Indiana Tribüne, Volume 13, Number 275, Indianapolis, Marion County, 22 June 1890 — Page 5

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a'jf"! t-'''' th s !' tfi CttliA hZiise der kaiserlich deut, ' schen Gesandtschaft nach Fez: Don W. Beck. Fez. 7. Mai. Die eigentliche Negenperiode in Ma rokko geht in der Regel Anfang April zu Ende; es war danach anzunehmen. C-c mxr-:.r icrs.v Ut n3:n K . . v- x '-vt:,c. r t . c .r:.. v V .(nV Ä'iie en.hA.5 ?. Lager' reichl'ich ,ug?sorch.n mi.. . v n o ir 7 mnhin - i nZnZ Mannes auk die Neiae. Nock war das Wetter immer nickt aanz aufgeklärt, aber die Aussichten dafül hrn Stn-thfrilif W 9ffehrA ! 9: ers und den Weitermarsch bis an der Fluß El Ayafcha Wie freudig dieser Befehl begrüßt wurde, wie gehoben die Stimmung war. als der Reiter wieder den Fuß im Bügel hatte und die Purpurstandarte des Sul: tans entrollt, der Cavalcade voraus de Weg zeigt, als nach einem Ritte vor anderthalb Stunden auf einem eine Herr. liche Aussicht über das ganze Land ge--währenden Bergkegel das neue Bivouak aus gutem Boden aufgeschlagen um und endlich gar gegen Abend die Sonne voll durchbrach, das laßt sich schwer fu,i Jemanden beschreiben, der die schlammig, Äcisere vorher nicht selbst durchgemachi hatte. Nach einer sorgfältigen RecognoSci ' rung des Flusses durch Lieutenant vo ' Plettenberg war. zugleich festgestellt or-! den, daß, wenn nicht neue Regengüss. tiinnkZmen d.r ael sckZnmend, m I mm U ' " .1 wj. " V 0 M MC Äyascha ebenso schnell fallen würde, wie er angeschwollen und zu erhoffen war. daß bis zum endern Morgen die Furth t s I " , f t vurcy oen mun pas iroar sein wuroe. Das war denn willkommene Botschaft. 5 V r v w "l'1 Der Kaid war mit ?lllem einoerstande und gab dahin seine Anordnungen. In aller Morgenfrühe rückten wir ob, dem nahen Thäte zu ; die Waffer waren wäh rend der Nacht noch um fast zwei Meter gefallen, so ging denn die Passage, auch für die Lastthiere, ohne jeden Unfall vo.i Statten, und weitere Hindernisse waren . r ' r r r nun voraus lcvttlln niair mear iu o: fürchten. Auf dem Wege begrüßte der ' Gouverneur von Azila mit großer Bedui-nen-Escorte die Gesandtschaft und geletete sie zum Frühstücksplatz nach E. KhmiS, einem stattlichen, von üppigekz Garten durchzogenen Dorfe. Roch ivi kurzer Ritt da lag m der Ferne a:k 1 . c . . . . - c . bretlem Flusse und am Ocean die male risch wieder wie Tanger mit Mauern un) Bastionen versehene Hafenstadt Larach?. das Ziel des Tag'eS vor unS; ein fester Galopp über die Dünenberge, da waren wir auch schon am Ufer. Wir hatten diesen Tag acht Stunden im Sattel gesessen und endlich einmal nieder ein ßrdentli: ches Stück des ReisewegeS vorwärts ge bracht. An der Mündung des El Narur geschieht daS Uebersetzen durch große Boote; der Gouverneur der auf der andern Seite liegenden Stadt kam zur Begrüßung herüber und holte uns selbst ab. Während dieser Zeit zogen sämmtliche in Larache befindlichen Consulate ihre Flaggen auf, die große deutsche flatterte mitten dazwischen. Larache, von den Arabern El Araich genannt, ist das schmutzigste, verkommen st c, elendeste Nest, das man sich denkeu kann. Nachdem endlich nach lane gem Warten die Reitpferde über den Fluß geschafft waren, hielten wir, den Gouverneur an der Spitze, unsere Einzug in die Stadt durch das Judenoiertel hinauf zur KaSba. Die Thiere konnten in den stinkenden Koth Massen der engen Straßenspakten kaum festen Fuß fassen und versanken oft bis an'S Knie in dem Unrath. An Reinigung der Gassen ist hier überhaupt nicht zu denken, da wirft einfach Jeder seinen Unrath hinaus und laßt ihn liegen, bis er bald von den Hufen der durchziehenden Thiere zu Brei zerstampft wird, lrn seine Macht zu zeigen, sührte der Gouverueur ie G:sandtschaft auf ein klotzig mit Y Kuppesthürmen versehenes Fort, daS mit 8r nonen und Morsern der verschiedensten ayryunserle vlcyt nennen war ; er war der festen Ueberzeugung, daß dieses Bau I ........... w. . v.r.w. . . werr einen bedeutenden Eindruck aus die deutschen Ossiciere machen müßte, was ihm ganz und gar bestätigt wurde. Nach dem Lagerplätze war nicht mehr weit, derselbe zeigte aber so viel Spuren srü? herer Earawanen, daß in der Nacht beängstigende Träume Manchen befielen. i- .ifi ... ek? ' . k. Lti eitremog st touchent, besonders Olioenaärten mit dem herrlichsten Blumensior, und gleich daneben , verkommt Alles in Morast und. Schmutz ; Thier reste,Schädrl und Knochen liegen haufenweise auf den belebtesten Marktplät, zen zwischen Kehrichthaufen und KüchenAbfällen herum. Am andern Morgen sollte diese Reise früh eitergehen, da aber die Pferde der Eskorte, auch die Gepäckstücke der Erpedition zum Theil noch auf der anderen Seite des Flusses liegen geblieben waren, so gehörte nur ein wenig Geduld fc;u; abzuwarten, bis die schwarzen Derber die Freundlichkeit haben würden, Alles zu besorgen. Bis Mittag war dies schon geschehen. Von nun an war die Reise diS Fez eine höchst angenehme und bequeme; bald amg der Weg durch weite Tiefebenen mit schattigen Korkeichenwäldern und Olioengruppen bald durch behaute saftgrüne Thalgründe das Gebirge' bergauf, bergab in lieblicher Abwechslung ,u klaren Bächen vorbei der marokkanifchen Hauptstadt zu ; das Lagerleben selbst bot bei der steten guten und warmen Witterung viel eigeyartiqe Zeize durch

xMtMlm HchM'M" rfnrt cl, in Gu- me.allglänzendcn ariigk. Uk ?a!i, cin Kid. auf Rei cn. haben sich den Agn der Araber zeigte. PunktW Ä WK tie Ortschaften, die berührt werden der ich um acht Uhr holte eitk CeremonientuacS ÄS" ' Re liegen, j'deim.l die n,h. 7iNer die Geiandtkchaf. am Palais Dar ZMw MSiM "., flfalioÄ mi.aenomme den. da die meist... " " 'uck,d.e Ca cade durch d dth

r!. ,r,,rk ,r, tnM-hi'rt clin UN jvuiVtw, uuuct, icui, rr- t3 WUlranpatanes iu bt aA?nffiA H Stil: en und Zucker; fach für die Gesandt. Schloßhof ein. Die im Viereck ausge. tfÄÄ KSÄtt" ciie6,Ä Ä 5:6ww Ä' tiSer Neike nack, Ke, auSreiä, i urch daZ Land reise. Eine andere, aßu if intonirte die Nationalhymne, ürden belonders aS die Getkä.,! Acrxflichtunz der D.rsb.wobner besteht Die Uniformirung der Soldaten zeigte Ä !km'weens & darin, "e nö.higenÄgeHn sä. die h. ..e einen h.inicheren k arac.er. als

vorhanden, die bisherige Lage auch um r i., "'V erträglich geworden, da befahl der Her, Karawane fuhr e. Alles, um dle Gast, Mmilterrefident am 13. April Mittaas lemes Herrn zufneden zu stellen um si,

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uVkouren zumaceni Küche und Keller ließen nichts zu ünschen übrig,.und das Münchener Spa tenbräu wie die guten Weine des Berliner Borchert mundeten hier gewiß noch einmal so gut unter sreiem Himmel im Schatten eines Tamarindenhaines, wie daheim in den stilvollen Räumen der großstädtischen Ausschanklokale der Fnedrichstraße.'' Dazu kam die Muna. Die Bemohner ülearokkos zah1CN lyle f"n m wci inuu iu:5vcs t . ' i. v co..r 01... "Nkachm N.urpdm.en und xjuruaii ftf un3 kür tegJJ&! M - , ' w , c - e zu übernehmen. So betrug dleze Lager. ache beispielsweise in einem Bivouak Abends volle 90 Mann. Ueberhzupt aut et c cm leoem sur Asttr oenr w, 9 . c n nrf i ' M c M baren Komfort zu umgeben; er gab stets ldem der Herren, wenn er emmal einen größeren Ausflug vom Lager aus in bis Umgebung machen wollte, mllltarlsch Begleitung zur persönlichen Slcherhe., ut und bestrafteunnachzlchtllch emen Je. den, der sich der Gesandtschaft gegenüber irgendwie unpassend benahm, Am 22. Apnl wurde der Sbu, emer der größten und wasserrclchZten Flüsst Ma ui u,i, von den Thüren abzuladen, M ht Boott zu brmgen, herauszuschaffen nnd wieder in reaelrechter Ordnung jedes Stück dem selben Maulthier oder Lastpferde aufzw bürden; 10 Stunden eifriger Arbeit wa ren dazu nöthig. Auf dem Weitermarscht wurden wir wieder von einer neuen V"n-Escorte eingeholt und von dem Kaid Ahmed Wen Schlich eitergelettet. Unter der warmen Sonne und meinem für Kavalleriemanpyer wie geschaffenen Terrain hatten die Beduinen ihre hegt Freude, uns des Oesteren jenes so viej geschilderte und berühmte Schauspiel bei Fantasie aufzuführen. Und auf den i.i -9 t r . i y a llden Hengsten, welche mt den reichsten. in. Gold gestickten Prachtschirren auf. gczuumt uyu.i vi mu Kabalen m ihren weißen fizegenden Bur, nussen prächtig aus, wie sie tu schlösse ner Linie tollschnell auf ein gegebenes Zeichen dahinstoben, die langen Berber flinken mit lautem Kriegsgeschrei in dii Luft warfen, sie wieder ausnngen und dann auf den vermeintlichen Feind i a.oc uoluz,,ra. 91919 ,7" deS Bioouac in der malerisch im Gebirge gelegenen Ansiedelung Zegota, danr näherte sich die Erpedition im Hochthal der Zerotuaukette schnell der großen Ebene, von wo aus wir Fez mit den Ausläufern des AtlasgebirgeS in der Fernt liegen sehen. Obwohl wir bequem noch den letzten Wandertag in die Hauptstadt hatten einrücken können, da wir um 10 Uhr Vorm. blos 5 Kilometer von den Thoren entfernt waren, so war dieS doch der Würdeder Gesandtschaft nicht ent sprechend, und noch einmal wurden du Zelte im Kreise um das sogenannte Kasino mit der 'Speisetafel aufgeschlagen, worauf vom Kaid die Ankunft der Kara vane nach Fez gemeldet wurde. Um Sonntag, den 27. April, einem herrlichen heißklaren Tage, zog U deutsche Gesandtschaft feierlich in die Hauptstadt ein. Punkt 9 Uhr gab Graf Tattenbach den Befehl zum Ab, marsch; die seidene Fahne des Groß ScherifS an der Spitze hob sich grell vom tiefblauen Himmel ab; dahinter ritten im Reifeanzuge, meist mit dem weißen Tropenhelm auf dem Haupte, die Mitglieder und Theilnehmer an der Gesandtschaft, auf beiden Seiten umgeben von der Eskorte der Kabylen? reitex. Waren schon viele Leute aus ihren Thieren hinaus unS entgegengeritten, um die Deutschen zu sehen, so vermehrte sich dieser Zuzug zusehends, so daß unsere Soldaten Mühe hatten, den Weg voran frei zu halten. Ein Neiter in europäischer Uniform sprengt heran, den MinisterkResidenten zu begrüßen und sich der Tete deS Zuges anzuschließen; es ist der italienische Eolonel Brigoli: Weiter kommen neue Bearüßunaen durch vornehme Araber in weißer Dschellaha: der latroäueteue Mdassaaes und der Stellvertreter des exkrKnkten GxoßoezZerS reiten heran, dem Grafen Tgttenhach dze Hand zu xti - I , - - , qen; immer dichter scyon unuver,ea1löUl llt vf Thoren der Stadt herausaeströmten Be wshner hinter einer 3 Kilometer langen ?paljerlinie von regulären Truppen des Sultans auf; immer lebhafter, färbenreicher wird das wirre Bild, rascher das Tempo der Pferde, lauter der Lärm, da? Geschrei der Menschen. , Schon dringen die Klänge der Janitscharenmusik zu uns herüber. Die Truppen vräsentiren, die Reiter salutiren Fahnen und Standarten Nattern im Winde; fortwährend neue Abgesandte des Herrschers, darunter der striegsministkr, sprengen heran. Die weite Straße fcis an die naherröckende Stadt mit jhren Mauern und Thürmen, Palästen und Moscheen scheint wie eine r a triurnphalis mit der buntscheckig in allen Farben gekleideten Soldatenlinie. Beim Vorrücken, bis an das mächtige Stadtthor gleicht der Lärm, das Gelöse der nach Tausenden zählenden Menge, das Stampfen der Pferde der Brandung des Meeres. Große Massen weißgekleideter Frauen, Berber;Neger und Araber stehen auf den Mauern und Dächern, und über Alles fluthet hie Sonne und die hellen Staubwirbel, das Ganze zu einem Tongemalde verfchmelzend, hinweg. Wir betreten die Stadt unter dem Donner der Geschütze und reiten durch ein zweites Thor über einen großen mit Villen, und Dattelpalmen geschmückten Platz in das tiefer liegende AltiFez. Der ganze Eindruck des Einzuges war ein unbeschreiblicher und un verwischbarer. Noch niemals soll bis her in. eine fremde. Gesandtschaft 5

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. , -,-- . . , , M,? &irt'tf. Avrkl die deö deutschen Kaisers. Der osslcielle.ünd feierliche Empfang der Gesandtschaft sollte Mittwoch dm 30. April stattfinden, und zwar in aller Frühe, Morgens um halb l0 Uhr. Beim Einzüge in die Stadt war die Bevölkeruna einigermaßen enttäuscht gewesen, die deutschen Herren statt in den prächligen Uniformen der Armee im Civilund Reiseanzug zu erblicken, um so ala'nvoller war nun das Bild, als die große Reitergruppe durch die Enge der . - M . I L ' . . -1 CCl . JC Sttaßm g'nS.h! .mz.ln Em.r lich rothe Jackets. ' d , '5 uch au n fe uo - ren mit dem HenryMartiny-Gewehre bewaffnet. An einer Seite wr eine BatterierFeldgeschütze aufgestellt. Kaum waren nun die Herren der Gesandtschaft von den Vferdcn aestieacn, als sie durch i den Kriegsminister St Mohamed den el I - M .. ! elf Mögthar und den der AuswariiIen -n gelegenheitey Ben Gasik begrüßt wurden, dann aber gleich in Linie Aufsteljung nahmen. Kaum fünf Minuten waren vergangen, als man aus der Un ruhe, die sich an dem,.an der oberen Ecke des Mauerrechtecks liegenden Portal unter der Dienerschaft bemerkbar machte, daS Nahen Sr. Scherisianischen Majestät herausfühlen konnte. Und plötzlich fluthet aus dem Thor heraus eine ganze Schaar weißgekleideter Trabanten und Heiducken und stiebt wie eine Wolke nach beiden Seiten auseinander dem Hofe zu an uns vorbei ; sechs Hengste reich gesattelt und qusgezäumt, werden von Ditt nern herausgeführt, und nun erscheint, och zu Pferde aus der weisen Masse der Umgebung hervorragend, in zarthellein Burnus, die Kapuze über den Kops gezogen,der Sultan Muley Hassan. Tausendfaches Heilrufen (Allah jene! bearnr sidi, Gott gebe unserem Herrn langes Leben) ertönt ihm entgegen, Mn sik und Trommelwirbel mischen sich da, zwischen, Leibpagen laufen vor ihm he, und andere folgen nach. Der Sultan, eine ernste, männlich würdevolle Erfcheinung von sympathischem, wohlwollendem Ausdrucke naht auf braunem, mit ein fach rothem Zaumzeug geschirrten edlen Berberhengst, zu beiden Seiten zwei Fliegenwedler mit langen Tüchern, die sie beständig schwenken, je vier schwarze Sklaven daneben und weiter zwei Träger mit goldenen Lanzen ; hinter und über dem Fürsten wird ein großer, innen mit rothen und grünen Seidenstreifen ausgelegrer Schirm, der ihn gegen die blen, dende Sonne schützen soll, getragen, weiter zurück folgt eine von einem Schim melhengste gezogene, reich mit Gold bemalte europäische Galakutsche (ein Geschenk der Königin von England.) Beim Herannahen des Sultans avancirt die 'deutsche Gesandtschaft um fünf Schritte, und der bevollmächtigte Gesandte deS deutschen Kaisers, Minister -Restdent Graf von Tattenbach begrüßt, sich verneigend, im Namen feines Herrn den Herrscher von Marokko. Durch den Introäueteur des ambasBades geschieht die Vorstellung in arabischer Sprache, welche der Dragoman der deutschen Gesandtschast, Mohamed Mansour, vermittelt und überfetzt. Nachdem Graf Tattenbach dem Sultan die Wünsche für das Wohlergehen Sr. Majestät Seitens des deutschen Kaifers und die Hoffnung auf die Ausrechterhaltung der guten Beziehungen zwischen beiden Mächten ausgedrückt hat, erwidert der Sultan, wie er sich freue und beglückt fühle, durch dle Sendung der kaiserlichen Gesandtschaft an ihn einen hohen Beweis'.deS Wohlwollens des deutschen Kaisers für ihn zu erblicken, und er hoffe, daß Gott langes Leben und stete Gesundheit dem Kaiser bescheiden möge. Darauf überreichte dex vor der Front der Ofsiziere stehende . Major Graf Klinckowström ein eigenhändiges' Handschreiben deS Kaisers Wilhelm U. an den Sultan Mulen Hassan, in grünseidene Umhüllung eingeschlagen, und der Ministerresident Graf Tattenbach übergab dieses mit ehrfurchtsvoller VerNeigung dem maurischen Fürsten. Daraus folgte die Vorstellung der Mitglieder der deutschen Gesandtschaft.- ES war ein prächtiger Anblick, gegenüber den in dicke Gewänder. fast ganz verhüllten Arabern die hünenhaften Gestalten der schmucken deutschen Offiziere in strammer militärischer Salut,haltung-zu sehen, und auch der Susian betrachtete mit Wohlgefallen jeden Einzelnen genau. Der Sultan verabschiedete sich, nachdem er dem Grafen v. Tattenbach seinen Dank ausgesprochen, in ceremoniell arabischer Weise und ritt dem Portale zu, aus dem er gekommen, wiederum unter den Zurufen und dem Geschrei der Truppen, dem Getöse der Mustk, dem Donner der Geschütze ein großartig schöner, malerischer Moment. Damit war die Vorstellung zu Ende. Wir ritten nun wieder ein Stück zurück durch dje Stadt, um die Gärten des Sultans besehen zu dürfen, und waren Nicht wenig erstaunt, hier so wenig vorzusinden, mag einem Guadenbeweise halte entsprechen können. In den nächsten Tagen war noch Empfang bei dem Kriegsminister und dem Kaid Muschar, dem Oberhofmeister und Chef des Cioilcabinetö; bei Letzterem wu?de ein vortrefflich zubereitetes warmes Frühstück eingenommen, welchem die Damen deS Harems von einem offenen Allane deS HofeS aus mit größtem Vergnügen zusahen. Schon am Tage nach dem Empfange sollten dem Sultan die Geschenke 'des Kaiser Wilhelm übergeben werden; es war Alles hierfür vorbereitet, und die betreffenden Kisten, welche die werthvollen Stücke enthielten, waren in das Pas ! r t slat ' rr . . . ' laiS gebracht worden. Die Gesandtschaft

wurde wieder aus ihrem Hotel abgeholte Verhältniß? Soldat: Jawohl! Richund in einen von einer langen Halle ein- ter: Ich frage' nach Ihrem Civil-Ver-gesäumten Hof deS Palastes geführt. , hältniß? , Solda!: Dasselbe, Köchin Hier lagen die Geschenke in langer Rejbe,, Zviarie Volles ' ' 1

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i r Als unübertrefflich" wird anerkannt. L haben bct Händlern Nur fabrisirt von

T ' y x , fehl, M diese jüttgiil Rekruten hieß traget Und laßt Euch Dies zur Erksäning nur sagen: Sie haben Befehl, jenen Berg zu ersteigen, Von oben herab aller Welt anzuzeigen, Daß Santa Claus Seife in Stadt und Land 7

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