Indiana Tribüne, Volume 13, Number 263, Indianapolis, Marion County, 10 June 1890 — Page 2

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Sobald er sich überttuat iatte. dab Bismarck einen Theil der Negierung behalten wollte, verh j Ichiedete er diesen großen Mann. Diese ! Handlung, dte so außerordentlich erschien, var für ihn ganz einfach, und ganz einfach hat er sie vollbracht. Sein Eigenthumwar in den Händen eine? Anderen: er hat sein Eigenthum an sich genommen. Man war erstaunt, daß erin seiner letzten Thronrede an den Reichstag den Rücktritt des Kanzlers nicht erwahnt hat; in seinen Augen aber war eS kein weltgeschichtliches Ereigniß, daß ein Hohenzoller, der Kaiser und König geworden, seines Amtes walten wollte. Wilhelm ll. wird nicht nach der Metbode des Fürsten Bismarck regieren. Dieser wandte die Künste der Diplomatie aus die innere Politik an. Er verfuhr mit den Parteien wie mit fremden Machten. Er schloß Bündnisse und ersetzte eine Partei durch die andere, wie er im Dreibünde Rußland durch Italien ersetzt hat. Lavisse bespricht nun die innere Politik Bismarcks und sagt dann: .Wilhem hat gethan, was er thun mußte. Ich habe Kaiser Wilhelm zum letzten Male am Ostusonntag .1389 in Berlin gesehen und empfing damals einen merkwürdigen Eindruck. Berlin ist eine sehr große, ganz moderne, nach amerikanischem Maßstabe wachsende, aus materiellem und geistigem Gebiete arbeitsame Stadt von kühler Vernunft und kühlem Herzen, politisch freisinnig oder socialdemokratisch und irreligiös. Als ich durch die Straße diesen Kaiser von Gottes Gnaden reiten sah. aufrechter Haltung, mit erhobenem Kopse, ui'.beweglichem Gesicht, dessen Gruß sich zur tief huldigenden Menge herabließ, fühlte ich, daß ein AnachroniSmus ein lebendiger und triumphirender, vie ich zugebe an mir vorüber wandelte. Kaiser von Gottes Gnaden ! Glauben Sie nur, daß dieser Titel für Wilhelm II. keine leere Formel ist. Sein Glaube ist sehr aufrichtig, und es ist kein Grund, Zweifel darein zu setzen. Wenn die Gerechtiakeit sich vn der Erde zurückzöge. wurde das Herz der Konrge, so yat man i gesagt, ihre letzte Zuflucht sein. Das gilt noch weit mehr von der Religion. j Die Könige brauchen Gott. Ohne ihn, I der .die Fürsten vor ihrer Geburt erwählt", wie man in vergangener Zeit sagte, sind sie nur noch Republikprä stdenten, für deren Erblichkeit man keinen Grund weiß. Ganz besonders die preußischen Könige brauchen Gott., Preußen hat eine Verfassung, welche den Unterthanen gewisse Freiheiten gewährleistet ; aber der König hat von Gott eine höhere Freiheit, welche jenem gestattet, die Versassung aufzuheben ode? zu Verletzen. Wilhelm I. hat in Königsderg seine Krone vom Tisch des Herrn" , genommen. Dieser geheimnißvolle Tisch ist im parlamentarischen Mobiliar nicht verzeichnet." La,isse schildert nundenReichStkz und seine Parteien, die freilich nicht viele Rechte haben, aber doch sehr unbequem werden können. Er meint, daß Wilhelm keine Vorstellung von dem regelrechten und gesetzmäßigen Spiel der Opposition habe,- eS aber verstünde, durch seine Persönlichkeit gewaltig zu wirken und deshalb ohne Majorität im Reichstage fertig werden könne. Er sagt dann: Wenn nun Erwartungen unerfüllt bleiben, wer tragt die Verantwortung? Der Kaiser. Diese Verantwortung ist nicht ohne r. r r i"V r - .t.t C f. t C i Vtsayr. cy weiy rcogi, oay rur uit socialdemokratische Partei eine Kriseeingetreten ist. Die schönen Tage sür die Revolutionäre sind vielleicht vorüber. Wenn der Kaiser die Ausnahmegesetze. fallen läßt, fo werden sie uneinS werden. Sie werden gezungen fein, zusagen, was sie ollen, sich den öffentlichen Er örterungen zu stellen, Gesetzesoorschläge zu machen. Ihre Enkvürse werden gedruckt und vertheilt werden, und die Drucklegung, daß ist die Klippe Aber die Masse der Partei hat gar nicht daraus gerechnet, auf regelrechten Wegkn das Land ihrer eigenen Verheißung zu geinnen. " Unfrazlich hat Wilhelm II. moderne Allüren. Die Fragen, die ihn interessit(j sind durchaus zeitgemäße Fragen; aber er wird sie nicht im modernen Geiste lösen. Ein Mann kann schembar wie die übrigen Sterlichen leben, auf den Eisenbahne reisen, auf Dampfschiffen fahren, die Statistik der Arbeiterunfälle kennen, über den Preis der Steinkohle diöcutiren, und doch ein Zeitgenosse der Vergangenheit sein. Andere Eharatterzüge Wilhelms II. find sehr sichtbar; SchnelliA5eit im Handeln, Steigung zum Reden, Regsamkeit des Geistes und Durst nach Größe. Sogar an dem Unmöglichen scheint der , Kaiser Geschmack zü haben. Er berust . eineneuropälschen Congre zumStudium der sscialtn Frage in demselben Augenf w elch: er txli E-e?5l5N

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fct rtTmhririf7 he r Tiiiliärt1rfifit i5"rhr I V W ? 3 v fordert. Wilhelm II. hat Gefahren vorausgesehen und erwartet sie, aber er hat Vertrauen in seine Kraft, welche groß ist. Sein Deutschland hat sür ihn einen mächtigen Vorrath von Loyalität, Treue und Geduld, und Deutschland bedarf seiner. Es ist nicht mehr zerrissen, wie ehedem. Die Parteien sind Bruchstücke, die sich nicht vereinigen, aber Deutschland will einig und untheilbar sein und bleiben. Die einriae geaenwärtig mögliche Form dieser Einheit ist die Monarchie, der einzkge Msnarch ist der König von Preußen; in dem Kaiser Wilhelm II ist Deutschland verkörpert und Deutschland giebt ihm eine Macht, welche ihm gestattet, viel zu wagen. 1 Der junge Kaiser hat! der Geschichte nicht mit glänzenden Handlungen, son dern mit glänzenden Absichten debütirt; er erregt die allgemeine Aufmerksamkeit in hohem Matze, er ist der Günstling der öffentlichen Mewung und verdient diese Ehre vor allem durch die Großherzigkeit seiner Träume und durch den von ihm r r. . . ffi ..tt .t..S t-iC.F er-- . ' ae sagten vmicqiur er yar oiezes Worr JuleS Simon gegenüber gebraucht den Menschen Gutes zu thun, statt ihnen Furcht einzuflößen; ferner und ganz bu fonderS durch duö von ihm ausgefpro' chene Vorgefühl gewisser Gefahren. Möge die Gesahr kommen: der Kaiser wird nicht zurückweichen; er ist tapfer bis zur Verwegenheit, feine Augen blicken zuversichtlich, feine Gestalt, die Gestalt eines ideologischen Soldaten, schreitet Unerschrocken vorwärts in das Unbe, kannte." Ist die Schwindsucht wirklich an steckend? In letzterer Zeit sind so viele Stim-. men für die Gesahr der Ansteckung bei Schwindsüchtigen laut geworden, daZ es gewiß hoch interessant ist. zu vernehmen, was ein fachkundiger Gegner der Ansteckungstheorie darüber vorzubringen ht. In dem Streit über die Frage, ob die Tuberkulose eine Folge von Vererbung oder eine Folge von Ansteckung sei, hat soeben ein Anhänger der VererbungStheorie, der bekannte Sodener Badearzt Dr. August Hauvt in einer Broschüre da? Wort ergriffen. Das Schristchen zerfällt in verschiedene Abschnitte: Vererbung von Krankheiten überhaupt, Erb lichkeit der Tuberkulose, deren direkte Vererbung, deren Latenz, Statistik über die Erblichkeit und schließlich Kontagio sität. Von diesen Abschnitten hat der letzte unstreitig ein allgemeines, über fachmännische Krekse weit hinausgehen des Interesse. Dr. Haupt nimmt den Standpunkt ein, daß die direkte oder sprungweise Vererbunq der Tuberkulös unmöglich bestritten werden könne, daß dagegen die Theorie der absoluten An steckung auf schwachen Füßen stehe. Zur Erhärtung seiner Ansicht beruft sich d Verfasser auf folgende Aeußerungen : In Prof. Humphreu's statistischem Verichte über das Bromptsn- und daS Chester-Spital wird die AnsteckungSgefahr als .außerhalb aller Wahrschein lichkeit liegend" bezeichnet. Derselben Ansicht ungefähr sind die römischen Spitalärzte Celli und Guarneri, der KrankenhauSarzt Ausrecht u. A. m. Robertson hat in hundert Fällen konstatirt, daß von Ehepaaren, von de nen der eine Theil schwindsüchtig war, wenigstens in achtzig Fallen der andere Theil nicht erkrankte. Nach Leudet blieben von 112 Wiktwern bez. Wittwen von an Schwindsucht verstorbenen Personen, deren Krankheit in der Dauer zwischen ein Jahr und zwanzig Jahren variirte, 105 vollkommen gesund. Der Falkensteiner Anstaltsarzt Tettweiler hat während vierzehnjähriger Thätigkeit keinen einzin Fall von Ansteckung beim Dienstpersonal gehabt; unter diesem Personal waren Einige, welche bis zu sieben Jahren in steter Berührung mit Schwer kranken rvaren. Last not least Pro fessor Leyden'S Ansicht (.Klinisches über denTuberkelbacilluS"): Wenn man z, nächst nach der Entdeckung deS TuberkelbacilluS geneigt war, der direkten Uebertragung vom Kranken zum Gesunden, also der Kontagiosität, ein viel größeres Feld einzuräumen als srüber, so scheint eS, wie die weitere Beobi.ch ung ergeben hat, daß sie keine gar jo große Rolle spielt und daß das Hauptcontingent der Erkrankung doch durch die Heredität bedingt ist." Allerdings habe sich der Bericht der Deutschen Sammelforschung" auf Grund von 40 Antworten sür die Anstete kung erklärt ; nach dem Bericht Uv Wiener medizinischen Presse dagegen werde die Ansteckung von den meisten Aerzten bestritten, zum Mindesten bezweifelt. In Italien seien von 630 Stimmen öS für Ansteckung. 124 gegen und 497 hauptsächlich für Vererbung gewesen. In England hatten unter 107S Aerzten 792 gegen Ansteckung gestimmt. Ueber seine eigenen Erfahrungen im Kurort Soden im Taunus berichtet Dr. Haupt: Unter den 1,500 Einwohnern deö Ortes befinden sich 101 Vermieter. In den meisten Häusern übernehmen die Frauen mit Schwestern oder Töchtern die Wartung und Verpflegung der mit Tuberkulose behafteten Kurzaste. Die Betten der Patienten machen, die Zimmer reinigen, die Teppiche ausklo!,fen, den Auswurf beseitigen, das eien unter anderen die mit der Anleckungsgefahr in so naher Verbindung tehenden Beschäftigungen dieser Peronen, wobei noch bemerkt werden müsse, aß vom Hilfspersonale die schwersten Patienten vorgezogen werden, da durch größere Beanspruchung der Hilfeleistung auch ein groß?reS .Honorar" erzielt werde. Im Winter beziehe die ganze Familie des Vermieters dteselben Räume, in welchen gewöhnlich die schwersten Leidenden lagen die Parterre-Räume. Seit Mitte der fünfziger Jahre bis 1833 seien nun von den 233 vermiethenden Hausleuten 43 gestorben, von diesen 10 an Tuberkulose. Unter diesen 10 wären 6 nachweisbar hereditär belastet, während bei den bleibenden 4 Personen Erkältunzen und äußere Urfachen zur Schwindtncht führten. Von den 415 Zimmermädchen seien 17 gestorben, davon 5 an Tuberkulose, ebenfalls nachweisbar nicht durch Ansteckung erworben. Innerhalb L0 Jahren also von 053 Personen von welchen di-

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--. J-5JSi'i rfjM,l meisten mehrere Sommer hindurch stets mit und um die Kranken waren 15 Sterbefälle an nicht durch Ansteckung erzeugter Tuberkulose. Dasselbe Verhältniß herrsche unter den sonstigen mit Schwindsüchtigen in nähere Berührung kommenden Personen : Pflegerinnen, Wäscherinnen, Heilgehilsen u.s.w. Die allgemeine Sterblichkeit Sodens betressend, findet man in der Broschüre folgende Daten: In den letzten drei Iahren starben 7 Personen, davon 10 zwischen 80 und 85 Jahren, 11 zwischen 70 und 80 Jahren. 9 zwischen tO und V0 fahren u. s. w. Von diesen 7ö Todesfällen waren 7 durch Tuberkulose herbeigeführt, incl. 2 Fälle von Erkrankungen von tuberkulöser Gehirnhautentzündung von Kindern und einem Fall von Knochentuberkulose eines KindeS. Von den 4 übrigen an Schwindsucht gestorbenen Personen war nur iine, welche in Berührung mit kranken Kurgästen kam fie litt ebenso wie ihre Mutter am Alkoholismus, der wie bei jener mit Phtise endete. Soweit die Ausfübrungen des verdienten Arztes, von denen wir, ohne uns in den Streit der beiden Parteien zu mischen, einfach reserirend Kenntniß gegeben haben. OnglandS Vevölkeruns,unahtte. Der bekannte englische Statistiker Robert Gissen hat in einem ganz kürzlich veröffentlichten statistischen Werkchen den Nachweis geliefert, daß die Auswanderung der Bevölkerungszunahme des vereinigten Königreichs thatsächlich keinen Einhalt zu thun vermag. Großbritannien bat allerdings seit dem Jahre 1853 durch die Auswanderung 9 Millionen Einwohner verloren, was. nebenbeigesagt, nen Jahresdurchschnitt von 243,000 Seelen ausmacht, allein trotz alledem ist, wie aus den vom Statistischen Bureau herausgegebenen TaMea ol Revenu, Population and Cornrnerce" ersichtlich, die Bevölkerung auf etwas über 33 Millionen gestiegen. Die in den genannten Tabellen enthaltenen Angaben beruhen aus den seit dem ParlamentSBeschluß von 1891 alle 10 Jahre stattfindenden Volkszählungen. In dem Zeitraum von 1801 biS 1831 hat die Bevölkerung Großbritanniens trotz der sich mehrenden Auswanderung rajch zugenommen, und zwar in England und Wales um 193 Procent; auf Man und den Kanalinseln um 82 Procent; in Schottland um 139 Procent, (Irland dagegen hat durch die Auswanderung 12 Procent seiner Bevölkerung verloren). In den letzten vier Jahren betrug, den Angaben GiffenS zufolge, der Ueber, fchuß der Geburten über die Todesfälle in Großbritann en 1,763,00. Seit dem Jahre 1885 hat die Bevölkerung des vereinigten Königreichs um 4 Millionen Seelen zugenommen. om Jn4chds). General W. W. Lorin g, Flo ridas Liebling, liegt in St. Augustine begraben. Kein Leichenstein bezeichnet die Stelle, wo der todte Held ruht. In Braintree, Massachusetts, brachte eine Frau Simon de Leroy ein todtes männliches Zwillingspaar zur Welt, das an den Hüften durch ein dop pelteS Muskelband mit inander ver wachsen war. In Detroit, Mich.-, colltdirte kürzlich ein Straßenbahnwagen mit einem Leichenwagen. Letzterer stürzte um, wobei der Sarg aufsprang und die Leiche herauökolleru. Die Aufregung war groß. Als neuestes Mittel zur Entfernung von Tintenflecken auf wei ßem Papier empfiehlt die letzte Nummer des Scientific American" die Anwendung einer Lösung von Saunkleesalz und etwas Weinstein in Wasser. Da ,Recept" ist seit über 60 Jahren in Deutschland fast jedem Bauern bekannt! Ein einzige Spatzenpaar wird unter gewöhnlichen Umstanden" in 10 Jahren auf dem Wege der natürli chen Fortpflanzung eine Nachkommenfchaft von 275,716,933,693 eriangl haben, so behauptet ein Assistent deß AckerbauDepartementS in Washington. Wer's nicht glaubt, der kann'S nachrech nen! Die N. Y. Sun" grämt sich, daß die stolze fünfte Avenue, das lang jährige Monopol der Wohnpaläste sür unsere Millionäre, dadurch .geschändet erde, daß fie sich mehr und mehr zur Geschäftsstraße entwickele und die aus ihrer beschaulichen Ruhe aufgescheuchten Wohlhabenden, ihre Klubhäuser und schrecklich ! rhre Ktrchen zur AuSwande rung nach up town zwinge. Ein rauchender Pudel setzt zur Zeit die Gäste des .Fisth Avenue Hotel" in New York i Erstaunen. Das Thier geht, eine kleine Tabakspfeife fest zwischen den Zähnen haltend, in den EorridsrS auf und ab und bläst von Zeit zu Zeit dichte Rauchwolken in die Luft. Der Hund gehört einem reichen Phua delphiaer Namens Mar Someroille und wurde von diesem in Paris sür schweres Geld erstanden. .Vor etwa einem halben Jahre brannte e,nem Buraer m Athens, Ga., fein ibjähriger Sohn durch mit Hinterlassung eines Briefe?, worin stand, daß er von der Natur zum Räuderyauvtmann bestimmt in und sich da her entschlossen habe, sein Glück in Teras zu versuchen. Dieser Tage nun erhielt der Vater deS Knaben ganz unerwartet einen Brief von seinem Spröß lina. worin dieser um daS nöthige Reisegeld zur Rückkehr in'S Elternhaus bat. Der Herr Papa aber bueb fest und sandte kein Geld, trotz der Thränen der Mama. Zu einem Photographen New JorkS kam dieser Tage ein junger Italiener, um sich photographiren zu lassen. Der iunae Bursche bat den Photographen, er möchte ihm zu der .Sitzung" Uhr und Kette leihen, waS der ealllge Geschäftsmann auch that. WSH rend nun aber der Photograph mit der Platte m die Dunkelkammer gla machte der undankbare Italiener fich mit Uhr und Kette davon. Der Photograph aber brachte das wohlgelungene Porträt L, . iN? ! I (tt : i. i"1!f59 leoes auf o;e Pottzer, oic mir des BllbeS schon zwei Tage spater das Bürschchen ermittelt und verhaftet hatte.

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Unttr diti OliSenbaumett im kalifornischen Pomona-Thale ist eine ganz eigenartige Krankheit auSgebrochen, die m ihrem Auftreten an das mysteriöse Rebensiechthum erinnert. Die Ursache deS Uebels ist noch nicht eruirt worden, und die ersten Sachverständigen des Landes find sich noch nicht darüber einig, ob die Krankheit auf das Vorhandensein von Bakterien int Baumsofte ?.-rückzusühren ist, oder ob sie im Holze ihren Sitz hat. Die von der Krankheit befallenen Bäume nehmen alle eine bräunliche Färbung an, die Zweige und Aeste dorren ab und der ganze Stamm scheint abzusterben. Prof. Coquillet hat jetzt Blatt- und Holzproben an daS Ackerbau- Departement in Washington zur Untersuchung emgejanot. Die Forst commisfio n deS Staates Ne Bork, welche sich auf Grund eines Beschlusses der letzten Le gislatur mit der Ausführung des von Gouverneur H:!l in einer Botschaft angeregten Planes der Herstellung erneS StaatsparkS in den Adirondack-GebirZen beschäftigen soll, hat sieben ihrer betten Forstleute beauftragt, ihre Ermittelungen in den AdirondackS über die Art und Weise, wie der Plan am besten verwirklicht werden kann, zu beginnen. Das Resultat soll in der nächsten Legislatur vorgelegt werden. D Wichtigkeit und der große Nutzen deS Unternehmens lie?en auf der Hand. Nicht nur suchen jetzt chon Tausende in den Adirondacks im Sommer Erholung und Kräftigung ihrer Sesundheit, sondern die Waldungen an den Quellen des Hudson und anderer Gewässer, die in den Adirondacks ent springen, müssen schon auö dem Grunde erhalten bleiben, weil ihre jetzt zu be, fürchtende gänzliche Ausrottung die Folge haben würde, daß der Wa'sserabfluß aus den AridondackS kein gleichmäßizer und geregelter mehr wäre und der Hudson in den verschiedenen Jahreszeiten bald große Überschwemmungen verursachen, bald zu einem unbedeutenden Fluß einschrumpfen würde. Die Standard O il Company" hat daS Besitzthum der concurri renden Forest Oil Eompany" zum Preise von $2,000,000 käuflich erworben. Eine Summe von $1, 600,000 ist bei Abschluß deö Verkaufs sofort ange. zahlt worden und der Rest der Actien wird demnächst in den Besitz der Standard Oil Company" übergehen. Die Forest Oil Co." war vor zehn Iah. ren mit einem Betriebscapital von $100,000 gegründet worden und ihre Actien, die jetzt den zwanzigfachen Werth repräsentiren, werden von Capitalisten in Oil City, Buffalo und Pittsburg geeignet. Ihre Oelfelder umfassen ein Areal von 50,000 Acres und ergaben im Laufe der zehn Jahre eine Gesammtein? nähme von I4,ö30,000. Die Compagnie besitzt ferner einen controllirenden Antheil an der Washington Oil Comvany" und dem United GaS Trust". Von der Standard Oil Company" sind zu derselben Zeit, als dieser Verkauf abgeschlossen wurde, Unterhandlungen zu demselben Zwecke mit der Anibor Oil Company", die fast ebenso reich und vroduetio wie die Forest Oil Company" tst, angeknüpft worden. Sollten diese Unterhandlungen von Erfolg fein, so find alle gefährlichen Concurrenven sn der Standard Oil Company" absordirt worden. Vom Vnsland Grausame Mißhandln n I 'n hat in Kooura in emer lechmiede t Werkstatt ein Geselle an dem Lehrjungen verübt. So klemmte er z. B. die Rase des Unglücklichen in einen Schraubstock, wars ihm einen Strick uns den HalS und hing ihn so lange auf, bis der arme Junge im Gesicht blau wurde,' goß ihm hierauf flüssiges Metall über daS Gesicht 'und schlug ihn dann mildem Löthkolben. DaS Gesicht des Lehrjungen war kaum wieder zu erkennen. Der Geselle, Schmesz mit Na men, wurde sofort nach Bekanntwerden der Mißhandlungen seftgenommen. - Im Jahre 1885 hatte ein Pariser Sammler, Herr Terme. der retrospectioen Ausstellung der Ecole des beanx-arti ein Bild Davids zur Versugung gestellt, daS die Bezeichnung Marat in seiner Badewanne" trug. Die Wittwe von JuleS David, deS EnkelS des großen Meister, protestirte g gen diese Bezeichnung, weil sie sich in dem Glauben befand, sie besitze daS ein: zige, den Tod MaratS darstellende Ori ginalgemälde Davids, da der Künstler unmittelbar nach der Ermordung des Volkstribunen gemalt hatte. DieAngelegenheit kam zur gerichtlichen EntscheU dung und der Gerichtshof erkannte auf Grund von Gutachten Sachverständiger im Sinne der Klägerin, das heißt, daß Herrn Terme zu untersagen sei, seinen Ted MaratS künftighin alS ein Origi. nalgemälde zu bezeichnen. Herr Terme ap,ellirte und erzulte in der zweiten In stanz ein fein r Anschauung günstiges Urtheil. Der Appcll..erichtShos euijchied ebenfalls auf Grund fachocrftiiUger Gutachten, Herrn Termcs Tod MaratS könne ebenfalls von David herrühren, weshalb eS ihm unbenommen sei, daS Gemälde so zu bezeichnen, wie er es im Jahre 1885 gethan. Frau David wurde in die nicht unbeträchtlichen Kosten verurtheilt, u. z. .von Rechtswegen". Man schreibt aug Hallt a. d. S., vom 19. Mai: Am 3 '. Mai findet die feierliche Uebergabe der kaiserlichen Geschenke an die Salzmirkerbru, derschaft im Thle der Halloren statt. Nach uraltem Gebrauch erhalten die Halloren wegen ihrer unveränderlicyen Treue zum angestammten Herrscherhause beim zedeömaligen Thronwechsel vom neuen Herrscher ein Vkerd aus demMarstall deS StaatLoberhaurteS und eine F.: ...... O T sy. . ' rn- i c f lzayne. ufls Plero rviro r.acy einmaligem Brauch beim Umrittt zum Besten der Bruderschaftskasie verkauft, die Fahne dagegen ausbewahrt. Oie Halloren haben auf diese 'Weise eine Menge Fahnen erhalten. die Mebnabl derselben weist iud.-ö nur noch Fetzen oder gar nur noch den Stiel auf. Vom aiser Friedrich III. hat die Bruderschaft das übliche Gcschenk nicht erhalten, dasür wird ihr jetzt mit zum Andenken an den hochseligen Kaiser ein schwer, silberner, innen veraoldetcr Trinkbecher mit dem Medaillonbildniß des Verewigten . t r sot v vr m ... ...-. f-f, .r (TT I? r TT r . C crrtit. Kä ser Wilhelm II. sagte dlN alloren auf rbrGeluchdaS altherge;

vracyte Nescykur zuz 'i)t Vruder,cyajt erhält diesmal statt der sonst gemalten Fahne eine weißseidene Fahne mit gesticktem fliegendem Adler und dem Namenszuge des Kaisers. Auf der weißen Fahnenstange befindet sich als Spitze eine vergoldete Krone. In der gestrigen Sitzung der Bruderschaft wurde das FestProgramm aufgestellt. Darnach ver, sammeln sich die Halloren in ihrer eigen artigen Tracht bunten Pelzen, Dreimaster, bunten Westen (Latz) mit den 18 Stück schweren silbernen Knöpfen (Kugeln), schwarzen Sammtkniehosen, buntseidenen langen Strümpfen und Schnallenschuhen in der ehemaligen Residenz des Cardinals Albrecht und ziehen non hier aus nach dem Königlichen Oberbergamt, woselbst die feierliche Uebergabe deö kaiserlichen Geschenks durch den Berghauptmann v. d. Heyden-Rynsch erfolgt. Der älteste Hallore besteigt daS Pferd, welches von zwei Halloren geführt wird. Sodann geht es im Zuge mit Musik durch die Straßen der Stadt nach der Halle", woselbst der feierliche Umritt um den Gutjahrbrunnen" erfolgt. In dem Festlocal werden die vielen alten silbernen Trinkbecher, welche sonst in der Morihkirche aufbewahrt werden, in Gebrauch genommen. Am Tage darauf findet d r Tanz der Platzknechte (junge Burschen) und daran anschließend der Tanz der Halloren statt. Am dritten Tage wird dann der sogen. Kehraus ge halten. Auf die schädlichen Folgen der Gewohnheit, beim Sitzen die steine übereinander zu schlagen, hat der Züricher tmom Professor Hermann ron Meyer unlängst hingewiesen. Diese Art zusitzen. wird gern gewählt, roiil sie a.rößee Ruhe in die Sitzhaltung bringt, indem sie die BewegungSsähigkeit des BeckenS gegenüber den auf der Unterlage ruhenden Oberschenkeln vermindert. Die Bewegung des BeckenS nämlich sowohl nach vorn wie nach hinten wird beschränkt diirch die bei der Kreuzung d r Obrschenke! erf.lgende Anspannung der vom Becken zum Oberschenkel gehenden Bänder und Muskeln. Die besprochene Gewohnheit kann nun die Ursache sür dn Entstehung einer Rückgratoerkrümmung werden, da nämlich jene Haltung sich

nicht nur auf die Lagerung derBeine be: t js . r c i . r icyranrr, ,onoern :i$ aucy eine Hevung des BeckenS auf der Seite des überlagernden Beines zur Folge hat, und diese Abweichung deö BeckenS ruft ihrerseits gerade.bei dem Bestreben, ausrecht zu sitzen, eine seitliche Einknickung der Lendenwirbelsäule hervor. Die Ge? fahr ist'nicht zu verkennen, daß bei hau figer Uebung der besprochenen Gewöhn heit auf derselben Körperseite diese seitliche Einknickung ker Lendenwirbelsäule zuerst als Haltungfehler und dan i als bestgesprochene Rückgratverkrümmung stehen bleiben kann. Aus dem Münsterlande, 19. April. Ein fürchterliches Unwetter suchte am Samstag zwischen 6 und 6 Uhr das Münfterland heim. Schlossen von Taubeneigröße hagelten eine Viertel stunde lang hernieder und vernichteten an vielen Stellen die Obstsrucht. In der nächsten Umgebung von Münster ist der Schaden weniger groß, aber in den umliegenden Landgemeinden und Kreisen 'st strichweise die ganz? Felds?.tcht vernichtet. Dem Hagelschauer folgte ein wolkenbruchartiger Regen, der ganze Fluren unter Wasser setzte. Nach diesem Unwetter zogen weitere schwere Gemitter vom Süden her. Schwarze Nacht lagerte über das Land und dann begann ein Wettern und Leuchten, ein Prasseln rnd Donnern, daß die Häuser in ihren Grundoesten erbebten. Minutenlang wurde die öde Landschaft durch den grellen Schein der rasch folqenden Blitze erleuchtet. Wol,! läßt sich infolge der mangelhaften Verbindungen im Mün sterlande noch kein erschöpflicher Bericht über die Folgen deS Unwetters aufstellen, soviel steht aber heute schon fest, daß die Landleuie deS Münsterlandes den Spätabend des 17. Mai nicht sobald verges sen werden. Ans den heute vorliegenden Meldungen seien folgende Einzelheiten erwähnt: in der Nähe des Städtchens Ölfen wurden durch zündenden Blitzstrahl zwei Häuser in Asche gelegt. In Osterfeld fuhr der Strahl in die Wohnung eines Eisenbahnbeamten, zerstörte einen Theil des MauermerkS und lähmte ein kleines Mädchen. Furchtbar hat das Hagelwetter in der Umgegend von Lüdinahausen gewüthet. Eine Frau wurde' , , ... rn!j.ft.tr ä-a a. dorr ourcy einen ?ii$jn:yi geioorer. In Dorsten schlug der Blitz in das Chor der von Beichtenden grade stark besuchten Pfarrkirche, jedoch ohne zu zünden. In Genf haben die dort weilenden Engländer einen neuen Sport ersonnen: fie rennen öffentlich um die Wette. Der Franks Ztg." schreibt man darüber: Jeden Abend ist dieser Spaß auf dem Quai de Montblanc zu sehen und daS Publikum strömt hinzu, um unter fich & la Totalisator zu spielen. Die jungen Söhne Albions rennen auch bei Reg'enwetter. Der Start ist vom Monument Brunswick"; als Preis: richte? wirken, im Gegensatz zu den sämmtlich noch in den besten glegeljahren stehenden Herren Nennern, ganz alte, eisgraue Engländer, welche die Sache mir großer Feierlichkeit und allen Formalitäten betreibe. Jeder Läufer trägt Kniehosen. Leinwandschuhe und ein WirkHemd, natürlich besonderer Farbe, so daß die Zuschauer auf roth, grün oder gelb u. s. w wetten können. Außerdem werden diese vornehmen jungen Engländer abgewogen und belastet, wie wirkliche Rennpferde, und all' dieö besorgen die alten Herren mit den weißen CoteletteS voll steifster Würde. Vor dem Start tragen die jungen Herren, weil eö am Abend noch empfindlich kühl ist, lange gelbe Ueberröcke, wie Pferdedecken umgehängt, die ihnen in der letzten Secunde von ebenso vielen Livreedienern abgenommen werden. Dann ruft der Starter sein Marschwort, und dieangbeinigen fliegen bis zum Hotel National und zurück, eine beträchtliche Strecke Wegs. Wer zuerst wieder da ist. hat gewonnen und der Jubel der Zuschauer ist unbeschreiblich. Nächstens sollen auch Damen theilnehmen. Es wird sogar ein Hindernißrennen junger LadieS und Gentlemen geplant. Eisevwaarcn jeder Art, Pulver, Munition u. s w.. zu mäßigen Preisen Irrt ,,, Unhtn hrttt fR t Wrtfi ff? !T ,UWIHtfllV V VUHtMJWH V Eckt der MorrlS und Meridian Str.

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