Indiana Tribüne, Volume 13, Number 255, Indianapolis, Marion County, 2 June 1890 — Page 1

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NnZsigen tu dtejer Spalte KSm 5 Cent! per ZeUe. uznzeu, in welchen Stell gesucht, ober offerirt werden, sind nentgeltltcht Anfnabme. Duseiden bleibe S Tage siehe, tösne aber subeschränkt erneuert Verben. Anzeigen, welche bis Mittags l Uhr kbge. geben werde, finden noch am selbigen Tage AnsnahAe. WerZsngt. ftctla in ffjrrq für ei Sbtxgsch5ft. flo. 112 sa3äi-" 814 träfe. 5j Vkn gt ein deutkche MZkche sä? g?wShnUÄe Habu. R. 101 ssszchusktt. bi Btiltfigteta dkutschZsMZdZxn für gewöhslich HauSardetr. Ro. Off Wa?hi, gtsnStrai. 3j ,,lat w Wkdch,. tu imki in der lit. o. 1W ord Saft Tlraie. 31 r k an gt t juüL'r ftkr Kann als Porter in AerVo,art.TaÄ. 3i WeLlsdSKS. Volttiscde SKnkündtgnng. Charlo J. IVXn.ny, Casdidat fax Ehniff. Dr. I. A. Gutellffs Beschäftigt fiS NchlteWch udZr,tttchnS. Kn und itt chkZchUchtS u,Nrin!rsn:h!Un, Ossiee: Rs. 95 Ost Market Straße. OwceStundei : S m 10 Nhr srm. 3 IM 3 Nhr Mach. SonntazS auSzncAku. Tklcr;sn9N. L vrpchtn: M Acker vsW best? Farten Land, blsl ewt Mzi! westlt) von der Jnin.Anstalt mit guten HsuS, LtaÄung se,de gbeut. Weh r gros Farmen; mzhre: Sufkr mit und ohn Sa5,i ud auZkiia'.d der Ltalt. vrkfn: HZ,uf?r d koite i alle StaMhette. Farmen N:n nd grsß, nahe beider Etadt, in tiestm un, andere Btast, sowie meh re gut gelegene EtschZftSHZufer nd leer Lotten, athme 91mtta, GrscerieZ, Lslooui und andere 4 0. 2. 33 8 t 8 l ?, SZs. 88 OA Walh'.gton TtraZe. f - - " " - ' -- - Todes'AVzeige. Freunden und kannten die traurig Nachricht, ursere gtUffii Tochie? ud Sttefschsester Anoa DespF, i AUer voi, 22 I h'kn an Sonntag Morgen, den I. Jut durch den Xal w ff in murhe. Die Bkerdizu-g findet Tienysg, den Z. Juni, achmittagk 2 Uhr, v?m Tkaue,hafe, Ao. 40 Locker b!e Ltraße, au jUU,, kjoju rgebevft einladen it trauernden Hinterbliebenen WUbelmkne Deipa, Mutter. Henr Runge, ) mi.tG TtüfzeZchwifier. Lina '

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DrathuagritZten. Witterau sichten. Für Jndiana : Etvaö wSrmtttZ büb fcheS Wetter.

Eine interessante Schadener sabklage. I a ck l o n v i l l e, Fla . 1. Juni. -Altrander Schwarb. welcher wegen Bi gamte zu drei Jaheen Zuchthau verur. theilt und mit andmn Etküstingt au? j gemiktdet wurde, hat gegen s. K. Dut IaM klM in)MM AM Vl A lli.mlAlfcll M A ! VU AllUllll, Uil vituuuwuwui, eine Klage auf $20,000 Schadenersatz anhängig gemacht, und zwar für Verlitzun gen. welche ihm durch grausame und bar barische Behandlung zugefügt wurden. E ist dies die erste derartige Klaze ln den Ver. Staaten, deren Zweck die Ftst. ftellung des Prinzips ch. daß der Staat zwar da Recht hat, von dem Sträfling schwere Arbeit zu verlangen, aber nicht ihn durch unmenfchlischk Behandlung um seine Gesundheit zu bringen. Die besten Advokaten US Staate haben den Fall in Händen. Wieder ein Medium gt .catch ed". NewBork, 1. Juni. Auf eine ganz eigenthümliche Weise wurde heute in Vrooklyn eine Frau Caldwell. welche seit Jahren sich al? Medium ausgab, und Geister mattrialisiete und erZchilaen liefe. dlotzzkstellt. Die Berichterstatter der World" hatten die Sache ausgeführt, und ste trugt zu diesem ZDlcke elektiische Lichter bei sich. Ste trugen sog. Storage Batterieen in den Hüstentaschen und eltktrische Glühlichter in den Westen, taschen. In dem Augendlicke, als der Geist eines Vkrstoebenen erschien, zogen ste ihre Lichter au? der Tasche und daS Zimmer war plötzlich hell erleuHtet. Da stellte fich denn heraus, dok der materia listete Geist Niemand andsr war. als grau Caldwell.daS Medium selbst. Ur?. ter den zahlreichen Anwesenden herrichte grobe Entrüstung über die Betrügereien und mehrere sprachen die Absicht auS. ste gerichtlich zu belangen, man ließ ste jedoch undelüsttgt fich in ihr KaMim zurückziehen, wo ste ihre leichte Geister kleidung gegen gewöhnliche tt.eivung umtauschte. Die Frau betrieb ihr Geschäft als Me dium feit Jahren, lebte auf großem Juk? und verdiente mindesten $5.000 jährlich. Die Wittwe eineSDeferteurS erhült Pension. Washington. 1 Juni. HilsSfek retär deS Janern, Bust?v. hat heute eine Entscheidung deß Per-stonöbureauk in dem Falle von Marie Coburn. Wittwe von Thomas Coburn, umgeftJben. Eo burn warim 22. Kkntuöy'FreiVlUiaen Regiment für eine dreijährige Dienstzeit eingetreten, bestreikte aber, nachdem er etmas mehr als ein Jahr gedient hatte. Nach sechzehn Monaten wurde er gefaßt. kriegsgerichtlich zum Verlust, seines ScldeS für die sechzehn Monate, die er von der Fahne abwesend war, vtrurtheilt, so wie ein Jahr außer seiner regulären Dienstzeit abzudienen. Da seine Com pagnie nur noch vier Monate zu dienen halte, wurde er ach Ablauf derselben in daS 7. ttentuckg Rkgiment versetzt; in Baton Rouge starb er dann, während er im Dienst war, an den Pocken. DaS PenstonSbureau hatte den Anspruch der W'tttwe auf Penston adsewiksen, da ihr Mann zur Z,it seines Todes eine Strafe verbüßte und daher nicht als im Dienst befindlich anzusehen sei. Sekretär Bussey hat diese Entschei' dung nun umgestoßen, da nach den Pen ftonSgesetze' kein Hinderniß gegen Ge Währung der Penston vorliege. Günstige Geschäft. AuSsich. ten. New York, 1. Juni. R. G. Dun & Co. sagen in ihrer WochmüSerstcht über die GeschästSlage im Lande : Die in voriger Woche mattete Reaktion an den Spekulationsmärkten ist in dieser Woche eingetreten. Die Berichte au den Jnlandpläden lauten sehr günstig: Ji Chicago. Milmaukee. Minneapolis und andern Plätzen, wo die bessiren Au sichten för die Weizenernte am meisten einwirken, ist auch eine Brsterung deS GzfchästeS zu konyatire?,. nachdem der Regen in den letzten Tagen höhere Schätzungen deS ErnttkrtrageS gerecht fertigt hat. Im Süden ist das Geschäft für die Jahreszeit befriedigend. Die großen Industrien zeigen keine wesentliche Aende rung : In der Eisen und Stahldranche ist die Besserung, welche, wie man Hostie, durch den festen Ton in der letzten Woche angedeutet wurde, nicht eingetretn; die KZufer berückstchtigen immer, daß eine Produktion von 9 000,(00 Tonnen jähr lich mehr ist. als da? Land j mal zum Consum gebraucht hat. niif ''jfiySl' !i.M!k,li!!k"

Bankerotte wurde väbrend der letzten 7 Tage im ganzen Land LlS angemeldet, gegen 222 in der Vorwoche und 215 in in derselben Woche deS VorjiahreS.

S MinisterwechselinBaiern. Berlin. 1. Juni. Der Rücktritt de balrischen Ministerprästdenten Dr. Frei Herrn von Lutz bedeutet einen Sieg der Ultramontanen. Auf seinen Rath hat der Prknzregent Luitpold den Erzbischof von München aufgefordert zu verhindern. daß der Congreß deutscher Katholiken in München abgehalten werde, da dadurch der Regierung feindselige Demonstratlo neu der Ultramontanen veranlaßt. werden würden. Der Erzbischof hat auch, frei lich m t Widerstreben, die katholischen Parteiführer ersucht, einen anderen Ort für den Congreß zu wählen. Heer von L utz war, da er sowohl von den gemäßigten bairischen Katholiken angegriffen, al auch im Allgemeinen in Deutschland scharf kritistrt wurde, gezwungen, zurückzutreten. Der Prinzregent hat sein DemisstonSge? such genehmigt und'ihm seine Büste, so wie ein Handschreiben gesandt, in welchem er seine dem Stiate geleisteten Dienste feiert und ihm seine Ernennung zum Mit gliede de StzatSratdeS anzeigt. Frei Herr von Crailshiim, Minister des königlichen Hause und de Aeußeren. wird Ministeipräfident, während der bisherige Polizeipräsident von München, Dr. von Müller. Minister de Innern für Kirchen und Schulangelegenheiten wird. Da S oz ialisten g efetz. Berlin. 1. Juni. Dr. von Lucs nu?, Chef de Ctvttkabinet de Katier. hat demselben heute einen Bericht aus Grund der von dem Volizeidirektor ttrü ger angestellten Erhebungen übe? die Be zlehungen der Soztaldemokraten zu den Anarchien in der Schweiz. Frankreich und anderen Ländern vorgelegt. Die ser Bericht muß von dem Kaiser lange, bevor man irgendwie Verdacht wegen ei ner yihitistischen Vtrschmökung in Pari hatte, befohlen Vorkea sein und ist jeden fall? durch den bevorstehenden Ablauf der Geltungsdauer de Sozialistengesetzes veranlaßt Der kleine B lagerungözn stand läuft in Leipzig am 28 d. ab, und wenn die Regierung ihn nicht von neuem erklärt, wird da ein Zeichen sein, daß ste von Spezialgesetzen gegen die Sozial demokratie in Deutschland Abstand neh men will. Rsch dem .VolkSblatt hat die sächsi sche Regierung im Bundesrath Verlange rung der GUtigkeitsdauer dcs Gesetze beantragt. DaS wäre mit einem Protest gegen eine Aushebung de Gesetzes gbich bedeutend und der Kaiser soll ausge bracht sein, da er wünschte, dem Bunde rath Thatsachen vorzulegen, die für eine Nicht Erneuerung der Maßregel sprechen. Die offizielle Neigung ist j,tzt hier, in Utbtrelnsttmmung mit dem Wünsche dkS Kaiser, die Soz'aldemokraten .freier athmen- zu lasten; demgemäß berichtet die Polizei, daß die Sozialdemokratin nirgend in Verbindung mit ausländischen Anarchisten ständen und widerlege den Verdacht, daß die kürzlichen Streiks aus dem Auslande geschürt seien. Rus sen und andere Ausländer, die in den großen Städten Deutschland leben, und von denen man weiß, daß ste mit den Sozialdemokratin sympathlstren, sollen mit revolutionären Gesellschaften nicht in Verbindung stehen. Medelsfohn, Nakatchiz. DemSki und Rtmftein, die in Pari verhaftet wurden find sämmtlich feit vielen Jahren der hie stgen Polizei wohl bekannt. MeadelS fohn fizurirte in einem Sozialistenpro zege in Posen im Jahre 1883; nach Ver. büßung einer Gefängnißgrafe war er nach Rußland aus eine Anklage, bei ei nem Complott. den Zug de Zaren zum Entgleisen zu bringen, detheiligt gewesen zu sein, ausgeliefert worden, entkam aber und flüchtete nach der Schweiz. Nachat chkz war Student in Berlin und wurde speziell überwacht; bei dem Besuche de Zaren in Berlin im vorigen Jahre ließ ihn die russische Polizei scharf beobachten Remstein stand in Beziehungen zu Lei zigee Sozialdemokratin und hat DemSki i i Zürich dabei unterstützt, sozialistische Brochüren in Umlauf zu bringe. Ermittlungen in Folge der Verhaftun gen in Paris können die Chancen der Sozialdemokraten, da Ausnahmegesetz lo zu werden, nicht schädigen, da die Er Hebungen der Polizei ergeben haben, daß alle bekannten Führer der Partei auch nicht vt, ger,nazlen Beziehungen zu Anarchisten unterhalte. Wenn solche be standen haSen, find ste längst abgebro chen worden. Ob der BnndeSrath feine Zustimmung dazu geben wird, die Geltungsdauer des Sozialiftengesetzk ablaufen zu lasier, ist zweifelhaft. Die .Hamburger Nach' richten' deuten an, daß die verbündeten Regierungen schwanken, dem uzustim

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men ; ?vlohhkzelkn Mne Revolution al unvermeidlich, wenn' das Proletariat entfesselt werde. DaS Blatt sagt : .Wenn die Kanone gesprochen haben, so wiiß nur Gott:vaK geschehen wird .Vielleicht wird da üf die Revolte folgende Blutvergiktzen, einen heilsamen Eirfluß auf den sozialen' Organismus ausüben, aber e ist. sicher, daß eine Er Neuerung der Einsch'änkungSm;ßregeln unerläßlich feln wirb! ; Andernfalls wer

den die Rebellen fich von Vteuem erheben nd der Krebsschaden de SozialiSmu xx i selbst die Armee nicht verschonen ! Zweifsello npiktirt dieser Artikel der Hamburger Nachrichten- Fürst Bis m ikckS Ansicht. der weiter die Mitglieder des SundeSrath beeinflußt. ii i i -, t Worte - -London. 1. Jni.. EinBeief de Zaren an die Königin vs England wird veröffentlicht, worin derselbe eine Uaker suchung der sibirischen Greuel verlpsicht. und sagt, er werde Ausschreitungen in ter'Behandluns der Gefangene schwer bestrafen. Ferner wolle er seine Minister i.istkuiren. Maßregeln zur Milderung de Lose der Gefangenen zu treffend Da deutsch Au ftellung schtkk. London, 1 Juni Der deutsche Domvfer, welcher die Fahrt um die Welt machen und überall deutsche' Produkte ausstellen soll, wird zur Zeiten 'Hamburg gelaven und wtrv vahrlchttnltch Ende Juni abfahrkn. Die Dauer der Fahrt ist auf zwei Jahre bestim nt D-r Dam pskr führt eine fSrmllche'ÄuSstellung mit und wird in allen großen Häken der Welt landen. Wahrscheinlich wird er zuerst nach N?w Jork fahren. Allerlei. Der letzte Stein d? Turmspitze de Münster in Ulm ist . gestern Abend y ihr unser dem Geläute der Glocken und dem Jubel der Bevölkeruna vermauert worden. Da Münster ist 530 Fuß hoch und die höchste Kirche der Wett. ;, ' ' "' , ,1, .u..i.,,' 7 .j.,.!,, Die Sozialdemokratm hoffen, am 1. Okkoöer d. den Ablauf der Geltung? dauer de Gesetz? gegen die Sozialde' mok?atie fei.en zu können und bereiten Demonstrationen im ganzen Lande vor Bebel wird a!dann dle Leitung des .Volksblotte- übernehmen. Die Zeichnungen für den Fond zur Errichtung eine BimarckDenkmalS er folgen reichlich; hauptsächlich betheiligten sich die wohlhabenden Mittelklassen; der Fond ist jetzt aus 195.000 Mark ange wachsen. 0St7sueSrtSa Angekommen in : Liverpool: .Britiih Prtnzch' von Philadelphia. London: In Sicht: .Rusftg- von BUtimore. New Aork: .Umbria-, City os Ehester. .Britannic' von Liverpool Qu , en t o w n : .Umbria-, .Wyo aing von New Psrk nach Liverpool. Lizard fign. : .Waesland von New York nach Antwerpen ; .Gellert" von New Vork nach Hamburg. G i e s i g e Verunglückt. Louis H. Mußmann, ein 28 Jahre clter Mann. No. 492 Süd Meridian Straße wohnhaft, ist gestern verunglückt. 3r hatte einen Aussig nach Shannon Lake unternommen und aus der Heim fahrt machte fetn Pferd gefährliche Sprünge und schlug mit den Hinterbeinen hinaus. Mußmann sprang, um flch zu retten, au de Vuggy. ud brach dabei da linke Bein. Ee wurde nach Hause gebracht und Dr. H. S. Cnnningham legte den nöthi gen Verband an. Der Unfall ist um so beklagenSwerther, al da rechte Bein dt Verunglückten schon feit langer Zelt kcankift. Utzt Ulfliin Lula Kelly gegen John Kelly; Sch;i dungSklage. Grund: Treulosigkeit. Magdalena Böckling gegen George Böckttng ; Scheidungsklage. Wenn nur die Hälfte von dem wahr ist, va dle Klä gerka behauptet, fo muß sie an dtr Snke ihre Gatten ein fchreckltche Leben ae führt haben. Sie giebt an. daß ihr Mann sie grausam behandelt, daß sie schon früher wegen NichtVersorgung ei Urtheil gegen ihn erlangt habe, aber sich durch feine Vorstellungen, daß er fih bessern werde, bethören ließ, wieder zu ih m zurückzukehren und da Urtheil streichen zu lassen. Daraufhin fei e nur noch schlim mcr geworden und nun hat fie die Ge schichte satt, und fie verlangt außer einem Dekret auch $5.000 Ullmente. ' -"' ''t'j1'!,!'! ,,riii!i!-: !iiii';;;li!'l iiiiiMi'Jl");,; s i&mj'

Große Exkurston ! ' ' nach AlueMverMrä r . ' ' veranstaltet vom Pfalzn U,terS. Verein,

am Sonntag, den 8. Junl. Zöge erden om Lahnho' Über die ff. $. & D. a um 9 Uhr oraen ,rSct abgehen. Rückfahrt i um Totnom. iac aooen in er xain Halle, es Jlwots D30 Straß., 20 entucka so. 1H1 Sli PBinoHstmS. Ytitit.r1H.-t. a f ,nnlft r - - - . ' I f " und Äentacta ve., und auf Um Zug. Geht nach Kigner's Schuh - Laden für gute Waare, größte Auswahl u-d die ni. d.igften Preise. 83 Süd Jllmoi Straße. Da Comite, welche die Gelder für die W:ttwen und Waisen der ver unglückten Fiuttleule in Händen hat, ist sich über die Verwendung derselbe einig. Es wird die Hypo theken abzahlen, welche auf den htnlerlas fenen Häuschen liegen, und den Wittwen, welche keineHäusche haben, solche kaufen. Für da udrtüe Geld werben Ltidreyten in LtbtnSvttficherungS Geiellkchaften gekaukt, wonach den Wittsrn tzlS jchen Monat kür L:der.Szeit und der Watten $5 per Monat d S zum 16.' Jahr' bezahlt wtrd.:' Da Comite - wird alle feine Verhandlungen und Beschlüsse in Pampdletsorm veröffentlichen. Vom VnStande. D e r in Kr a ra u lebenoe Compomst Heinrich Fröhlich und der seitdem verstorbene Verleger Clemens GadomSn waren angeklagt, durch dle Herausgabe eines Musikstückes: 0Ktqlewna Gawot (.Kronprinzessin Ga rotte") das Vergehen gegen daS artistische Eigenthum begangen zu haben, weil diese Gavotte eine Umarbeitung der vom Ka Vellmeister AlphonS.Czibulka componir ten und im Verlage des Wiener Musika lienhändlerö Emanuel Wetzler erschiene? nen .Stephanie Gavotte sei. . Die Beschuldigten wurden freigesprochen. Der Oberste Gerichtshof hob jedoch das 'Urtheil auf und wies die Sache zur neuerlichen Verhandlung an den ersten Gerichtshof. Jüngst gelangte nun die ser Fall zur neuerlichen Verhandlung vor einem Krakauer Erkenntnißsenate. Der Advocat Dr. Sigmund Eibenschitz beantragte, der Gerichtshof möge beschließ ßen, daß einer der anwesenden Sachverstandtgen, welcher eine Geige in den Gerichlösaal gebracht hatte, auf diesem Instrument die beiden in Rede stehenden Tonwerke vor dem Gerichtshof vortrage, damit dieser sich die Ueberzeugung ver(chaffe, die Composition deS Angeklagten et kein selbstständigeS Product, sondern ine Nachbildung der , .Stephanie - Gavotte". Diesem Antrage wurde stattgegeben, und nachdem der Sachverständige durch den Vortrag der beiden Gavotten eine angenehme Anregung in die ernste Verhandlung gebracht hatte, wurde Heinrich Fröhlich schuldig erkannt und zu einer Geldstrafe sowie zum Schadenersatz an den Klager verurtheilt. Zugleich wurde die Csnfiscation der vorhandenen Exemplare der .Krolevna Qmoi und die Vernichtung der Platten, die zürVervlelfZltigüng derselben gediew haben, angeordnet. Während Buffalo Bills Aufenthalt in München ließ Prinz - Negent Luitpold von Bayern sich von der Schützenkönigin .Miß Oakley einige Proben ihrer Kunstfertigkeit geben. Nach Beendigung der Schießübungen unterhielt sich der Prinz:Regent mit der liebenswürdigen Amerikanerin in der Mansge, als eines der wilden Pferde von dem Cowboy GusUhl herbeigebracht wurde, um die Produktion mit demselben vorzunehmen. Miß Oakley ersuchte den Regenten, die Manöge zu verlassen, da ein Verbleiben gesabrlich wäre, und zog sich selbst hinter die Barriere zurück, während der Prinz Regent trotz der Warnung blieb. Plötzlich stürzte da Pferd auf den Prmz-Regenten zu und warf ihn zu Boden. Miß Oakley sprang herbei und jog den Prinzenmit bewunderungSwürdiger Kraft und "Schnelligkeit au dem Bereiche . de wilden Thiere. Der jungen Dame' Geistesgegenwart ist e zu danken, daß Prinz-Regent Luitvold mit dem bloßen Schrecken und einigen unbedeutenden Kontusionen davonkam. Er verehrte feiner' muthigen Retterin ein sehr lzverthvolleS Brillanten Armband und dem Cowboy, der an dem Unfälle gänzlich f unschuldig war, ein,, goldenes Ä .i.i.i'c. i' 0ffv.a.. Uigarerrrn'lul zuur nvciuciu ' : '' 4 liliiwit,; 3 i L, ?Mfy.-& .'jjmiJil '.: '-K-r-ifM ?jJÜi! "- ! ''

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