Indiana Tribüne, Volume 13, Number 269, Indianapolis, Marion County, 16 June 1890 — Page 1

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Jahrgang 13 Office : No. 130 ÖS NarhZand Straße. " q.269. Indianapolis, Jndisna. Montag, den 16, Juni 1600. - sMMMaaaMMHHBIBMaMMHHM ' ' 11 -- 111 "' . '" ' ' ' ' " "' ' " n - I ' ' ' ' ' " ' " '- '

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Anzeigen

m vieler Spalte koße s Cent! per ZeUe. Anzeige te welchen Stelleu gesucht, oder vffmrt werde, finde unentgeltlich Aufnahme. Dieselben bleiben 5 Tage stehen, tZnnen aber nndeschränü erneuert werden. Anzeige, welche bis Mittag l Uhr abge. geben werde, finden noch am selbigen Tage Nufnahme. Werlannt erlangt MWZdchen 12 oder 14 Iahn. 189 Wtft K?lad etxait. 19ju Qttlingt tttt deutscher Wann um auf einer Farm , arbtten, Nachzufragen bei Sa?t. . D. Haroey, 2 aa bftttch von Jro,gr. 19j 6 1 1 ls tt tt t: 2Ö Mädchen dk Frauen, klcht Land, dktti 2H rsteyen, m Hosen ,urbUn. eJIndtg 'bt: mit ulk Nachzufragen b?im ormanJ. S. Baron, w K.B. EaeSleirZad.ik, nahe d.r Ecke WaZhtngtoa . ississixxiftr. 19 'klangt et wdermZdche. Nachzufragen 'o 296 Oft Oh tr. 18jtt Bert t: Hwa?lig zä'che der Knaben ,ut idftnrflilckkn für mehr' T,ge achmragn bet F: Sommer, Eck West und iCart? Slrzße . 18i Seit an st em gute US?ch:. l,iam, trabe. No. 269 K'd i"itt Berka gt et Porter für ine Tulosu. Nacbzu Utgtu in tti Offtee d 26 171 Verlang t et utel KindermSdche; teutficl vorgezogen. 123 Noro Eist ttstze ISza Stslleaefuche. Gebucht rono Stelle von H-txa flirten j: ge Wan l B5Ser r S B. Oksie ds. Bts. iSj; VesnÄt: E n junger M'n sucht eine Stelle als arkeeper. vnsttht da Geschäft. Nachzufragen so. 333 tü New erje? trsfci. 17j Gesucht: St iur&'x Mann kverheirathet) ünscht tS ats Treiber, nähere 2ö Harstng S r., JndtanavoU! 1?1 WerschiedsueS. politische clnkünvtgnngen l'or Taggart, ist demoZratiscber Kandidat für daß Amt Ui Connty Auditor. Die Wahl findet am 4. November I SS) yatt. Ctiarles X Many, Eandidat för Sheriff. Dr. I. Q. Sutellsse HfchSsLt ftch alfchlUftllch m!t wunoärztttch?. tfB U IchUchtl uni Qrinttaatheites Off: Ns. S5 Oft Market Straße. Osste'en : S biß ,0 Uhr Vorm. Z i 3Uh, Nach, tagt ausgenommen. Telrh94l. L,pacht: SS Acker vom best, arten Land, blol eine Nett roeftttch von der Jrrev.XnSaU U guten Hau, Stallungen werden geoant. eh N groß Farmen; mehrere Häuser mit ohn, 0al, in und außerhal der Stadt. L erkauf n: Häuser und Sott i allen StadttheUev. Farmen klein und groß, nah beider Stadt, diese und andere Staaten, sowie ,h. kr? gut gelegene SeschSftihIuser nd leer Lotten, mehrere Läckeretk, rocerie, Saloou nd andere SeschSfte. S. .ürgler, fla LS OS Washington Straße. Madfson Avenue Bauverein !io 3. Zweite JabreS-VttfamWlung und Beamtenwabl, Dienstag, 17. Juni 1890 im Vereinslokal bei Casp Heß, S07 Madison Avenue. Großes Konzert! im I?L2WWKAIl'teW am Doooerftag, 19. Juni Musik von Wullssrn Oroliester, 18 Mann fiakk. Eintritt 10 CentS. Senteal Gasten ! Ecke Washington und Eaft Straße. schäRfle KAmMen.KaUen in der Statt. IPJEXEIL TAGNKB Oti9t. Der Garten ist fejt am schönste eingerichtet und wird Nichts ndersucht gelassen jedem Bk sscher de Nusenthalt se angenehm wie möglich zn machend Goorss TerrnlONN. (Zeichen- WeststSev. Offiu: Ns. 3 LSd Delaware vtraße. -StZLe. lro, IS,, lu, in, in Oft yearl?,. t&tt OU. 0fn Tag ssl TU chZ.

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GOifotffeEteö.

Z Den Jrländern muß man'S heir zahlen. Die Jrländer waren die gefügigen und gefälligen Werkzeuge der Knowne things. Die Jrländer kämpften mit einer an Fanatismus grenzenden Heftigkeit gegen die Deutschen. Wir geben den Kampf nicht auf. Im Gegentheil, wir fangen jetzt erst recht anzukämpfen. Die Jrländer haben den Nationalitätenkampf begonnen. Wir werden ihn fortsetzen, wenigstens den Jrländern ge genüber. Am schmutzigsten von allen englischen Zeitungen hat sich die NewS" gezeigt. Einige Tage vor der Wahl fing sie an ihren Deutschenhaß offen zu bekennen. Da erklärte ste selbst, daß es Nch nicht um eine Ersparniß bandle, sondern um die Frage, ob unsere Schulen deutsch oder amerikanisch sein sollen. Und dabei ' stellte sie sich offen auf den Standpunkt deö krassesten Knownothingiömus. DesthnaHriSteu. WttterauliSn. Mt Jndlana : TrübtS Wetter; zeit weise helleS Wetter. Negenschauer in der ' Nacht. GaS-Exp loston. Bloominaton. 5UL. 14. 5luni Heute Morgen ixplodiite in der Synagoge dtr MoseS Montefiore Gtmiindz ! Ka. da die Wocke Über auSaeström vae und sich angesammelt dattt. Der ' Schaden beläuft fii auf $2,C00. Der Kampf gegen elektrisch Hinrichtung. Albany, N. Ä.. 14 Juni. Di Wkstinghouse Electric Compary hat ei-. nen anderen Schritt um die Anwendung ' ihrer Apparate für Zwecke der Hinrich tung zu verhindern, gethan. Sie hat die ' Apparate als ihr Eigenthum reklamlrt, behauptend, daß sie dieselben dlob in ähnlicher Welse wie die Bkll Teliphon Co. ausgebe, und sich da? Eigenthum? und Veifügungkrecht vorbehalte. Ein Unglücksfall. Cleveland. O. 16. Juni. In BeyerleS Park hatte sich heute Abend eine große Menschenmenge eingtsundtn, an gelockt von der Ankündigung, daß ein Mann von einim Seile 100 Fuß hoch, herab in einen künstlichen See springen werde. Etwa 200 Menschen befanden sich auf einer Fußbrücke, als dieselbe plötzlich zusammenbrach und die Men schen sechzig Fuß in die Tiefe stürzten Fast Alle wurden mehr oder weniger vtrltöt, zehn trugen UbtnSskfSbrttchk Verletzungen davon. oc nxbi D i e R e t s e n a ch Rußland. Berlin. 15. Juni. Die MM cm ,.' , w rtrt ... n.n 'lliiyrilung in oer .lorooeuriazen uu gemeinen Zeitung-, daß Reichskanzler von Caprivi den Kaiser auf der Rette nach Rußland begleiten wird, macht di? Zusammenkunst der beiden Monarchen anstatt, daß eS sich nur um einen Höflich, kettsbesuch handelt, zu einem Eretgnik von diplomatischer Bedeutung. General von Schweinitz. der deutsche Botschafter in St, Petersburg, trifft morgen hier in und sieht sein Besuch tm Zusammen hang mit der Kaiser'Zusammenkunft, die am 2. August stattfinden soll. Kaiser Wilhelm wird, von einem Geschwader geleitet, von Kiel nach Krön stadt segeln und drei Tage am russischen Hof verweilen. Vorher wird Herr CnSpi. der italienische Premierminister, hier erwartet, um mit General von Caprivi u konferiren; auf der Reise nach Berlin wird er mit Gral Kalnoky zusammenttes fen. Alle diese Reisen stehen in bestimmter Beziehung zur Wiederaufnahme der Verhandlungen betreffs Regelung der bulgarischen Frage. Diesmal sind dieselben von St. Petersburg auS begonnen worden. Die russtsche Regierung bleibt dabei, eine Anerkennung deS Prinzen Ferdinand von Koburg als Fürst von Bulgarien zu verweigern, will aber den bulgarischen Premierminister Stambu!oio als solchen anerkennen. Di Militärvorlage. Berlin. 15. Juni. Obwohl die Mllitärcommlsfton des Reichstages die Hauptbeplmmungen der Militärvorlage

aigenommen hat, ist das schließlich

! . Schicksal derselben doch ungewiß. Das S iktell und das Centrum bildeten die ! !ehrheit in der Commission, aber Dr. Windthsrst fügte seiner Abstimmung bei, daß sie nicht alS maßgebend für seine schließllche Entscheidung angesehen werden dürfe. Er will während der Reichstag. fkien suchen, sich über die Stimmung deS L rndeS in dieser Frage zu vergewissern. In einer CentcumSversammlung ert.Srke Windthorft weiter, er habe positive aformation, daß die Auflösung deS )i.ichtagkS beschlossen sei. falls die für ut Armee geforderten Beträge nicht voll dmilligt würden. Die preußischen Mit tlieder der Partei traten daraus kür An nähme der Vorlage ein; die Söddeut schen befürworteten dagegen Opposition, oenn nicht die aktive Dienstzeit herabze litzt würde, selbst wen eine Auflösung d;ohe. Die Versammlung ging so aus inander, ohne dak die Mitglieder der Pntei auf eine bchtmmte Abstimmung ttder die Vorlage verpflichtet worden lvären. Die Regierung rechntt, daß, V:nn selbst ein Theil deS Centrums sich dee freisinnig - demokratisch sozialiftl ichen Coalition anschlieke. doch eine kleine Nehrheit für die Vorlage sein werde; Zollte allerdings baS GroS deS Centrums Sagegen stimmen, so wird da Schicksal ger Vorlage besiegelt. Die .Kölnische Zeitung prophezeit die Auflösung des Reichstages und drängt die Regierung zur Beschränkung deS Stimmrechts. Das Vkatt behauptet, eine Auflösung allein würde nicht genü gen, um die Opposition zu brechen; die jelbe könnte in dem neuen Reichstag stör ler a!S vorher auftreten. Bezeichnend ist, daß Dr. Wtndthorst ls Grund für feine Zustimmung za der tZorlage Andeutungen machte die ftch auf .ie w. von der Regierung zu ergreifenen Maßregeln bezogen. .Wiun wir ie Vorlage ablehnen-, sagte er, .so rtzen wir unS großer Gefahr auS; eS ist nicht eine Auflösung, was ich fürchte, iondern daS. waS danach pasftren ann !' Eugen Richter fragte. waS diese Wort sedeutele; '.die Abstimmung der FreiEinigen werde durch sie nicht geändert .s-rben-, fügte er hinzu. Dem Reichstag ist eine große Anzahl -SN Petitionen gegen eine Erhöhung dS ilitä.-etatS zugegangen; darunter solche uS Dresden, Cbemniß, Hamburg, skünchln, Gkogau. Weimar, aus Würt emberg. Hrsien BiSmarck. Berlin. 15. Juni. Ein DeptatZon konservativer aus dem vierten Potsdamer Wahlbezirk, der jetzt im Reichstage in Folge deS TodeS deS Herrn von WddrllNalchom unvrtrtn ist, hat gestern ln Friedrich, ruh Fürst BiSmarck ersucht, die Kandidatur für den Bezirk anzunehmen. Der Ekanzler versprach, den Antrag in Erwägung zu ziehen, und daS wird so ge deutkt, daß er candidiren will. Im Reichstag macht man sich bereits darauf gefaßt, daß mit dem Eintritt deS Fürsten ftch eine neue Partei unter seiner Zilhrung bilden wird, bestehend auS Ton snvotiven, Alt'Nationalltderalen und et Nkm kleinen Mgk! gemäßigter Freignni' k,er. Die Gruppe dürste vor Allen die kltinen Grunddkfttztr, Jndustkiellen und B nkierS vertreten, die der prosozialistl tchen Politik oppsniien ! sie dürfte sicher die Unterstützung einer Anzahl Ultramon tanen finden und fo eine starke Combinat an bilden. Die kaiserlichen Erlasse kritisirr. London, 15. Juni. ' In der Volksdrauerei in Moabit, der Berliner Vorstadt, fand heute eine zahlreich besuchte sozialdemokratlsche Versammlung statt. Der ungeheure Saal war gedrängt voll, taufende von Menschen konnten keinen Eintritt erhalten und hielten noch beson dere Vkrsammlungen ab. Die VerHandlungen der Versammlungen waren sehr erregt. Die Redner krltigrten in offenster Weise die sozialistische und.ArbeitZpolilik des Kaiser und die Versammlung nahm schließlich Resolutionen an, die sich gegin di ArbitSrlaffe dS KaiskrS erklären. Die Zelt sei vorüber, wo Deutschland durch Erlaffe regiert werden konnte; da Volk fordre vollen, unbefchränkten Antheil an der Regierung deS Reiches, der, ohne dasselbe zu gefährden, ihnen nicht verweigert werden könne. Allerlei. Ist Spanlen lst an verschiedenen Orten die Cho'era ouSgebrochen. Die Uizufriedenheit unter der Londoner Poltzii ist km Zunehmen. Die Londoner Juden haben zwei Schlächter nach Buenos AyreS geschickt, um dort Thiere nach jüdischem Ritu zum Versandt nach England zu schlachten, so daß die englischen Juden ebenfalls billige Fleisch bekommen.

bei dem Schützenfest in Berlin zum Befuche find, gaben dem Festcomite ln Bankett, bei welchem ein Toast auf Prä fident Harrlfon ausgebracht wurde. Die Londoner Postbeamten und Brief träger drohen mit einem Streik, wenn ihr Gehalt nicht aufgebest! wird. VSisssUUtJNtS?

Angekommen ln : Boston: .Scythia" von Liverpool. Baltimore: .Baltimore vsn Liverpool; .Scandla" von Hamburg. QueenStown: Mi) of Ehester' und .Bothnia" von New Vk nach Li verpool; .Lord Gough von Phika delphia. Philadelphia: .Manitodsn' u .Jobnston- von Glasgow. N e w Ä o r k : .Rugia" von Hamburg ; .Egvptlan Monarch von London; .Saale" von Bremen. London: In Sicht : .Rhatia' und .Bourgogne von New Vnk; .Belzen land" von Philadelphia. , i e fi ge s. yoltzei'Sericht. Im Polizeigericht gab S heute die gewöhnliche MontagSvorstellung, bei we!cher sich eine ganze Masse Trunkenbolde, Raufbolde und anderes Gesindel produzlrte. Unter den Trunkenbolden befand sich Ed. Martin, mit dem dritten Rausch innerhalb kurzer Zeit und während die Andern mit einfacher Strafe davonkamen, mußte er eine doppelte Dosis, über sich ergehen lassen. Harry und North Jrimbeff sind angeklagt, eine goldene Uhr und Kette von Mary Wallman gestohlen zu haben. Sie haben sich Übermorgen zu verantworten. Eugen Malone hatte schon wieder einen Rausch und nahm den .Pletsch". DaS hindert nicht, daß man weiter picheln kann, und hatte für Malone den Vor theil, daß er nicht btströsNuLrdt. . . LouiS P. Snidr ist des SonntagsAuSschankS angeklagt; wird Mittwoch prozessier. Mary Merritt wr ihrer Nachbarin Matti Abbott mit einer Axt zu Leibe gegangen, weil dieselbe schlechte Dinge über sie gesagt hatte. Diese SatiSfak tion kostete $1 und Kosten, aber Mary rächte ftch, indem sie ihre Gegnerin bei Squire Alford wegen Herausforderung verklagte. Die, übrigen Fülle find von geringer Bedeutung. Ein gavze Familie krankt. Unter eigenthümlichen Umständen ist gestern die Familie des Straßenbahnfuhrmanneö Thomas Finn. No. 151 West South Straße, erkrankt. Kurze Zeit nach dem Frühstück erkrankte Frau Finn und ihre beiden Töchter. Eine Stunde später mußte sich der 10 Jahre alte Sohn niederlegen und kurz nachher erkrankte Herr Finn und der andere Sohn. Man rief ärztliche Hilfe herbki und der Arzt erklärte, daß Symptome von GaöEinathmung vorhanden seien. Plumder untersuchten die Gasleitung im HauS. ksnnten jedoch keine defekte Stelle entdecken. AuQ da Trinkwaffer wurde für gut befunden und das Frühstück konnte auch nicht Schuld daran sein, eil einige der Erkrankten gar kein Frühstück genossen haben. Die Erkrankten befinden sich heute auf dem Wege der Wiedergenesung. oci Net ctemoiYfi Im Hause deS Herrn Julius Zorn ist ein kleines Mädchen eingetroffen. Q$u Vr,nv. In Osnabrück ist ein Mord und Selbstmord verübt worden. Ein Optiker Herr Spengler hat sich verlobt und dadurch den Zom semer seit tt Iahren ihm die Wirthschaft führenden HaushLlterin erregt. Diese tödtete nun den Mann am Nachmittag, als derselbe seinem öewohnten Mittagsschläfchen, in einer SofarEcke lehnend, sich hingegeben hatte, durch einen Reoolverschuß in den Hinterkopf. Dann lief sie zu einem in demselben Hause wohnenden Herrn und bat diesen, er möge doch nach einem Arzt schicken, da Svengler sich durch ein Teschin verletzt habe. Hierauf begab sich die Haushälterin wieder in das Zimmer und milchte ihrem Leben durch einen Schuß in die Schläfe ein Ende. Zu ihren Füßen fand man emen Revolver, au dem zwei Schüsse abgegeben waren; in der Nähe des Spengler lag ein Teschin, auS dem jedoch nicht geschossen war. Die Haushälterin hatte vermuthlich den Anschein erwecken wollen, daß sie und Spengler freiwillig den Tod gesucht hatten. Einige Tage zuvor harte die Haushälterin ihre Koffer nach 3Mnftrr.zu ihren Angebörmeu atfandt.

mz Vkttge glauben an Glücksumstände. Sie reden davon, urter eiltem glücklichen Stern geboren zu sein! So etwas wie Glück giebt es nicht. Wir erinnern an die Carriere des Em, Glidden. Wir kannten ihn als er vor 20 Jzhren in New England schwer arbeitend im Erdgeschoß wohnte. Er sagte sich, daß er Erfolg haben muffe, und er .bemühte sich darum. An Glück glaubte er nicht. WaS war das Resultat ? Heute ist er einer der bedeutendsten Sachverständigen der Weberei. Ein Schönes an ihm, er vergißt seine alten Freunde nicht. Em herrlicher Zug. Er hat unS erst vor einigen Tagen allerlei Fabrikate sei ner Webereien und zvar zum halben Preise geschickt. DaS ist achte Freundschaft. Tischtücher, Hmdtücher, Doylies kurzum eine Auswrhl in baumwollenen Waaren. Man braucht sie alle Tage. Sie liegen zum Verkaufe ous, ehe Sie diese Zeitung erreicht. TÜBPIN&Ca 5u l0 Cent Laden, Mo. 3131 tt Washington Str., Indianapolis, Ind. Den Recher chen der Rb ga'er Polizei ist es endlich gelungen, der Häupter des sog. .Niga'er Gold-Clubs" habhaft zu werden. Der ganze Club bestand aus dreiPersonen. Das Haupt desselben ist Julius Garklow, dem die bildhübsche Caroline Paipe und ein gewisser Leonard Czimbuli zur Seite standen. Julius Garklow selbst ist ein Kurlander aus dem Kreise Wolmar. Auf Grund falscher Dokumente gab er sich überall als Kompagnon der großen landkrthschaftlichen Maschinenfabrik Nu sakka" in Riga aus. Als solcher reiste er im ganzen Lande herum, um angeblich die Agenturen des Hauses zu inspiciren und neue Filialen zu aktimren. In Wirklichkeit verfolgte er aber bei seinen Reisen keinen anderen Zweck, als Leute aufzusuchen, denen es darum zu thun war, rasch und mühelos reich zu werden. Diesen spiegelte er, wie bereits aus vielen Fällen bekannt ist, vor, daß er im Wege des Schmuggels Goldstaub direkt aus dem Ural beziehe, welchen er daher auch billig verkaufen könnte. Bei den Proben wies er echten Goldstaub vor, als aber nach abgeschlossenem Geschäfte die Käufer daran gingen, den Goldstaub zu verwerthen, stellte es sich heraus, daß das, was sie als Gold gekaust. Messingstaub sei. Die umfangreiche Correspondenz, die sich fast ganz in den Handen der Polizei besindet, beweist, daß Garklow mit allen Ländern Europas, ja selbst mit Amerika, in Geschäftsverbindung stand. UebrigenS war Garklow bereits wegen mehrfacher Betrugereien zur Des psrtation in das Gouvernement Olonetz verurtheilt, doch gelang es ihm, von dort mMckten. In der russischen Armee ird noch jetzt täglich das Andenken eines gemeinen Soldaten geehrt, welcher schon über ein halbes Jahrhundert todt !st. Archip Ossipoff heißt der also Geehrte, und die Heldenthat, welche im den Ruhm eingetragen hat, besteht dann, baß er ,m Jahre 1829 im Kaukasus ein Fort in die Lust sprengte und sich selbst unter dessen Trümmern begrub, um eS nicht in die Hände der Tscherkessen fallen zu lassen. Bei dem in Tenginsk ßarnisonirenden Regiment wird nun täglich beim Appell auch der Name Archip Ossi--off aufgerufen, worauf der älteste Un-, ieroffiztcr meldet: .Gefallen für den. Ruhm der russischen Armee bei der Err vlofion des Forts Michailowski.

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in den össkntlichkil Schule. Es bleibt beim Alten ! Diese Frage wäre nun erledigt, wenigstens für die Gegenwart. Die nächste

Frage für das deutsche Publikum ist die

s Wo kauft man die schSasten und billigten Vmer - HÄte Einstimmig beschlossen, bei

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