Indiana Tribüne, Volume 13, Number 261, Indianapolis, Marion County, 8 June 1890 — Page 5

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Hamburg.

Dent Weliburgerthum und der socla listischen Neichstaasvertretung zum Trotz ist Hamburg eine Stadt voll Neichsw r. rv ' . r f ff(. T aeliieruna. ic Der laaniac uuiiulansmus in Leipzig kein Feld hat, so würdig genug in einem so kleinen staatlichen Gemeinwesen, das mit peinlicher Eifersucht über seiner Souveränetat wacht. Aber der Hamburger ist nicht kleinlich ; er hat sich, wie Franz, dle Kanaille, niemals mit Kleinigkeiten abgegeben. Vollbewußt .nimmt er seine Souveranetät wahr der Senat begnadigt fast niemals einen todeswürdigen Verbrecher, sondern laßt köpfen, daß es eine Art hat , aber mit vollen Händen . . t nt f a)!X. glvk er aucy oem ilelOe, roas r czuk n CT tY t l. , W i t. , reinige? gab, zu sagen vflegte. Doch der Staat mitsammt dem Senat gehen mich eigentlich gär nichts an; ich habe es nur mit der Stadt Hamburg zu thun, mit der schonen, selbstbewußten, reichen Stadt, mit der größten Handels stadt Deutschlands und einer der bedeu tendsten Europas, gleich berühmt durch ihre wundervolle Lage wie durch das eigenthümliche Leben, das ihr auSgebreiteter Handel hervorruft. Hamburg ist eine deutsche Großstadt, wie Berlin; aber der Unterschleo l,t doch gewattiz, k.-.. 5.. tj(f. ,fi 31;'" wä'smV t.m.ni!ifÄ7i i MttSSl&& n,ß ich.llert Ui drnctaa b ttof nwinm a "gh",,ze Au ochthon n. thumS: Hamburg ist die elsxrachige See ub aMlW t, in bec b Deutsche berninitt, aber der AuZlände, äÄÄ f m UfÄW l.in tcntrnift und eine schwedisch, Pserdebhnnns,in die tiessinniz. S ä SSi"? WSjftf SS französisch charmirt und englisch gespuckt, ohne' da der brei.spuriz hingepflanzt. Urbewohner mit der Wlmper zuckt. Er ist stolz darauf, daß alle Nation bei ihm einkehren, und weiß, daß er ool ' Allem die Verpflichtung hat, Jedem sn, ! Art zu lassen und sich über nichts z, wundern. In dieser Nichiuna hat d Berliner vom Hamburger noch Manchei

treten auch Kler an der lLtbemunvuna vle ,

Interessen des Staates Hamburg hinter durch die Lelsten. Graf die Neicks!nteslen. Und das ist merk- ein ärgerliches Gesicht, st

Ijr. JOlCUClCyl IvClt Cü iUl t iw wui9uu4uta besten die .Souveranetät stabllistrt",wie einen halben Erfolg bedeute, waren verman krüber. als eS nocö keine Sprach- blich; sie wollte, was bei jungen Da-

zulernen. m Danke, ich rauche überhaupt nicht Hamburg M Handelsstadt, und Ne. ' ,Der Bestechunasyerfuch war mißlungrerung und Behörden andern am Cha- nXi rakter der Stadt um so weniger, als die San Sie mal, Herr Wachtmeister, Großkausmannschast nntreglert, mit 8tc langweilen sich hier wohl schrecklich., rathet und mMhut In der Nacht Sie müssen doch jetzt gar nichts zu thun zum berüchtigten l. Mai wutde mir der ftacn HandelSstadtcharacter der Stadt ganz e!-. I m$ Sie sich denken! Alle Hand genart.g zu Gemüthe gefuhrt. Ich 90l he ich zu thun. Seit heut' MorElendere mlt elnem Bekannten so um tn a Uhr zähle ich Unterschriften. Die Mitternacht durch dle Alster-Arkaden, iZrgedenheitsadressen an den Fürsten andenn lch muß Obacht geben, wie sich der , läßlich des 1. April sollen der Zahl der l. Mai anlast ; tefornmt uns sin med 1 (1 nach geordnet werden, ltches Blumenmädchen entgegen, das nut Welche Stadt denken Sie wohl hat die I . AA m VA M Ali tl f Ai O? . . m . '

a "r1""4"' mnt ?,.sr?K nnk ftet sk HUlntupni vinn, IU ttlVIH tugendhafte Weigerung hat sie sofort ihr et i 1 :.- ft r : . . Wqlagworr oeren: aoer, meine Herren, bei Ihnen macht doch der Ultimo nichts aus, bet so femen Herren!" Wo llnvclv uv in yamyui(j eig ein Blumenmädchen etwas vom Ultimo? Ja,! dieser Aprlt - ultlmo und dlefer wunder schöne Mai-Erste! Ich weiß selber nicht, wie es kam, aber mein Bekannter und ich waren plötzlich übereingekommen, morgen, am 1. Mai, der sündhaft strikeseligen Stadt zu entfliehen und selbdritt er wollte noch eine kleine englischt Cousine mitbringen nach Friedrichs ruh zu fahren. Jawohl, nach Friedrichsruh. Ersteni wollte ich überhaupt nach Friedrichsruh, um es wenigstens gesehen zu haben, zweitens wohnt jedem Hamburger un mehr noch jeder Hamburgerin ein wahr Bismarck-Paronsmus inne, und drittens dte, kleine Cousine aus England. Für englische Cousinen habe ich ein Faible. Ss promenirte ich denn am wunder

r m r, rm f r r r r Ich schwor beim Styr. bei meine ' ' . . ' Z . Bart und hei anderen Heiligthümern. daß ich das prompt besorgen werde, pn? so fuhren wir bei Hellem Frühling?, netter in den Sachsenwald hinein. So ganz kaltgestellt mußte der eherm Kanzler doch noch nicht sein; das sagte ich mir, als ich einige Tage früher von Berlin deS Weges kam pnh der fahrplanmäßig in Friedrichsruh nicht h?sz tende Schnellzug ganz langsam durch die T1 M . . . f f. X T 'L. . lailon aerayren war, lo oa Ler harrende Beamte den Postbeutel aus dem . r t Pl ... fP. .. .r zoaynpoilwagen in unipfang neymen konnte. Auch der bekannte Berliner Wachtmeister von der politischen Polizej stand in all' feiner Behäbigkeit auf'dem Perron und ließ sich den Berliner-Ham-burger CourierjugS-Wind um die Nasß wehen. Die Sache sah also immer noch , f i . . T . ' t t t ' if t" !' reyr vleivetiprecyeno oicnjtitg s. Auch beim Einlaufen deS calzugeS von Hamburg, der wich mit oem holden Z)oung England zusammen nach der N sch kenn ?rn fiSrlS sie ."" lchl'U lang. ,i lb'm Schlosse zu I iiui.h iiuii Hct, ic ciji ' aen Passaglere, die in Friedrichsruh aus - " - - -T v-rnrx ' i ' Ttvi.

scyonen ttviVLwm qon vald nach 10 j Ver Herr Wachtmeister ist wohl nach Uhr Vormittags auf den Bahnsteig des i jem Landhaus diniren gegangen. Ei Berliner Bahnhofs, meine Genossen zur snifarmirter Feuerroehnnann, sein Töch Fahrt in's klassische Friedrichsruher . lerchen an der Hand, kehrt im BahnwärLand zu erwarten. Endlich kam so etwas, I terhauZchen ein; der alte Bahnschvedß ist was einer englischen Cousine ähnlich ' sein Schwiegervater, sah aber, o Schreck, ohne Cousin. Aus dem Postgebände', unmittelbar an Der hatte Abhaltung, und die Kleine bet Schloßmauer, flattert die Reichsstellte sich vertrauensvoll und ohne Zim-1 sahne mit dem Posthorn im Frühlingsxerlichkeij unter meinen Schutz. DaZ winde, und die zahlreich einmündenden Eine aber sagte sie mir gleich: ohne den ' Üelegraphendrähte summen ihr mono Fürsten Vismarck gesehen zu haben , toneS Lied. Der Herr PostHalter nebst werde sie nicht nach Hamburg zurück- Gemahlin und weißem Seidenspitz kehren, und wenn sie in Friedrichsruh drei für eine kleint Lavdstatiou ungeübernachten müsse. Das waren ja recht ' wohnlich elegante Erscheinungen verfreundliche Aussichten. lasse das Dienstgebäude und schreiten

geilikgen waren. a4 einem ourcy rrs- , Iuzen. die durch eine Stahlbrille funkenntni nicht aetrüblen Blick übersah l tfin k.st uk uns ruhen. M,in- ?k'.

- ' 1 ;- '" ' " t'-- - t ." - ch das ganze Terrain und wandte mich ' I minr tfirtttt UioI.it.riH f'.ü ;ivmv 5liZ!MenWegleiterin ! ,, ' MWM , j'krsril Sl

da Kantlrte, war PtSmarck; aueromgs

nicht der Fürst, aber doch Herbert, der Graf und Staatssekretär a. D. Zwei Kisten Wem roaren für thn angekommen, fcii n'nl fiSFstJF . muH uuuwis- v- vv vwnuui, p' ten ein paar Flaschen entzwei gegangen eln, stnn vcr ruzr, &ui ijuou jruujuii Herbert machte rich zu wiederholten Malen mit dem Zelgennger der rechten Hand über das röthlich feuchte Leck und dann prüfend an die vorgestreckte ; Zunge: welche Sorte Nothwehr mochte da geplatzt sein? Ganz sicher die beste, j Kopfschüttelnd trat der Graf ab un', 'schritt,, gefolgt von einer mächtigen dani schen Dogge, derHinterpforte des Schloß' Parkes zu. j Meine Bemühungen, der kleinen Eng; länderin klar zu machen, daß unsere Cf-.!.L..'Xmt. l,tm TXai Wvi4 ' iicitu,?ttt,r 'szytv iufvn vu z,. Wvifcsj mit & . !5Z.t.ljtMUiri . en doppelt merkwürdig lst, den Vater . . ezr,r, yrrs r? ne a hn. Mso Zunächst ins .Landbaus", wie daS be Icheidene FriedrichSruber Restaurant sich nennt, dessen einzige Logirgäste zur Zeit der Wachtmeister und die beiden GeHeimpolizisten des Fürsten sind ; zu akti?en Zeiten waren eS ihrer sieben. Jetzt genügen die zwei, und in meinem schlichten Verstände dachte ich, die Beiden mitsammt dem Wachtmeister hatten jetzt nacnuiui iuiuj zu ui nzentllch nichts zu thun. Wle man sich ,!ukch.nk.nl Nachdem ich nämlich mit M Kkllner gemein chastlich den Exe, etM sür da; Milwzzmahl kmxnir, j 'schl mit meint? Bezleiteri n,,u?gz,oll die hohe Schlzar,en. "" '" " " r' Jilät Ä'.Ä Wk??öZi W'WeÄ' "'..5Äk, ä?,"'.'''"."""'. JÜW fl'5"" ÄnÄ 8NS8 u?b'fug'n "M... ich bie C,nper. ' ' . ..KLchM.'' ,. g., . . .Ist der Fürst zu Hause?" Jch glaube." ) .Wird er bald ausgehen?" ' mmmäi.m .Rauchen Sie vielleicht eine gute Imvort? zahlreichsten Unter christen geichlckt? . 7 . r ' 17 Y""fT"3 .Keimswegs, das kommt erst an vierill?,? tytmhurr ter Stelle. Erst kommt Leipzig mit m0t dann Augsburg mit ca. 4000 hnn Schwäbisch Hall mit nahezu 330l 3300 Unterschriften. Denken Sie, dieses kleine schwabijche Nest!" Ja, die Schwaben, die waren immer so!" Jetzt sah der Gestrenge nach seiner schweren goldenen Uhr an schwerer goldener Kette. .Sagen Sie, daS ist wohl ein Geschenk des Fürsten " 3, 0 Fort war er, raschen Schrittes dem Lahnhof zustrebend, wo wieder einer voll, den 26 täglichen Zügen einlief, die der Herr Wachtmeister .abnimmt". Der alte Bahnwärter kommt heran und schließt den Bahnübergang. Der ist gemüthlicher und kein Feind von Jmport-Cigarren. Von ihm erfahre ich.datz der Fürst um diese Zeit den z; : ten Waldfvazieraana anzutreten pfleae.' i i f . j dem Walde zu; zwer schmucke Forstgel fwe l .r ilfen kommen den Hohlweg jenseits der ahnaeletse herab: em Fungendarm biegt, schweren Schrittes patrouillirend, UM die Gartenmauer, wei Minuten spate? 'st' Alles verduftet ; ich stehe allein mit meiner Anglo-Hambürgersn, die mich energisch-fragend ansieht. ' ' Nun denn, auf gut Glück vorwärts, Dort drun!en liegt die Aumühlf, ein prächtiger Waldweg f5hrt dahin. Auf halbem Wege links das romantisch geleene Häuschen des fürstlichen Oberförsters Lange.' Dahinter ein murmeln,er Bach, die Bille. An'S Geländer der grücke gelehnt stehen zwei Männer, zroße Gestalten. Wir kommen näher;die Kleine wird unruhig, drückt plötzlich meinen Arm krampfhaft und ruft halb, laut: .Da ist er, da ist erl" Richtig, Sa ist Er! Und der neben ihm ist Her dert. BiSmarckS Sohn hat einen Fuß . . . c " " t" ,1 ' t fi ' l hinter den nn,rn a,in,n itnS ttr 7""" ""... xj3"3" r" rni. d.',i.w den breiten Fu. . ss ipii 7uud 'eilen davon. Jez. ,md ir .u, .zehn Schritte, h.r.ngetrmm.n:' der f $aTt yal uns oemerll, ricytet flcy hoc ,! .uk und laüt die oroöen itraklende - - r .. . " v u i . . . .

''!!" 7', ','"7 . , ' - ' .'" ,'''"-'?w ',',' '7' VVV,,V Begleiterl knltt unaufhörlich, ich grüße- schwänglichkeit, hatte nalüri.ch Erdbee, i .'I- . rrr r . '" .'s. ' i - - ' . ' w A "''',. t

mit aller Ehrerbietung und der Fürst dsnkt Wt ! ausnehmende Freuudliükeit. W4sm '!!M ... ' -,, , . !,Ä sf'i !:-!ü; .i ' . .-. - 'ifi ,L

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t&mmmm .Aajif-iirt4r yochaufgerichiet sieyt er va, die Hand zu militärischem Gruß an die Mtze legend. Das ist ganz die Onkel Brasig-Mütze mit grauem, leinwandbezogenem Schirm. ' Ein bequemer, langer, graubrauner Ueberzieher, schlasrockartig gebaut, umhüllt die lange, jedes EmdonpointS bare Gestalt, die linke Hand umschließt einen Kerben Epazierstock. Graf Herbert in hellgrauem gilzhut und elegantem Sur? jout dankt weltmännisch leicht und pertieft, sich gleich wieder in seine stochernde Leschäftigung. während sein Papa uns 'lnverwandt nachblickt. Fünf Schritte weiter biegt ein Seitenveg ab, den eine Tafel als .Prioatweg" bezeichnet. Ich sehe mir die Tafel unanschlössen an, da ertönt plötzlich des jjüistrn spnore Stimme: Ganz ungeirt, meine Herrschaften, wenn es Ihnen, flieht, diesen Prioatweg zu gehen; es ist mein Prtyatweg und steht Ihnen lollständig frei. Raschen Schrittes kam der Fürst jetzt auf uns zu, und wir traten ihm gleichfalls näher. Der Neichshund stand dicht vor uns und befchnobberte uns. .Sie kommen ans Hamburg?" ,Zu dienen, Durchlaucht, wir wollten em I. Mai entfliehen." .Aber es ist wohl gar nicht so schlimm." .Heute Lormittag war Alles ruhig."' Höffentlich bleibt es auch so." .Euer Durchlaucht Befinden?" Danke, ich fühle mich recht wohl. .?Zun. dq Nusseen ist prächtig, n Frohe Valdipaziergang. meine Herrschaften! , .Desgleichen, Durchlaucht! Nit der Hand winkend, wandte sich der Fürst seinem Sohne zu, der langsam herankam, und während wir den fürstlich genehmigten Prioatweg zur Linken einschlugen, promenirten Vater und Sohn en rechts führenden Fahrweg durch den LZald weiter. Meine Engländerin war in einer Art ?on Verzückung, sie taumelte fast und juchzte und verging schier vor Wonne, xnd dann war sie eine ganze Zeit lang zntröstlia) ob ihrer unbegreiflichen Vefangenheit, die ihr in Gegenwart des Fürsten die Zunge vollstandiggelähmt kZatte. Natürlich mußte ich nach einem kurjen Umweg wieder in die Hauptstraße nnbiegen, aber ebenfo natürlich warder, en sie suchte, inzwischen unwiederbringlich verloren. Nach einftündigen Kreuz und Querzügen kehrten wir zum Land? haus" zurück, nahmen unser bescheidenes Mahl und begannen dann meine Begleiterin duldete keinen Widerspruch die. Belagerung des Schlosses. Was man eben so Schloß nennt. Kein reicher Hamburger Kaufherr würd sich mit solche bescheidenem Landsitz begnügen. Das Herrenhaus, bekanntlich früher Hotelpensionat, macht den denkbar schlichtesten Eindruck. Jeyt yssnet, sich die Einfahrt, um ein allerliebstes Pony gespann durchzulassen ein Gutsnachbar v. Ohlen und Gattin sind die Jnsajsen und was da in Erscheinung tritt, ist wirklich mehr als bescheiden Keine Freitreppe und keine Veranda, keine, freundlich grüngcstricheuen Läden, keine BosquetS und Schmuckanlagen ein einfaches Haus mit grünen Fensterläden; Sträucher, Wald- und Nutzbäume umsäumen die Kieswege; Tannen mit helfgrünen FrühlingSspitzen, lichtertragende Kastanien, kräftiger Bucher- und Fliederstrauch und Farrenkxaut, Alles in regellosem Durcheinander,' dle unvcr fälschte Natur, Kaum schließt sich die Ausfahrtspforte wieder, als von der Aumühle hexeine fesche Reiterin in wejs ßem Filzhut angesprengt kommt. Die Schimmklstute schäumt, die hat vnttder usar,!ken itiuiTn 9s Wrnt ttögi die .In,VNÄe.in ein n blich , öcbcken mit wcikem Tuck bebeckk. at klug, sch. fii fj.--. ,c. l... ur.i 1 iwvii uwn iinvuvmitiw cuwca iciia ius.imi i yiiiiimwu tiiiiuiiu, . k.; RiS... .M,g.bs .u, mI ; er auer oieuuo adnmarler aiedt uz älibald u,kl..nben.i!cid: dle Nei. i ! .,. ftr.,..i n.. - .: - . - hSu,."r 1 :U du

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