Indiana Tribüne, Volume 13, Number 254, Indianapolis, Marion County, 1 June 1890 — Page 1

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Toöeö'Auzeige. Berrainitin utb Freunde die traurig Mttthet l?g. Uft uns,, geliedtee Satt,, vate un S:oßiter, Alirt vraoa, Freitaz. N äat, ach lSuzerer rankheit Im er ,o 62 Jahren geftndk ist. Die erdig, fidkt Gonnta, achmtttsg um ZUHr, ,sn Traoerhauf, R. 22 ,o!sg SUaS, au statt, ozu inladen Silhelmk Vkau. I, Name der Sdrigen HtoteiiMhenen. 2 aZsorFS RoNusLU-QetHW-WsOMtseV. OM: o. SS Sä' Dtlkxäre Vt?aße. OUU. tto. 15?, IS, 1s, 125 Ofi ?JQtiPl. ttTttfton Oll. Of Taa kch. Soz. Saugerbund. Qon"tag, I. I Zni I8!Z0, zui Eköffaung dl Gartea? ur.d zur Feier des Suftagitages, Sesellige Nntertzttung ! Mit Gesang. Musik und Tanz, im Serien der Nrb,lter - Halle ! Einttitt 10 CtS. die Person. Vti UVgSaftigZM Wetter siadkt die Vatnhaltnng in der Halle statt. Krotzcs Pic - Mc ! i Ind'pls deutsch. Melzgervereins ,. a ': Sonntaa, d,n l. Jnni f90 in Kamörigöts Srove. I ' Erpreßsag jOn ftänvUch von Ut sie der Delaware und Wzshmgtsn Strafe ab. I allgemein Publikum ift tsgesad Daite. Großes Konzert! im IPIIiicBin Ix R a rteirn am Donucrstag, dkn 5. Jum. eintritt 10 (StatS. Große Exkurston ! nach kue Wver Fark deranfialtet vom Psälzer Unters. Verein, am (Zonntsg, dn 8. Jani. JSz, den om Vahnd' See die . H. 9t D. ,tzUg Njroren ,räcil atgehe. Rückfahrt ?Mednd. Tlckktsid haben tn br tn tot: &3t aatnoil Dato etta-, 20 K?kuckq ,e IQ! 61 A0wilftrß, tait.Offt:. täl JT nvIftk. d Kentv? ., und aus dem Zug. Großes Wc-Aic! dek Ind'pls Schtocherbund w Hsmbrktthtö lIkvve, am Sonntag, den 8. Juni 1890. MttgNeder und Feeunde deß Bereis sind zZiaeladea. Di Wage geheu dsn Frank Si5ler's Lokal, cke Delaware und Wilq'rigtcn Straße aui DSU IS bi 4 Uhr ab. C erlanat ,i deutsche MädHe für gesöhnliche Ittde k ZSo.ZSS O asdingteStZ,. Zj S erlangt t!dche. ze wderAimi , WA. tm Rar Saft ttil i

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DratynaWl)ten. Die Sttinmaurer. Brooklyn. 31. Mai. Die Sttin maurtt'Unton dat deschloffen, $1000 nach der Hauptosfice in Boston zu schicken, damit die in jener Stadt, in Salem. Springsiild, Provldence und anderen Orten in den Neuengland'Staaten firel senden Maurer unteeftützt werden können. ES sind nun bereit $5500 von der Brooklyner Union sür diesen Zvcck verwilligt worden.

Die Chkca goer Po lizei muk etnOpfer haben. Chicago. 31. Mai. AlS vorige Woche der Versuch gemacht wurde, da? Heumarkt'Denkmal mittels Dynamit in die Lutt u sprengen, kam Poltzeilieute nant Kipley von AmtSmegen sofort auf die Idee, daß der Anschlag gegen daS Monument nicht von den hichgen, son dern von den auSsältizen Anarchisten ausgegangen sein müsss. Er sagte ftch. daß die hteftgen Anarchisten, die alle? tn ihren KrSkten Stehende thun, die Eatlas sung ihrer in Ioliet ekngekerten Genossen zu erwtiken. klag genug sind, sichvorlSu um die Eereichung seneS Zieles nickt zu oeniteln. der Prvvapa ?.da der Tvai" zu entbaltm. Auf drr pö frftnden Anarchisten, die mit htm tunut etwa? zu thun ga" feibni 15 t n stiß Vollziilieutenai t K plu out oen n NeOotk und Brook yn n chtd nnikn Joiipö Kaiie?, einen Vikchjchmled. d vor einem D'koat vo NkN'Pork Ue'her. kam. Angeblich daustlte KaUer, um übn seinen wahren Charakter zu täuschen, mit religiösen Schriften und Heilizendikdcrn. Er lsgirte in der West Huron Straße und verbrachte die Sonntage in Bierlo kaln in der Nähe des HeumarktS. Am letzten Freila verliek er sein LoakS unter ZurüSlassung einrS alten Koff.rS, der nicht? we'thoolleS entdi.lt. J,ß, best, ölt ee sich als Gefangenkr im Polizei. haupiquartier. seiner Verhaftung machte er Miene, Widerstand zu leistet, doch beachten ihn die Reool?kr der Polizigen aus andere Gedanken. Die Polizei glaubt, in Kaiser inen der Altentäter ac packt zu haben. Auch ein Opser der .Sozial reform!" Berlin. 3l. Mai. Graf L'benou hat als HofmarschaU des deutschen KaiserS restgnirt. AlS Ursache davon wird angegeben, daß er bei einer Reise des Kaisers durch Elbing eine A beitrD putation. die den Kaiser zu sprechen wünschte, nicht voelich Der neue Finanzminister. Berlin, 31. Mai. Die .Post" meldet, dab der Chef der OberrechnungSkam mer und deS OberrechnunaShofeS des deutschen Reich (in PokSdaw) Stünzner von dieser Stelle zurücktritt und durch den FinanzminMer Schal erl.tzt werden soll. Der Rücktritt dchklben ist naÄ nicht osftziell angezeigt, aer wird zwei filloS erfolgen. Die .Nationol.Z?!' hing bestreitit. dob Mq xl zum Nzch folger von Scholz in Aussicht genom. men fei. Der Rückschritt siegt. PestH, 31. Mai. Da? Unterhaus des ungarischen Landtag? verwarf die NaturalisationS-Borlage. durch selche Koffuth fein Bürgerrecht wiider erhalten hätte, mitLSl gegen 89 Stimmm m" "; Keine chinesische Mauer Londo n, 3l. Mai. Lcr) Sal ?. burv hzt adgelehnt, eine Ädeiter.DtpU" tation zu empfangen, welche um N'ab?e geln zur Erschmerung der Einwanderung mtttilloser Auttaader bitten wolite. AuS Oesterreich. Wien, 31. Mai. Die Arbetter in dm Eisengießereien in und um Wien haben die Unternehmer verständigt, dab ge am Monta? an den Streik gehen erden. wenn ihnen nicht höherer Lohn und kürzere Arbeitszeit bewill gt wird Oberlteutenant ist t Theater." Ve! den jüngste Ercrz7en in Wien rs et allgemein aufzefallen, daß dem ?rei ben der plündernden PSbelhsrden erst z ss spater Stunde Einhalt gethan wurde. Ueber die Ursachen dieser Verspätung be richtete nun im österreichischen Abgeord. Aetenhause Hofrath Dr. Erner Fslgen deö: Ja kann Ihnen in Bezug auf die Wachbereuschakt ein Detail mittheilen, welches Sie leider zur Heiterkeit reizen wird. Was schuht, wenn diese Wachhereitschast nicht vorhanden ist und man Militär braucht, waS dsch jeden Taz geschehen kann? Sie werden glauben, daß dtt betreffende Polizei-Kommissär an die Polijri-Direktion telegraphirt jeder telephonitt, Mh daß die Polizei, ; Direktlou wieder den Chef des General 1 Labes ftyf $ttL .Ssmmaranten

Wien relegrapytsm over rerepoonrsc? vtt ftandigt, und Sie werden wahrscheinlich nnehmen, daß dieser Verkehr innerhaid fünf Minuten herbeizuführen ist. DieS ist aber nicht der Fall. Im Gezentheil. SlS die Excesse ihren Höhepunkt ernut hatten,rde einAbzesandter derPslizei' Direktion in die Josephftidter Kaserne geschickt. Ich weiß nicht, daß er in einem Fiaker gefahren, wo er vielleicht nsch egen Schnellfahrens bestraft erden kann. (Heiterkeit links), ist er vielleicht in einem Einspänner gefahren dcr ist er zu Fuß gegangen, ich weiß nicht, ob die Herren dafür Diäten bekommen. Thatsache ist, daß die persönliche Im ter?entign eines Polizei - Aeamten in der Kaserne nolhmendig war. DaS ist schon ein Fehler. In unserer Zeit muß dies anders organisirt erden. Die PolizeiDirektion sollte mit den einzelnen Kom mijsariaten und Kasernen telephonisch verbunden sein. Unsere Polizer-Direk tion ist aber erst seit Heuer eine TelephonStation. Wenn ich erst eine Eingabe machen soll in dem Momente, wo die Fester meiner Werkstatt eingeworfen erden, so ist ja ein Schutz nicht möglich. Wie nun der Abgesandte der Polizei Direktion in die Kaserne gekommen ist, ar der betreffende Oberlieutenant nicht d. .Wo ist der Oberlieutenant V Es ird inzwischen mit anerkeanenSwerther Schnelligkeit gesattelt. .DerOberlieutenant ist im Theater! (Bewegung.) -- .In welchem Theater?" .Im Volkstheater, da wird .Eoa" aufgeführt. Warum soll sich ein Husaren:Oberlieu tenant nicht .Eoa" ansehen? (Lebhaste Heiterkeit links.) Das ist nichts Rü genswertheS, das kann ich nur billigen, weil ich wünsche, daß die deutschen Dichtkunst auch den Ossiciersstand erhe be und erfreue. Man schickt nun einen der deutschen Sprache unkundigen Ofst cierSdiener ins Theater, um den Ober

lieutenant zu holen. Glauben Sie, meine Herren, ich erzähle Ihnen ein Märchen? Der Diener kommt zum Portier und sagt: Oberlieutenant, Husar, 'rauSl (Lebhafte Heiterkeit im ganzen Hause.) Der Portier sagt ihm: 3, das geht nicht. Mitten im Akte, während der Vorstellung, kann ich, der Portier, diesen Obcrlieutenant doch nicht herauskriegen l (Heiterkeit linkt.) Es wird lange debattl'rt; man sucht endlich einen Dolmetsch, man findet einen Dolmetsch selbst im Deutschen VolksTheater (Heiterkeit). Der OffielerSbur. fche erzählt die Geschichte: Er müsse den Oberlieutenant haben ; die Mannschaft sei schon beaeit. Endlich endet der dritte Akt von Eva." Ein Anderer, nicht der Portier, geht hinein und findet den Husaren Oberlieutenant. Dieser eilt nach Hanse ich weiß nicht, ist er gegangen oder gefahren kommt zur Schmadron und reitet mit ihr aus. Wieso es möglich war, daß zwischen 7 Uhr 2ö Minuten, ie Graf Tasfse be, hauptet, wo die militärische Hilfe reqni, rirt ar, und acht Uhr das Abrücken deS Militärs bewerkstelligt worden ist, das veiß ich nicht. Ist vielleicht der Ober, lieutenant nicht mitgekommen, hat die Schwadron nicht auf ihn gewartet, oder braucht man Vielleicht keinen Oberstlieutenant dazu, das weiß ich nicht. DaS ist nur eine Kleinigkeit; eS könnte aber eben fo gut fein, daß der Rittmeister, der Oberlieutenant, der Lieutenant, Alle zusammen im Theater find; eS könnte auch sein, daß alle Ofsiciere der Schwadron abwesend find. Mit sol chen Zufälligkeiten darf man nicht rech, pen. Diese Geschichte zeigt nur Eines, nämlich, daß die Organisation deS inne ren Dienstes anders gestaltet werden müsse und daß die Möglichkeit der Heran ziehung der militärischen Gealt ander geregelt sein müsse. , yiSrusrcks Nemoiren. . Person auS Hofkreisen, die im v,ri gen Monat beim Fürsten BiSmarck in FriedrichSrnh zu Besuch waren, gaben, wie man der Berliner Tägl. Rundschau mittheilt, auf die Frage, ie sich der früHerr Kanzler seine .Memoiren dächte, den Bescheid: die Lebenkerinnerungen deS Fürsten würden Wahrscheinlich keiner, lei politischen Inhalt haben, wohl aber seine Begegnungen mit Persönlichkeiten ausführlich zur Darstellung bringen; eS wäre also die Absicht deS Verfassers, Portraitskizzen zu tiefer,., und zwar in der Weise, die er früher bei den parlamentarischen Soireen offenbart hätte. Wer ein Bild von der Schreibweise deS Fürsteu BiSmarck gewinnen wolle, der möge die in Sobeps GeschichtSserk über hje AkeichSgründung eingefügten Anekdote und die Urtheile über Fürsten und Diplomaten nachlesen. Von derlei Erinnerungen bewahrte der Fürst eine große Menge, und zweifellos feien die meisten gerade fo spannend wie pikant. Er ist bekanntlich jederzeit ein scharfer Beobach, ter gewesen. Die politischen Vorgänge find darum vsn den Memoiren auSgeschloffen, weil eS alte Herkommen unh durch den Dienst vorgeschriebenes Verhalten ist, nichts von dem verlauten zu tasten, was durch das Amt zur Kenntniß der Beamten gelangt ar. AnS diesem Grunde fehlen un Aus, Zeichnungen von Männern, die als frühere Minister wohl in der Lage wären, unter die Schriftsteller zu geben und Wichtiges zu melden. Darin sieht nun BiSmarck einzig da, daß feine Erinnerunaen, bis in da Jahr 1847 zurückgreifend, wo er jn's öffentliche Leben eintrat, von einem vortrefflichen Gedächtniß tiairftaki üxtiu : 2sr, Mittelnmkt U

Erinnerungen steyt natürlich Wilhelm 1. Der Kanzler , hatte versönUcb iel Ver kehr mit LouiS Napoleon, den , ie heute nicht mehr zweifelhaft ist, geistig übersah, dessen Wesen ihn aber ungemein fesselte, und der sich ihm mit großer Os fenheit erschloß. Wenn man ill, erden die Memoiren ein erweiterter Busch in dessen .Graf BiSmarck und seine Leute werden. ES kann keine Rede davon sein, daß der schriftstellerische Fürst einem amerikanischem Verleger sich verpflichtet hat, auch ird Jeder im Irrthum sein, der etwa annimmt, die Me, moiren werden allzu bald erscheinen. DaS alles hängt von der Zeit und von den Umständen, auch von der Stimmung des Schreibenden ad. Er liebt es nicht, selber zu Papier zu bringen waS ihm gerade einfällt, sondern er drktirt oder, richtiger noch, er gestattet stenographische Aufzeichnungen seiner Erzäblunzen. Diese Auszeichnungen bedürfen dann einer gründlichen Durchsicht, denn eS ist dem Fürsten eigen, in einem einzigen längeren Satz drei Mal oder häufiger noch aus der Construktion zu fallen. Davon wissen ParlamentSiBerichter statter und Stenographen zu erzählen. Die Küche in er Nachbarschaft des N.rpol,.

Au Varis schreibt man: .Saae mir. , aß Du issest, und ich will Dir sagen, ' wer Du bist und wie Du lebst l So ungefähr hat sich der unfterblrche BrrllatSavarin ausgedrückt, und diesem Princip folgend, hat der französische Forschungsreisende Charles Rabot zur beste, ren Kenntniß der Lappländer ein Werk über deren Nahrung veröffentlicht, zu dem er das Material auf einer Studienreife an Ort und Stelle' gesammelt bat. Wir entnehmen demselben nach einer Skizze des .TernpS die folgende Da, ten: Der Name Lappland deckt drei Noedpslgegenden mit drei Verschiedenen Rassen: die Skandinavier im Norden an Schweden und Norwegen, die Finnen in Nordfinnland, und die eigentlichen Lappen im nördlichen Rußland, inöbesondere auf der Halbinsel Kola. Da sind dreierlei Völker ; dem. entsprechen auch dreierlei Küchen. :DaS HnPtrh? rungSmittel der Skandwcvier fteb Fchc. Sie essen dieselben gesalzen oder getrscknet; besondere Zubritnz bekommen nur einzelne Leckerbissen, wie i Wasser sottene Stockfischleber, ein sehr ge, schätzte Gericht. Nach den Fischen kommt die Milch, die in der üblichen Form von Rohmilch, Butter und Käse ? genossen ird. Jede Individuum cow umirt 15 bi 20 KUogttvnn Butt jährlich, ein sehr beträchtliches Quan, tum. Ebenso ird viel Käse gegessen, und zwar in verschiedenen Formen, untee denen der .Mosoft der beliebteste ist. Dieser .König der Käse, rrh von Magermilch gemacht; er steht ie Seist aus, schmeckt auch so. Einem civilesirten Europäer nämlich. Gemüse und Brod ird wenig gegessen, letzter nur in dn Form harter Kuchen u Roggen, Gerste oder Hafer. Auch Fleisch wird nicht viel verzehrt, namentlrch kein frisches Fleischt Wenn es bei festlichen Anlässen auf den Tisch kommt, ist e gesalzene Renn. hierfieisch, das sehr beliebt ist. Und doch mangelt eS nicht an diesem HauSthier, dessen Zucht aÄgersein und auch verhaltnißmäßig leicht ist. Da Rennthier ird nämlich auS einem Grassresser im Winter ein Fischfreffer; ean dre Heuernte gering war oder senst der Vorrath zu früh ausgeht, begnügt e sich mit Fischköpfeu, Stocksischabfällen und Wallfischstücken. JnKaraSjola, denCentrmn Lappland, machen es die Leute noch einfacher. .Die Eingeborenen, schreibt Rabat, .nähren im Winter ihre Pferde mit menschlichen Exkrementen und daS Hornvieh mit Pferde Exkrerqenien. Ebenso traf er eS bei den Lappen im nördlichen Schweden. Die Milch soll uSgezeichnet sein; eS wurde ihm soggr versichert, dqß die Kühe, die mit Erfre; menten gesüttert würden, die beste untz rabmreichste Milch gäben. Viel armlicher geht eS bei den Finnen zu, die fast in beständiger Hungersnoth leben. Sie essen, enn fie überhaupt essen, nur Fische nd Milch, keine Butter, keinen Käse und kein Brod, höchsten solches Brod, ds aus zerstoßener Kchrenrinde bereitet ist. Die eigentlichen Lappen haben die größte Mannigfaltigkeit in der Küche. Sie haben ,. B. zahlreiche Methoden, die Rennthiermilch zu konferviren. Diese Milch ist dick und zähe ie Kleister ; man ürzt sie mit Beeren und acht sie in Fässer ein. Eine andere Sorte läßt man gefrieren und bewahrt sie als Ei auf, da man nach Bedürfniß aafthue läßt. Au Rennthiermilch wird auch ein Käse bereitet, der sehr nahrhaft ist ; der nomadische Lappe ge, nießt ihn, indem er ihn in Scheiben, schneidet uud in Kasse taucht. Auch ird viel Nennthiersseisch verzehrt, da, enteder getrocknet oder gefroren ist. f rische Fleisch ird genossen, wenn der appe in Thier seiner Heerde schlachte muß. Dann sucht er aber auch zuerst seine Leckerbissen heran: Leber. Lungen, Nieren und Därme. Bei der Zubereitun diese Lieblingsessen lrd sorg, sälteg darauf geachttt, daß h& Kochrn der Schaum abaeschöpft cn; dieser wird dann al besondrreH Gericht warm aufgetragen. Unsere Zeit nimmt ge neue Küchen-Reeevte aukr e ft leyr oaron zu zertMe ray sre so ' .i . . . . r. efich asirn a Lavvlaud rnlüreiben

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