Indiana Tribüne, Volume 13, Number 281, Indianapolis, Marion County, 28 June 1890 — Page 2

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Die .National ReligiouS Liberty Association", eine Gesellschaft, welche eS sich zur5lufgabe gemacht hat, jeden Bür ger im Genuß der Gewissensfreiheit zu schützen und ihm die von der Verfassung gewahrte Religionsfreiheit unverkürzt zu erhalten bettausiz bemerkt aus gläubigen Christen bestehend nahm sich des Farmers an und brachte seinen Fall : vor daS Bundessbergericht, um zum Test ' zu drrngen, ob em Staat das rersussungZmäßige Recht hat, feinen Bürgern vor zuschreiben, welchen Tag sie als Ruhetag zu feiern haben. Die Gesellschaft behauptet, daß da gegen den Farmer King ausgesprschene, in Utt Gesetzen des Staates Tennessee begründete Urtheil das Princip der persönlichen Freiheit über den Haufen werfe. aus 'welchem die Verfassung der Ver. Staaten beruhe und welches eine der Grundfesten des amerikanischen Rechtes und der Landes:Jnstitutionen sei. Der -Staat habe mit der Religionsübung ab-, solut nichts zu schaffen und nur den ' Bürger in der Religionsfreiheit zu j schützen. Er könne dem Bürger ebenso, ' wenig vorschreiben, wie er fernen Sab- 1 bath zu feiern habe, wie er den Gebrauch der Sacramente decrenren dürfe. Es sei christliche Sitte, den Sonntag als Ruhetag zu feiern, und dieser Brauch sei durch Gesetz sanctionirt und der Bürger in seiner Ausübung geschützt, aber Zwang lasse sich in keinem Lanse anwenden, wo Staat und Kirche getrennt sind. Mit dem Zwange höre auch die Rcligionsfreiheit auf und da? Princip der persönlichen Freiheit werde zerstört. Man sieht der Entscheidung des S3un deSsbergerichtS, welche bei dem Drang der Geschäfte übrigens lange auf sich arten lassen wird, mit mchr denn geöhnlichem Interesse entgegen, denn diezelbe betrifft nicht den Farmer King von Obion County und den Staat Tennessee allein, fsndern das ganze Volk, und invsloirt eine Frage, über die schon seit d.r Landung Dir Pilgervater am kahlen Felsen zu Plzmouth gestritten ird. Onischädisuns unschuldig Veruxltzeilter. In Frankreich ist jetzt ein Fall vorgekommen, der auch dort die Frage der Entschädigung für unschuldig Verurtheilte in Fluß bringt. Ein Mann Namens Borras ist wegen Betheiligung an einem Mord zum Tode verurtheilt und dann iu lebenslanalichem HucktbauS be gnadigt worden. Nachdem er drei Jahre lang efessen stellte eS sich heraus, daß er unjchuldiz ist. Das französische Gesetz kennt für diesen Fall nicht einmal eine bürgerliche Rehobilitirung, und so bat der Präsident der Republik den Unschuldigen .begnadigt"; er wurde vor die Thür des Gefängnisses gesetzt, nachdem ihm der Proceß, die Haft und die Suche nsch Beweisen seiner Unschuld sein Vermögen zerstört hat, anderer Nactheile nict zu gedenken. Einmüthlg verlangt jetzt die Presse eine Aenderung dieser Zustande, und bereits ist in der Kammer ein Gesetz-Entwurf angekündigt, der die bürgerliche Ehrenrettung und materielle Entschädigung unschuldia Verurtheilter vorsieht. Aber der Fall hat noch eine größere Trag!: er kehrt seine Spitze gegen die Todesstrafe selbst. Wie leicht hatte der Verurtheilte die ihm zuerkannte Strafe erleiden müssen! Denn in Frankreich besteht nicht blos die Todesstrafe zu Recht, sondern sie wird auch auf Grund juristischer Traditionen ziemlich leicht . Vollzogen. Die Gefahr, daß ein unschuldig Verurtheilter hingerichtet wurde, lag als ziemlich nahe. ES wäre allerding nicht daS erste Mal gewefen, wie die von den Blättern verössentlichte Liste der französischen Justizmorde auS dem laufenden Jahrhundert beweist.- Mit Recht sagt Vacquerie im .Rappel: .ES nutzt nichts, wenn die Justiz erklärt, sie " sei nicht unfehlbar. Sie ist in der That nicht unfehlbar, dtr Fall BorraS, nach so vielen anderen Fällen, schreit eS zum Himmel. Eine Justiz, die nicht unfehldar ist, hat nicht das Recht, eine Strafe auSzufprechen. die nicht mehr gut zu machen ist. Man hat nlcht das Recht, Einem den Kopf abzuschneiden, wenn man nicht, für den Fall, daß man sich irrte, ein Mittel hat, ihm den Kopf wie, der auszusehen." SU LZSckkohr auß Nmerika. p In einem Landhause zu Weidlingau bei Wien, in welchem ein berühmter, von der ganzen Welt' gefeierter Gelehrter wohnt, gab es vor einigen Taen eine große Ueberraschung: Plötzlich wird die Thür aufgerissen und herein stürmt die Luise, daS ehemalige Kammerkätz chen der Frau Professorin. , Diese schlägt die Hände über dem Kops zusamrnen, der Herr Professor, der Sohn, die Frau Schwiegertochter, die Enkelchen laufen herbei und schauen die Luise an, die direkt aus Amerika gekommen ist, um die Frau Professorin zu bitten, ihren früheren Dienst wiener antreten zu dür fen. Die Luise war nämlich einige Jahre hindurch bei dem gelehrten Manne bedienstet und We hatten sie recht yern, ' deng sie war ein anständiges lttlctnckteS

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ö:f'!iT: lilS!1 's tl;;w '! W -3-. b ..J. ii -.".TBk ',.'' agBgjrf ;ftitin' miT !Dtfeeä Irnfc ühtt htt mttbXXtnHU I ihrc5 Standes gebildet. Plötzlich übetkam das fönst so still? Mädchen die Reiselust, sie war schließlich nicht mehr zu hal ten. Sie ging vermuthlich ar ein, Liebelei mit im Spiele zu dem Wiener Damen - Fechtmeister Hartl, lernte dort mit Fcappier, Degen und Saiel hantieren und erwies sich bald all ou geschickteste der Hartlschen Schülerin, nen. Ms nun Herr Hartl, einem Rufe na Amerika folgend, mit acht seiner Schülerinnen über den Ocean ging, um in de, neuen Welt mit feiner Kunst und seinen Künstlerinnen zu paradiren, befand sich auch Luise, des Professors ehemaliges Kammerkätzchen, unter den Fechterinnen. Sie zog vom Süden nach dem Norden, vom Osten nach dem Westen der Union, ein volle Jahr dauertedie Wanderschaft. Luise wurde von den JankeeS angestaunt, sie hießen sie .Königin der Fechterinnen'', illustrirte Blätter brachten ihr Bild, kurzum, sie war die Diva deS Rappier. Die Turn ging zu Ende, man berieth über die Zukunft. Bei der Luise stand eS fest : Jch geh' wieder zu meine Gnädigen ! Als die Gesellschaft wie. der nach Europa zurückgekehrt ar, be gab sich das Mädchen also zu seiner früheren Herrjch,ft und bat, wieder .einstehen" zu dürfen. Die Frau Prasessorin sagte freudigst .Ja!" und s, ist die einstige Diva vom Rappier ieder Kammerkätzchen, sührt statt eine Fleuret einen Abstauber und statt Watton und Schutzhelm em niedliche Schürzchen mit Brustlatz und ein Häubchen, fegt die Zimmer ud bürstet den Boden. Aber sie thut, noch mehr. Sie liest dem Herr Professor auch die englischen Zeitungen und die englischen Briefe vor, denn die Luise ist in Amerika eine , perfekte Eng landerin" geworden. i Die neu, Vinvattderung. Die Zahl der Einwanderer, welche i sen am 31. Mai abgelaufenen 11 Monaten dieses Fiscaljahres in den Ver. Staaten eintrafen, betrug 401, 609 gegen 392,560 im selben Zeitraum des Vorjahres.' Wenn die Einwanderung im lausenden Monat mtt der ,n den vorher87 und 1883. übertrenen. Eine sehr auffällige und keineswegs ' O . . " anaenehme Erscheinung ist die ungeheure Zunahme de? Einwanderung auS SüdItalien und dem Slowakenland. Dieselbe hat sich thatjAchlich mehr als verdoppelt. Aus dem ?lowakenland kamen im F.scaljahr 1888J89 9581 Einwanderer, im Fiscaljahr 1889j0 20,041, aus Italien im letzten Rechnungsjahr 21.672, im laufenden 45,837. Die italienische Einwanderung ist der irischen fast gleich und dürfte dieselbe noch übertreffen, wenn sie im Juni nicht abfiel; hinter der deutschen bleibt sie auch nur um ein Geringes zurück. Die deutsche Einwanderung war im Mai 157 mehr, vom 1. Januar bis Ende Mai 2S49 wcniger, als in den gleichen Zeiträumen von 1889. Zahlen beweisen bekanntlich. In diesem Falle zweierlei. Erstlich, daß dle Einwanderung cllmälich einen ganz anderen Character annimmt und auS ganz anderen Canalen kommt wie bisher; daß die romanischen und slavischen Elemente die germanischen und celtischen überflügeln. Zweiten daß die Furcht vor einer Ueberschwemmung mit unliebsamen Elementen durchaus nicht ganz unbegründet ist u. denNatiojsten sür ihre Forderung auf Beschränkung der Einwanderung ein fehr triftiges Argument ge, liefert wird. Qln wohlthätiger Vogel. Ueber einen Vogel, dessen Specialität die Jagd auf Klapperschlangen ist, schreibt ein Reisender auS Californien: .Auf einem Spazierritt in Begleitung meines Freunde wurde ich von Letzterem auf einen Vogel aufmerksam gemacht.der mit einer fabelhaften Geschwindigkeit vor un auf der Landstraße dahinfauste, ohne dabei feine Flügel zu benutzen. Um ihn nicht aus den Augen zu verlieren, mußten wir unsere Pferde in ziemlich scharfen Trab setzen. Während wir so hinter dem Vogel, der einem PrairieHuhn nicht unähnlich sah, herritten, machte mich mein Freund mit der Natur und dem Wesen dieses gefiederten Thier chens näher bekannt. Sobald dieser Vogel irgendwo eint Klapperschlange erspäht hat, er zählte mein Freund, lenkt er die Aufmerksamkeit derSchlange auf sich und reizt dieselbe.biS sie eS auf ihn abgesehen hat. Wenn der Psiffiku die merkt, fliegt er in daS nächste CactuS - Gebüsch, pickt sdort die längsten uno stärksten Stacheln ab und läßt dieselben dann rings um die Stelle herum fallen, die Schlange liegt. Dies setzt er solange fort, bis ein kreisförmiger Wall von Cactus-Doöiien die Schlange umschließt. Dann fliegt er auf den nächsten Baum oder auf irgend eine Erhöhung am Boden und beobachtet von dort u lit Beweaunaen der Schlanae mit dem unaetöeil - testen Interesse. Die Schlange wird schließlich de Wartens müde; sie will den um sie her gezogenen Stachelkreis , sv . c r r rejp. mma vena en uns mmi um vez . ' r m" t ' diesem Bemühen an den lanaen und spitzen Dornen allmälig zu Tode!" In der That ein höchst merkwürdiger Kerl, dieser Vogel! Hüdsch 2ftft halton ! Professor Gerhardt in Berlin, einer ber berühmtesten Aerzte der Gegenwart, L. o T..it xr.k. 18 I 40n " """EL. " eB swuw schwere Nierenerkrankungen w, Folge r m m ..c ii . a iiaticii neunten gcanuc. auit nlIt entnehmen dem Berichte eine Berlinee Blattes: Daß der AlkoholiSmu in der That zu sehr gesähriichen Erkrankungen führt, setzte Professor Gerhardt genau aus einander und er ' s . . . . . 5

entzündung als Krankheiten aller QJe mwsr, u. Hy. wohnheitstrinker. aber auch derjenigen gft wohlhabenden Leute, die mit ihrem . Stadt beabsichtigt. An diesehatfache Reichthum sich lediglich Genüsse üusnup end. ist auS SSngerkrezsen w ffUJh unW t.n irfrtH ml Wm JO stf fÄUlMCN, Mtt dM CWttl gdtt N-

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Muk Spiekruttzon laufe., Der preußische General Vogel von Falcken stein, welcher kürzlich in ffentlicher Rede behauptete, daß daS LooS der Soldaten ein beneidenSmerthe fei, daß sie in den Kasernen dick und fett gesüttert würden, daß die Kaserne eine Feriencolonie sei gegenüber der Misere der Nicht-Soldaten, muß jetzt in der deutschen Oppositionspresse förmlich Spießruthen laufen. Hier ein kleines Beispie! aus der .Frankfurter Zeitung" : Die monatlichen Todtenlistea de HeereS belehren uns mit erschreckender Regelmäßigkeit darüber, daß' et der sechste Theil aller Sterbefälle auf' Selbstmorde kommt, während in der Misere draußen" die Selbstmordzisser für junge Männer in der ersten Hälste der zwanziger Jabre eine minimale ist. Den Soldaten muß also wohl das richtige Verständniß für das Wohlbefinden, daS die Kaserne gewährt, immer noch abgehen, denn Jemand, der weiß, daß ere gut hat, der merkt, daß er dick und fett wird, pflegt wohl zu übermüthigen Streichen, aber nicht zum Selbstmord zu neigen. Und an anderer Stelle: Müssen nicht diejenigen Deutschen, die des bürgerlichen Lebens Elend am stärksten empfinden, schon früh den Entschluß fassen, jene Glück nicht nur drei, sonde n zwölf Jahre zu genießen, wozu ihnen ja durch die Kapitulation Gelegenheit geboten ist? C v t r v ' i 7J7v w Ctvllversorgung, durch Geldprämten n fc lTnfrrttttfir tirltrrtt tt tu? Die unleroinczere ver karren zu müssen. Welche bedenkliche Erscheinung, wenn man erwagt, daß da Wohlleben in der Kaserne für den Unterofficier doch ein ungleich höheres ist, als für den Gemeinen; ist für diesen die Kaserne die reine Feriencolonie, so muß sie für jeney un Prytaneum sein." Vom Jnle. Die Wachteln sind infolge ieS Schutzgesetzes in der Umgegend von Graß Lske, Wicsnsin, ss zahlreich georden, daß sie schaarenmeise in' Dorf geflogen kommen und wie die Spatzen und Robbins auf den Dachern herum, sitzen. Die älteste Frau in Ohio ist ganz unstreitig Frau Annie Roush ?on Letart; Vellaire County. Dieselbe wurde in Morgantown, Pennsvlvanien, am 4. Juni 1737 geboren und hat seit 1801 ununterbrochen in MeigS County qewohnt. Die Greisin soll 2,000 Nachkommeu haben. Der Ba umwolle nkSnig I. W. Powers in Webster - County, Georgia, beabsichtigt. 70O Bushel Erbsen mahlen und als Dünger auf seine BaumwolltPlantage streuen zu lasten. Erbsen stehen zur Zeit auf 85 Cts. bis Hl pro Bushel im Markte, allein PowerS verspricht sich einen größeren Prosit von der ietztgenanten Verwendung. Hollandisches Geld fließt wieder in größerer Menge nach den Ver. Staaten, al seit den traurigen Ersahrungen, welche, die Myny:rren mit der Manitoba Base gemacht haben, in el che viele Millionen hollandischer Dukaten gesteckt wurden und von denen keiner baS Land seiner Geburt je wieder sehen wird. Kürzlich war 'ein Herr Arnheim, Ugent eines Holländischen Syndikats, in Chicago, welcher beträchtliche Cabitalien in Bewässerung 5. An stalten in Colorado und Calisornien angelegt hat. In dem Verein der G eschaftsleute und Bankiers von NeiraSka" ist den Gegnern der Prohibition ein mächtiger Bundesgenosse erstanden. Derselbe hat entschieden und offen zu dem in jenem Staate bevorstehenden Kampfe um da Prohibition-Amenbement Stellung genommen und warnt in einem mit mehr als taufend Namen unterzeichnete Aufruf an die Bevölkerung vor der Annähme de Amendement, welches die wirthschaftlichen Interessen deS Staates empfindlich schädigen werde. Unter den Unterzeichnern des Aufruf befindet sich kein einziger Liquorhändler oder irgend Jemand, der am Schankgeschäft Interesse hat. Eigenthümliche Sitten-und Rechtsbegriffe haben sie in Massachu, ' setts. In dem EhescheidünaSvroeeß de .Rev. Jew HaSkell gegen seine Frau hat die .Supreme Court" jenes Staates ein Gesuch deS Klägers, welcher verlangt rii. c . t " . , rr L oaue, osy man oie ver ye enkipronenen I . (Mt..i u k . t rr - Kinder seiner Obhut überweisen solle, mit folaendem Bescheid abgewiesen: ,UnS ist keine Gesetzesbestimmung bekannt, welche den Vater zur Obhut über die Kinder berechtigt, wenn er ine Scheidung von seiner Gattin auf Grund von Bigamie und Ehebruch erwirkt hat. Reo. HaSkell wohnte früher in Billerica, wo feine grau durch ihr skandalöse Benehmen Aergernig erregt hatte In dem Processe war dem Kläger wohl die nachesuchte Scheidung gewährt worden, doch ftnt trmr RÄ, mKi rA frfAnA U'Hti rSiZ Sfc ; kl .. ..T.frl 7 9 7 : trint .,ssr. : 1 "fT , Z' ch merzen ver ur lcht den Newarkern der , Mangel emer ftFf &Hi5ÄÄ tung des Ge,angsMs des NordSstltche lK2nf(iitnhfa . Sirfar Kr deren Bauberen vs mSaNS tln mhaV

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Jj - i -w. . k -wf Mn jii tregen, fttnen Ksü'js MjüttH, ten, daß derselbe zur Festhalle dienen kann. Selbst wenn provisorische Anbauten dazu nöthig sind wa5 ohne Zweifel der Fall fein wird hofft man doch billiger und in Anbetracht der centraten Lage in jeder Beziehung vertheilhaster zu einer wünschenswerthen Halle zu kommen, als durch selbständiges Bauen. Etwas bedrängt. D i t Italienerin Antonio Girondo wurde neulich im New ZZsrker TomiS Polizeigericht des böswilligen Verlassens ihrer fünf Kinder angeklagt und m Untersuchungshaft geschickt. Ihr Mann machte vor einiger Zeit eine Reise nach Italien und kehrte dieser Tage zurück, fand aber zu feinem Erstaunen, daß ein gewisser PaSquale Dromio seine Stelle am HSuSlichen Herd eingenommen hatte. Mehr noch, die Frau stieß ihn aus der Woh nüng und jagte dann die fünf Kinder, von denen das älteste 11 Jahre zählt, dem Vater nach. Letzterer meldete den Vorfall im StationShauS. In Begleitung eine Beamten der KinderschutzGesellschaft begab sich ein Polizist nach GtrondoS Wohnung, wo sie im Ganzen vier Betten vorfanden, welche 10 Kostgiingern, der Frau und den Kindern zum Lager dienten. Die Kinder wurden der Obhut der Kinderschutz-Gesellschast auvertraut. Einen verzweiseltenKampf mit einem sog. Berglöwen (Puma) be stand dieser Tage Peter I. Olson, ein in der Nähe deS SwedemanS Creek, estlich von, HsodS Canal in Oregon, ansässiger Former. Olsen hatte in einem Eimer auS dem nahm Bache Wasser geholt und kehrte damit nach seinem Hause zurück, als sich plötzlich auS einem Gebüsch hervor ein Puma auf ihn stürzte. Olsen verlor trotz des unerwarteten An griffS doch nicht, die Geistesgegenwart. r warf der Bestie den Eimer mit Wasser in' Gesicht, fuhr ihr dann mit der einen Hand in den Nachen und drehte ihr die Zunge herum, während er mit der anderen Hand daS Vieh bei der Kehle sagte. Der Kampf, der nun folgte, ar ein kurzer aber äußerst erbitterter. Die Bestie zerfleischte Mit ihren Krallen dem Manne Brust und Arme ganz furch terlich. allein Olsen hielt aus und ließ nicht loS. Schließlich riß sich der Berglöwe mit Hinterlassung eines Stücks ti ner Zunge los und rannte biullend da oon. Olsen mußte in' Hofpttal gebracht erden. Nach 20 jähriger Trennung hat Frau Kate Conway (deren Mädchenname Kate McNamara war) ihren abtrünnigen Gatten, John Conway, wieder in Gnaden auf- und angenommen. Die beiden hatten sich vor 20 Jahren in Newark, New Jersey, geheirathet, doch hatte Jodn noch vor Ablauf der Flitterochen seine Kate verlassen. Letztere hieU, als sie Jahre hindurch nichts von dem Verschwundenen hörte, ihn für todt und nahm wieder ihren Madchennamen an. Da tauchte vor einem Jahre Conganz plötzlich und unerwartet wieder in Newark auf, besuchte seine Frau und bat sie, mit ihm nach Helena, Montana, m ziehen, o er angeblich eine große vekonomie besaß. Frau Conway war zu jener Zeit Matrone der Irrenanstalt vtn Esscr-County. Sie weigerte sich, ihre Stellung um eine Manne willen aufzugeben, der sie verlassen und sich zwanzig Jahre hindurch von ihr fernehalten habe. Im höchsten Grade niedergeschlagen, reiste Conway nach Montana zmöck, doch konnte er eS nicht unterlassen, seiner Frau eine Reihe von Briefen zu schreiben, worin er ihr seine Reue kundgab. Schließlich ließ sich die Frau denn doch weicher stimmen und zuletzt überreden, eS noch einmal mit ihrem John zu probiren. Kürzlich erschien Conway abermals in Newark und vor wenigen Tagen reisten beide Gatten versöhnt nach ihrem neuen Heim in Helena ab. ' VtUtsHe 2!9eu ?lseyrtiyte. Provinz Brandenburg. Da Stiftungsfest des Lehr-Jnsante-rie-BattaillonS m Potsdam wurde tu der herkömmlichen Weise abgehalten. Der Kaiser ließ sich durch den Prinzen Friedrich Leopold vertreten, die Kaiserin wohnte der Feier mit den drei ältesten Pnyzen bei. Ein Unwetter hat die ganze Provinz heimgesucht. Am Scharmützelsee und zwischen Pfaffendorf und M-Golm, im Kreise Beeskow-Starkow kam so viel Eis herunter, daß ganze Kober vll Hagelkörner gesammelt werden konnten. Im Kreise Calau bedeckten Hagelkörner in der Größe von Haselnüssen und darüber in einer Höhe von sünf Centimetern daS Erdreich. Auf den Feldern wurden Halmfrüchte strichweise in Grund und Boden geschlagen. Besonder arg mitgenommen sind die Dörfer'Stöbritz. Wilmersdorf und Alteno. Im Kreise Lübben haben besonders die geldmarken Luiolz, HartmannSdorf und Schlepzig gelitten. In Uckro wüthete ein Unwetter kerartig, daß am Eisenlahndamm der Strecke UckroDahme Hunderte von Metern zerstört worden sind. Auch der Kreis Lebus wurde arg mitgenommen. Weit und breit sind die Erntehoffnungen vernichtet. Der König hat dem Gerichtsdiener Maasdorff Zn Brandenburg aus Anlaß feines DieNstjubiiäumS daS Allgemeine Ehrenfttl in sSlntW mit Vr itM in nrlit hen. Un,er donnerähnlichem Geiöse ist in Lübbenau eine Erdfläche. über drei Morgen groß, mit vier Gebäuden ver- i funken. Der Direetorund der Kafsirer de' Vsrschuß-VereinS in Spremberg sind in Untersuchungshast genommen. . ii. X . M. a rr r ww r r l oroen. .,n ver ane rou na ern ,vi-' betrag von einigen 50,000 M. hersusge, pellt haben. ;lz Provinz Ostpreußen. Zur Kaiserparade in Königsberg waren öS Kriegervereine mit 40 Fahnen und 1692 Mitgliedern erschienen, darunter ,oN hier 600, au Wehlau 150, Lsbiau ,49, 'Mühlhausen 40, : Heiligenbeil L9, Zinten 35. Jnsterburg und Rössel je SO, Tilsit 29 Mann ,e. f In Btschosstein. Bürgermeister Juliu Schumacher. Die Grundsteinlegung zum Schenken-dort-Denkmal wurde, in Tilsit letzter Tage feierlich vollzogen. Provinz Westpreußen. Der Psstoerwalter Krüger . in Kro-

m fcw " )" Nt-r-"- u , uke hat sich durch unglückliche Börsen-' Ut Äna Adolf Krüaer inHütteniHauZveculatronen tu .UntcrschlakunLen in j. r "

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ai'Bjif;'-1;!,;, in 'k,'- rjfX Höhe m i,M M. VeckllMasM. m In Danzig hat sich der frühere Großkaufmann Tornwaldt aus Noth erhängt, ebendaselbst die Wittwe Heinr. Zimmermann sich vergiftet ; in Pr. Eylau erbängte sich in einem Anfalle von Tiefsinn der Lehrer V. Den Tod des Ertrinkens fanden: in Danzig der Consirmande Thomas, Sohn eines Gewehrfabrikers, in Hohnkirch der Sohn des Eigenthümers Schielmann, in Zeyer der L4jährige Samuel Radtke; in Dirschau wurde der elfjährige Sohn des Bauunternehirers St. todtgefahren, die zehniährige Tochter des Schuhmachers Jaaielski in Gr. Mocker wurde beim Sandholen verschüttet und getödtet. Provinz Pommern. Zwei Verhaftungen erregten in Stettin Aufsehen. In dem einen Fall handelt es sich um den bankerotten Kaufmann und Bankier Paul Bast, der Betrügereien bezichtigt wird, in dem anderen um eine Kindesmörderin, die unverehelichte Elise Karsten, die Tochter achtbarer Eltern. Dieselbe ist verdächtigt, heimlich geboren, das Kind in der KochMaschine verbrannt und die Asche sodann auf dem Paradeplatz verstreut zu haben. Das Mödchen hat das Verbrennen des Kindes eingestanden, behauptet jedoch, es sei todt geboren worden. Letzter Tage waren 75 Jahre verflossen, seit die von 1648 ab unter schwedischer "Herrschast stehende Landschaft Neuvorpommern und Rügen mit der preußischen Monarchie vereinigt worden ist. Zur Feier des Tages vereinigte Erb-Land marschall im Fürstenthum Rügen und Lande Barth. Fürst PutbuS, einen Kreis angesehener Männer deS Landes in seinem Schlosse zu einem Festmahl. Die neue, styloolle Friedenskirche in Grabe a. O. wurde von dem Generalsuperin tendenten Potter feierlich eingeweiht.f In Stralsund Musikdirektor und Gymnasiallehrer Rob. Dornheckter. Da 200jährige Jubiläum feierte letzter Tage die Schützenoilde in Wangerin. Provinz Schleöm ig:H olstein. Der Sohn des Kaufmanns Giefecke, in Kellinghusen wurde vor Jahren in Afrika, als derselbe mit jeiner Karawane den Heimweg antreten wollte, in der Nähe von Tabora meuchlings ermordet. AuS dem im Reichstag vorgelegten Weißbuch ist zu ersehen, daß der Mörder, ein Araber. Namens Mohamed bin Kassim in Eaadani verhaftet und kürzlich gehängt worden ,st. Bei der Uederfahrt von L st ach Monum haben inkolge Kentern des Bootes der Landmann Andreaö Tennis au Morsum der Leucht feuerwärter Daniel Loienzen und der Arbeiter Siiels Christensen aus List den Tod in den Wellen gefunden. ES feierten: daS Fest des 100jährigen BestehenS die Sachsenbander Korn- und Feldsrüchtegilde in Jtzehoe; das Fest der eisernen (Söjähngen) Hochzeit dte Eheleute Privatier Bahr in Bordesholm; da der diamantenen Hochzeit das Ehepaar Rentier EhlerS in Ksppeln. Provinz Schlesien. In Zerrn wurden infolge Blitzschlages bie Wirthschaften der Bauergutsbesitzer Noak, Streppau und Kossak ein Raub der Flammen. Aus unbekannten Mo, tiven hat sich in Ratibor. der PolizeiJnspector Fuhrmann erschossen. Der Redacteur deS freisinnigen Schlestschen Tagblatt", T. SzafranSki ut Schweidnitz, der wegen Zeugnißverweigerung in Haft genommen war, ist aus dem Gefängniß entlassen worden, nachdem er 14 Tage in demselben zugebracht hatte. Es feierten: das diamantene PriesterjubiläumConsistonalrath FörsterZauch--itz, Kr. ' Leobschütz ; das eojährige Dienst- refp. Berufsjubiläum Berghauptmann Qttiliae-Breslau. Bergmann H. ErckmanniAltwasser, Obcrgartner Plosel-Falkenberg O.-S., die StadtHebamme Frau Weber Stache-Landeck, die Schuhmacher Fuchs und Ullmann Leobschütz, Rechnungsrath Sturm-Lieg-nitz, Stadtpfarrer Starost-Lüben, Kreischierarzt Cajory-Sagan. Provinz Sachsen. In Freiburg a. U. werden die Weinberge von der Reblaus heimgesucht. Die amtlich festgestellte Zahl der ReblausHerde beträgt 153, die der vernichteten Stöcke 70,692. Für die Untersuchungsund VernichtungSarbeiten in hiesiger Flur so!e in denen von Zscheiplitz, Gröst, Dobichau und Podelist sind von hiesiger Kämmereikasse bisher 129.270 M. gezahlt. Der Führer der BergarbeiterBewegung im Haller Bezirke, Bergmann Raue in Doelau, ist wegen Geldunterschlaguuzen vom socialdemokratischen Comite seines Postens enthoben worden. Die Enthüllung deS auf der Rudelsbürg von den deutschen Corpsstudenten errichteten KaiserWilhelm-DenkmalS hat daselbst unter großer Betheiligung junger und alter Corpsstudenten und eines zahlreichen Publikum stattgesunden. An den Kaiser, der der Feier beizuwohnen verhindert ar, sowie an den Fürsten Bismarck wurden von den Festtheilnehmern Huldigungstelegramme abgesandt. Die Festrede wurde vom Sludiosu Weese aus Thorn gehalten. DaS Denkmal ist nach dem Entwurf des ProfessorS Paul-Dresden in der Form eineS Obelisken (mit dem Medaillon deS Kaifers) gehalten, welches sich aus einem mächtigen Quaderbaue erhebt, zu dem ringsum Grantt-reiztusen fuyren. k Letzter Tage waren 7s Jahre verflossen tenoem tui .i?m oer BC1H" ilt Henneberg, der leytge KreiS Schkeuw'ge. dem preuschen Staate inv.rleibk wurde. Provinz Posen. ' Seit d. 1. 1888, in welchem die An. fledlung Kommission ihre Thäligkeit beaann. sind im Km? Gnesen seitens des Fiskus im Ganzen l 7.020 Morgen j- , . rift P - - zu Ansiedlunqtzrwecke angekauft worden Im Ganzen sind bisher auf den Ansiedlungen 132 deutsche Bauernsamilien mit etwa 800 Familienmitgiiedern untergebracht. Die wirthschastliche Lage' der Ansiedler ist im Allgemeinen eine gute, obgleich die schlechten Ernten der Jahre 1833 und 1889 ihr Fortkommen sehr erschwerten. In Monkowarsk bei Erone . B. hat sich die Besitzerssrau Kenzer mittels Rasirmessers den , Hals durchschnitten. Ertrunken sind: der Knabe Wenzesl. Slamski in Posen, das Kind derWassonke'jchenykieuternFraujtadt, l';1!' '!,'l'l''v !!! '-'' "" J; '''' '' ' ''l '"'! ' ''l'

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i iii i ii-I SeNokkSjttS. CVüutV TlS-!. Clerk: John R. Wilsov. Sheriff: Henry Lange borg. Luditor : Thomas Taggart. Echatzmeisier: Vietor Backus. Recorder : Peter Carson. Eoronkr : Dr. Frank Manker. Surdihor: Paul Julian Couvlh - Commissäre : S. Distrikt :MichaelH.Farrel. Z. Diftnkt: FirmanSt ou t. Snperiorrichter : t Napoleon B. Taylor. James W. Harper. Pleny W. Bartholomew. CirrsUrichter: Edgar A. Brow n. Criminalrichter: Millard F. Cox. Ctaatkanwalt: John Holtzman. Ligielütnr : Harvey Mathewö. H enry Thiene. I. C.McCloky. James E.McCullough. Fred.Mack. ?korddentstHer Lwhv CchntUdamHserLinit m DDI???? M SKilVM und n n OM Kurze Reifezelt, VZllige Preife, Gute VeköKtgang. Ooliriolui Ss, Co. No. 8 Vowlmg Sreen b Rew Vor? Rlex. Metzgrr. Grenze! LroS Seekül.Vgtntur. Sudianadolio. Sao CM VwgHiwk'S N VeatfS, U m?5. a mfb MZSSMS MM! vefieUangm ad NbssttüI aus nLe t? In- und Lnklaade erschtinende Löcher usl Zeirschriftm tserden cnztxmvn d SunHt abgeliefert. An. nd Verkauf alt VatzeseiolltUsSe IitstA? Thüringische Staaten. Wegen Einbruchs in da Kasseazim mer der Berliner Universität verhandelte das dortige Landgericht gegen den Rechts, eandidaten Lencer von Avolda. Derselbe wurde zu 45 Monaten Gefängniß und 3 Jahren Ehrverlust verurtheilt. Der Gesangoerein in Reißdorf beging daß Fest der Fahnenweihe. 15 Vereine waren vertreten. In Meiningen undUgegend tritt die Genickstarre auf. Zwei Zehntel de zweiten Hauptgewinne der sächsischen Landeölotterie in Höhe ro 300,000 M. sind nach Pößneck gefallen. Das eine Zehntel spielten vier arme Flanellarbeiter. Kaufmann F. Wohlfarth in Pößneck hat der Stadt sein ganze Vermögen von 600,000 M. letztwillig vermacht. Die an Wien jüngst It richtete merkwürdige abenteuerliche Geschichte, nach welcher eine junge Wärter! einen alten Herrn, früheren Reetor einer norddeutschen Lehranstalt entführt haben sollte, angeblich um ihn meuchlings zu herrschen, ist unter Bestreitung von dieser letzteren Unterstellung, seitens de passiven Helden deS Vorganges, de pensionirten Reetor Dr. H. Frohne, in einem dieser Tage in Spandau eingeganaenen Schreibe in den Hauptzüen bestätigt worden. Dr. Frohne werft jede Absicht, zu heirathe, im Hinblick auf seine neunundsechzig Jahre zurück. Er wohne jetzt in Währing bei Wien, aber getrennt von der Wärterin, welche ihm aus dem Krankenhause gefolgt sei, um ihn außerhalb desselben besser zu pflegen. In Spandau hält man e trotzdem nicht für ausgeschlossen, daß der alte Herr sich doch noch mit der jungen Wärterin verheirathet. In den IS Jahren, während welcher er als Rektordie dortige Bürgerschule leitete, machte er durch seine Absonderlichkeiten oft o sich reden. Er galt stet für einen Junggesellen und mied jeden Verkehr. Sobald Volközählungen oder amtliche PersonenstandAusnahmen stattfanden, war der alte Herr .ortSabwesend". DieseS auffällige Verhalten sand erst , im vorigen Jahre seine Erklärung. AIS er nämlich in Folge eines Schlaganfalls schwer erkrankte und in da städtische Krankenhaus aufgenommen wurde, mußte er geNaue Auskunft über seine Person geben, und da erklärte er nothgedrungen zu Protokoll, daß er vnheirathet wäre und seine Frau in Wien wohne. Letztere ist übrigen seit mehreren Monaten geftorden. Vor einem halben Jahre ließ er j sich pensioniren, und da er anscheinend t . ' ? - ,j sehr leidend war, bat er einen städtischen Beamten, ihn in daS Augustahospital nach Berlin zu bringen. ' Diese Anstalt verließ der Patient zedoch , nach wenigen Tagen heimlich und siedelte nach Wien über. Unter seinen Effekten, die er in Spandau in seinerJunggesellenwohnung sämmtlich zurückgelassen hatte, fand sich seltsamer Weise auch ein MaSkenanzua vor. Für Versteckspiel und' Verkleidun. gen scheint der alte Herr noch immer einige Vorliebe zu besitzen. ' Verlangt Mucho' .veft Havanna Ctg-. ''' '' ''' 111 ' ''' ' 1 1,1 ' J,-' ....vv-!y.,

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