Indiana Tribüne, Volume 13, Number 269, Indianapolis, Marion County, 16 June 1890 — Page 3
l - - - ,,,, yrrm, unpr i TrjirjMn . . Daö beste Mittel gege Rheumatismus, Glititrrtlttn, Frostbeulen, id)t, Qtrttu schuß,Kreujweh und Hüstenlelen. Nückenschmerzcn, verftauchungkn, Steifen als, Srühungen, Quetschungen, Frisch Wunden und Schnittwunden. Neuralgie, Shnschmer,,n, Kopfweh, Brandmunden, ilufgesprungene Hsnde, Gelenk schmerzen ral ITe SZe?te, wele eka SußerlikLMlt tel bcncpkgc. Farmer und Viehzüchter stoben in dem St. Jakobs Oel ein uZöer tapiie Heilmittel gkgcn die Eebrechen des Vtedftasdeö. Ewe Flasche Tt. Jakod, Oel kostet 50 CtS. Mnf Flasche für $3.00). ZA in jeder ApstHekej habe. : THZ CHAHLE! A. V0GILER CO.. liKIrnori. III 71 Schwache Männer, sche ihre vslleZ?kannkSkraft HnfcGsafiMtif ls Eeifiez wieder ju erlanaen tcünfAen. fcBtea ni&t versäumen, den ..Jugendfreund" ,u lesen. TaS fl mit seien SraakenAejchlchkea nlZuterte. reichlich II außqeststtete Werk gibt ufschluh Sb ein neues U A.if M.f . M..V....1. 0-...f-w . I r , . . Per Zeit he BerufsySrunz von Geschlechts, kranklzeite nd de ffolge in Jugen. künden ollSladi wiederberseitellt wurde. AtlL viuvimhiikii. wuiiiui cuuitRECinntioaiD mri masTen eoeni eiaq als diUtg. izererseinktzenn hi. qisk -tteni m tarnji unvIdr bekommt d uch ersiegett nd sranes ,UzeZchtckt dn -ua mMk und ?k,p,ns'r,- . 2Z WeS II. Str., Ke Fork, .F. " f$ iii VABTDAIjM s f:Tf li $3r m usumt M nai St dit Nzzche snd btßz Lm!t Sdt? O. LrOXLlB, NTISö2k'Z, JXiI53CL0, loW, N öläürtUfi. Tor, As'lcaii&sS Co1o 2w ESeacSoo ZI 4ota68) OeiiSoyi5lis ZÄ. D vkhsbstt ist ds Sie! He Schutt8 ftsd asi vtzt. Di Vsg hss? tutSni Snb?ffkstt. 2kdz Zu? M Hlsswtlge PaffagZne,ob fi n villet nst NaFe od vsigLaste.SMt haben vnd, dvrch nUrt Psgaginzöse erßer besZrdrr!. ob v't 22 tw VMtt S NVäßizltS ykei. fcs, ew OxtSTfLfBlH-Itt od, kg eiae Vork, tUbühMll,! oL, ins 0t,, cttl f fctH? AS IS. SÄ. kfiSt SL,?al V2?oöi,.SL,, kZmivu, nd2Lki Str.,2t'sj' Ä. s N Z, Szpz. At.LeM,At . m r si t j SZö SzzrSL ?2Z Kl 5ch LL'1Iie, Akv!Us, 2lSÄ!5d!s, tt-noogs, Ati&ats., ßavannah, Js,ri sonvWs ilobile s.M Z? Orleiaai, ist HsrtHeiltzcft fü, ys.Z5Ki:z:e ,sch l ttut Ne2te zs ?Hs. yalsS-, Schlag suS YZtUs?.NQz Msch KH'iägs end ?iz Vt esl Kssd'.?, WazeÄÄisch? Kfoch SHurQzZeL suS C!ch.?tz W d!s fitJt Z5d?7Zfi5t ä " & an. -ja W. ZJerl.?. fllfeti Caasrci Pf?zst?zz ftttoftt ssZwLts Ct;. 3if 3tl. SlcCf i Oin'S a,zr, PittlSurs, $c lals . ft U l. tl stt- Merattat, O Die grolZe Dan HandleRoute G-K. Z.I zsk IZlVd.II. tt'tsvrS', Olnolmmtt & Ot. X4OX1I Bahn, ? IU l aSt und UU Sini, ch SS. Mord und Oüb. OuZgtzelSntttt Dknfi ! Vroulpit Akbwdug ?ull-a CsrS zwischen, allen größere Städten. ?!ttsdnrs, Ssrnsdur, Baltimore "Washington, Philadelphia, New York, Colnmbua, Cincinnati, Indianapolis St. Louis, Chicago and Louis ville. Ctt tthellr Ut Hanbl aZn ? r itoft tkra h rr,!cht. Baten Udrig, s3i mktni rvN, ra4t .?. il KUmt t . IC. ring, CÜt. Ps. Vflcs, Zbixsl. Ss auiinttna, den'l auager, PcktZdnig, P. I h i l l 1, en'l VVt f Ism&sf, D. 41. . , k.t Katai. fmtftorf AD OLP ja JEt . tOld Troedom and Bight.) LSessentlicber Fotar, Cotrcf ponbeut n. Ueberst)er. No. 196 Elipbeth Str.. Gtl W BsxtO JUrtS ö.
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3!aSiiSläSi& .V-siftr-,,".'-?:t, w llffitö WA IBsirrnil ! Roman von R e in h 0 ld Ort man. ftDTKitimoLA VII. Stampfen und Rasseln. Dröhnen ml Aechzen. Nnir scheu und Zischen überall! Langgestreckte Maschinenhäuftr und Werkstatten aus rothen Backsteinen, himmelanstrebende Jtiefenschornsteine zwischen ihnen, und eine graue, nimmer weichende Wolke von ötusz und Srank' über alledein das war das Etablissement der Firma Taylor Broth"ers x New Fort. Viele Hunderte von iaxschen fanden in dieser gewaltigen Staire der Arbeit ihr täglihes Ärot, und es waren nicht wenige graubartige Manier mit gefurchttn Gesichtern darunter, d ? schon seit Jahrzehnten Tag für xcs durch das hohe Portal des Fabrikho-c schritten. Wohl gab es auch hier Zufriedene und Unzufriedene, wie überall i der Welt, aber die Zufriedenen waren i;i der Mehrheit, und auch die Unzufrieden, n zogen unwillkürlich mit freundliches! Gruße ihre Mützen, wenn HughTylo: 5 sehnige Gestalt an ihnen vorübergilv; und wenn seine klaren durchdringende,? Augen aus ihnen und ihrem Schasse, ruhten. Und da? geschah jedem Einzelnen sehr häusig, trotz der ungeheueren Ausdeh nung des Etablissements und trotzdern Hugh Taylor von seinen Wtitbürgern längst auf ern Vermögen von mehreren Millionen geschätzt wurde. Es hieß, daß er in seiner Jugend selber nichts anderes gewesen sei als ein einfacher Maschinenbauer, und vielleicht lag ihm noch von jener Zeit her die Eigenthümlichkeit im Vlute, auch über den gewaltigsten Planen, die feine Gedanken beschäftigten, der geringfügigsten Dinge, die Anderen ohne jede Bedeutung erschienen, nicht zu vergessen. Er hatte einen scharfen und unbestechlichen Blick für jede Nachlässigkeit und Vcrsaumniß, w? immer sie auch zu Tage treten mochte; er forderte von seinen! ersten Beamten roie von seinem letzten Heizer dieselbe' strenge Pflichterfüllung, und er hattc immer ein freundlich derbes Wort der Anerkennung in Bereitschaft, wo anfr richtiges ehrliches Vorwärtsstreben sich in irgend einer Weise erkennbar nichte. Unmittelbar neben dem hohen, von mächtigen Sandsteinquadern gethürmttn Portal doch an der Mauer, welche die qanze Fabrikanlage einfriedigte, ebenfalls umschlossen lag ein einstöckiges Häuschen, dessen äußere Formen um ein Geringes zierlicher und gefälliger waren als die der übrigen - Gebäude. Hier befanden sich die technischen und kaufmännischen Bureaus, die Zeichcnsäle für di ' Ingenieure und das Prioatkabinet de Fabrikbesitzers durchweg hohe, helle luftige Räume, die keinem der darin Ve schäftigten Gesundheit und Augenlich kosteten. Hier pflegte Hugh Tavlormi: besonderer Vorliebe von Zimmer zu Zim mer zu gehen, hier pflegte der Ausdru seiner Anerkennung am herzlich stetderjenige seines Tadels am schärfsten z . klingen. Auch heute wanderte er, den nach hin ten geschobenen Hut auf dem Kopfe u die Hände in den Taschen seiner Bei,', kleider, durch einen der Zeichensäle, hi. und da für kurze Zeit verweilend, um M'? schweigender Aufmerksamkeit das For schreiten einer auf dem Reißbrett enist" benden Zeichnung zu beobachten. Zulet,! kam er an diejenige ier laugen Takelt welche der Thür zu feinem Prioalkabia, : am nächsten lag. Hier arbeitete nur ?i : einziger junger Mann, eine schlank' elastische Erscheinung von etwa 25 Iahren, und so eifrig war derselbe in sein.' Veschäfliguug vertieft, daß er den näher kommenden Sckrikk des. Allgewaltige,: gar nicht bemerk ke. HAh Taylor blieb hinter seinem Stnhle stehen und sah ihm lange zn, viel länger, als es bei einem der Uebrigen der Fall gewesen war. Dann legte er ihm plötzlich die Hand auf die Schulter und fagle in deutscher Sprache: Run, junger Freund, wie stehts mit unserer Konstruktion? Wer den wir damit zu Stande kommen oder nicht?" Der Angeredete es würde kaum ein einziger seiner Kommilitonen den schwache lichen, verschüchterten Johannes Immen Höfen in ihm wiedererkannt haben blickte ohne Uebcrrafchung und Verwirrung, ja, sogar mit einem kleinen triuniphirenden Lächeln zu dem Fragenden auf. Ich denke ja, Master Taylor!" erwiderte er heiter. Weim Sie Ihre Einwilligung dazu geben, kann die neue Bergloeomorioe in zwei Monaten voll g betriebsfähig dastehen." Nun, wir wollen sehen! Voreist möchte ich einmal zwei Worte unter vier Augen mit Ihnen sprechen. Siedürfen Jhr Lieblingskind um meinetwill.!'. schon auf ein paar Minuten verlassen!" Er 'ging voran zu der Thür des Privatkabinetts, und Jmmenhofen folgte ihm nach. Da drinnen fah es um nichts eleganter aus als in allen übrigen Buaus. Die Schränke und Nepositorien, welche das Zimmer füllten, legten ebenso wie die Karten und Tabellen an den Wänden Zeugniß Lavon' ab, daß hier wie auf jedem anderen Fleckchen der gro ßen industrttllen Anlage eine Stätte wirklicher ernster Arbeit fei. Hugh Taylor lehnte sich nach seiner Gewohnheit 'mit dem Rücken gegen einen Schrank, und er forderte auch den jungen Mann nicht zum Riedersitzen ans. AuS einer Notiz in meinem Kalen, der habe ich zufällig, Master Immen hofen, ersehen, daß wir heute vor drei Jahren in Hoboken gelandet sind. Ich denke, Sie werden sich desien erinnern nicht wahr?" Johannes verneigte sich zustimmend, aber vermied es, zu antworten, da er wußte, daß Taylor zwecklose Unterbrechungen nicht sonderlich liebte. Unsere Angelegenheit hat sich während dieser Zeit ganz so entwickelt, als ,ich eS vorausgesehen hatte", fuhr der Amerikaner fort. Daß Sie auf der neuen Laufbahn mit Ittefenschritten vorwärts eilen würden, war mir von vornherein als selbstverständlich erschienen. In den dreizehn Monaten, wahrend deren Sie nach Beendigung Ihrer technischen Studien in meinem Etablissement gearbeitet haben, sind Sie Ihren Leistungen nach Ls.der untersten.SteLe in die erste
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uusgrrual. Äas lst ein EraedniL, w! welchem wir Beide zufrieden sein können, und es geziemt sich wohl, daß ich meinerseits dieser Zufriedenheit auch einen sichtbaren Aufdruck verleihe." Ihre Anerkennung, Master Taylor Halt, junger Freund ! Warten Sie bis ich fertig bin, dann können Sie alles mit einer tiiuigen Antwort abmachen! Sie ha.un bis jetzt die Stellung und das Elnkomnrett kir.es meiner gewöhnlichen Ingenieure; aus Anlaß der von linen ersonnenen Eonstruction einer verbesserten Gebirsislocomctive mache ich Sie hiermit zum Ober Ingenieur und erköhe Jhre Bezüge auf dreikaufend Dollars jac das adr. Im Uebrigen bleibt arischen uns Alles beim Alten. Sind Sie damit einverstanden?" Jmmenhofen war tief ergriffen und er : ahm die dargebotene Hand seines wohltuollenden Freundes mit herzlichem Druck. .Das ist viel zu viel Güte, Master, ras habe ich wirklich nicht verdient". , Hatten Sie mich für einen Hansnarr.m, der Großmuthsanwandlungen hat wie Harun al öcaschid? Ich verschenke nichts, aber ich will mir auch nichts schenken lassen. Tausend Dollars sind lein Gehalt, daS dem Nutzen entspräche, welchen ich von Ihnen habe. Damit ist VlllcS auf die einfachste Weife erklärt. Und nun sind wir wohl fertig, mein Herr Öberingenieur? ES wäre denn, daß Sie itoch irgend einen besonderen Wunsch auf dem Herzen haben?" Und etwas Derartiges schien in ber That der Fall zu sein, denn Johannes Jmmenhofen blickte mit einem ganz som derbaren Ausdruck in feinem' klugen, energischen Gesicht an Taylor vorbei auf l. ie Faorikschornsteine, die vor den Fenstern sichtbar wurden, um sich dann mit einer energischen, fast ungestümen Beegung seinem Prinzipal wieder zuzuenden. Ja, Mr. Taylor, ich habe einen Wunsch einen großen, fehnlichen Wunsch! Ich bitte um zweimonatlichen Urlaub nach Europa!" Darauf war der Amerikaner denn doch i?ohl nicht vorbereitet gewesen. Er gab leinen Posten an dem Schranke aus und kam aus Jmmenhofen zu. He! Habe ich Sie recht verstanden? Einen Urlaub nach Europa ? Und zu welchem Zweck? Wollen Sie etwa Ihre alten Freunde in Fi besuchen?" Ja! Das Ziel meiner Reife soll in der That kein anderes sein." Aber sind Sie denn des Teufels? ' Ich meine, Sie müßten sehr wenig Ursache haben, das verwünschte Rest wieberzufehen. Die Erinnerungen, welche Sie mit demselben verbinden, sind doch nicht etwa der angenehmsten Art." Johannes Immer hofen lächelte und seine Augen glänzten. Es sind die schönsten meines Lebens. Seit dret Jahren habe ich von nichts Herrlicherem geträumt, als von dieser Reise nach F." Run, daraus möge ein Anderer klug werden! Wenn man Sie hört, muß man beinahe glauben, Sie hakten da zwischen tten Bergen ein verlassenes Schätzlein ithen." Jmmenhofen senkte für einen Moment die Augen, dann erwiderte er freimülhig : Ich verdanke Ihnen zu viel, als daß ch in einer der bedeutsamsten Angelegenzeit meines Gebens ein Geheimniß vor hncn haben dürste. Nicht um meine .zireunde wiederzusehen will ich ich nach Europa reisen. Sie haben wohl selbst gesehen, daß ich deren keine besaß. Aber gerade in den Tagen meines tiefsten Elends wurde mir ohne mein Verdienst, und ich muß fast sagen, zu meiner Ueberraschung, die Liebe eines edlen, Hochher zigen Mädchens zu Theil, dem von jener Stunde an meine Zukunft und mein ganzes Leben gehörte. Su zu gewinnen, war mein Wunsch und meine Hoffnung in diesen Jahren der strengen Arbeit, um rie zu werben, soll jetzt der einzige Zweck meine? Jteise sein." ?llso wirklich eine Liebesgeschichte ! meinte Hugh Taylor, der nicht sehr an, genehm berührt schien. Ich darf mich da natürlich nicht einmischen, aber ich finde, daß Sie immerhin etwas leichtj fertig mit Worten wie Zukunft" und ganzes Leben" umgehen. Das ganze Leben, mein junger Freund, ist eine lange Zeit und man soll zehnmal und hundertmal mit sich, selbst zu Rathe gehen, ehe man es für den flüchtigen Rausch einer Stunde verkauft! Und wer ist denn die Anserwahlte, wenn ess erlaubt ist, darnach zu fragen?" .Ich würde freilich kemem Anderen als Ihnen ihren Namen nennen! Sie ist die Tochter deö Gerichtspräsidenten Loßberg." Hugh Taylors Antwort bestand nur in einem langgezogenen Pfiff. Er legte die Hände aus den Rücken und ging von einem Ende des Zimmers zum andern. Jmmenhofen fühlte sich durch diese Auflrahme feiner vertraulichen Mittheilung ' ein wenig gekrankt und mit besonders nachdrücklicher Betonung fetzte er hinzu: 3kc verschmähte es nicht, mir ihre , Neigung zu verrathen zn einer Zeit, als j alle Anderen mit Geringschätzung und ! Verachtung sich von mir abgewendet hatlen. 'te wandte mir rhre Lnbe zu, obwohl ihr meine Verhältnisse und die HsffnuogSlosigkeit meiner Aussichten aus reinem eigenen Munde bekannt waren. Müßte ich nicht vor meinem eigenen Gewissen als ein Ehrloser, als ein Elender erscheinen, weun ich einen so herrlichen Opsermuth durch treulosesVergessen loh nen könnte?" - Der A-nerikaner hielt es für angezeigt, auf diese letzte Frage keine Antzroi t zu geben. Und Sie haben wahrend dieser drei Ja ,:c unzweifelhaft sehr flesßig mit ihr correspndirt? Sie sind überzeugt, daß die junge Dame Sie mit offenen Armen empfangen wird?" Ja. davon bnr ich Überzeugt!" erwi dem I nttnen ho fen rafch und Zuversichtlich, n'jiuichl ich ihr nie geschrieben und nie etne Zeile von ihr empfangen habe! Sie ist rncht von der Art jener Mädchen, die ihr Herz heute vergeben und eö morgen wieder zurücknehmen können. So sicher als sie ,neiner Treue sein durste, bin ich auÄ der thrigen." Dann ist es freilich müßig noch viele Worte über die Sache zu machen. Sie werben nrir inahrscheintkch nicht so böse !ein. wenn iÄ mit meiner eigenen An-
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Dt üver den Gegknllättd LörWstz jü-, rückhalte. Ihr Urlaubsgesuch will ich mir überlegen. Sie erfahren morgen meine Entscheidung. Zum ersten Mal seit dem Tage, da er Hugh Taylor's Bekanntschaft gemacht, hatte Johannes Jmmenhofen die Empsindung. daß er unfreundlich und kalt behandelt worden sei. Die Enttauschung, welche ihm dies unerwartete Verhalten seines Gönners bereitete, verbittcrte ihm recht erheblich die Freude über den unmittelbar vorhergegangenen Betveis toeis seiVö Wohlwollens, und aus der ernsten Miene, mit welcher er an seinen Zeichentisch zurückkehrte, errieth sicherlich , ' m r 'i . rr . v . r. remer semer 'nrveltsgenoez,, vg rym eine so ungewöhnliche und beneidenswerthe Auszeichuung 'zu Theil gewsrden fei. Während des folgenden TageS hatte Taylor mancherlei technische Dinge mit seinem neu ernannten Oberingenieur zu besprechen. Sein Benehmen zeigte nicht die geringste Veränderung und mit keinein Worte that er ihres gestrigen Gespräches oder der beabsichtigten Reise Immcnhofen's Erwähnung. Erst am Abend, als sich der junge Mann zugleich mit den übrigen Beamten anschickte, die Bureaus zu verlassen, rief ihn ein Wink seines Chefs in das Prioatcabinett. Ich will Ihnen den erbetenen Urlaub nicht verweigern," sagte Hugh Taylor, ab ich knüpfe eine Bedingung an meine Erlaubniß ! Sie müssen noch ein paar Wochen warten und dann in meiner Gesellschaft reisen." In Ihrer Gesellschaft, Master Ta? lor?" Ja! Meine Ellinor hat Sehnsucht nach dem Vaterhause und ich bin ebenfalls der Ansicht, daß ihre Erziehung nachgerade beendet sein könnte. Ich habe mich also entschlossen, sie selbst abzuholen, und da ich drüben vielleicht auch mancherlei geschäftliche Dinge zu erledigen habe, können Sie mir möglicher Weise auf die eine oder die andere Art an die Hand gehen, ohne daß Ihre Liebeßangelegenheit darunter Schaden zu leiden braucht. Von dem Termin unserer Abreife werde ich Sie rechtzeitig, das heißt, ein paar Tage vorher, in Kenntniß setzen." Damit war Jmmenhosen entlassen, und die etwas barsche Form, in welche Taylor feine Entschließung gekleidet hatte, ersparte eS ihm, für die ertheilte Erlaubniß zu danken. Sicherlich hatte er in alle dem nur einen neuen Beweis des Vertrauens zu erblicken; aber er konnte desselben nicht recht froh werden. Abgesehen davon, daß er gerade diese Rei"fe am liebsten ohne jede Gcsellfchaft gemacht hätte, war er über HughTaylor's entschiedene Mißbilligung seiner Absichten keinen Augenblick im Zweifel, und bei der derben, aufrichtigen, oft bis zur stärksten Rücksichtslosigkeit gesteigerten Handlungsweife seines energischen Gönners lag die Befürchtung nicht allzu fern, aß der Amerikaner den Versuch machen würde, die Erfüllung seiner herrlichen Träume auf die eine oder die andere Art zu vereiteln. Diesmal sollte er aber gewiß nicht auf feine Fügsamkeit und seinen Gehorsam rechnen dürfen. Hier waren die Grenzen seiner Pflicht, welche ihm seine Dankbarkeit auferlegte, und wenn er dem klugen Amerikaner seinen Kopf und seine Hände auch bereitwillig sür das ganze Leben verkaufen wollte, so konnte er ihm doch nimmermehr ein Recht einräumen, auch über die heiligsten Empsindüngen und die sehnsüchtigsten Wünsche seines jungen Herzens mit de? nüchternen Schärfe berechnenden und kritisirenden Verstandes zu bestimmen. (vortsttzung olzt.) NkineSDeutsq, Der allgemeine deutsche Sprachverein bat soeben in München getagt. Aus der Siede des Vorsitzenden, Prof. Riegel, entnehmen wir Folgendes: Redner wendet sich sehr entschieden gegen den Vorwurf, alS treibe der Verein thörichten Purismus und geistlose Bekämpsung des FremdworterunwesenS. Wir wollen die deutsche Sprache nicht wie Thoren und Narren puristisch ausscheuern und an Ausdrucksmittelnrmer machen, wir wollen sie vernünftig reinigen, von E chlacken befreien, sie zu sich selbst zurückführen und sie dadurch zugleich zu bereichern versuchen." Ernster aber als der Angriff der Gegner seien manchmal Strömungen, die 'sich unter den Freunden des Vereins bilden und die schädigend wirken müßten, wenn sie znr Geltung kämen. Vor allem gebe ein gewisser Ucbereifer in der Verfolgung von Fremdwörtern den Gegnern gute Waffen in die Hand, und nicht minder schade die engherzige Peinlichkeit, die mit nüchternem Verstand überall alle Schulregeln anlegt und da, wo dieser Maßstab versagt, über Fehler und Dummheiten wettert, ohne eine Ahnung, daß die Sprache nicht durch die Schulweisheit, sondern, wie Goethe sagt, durch Poesie und Leidenschaft sich regelt und daß sie durch den allgemeinen Gebrauch deö Volkes gebildet wird. Professor Dr. H. Dunger berichtete über zwei neue Preisausschreiben. DaS erste verlangt unter der Ueberschrift Gut Deutsch!" eine Anleitung zur Vermeidung der häufigsten, auch bei Gebildeten .vorkommenden Verstöße gegen den guten Sprachgebrauch und einen Rathgeber in'Fällen schwankender Ausdrucksweise. DaS zweite Preisausschreiben setzt 500 M. sür ein wirksameSBühnenstück aus, das im Sinne der Bestrebungen des Vereins ebenso die thörichte Fremdwörtersucht wie den übertriebenen Reinignngseiser (Purismus) geißelt." Gymnasialoberlehrer Dr. Saalfeld spricht über die Frage, ob eine Aenderung oder Erweiterung des VereinSwahlfpruches: Kein Fremdwort sür daS, waS deutsch gut ausgedrückt werden kann, wünschenswerth sei:" Seiner Anficht, daß sich kaum ein besserer und erschöpfender Wahlspruch des Vereins finden lasse, stimmt die Versammlung einhellig zu. Es wurde von vielen Seiten behaup, tet, daß das Zeitungsdeutsch in Deutschland in Foltze der Bestrebungen des Vereins wesentlich besser geworden ist wah, rend der letzten Jahre. Immerhin erden noch viele Fremdwörter in der Presse gebraucht,, welche sich sehr gut durch deutsche Wörter ersetzen ließen. i Geb. Ratb Neuleaur-Berlm.klaat i
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böt Crorteruttg. welche" jich Mr'oW Sätze entspinnt, neben der vielgenannten; Presse vor allem die Schule als den Säemann der Fremdworter an; man sehe nur die Rechenbücher an, welche, vom französischen & Stück angefangen geradezu von Fremdwörtern rotmmeln. Die Kinder werden geradezu erzogen auf ein unverstandenes Wort. Direktor a.D. Lotholz-Halle betont die Nothwendigkeit, die Jugend gut deutfch frei sprechen zu lernen, und empfiehlt als ein voctrefsÄ liches Buch dasjenige von Rudolf Hildebrflndt über deutschen Sprachunterricht.! Professor Derze-München legt großen! Werth aus Pflege eines guten Deutsch; bei Übersetzungen aus fremden Sprachen und das Auswendiglernen und Vortragen guter deutscher Gedichte. Professor vr. Dunger - Dresden verhandelte sodann in länzerem.sehr klarew und sachlichen, mit vielen treffenden Bei-! spielen erläuterten Vortrage die Frage: WaS können wir von der Schule im Sinne unserer Bestrebungen erwarten?"! Vr. Dunger faßt den Inhalt seiner Ausführungen in folgende Sätze zusammen: I. Die deutsche Jugend soll durch Lehre und Vorbild angeleitet werden, entbehrliche Fremdworter zu vermeiden. Sie soll es als ein Unrecht gegen die Mutterspräche empfinden, fremdfchaftlichen Ausdrücken den Vorzug vor deutschen .Wortern zu geben ; sie soll durch Vermeidung der Fremdwörter dahin geführt werden, den Reichthum der Muttersprache zu erkennen und den eigenen Wortvorrath zu erweitern ; sie soll durch die Forderung, gut deutsch zu reden, genöthigt werden, gute deutsch zu denken. So wird die Bekämpfung der entbehrlichen Fremdworter ein bedeutsames Forderungsmittel geistiger Bildung und nationaler Er ziehnng. 2. Die deutsche Sprache soll der Mittelpunkt des gesammten UnterrichtS sein.Jn allenLehrfächern sollen Lehrende und Lernende sich bemühen, gut deutsch zu sprechen und zu schreiben. Ramentlich bei Uebersetzungen aus fremden Sprachen halte man streng auf echt deutschen Ausdruck und suche die Eigenart des Deutschen durch den Gegensatz der fremden Sprache klar zu machen. 3. Besonderes Gewicht ist auf den mündlichen Gebrauch der deutschen Sprache zu legen. Schönes, ausdruckvolles Lesen soll auch an sreniden Sprachen geübt werden. Gelegenheit zu freiem Gebrauche der Muttersprache, zu zusammenhängendem Sprechen werde womöglich in allen Fächern geboten. Man gewöhne die Schüler auch an eine gute Aussprache, die sich im Ganzen möglichst an oie Sprache der Bühne anschließen soll, ohne durch das Streben nach Vermeidung aller mundartlichen Anklänge ins Gezierte zu verfallen. 4. Der Unterricht in der deutschen Sprachlehre soll die Schüler dazu anleiten, das Deutsche nicht als ejne todte Büchersprache, sondern als eine geschichtlich gewordene, stetig sich fortentwickelnde, lebendige Sprache anzusehen. Darum soll der Unterricht mehr als bisher an die heimischen Mundarten anknüpfen und zur Erläuterung der jetzigen Sprache auf die altern Sprachformen zurückgreifen. Die Sprache dcS Nibelungenliedes und Waltbers von der Vogelweide soll keinem Schüler einer höhern Lehranstalt unbekannt bleiben. S. In den Auffatzübungen sehe man besonders auf Klarheit, Einfachheit, Volksthümlichkeit ; leere Redensarten sind nicht zu dulden. Bei Fragen der Sprachrichtigkeit vermeide man ebenso engherzige Kleinlichkeit wie regellose Ungebundenheit. 6. Der Unterricht in der deutschen Sprache soll in den Schülern ein lebendiges, sicheres Sprachgefühl entwickeln und das Sprach gewissen schärfen. Teutsche Lo eal , Nachrichten. Nheinprovinz. Der Verein Beethovenhaus" inBonn veranstaltete eine sünftagige Beethovenfeier, während welcher außer einer BeethovenkAusstellung, welche einenEinblick in des großen Meisters Leben und Schaffen gestattet, die bemerkenswerthesten Kammermusik- und Gefangswerke desselben zur Aufführung gelangten. Zu einem neuen Amtszerichtsgebäude wurde in Crefeld feierlich der Grundstein gelegt. Die wegen TodschlagS ihres Mannes zu 4 Jahren Gefängniß verurtheilte Wittwe Hamloh aus Flingern ist im Gefängniß gestorben. Dr. med. Werkshagen aus Barmen wurde wegen SittlichkeitSoerbrechen zu sechs Jahren 'Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust verurtheilt. Das auf vcm Marktplatze in Fconsdorf Kaiser - Krieger - Denkmal wurde in feierlicher Weise enthüllt. Das Denkmal, von Bildhauer H. Stockmann in Düsseldorf modellier, trägt aus einem Unterbau aus Granit die Broncesiatuen der beiden Kaiser Wilhelm I. und Friedrich III. Steele hat gegen dasVorjahr teine Verminderung der Einwohnerzahl von 8729 Seelen auf 7639 zu verzeichnen. Der flüchtige- Inhaber der in ConcurS erklärten Holzsirma Thoemessen aus Viersen ist in Rotterdam festgenom 'men worden. An 50,000 M. gefälschter Wechsel sollen von ihm in Umlauf gesetzt 'sein. Der Polizeicommissär Richter in Viersen hat sich zu erschießen versucht, was großes Aussehen erregt. Der La, demesster Schuhmacher in Köln hat sich im Irrsinn erhängt. Königreich Sachsen. Der Schuhmacher Benedict, welcher nach Ermordung von Frau und Kind von Leisnig entwich, wurde in WeißenselS bei Halle verhaftet. Frau Anna verw. Dr. Esche hat der Kinderbewahranstatt in Limdach die Summe von IS,000 M. schenkungsweise zur Verfügung gestellt. Am ersten Ziehungstage der ö. Klasse der königl. sächsischen Landeslotterie siel der Gewinn von 150,000 M. nach Pausa. Eine größere Anzahl mittelloser Bewohner sind Theilnehmer an dem Gewinne. Vom Schwurgericht wurde vor einigen Tagen der Volksschullehrer I. H. K. Stöcker aus Mydlau wegen verschiedener schwerer Sittlichkeitsverbrechen zu 5 Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust verurtheilt. Ueber haS Vermögen des EonlumvereinS in Thonberg ist der Concurs et öffnet worden. Ueber das Vermögen der Braun-kohlen-Gewerkfchaft Concordia" in Zittau ist daS Concursversahren eröffnet orden. Es erschossen sich: der Reisende Otto Nendel auS Chemnitz in SeMgULt. der. SobneLVlalerrMiB
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