Indiana Tribüne, Volume 13, Number 265, Indianapolis, Marion County, 12 June 1890 — Page 2
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Snölana Tribüne. v: SlZcheKtt 0 5 e r i o vsd Sssstsgs. t5gUi?e ,TtL2n, ks?,t durch degr M w , . Zr . . , L i w Kitti pt Xijoge, Bit connta8,Bunent tf Woche. ,id ,!, 1) Ctntl cbti 65dtlpit Rcnat, Pr rJ agc4it 1 Ootanl8o5lutiB HS V Sk. SMee; I3SD.MnrZzlanbg?i Indianapolis, Ind., 12. Juni 1890. Ztv Würgengel Kindercholera. Pilzfreie. gesunde Milch für da Baby ! Wer sie den sorgenden Muttern verschaffen könnte, würde mit Recht als einer der größten Wohlthäter der Menschheit gepriesen werden. Die Milch wird dei dem jetzigen heißen Wetter sofort sauer. Man kann sich freilich durch langes Kochen der Milch ziemlich dagegen schützen, aber welche Mutter kann des Nachts, wenn daS Baby trinken will, erst dreiviertel Stunden kochen? Ein Apotheker in Halle a. d. Saale, 'Heir M. Welsgott, hat nun einen Appa rat e funden, umMilch zu sterilisiren, d. ,h. sie auf längere Zeit pilzfrei zu erhalten. Der Apparat, den man wohl in Amerika noch nicht fertig bekommen kann, der sich aber woh! nach der solgenden Äeschreiouug herstellen ließe, kostet in Deutschland nur 7 Mark, also nicht ganz zwei Dollar?. Er wird ?n berühmten Kindrärzten außeroroentlich empfohlen. Hier folgt die Veschreibung: Der Apparat besteht auS einem Blechgefaß in dem eine Anzahl kleine Flaschen, welche die einzelnen Mahlzeiten in richtiger Mischung enthalten, Aufnahme sin den. Die bis zum Hals im Wasser siehenden Flaschen blriön offen, bis das Wasser gekocht hat. Dadurch ist die Luft, soweit alS mögllch,ausgetrieben. DieFla scheu werden nun geschlossen und noch 40 Minuten hindurch in kochendem Wasser gelassen, um auch die bereits beigemengten Pilze zu todten. Ist das Gefäß dann vom Feuer genommen, so läßt man die Flaschen etwas abkühlen, und bringt sie an einen kühlen Ort, wo sie bis zum Gebrauche ausbewahrt bleiben. Soll daö Kind trinken.'o wird dieMilch durch Einsetzen der Fla'che in warmes Waffer erwärmt und erst im Moment, wenndaS Kind trinken soll, die Verschraubung abgenommen und ein sauberer Gummisauger ausgesetzt. Das Kind trinkt also direct aus der kleinen Flasche, deren Inhalt feit dem Abkochen in keiner Weise mit der Lust in Berührung gekommen ist. Dieser Umstand ist sehr wichtig. DaS Kind bekommt die Milch pilzfrei, wie dies beim Saugen an der Brust der Fall ist. In diesem Sinne spricht sich Herr Professor Dr. Pott, eine Autorität für Kinderkrankheiten an der Universität Halle aus und legt allen Müttern und Aerzten, welche für die Gesundheit ihrer Lieblinge und Patienten besorgt sind, dringend ans H?rz, allen Säuglingen, welche der Mutterbrust entbehren, nur sterilisirte Milch zu geben. Er sagt: Wenn wir es dahin bringen könnten, daß allen diesen Kindern nur sterilisirte Milch gereicht würde, so könnten wir nach meiner Ueberzeugung die große Sterblichkeit unter den Kindern bis zu 2 Jahren auf ein kleines Bruchtheil be schränken. Sie Deutschen von Loulsiana. Die Deutsche Gesellschaft von New Orleans hielt diese? Tage in New Orleans ihre Jahresversammlung ab, in welcher berichtet wurde, daß das Stammcapital der Gesellschaft auf nahezu K19, 500 angesetzt und die Ver-i kvaltung in Stand gesetzt ist, in der Unterstüyung nothleidender Einwanderer liberaler zu Werke zu gehen, als bisher., Der Bericht verbreitet sich über denj günstigen Fortschritt der deutschen An; siedlungen in den Parishen De Soto,' Tangipahoa, Feliciana, St. Tammanv, lc., und erwähnt, daß in verschiedenen Parishen des Staates noch viel gute Nezierungslaud für die Kosten der Ne- . gistrirun g zu haben fei. Die An siedelung in den Flußniederungen wird nicht empfohlen, dagegen bietet sich durch Anläge der EentrslZuckermühlen den fleißigen Einwanderer auch in der Zuckerre- . gron eine gute Gelcgcnhett zum gunjngen Fortkommen. Das Arbeit - NachweisungSbureau der Gesellschaft hat im letzten Jahre etwa Z 500 Deutschen lohnende Beschäftigung verschaff? und Manche derselben zurdauernden Ansirdlung veranlaßt. Der Verwaitungsrath warnt wiederholt vor Engagements deutscher Arbeiter nach Central- und Südamerika, und , führt als Beispiel 50 deutsche Arbeiter j an, die mit dem Dampfer Forhall in New ! Orleans landeten, nachdem sie in Costa j Nica um ihren verdienten Lohn betrogen, vom Fieber befallen und schließlich krank und von Allem entblößt, gelandet urbett. Die direkteEinr?nderung auSDeutschland nw auch im letzten Jahre sehr schwach, da keine direkte Dampfer-Ver-bindung mit New Orleans besteht, und . Auswanderer nicht gerne über Hasre oder Antwerpen reisen. Die Meisten kommen über New Sork und vertheilen sich Hauptsächlich über den südwestlichen Theil deS Staates Louisiana. Mehrere gingen nach der Colonie in Clinton, beinahe Alle aber halten genügende Mitttl, um sich über die erste schwierige Zeit hinweguhelfen. Tie Zeitung in der Küche. Die Zeitung ist ein lieber Gast in jeder 1 1 VtsV;i trinr t rmYft trirh hnrt ' () wunnt., lk sie ist ein gar angenehmer Gesellschafter und bringt bei jedem Besuch Neues,. Schönes und Unterhaltendes. Dabei ist sie anspruchslos, braucht nicht regalirt oder zu Tisch geraden .u werden (wird vielmehr häusig ganz wbloS unter den Tisch geworfen) und dient außer ihrer eigentlichen B?ltimmung noch hundert anderen nebensächliche Zwecken. Am meisten schätzt die Haussrau ihre Keituna. Nicht nur. daö sie darauz er.
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fahrt, wer aus ihrem Bekanntenkreise gestorben oder wer sich verheirathet hat ihr erster Blick in die Zeitung gilt ja immer den Heirathslicenzen und Todes anzeigen und sie über die Scheidungen, sonstige amilicn-Ereignisse und -Unfälle auf dem Laufenden bleibt, so daß ihr der Stoff für die Plauscherei mit der Nachbarin nie ausgeht, sondern auch für praktische häusliche Zwecke ist ihr daS Zeitungsblatt außerordentlich dienlich. Sie packt jetzt ihre Winter-Garderobe, ihre Pelze und Wolldecken in ZeitungSpapier, denn Drucker-Schwärze soll ein kbenso gutesPräoentativmittel gegenMottenzerstörung fein, als Kampfer, rollt ihr Eis in ZeitungSpapier, welches die Luft ausschließt und das EiS so vor dem Schmelzen bewahrt, und hält Nachts ihr Eiswaffer dadurch kalt und frisch ti zum Morgen, daß sie den Topf oder die Karaffe in Aeitungspapier schlägt und bie Enden desselben fest zusammendreht, so daß die Luft keinen Zutritt zu dem Wasser erhält. Noch eine andere gute Verwendung für unsere Wenigkeit die Zeitung nämlich, nicht den Schreiber wollen wir der Leserin mittheilen und ihr dafür nichts extra berechnen. Wenn sie EisEream machen will und das EiS knapp und theuer ist, was ja in diesem Sommer zu erwarten steht, so braucht sie den .Freezer" nur dreiviertel voll mit Eis und Salz zu füllen und kann den übrigen Raum mit Papier vollpacken. DaS erfüllt genau denselben Zweck, als wenn sie den Freezer" ganz füllt, vorusgesetzt, daß sie denselben luftdicht verschließt. Die Zeitung conservirt die kkälte in dem .Freezer" besser als eine Packung von zerstoßenem Eis und Salz,, welche immer etwas Luft durckläßt, maz sie auch noch so dicht und fest sein. Zöllner kommt nach Amerika. Der bekannte reiche Gesangverein Lieverkranz" in New Vork sucht einen neuen Dirigenten, da sein gegenwartiger Leiter sich zurückziehen will. Unter den Anmeldungen befindet sich auch Heinrich Zöllner, der berühmte Dirigent des Kölner MännergesangveremS. Es hat den Anschein, daß Zöllner einstimmig zum Dirigenten des Liederkranz" erwählt werden wird. Zollner ist der Sohn des berühmten Leipziger Eompo nisten Carl Friedrich Z. Er scheint ganz in die Fuß stapfen seines Vaters treten zu ollen. Viele Compositionen des jungen Meisters (er ist 1854 geboren) sind von deutsch - amerikanischen Gesangvereinen aufgeführt worden, mehrere sogar auf den Sängerfesten. Wir nennen nur .Die Hunnenschlacht" (1331 zum ersten Male im Leipziger Gewandhaus durch die Pauliner aufgeführt), Das Fest der Nebenblüthe", .Jung-Siegfried" WandererS Sturmlied" und Columbut" (1334) alles Werke für Männerchor, Soli und Orchester. Außer vielen Lieder - Compositionen sowohl für eine Stimme als auch für vierstimmigen gemischten Männerchor wendete sich Zöllner auch größeren Formen zu er comxonirte eine Sinfonie Die Sommer fahrt" (ein fünfsätziges Idyll für Streichorchester), einOratorium Lutber" (1333 in Neoal, Petersburg und Dor pat wiederholt aufgeführt nach der Handschrift) u. a. m. Auch alSDperncomponist hat Zöllner mit der Oper .Frithjof" debutirt. Dem New Yorker Liederkranz" wäre zu dieser Wahl zu gratuliren. Furchtbare Gewitter in Deutsch land. Ende Mai sind in Deutschland sehr schwere Gewitter niedergegangen. Besonders schwer hat das Unwetter am 21. im Altenburgischen gehaust. Die Gegend zwischen Rositz und Nonneburg ist völlig verwüstet, da die Gewitter von Hagelwetter und einem olkenbcuchartigen Negen begleitet auftraten. Der Verkehr aus der Ronneburg-Meuselwitzer, sowie auf der Altenburg;Zeitzer Bahn mußte in Folge von Dammwaschunzen und Überschwemmungen eingestellt werden. Ungeheure Wassermaffen walzten sich der Elster zu, überschwemmten bei Berga Fejd und Wiesen und vernichteten die Ernte. Ebenso ist die Perlich'sche schone Rosengärtnerei zum Theil vernichtet. Im Nachbarorte Eulenitzsch haben die gewal tigen Waffermassen mehrere Häuser unterwaschen, welche einzustürzen drohen, ja das Wasser stieg so hoch, daß eö in kleineren Häusern zum Fenster hineinlief. In Wolfersdorf zündete der Blitz und äscherte eine Scheune deS Gutsbesitzers Milker ein. In Zeulenrode zündete der Blitz an zwei Enden der Stadt. Auch in Bayern haben die Gewitter fchmeren Schaden angerichtet. Am 20. Mai hat der Hagel in der Gegend von Hof furchtbar gehaust; die Kartoffeln wurden auß der Erde vom Regen fortgeschwemmt. In Moschendorf wurde eine Frau in ihrer Wohnung vom Blitz verletzt. In Marrgrün schlug der Blitz in die Post' erpedition, ohne jedoch zu zünden. In Meisbach (Untersr.) wurde ein mit dem Vieh auf der Weide besindlicher Mann vom Blitz getödtet. In Ollertshoj (Obervfalz) wurde ein Knecht nebst sei nen zwei Ochsen auf freiem Felde er schlagen. Der Straßenwärter Hager von Straßkirchen (Niederbayern) würd während seiner Arbeit getödtet, sem Mi arbeiter schwer verletzt. Der Kaiser sprang vom Wage. Ueber den Unfall deS deutschen Kaisers ist Folgendes nachzutragen: Der Kaiser fuhr in einem leichten einspännigen Jagdwazen. Neben ihm saß sein Schmager, der Erbprinz von Meiningen. Der Kutscher nahm den Hintersitz ein. Die Zügel führte ansangS der Kaiser, übergab sie aber dem Erbprinzen, als dak Gespann im schnellsten Trabe war. Im raschesten Temp, fuhr der Wagen so die Marrenstraße herauf, bei der Un terossicierschule robbet, um die Biegung vor der Kaserne der gelben Ulanen zu nehmen. Bei dem kurzen Bogen kam der Wagen in'S Rutschen, und der Kaiser, der die Gefahr wohl merkte, sprang von seinem ziemlich hohen Sitz, konnte sich aber nicht aufrecht halten und fiel zu Boden. Einen Schritt weiter schlug der Waaen um, so daß der Erbprinz und der Kutscher berabzeschleudert urden. Der iLebtere blieb unoerlekt äbrend der
jAyi-J ft'.-vTSVsT Erbprinz sich mehrereMäte überschlug und sich bann nur mit Mühe erheben konnte. Der Erdprinz hat eine erheiliche Kopfwunde davongetragen, der Kaiser eine VerletzungdeS rechten FußeS. Gemmen unv Edelsteine von Nordamerika." Unter diesem Titel hat George Frederick Kunz ein Buch geschrieben (New Pork, 18S0. .Scientisic Publishing Eo.) Der Versasser, Sachverständiger für Edelsteine im Geschäfte von Tiffany & Co., hat es verstanden, Fachmänner sowohl wie Sammler, Amateure und das große Publikum im Allgemeinen über das Vorkommen aller Edelsteine in Nordamerika, ihren Werth und ihre.Ge schichte in der fesselndsten, Weise zu unterrichten und zu unterhalten. ' In Verbindung mit den glänzend ausgeführten Illustrationen in Buntdruck appellirt dec Titel des Werkes an unsere Einbildung?kraft in einer Weise, die durchaus begründet erscheint, wenn wir in der Einleitung erfahren, .daß nahezu sämmtliche bekannten Varietäten söge nannter Edelsteine in den Vereinigen Staaten gefunden werden." Unglück licher Weise hat eS Herr Knnz aber auSschließlich mit .nackten Thatsachen" zu tbnn, und lo müssen wir denn bald ;u der Ueberzenninq kommen, daß der Glaube an die großen Karfunkelsteine fc White Mount'ainS. an die Diamanten Arizonas und all' die andern Gemmen.Traume. die einstmals so irklich und rahrstia. erschienen wie daS Gold in Stevenson'S .Trealure Island", leider ein trügerischer ist. Der Versasser erzahlt eben kein pantastiscbeS Märchen auS Tausend und einer Nacht", sondern entfaltet vor unserem geistigen Auge die Einzeln, heiten eines präcisen, genauen und erakten Berichtes, welcher 188 4 für den nichts weniger als romantischen Rapport der ReqierungSabtheilunz für Bergwerksstatistik begonnen und' seither durch Reisen und Forschungen vielfach vervollständigt Durde Vom Jnlande. Ein gewerbsmäßiger Hunde känger ist jetzt endlich in New Z)ork von der Polizei abgefaßt und eingelocht orden. Auch die Großloge der Pythiasritter von Jndiana will alle Wirthe und Spirituosenhändler ausschließen. SechzigJahre katholischer Priester ist P. HavermanS von der St. Marienkirche in Tro. N. Y. d dabei noch so rüstig, daß er seinem xriefierlichen Amte noch immer vorstehen kann. In betrunkenem Zustand fuhr in Cusetta, Georgia, ein Mann mit Maulesel und Wagen in einen Bienenstand hinein. Mann und Maulesel wurden von den Bienen derart zugerich tet, daß wohl keiner von beiden mit dem Leben davonkommen wird. Bei Plea sa ntoille, Pennsolvanien, wollte man eine Silbermin entdeckt haben. Ein Sachverständiger, den man zur Untersuchung der Mine auß Philadelphia hatte kommen lassen, entschied nach dreiwöchiger harter Arbeit, daß die .Mine" nichts enthalte als fcehm. Die vollständigste und hl die seltenste Briefmarken Sammlung befindet sich zur Zeit im Besitze des Monsignore Ferrari, eines Sohnes de Herzogin von Gallier. Die Sammlung repräsentirt, dem Urtheil von Kennern zufolge, einen Wertd von 40,000 Pf. Sterling oder ungefähr 200,000 Dollars. ' WU find willen, sagt ein amerikanisches Blatt, einen großen Theil von den Berichten westlicher Zeitungen über Wirbelstürme glaubig aufzunehmen. Wenn aber eine Zeitung aus ArkansaS uns erzählen will, daß kürzlich eine frische Brise eine Bettdecke 6 Meilen weit fortwehte und dann zurückkam, um auch daS Betttuch fortzuschleppen, si müssen wir unS doch ein paar Tage Bedenkzeit auSbitten." Auch ein Grund. Deine Ver lobung ist aufgehoben? Aber eShalb denn, Livdv? Ach, der unverschämt, Mensch ! Denke Dir, wie ich neulich meine Handschuhe nicht gleich finden kann, sagt der ungeschliffene Grobian, indem. er nach dem Schrank deutet: Da liegen sie ja groß und breit!".... Ich bitte Dich, Nummer 6 und groß und breit!? Na, und da haben wir uns gezankt." Das in Philadelphia erschei nende Organ der Vereinigten Brüderscha ft der Zimmerleute und Bauschreiner" bringt einen statistischen Bericht über die Erfolge, die bisher in besagtem Gewerbe bezüglich der angestrebten Arbeitszeit Verkürzung errungen worden sind. Wer achtstündige Arbeitstag ist darnach in 27 Städten durchgesetzt worden, während in 72 Städten die Arbeiter mit Gewährung neunstündiger Arbeitszeit sich zufrieden egeben haben. In manchen der Städte der letzteren Klasse wird jedoch SamstgS nur acht Stunden gearbeitet. An neun Plätzen wird der Strike um den achtstün digen Arbeitstag noch fortgesetzt. Die Einwanderung von Chinesen in die Republik Meric, hat einen solchen Umfang angenommen, daß die einheimische Bevölkerung anfängt, sich deshalb zu beunruhigen. So sind kürzlich eine Menge Gesuche aus vielen Städten des Landes, mit zahlreichen Unterschriften versehen, an den Präst denten Diaz abgegangen, in welchen auf bie Gefabr der Massentinwanderung von Chinesen aufmerksam gemacht und gebeten wird, ein Gesetz zu entwerfen, wodurch den Chinesen die fernere Ein Wanderung in Mexico untersagt wird. Besonders im Staate Sonora macht sich unter den Gewerbetreibenden eine stark Bewegung gegen die Zopfträger bemerk Uch. In Janktown im Staate Süd-Dakota, elcher daS denkbar drakonischste Prohibitionsgesetz erlassen hat, herrscht unbeschränkte Schankfreiheit. Die nöthigen Getränke werden auS dem benachbarten Prohibitionsstaate Jewa importirt, und man berechnet, daß der Umsatz an Vier und Whisky ungefähr 100 täglich beträgt. Früher gab cS zwei Brauereien in Janktson und fo3 Seld blieb t der Stadt. 3fci lamm
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bis Bier tzön außerhalb und vü5 Geld gebt nach außerhalb. Die Erpreß'gejellfchaften vermitteln das Geschäft. Auf den sonntäglichen Picnics fließt daS Bier in Strömen. Siour Citn in dem Muster - Prohibitionsstaate Iowa schickt so viele Fässer, wie verlangt werden, und noch mehr. Der Thorweg de Hauptquartier der Feuerwehr in MinneapoliS war bis vor Kurzem ein beliebter Sam melplatz für Nichtsthuer, die sich auf eine quer herübergezogene eiserne Kette zu setzen pflegten, sodaß den Feuerwebrleuten immer die schöne Aussicht auf die Straße versperrt ar. Das hat sich setzt vollkommen geändert. Es sind nämlich Vorkehrungen getroffen, in die eiserne Kette einen elektrischen Strom zu leiten, sabald Jemand die Kette als Stützpunkt benutzt.' Auf diese Weise tverdeu die nicht gewünschten Tagediebe ven der Stelle hiuwegelektnsirt und die Sperrkette wird vollkommen freigehalten. Diese originelle Anwendung der Elektrizität dürste bald auch außerhalb der Stadt Minneavolis Freunde sinden, aber eS fragt sich doch sehr, ob es im Einklang steht mit der Bundesverfassung, mit den freien Bürgern dieser Republik so umzuspringen, nie die Feuerwehr ii MinneapoliS dieS thut. Ein absprechendes aber vhne Zweifel richtiges Urtheil fällt ein amerikanisches Blatt über die englischen Sundikate, die jetzt alles Mögliche aufkaufen. DaS betreffende Btakt fagt u. A. : In manchen Fallen, besonders im Vraugeschäfte, bringt schon die Bezeichnuna englisches Syndikat" Nachtheil mit sich. Irische Bierwitthe kausen absslut kein Bier von englischen Syn-dikat-Brauereien. Da ungünstige Urtheil über jene Syndikate ist so allgemein, daß die Brau- und andere Firmen, die nicht an englische Syndikaie auSoerkauft haben, den Zulauf haben und sich einer bedeutenden Zunahme deS Geschäfts erfreuen. DieS zeigt sich auch im Mäliereigeschäfte; daS Geschäft der Mälzer, die sich von den englischen Syndikaten ferngehalten haben, hat bedeutend zuge nommen, während andere, die auf englische Syndikate hineingefallen sind, eine große Abnahme ihres Geschäfts zu beklagen haben. Viele New Yorker Brauer, welche ihr Malz im Westen zu kaufen pflegten, thaten dieS aus dem Grunde nicht mehr, weil sie annahmen, daß englische Syndikate auch die Mälzereien in Chicago und anderen Theilen dek Westens gekauft haben und weil sie on jenen Syndikaten, welche sie als unwillkem.nene Konkurrenten im Geschaft zu betrachten haben, nichts kaufen wollen. Und so ist das ganze Maltge. schäft in die Hände der unabhängig Mälzer übergegangen. Oom Auslande. E i n eheliches Drama hat in Sceapel großes Aufsehen hervorgerufen. Der Hauseigenthümer Gaetano Alfano hat seine Frau, die er bei einem Rendezvous überraschte, getödtet. Herr Alfans heirathete vor zehn Jahren ein reizendes, siebenzehujährigeS Mädchen, Fräulein Adele Pratino, die ihm fünf Kinder schenkte. Die Ehe war eine musterhafte, bis plötzlich die Katastrophe eintrat. Der Director der Landwirthschaftlichen Bank, öarlo Retez, drängte sich an die junge Frau und machte ihr diN Hof. Wie weit diese Beziehungen geriethen, ist vorläusia nicht zu eruiren, man weiß nur fo viel, daß eine verräthe rische Kammerfrau, die Briefe, welche Retez an die junge Frau schickte, dem Manne derselben ausfolgte. Dieser fertigte Abschriften an, die er seiner Gat tin zustellen ließ und behielt die Originale bei sich. Kürzlich empsing Frau Alfano den Director in ihrem Hause; kaum waren Beide im Boudoir der Frau, als der Gatte hereinstürzte und mit den Worten: Ihr Elenden, habe ich Euch endlich!- fünf Schüsse aus einem Re olver abfeuerte. Die Frau floh, sank aber im nächsten Zimmer zu Tode ge. troffen zusammen. Zwischen den beiden Nebenbuhlern entstand ern furchtbarer Kampf, dann gelang eS Herrn Retez, sich zu flüchten. Erst später wurde ent, deckt, daß die junge Frau bereits todt ar. Eine Untersuchung wurde einge, leitet. JnWien wird der Schätz. Meister Jakob Kronfetd unter eigenthümlichen Umstanlen vermißt. Kronfeld ar seit nahezu 37 Jahren bei der Ver. kehrSbank als Schätzmeister angestellt; er galt als tüchtiger Fachmann und genoß das Vertrauen der Jnstitutöleitung und der Parteien in hohem Maße. Außer dieser Stellung beschäftigte sich Kronseld auch mit Commifstonsgeschäftkn für Inmeliere. In solchen Geschäften begab sich nun der Schatzmeister oft inö feland. Zur Abwicklung mehrerer großerer Geschäfte nahm nun Kronfeld am 3. März von der VttkehrSbank einen vierSchlgen Urlaab ; er begab sich nach Auterxen, Landan und Paris und kehrte Anfangs April nach Wien zurück, um sofort einen neuen Urlaub zu nehm?". Er ging nach Antwerpen und vo . i nach Paris; von dort kam am 10. d. em Schreiben KronfeloS an die Directic., der Verkehrsiank mit der Bitte, den llrlaub zu verlängern. Seit diesem Schrei, ben nun hat weder die Familie KronsetdZ noch die Verkebröbank von. diesem eil e Nachricht über dessen Verbleib erhalten. Daß Kronfeld in seiner Stellung a!S Schätzmeister eine die Verkehrsbank schädigende Manipulation vorgenommen, ist bei der überaus peinlichen Controlle, die beider Schätzung werthvoller Pretiosen beobschtet wird, fast ausgeschlossen. Auffällig an dem Fernbleiben des Schätzmetfters ist hingegen der Umstand, daß auf seinen Namen gegenwärtig Wechsel m der Höhe von nahezu 4S,000 Gulden m Umlaufe sind. Bei der Verkehrsbank uegt eine Caution Kronselds im Betrag von 10,000 Gulden. ES werden einiL Wiener Firmen genannt, und zwar Edelstemhändler, Juweliere, Silberwaaren, fabrikanten, die sich durch Kronfeld qeschSdlzt erachten. Diese Firmen hebe dem Schatzmeister werthvolle Waaren in Commission gegeben. Auch eine Frankfurter und we, Pariser Firmen sollen in Mitleidenschaft gezogen worden sein. " Gegen den e h e m a l i g.e n Leibarzt der Königin Natalie und nach, maltgen Haudelsminister Dr. Vladam Gyorgyevics wurde dieser Tage von DaMM der Belgrader Gesellschaft eine schüfe .DemonüxaU inlcenirt. Wer
dNtassung dazu gab die Jnbiseretiöil dcö Doctors gegen seine ehemalige Elientin. Königin Natalie. Dr. Gyorgycvics hatte nämlich bei der Niederkunst der Königin und in späteren Krankheiten ärztlich interoenirt. mißbrauchte jedoch später seine ärztliche Stellung zu recht unhöflichen Jndiscretionen über die K nigin. Nun sollte der ehemalige Leibarzt dieser Tage einen Vortrag im Velgrader Castno halten. Kaum hok er doch zu sprechen an, da begannen die zahlreich anwesenden Damen zu zischen und demonstrirten bald in so lebhafter Weise, daß Vortragende die Neonerbühne verlassen mußte. Das Easino Committee forderte schließlich den Doctor auf, feine Demission als Mitglied zu aeben, was er auch that. Wie ein Augenzeuge erzahlt, war die Erregung der Damen gegen den Arzt eine so starke, daß sie ihn lynchen wollten. Der indiscrete Leibarzt mußte sich schließlich aus dem Saale flüchten. In Wien fand in einem Privatlokal nahe der Hernol er Linie ein Säbelduell zwischen dem lOjäbrigen Fräulein Slava v. M. und einem jungen Arzt statt, welcher von seiner Gegnerin ungefährlich verwundet wurde. Der Arzt halte die Herausfordirung des -FräuleinS abgelehnt, wurde aber durch ihre Drohung mit der Reitpeitsche zum Duell gezwungen. I n der jüngsten Zeit wurde in der Bucht von Itoworossyjek am Schwarzen Meer die auffallende Wahrnehmung gemacht, daß die Ufer mit einer Unmsse von Fisch kada gern bedeckt waren. Die rasch in Ve,wesung gerathenen. Fische verbreiteten einen derart unangenehmen Geruch, daß seitens der Regierung Maßregeln getrosten mrden, um den Auöbruch einer Epidemie zu verhindern. So wurden zunächst ganze Massen von Fischkadavern von den Ufern fortgeschafft und dieselben in den benachbarten Wäldern tbeils verbrannt, theils vergraben, welche Procedur bedeutende Summen verschlang. Trotzdem konnte bis jetzt nicht einmal die Hälfte der auf circa 300 Werft ausgebrei teten Kadaver fortgeschafft werden, infolge dessen die Luft derart verpestet ist, daß sich bereits bedenkliche Symptome äußern. Durch einen M a i kä fer getödtet. Eine höchst eigenartige Urfache hat, wie aus Alt-Landsberg gemelbet wird, dortselbst den Tod eines dreijährigen Mädchens veranlaßt. Das einzige Töchterchen eines Alt-Landßber-ger Bürgers spielte mit einem sechsjährigen Knaben ; der Letztere hatte Maikäfer gefangen und um sich einen Scherz zu machen, schlich der Knabe hinter das Mädchen und setzte der Ahnungslosen einen Maikäfer an den Nacken. Durch daS plötzliche Kitzeln deS umherkrabbelnden und bald daraus auffliegenden Insektes wurde oie Kleine derartig erschreckt, daß sie sofort in Starrkrampf verfiel und noch vor Eintreffen des herbeigehol ten Arztes verschied. Der Schreck hatte dem armen Kinde den Tod aebrachtl.. Interessant ist es, wie man zu Fuß in weniger als sieben Swnden durch sieben deutsche Länder reisen kann. Geht man von Rudolstadt (Fürstenthum Schwarzburg- Rudolstadt) aus nach Westen, so kommt man in einer halben Stunde nach dem Dorfe Ammelstädt (Herzogthum Altenburg) von da in l Stunden durch Teichröde (SchmarzburgRudolstadt) nach Remda (Sachsen-Wei-mar), von da in 2 Stunden nach Witzleben (Schwarzburg-Sondershausen), von da in l Stunden nach Osthausen (Sachsen-Meiningen) dann in l Stunden durch daS rudol städtische Kirchdorf Elxleben nach Kirchheim (Königreich Preußen) und von da in 1 Stunde nach dem goihaischenStädtchen Jchtershausen. Auf einem andern Wege, der nur Stunden beansprucht, betritt man sieben verschiedene deutsche Staaten. Von Schleiz (Reuß j. L.) nach Volkmannsdorf (Weimar), Crispendorf (Reuß a. L.), Erkmannsdorf (Meiningen) um nach dem preußischen Liebschütz und Drognitz und endlich nach dem tief an der Saale gelegenen romantischen Orten Saalthal (Altenburg) und Preßwitz (Rudolstadt). Aus Paris wird berichet: Ein Boulevard - Skandal beschäftigt Paris, weniger wegen seiner Seltenheit als wegen der Namen feiner Urheber. Diese, drei junge Leute, die etwas zu gut dinirt hatten, gingen singend über den lkouIevArä 6es Capucines und erregten durch ihr anstöplgcs Benebinen und schlüpfrige Gassenhauer die Entrüstung eines alten Herrn, der sie kannte. Dieser meinte, es sei eine Schande, daß Enkel und Söhne berühmter Männer sich so aufführten, aber diese zarten Sprößlinge waren nicht eben gelaunt, Predigten auzuhören, beschimpften den Greis und drohten ihm mit Thätlichkeiten. Davon noch mehr empört, versetzte der Mann einem der Gelbschnäbel eine schallende Ohrfeige, und nun sielen die Drei mit ihren Stöcken über ihn her und mißhandelten ihn. Die Schlägerei lockte Leute l:eran, die Polizei legie "sich ebenfalls ins Zeug und führte die jungen Helden nach dem nächsten Posten, wo sie ihre Namen angeben mußten. Der Eine war Geor ges Hugo, der Enkel Victor Hugo's, dessen Abenteuer mit Wucherern und Dirnen schon vor einiger Zeit der Scandalchronik reiche Nahrung lieferten, der Andere, der Sohn Alxhonse Daudets, Studirender der Medicin, und der Dritte, der. Sohn des ehemaligen Unterrichtsministers und berühmten Chemikers Bertholet. In dem Gewühle hatte sich der Geschlagene entfernt, wie man ve? vermuthet, weil er ein Hausfreund Vic tor Hugos oder Daudets mar, und lieber nicht weiter in den unangenehmen Handel verwickelt sein wollte. Die nüchtern gewordenen Jünglinge erhielten nach Aufnahme des Protokolls und einem Donnerwetter deS PolizeicommissärS den Laufpaß. Motivirung. Aber ich ver siK)e Ihre fchwankende Recension nicht. Gestern rissen Sie den Heldenspieler Krönig so herunter und heute hehaupten Sie, er spiele sehr gut. Stimmt, heute meine ich nämlich Skat. Als Symbol der größten Selbstlosiakeit könnte der Trichter ael.
j ten ; jeder Schluck, den er thut, kommt mm Hemden Bauche iu Gute. I m Q" ra.. cn ... i rollm. uiivoiu!, suuncci Elock. Zimm,r 23.
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Grabsteine und Monumente. AUGUST DIENE, Bildhauer. No. 233 Cst Weksbkntl,nr. Cükl fett. Buch - HgMuuq ! Ete, ? Wlsbae?l:5?. VcAeUunskA V.Z.Z NdoVeki auf alle t In- and vsk'akde ttschkwdi YLcher nrd öitschrltten werdea ans0k'm ad drspi aözkliefert. Ui und Verkauf alt 34k. oHöItütf ttnet, OZozavS OoUal ". ' '.' ("" John TtiL. UcBnlcsca Da größte, schönste and ÜUeSt derartig Lokal in der Stadt. Die geräumig nvd schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Loge d j Vritzkten zur Abba!tavg dou Vällen, onzerte and Vmammmugen unter libnal vedlug wBcen ist Vrrfftcnna Kaust DckttS via die WM ü D syn.ir.mw albahy t Csmto fix Cto-, nach Chieisv und dem Nordwesten. Abfahrt von Jndianpaolis : 11 20Vm Ankunft in Chicago & Il Nm 12 4cVm ..... m m 785V t ibNm.. . . Mouoa 9 MV Abfahrt von Chieapo : S 0öVm, Aakunft in Iad'plt $ 00lfm 8 SöNm m S4bBm Mouou ee m m 10 40Vm grachtzug No. 48 dcrlShi Alabamrfte. vard um 7 OS Vm. Ticket'Ofsice: No. 25 Süd Jlttnoi, Str. I. D. Baldwin, Dtstrtckt Passagier g-nt. Di baiut zkischen Omekmkti, väTtvll, Tolodo, Detroit, die Seen und Canada. Indianapolis, St. Louis, Chicago, Müwaukee, Peorla, Bloonüngton ,: Keokuk, dem Westtn und Nordmeften. Schlafdagen in Rachtzögen und Lehuftnhl. tragen in TaaSgen, zwischen SiveinLati und obige Städte. Ticket zu delkauken in all' Offieen In den Ver. Staaten, Canada und Mexiko. E7" Nähere Information bei 3. H. HYland, Teul. Vgt., Toledo, O. S. R. MeCord, Vevl. Vgt., Jnd'pl. H. I. Rde,u. Nor. Pass. Vgt., Detroit, ich. I. aftable D. P. A., Toledo, Ohw. 8. H. Whlttlefey, C. P.V.. Dahtov, Ohlo. H. . Higoin,, S. P. ., Chattanoogo, Tenn. 3. S. ason, City Paff. Lgt, Ciueianatt, O. 3. P. Slonh, T. . A.. Civeinnati, O. M. D. Woodford, Vice Präs. u. Senl' Z?kgr. K. O. VtkCormick, S. P. & T U. 0. I. & W. Die kurze Linie noch tem Ostm u. Westen. Di' ewzige Lmie mit dollSäad'gen Zvg'N noch Vl'omivg en ud P oria, m,t Duich fahrt. oggU uich Havptplötzea ora t fotiiUftlufte ch vukch.Sch'a' VUdBaha uhlW aa- via Dan il!e und Cd'eapo. so sa,v,Ue Zeit wie irgen eine andere Linie z niedrigere Rate mach'Ud Zrge cm Zpdiavavol, Un'o Vehnhofe Abkadrt, öftlich eh nd: 1 0!sm,-4 iiVm bfahlt, st ich ehed. 7 4 I n. II 15 Nm, 12 0 SflUlör und 5 00 m. Ankunft, vom Oe : 7 2Vnt, I0 4ONm. , Aakansk, v?m W,fiea: 6 ZaTsim, S 40vm, 2 4 Nm und '0 ISB. T glich. Alle Zöge habe die feinste BuffetS. Schlaf und Ruhestuhl'Qagssnß. Wegen T cketö und genauer An' kauft wende man sich nach 42 und 44 Jackson Placej ' dem tzaupteingauge der Jadianapolt'Nalon Station g'genüder, ober an irgend eiaßn Agenten der Vahz. Deutsche EtaVirt seit 1859. siMe? fflefen ife-, Ecks ümu end Spn:3 Sirssl, ITriDtme STiiiflic,) HeisrYorlg besort 11 Art Ttrn GMjrsantrtgPerionalatttfin-dfrimgm tc für die Zeitung, teU fttr :' ' - . alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Huropa. Sisuntlkh Dratsch-Amaruciniicb Z!tsA5S3 liffn In unserem OMchmf t-ixkAl ar timn --r"ri Dit fcchrtoa fimtunW draUcW El&tta Wdn chtonsvoU arsnoht ju Ihr Pytililn i 5 rniiin .
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