Indiana Tribüne, Volume 13, Number 274, Indianapolis, Marion County, 21 June 1890 — Page 3
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Koman von R ein hold Ortmann. - (Fortsesuna., Jtatin ich eine solche Grotzmuth an nehmen? Ist es nicht daS Wahrschein, lichste, daß olles dies dennoch vergeblich sein wird?" Die gewonnenen Erfahrungen ble!den Ihnen jedenfalls und werden auch bei dieser oder jener Gelegenheit zu Statten kommen. Das ist eine sehr hochherzige Aufsassung, Master Taylor, um so hochherziger, als ich selbst im Falle des Gelingenö nicht zu erkennen vermag, welche Wortheile Ihnen aus der Annahme eines anderen VahnprojecteZ erwachsen könnten. Ich hätte wenigstens eine Dummheil erhindert, und vielleicht sieht man sich obendrein auS Dankbarkeit veranlaßt.ein raar Lokomotiven bei uns zu bestellen! Doch da ist Ellinor! Sie mögen über diese Sache schlasen und mir morgen mittheilen, welchen Entschluß Sie gefaßt haben!" Man besuchte gemeinsam das Theater, und Hugh Tanlor kam in Gegenwart seier Tochter nicht mehr auf daS Project zurück. Am folgenden Morgen aber hatte er abermals eine lange Unterredung unter vier Augen mit seinem Oberingenieur und nach Beendigung derselben lud er Jmmenhgsen zu einem besonders opulenten Gabelfrühstück in. ES wurde bei demselben kein Wort von technischen oder aeschäftlkchen Dinaen gesprochen: als Taylor aber eine silberhalsige Flasche Noderer entkorkt und die schlanken Selche glaser mit ihrem schaumenden Inhalt gefüllt hatte, sagte er, gegen Ellinor gewendet: Es ailt. einen Abschied mit der nothiaen Feierlichkeit zu begehen, mein Kind ! Master Jmmenhofen wird uns nicht nach Amerika begleiten, wie eS ursprünglich in unseren Dispositionen aeleaen hatte." Sicherlich war das Zur die innge Dame keine Neuigkeit von besonderer Bedeutung; aber eS hatte ganz den Anschein, als ob sie chr dennoch mcht gleichgültig wäre. Die zarten Wangen verloren kln roenla vsn lbrer ronaen ,rarbe. und die feine Hand, die das überschäumende Glas erhob, zitterte merklich. Er bat i.lch entschlossen, noch sur ein halbes Jahr das Polytechnikum in Wien zu besuchen", fuhr Tavlor fort, .und dann verschiedene Reisen in machen. welche mindestens ebensoviel Zeit in AnsprUch nehmen werden. Stoßen wir also an auf eine Verwirklichung feiner Hoffnungen und auf nn fröhliches WieV. l)!1 I in uuviiiimn 4 ; Die Gläser klangen zusammen und habei begegneten .sich JmmenhosenS uni Ellinors ' Blicke. ES wurde ihm mi einem Mal recht schwer und beklommen ums Herz, schwerer als fast in jenem Augenblick, da er erkannt hatte, daß sein Vertrauen in WandaS unwandelbare Treue nur ein Truggebilde seines eigenen redlichen Gemüths gewesen war. Er Balte Huah Taylor am liebsten erklärt. daß er eS dennoch vorziehe, auf feine große Aufgabe mit all ihren lockenden Preisen zu verzichten; aber ein begreifliches Schamgefühl schloß ihm die Lip pen, und er leerte sein GlaS mit dem stillen Entschluß, fortan all' seine Kraft an daS Werk zu setzen, daß ihm in die ser Stunde fast wie ein Opfer seiner Dankbarkeit erschien. Wenige Stunden später reiste Hugh Tavlor und seine Tochter nach dem Norden ab, wahrend Jmmenhofen noch zu rückblieb um einender Abendzüge zu benutzen. Er hatte sie zum Bahnhöfe begleitet, und als bereits das zweite Signal gegeben war. neigte Ellinor noch einmal ihren Oberkörper aus dem Fen ster des KoupeS. .Auf Wiedersehen, Herr Jmmenhofen ! sagte sie. Und oergessen Sie nicht, daß Ihnen auch jenseits deS Weltmeeres Freunde soh nen!" Ein schallendes Anschlagen der Glocke und ein schriller Psiff verschlangen sein Antwort. Rasselnd setzte sich der Zug in Bewegung, und schon in der nächsten Minme war ein weiß wehendes Tuch hin, ter der ersten Schienenbiegung vev fchwunden. X. Der Frühling schickte sich an, vom sonnigen Süden her seinen altgewohnten Sikgc'szug zu beginnen. Schon waren hier und da seine ersten Sendboten ju belnd bewillkommnet worden, und die griesgrämigen Versuche deS alterS schwachen WinterS, seine Herrschaft zu behaupten, konnten doch Keinen mehr darüber tauschen, daß seine Tage gezahlt seien. Und es war ein langer Winter gewesen;' das hatte man nirgends eindring, lichcr empfunden, als in der guten Ge fellschaft von F., wo man ihn mit einem Aufathmender Erleichterung und dennoch nicht ohne ein Gefühl leiser Weh muth scheiden sah. Seit Menschenge, denken hatte man in der stillen Stadt keine so bewerte und aufreibende Sai son erlebt, wie die jetzt zu Ende gehende. Der scheinbar geringfügige Umstand, daß der Erbprinz deS regierenden Fürstenhauses seine Studien in F. be gounen hatte, war der erste Anstoß dazu gewesen. Es waren dem hohen Gaste zu Ehren einige großaNig- Diners und glänzende Geiellfchaften gegeben worden, an denen Jung und Alt sovielGeschmack gefunden hatte, daß plötzlich ein bis da-' hin fast unbekannter Geist der Gast-, freundschaft und Geselligkeit über die ruhige Einwohnerschaft der Universi tätsstadt gekommen schien. Mahlzeiten,. Bälle, Maskeraden und Theegesellschaf-' ten mit darauf folgendem Tanz lösten: in ununterbrochener Reihenfolge einander ab, und mancher Familienvater, dessen Gattin oder dessen Tochter von der allgemeinen Vergnügungswuth angesteckt waren, sehnte beim Anblick seines HauöhaltungßkontoS mit heißem V langen daS Nahen deS Frühlings herbei. $ Wenn schon in gewöhnlichen Zeiten daS elegante HauS des GerichtSprästdenten s Loßbera. im Rufe besonderer Gastlichkeit gestanden hatte, so war es nur natürlich, daß eS sich indiefer rühmreichen Campagne noch mehr unter allen änderen bervortbat... Glönzenber konnte
niemaN m Fessrerlsusen, dirschwenbtrischer konnte nirgends die Bewirthung sein, als in dieser luxuriös eingerichteten Villa, deren Besitzer nach derübereinstimmenden Ansicht aller Welt über ein fürstliches Vermögen gebieten mußte, um sich so gewaltige Ausgaben gestatten zu können. Repräsentirte doch jede neue Toilette der glücklichen . jungen Braut an und für sich schon ein Capital, das einer armen Familie hätte durch den
Winter helfen können, und sprachen doch . ' .! ct . - erprobte enner von ven Wemen nt Präsidenten wie von wahrhaft überirdi ' . ' m r c rt r schen Genüssen. Daß der gastfreundliche Z1 t v . ci.f nr . i . ausyerr leivil geraoe in oieieui lnicr aani ausfällig gealtert war. und daß 8 0 . . ' - t.;; i,Ar,; (ti,nu in ,mkelk,n Mab. in u - magerer und hinfälliaer zu werden schien, alö diejenige WandaS a Liedreiz und prangender Fülle zunahm, waren Erscheinungen, welche Niemandem Anlaß ivl besonderen Gedanken gaben. . im " rif.tL tLM Ä'lann in feinen zayren war rorn J"ß. f. . i . 7fIK umoe iame. und es ronnie unuioau spurlos an ihm vorübergehen, rsenn er wöchentlich mehrmals in feinem eigenen i Hause bis zum Morgengrauen die HonneurS machen, vber in einer anderen Gef,Nk.ake fei- Nttnfeiauna de lekten TameS für die Heimfahrt mit Gattin -, --,- . -p---a - . und Tochter abwarten mußte. Nur der reiche Bankier Golbberger machte einmal in einem vertrauten Kreise gewisse Andeutungen, daß vielleicht auch Sorgen anderer Art an der Gesundheit des Präsidenten zehren könnten; aber die dunklen Gerüchte, welche daraufhin eine Zeit lang die Luft durchschmirrten, verstummten gänzlich, als um die Weihnachtszeit der stattliche Dragoner Lieutenant Walter Loßberg auf Urlaub nach Hause kam, und als die aus diesem Anlaß im Hause seines Vaters begangenen Festlichkeiten alle früheren an Glanz und Pracht noch um ein Bedeutendes übertrafen. Die Vermählung WandaS mit Thomas Nochau sollte ln den ersten Tagen deS Mai stattfinden, obwohl der Prasident einen früheren Termin lebhaft befürmortet hatte. Aber der Oberbaurath Nochau wünschte, daß sein Sohn nicht eher den eigenen Herd errichte, als bis er den Titel eines NegierungSbaumeifterS erlangt habe, und da Thomas bereit war, sich dem vaterlichen Willen zu unterwer-' fen, gab eS auch für Loßberg keinen schicklichen Vorwand mehr, dem zuwidersprechen. Daß die Aussteuer der Braut ihrer gegenwärtigen und künftigen gefellschaftliehen Stellung würdig fein mußte, konnte keinen Augenblick zweifelhaft fein, und die Freundtnuen WandaS wußten Senn auch mit stillem Neid allerlei Wunderdinge zu erzählen von den Herrlichleiten, welche die Frau Präsidentin dazu aach und nach von Berlin, Wien und VariS kommen ließ. Von den stürmtfchen Scenen, welche manche dieser Senoungen zwischen den beiden Ehegatten hervorriefen, hatte natürlich Niemand eine Ahnung, so wenig als von der düsteren Verzweiflung, welche sich in den Mienen des Gerichtspräsidenten zu spiegeln pflegte, wenn er nach einem derartigen Auftritt in sein Arbeitszimmer flüchtete, alle Thüren hinter sich verschließend. Auch heute war die Ankunft einer großen, von dem ersten Pariser Modemagazin abgesandten Kiste die Veranlassung zu einem heftigen Wortwechsel gewesen, auf den bereits die Dienstboten ansingen, aufmerksam zu werden, als die Dazwischenkunft WandaS unb eine einzige, eisig kalte Bemerkung von ihren schonen Lippen ihm ein Ende machte. Seit jener Unterredung, welche ihrem Verlobnig mit Thomas Rochau vorausgegangen war, besaß sie eine unbeschrankte Macht über ihren Vater, und ein Wort oder selbst ein Blick waren hinreichend, den unglücklichen Mann in ihren demüthigen Sklaven zu verwandeln. Auch jetzt hatte er keine Erwiderung gehabt und war mit gefurchter Stirn und gramvoller Miene, aber ohne einen Blick deS VorwurfS für Wanda aus dem Zimmer gegangen. Auf seinem Arbeitstische fand er die eben eingelaufenen Postsachen, und sein Gesicht wurde nicht heiterer, während er die verschiedenen, mit kaufmännischen Firmen versehenen Briefe durch flog. Ganz zuletzt kam er an ein umfangreiches Schreiben, das mit dem Siegel einer Gerichtöbehorde verschlossen war. Seine Hände bebten, während er dies Siegel löste. Es dämmerte schon, und zu dem Platze, auf welchem er saß, drang das Tageslicht nur noch spärlich, so daß die Buchstaben vor seinen Augen verschwammen. Drum stand er auf und trat an daS Fenster. Ein Stöhnen, als ob er von einem furcbtbaren körperlichen Schmerz befallen wire, kam in der näch sten Minute aus setner Brust. Während seine Linke das verhänanißvolle Blatt zerknitterte, griff er mit der Rechten krampfhaft in die schwere, kostbare Sammetportlere. Sem Gesicht, daS eben noch fahl gewesen war wiedaS einer Leiche, färbte sich mit einer dunklen, fast bläulichen Jköthe, feine eingesunkene Brust rang mit entsetzlicher Anstrengung nach Athem, denn seine Kehle war wie von eisernen Fäusten zusammengepreßt. Er hatte in der letzten Zelt schon öfter, wenn er allein war, unter ahnlichen Anfällen i leiden gehabt, aber es war immer glücklich vorüber gegangen und er n rni'iis t Lalle nlemanoem- awiiornung vavon gemacht. Heute aber war eS hartnäckier und beängstigender, als je zuvor. Nur mit Mühe schleppte er sich zu seinem Arbeitsseliel zurück, um schwer und ae brechen in die Polster zu sinken. Ein paar Mal machte er den Versuch, die Land nach der Tlschalocke auszustrecken. die in geringer Entfernung vor ihm and. Aber sei eS nun. däk ihm die Krast dazu fehle, oder daß er sich furchtete. einen Menschen zu sehen, genug. die Absicht blieb unausgeführt und mutterseelenallem kämpfte der Präsident odl eine Viertelstunde lang mit der Gefahr, welche sein Leben bedrohte. Dann endlich schien die Macht deS Anfalles aebrochen. Seine Brust weitete sich, sein Athem ging ruhiger, die JT I 5 .. . V V verzerrten iLejlcylsznge naymen auqeV tt -t.'j-- CW..l M mach iyren gewoynllryen nusoru an. Aber die Gemüthsbewegung, welche jen beänastiaenden Erscheinungen hervorgerufen hatten, war damit nicht zugleich - c r . i. mw ßtltingi, UNS lic cijumc cir Platt ven
den Anforderungen eineS aufreibenden ! Er stand wieder auf und tastete sich im
Gesellschaftlichen LebenS mcht mehr so immer umher, wo zeyl oeinaye voll- , men
vollkommen gewachsen, wie eine von Da, ständige Dunkelheit herrschte. Unheim- : srinskrakt und Daseinslust fvrübend, li m!e die Mebervbantasien eines fchrrer 'unti
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s.:- - .Äiif ;-Xa,HW N unverktÄndüt mit Met NllmMöftn Unruhe und Furcht. Er stand auf und machte ein paar Schritte, um sich sogleich wieder zu setzen; er schlug sich mit der. geballten Faust vor die Stirn und wirre, unzusammenbängende Worte kamen ihm selber vielleicht unbewußt über seine Lippen. Zuletzt oammene in vem kntseklicden Gedankenchaos, welches sein schmerzendes Gehirn erfüllte, doch wohl etwas wie eine rettende Idee, wie eine belebende Hoffnung auf, und er klam- ,
des ! merte sich an dieselbe fest mit der Todes- ' halte es insbesondere auch für einen Auf der Heimkehr von einer, von alirdi. '. angst eines Verzweifelnden. glücklichen Griff, daß wir uns als Glie- ten Mannschaften der 12. Compaqnie des
Rochau!" murmelte er. r mutz l. 1 .. sfr rn rftrn ftentlft ! Ilrtn niu ycmu; i 1 J" 1 r meine Tochter ist ja die Braut seines - mr ihn M Koknes O. er wiro es iyun er - 7 . ' - . , kann mir's a mcht abschlagen, wenn ich mich rückhaltlos anvertraue! Er wird tm Verständniß haben für mer Lage ! In acht Tagen ! - Wie soll ich es sonst ,n acht Tagen schassen.wenn nicht mit seiner uz,! M M . 2 Aa m XaI 4 ikranren nana es. w vvn 01 vor sich hin sprach, Ich muß gleich abreisen noch heute muß ich in der Residenz sein noch vor Einbruch der Nacht muß ich Gewißheit baben über mein Schlajal. Wo nur . meine Aachen sem mögen 1 lem ocr 7 - , . , cm.? , m - meine (5tit auraelnder Laut erstickte seine Nede: auS der Ecke, in welche er getaut - fi:....i!X.fl.i melt war, orang em ,taaruui lzen und Röcheln. Wanda chne er elnmaz au ; oann folgte ein schwerer Fall, kaum gedämpft durch den dicken Teppich, welcher den . . v. , - - , , r Fußboden bedeckte, yn jucytyaus in'S Zuchthaus l" stöhnte der Unglückliche mit brechender Stimme und danach gab es eine lange, tiefe Stille, die kein Laut aus menschlichem Munde mehr unterbrach. Bei der Präsidentin hatte sich der Ab .sandte eines Geschäfts melden lassen. welcher gekommen war, eine Rechnung zu präsentiren. Da er unter dem Vor-. ' . . . i rrt . ? A a - wände einer oei semem yef eingelrelcnen Geldverlegenheit in der höflichsten Form um sofortige Zahlung bat, wandte ,w f r t ll t f .. r 'II 4 sich Madame Lovverg, vle ,eyr zelcyl au ber Fassung gerieth. mit der Bitte um Beistand an ihre Tochter. Möchtest Du nicht mit der Rechnung zu Deinem Vater gehen, liebes Kind?" fragte sie.. Er ist jetzt so nervös und überreizt, daß ich kaum noch wage, ihm mit derartigen Angelegenheiten zu kommen. Aber wir können den Maan unmöglich ohne das Geld fortschicken." - Schweigend nahm Wanda das unwillkommene Blatt und ging durch die trennenden Zimmer zu dem Cabinet des Präsidenten. Sie wußte, daß er sich dort einzuschließen pflegte, und sie klopfte darum an die Thür, indem sie zugleich ihren Namen nannte. Aber von drinnen kam keine Antwort, und als Wanda ihre Hand auf den Griff der Thür legte, fühlte sie, daß dieselbe unverschlossen sei. Eine unangenehme Empfindung wie die Vorahnung eines häßlichen Ereignisses wollte sich ihrer bemächtigen; aber sie war nicht feige und sie schalt sich thöricht wegen ihrer abergläubischen Anwandlung n. (vortftiungsolU.) . Vom VoSlavde Fürst Niksla us von Montenegro, den der Zar voriges Jahr den einzigen wahren Freund Rußlands" nannte, ist in St. Petersburg in Un- ; nade gefallen und höchst wahrscheinlich wird die geplante Heiralh zwischen seiner Tochter, Prinzessin Helene, und dem Czarewitsch nicht stattfinden, so schreibt das englische Blatt World". dem wir freilich nicht ohne einiges Mißtrauen diese Meldung entnehmen. Fürst Nikita war so unklug, auf den Zaren und seine Regierung zu schimpfen, well sie seinen Plan, Konig von Serbien zu werden, vereitelten. Er hat seinen Verdruß darüber -auch in anderer Weise bekundet, wodurch er den Zaren, sowie auch Herrn von GierS, welcher dem Fürsten niemals so recht traute, ernstlich beleidigt hat. Am russischen Hofe fragt man, was aus dem Gelde (etwa eine halbe Million Rubel) geworden sei, welches in St. Petersburg für die Unterstützung der Montenegriner wahrend der jüngsten HungerSnoth zusammengebracht wurde. Die Nothleidenden sollen weder daS Geld, noch die damit angeblich gekauften Lebensmittel empfangen haben, wah rend, durch ein merkwürdiges Zusam mentresfen, Nikita jüngst seinen Palast Vergrößert -hat und sich jetzt eine glan zende Villa im Gebirge bauen läßt. Er entledigte sich mehrerer tausend feiner daroenden Unterhanen durch oaS leichte AuskunstSmittel, sie nach Serbien hinein zu senden. Letzteres ist Thatsache, an sich erscheint die Meldung nicht gerade un-. glaubhaft. DerProceß Panitza ist nunmehr beendet und daS Urtheil gesprochen worden. Das Kriegsgericht hat nach ISstündiger Berathung Folgendes verkündet : Panitza wegen thatsächlich begonnener Ausführung einer Verschwo rung gegen daS Leben deS Prinzen Fer dinand und der Minister, sowie wegen ver uchten Umsturzes der be stehenden VU gierung mit Hilfe von Ausländern, zur n, t. Pi r r rf t r. . . n v ooessrrase ourcy erschießen umer orbehalt der Begnadigung, der Neserve ofsicier Koloblow zu 9 Jahren, Lieute nant Rizow und Arnandow zu 6 Jahren, die Ossiciere in Disponibilität Tatew. Tschawdarom, Mollow, Kessimow zu S o, . ? r r. c cm 9 . zayren, lesanow zu fünf Zonalen Gefängniß (unter Anrechnung von 2.J Monaten Untersuchungshast). Freigesprochen wurden: AbalanSkv, Nojarow. Stamenow, Demeier Rizow. Mathew und Pantaler Kessimow. Der Proceß hat wenig Interesse im Auslande erregt, weil man wußte, daß Panitza geständig fei. Daß die russische Gesandtschaft in Bukarest mit dem von Panitza geplanten Anschlage in gewisser Verbindung gestanden hat, ist ganz zweifellos aus der Verhandlung hervorgegangen, wennschon der Gesandte sHerr Hitrowo) selbst nichts Schriftliches von sich gegeben hat. Aber der Gefandtfchaftsfecretär ist stark bloßgestellt worden. - flaust Mucho' .Vtft Havanna CigkkS'.
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.--Nr-A'r:i ''Mnr?jt 3.h'i !.::- :,. g-s,. . 5 ,3" . . .1 BitÄkeS m dte Ächitl ' M "iU A Einer Deputation von Studenten der technischen Hochschulen, welche kürzlich in Friedrichsruh den Fürsten Bismarck besuchte, erwiderte der Er -Kanzler auf deren Begrüßungsadresse Folgendes: Die Unzulänglichkeit der juristischen Bildung oder überhzupt aller Fakultäten mit Ausnahme des Arztes besiehe darin, daß sie eben für die heute bestehenden Zustande zugeschnitten seien, ir ver emer großen KorpMchaft so sruht itnn k,vr,,,?i,B fi?5fftt SC 5 "" ö"i"M,v"av "'"' Sie dagegen, meine Herren, Sie können (a c.sti.n' et r. f. c -. r ai nouiineue sie unvertiauzenve
auch außerhalb Ihres Vaterlandes ver- telst des Seitengewehres erstochen. Der dienen, Sie können sich als Construc- Mörder wurde von den Uebrigen derart teure auch außerhalb Deutschlands einen zugerichtet, daß er in das Lazareth aufNamen machen. Die Gesetze der Chemie genommen werden mußte. An Stelle oder der Baukunst, sie gelten in der gan- des v:rstorbenen KommerzienrathS Rabzen Welt. Sie sind nicht an die Scholle betbae und des ,um Senator erwäblten
I gebunden und können dem deutschen Naauf oer ganzen Weil vjg macyen. Technik ,jt die Vkegentm der Zuund ich beglückwünsche jeden Einzelnen von Ihnen, daß er diesen Beruf rt.mX&Tfr CT. sC;Mrr.ase . vwn yui iiHiuu civyuiv t auf unser ganzes Staats- und Cultur- ! Irhtn tnirh imrni rRn.r rtt tt fi feinen Höhepunkt noch lange nicht er. , g'p vhv " reicht." Der neue baltische Premier. Frhr. von Crailshcim entstammt einer protestantischen fränkischen Adelsfamilie. Als Sohn eines Kavallerieoffiziers 1841 geboren, tudlrte er rn Erlangen. Le,vzig und Zürich Jura. Er fungirte als Bezirksamtsassessor in Brückenau; 1870 wurde er in das Handelsministerium und Ende 1371 nach dessen Auflösung in das Ministerium des Aeußern berufen und übernahm am 4. März 1880 die Stelle Pfretzschners ,m Ministerium des Aeußern. Vermählt ist er mit einer Lreim v. Lindensels. Eine bei Hofe hochgeschätzte Vertrauensperson, wird Frhr. v. Crailsheim unter Bayerns lebenden Diplomaten und ?taatsmännern als der gewandteste und begabteste angesehen. Crailsheims umfangreiche Eisenbahnvorlagen wurden vom Landtag stets anstandslos angenommen. Er wurde im Geaensat; xvl Luk von den i y , - - klerikalen Niemals angefeindet. Durch us deutsch gesinnt, steht er zu Bismarck und Caprivi auch persönlich in guten Beziehungen. Viclgerühmt wird seine Arbeitskraft. Aeußerlich ist er eine höbe, aristokratische, ausfallend jugendliche Erscheinung, im Privatleben ein großer Musikfreund. Die Freistätte der Tramps." In Camden County im südwestlichen Theile von New Jersey, in der Nähe von Morrisville, lebt einlter deutscher Farmer, dessen Gastfreundschaft den Heimathlosen aller Staaten bekannt ist. Der alte Beckenbach, so h?ißt der Freund der Tramps, hat seine große rothe Scheune ganz und gar den Wanderern überlassen, die im Leben Schiffbruch er litten haben. Arbeitslose oder arbeitsscheue Gesellen, obdachlose Männer. Weiber und Kinder pilgern nach Beckenbachs Farm, um dort einige Zeit zu rasten. Jetzt hat sich die alte Scheune in eine Art Arbeits Bureau verwandelt, wohin sich die Farmer mendtN, welche Hilse brauchen, um ihre Schoten, Kirschen und Beeren zu pflücken. Auf ihren Erbsenfeldern oder in ihren Obstgärten entwickelt jetzt mancher ehemalige Gras eine nützliche Tha? tigkeit. Wie in jeder Gesellschaftsklasse so gibt eS auch unter den Tramps einen Boß. In der rothen Scheune ist dies .Spanish Dick." Derselbe spricht 0 Sprachen und hat eine sehr bewegte Vergangenheit hinter sich, indem er vom einstmaligen Im, presario der schwedischen Nachtigall, Jenny Lind, allmälig bis zum Bog der Brombeerenpftücker aoancirt ist. Er hält Ordnung unter der Bande, uud unter seiner strengen Fuchtel kommen die Bas sermann'schen Gestalten in der Scheune panz gut mit einander aus. In der That herrscht unter hnen eine rührende Freundschaft und Vertraglichkeit. Sie leben in Güteraemeinschaft, und wenn Einer was hat, so ist für alle gesorgt. Sine ungeheuerliche Erfindung. Allen Freunden des herzerhebenden PianogeklimperS und wer wäre kein Freund desselben steht eine angenehme Ueberraschung bevor. Ein berühmter Musikprofessor in San Francisco hat nämlich eine Entdeckung gemacht, welche bestimmt ist, die Wirkung des PianospielS um das Dreifache zu verstärken. Der Professor nimmt an den Fingern durch Zerschneiden einer gewissen Sehne eine Operation vor, nach welcher die Finger der spielenden Person sich um je anderthalb Zoll weiter ausspreizen lafsen; zwei einiger Maßen respektable Hände können dann die ganze Claviatur bedecken und es dürfte vielleicht nothmendig werden, um diesen verlängerten Fin gern genügenden Spielraum zu verschaffen, das Clavier selbst um etwa einen Fuß breiter zu machen. Es müßten allerdings Vorkehrungen getroffen werden, daß Einer, dessen Finger auf diese Art musikalisch verlängert wurden, nicht später umsattelt und in's Vankcassireroder Schatzmeistergeschäft tritt die Erfindung deS kalifornischen MusikprofesforS könnte sich da als verhännißvoll erweisen. Bei einem Original-Ge-binde-Fall zu Jndependence, Iowa, ist entschieden worden, vag eine versiegelte -m M G W f . . Flasche Vier ars riginar-Paaage" zu betrachten ser, wenn auch das Bier rn Kitten ver andt wurde, und dan em Mann, der, Getränke in OrigineloerPackung verkaufen will, dieselben direct von außerhalb deS Staates und nicht von einer anderen, im Staate wohnendem Person beziehen muß. Zu dem.allgemeinenNatio' nalen Schützenfest im Jahre 1892 haben sich bereits 36 Schützenoereine beim. General-Verein in New Z)ork angemel 6t
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::t!i!&:S5 tiim Uvtai NMttchte 4 P r 0 v i k Hannover. Die neue Marinekirche in Hannover wurde von dem Bischof von Hlldesheim feierlich eingeweiht. Zum Pfarrer der neuen Kirche ist Kaplan Gerhardy, bis her an der St. Clemenskirche, ernannte t Der Konsistorialpräsident und Dit rektor des Provlnnal-chulcollemums. 3V sern?nn NniltenKer in .nrinnner Auricher Bataillons in Hartrum veransi.fi. er-rnuc w i. . . c nuucicu uquiujicu, rouioe uul vorausgegangenem Streit der Tambour Schauy -j i der von einem Kameraden mitBürgervorstehers Steinberg sind Kaufmann Findet und Oekonom Mellinahausen in Einbeck zu Bürgervorstehern erwäblt worden. 3n den Feldmarken von Holtensen, Lengein und Elliehausen i . n .. . . n- r 7 . ino macyllge ager von V!lfenerz gesunr den. Ein Unwetter, welcbes levter t . c; eiliV ,as. rt t r jtugc oie ilvesuelmer segeno yeim suchte, hat die Feldmarken durch Haaelschlag arg mitgenommen. Der in den Feldmarken Sarstedt, Ahrbergen und Gr.-Giesen angerichtete Schaden wird auf einige 100,000 M. geschätzt. Leider waren viele Landwirthe nicht gegen Hagelschaden versichert. Während des letzten Unwetters in Mahlerten schlug der Blitz in die K!rche,wo gerade die Gemeinde zur Hagelseier versammelt war, und tödtete 4 Personen, darunter zwei Kinder. Zwanzig Personen wurden zum Theil schwer verletzt, von denen 4 gelahmt und 10 sür einige Zeit geblendet sind. Die Getödteten sind: Gemeindediener Heimberg. Taglöhner Brandes, Schulmädchen Thiele, sämmtlich von hier, sowie der Knabe Frermann au? Heyrersum. Provinz We stfdlen. t Der Bildhauer A. Fleige in Mün, ster. Der vor einigen Jahren auf An regung von Pastor Vodelschwingh in Bielefeld gegründete Verein Arbeiterheim-, welcher die Beschaffung gesunder, eigener Wohnhäuser für Arbeiterbestrebt, besitzt jetzt bereits 35 Häuser, die von 410 Personen bewohnt werden. Nach Verbüßung einer elfwöchentlichen Gefänanißstrafe ist der Redacteur Schwarze der Westf.Vztg." in Bochum aus dem Amtsgerichtsgefangmsse entlas sen worden. DaS 50jährige Jubelfest des an 1000 Mitglieder zählenden Geweroeverems m orrmuno wurde tn glänzender Weise gefeiert. s In Gütersloy Burgermeister von Schell. Für die Armen in Letmathe spendete Frau Commercienrath Carl Ebbinghaus 10.000 M. In Eckesey hat sich ein Wittwer mit zweien seiner Kinder auö unbekannten Ursachen ertränkt ; auf qlei che Weise hat der Schreiner Griese aus Schwerte seinem Leben em Ende ae macht; ein gewisser Fiedler von ebendaselbst hat sich aus Schwermuth erhangt. Rheinprovinz. Dieser Tage waren 75 Jahre verflos en, seitdem die Rheinlande dem preußischen Staat einverleibt wurden. Am 15. Mai 1865 fand in Coblenz die50jahrige Jubelseier statt. Der Stand der Wein berge in Kreuznach und im ganzen Nahe that ist ein so aünstiaer, wie er um diese Zeit seit dem berühmten Weinjahr 18S5 Nicht war. Die Burger m Nuhrort haben für ein Bismarck-Denkmal 80,000 M. zusammengebracht. Die Eingesene nen der Landdürgermeisterei Simmern befinden sich in der angenehmen Lage, sur das kommende Jahr kerne Kommu nalsteuer aufzubringen nöthig zu haben. f In Wesel der Direktorder Friedrich Weder' chen Ober Realschule, Karl Wil Helm Gallenkamp. Es feierten: das Siahnae Priesteriubilaum der ref Pfarrer Franz Scheurer in Köln; das 50jährige Dienst- refp. Berufsjubiläum der SkaatSanwalt Schluter in Essen, der Bankbote H. Elfgen und der Weber Fr. WeverS in Mülheim a. Rh., sowie der Setzer Math. Didong in Trier; die Dlamanthochzeit rn Langerwehe die Ehe leute Johann Kuckertz und Katharina, geb. Stuttgen, rn Materborn das Ehe, paar Bermassen. Provinz Hesse n-N a s s a u. Der Zweiaverein des Hessischen Ge schichtsvereinö in Marburg wird im Juni zur Feier des 450. Geburtstages der Er sinduna der Buchdruckerkunst eine AuSstellung veranstalten, die die Entwicke lung des Buchdruckes und der mit ihm verwandten Kunstzwelge und Gewerbe rn Hessen veranschaulichen soll. In Frankfurt a. M. stürzte sich die Wittwe Günther geo. Ä)e Bary, tn einem An ' falle von Schwermuth aus dem Fenster ihrer im 3. Stock gelegenen Wohnung und war fofort todt; in Wiesbaden erschoß sich in der Kuranstalt .Lindenhos der russische Generalmajor von Mitten; ebendaselbst hat sich der Privatier Josef Tt me r k . . Mjooei verglsler. Königreich Bayern. Wiederum sind 15 Personen ven Din golsing nach Amerika abgereist. Die Tchuhmachersroittwe rodel rn Furty, welche ihre Töchter im Alter von 13j und 22 Jahren um Geld verkuppelte. wurde zu drei Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrenverlust verurtheilt. Mit dem Fall hangt der seiner &M ge meldete elb tmord des Kaufmanns Biermann (in Zürich) zusammen. Die lunast rn Rurnbera verstorbene Prwa tierswittwe Friederike Klein bestimmte eine halbe Million Mark sür Wohl thätigkeitszwecke. f In Regensburg der Nestor der oberpfälzischen wohl i " :.:- . . . tr vuco illmmillmer vorigen oaveri eyen Aerzte, k. Hofrath und Kreismedieinal rath Dr. Schmelcher. Der Bauernsöhn Jakob Reisiger in Tegernbach hat semen Bruder rn Zzolge emeö Wort Wechsels erstochen. ' Vr.R.echiffinann'A fthma Heilmittel ftlMrf.fift fri a LUU. li 'I' vviiiy( III Linderuna und er nickenden Schlaf in den harlnä6Mn,Zällnr zu vmcyassen. vcur wo aue anoere nnetfczi schlagen. Em einziger Versuch vnveift cT. PrnS SS EentS und kl, von Apothekern zu baden oder durch Post ',Wrol!e Packet frei gegen Poftmarke. Dr.R.SCHIFFMANN, Et. Paul, Mimt.
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Die einzige nicht alkoholhaltige auZ Pflanzen bereitete Medizin in Ms frger Form, Sie ist nicht ein Getränk enk Nnm, ob Vrknntwein, gekürzt und dnsöt, um den Seschmack zn befriedigen, sondern ein ant lall fornischen Kräutern gefertigtes Präparat. Die neu, rt vt,Lr tttirß ttvettf tat Mut. fikrkt IU Rerren, ff uiUlv und Gehir, rtreidt ZKalaria und krklZttgt Iti e?fltrn, Die Dflttu, votl e h!!ufiLZ!e ihre Fnk one n'.cht erfüSe, fiih drzn, die tng,id. e Leder und M Hierin. n ld!n, Ktllt chmerzloz Ml Th5Uk'U lUti Orzan wieder tu ,dt,tft unzchktzb. Die e, rt tniie, ttt,, tti rief. Für Leute, welch Härdtd li, tN tz edizi feh, erthooll. Sie hilft in der Ordauue, lurtrt Verftofnui. rtreidt all, ist ut Sidr, Sku,lt ;fgtn&f HsuttranthtUtN Z.U gantllinrntHjlnen iür fccut eon fitzd d,nmis find di neuen in, zur Uteri fi(i rthsoll, (tsontitl oder für grauen nni Ätnier. iauu kaust ine Alich uud droht, ft. , der sotheker sie icht hat, iefielU fi bei Uz. Dersi tmmal gedtscHtbTt.;kdfiiStdf Ztd. ..lnega, itter.Der wztz, bekannte Tmxreni Btttttl. fll UrnuUrt da Gehirn ud dershigt die Nerv,, ixt di wgVid und giebt in, ,rfekt, Blut reulatio durch di m,nZchUche Adern, ,lch, U ZeftimmthtU die ck,sudhtt utkdtrhrgStkU, Joseph J.eZaga, von No. 7d Seit Str.. ork,sagt: .Ich hab, tn dn letzten ,ö!s Jahre ieti.vinißar Bitttti'' tm Haus, gehabt und ttH in (auf mutet in ,ir gamüt." 9t9. U, aoti, ton 169 Laronn Str., Ri )i.'tcr,, La., schreibt unter dem Datum de . at 88 mit folgt: Ach Un tn 15 Zah ach Ct 5xrivgin ktansa gerannen, eil t$ tu ng, andkm Blut litt. Ich hadt eben drei Flesch, Linegk Btitera braucht nk , yatt, mh, üit al dt Uueßen. 01 tft iit best idizlu, lq httgkätlU rn:. g,u attt Yrf, WU fagt; .weg Stiittl" in di, d,ft ,dt,w, die H jua!5 genom jade; ftc hat nein ,( im utFra . . SDiuil, cn Eamd, . I., chietöt: Ich hob, sehr a fchlechter Verdauung uud tng,kseid Beicherdn gelitten uud .Lwegar SiiterK rerjchafit, mit große Srleicht,ug.5C. . ts a 1 1 1 , son Humboldt, 3a., ar VMr heilt mich von Paealvfib fast: kt vor hn Iah , uud tär,ltch heilt mich von ftfumtf iM Za H.se, von Wbftr.asf., fchntdt: Ich benutzt, stet ,Lin,g '.ttir' m ,dt,ia in Zrühling und rfrru, mich itt beste esundheU." L. l e u a n, 57 Vontsomer tr., Vork, chktbt: .Ich hl! I;r uilccaar rnul- ffir et mSbrtrezfitche Xsrits i HLdschiS uch sret. dnsftre, f&. II. 3SS;oXomo.Ic1 Drnßs Oo, llt VsshiJZtö Straße, Red vorl. t 4 . ZudilZna -7 t AA ä ü . a w w m (ü: kSNehZt ft ? - i5W-& fr.M UiVU NechLnugm, SirlulsreI. Fri?WSfeu. Yreislißen. Quittungen, Eintrittskarten, Mitgliederkarten, CsnMutioum Mregkarteu.
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