Indiana Tribüne, Volume 13, Number 270, Indianapolis, Marion County, 17 June 1890 — Page 1
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sigsn J m dies Spalte KSen 5 Cents per 30. Auzrigeu in deichen Stellen gesucht, oder sfferirt werd, finde unentgeltlich Vnfnabe. Dieselben bleiben 5 Tage stehe, llnnnt aber nbeschränkr erneuert werden. Anzeigen, welche bis MMagß 1 Uhr abge geben derben, finden noch am fettigen Tage NnfnahWe. Verlangt. erlangt tatge NS,chn für üchenarbktt im UU Ha. 20j erlangt tWlchi 12 ober 11 IiK. 139 Etft atvlanb Ctioet. i Itngt ttit i:sSer Van u auf einer Farm .freu. Nach, uf??gen bet ap. . D. Harve, Zt BUa östlich vJrv,gto. i C 1 1 n al : 2 Näche oin grauen, Ich fcab tt f ah v,rftrtzn, um an Hose ,u btt. NZndig .bett mit gutem Loh, achzusrazea it Ssnna I. S. aro, tn S.B. Zartl StUiUu sckd.ik, ah d,r ck Wajhwgto . Vttsftksixxiftr. IS erlangt i SmdelmZdchen. 5kzchfrageo SSSOftOhSte. 18l ve?kat'. Kmzvziz Väche oder Kaben zum rbfnpfläcken für mehr Tig. ach,u,rg,n bet Fr Sommir, Sck West und ttEa, Straß. 18 Bl g t H ntel inrmiljchn; ea;ficl ngkzogkn. 12S Rd Satt suai 18ia Btttttift uvrUsffge Reisend und Stadtver. kstasir. KtkLun dauernd, sondere Offnen jtzt. Echne verkäuflich Spe,iaWäte. Zöger St nicht. 0ehsltV0Rnfzvg an, roa?n L?ol.,Nu?s,?mer, h'eag. I. Stellestefuche. 2 Zucht ttd Stell vs,r etem stirken jurge aa li Bäcker sr. S B. Oksiee di. Bl4 iSz WesscbwvTO?St politische Qnkünvtgnngen Taffgart, ist demskratischer Kandidat tör daß Amt des Connt Auditor. Die Wahl findet am 4. November 1893 statt Olxai-lo T. Many, Candidat für Shniff. Dr. I. Q. Wntcliffe HschS?at fi4 sSNeZUch mit nndKr,t!l,Säld mit Vlchlchtk SrinkrankeUi, Offiu: Nö. S5 Oft Market Straße. ffie.Std : s bi, 10 Qhr vorm. 2 il 3 Uh, Vach. SonLszI sulg,n,n. Teierhonttl, L r?achtn: SS Acker om beste arten n,d, lloi et Sitte rseftltch von der Irr,nnftatt it g,tem Hauk, Stauungen werde gedaut. VS nre roZ Farmen; ihrer Häuser mit und ohn SaZ,tn.und außerhalb der Stadt. L erkauf: Häuser und Lotte tu alle tadtthetle. Farmen New nd groß, ah bet der Stadt, t djse nd andere Staaten, somt eh nre gut gelegene SeschästihZuser nd leer Lotten, hr ZSereie, roeerte, SaloI und der 0Z4afte. .. Würgte r, . SS Oft lSalhtngton Straß. Zur Notlz ! Die fsziaUSifche Sektion faßte in ihrer letzten 'Oefchäftsdersammlnog folgende Beschlüsse: Veschlossen, Wilhelm KraaS nnd John OrumNaLU, wegen ihrer, eine Cozialisten ntrüidigen Handlungsweise während dk Car pentn Streiks, dou der Liste der WitgUeder zu ftreiche. beschlossen, die im .SoUaliS in der Jadiava Tribüne und im Labor Signal chu veröffentliche. Klkokau Uttu Azent. Ornft Vkemegh, 5 fr. ladfson Avenus Bauverein No 3. Zweit IabreS'Versammlung und Beamtenwabl Dien st sg. 17. Juni 1890 im Ver ewSlokal bei Caspar Heß, 507 Madison Uvtam. Großes Konzert! in 3PllacBimisKsaiifeim a Dollllkrflag, 19. Juni, Musik von V'uNsra.t'' Orkstr, IS Mann stark. Eintritt 10 GtnU. Oeonje Herrmami, ÄsiHeQ-WeatöSV. Offiu: Tb. H Cl Delavtte vtrsße. . no, m, 13, 1,,1SS OH yarlftr. rüttln OH Ossti Ui t H iV
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Der Knownothingisrnus ist eine, zwar häßliche und bedauernswerthe Er- i scheinung, aber unter dem Amerikanerthum zum Mindesten begreiflich. Wem, ger begreiflich, aber dafür um so wider-' licher ist die Thatsache, daß die Jrländer' sich zu Werkzeugen derKnownothings her! geben und die Deutschen bei jeder Gsle-j genheit bekämpfen. Man kann das nicht mit der Dummheit der irländischen Mas sen entschuldigen. Der Deutschenhaß wird unter den Jrländeen systematisch geschürt und zwar von oben herab, von den Bischöfen der katholischen Kirche. Die deutschen Katholiken haben denselben Kampf zu bestehen, und die irischen Bischöfe setzen alle Hebel in Bewegung, um die Anwendung der deutschen Sprache in katholischen Kirchen und Schulen, die Anstellung Deutscher in geistlichenAemtern möglichst zu verhindern. Wir sind keine Freunde deS Nationali tatenkampfes. Unsere Anschauung ist eine kosmopolitische, wir hassen und lieben Keinen seiner Nationalität wegen. Wenn aber der Kampf angeboten wird, dann kann man ihn nicht ausschlagen. Die Jrländer haben den Kampf, begonnen, so mögen sie denn den Kamps haben. Fassen wir einmal all die Thatsachen, welche mit dem gegenwartigen Kampfe um den deutschen Unterricht in den öffmt lichen Schulen zusammenhängen, ins Auge, und überblicken wir die Situation. Galvin, ein Jrländer, stellte sich im Schulrathe auf die Seite unserer Gegner. Selbst angenommen, dies sei seine per sönliche Anschauung, wie kam es denn, daß alle Anstrengungen des Comites, ihm einen irischen Kandidaten gegenüber zu stellen, vorgeblich waren ? ES konnte kein Jrländer gefunden werden, der Willens gewesen wäre, gegen Galvin aufzutreten, aber es fand sich ein Jrländer um gegen Herrn Vonnegut aufzutreten. Früher nahm der Sentinel" stets? Partei für die Deutschen, diesmal nahm j er sich der deutschen Sache auch nicht mit einer Silbe an. Warum? Ist es nicht klar, daß er es der Jrländer wegen nicht wagte? Vom politischen Standpunkt aus hätten die Jrländer naturgemäß die Deutschen unterstüben müssen, denn seit Jahren, seitdem die Deutschen sich in Masse der demokratischen Partei zuge wandt haben, holen dieselben für die Jrländer die Kastanien aus dem Feuer. DaS Stillschweigen des Sentinel", sowie die Behandlung, welche die Jrlän der den Deutschen bei der letzten County Convention widerfahren ließen, zeigt, daß die Jrländer die demokratische Parter vollständig beherrschen, und daß die Pir tei ihnen sogar in ihrem Deutschenhasse dienstbar sein muß. ' Und dabei sind die Deutschm zahlreicher als die Jrländer. Von den am Samstag gegen uns ab gegebenen Stimmen gehörten drei Viertel bis sieben Achte! Isländern an. Die Amerikaner blieben zu Hause, sie schämten sich wenigsten?, den Knownothings zu hei fen, die Jrländer aber fanden sich bereit, die schmutzige Arbeit zu thun. Wollen die Deutschen den Isländern noch länger erlauben, Schindluder mit ihnen zu spielen? Wenn so, gut ! dann aber mögen wir ebensogut die deutschen Vereine, die deutschen VerznüzungSplätze, die deutschen Kirchen) die deutschen Pfarr schulen gleich jetzt schließen, denn dahin wird eS doch tonnten. Wmn aber nicht. dann muß dieses intolerante Element be kämpft werden, wo und wie man es am Erfolgreichsten bekämpfen kann. Für ihre Handlungsweise am Samstag müssen die Jrländer gezüchtigt werden. So viel einstweilen, das .Wie" kommt spater. Die .Tribüne ist unabhängig genug, in dieser Sache ihre Memung nicht zu rückzuhalten. Der Amerikaner vertheidigt in der Sache des deutschen Unterrichts immerhin einen gewissen Nationalstolz, wenn er auch in dieser Sache falsch angebracht ist, der Jrländer aber handelt bloß aus Haß. Es war im zweiten Jahrhundert vor Christus, als die Feindschaft zwischen Nom und Carthago ihren Höhepunkt er reichte. Damals schloß der greise Nö mer Cato jede seiner Reden, welchen In haltS sie auch sonst gewesen sein möge, und bei welcher Gelegenheit eS auch im mer war, mit den Worten: Ctetennn censeo Carthaginem esse delendam zu deutsch : .Uebrigens bin ich der Mei nung, daß Karthago zerstört werden Müsset .Oeterurn eeuseo ist seitdem sprich Mtlich geworden. Wir werden von
n an auch unser ceterurn censeo ucn. ES wird lauten : UebrigenS ) wir der Meinung, daß die Jrländer z ichtigt werden müssen-. Drathnachrit)ten. WttauUSttn. Für Jndiana: Warme, schönes 'Zetttt.
Was unsere Pensionäre kosten. Washington. 16. Juni. Comtiisür Raum hat inen Brief an ReprSientont Btlknap von NtV Vork gkriHltt. s welchem er Voranschlage über die aZgadin macht, welche ein Wkderrus l a aegenQürtigen Vesetz'S in Bezua auf i Bezahlung tückstandlaer Pensionen l rursachen würde. $216.220,200 wür 1 n nothwendig sein, um die Ansprüche z i dtckm, welche auS den im Pension? f j? erltdlAten Fällen ttwachsen würden. $Zo5 145,200 würde eS kosten, um die Vtehransprüche in noch nicht erledigten Fallen zu decken. Im Ganzen würde .vso ein ZolcheS Ges,d N71 365 400 dem Untt kosten Der CommissSr macht ? gch bisonderS darauf aufmerksam, daß d:r Betrag nicht wesentlich durch doS Absterben von Beteranen geändert wer den würd, da die Pensionen dann an die Wittwen und Waisen ausgezahlt werden müßten. Nach einer von Hen derso von Iowa gestern gelieferten sehr mäßigen Schätzung, hat der Tongrek biS j tzt mit der allgemeinen PenstorS Bill, welche allerdings erst den Senat passiren :?iu! über 165 Millionen für die Vetera i m in einem einzigen JiScakjhr bemil i,t, und alle Anzeichen deuten, wie feü e erwähnt, darauf hin. daß eS 2(0 killtonen erden mögen. Kon g reß. Washington. 16 Juni. Dem Zerlangen deö Hauses, ein neueS Con - ttr.z-Comite für die Zlkti.Truft.BiU zu nennen, wurde entspiochen. Die Silber-Bill deZ Huse wurde egenommen und Senator AÜ'son hielt - lange Rede zu Gunflm derselben. Zm Hause wurde eine Petition von .olöaten der Doytane? Soldatenhei ih vorgelegt, die Anfertigung und den rkaus von konsöderitten Flaggen oder ..'hin Anarchisten-Flaggen zu verbieten. Eisenbahn-Streik. Eleveland. 16 Juni. Ein Streik imwtltcher Weichensteller an allen h'er kündenden Bahnen ist im Gange. Sie L'rlangkn Lohnerhöhung und Reduktion der Arbeitszeit. Die Streike? drohen den Verkehr auf der Lake Shore Bahn r ousiSadig zu verhindern. Streik dir Mantelnüher. New York. 16. Juni. Der Streik der MäntelnShtr breitet sich au. Tausend haben die Arbeit niedergelegt, und il.re Zahl wird wahrschklnttch im Lause der Woche auf 8000 anwachsen. Die Gefahren deß Bergbaues Dun bar. P?., 16. Juni. Inder HM Farm Mine erfolgte beute eine Explosion. Ein Eindringen ,n den Schacht war unöllich. denn die Jlam mm schlugen sofort auS demselben empor. Von den 52 Bergleuten, welche sich in der 'Rmt besanden, fanden 38 ihren Tod. it anderen hatten sich zur Zeit der xylosion in einem anderem Gange be t aden und konnten den Eingang dir l?klne erreichen. Bil jetzt war S nicht möglich in den Gang, in welchem die ÄerunglüSten sich bestnden, einzudringen, i ib da fast da? ganze Bergwerk jetzt in flammen steht, so wird man die Leichen ottselben, wenn Überhaupi. nur verbrannt und verkohlt wiederfinden. Weitaus die meisten der Opfer dieser furchtbaren Kata yrophe hinterlassen Weib und Kinder. 0v Qat Der Zwiespalt in der deutsch freisinnigen Partei. Berlin. 16. Juni. DerWMenstill. stand, den die Gegner RicdterS innerhalb der eigenen Partei mit diesem und jenem starken Anhange abgeschlossen, erweist sich in der That alS ein recht dürftige Flick werk. Et hat allgemein überrascht, daß Eugen Richter, der geschworene Feind aller halben Maßregeln und nothdürsti gen Compromisse, sich bewogen gesehen hat. dem wenig ehrenvollen .Ausgleich seine Zustimmung zu geben. Richter hat sich denn uch veranlaßt gesehen. Über die Gründe seine Verhalten in der .Frei sinnigen Z.itung' Rechenschaft abzule gen. Der .Ausgleich- beruht bekanntlich auf Dem Beschlusse, daß der jeweilige Vorsitzende de engeren Ausschüsse mit dem Stellvertreter in der Leitung der Geschäfte abwechseln soll. Wie nun Richter miititilt. hatten Pros. Hänel und
dessen Anhänger gedroht, au der Frak tion auzutr,ten und ihre Mandate nie derzuleger, fall jene Grundbestimmung nicht angenommen würde. Richter be sürwortek, daß die dadurch notwendig werdenden Ersatzwahlen noch weniger nach seinem Sinne ausfallen oder garder freisinnigen Partei voflt've Verluste drin gen könnten. Thatsächlich verbleibt Schröder der Vorsitzende des Siebener Ausschüsse; Richter hat doS Amt pro sorma angenommen, in der durchaus lo benZwirtben Absicht, d'z 'ganze peinliche
Affaire der Orffenthchkeit zu entziehen. Zum aroken Leidwnen der .Kölnischen Zeltung, welcher der freisinnige Bruder zwtst prachtvollen Stoff zu sarkastischen Essah in unaufhörlicher Zahl geliefert hatte. Za renfreuden. L o n d o n. 17. Juni: Der Berliner Korrespondet der .NewS sagt:. Die Petersburger Polizei hat eine weit vee breitete Verschwörung' gegen daS Lchen de Zaren entdeckt. Der kaiserliche Pa last zu Gatschina ist unterminirt. Die Wachen sind überall verdoppelt worden. Mehrere Vnhastungen wurdtn vorge nommen. Die Cholera. Madrid. 16 Juni. ' DaS Umsichgreifen der Cholera in Puebla de Rugat erregt große Besorgniß. Die BemÜhun gen der Behörden, der Krankheit Einhalt zu gebieten, waren bi jetzt erfolglos. Gestern starben vier Personen und neun neue Fälle wurden berichtet. Die Zahl der biS jrtzt vorgekommenen Ekkeankun gen ist 91. Dr. Candelck, behauptet, die Kcankdeit sei die echte asiatische Cholera, die Regierung behauptet das Gegentheilt Allerlei, Stanley hat die Ernennung zum Generalgouvernör des Congo Freistaates an genommen. ' In Swansea sind 13.000. Dockarbeiter am Streik. Erzherzogin Valerie hat aller Ansprüche auf den Thron entsagt, um nach Ntigung heirathen zu können. Der internationale GefängnißCongrlß wurde in St. PrterSburg in Gegenwart deS ganzen HofeS eröffnet. Der Großherzog von Baden hat eine Warnung gegen die Hetzereien der Anti femiten erlassen, und versprochen, allen Konfessionen den staatsrechtlich gewährleisteten Schutz zu verleiben. eSMsntSkte)ten Angekommen in : Havre: .La Bourgogne von New York. N e w V o r k : .GaScogne von Havre, .Polynesta' von Sttttln. Glasgow: .State of Nevada" von NtD Bork. Southampton: .Eider- von N;w York. i e st g e ö. Im Zollamt sind eingetroffen:
Jüe Grisfith Bros . 2 Kisten Baumwoll sammt; Abgaben $236 60. C. E. Müller. 3000 mexikanische Cigarren ; Ab gaben 5149.65. es- Die elektrische Straßenbahn wird morgen Vormittag eröffnet werden. Die Compagnie hat besondere Cinladungeri dazu ausgeschickt. Von halb zehn bis halb elf wird alle zehn Minuten ein Zug vom Bahnhof abgehen. Wer bet der Volkszählung über.. skhen wurde, sollte sich unverzüglich nach der Oifice de Herrn Conger. 18) Nord Pennsylvania S kraß begeben und sich melden. Die ist im Jnterisie unserer Stadt zu wünschen, denn je gröber unsere Ein wohnerzahl sich herausstellt, je besser ist dies kür die geschäftlichen Jnttressen. Oom QnSlilnöe. -Jn Konstantinopel bil. bete im vergangenen Monat die rohe Belästigung der Töchter des ersten DrgomanS bei der russischen Botschaft, Herrn Iwanow, durch vier türkische Solbaten fast den ausschließlichen Gesprächsstöff aller Kreise. Es schwirrten die verschiedenartigsten Versionen deS Falles durch die Luft, da in Folge der Entfernung deS ThatorteS von Konstantinopel und der jetzt noch sehr mangelhaften Verbindung mit dem oberen Bosporus, wo die russische Botschaft ihren Sommergufenthalt genommen hat. sowie in Folge deS UmstandeS, daß für derartige Dinge der Telegraph schlechterdings nicht benützt werden kann, Genaues und völlig ZuverlalsigeS kaum u erfahren war. Jetzt endlich wird der Vachoerhalt von zustänHger Seite, so dargestellt, daß vier junge Soldaten eine Art von OssiciersAspiranten deS Artillerie - Arsenals von Top hane die beiden jungen Damen Iwanow und deren Gouvernante welche 5 J0uaion J9n
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f Geht nach KlSuer's Schuh - Laden für gute Waare, größte Auswahl nsd die nie drigsten Preise. S3 Süd Illinois Straße. Gentral Garten ! Ecke Washington und East Straße. D.r schone IüM'lie.Hatte in der Stadt. I?ZU?7ZT:. WA.GXUnj9 Sigth. Der Harten ist jetzt am schönsten eingerichtet und rond Nicht unversucht gelassen jedem Be sncher den Aufenthalt st angmehm wie mög lich zu machen. st mit Neben belästigten, und daß einer der Soldaten das eine Fräulein umfaßte und zu küssen versuchte. Die Gouver nante rief um Hilfe und zerschlug überKies einen'Sonnenschirm auf dem Haupte des Missethäters, der sammt seinen Ka meraden durch herbeigeeilte Matrosen deS vor Bujukdere ankernden russischen Stationars, durch Boot führe? und Andere dingfest gemacht wurde, wobei die vier Türken nicht glimpflich behandelt wurden. Sie wurden sodann der türkischen Wache übergeben. Hen von Nelidow brachte die Thatfache unmittelbar zur Kenntniß der Pforte, die Bestrafung der vier Soldaten erwartend. Dieselbe ist auch mit erfreulicher Schnelligkeit erfolgt, indem das Kriegsgericht dieungen Leute zu zehn, acht und sechs Monaten Gefängniß vcrurtheilte, eine Strafe, welche, dem Sultan indessen zu gering schien, so daß er noch die Verbannung nach Tripolis hinzufügte. Herr v. Nelidow hat durch seinen ersten Dragoman, Herrn Iwanow, dem Sultan feinen Dank für die schnelle Justiz übermitteln lassen. Ueber das Unglück aus dem Seddiner See liegen folgende ausfübrliche Nachrichten vor: Von sechs Cyargirten deö in Potsdam stehenden I. Garde-Negiments z. F. war am zweiten PsingstlFeiertage eine Segelpartie aus der Havel vereinbart worden, und frohgemuth bestieg die kleine Gesellschaft, unter der sich auch zwei junge Damen als Bräute jener Theilnehmer befanden, das Boot. In der Mitte der weiten Wasserflache segelte das Voot schnell dahin, alS nach der halben Strecke ein Windstoß, dem bald stärkere folgten, das Boot in starke Seitenlagen brachte. Ein außer ordentlich heftiger Windstoß verursachte einen solchen Wellenschlag und zugleich einen solchen Segeldruck, daß das Boot Wasser schöpfte und sank. Unter dem gellenden, über die weite Wasserflache tönenden Hilfegeschrei der Unglücklichen sank das Fahrzeug in die Tiefe. Obwohl sofort von allen Seiten Kähne nach der Unfallstelle eilten, gelang es doch nicht, mehr als zwei der Schiffbrüchigen zuretten. Dieselben hatten sich als gute Schwimmer so lange über Wasser gehalten, bis Hilfe herbeikam. Die andere sechs Gefährten waren von den Fluthen verschlungen worden. Die Luchen der beiden Damen wurden nachtraglich gefunden, während diejenigen der Soldaten noch fehlen. Es gibt doch noch ehrliche Menschen, selbst in Frankreich! Wie aus Paris berichtet wird, ist der glück: liche Gewinner des Haupttreffers der kürzlich gezogenen Lotterie de Vessöges im Betrag? von 200.000 Francs de, Bäckermeister Coudeoille in BergueS. Herr Coudeoille hatte auf den Rath eines Fuhrmanns der Ortschaft, Namens GalloS, von einem Kaufmann in AlaiS ein Faß Wein gekauft und hieber ein Lotterie:Los als Prämie erhalten. Coudeoille hatte Gallos versprochen, mit ihm einen allfälligen Gewinn zu theilen. Gallos war jedoch noch vor der Ziehung gestorben und es eristirte weder ein Zeuge noch ein schriftliches Document für diese Abmachung ; trotzdem hat der Gewinner Sein Wort gehalten. Er theilte der Wittwe des Fuhrmanns zugleich feinen Gewinn und ihre Betheiligung an demfelben mit, und die gute Frau hatte alle Mühe, an die Wirklichkeit der ihr bereiteten Ueberraschung zu glauben. ' Letzter Tage ist das Britische Museum in deu Besitz einer chinesifchen Banknote gelangt, welche von der Kaiserlichen Münze ausgegeben würbe ZOO Jahre bevor , das erste europäische Papiergeld aufkam. Die Note datirt .aus dem ersten oder einem der ersten Jahre der Regierung des ersten Kaisers der Ming'Dynastie Sie ist älter, als die erste enroaäische Bank, die 1401 e'mündete von Barcelona. Drei Jahr, y m . . unoene trennen t von ver zanr von tockholm, welche 166& die ersten Bank jenfa Europa auzaao.
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