacker, Eigenthümer. Seht nach Muer's Schuh - Lde für gute Qaare, größte Vutkahl nd die xSt dligfte Preise. 83 Süd Illinois Straße. Wasfer-Nsteu. Haut mit sech Zimwnn ..M 00 Lad.... 3 00 vrwet 8 C0 Sprenkeln in Verbindung mit dem Fsm itenbranch, zo uß ioat..... 6 C0 Total........ . $17 00 .st.: '.,?'?c7. I z. i I . . . . - - . - ' 9 . CnlLi VI.I 14 M l Comfort, st I fite Bitt. Itt fttMttUirM. i ' ' i f.. , . ey rn m M. 2ndp!S Qasser-esellsckast. Qosatttf" QaUel JolinXl IXoonlcroir. Da gröZte, schönste und älteste derarttze Lokal tu der Stadt, vie geräomise nvd fchöa eingerichtete Halle i steht veninen, Losen und " ''s , . w- m prldattnzurNbialtuug von vällen, onzertea Versanunlnugeu unter ltbnale Sedwg. 3 1 verfis Iheodore Stein, : f ' VOitzsorgex vorn p. tf. drrfs. Littrakte Von Desitztitel und Srnndeigen lbu verden te Prsspter nud zudeflSssizer se a,gefuhrt.

.y

llUQSl

s? J'Aßi tQth . r 4 ' ' r '' Svyyh ' I ! '''sjtffc i.- fjrt . .a y y

, on fin r--ti rtxn. ? pü.Ctattit Ctt(kQi, , , JudianapoUk, Ind. , 's:' - ! - . -V" : i. .!...' : i!1'! :.. -.iü, IkN.

, lj.-i :if ;:V 'Klvifci liii'! l't'iiSlS1: .es-1 iV;tt'i. IM . ,!4r 5 ;(.rn. :?V V! "U - .:,'v i - 'k .Zk 'f:--.., .- ".. .. ' ': Jetzt 6N oc sich. Dies ist die größte ' , tadtwar.

l'f

Bii n WH M tiMlli

Bringen Sie Ihre Nachbaren l Bringen Sie Ihre Kinder k Sie werden nicht enttäuscht sein. t , ipi f t , Sie haben nie in Ihrem Leben billiger gekauft, wie sie jett bei un kaufen können. Eine Pntie femsr leichter eleganter Herren-Schuhß zu Sl.7ä, sind gut öl mehr werth. ' Feine Damen Rochester KnöpfSchuht $.00, regulärer $3.00 Schuh.

Schuhe für Knaben.

M 6 löst Wabe bm Cvurt.HanS. Genteal (hatten l Qdi Washington und East Straße. Z r schöeste IamMea-Gartea in l bet Stadt. PffiTER W A Cr IV E3 , Sigth. Der arten ist seht am schönfte eingerichtet Und wird Nichts unversucht gelassen jedem 9 snckrr den Aufenthalt so angenehm die mög lich zu machen. ColumbiaHalle, Ecke N?cCarty und Delaware Stt. Die schönste, größte und ata, bequemst ein gerichtete Halle der Südseite. Sie Seht zur Verfügung sur Abhaltung von Conzerten, Tanz - Kränzchen, Parties". Verändert ift sie Vereinen zn empfehlen. tT Die schönste Wirthschaft in der Stadt. Rnr die besten Tetränke werden verabreicht. Zu zahlreichem Besuche ladet ein Bsio Schmidt, Sig n thüme r. an O a bat eine ünuadl KrSntermedizwe für derschiedene ZirankdUen präparirt und verkauft diese! den in seinen ennöffneten parlor. Sß wird nicht berechnet für Cousultatio. Untersuchung und Rathschläge und nur wenig s ir die HeilmMel, welche einen w o h I v e rdient en Ruf haben. Sin gemüthliches Gelprach kostet nichts: alle folgenden sogeuannten amerikanischen Krankheiten müssen sofort nd sür immer den zarten und doch so aachti gen Rawr.Heilmütela w'ichen. 5 a t a r t o, Krtb, Geschwüre, RhenmaMmaß. Franeuschwäche, Vandwnrak, Haemonhoiden, Dyt pepsta, Leber, Nieren- und Leid-Beschwerven. Junge, mittelalte und alte Leute, velre unter sagendlichen Thorheiten und ukschwei fnvgen zn leiden haben, können ihre volle Gesandtheit wieder erhalten Viele haben ihre Nervenkraft verloren und altern srübzeUia. Sie sollten die Parlort besuchen, wer nicht selbst kommkn kann sollte schreiben, 4e Marke bei legen und sich einet der Clreulare oder der Vücher(nur für Mäuncr) über Nervenkrank Heiken bestellen, lausende von Zeugnissen liegen ans. Office Stunden: 9 bit 1?, I bis 6 und 7 bis 9 täglich. GUN WA, 25 West Washingtonftr. Indianapolis, Ind. Hslz' und Slate LIAUTELS". Die schönste Auswahl in der Stadt. ' Billigste Preise. M&e414WW, : Vl.l l"' ' " " ' ' ' ' "

FALO

MW. chillK T Xt 'MliytfsiJVf V K.M SiTrwA'lSi jm& zZ cllü Wcx a .

WMWMWW

Iii:a: ,'"!! wl'fV. ü' i". J :"L s ( l . 'H- ' ! fcV - aöfafct

1

GweV'fsgo Sem Andevch NnbASe wel?S6N,wanöern

nach dem MJLLUU. geht der grojt Commlssionö.Verkauf von GWv

hh

KJ J111L

ÄWs-SOnHe'M 1 f'- -

OchlenderVlicbe von Qchnbku . . i i

Schuhe für Jedermann !

in de großen cini

Washington Straße (8

.

V. A. BAGMS AND COHPAOT, Fabrikaute und Yaudler w feinen leiHten KntsHea aller Sorten und Yreise. Vollständige Aussah! in den derühmtea Fabrikaten der Oolumbiis Buffjjy Co. Zlo. 12 und M Cftcii OtraLe.

m i i. i m - . . M X-i w 1 i :

. fuJrrs w i wJfBB', , , WMWMW ' '. 'j,. 'I -Elh ;!!

i'li ?f ? lL ec) . a Aus GerlchtSbesehl uß da Lagt? von

r

rm j

vkudM Ml!

ausverkauft

Großen SheriW - Werkauf!

Die Gläubiger von Hugh Dvyer & Co., deren Lager wie verkaufen find ti müde und bkstehen daraus, daß Allk sott ml inntthald 10 Tag u. Q Gcrntö am öHatr , Wer die Vortheile vlL, nuß gleich kornratn, denn ach Äblaus voa 10 Tsgm übergeben roir die ganze Oeschicht, eine Schuhhändler. ' (Ztvao für die nächsten Tage. Für 00(?entS. Ein paar gute Kid oder Dongola Dämea.Kaops-Schuhe vert) YZ.76. - lZür SV Oeotö.

Ein paar feine Kid-Schuhe; seidene Knopflöcher, vnth $3.00. OötOi.iö. Ein Paar C. Cox feanz. Dongola Schuhe, erth Zz.00. . : ' ; 0örC2.00 " . . .- ; Aulvabl in den folgende Macharten Ludlos ä:Cs., ReönyldS Jro.. Zs!n

KeUey und Gray Beo. Die find sehr

Bamen iZanosOove, ÜD (?eutS. Wählen Sie unter 900 Paar Dongola Oxford Tke ; werth YILS biZ SZ w. 7V OeutS. Feie franz. Dongola niedrige EÜude. aeknöokt. aelSnürt od Nesdskt ?M

011 12.00.

Für SO ?ent0. Ei Paar feine Daraen Kid Opera Hausschuhe werth U 00. OüzQGtutO gute Damen-Hauischuht, vntd 50 Cent?. 1 j . .(: - ,k- :.'Uh ; 1 Hj , " ' &etttw-Q&nbt. ; $1.25 Jebeitßschube, welche vir für 60e verkaufen. v? S Vutknan's. Bnt Si PaSard. Lillie & Brackard 15 Schilpe welche wie für ?? verkaufen. - Uechtt Küoguruh u feanz. handgenähte Stiefel werth C5 00 f2i tl 90 Diese Preise nur für die nächsten zwei Tage. Vr'l

SyeriWekkans von QQnsjra und -cz:cy;zi, ilo. 65 Süd Minsks Straße. .' . .' ' l

Seht auf die rothe Fahne. C, Ogea IM 9 Uhr Ubdk. '

B

f - ' j , " j JC!"' ':;:"" M m Ö !!'. und Stiefel t die it ia btesee . .... t

i U

Schuhe für Mädchen.

II IS

l xyxy- eo:jci.cdxss: Qur schon, Sunie$,Phaelqn3rDuiTiTio3&Cai1$j f ' "' &3.j; Bt! f ti r"' i "" 'TGroßes Lag all Gafca. . J- I Holland (& Johncon; Ki( . .' 75 sS.77. W,stWlff?zkz Ett. -Jr " f ii, IlCD - SctQö verdea bei dem seine franz. Daraen Knopfchnhe. vmh 55. ' rr-r-. m

. - " ' ""i .'sll f.. f .- : .,. .... - ,f .! . -.1 cüJo izfxinixuctcv ,,, ':?;'! Sj":' !' , '-'.:! 'lilli;' .fc. Jit it;M'litA ' .11! p .Ui,, f ';ni: ';Sf j; s;, 's ki,

V r

I i! ! Mm .M,,MU' l m'- 'I';. .! j! mn ,i ,ii i i iit k I !! !!,

V

i Tenn vorn VQZ uszsa f uoxi. "!?.!v:.i;"--k ,i V ' . . ,

MW äSÄSÄ''"J(tl s:!

- ?- . .