Indiana Tribüne, Volume 13, Number 251, Indianapolis, Marion County, 29 May 1890 — Page 1
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QfMotäcMea, In einem längeren Aussatze über die europäische Lage, welcher von Friedrich Engels mDie Neue Zeit veröffentlicht wurde, heißt eS ganz richtig : Die heutige europäische Lage wird be herrscht von drei Thatsachen : 1. der Annex oa von Elsatz-Lothringen an Deutsch l2nd, 2. dem Drang deS zarischen Ruß
landS nach Konftantinopel, 3. dem m allen Ländern entbrennenden Kampf zwischeu Proletariat und Bourgeoisie.Die ersten beiden bedingen die heutige Gruppirunz Europa in zwei große Heer lager. Die deutsche Annexon macht Frankreich zum Bundeögenoffen von Nuß land gegen Deutschland, die zarische Be drohung KonstantmopelS macht Oestreich, selbst Italien zu BundeSgenojsen Deutsch landS. Beide Lager rüsten sür einen Entscheidungskampf, für einen Krieg, wie die Welt noch keinen gesehen, wo zehn bis fünfzehn Millionen Kämpfer einander in Waffen gegenüber flehen werden. Nur zwei Umstände haben bis heule den Aus bruch dieses furchtbaren Krieges verhindert: erstens der unerhört rasche Fortschritt der Waffentcchnik, der jedeS neu er fundene Gewehrmodel durch neue Eisin düngen überflügelt, ehe eS nur bei e i n er Armee eingeführt werden kann, und zwei tenS die absolute Unberechenbarkeit der Chancen, die totale Ungewißheit, wer auS diesem Riesenkampf schließlich als Sieger hervorgehen wird. Diese ganze Gefahr eines Weltkriege? verschwindet an dem Tag, n dem eine Wendung der Dinge in Nußland dem russischen Volk erlaubt, durch die tradi tionelle Eroberungspolitik feiner Zaren einen dicken Strich zu machen, und sich mit seinen eigenen, aus's Aeußerste gefährdeten inneren LebenSintereffm zu be fchäftigen, Patt mit Weltherrschaftphantasieen." Die Augagung Engels erscheint als vollständig klar und richtig. Seit nicht viel veniger als zwei hundert Jahren ist es die stehende Politik Rußlands, speziell deS panslaviftischen Rußlands, Konstan tinopel zu einer russischen Stadt zu ma chen, das Mittelmeer und dadurch Eu ropa und Asim zu beherrschen. De Furcht vor Rußland ist es, welche den Dreibund und ähnliche Verbindungen hervorgerufen hat. Wenn die Furcht vor Rußland in Wegfall kommt, dann wird es dem übrigen Europa vollständig gleichgiltiz sein, ob DentschlaNd oder Frankreich Elsaß-Loth-ringen besitzt, und aus Mangel an Bun deSgenossen werden dann beide Staaten gezwungen sein, diese Frage rasch zu lösen und für immer. Wrn-i die Eroberungspolitik Rußlands nicht mehr vorhanden ist, dann wird es Europa auch gleichziltig sein, ob der östreichische Staat, dieses zusammengewürfelte VSlkeikompltx z rfallt und sich auflöst in seine Bestand theile. ES ist die Furcht vor der Eroberuags Politik deS Zaren, welche die natürliche Entwicklung der sozial n Verhaltaiff: in Europa verhindert, dasselbe in ein H:erlager verwandelt, so daß der Krieg fast wie eine Erlösung erscheint, und den Kon flikt zwischen Proletariat und Bourgeoisie nicht zum vollen AuSSruche kommen laßt. Auf der anderen Seite aber ist die Zarenherrschaft nothwendig zur Echal tunz der Monarchie und der Bourgeoisie. Wenn die Zarenherrschast, diese starke Festung der Reaktion fällt, wenn der Popanz entfernt ist, welcher die Völker noch immer in einen patriotischen Dusel versetzt, der ihnen keine Z:it läßt, zum Verständniß ihrer Lage zu kommen, dann haben eS die Regierungen und die Monarchen bloß noch mit ihren eigenen Völkern zu thun, und sie haben keinen Schutz mehr vor der Revolution. Schon der erste Napoleon hatte ein Verständniß für die Lage der Sache und sagte, in hundert Jahren werde Europa entweder kosackisch oder republikanisch werden. Monarchisten würden ersteres vorzle hen, der Schritt der Völkerbefreiung aber wendet sich letzterem zu. Schon in 1343 betonte Karl Marx, daß die westeuropäifche Arbeiterpartei mit dem Zarenthum einen Krieg auf Leben und Tod zu führen haben werde. Amerika ist bloß ein Abklatsch Europaö. Der amerikanische Arbeiter ist deshalb nicht minder interessirt, wie der europaische an dem Sturz des Zarenthums, oder mindestens des russischen AbsolutiömuS. Europa wirb nicht eher zu sich selbst kommen als bis dieses Hinderniß deS
Fortschritts gefalleu ist. Wn eS nicht bald fällt, dann wird die Furcht vorder Revolution einerseits und der den Rationen in Folge immer größeren Aufwandes für daS Militär entgegenstarrende) sinanzielle Ruin anderseits einm der furchtbarsten Kriege erzeugen, welche Europa noch je gesehen. Hoffen wir, daß der thönerne Koloß zusammenbricht, ehe eS so weit kommt.
Drathuagttgteu. Ottttc ausstattn. Für Jndiana : Etva vSrratttS, hüb fche Wetter. Die deutschen Katholiken vs Wisconsin. Milvaukee. 23. Mai. Die Kon. vention der kaihollsSen Uaterftützungl. vereine von Wtkconstn aing heute zu Ende. ES wurde beschlossen, thätigen Antheil an der nächsten Staatkwah! zu nehmen, und zu dltszm Zwecke eine Orga niwtton herzustellen. Die betrtffende A.solution vurde von dem Vorsitz nden Ludwig vorgelegt. Bischof flafc r be schmerte sich nach dee Annahme der selben darüber, dad ihm dieselbe n'cht vorher vorgelegt worden war, indtm einige Stellen derselben ihn nicht befrie. digten. HerrLudwig weigerte sich jedlch eine Aenderung an den Resolutionen vor zunehmen, und der Bischof zog sich sehr unzufrieden zurück. Am Abend fand eine allgemeine Mas ses.versammlun deutscher Katholiken statt. In dieser Versammlung wurden Bkschlüffe zu Gunsten der Wiederder ftellung der weltlichen Macht dtS PopstS gefaxt und die Stellungnahme der Konvertion betrtff Z des BennettgesetzeS gut geheißen. Das Lee-Denkmal Richmond, Va. L3. Mal. Mor oen wird die von Mercier hergestellte Rjiteistatue des Conföderirten.GeneralS Le enthüllt. Die Statue H$65.0C0 kostet. D!e Enthüllung wird unter groken Feierlichkeiten stattfinden. Fremde kommen mffenhaft hierher. Jeder El senbahnzug. der bier ankommt, ist mit Besuchern gefüllt, und man schätzt, daß stch morgen, deren 60.000 tn der Stadt kesiiden werden. Au allen südlichen Staaten kommen Milizorganisationen und Veteranen der konsöderirten A?mee Die Häuser und Straßen sind dekorirt und allenthalben steht man die Flagge der Consöderirten, doch steht man auch Uiionöfahnen in großer Menge. ' Die Einwanderung. Chicago. 23 Mai. Da sog Owtn Comite, das von dem Co greß n nannte Comite zur Untersuchung der Einwanderung btfiidtt stch seit zwei Ta gen hier und vernimmt Zeugen. Mehrere R:dakteure deutscher Zeitungen erschienen vor dem Comite und sprachen stch gegen Lte Aenderung der EinDanderungsgesede aus. Das Original Package Geschäft. Bitt du kg. 23 Mai. Charles Silverman. der wegen Verkauf in ,ori ginal package1 angeklagt und verhas' tet wurde ist im Bundesgerichte um einen Habeas Corpus Befehl eingekommen. Es ist dies der erste Fall dieser Art seit der bekannten Entscheidung des Obergerichtes und wird als ein Testfall von beide Sei ten mit aller mögliche Energie betriebet-. werden. 0s Datei Nachrichten von Dr. Peters. Berlin. 23. Mai. Da Emin Hilf. Comite erhielt einen Brief von Dr. Pet.r, datirt Bubahya, Uganda. I dem Briefe sagt Dr. Peters, daß er seine Rückreise nach Bagamoyo antreten und den Weg über Kamazogo einschlagen werde. Verurtheilt. Pari. 21. Mai. Der Prozeß gegen die mit dem Kupsersyndikat in Berbin dung gestandenen Pulonen wurde heute beendigt. Zwei der Angeklagten wurden schuldig befunden allerhand Manipulatio nen vorgenommen zu haben, um die Preise künstlich tn die Höhe zu bringen und größere Dividenden zu erhalten Seeretan wurde zu 6 Monaten Gesäng niß und 10.000 Francs Geldstrafe und Hetsch zu 600 Francs und drei Manaten Hast verurtheilt. Europäisch. Politisches. London. 23. Mai. AuS zuverläs. stgster Quelle wird mitgetheilt, daß die ZeitungSbtlichte über ein ernstliches Zer würfnib zwischen dem Kaiser und dem Fürst BiSmarck nicht auf Wahrheit be
ruhen sondern daß Bismarck noch immer großen Cwjlüß zauf die auswärtige Polt tik ausübe. 5 . Der Kaiset ist überzeugt, daß ein Keieg mit Rußland nicht länger als bis zum Ende des Jahres hinausgeschoben wer den kann. Di Absicht der russtschen Regierung ist. Oestreich durch Wieder Herstellung der Unabhängigkeit Bosniens und der Herzegowina zu schwächen, und seinen Einfluß in Serbien und Bulgarien zu stärken, um stch den Weg nach Kon stantinopel zu ögien. Um dies zu er eitel, hat der Kaisee BiSwaick veranlaßt JeiedrittSruh zu verlassen und London zu besuchen, ua Lord Salisdury zu veranlassen, sich dem Dreibund anzu schlieben. Dem Grafen Herbert Bismarck wurde die Einleitung der Unterhandlun gen anvertraut Derselbe hielt stch eine Woche hier aus und begab stch gestern nach Paeis.no mit Hilfe des britischen Gesandten Lord Lytton. stch bemühen wird, Frankreich von einer Allianz mit Rußland abzuhalten. Seit 1870 ist die das erste Mal. daß ein Mitglied der Bis marck'schen Familie PaiiS besucht.
Allerlei. Der Componlfi R.fter ist gestorben. Ptäftdint Carnot ist witdlr nach Paris zurückgekehrt. Die russische Regierung hat eine Sub stdie zur Eefoischung Sibirien? dc willigt. In Preßnitz, Mähren, drangen die Streiker in die BaumvollVaarensabriken und z rflörtea die Waaren und Ma schinen. COifTittcrrlOtcn Angekommen in: . Moville: Mhirpia von N?w York. Hamburg: .Pugia von New Aork. New York: '.Skate os Nevada" von Glaegpw. Philadelphia: .Belgenland- von Antwerpen ; .Lord Goiigh von Liver . - ' . posl. i e s i g e s. DaS Schnittmaarenlaaer von Dedirt k Sudtrock wurde beute Mittag durch den Reeeiver Piel aus Auktion verkaust. L. Weisenburger kauste da ganze Lager sür U 800 Der Käufer ist Clerk bei Murpdv, hibben 6? Co. Eine Petition Zachary Taylor, welcher unter Kuratel steht, well er sein Geld veischwendet, für geistig gesund zu erklären, wurde von Richter Howland ab gewiesen' Der Mann bezieht eine große Pension. Anton Rhode hat einen Rückfall erlitten und sollt ins Jrrenasyl zurückae bracht werden. Superintendent Wright weigerte stch. ihn aufzunehmen, da das Jrrenasyl überfüllt ist. Mamke Eoarts von West J idia napolis begab stch heute f,üh nach dem Hause des Farbigen Sam. Hogan. eben falls in West JndiarapoliS wohnhaft. und stellte denselben wegen einer ewiffen Angelegenheit zur Rede. Er antwortete tdr in ziemlich brutaler Weise, indem er sie mit dem Schüreisen auf den Kopf schlug, so dak sie per Ambulanz nach hause gebracht werden mußte. Hogan r?ar bis heute Nachmittag nicht ver h:ftet. " Qn Uniform In Sewastopol ist ei Jahre lang fortaesetzte? Diebstahl veu Bomben aus dem Artillerie Magazin a.Ji v rc rs. . .... cniocai iccrccn. iu Ingenieur, roez cher noch vor 10 Jahren ein einfacher Arbeiter war, hat aber vor Kurzem ei große Fabrik anaereat, und er lebte auf großem Fuße. Das ar der Polizei verdächtig nnd dieselbe drang in die Fabrik ein. wo sie eine Menge Bombe. welche in den Regiernngs Werkstätten hergestellt waren, vorfand. Die VerHaftung des Ingenieurs führte zu der Entdeckung einer ganzen Bande Ärtille risten ued anderer Personen, welche an ft- . r . vern ieo,rayl, veroeuigr gewesen tlnd. Der Brand eines wahrtcheinlich ausaeplünderten Magazins und die Ermsrdung eine Artilleristen werden dieser Bande zur Last aeleat. Räthselhast ist nur, in elcher Weife die Bomben erwerth et worden sind. E in BiSmarck. vermut & liä ein Onkel des Reichskanzler Fürstm BiSmarck, ist, wie durch einen Zufall be, kannt geworden ist.nach der Völkerjchlacht seitens der verbündeten Mächte zum iSiAi..M..t.MiM. n tuynwrnuiiiiuuuuw usu fIfft9 tlUgCsetzt worden. ES erhellt dies auS einem Originalfchriftstück, welche in ein Antiquitätenhandlung alt CurZositat aushängt. Dieses Folioblatt enthält in grobemDruck folgende Bekanntmachung : Die Geradheit und Offenheit, mit wel, cher die Bewohner Leipzigs mir beim Antritt meines Veckeus :ätrauunasvtzll ent
Zae.MetzgerCo., ÜO und 32 Ost Naryland Str , tfferiren folgende Weine in Flaschen Zmportirte V?kikwLine : Rüdeheimer Bifchossberg. Oppenheimer. Nierftkiller. Ober Jngeüheimer. FranzSsijche RoZhwtiae : Psutet Canet,
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