Indiana Tribüne, Volume 13, Number 260, Indianapolis, Marion County, 7 June 1890 — Page 1
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w diestt SpaKt bßrc (Sutl per SeUe. RuzeigeA In wachen Ste? gesucht, der offnirt dndtu, sikdeu unentgeltliche LufAkWle. Dikstlbeu bleiben Tage fiehen, kZnen aber nbeschrSnä erneuert v erden. Anzeigen, welche biß Mittag 1 Nhr aige eben werde, finden och am selbigen Tage i Nnfnahme. Verlangt. ,rlant wRäichen. SZ,.Stt5!rd Msiort Etkaje. mvt errangt roiri itt MÜdch tUi tintx F.au. C23 eUBtnt . 10j eln ?t w HanShä'tert für e'nln ti,ln'n Hirrn. Nachzufragen IS Sheib? Straß. ju rl t ßin deutsch Mkldche für g'wShnUche Haußsrbttt. Sto.i7ag,chuskttve. Sju rlt rläsftge eilend tadlver Ufer. Stellung dauernd. Vesouder Offirten jetzt. Schnell Vr!lluftlche Spezialitäten. Lagern Sie nicht. ehaU v Rnfavß an. Brau? Broi.,Nurs,i,m!,, Ehtcag, Jl. Werschiedsssö. Volitisebe Qnkündignng. ClxteurlGm J" Maay, Eandidat für Sheriff. De. I. . Sutclisse dejchSMgt sich schließlich mit wnndSrztUch FU. K nd mtt Geschlecht un, Urinkrankhette. Office : No. SS Oft Market Strafe. Office. Stunden : 9 W 10 Lhr sn. 1 bt 3 NZ, Rächn. Sonnta uinommn. Telephon S4t. L verpachten: ib cker vom beste Garten ttni, blok (ine eile westlich von der Jrr,n.nftalt mit gLtemHau, Stallung werden gebant. VeZ n groie Farmen; mehrer Häufer mit nd ohn Sa, tu und auöerhalb der Stadt. L ireaufen: HZnfer und Lotte t alle vtadUhetle. Farmen klein nd groß, nah bet der Stadt, in diesem und deren Staaten, sot eh n gut legen SeschäMhäusn nd leer Lotten, hrer VZlcketti, Srrik,lk nd and 0,lch5lU. .. Wa,rr, kZo. SSX Ost Washington Straf,. Tobeö Auzeige. Leraandten ud Freunden hiermit hie traurige ittheilung, da unser gelle ?tz4n, Walt.r Msy r, 'Freitag Vkoraen kar, vach 9 Uhr im lter voa 3 Iah n und ö onalen ve.st trb. Vi 'riig-? findet onntag Nachmiuaz um 2 Uhr vom Traaerhause No. ans Ltraie, u statt. N tZe'.Ilgurg b'tte" hie sreukknde QlUtn Hottltid Vkaoer, Heien tZ9trt ' . ÄJÄ.i L n iZesr MerrrnaiiQ. LSt6SSNBS? r SM'sn Offite: o. 36 Süd Delswsre Straße. ffUTe. HO, 19s, 194, 19, 128 DU Yearlftr. Teltdhsn Oll . Offen Tss , Nc cht. ErstsS großes Plc-Nic! de Deutschen gegen. Nnt. Verein n ' c.:. grove, m ZJlonotag, den S. Juni I8S0 'x,rimage gehen an der Scke der Telamare nd Majhinst!, und der ck derJlltnoi ud Wofiita Straße, von 9 Uhr Llorgeak Hl 4 Uhr achkvit -o JlXU 3Caichtn sind ingelade. Große Exkurston ! nach - Mue Wver Mrk deranstaltet vom PsSlzer Nsterft. Verkin. am Sonntag, bm & Juni. 2a erde om ahnk Üer die H D. 'z UM s Uhr rzen ,räri abgehen. RZckfahrt 7Udb;nd. Ticket sind ,T hbeN in der Tarn bia. 9dt Jllinoi Dato Stra5. 20 entuck, . n01 SZ, IllloiSrad. Ticket.Ofstc, ckJllm,ftr. nd e aZuck? ilv,..u.id auf dem Zug. iüollch Board of squalizalion, D, ai ffointo Soikd of SquaNzMo . ,.. ...ic. i .fc a lr4M,n H0TlIIliB ni"ia Vsvtaz k I vt, al.'o a IV.Iunk 1890, i0Ärthauf ro Inblaiarett rsammel, um Zchm,den von Vefizer xe,ZSnltch'n Si?thum -eneg,n,n,h?n, den Wirth s Sig'nthum ''d fieuerrflichtise', Skg!ft5nde tt gavfiren, w.lch .ach dem letz' rste Tvt or.at sxrtl adz' ichjtzt warben und die SöfStzvg L ft ch ihrem DuUinkt ,u sorri, HiQitmm rrtrerit, ud'ttk iPr.B C
ODocScOcö. Die Gefchworenm Zn dem Prozesse gegen den' Penfionsschwmdler Wilson, der int Bundesgerichte schuldig gefunden wurde, haben einfiimmZg den Richter e? sucht, bei Festsetzung der Strafe gnädig zu verfahren. Warum? Wilson war Advokat, hatte eine Praxis, welche ihn ernährte, war intelligent genug, die Fol gen seines Handelns ermessen zu können, er war nicht ohne Aussicht,' es in der Politik zu etwas zu bringen, in all Diesem liegen weit mehr erschwerende, als mildernde Umstände. Wenn die Jury trotzdem um Gnade bettelt, so zeigt dieS nur, daß sie ihn gerne sreigesrochen hatte, wenn die Be weise nicht zu überwältigend gewesen w5 ren, und der Grund dafür ist in nichts Anderem zu suchen, als in dem Klassen gefühl der Bourgeoisie. Mit dem Angehörigen ihrer Klasse haben die Herren Geschworenen Mitleid und sei er auch der größte Lump ; und vaS sie bei dem Ange hörigen einer niedrigeren Klasse als verbrecherifche Neigung ansehen, betrach ten sie bei ihrer Klasse als bedauernSwerthe Schwäche'
3fa Folge des Kemmler-Prozssses und des in der New Jorker Legislatur gemachten, aber bis jetzt fehlgeschlagen? Versuches, die Todesstrafe ganz abzu schaffen, wird die Frage der Abschaffung der Todesstrafe neuerdings wieder leb haft in der Presse besprochen. Wenn wir hier in Indianapolis auch schon häusig recht hängeluftige Juries ge habt haben, so ist cS doch ine Thatsache, daß eS kein Verbrechen giebt, für welches die Strafe so oft ausbleibt, als für Mord. Die Ch'casoer TumS" veröffentlicht eine Tabelle, woraus hervorgeht, daß von den 14.770 Morden, welche m den lebten sechs Jahren in den Ver. Staaten verübt wurden, nur in 5?3 Fällen die gesetzlich: Hinrichtung erfolgte, wahrend in 975 Fällen Lynchgericht verübt wurde. An genommen, daß die Statistik richtig ist, so geht daraus hervor, daß in den letzten 6 Jahren von je 27 Mördern nur einer gesetzlich mit dem Tode bestraft wurde, während jede dreizehnte Sühne durch Lynchjustiz erfolgte. In mehr als 13 000 Fallen aber erfolzte überhaupt keine Todesstrafe. Vielleicht sind dazu viele Falle von Todtschlag zu rechnen, und es ist noch zu bedenken, daß in verschiedenen Staaten die Todesstrafe nicht mehr besteht, doch immerhin ist die Z:bl von sol chen Mördern, welche nach dem Gesetze hätten gehenkt werden müssen, aber frei kamen, unverhältnißmaßig groß. Selbst in England wurden von den 1,766 in den Jahren 1373 bis 1833 vom Coroner dem Gericht überwiesen Mördern nur 672 prozessirt und davon wiederum 373 freigesprochen oder für irrsinnig erklärt. Darum that der namhafte englische Jurist Parry den richt! gen Ausspruch : Nichts ist schwieriger, als von der Jury einen Wahrspruch auf Schuldig zu erlangen, wenn die Anklage auf Mord lautet." Es kommen nun allerdings zahlreich -Fälle vor, in denen Geschworene aus, nach einer Richtung fanatischen oder nach einer andern Richtung sentimentalen Gründen Todesurtheile fallen, n?o dieselben voa zweifelhafter Gerechtigkeit sind, aber weit hausizer kommt es vor, daßsi? Mörder freisprechen, weil sie den natürlichen Widerwillen gegen Hinrich'ungen nicht überwinden können. In dem gesitteteren Europa kommt Letzteres freilich weit häu siger vor, als in Amerika, wo das Han gen zuweilen noch als Sport betrieben wird, und Lynchereien zu den Alltaglich keiten gehören. Wo in europäischen Staaten TodeS strafe noch Gesetz ist, da wird sie zwar sehr häusiz verhängt, aber fast gar nicht voll zogen. Die Verurtheilten werden begna digt. In Preußen wurden von 1L69 bis 1873 434 Personen zum Tode verur theilt, aber nur einer, der Attentäter HSdel hingerichtet. Ja Oesterreich tvur den von den 1870 bis 1879 zum Tode verurtheilten 306 Mördern nur 10 hinge richtet. In Schweden wurden in dem gleichen Zeitraum? von 14 zum Tode Ver urtheilten 11 und in Norwegen von 32 29 begnadigt. Auch der Justizmord hat seine Statistik. Ein englischer Criminahst, Sir JameS Mackintosh, hat ausgerechnet, daß die Zahl der Justizmorde sich, auf eine lange Rnhe voa Jahren vertheilt, auf durch' schnlttlich jädrl'ch 3 be üuft. Man sollte meinen, duß di Justiz
morde jährlich aLein tuten hinreichend Grund böten, die Todesstrafe abzuschaf fen, selbst wenn gar keine anderen Gründe vorhanden wären. Die AbschreckungS-Theorie wagt heute kaum mehr ein denkender Mensch vorzubringen, denn ohne Zweifel fleht fest, daß nirgends durch Abschaffung oder Nichtanwendung der Todesstrafe daS Verbrechen deS Mordes zugenommen, oder umgekehrt durch häusige Anwendung derselben das Verbrechen deS Mordes abgenommen habe. D Todesstrafe entspringt nicht dem Gerechtigkeitsgefühl, sondern dem Rache gesühl. Ihre Wirkung ist eine entsitt. lichende, verrohende, und weckt nur die Mordluft. Welch andere Ursachen auch mitgewirkt haben, eine Abnahme der Ver brechen herbeizuführen, Thatsache ist, daß zur Zeit, da die Todesstrafe aufS Grau samste vermittelst deS FeuerS, des Rades u. s. w. vollzogen wurde, mehr Verbre chen begangen wurden, als heute. Die Todesstrafe ist das Ueberbleibsel einer barbarischen Zeit, und sollte je eher desto b.ger abgeschafft werden. DrathuaHriHten. LZ etterauSi ichten. Für Jndkano : Schönt Wetter, unveränderte Temperatur.
Ein Geschenk. Washington, 6 Juni. MLean. der Redakteur de Vdiladklphia Ledger, ÄeneralpostAtifter Winamaker und eine Anzahl anderer Herren machten Frau Harnson, der Gattin de Präsidenten ine Eottage in Cape May zum G.'scherk. Nachklang. Chicago. 6 Juni. 3 P,o,:sse g.,rn streikende Ca!ptnt?s weaen Einfchtchterung ander Arbeiter begannen deut. Drr ist Fall nd,te mit Jret spzechung deS Angeklogtkn. Bier Boycott. Chicago. 6. Juni. Die biesien irischen Wirthe haben brn Bca freien. lvklcht zum englischen Syndikat ae!.Srer, förmlich den Kciez erkiä't und weigkrn sich daS Bier Diese Bramrtien zu v r kaufen. DaS Syndikat ui.dt stch alle Mähe di, Ansicht zu v.'lbrtwn. dcb es kein englisches, fonJern in amert'anifchel Syndlkat sei Allrli. Auf der LoutSoMe und N tshvZNk Bahn entgkktste gkstern Nachmittag der Schloß Daen dkk VersonenzueS. welcher um S U zr von LsuikvM adz,g ,ngen war, bei SngUlb, Ky. Acht Psonn wurden fchmkr vermundet, zwei derselbtn werden jtdenfallS sterben. Um 11 VL)t gestern Vormittaz ent gleiste ein Eisenbahn, ug bei Rockfcrd, AU MekkVgrdiAtrwkis ntkamen dl Passagier unverletzt, aber vier Männer, welch nebt dem Geleisk ardnttten. v?r loren ihr Leben dadurch, dah di Wagen a-lf si fielen. Der Lokomotivführer büfjt ebenfalls fein Leben in. In New York und über hundert M'ilen in der Umgegend herrschte Donnerstag Abend in furchtbares Gewitter. Eine Menge Blitzschläge kämm vor und di kleinen Ströme traten allenthalben auk, großen Schaden verursachend. Die Jarmer Allianz und dl Rnigl.tß os LMr in Süd Dakota hzben ine neu politisch Pattli gegründet und st .unabhängige Pulti" getaust. Die neu Partei hat in Programm ange nommen, welches Frauenstimmrecht, Prohibition, Jinanzzoll und Dienflpznfion einschließt. lWenn da Alle ist. so ist auch da noch zu viel). In BeederSburg bei Covington, Jvd. brannte Coleman'S Käserei, ein Hobelmähle und mehrere Wohnhäuser ad. In beiden Häusern d, KngriZZt wurden gestern langathmig Rtden üer di SllbbillS gthalten. Dies? Z''ld r. schwtndung war AllS, womit stch der. Kongrik gestern abgab. yer Oavez. Da Befinden deS Kaisers. Berlin. 6. Juni. Gerüchtweise der. lautet, daß durch den kürzlich Fall beim Verlassen de WagenS da Ohrenleiden deS Kaiser flch bedeutend verschlimmert habe, und r soll bereit Arrangements gemacht haben, im Fall schwerer ft.aik heit oder Ableben seinen Bruder Heinrlch al Regenten einzusetzen. Eine Ohrfeige. Berlin. 6. Juni. Da .Tagblattsagt, daß Kanzler von Eop'ivl an d-'e Verschieden n europäischen Mächt in Schreib gefch'ckthade. de Inhalt, dß
di AenZeruagen i BiSösn? übr,Staate. angeZtgenhkiten lediglich soi ußerun gen. tnr Privatveksv zu bktrachten seien. ES heißt, jedoch, heute. daß daS Schreib lediglich die,, üblich Mit (Heilung von dem NüSiritte Biömarö'S fei. S ' s .. Arbeitrunruhn - Londo n. 6. Juni'' JaFrkudknthal. östr. Schlesien ftürrntea', heute vier hun
dert Strikr dl Fabiiken. wilch noch snua Leute hotten, um arbeiten zu !ön nen, ünd zsangn fletzßk dZ Arbeit inzusttllen. Die Aufrüdttr wurden zwar schließlich durch 'Soldat auSeiraderg t :at. abr ihrin Ziytck hatten sie r rei ht; di Anderen wäatn e nicht, die Arbeit wieder aufzukZkhralN ' Allrtt ; In ö:litz fielen drei Dachdecktk von einer Kirchthurmsp'tz und blieben auf der Stell todt. '.. Professor Falb prophezeit für Mitte die! Mona! heftig AuSbrüche deS Aetna. M Di Wekzenernt int Ungarn ist durch Mehlthau sehr gefährde). Ein Theil der selben ist bereits zu Grunde gegangen. Qät170ttCiäta Angekommen in: ' ' N u s)otl: .Aller" von'Bremen; .Rbynland- von Antwcrven. QunStown: Nkvada von New York - Teutsche Loeal Nachrichten. Provinz Westfalen. Der nach Veruntreuung amtlicherGelöer entflohene Stationsvorsteher Scharn von EmSdetten ist in Amsterdam verhaftet worden. Im - Hofe des GerichtsgefängnisseS in Hagen z wurde der Lustmörder Tagelöhner Heinrich Walch aus Hennen durch den Schärfrichter Neindl aus Magdeburg mittelst des Beiles hingerichtet. W. hatte im August v. I. zu Hennen an bix neunjährigen Jda Pütter ein scheußliches Siullchkeitsverbrechen retübt und das Madchen" nachher in grauenhafter Weise ermordet. Er soll den Mord schließlich ingestanden haben. Nach Unterschlagung von 10,800 M. ist der Reisende der Firma Krönig, Namens Kiel, in Lippstadt flüchtig ge? worden. Provinz Hesse nN a s s a u. f In gulda der Versasser der an den meisten preußischen Gymnasien eingeführten lateinischen Lehrbücher Prof. Dr. Christian Ostermann. Der seit einiger Zeit flüchtigeMehlreisendeAug. Lorch in Höchst hat der Firma L. S. Ettinghausen c. 10,300 M. unterschlagen. Jn Lohra, Kr. Marburg, ertrank da Kind deS Ackermanns Conrad Fuchs, in Wiesbaden brach im Sturze der als 9e schSstsführer der Firma F. Merkelbach daselbst beschäftigte Schlosiergehilfe.C. C.Birk daS Genick und in Zorn bei Rastatten verunglückte tödtlich beim Steinbrechen mittels Dynamit, der Hausbursche Adam Kohlhofer au Naurod. Königreich Württemberg. In Weingarten wird da 600jahrige Jubiläum der Uebergabe der Reliquie des hl. Blutes in großartiger. Weif, gefeiert werden. Die Feier dauert sechs Tage und wird der Weihbischof o. Reiser aus Kottenburg derselben beiwohnen. Das vom Generalkomite für das bevorstehende Münsterfest in Ulm aufgestellte Programm wurde von einer Deputation zur Begutachtung an höchster Stelle vorgelegt. Der Generalintendant deS Stuttgarter HoftheaterS, Dr. v. Werther, hat die Jnfcenirung des Oesterlent 'schen Festspiel übernommen. Schultheißenwahlen. Es wurden gewählt: in Vaieribronn Landwirth Gaiser, in Freudenstadt Gemeinderath Schmidt, in Roigheim Assistent Wöhrl, in Rommelshausen Landwirth Volk, in Steinheim Rathschreiber Junginger und in Weilhelm Landwirth Holm. Dfc goldene Hochzeit gierten: in Stuttgart Rechtsanwalt Sigmund Schott und Gemahlin, in Biberach Condttor Albert Bauer und seine Frau Babette, geb. Kneißle, und in BubSheim Hieronymus Dreher und seine Frau Elise, geb. Zirn. Der Kaufmann Karl Leiz aus Gundelsheim ist im Neckar ertrunken; durch Sturz vom Wagen verunglückte der Tuchmacher Johann Brauning von Rohrdorf: dem 7 fahrigen Martin Blaicher in Saalgau wurde von ine? Ackerwalze der Kopf zerquetscht. Königreich Bayern. Die Fabrikanten Gebr. Baumann in Amberg haben ihren Arbeitern, von welchen am 1. Mai auch yicht einer ausgeblieben war, eine Verkürzung der taglichen Arbeitszeit um eine Stunde ohne jegliche Lohnreduction bewilligt. -? In Bamberg fand die feierliche Hehefkierde? Aula-Vaukg des neuen -Gymnasiums statt. Die neue Anstalt soll bis zum 1. Oktober eröffnet werden. Der hoffnungsoolle Sattleiuittwensohn I. M. Schrenk in Burgfarrnbach wurde aus dem Heimweg nachtlicher Weile von unbekannter Hnd. erstochen. Im Pah Prückknau soll rechts pom k. Kursaal ein dreistöckiges LozishauZ erbaut werden, da die stattlich Gebäulichkeit sich als unzu ttjchnd eraieiefl. ..lS . UHunM.
Großes Konzert!
IM IPforaMx-föiM'tferni am Samftag, d'N 7. Juui. Mustt von iTiiVlcrrni"' Orchester, 18 Mann statt. Eintritt 10 Cents. Kißuer's Schuh . L 'den für gute Waare, gköpte Auswahl urd die nU d.lgsten Preise. 83 Süd Illinois Straße. ' bau'er in Dötenau letzthin zu elner Hochzeit fahren wollte,' wurde er während der Fahrt durch einen Schrotschuß in den Rücken schwer verwundet. Dem Psarrer Dr. Westermeyer zu St. Peter in München ist aus Anlaß von dessen 50jährigen Priesterjubiläüm das Ehrenbürgerrecht ron Deggendorf verliehen worden. Deggendorf ist der Geburlsort des Jubilars. Auf dem Wege zwischen Dorfen und Hampersdorf wurde ein Mord verübt, welchem der Wegma cher. Xaver Eichner zum Opfer gefallen ist. Der Thäter, Andreas Nudermeyer, led. Bauerssohn von Kleinkatzbach, wurde noch in derselbigen Nacht verhaftet und in das hiesige Amtsgerichlsge, sängniß eingeliefert. Im Walde unweit der Haltestelle Ellighofen fanden Soldaten den vom Rumpfe getrennten Kopf eines kleinen Mädchensauf; der Mund war mit einem Büschel Gras Verstopft. Die übrigen Körpertheile uni Kleiderreste wurden in einem Umkreise on ca. 20 Meter gefunden. Gioßherzogthum Baden. Der im Sommer 1337 unter Zurück' sassung von Schulden und Mitnahm einer größeren Baarschaft zum Nachtheil seiner Gläubiger flüchtig gewordene Landwirth Sebastian Bannholzer aus Bechtersbohl kehrte aus Amerika zurück und wurde in Waldshut verhaftet. fJn Ebersweiler bei Offenburg der älteste der badischen Veteranen, ein nahezu 100 jähr! ger Greis Namens Joseph Himmelsbach: Die vom akademischen Senat ver, hängte Suspension des Corps Nhenania in Freiburg ist vom Ministcrinm aufgehoben worden. Ebenso sind die vom Senat ausgesprochenen Relegationen der Ehrenrichter im Duell Vering-Salomon aufgehoben worden. Die Schlcßruine von Heidelberg soll, soweit es zu ihrer Erhaltung nöthig ist, umgebaut werden. Die Restaurirung beginnt noch in diesem Frühjahr und wird sich wohl durch einige Jahre hinziehen. Am 31. August wird die Enthüllung des Denkmals stattfinden, welches dem einzigen bei der Belagerung Straßburgs im Jahre 1370 in Kehl gefallenen badischen Artillerie Ofsicier, Hauptmann von Fabcr, gewidmet werden soll. Seit einigen Tagen wird Ge richtsvollzieher Hönninger in Meßkirch vermißt. EZ erschossen sich: in Heidelz berg der Tünchcr Dewald, in Mannheim der Hauptmann a. D. v. Peternell, während der Taglöhner Guggenberge, daselbst sich erhängte ; auf gleiche Weise machte in Messelhausen der Handelsmann Seligmann Stein seinem Leben ein Ende. Es verunglückten tödtlich : in Bruchsal Premierlieutenant Schultz von Drayig, in Donaueschingen der jfrucht A. Buchholz auS Mühlenbach (von einem Dampft t'essel erdrück.'), in Dürrheim Landwirth Jof. Grieshuber (überfahren), in Frei bürg der Soldat Gisin aus Fischingen (erstickt),, in Heidelberg de? Kellner Jof. Senk (vom Eisenbahnzug zermalmt), i Mannheim Bauarbeiter Friedr. Löyleii (von einem Kalkeimer erschlagen), ist Neckargemünd Schiffbauer Krauß (oo einem Baumstamm erdrückt), in Pforz heim der Maurer Moster von Neustadt, Brotzingen (Sturz vom Dach), in Thiern gen der Landwirth Xaoer-Schmid (StUrz ,on her Obertenne). Ein fermer Jaadhund. Jager (der sich einen Hund, den er kaufen. will, vorführen laßt): Ja, zum , Teufel, was ist denn das der frißt ja den Hafen!" Verkäufer: .Jetzt frißt er höchstens noch zwei, die andern hrinat rallel- 7' Z Verstandnißtnnig. DienstMädchen (für sich): .Was fang' ich nun ,n? Da schreibt mir mein Schatz, ich .soll ihm einen recht langen Brief schrei? ien und nun ist gar keine Wurst mehr M" ' -i . . : .
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