Indiana Tribüne, Volume 13, Number 254, Indianapolis, Marion County, 1 June 1890 — Page 5
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ttußland. So Sei GltOw. ES wird Zeit, sich der specifisch - rusll schen Bezeichnung .nihilistisch" allmälig zu entwöhnen und an deren Stelle das 'J allgemein übliche europäiscbe revolu tionär" zu sehen, roenn von. den einschlä gigen politischen Zustanden in Nußland . die Nede ist. Der Gang der innerpo-! Mischen Ereignisse im Zarenreiche schlägt in den letzten Jahren eine Richtung ein, welche mit dem Wesen und den Zielen des Nihilismus der siebziger und der ersten Halste der achtziger Jahre nicht mehr in Einklang zu bringen ist, dagegen aber immer mehr den im westlichen Europa langst bekannten reosluti,naren Beegungen zu ähneln beginnt. Nicht al ob es in Rußland kerne Nihilisten mehr gebe aber die große Mehrzahl der Nihilisten unter Alexander III. sind nicht mehr die öihilisten, die einst untee Alexander II. gelebt. Ist auch jener Schlag von entmenschten Verschwörern, ie sie zur Zeit der Ermordung Kaiser Alexanders II. nur zu hausig austraten, noch nicht ganz vom russischen Boden verschwunden, so hat sich, doch die nihi listische Bewegung in ihrem großen Theil durch die neugeschaffene Lage in andere Bahnen lenken lassen und beginnt immer mehr bestimmte revolutionäre Form anzunehmen. Seit der Ermordung des Kaisers Alexander II. ist von einem ähnlichen schrecklichen Verbrechen, sowie überhaupt von Attentaten und Verbrechen gegen das Leben von Beamten oder sonstigen Personen, wie sie bis dahin in Rußland so häufig waren, nichts zu höre gewesen, und die hin und nieder austauchenden Gerüchte über etwaige neueVersuche dieses verbrecherischen Treibens erwiesen sich meist als große Uebertreibungen. Zwr fehlt es nicht an Leuten, welche diesen Verlauf der Dinge nur dem Umstände zuschreiben, daß eö der angestrengten Thätigkeit der russischen Regierung nach dem Attentat auf Alerrder II. gelungen sei, die meisten der gefährlichen Nihilisten einzufangen und unschädlich zu machen. Es mag dahingestellt bleiben, inwiefern diese Ansicht dem wahren Sachverhalt! entspricht, zweifselloS hat aber hier viel mehr der Umstand mitgewirkt, daß in den letzten Jahren nicht nur der Nihilismus an und für sich, sondern auch die anderen unzufriedenen Elemente im russischen Reiche mehr zu einer systematischen revolutionären Bewegung hinzuneigen beginnen. Einen wesentlichen Antheil an dieser sich in den letzten Jahren vollziehenden Wandlung hat die Regierung selbst, welche zu einem System der allgemeinen Bedrückung übergegangen ist, wie man eS selbst in Rußland kaum hätte erwarten können. Eeir Jahren vergeht fast keine Woche, in welcher nicht irgend in .neues Gesetz" dieses oder jenes Recht des schon ohnehin rechtlosen Volkes noch mehr einschränkt, und man darf sagen, daß daS öffentliche Leben in Rußland selbst unter der Regierung Nikolaus l. kaum in so schrecklicher Weise gefesselt x?, wie es in unserer Zeit ist. Als hauptsächliche Quelle dcs Uebel eweist sich der Umstand, daß die gegenmsirtige Regierung das Hauptgewicht ihrer reactionären und für das Volk unerträgli chen Bedrückungen aus das Gebitt des Schulwesens verlegt hat, so daß die Volkserziehung oder, wie es im Rufstschen charakteristisch heißt, die .Volksufklärung" in den letzten Jahren einen Verlauf genommen hat, welcher die schlimmsten Gefahren für die Zukunft Rußlands in sich birgt. Zur besseren Charakteristik dieser Verhältnisse, dank welchen das Land jetzt von Tausenden .verunglückter" junger Leute, d. h. relegitter Schüler und Studenten, überschwemmt ist, mögen hier einige Einzel heiten über die auf den Gymnasien und Universitäten in Rußland herrschenden Zustände verzeichnet werden. Hat schon bisher auf den Gymnasien eine strenge Hausordnung geherrscht, so ist dieselbe in den letzten Jahren in einer Weise verschärft worden, daß sie selbst die militärische Disciplin der Kaserne weit hinter sich zurückläßt; man sollte kaum glauben, daß gegen jugendliche Aemüthe? eine solche Strenge geübt werden kann sowohl in der Schule selbst, als auch am hauslichen Herd. Den die Regierung glaubt die Kinder nicht mehr ihren Eltern anvertrauen zu dürsen, und so ist die Schulbehörde gesetzlich verpflichtet, ihre Aufsichtsbefugnisse auch in den elterlichen Wohnungen auszuüben. Die in höchst unbequeme, nach militärischem Schmtt zugerichtete Uniform gesteckten Gymnasiasten dürfen von 7 resp. 9 Uhr Abends an ihre Wohnung nicht verlassen ; von den Schulbehorden erben häufige Reoistonen in den Wohnungen der Eltern vorgenommen, um eine etwaige Übertretung dieser Vor schnft festzusetzen. Liegt ein dringender Grund zum Ausgehen vor, so muß hierzu die schriftliche Erlaubniß der Schulinspcctoren eingeholt werden. Jeder Gymnasiast muß sür sich allein sein Zimmer haben, ein Umstand, welcher den weniger bemittelten Eltern schwere Opfer auferlegt. Aber die Schulbehörde hält diese Bedingung sür nothwendig, damit der Schüler besser beobachtet werden könne, und damir er nicht mit etwaigem im Hause vorhandenen .schädlichen Elementen in eine gar zu sehr enge Berührung gelange. Die Eltern müssen es sich ge sallen lassen, daß die Angestellten der Schulbehörde zu jeder TaeS- und Nachtzeit in dieWohnung eindrlugen, unr naH demMchüler zu sehen oder während sei ncr Abwesenheit eine Durchsuchung feines Zimmers vorzunehmen und nach seinen Büchern, Heften :c. zu fahnden. Ü.ehfxHaupt dürfen Schüler nur bei ihren Eltern oder nahen Anverwandten woh' nen, sö z. B. gilt ein Vetter nicht mehr als solcher. . Da die Zahl der Gymnasien ,n Rußland eine sehr beschränkte ist und jedes Gouvernement nur zwei oder gar nur eines derselben aufzuweisen hat, ( strömen die meisten Schüler von außerhalb herbei, welche in der Gymnasialstadt keine nahen Verwandten be sitzen. Solche Schüler dürfen nur bei denjenigen Familien Wohnung nehmen, welche von den Schulbehorden eigen? hierzu bestimmt sind und. das .Vers ' trauen" dleser Behörde gerneßen. . Da aber die Zahl solcher .cAnielsionirter
Personen tri ver Vian melfieMe' duc geringe ist, damit der Schulbehörde die Aufsicht nicht gar zu schwer falle, so ist der Andrang der Schüler zu diesen Pensionaten ein sebr starker, die Verpflegung aber und die Fürsoige für die Pensionare eine um so mangelhaftere, als die glücklichen Inhaber der Koneession meistens darauf bedacht sind, ihr gutes Geschäft dabei zu machen. Aus der Mitte der ein solches Pensio nat füllenden Gymnasiasten wird einer, nämlich der .Zuverlässigste", als .Aufpasser" eingesetzt, welcher über die übrigen Mitschüler die Listen führt, in die er das jedesmalige Ausgehen und Heimkommen einzutragen hat. Diese Listen erden täglich von revidireuden Schuldeamten controlirt. Maß alle diese AsOrdnungen und Erschwerungen e! weite Feld für verschiedenartige, Mißbrauche, Fälschungen und Ableugnungen der in solcher Weise fast gefangen gehaltenen Gymnasiasten bieten, ist felbftverftändlich, ebenso, daß die Sittlichkeit und dS ganze körperliche und geistige Wesen der Schüler darunter schver leiden müssen. Viel schlimmer sind aber noch, die Eltern daran, welche bei der Unterbringung ihrer Söhne in den Gymnasien alte denkbaren Formalitäten durchzumachen haben und eine Unmasse von Bescheidgungen, Zeugnissen und anderen Actenstücken einliefern oder unterschreiben müs sen, von den ungeheuer hoch bemessenen, für die weniger bemittelten Stände kaum zu erschwingenden Schulgeldern gar nicht zu sprechen.
Der geschilderten sirengen Hauöordnung entspricht auch die eiserne Disciplin, welche hinsichtlich der geistigen Nah rung der Schuljugend geübt wird. Am Beginn eines jeden Lehrjahres ' ist der Gymnasiast verpflichtet, ein Verzeichnis der bei ihm befindlichen Bücher der Schulbehörde vorzulegen, welche außer den vorgeschriebenen Lehrbüchern nur das Halten von durchaus .unschädlichen Büchern" gestattet. Aus die Ueberachung der Lektüre wird eine ganz besondere Energie verwendet, und die meisten bei den Gymnasiasten vorgenommenen Haussuchungen verfolgen den Zweck, nach verbotener Lektüre zu forschen. Eine solche ist aber oft sehr leicht gefunden, da die Schulbehörde selbst eitiigc der einheimischen russischen Classtk ker mit scheelen Augen betrachtet, ahrend fortmährende Circulare der Centraloerwaltung die einzelnen Schulbehörden zu immer größerer Strenge i dieser Beziehung anweisen. , ; ' In den kanm glaublichen Schwierigkeiten, welche der Gymnasiast im Laufe des Lehrjahres zu überwinden hat, tritt uun vollends das alljährliche Examen hinzu, und was Verfolgung und Bedrükkung im Laufe des Jahres nicht zu errei' chen Vermochten, das vollführt die äußerst rigoros gehaltene Prüfung, welche für die Versetzung in die höhere Klasse vorgeschrieben ist, und bei welchem der be! weitem größte Theil der Eraminanden zum Durcbfall" gebracht wird. Na mentlich ist es der Fall bei höheren Klaffen, und ahrhaft erschreckend ist die geringe Zahl der Abiturienten, denen e gelingt, durch daS Eramea durchzukom men, um somit ihr weiteres Studium auf einer Hochschule fortsetzen zu könz nen. Der größere Theil der Gymnasiasten ist gezwungen, auf halbem Wege stehen zubleiben und, das Gzmnaflum beider Quarta oder Tertia zu verlassen, währ rend in den höheren Klassen die meisten Relegationen stattfinden. So werden mitunter ganze Schaaren von Gymnasiasten relegirt, ehe sie ihre Bildung vollenden konnten und ohne die Vergünstigungen, welche die Schuler nur mit einem Zeugniß der Reife in ihrer weitexen Laufbahn zu erringen vermöchten. Wir werden späterhin sehen, welchem Schicksale diese aus den Gymnasien her, ausgedrängten und verjagten halbgebildeten jungen Leute unterworfen sind, vorläufig aber wenden ir uns zu denjenigen von ihnen, denen eS nach hartem Kampfe und nach Ueberwindung unfszlicher Schwierigkeiten gelungen ist, das Zeugniß der Reife aus den Händen der unerbittlichen Schulbehörde herauSzu ringen und sich auf eine der acht Universitäten Rußlands zu begeben. Haien sie als Studenten eine bessere Gestaltung ihrer Lage erwartet, so gehen sie einer argen Enttäuschung entgegen, denn aus der Hochschule begegnen sie demselben Geistund derselben militärischen Strenge, welche sie vom Gymnasium her noch gut kennen. Auck hier waltet seines Amtes ein ganzes Heer von Aufsehern, Aufpassern und sonstigen Vorgesetzten, scharfe Kontrole über daS Aus- und Ein gehen.über die Lektüre und den Verkehr übe, kurzum, eS ist schwer zu sage, ob die Lage deS Studenten mehr dezjenigen des' Schulknaben! oder des Rekruten gleichkommt. Dieser erhlngnjßvolle Zustand ist durch daS feit wenige Jahren bestehende Unioersititöstatut geschassen, bekanntlich n Vermächtnis des verstorbenen Grafen Tolstoi, dessen schlimme Folgen sich eher herauszustelle beginnen, als es selbst die Gegner desselben seiner Zeit anzunehmen vermachten. ES würde zu weit führen, die aus den Universitäten herrschende Ordnung der Dinge, wie ir eS bei den Gymnasien gethan haben, in ihren Einzelheiten aufzuführen und die Härte zu schildern, it welcher die Studenten von den Jnsxectoren sowohl als auch von den Pxosesso ren behandelt erden. Die Hausordnung ist so rigoros, daß es selbst den sanftwüthigsten und ruhigsten Studenten mt gelingen will, sich keines Verstoße gegen dieselbe schuldig zu machen. So sei hier z. V. nur der Umstand angeführt, daß in dexn Garderoberaum jedem Studenken eine Nummer anze!esen ist, a welche er beim Besuch der Vorlesungen seinen Ueberzieher oder seine Kovfbe deckung aufzuhängen hat, wodurch die Aufsichtöbeamten die Möglichkeit gcsinnen, die Anwesenheit oder, Abwesenheit eines jeden Studenten zu eontrolliren pnd in letzterem Falle das Fernbleiben des Studenten von den Vorlesungen der Inspektion zu melden, eiche nöthigentalls Nachforschungen hierüber qnstellt. Auch hier geht eS sehr streng bei den alljährlichen Prüfungen zu und das BorrsartSkommen ich denz Lernenden von CursuS zu Cursu immer mehr er-Jcht.-,-.,N..dUfe'Schi " ' jt ,!!LJ ::t ": fjt" " l .. - iM.--
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No. 17 und lg West gleich mit den Hindernissen, welche da durchaus verfehlte VerwaltuttgSsystem in der oben geschilderten Weise dem Köderen en , w:.. c:. fl:. ? . 7 Studium bietet. Die Folgen hiervon sind dtt in Runland gleichsam in Permanrnz itiicn t4iyerttlaisunruyen", welche seit der Einführung des oben erihnten UnioersitiltSstatutS fast noch keinen Augenblick aufgehört haben und wohl auch schwerlich aushkren erden, da jene Statut nachgerade dazu aett.rr... .m r . . 9 . r-i ; .r?i- . ' - schaffen scheint, die Ruhe auf den Uni versitäten unmöglich zu machen. Hieraus ergibt sich aber, daß alljährlich zahlreiche Studenten entrseder freiwillig die Universität mitten in ihren Studien ver, lassen müssen oder relegirt erden. ' Unfreiroillige Komik. Volksgarten. Jeden Sonntag : L e tzf f Tanzkränzchen. y . : yreSlauer Mrg.-Ztg., 20. April. '. hf Druckfehlerlm Schiller; Willst D nicht da, Limlein hüten? Lämnlei ist so fromm und sauft. Standen s.ß UWerUDi se am Piano. Die schwierigsten Pieeen nurde von jhr zum Vertrag gebracht, e ar eine Last, ihr zuzuhören.. ' - Auch eZ,'.S.tT.TöWKL Monolog eine Diebe,.) Nee. so ' Jemeioheit ! Jeht da Vorher ' feiner Herr mit joldener Aette. IF ftss' schnell in die Tasche 'ria Täuschung ! Statt 'ner Ubr war der Qtndenklüffel Vr. Müßt mau ftffrn ,l ieb eien ,Vots?ieLelug falscher ThÄsachen beim cwiictw 's-, : - . i f.';.." SS'-m: 1 .. 1 """.""-Viii::::::;,. .:...
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