Indiana Tribüne, Volume 13, Number 248, Indianapolis, Marion County, 26 May 1890 — Page 1
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! Wktterauß.tStsn. Für Indlana : EtvaS kühltreS hübsches Wetter. Russische Gtfüngnisse. . New York. 25. Msi. Unter den heute ankam, befand sich der Russe Herrmann Kempinttk. ein naturalisttter amerikanischer Bürger. Er var zum Besuch mit seiner Familie nach Rußland iurückgekehrt. und vurdt an Tagt vor seiner beabsichtigten Wkederabreise wegen nicht ekküllter Militärpflicht verhaftet: Er erzählt: .Meine Frau ging sofort nach St. Petersburg, aber der Zir that nichts. Sie begab sich zum amerikani schen Consul Würd und derselbe ver sprach ihr, mich binnen drei Wochen zu btsreitn. aber es geschah nicht?. Ich be fand mich in einer unterirdischen Zelle ö bei 12 Fub grob, und bekam die denkbar schlechtste Nahrung. Für die Erlaubnit), mir mttn Essen schicken zu büifen, be zahlte melne Fcau $50 ptt Monat. So oft sie mich besuchen wollte, wurde sie nicht , eingelassen, ehe fle $25 bezahlt hatte. Für die Erlaudniö mir ein Bett zu schicken, bezahlte fle $25. Dem Ge fänamkvSrter bezahlte sie 1 300 Rubel säe Kaffee und Brod. JZr die Benützung eines Federkissens bezahlte ich 100 Rubel. Die Sache kostete mich im Ganzen an die $10000 EinFreundvonmie. Namens Schsard. der nach Amerika reiste, legte endlich die Sache dem StaatSfekretäe Baynd vor. der wohl viel Briefe schrieb, aber nicht bewerkstelligte. Svöter legte er die Sache dem Staatssekretär Blatae vor und dieser telkgraphkrte sofort an den Konsul Würd, meine Freilassung zu verlangen, und im Weigerungsfälle sich seine Pässe geben zu lassen. Dies wirkte, und ich wurde freigelassen. KempinSki geht nach Washington, um durch Staatssekretär Blatne bei der ruffischen Regierung auf Erstattung der $10.000 zu dringen, welche ihm die Ge schichte gekostet. Pol! tischt Aktion der Sozia listen. New York. 25. Mai. Die ameri kanische. deutsche und jüdische Sektkon der sozialistischen Arbeitervarket haben beschlossen, sich an den nächsten Herbstwahlen durch Ausstellung eigener Candidaten zu betheiiigen. Bogt von der amerikanischen Sektion erNäete. dab man in derselben es für praktisch erachte, in politische Aktion zu treten und zwar aus folgenden Gründen. ES i unbe dingt nöthig seitens der Sozwliflen vor zugehen, da sonst die Centra! Labor Union selbst politisch in die dtektäbeige Wablbe wegung eintreten werde. Soja? sei t3 wahrscheinlich, daß in der nächsten Sonn tagstdung eine derartige Resolution in dir C. L. U. vorgebracht werdrn wird. Alle Verhältnisse deuten darauf hin, daß sür die hiestgen Sozlaliftkn der Z.'ispunkt gekommen sei. vor die Gkwtttschafken hinzutreten und sie auszusordern, unab hängig in die Politik zu gihen: die Wahlerfolgt in Deutschland, die Aufdeckung der Corruplion in den ögentlichen Aemtern, die Geneighthelt der Atdriter unabhängig in politischer Hinsicht vorzu gehen. ES wurde ein Comite inzesevt um sämmtliche fortgtschril'ent AibiiterOrganisationen zu einer Confeienz u-d zur Mitwirkung unter den AuspizZen du S. A. P. einzuladen. Di, Geschäftslage. New York. 25. Mai. R. G. Dun & Co. sagen in ihrer Wochenüderstcht über die GtlÄMSlaze im Linde. Alle die gewöhnlichen Anzeichin lük den Stand des Geschäftes fcrndrn gü.kstizer. Wäh rend die Speculation in einzelnen Bcan chm lebhaft ist. mS!ich?rwnse einer ge fährllchkn Ausdehnung Nch nähernd, ist ,S unleugbar dak das Bolumkn deS leai. ttmen Geschäft? im Ganzen größer ist. als jemals zuvor in dieser I ihnSzeit. Gild ist vtthältaibmäbig willg; die Creditoer' hältNlsseungessSkt. In New York hat starke Sv?culat!on das Volumen, der U?isäse erhöht; ln Boston stnd die Umsätze breiinal so groß, mir im Vors ihre. Die Bank-ClearlnsS in Bolion. Philadelphia und Cb eazo sind um 29 Prozent a5&?r, als im Voif t)U außerhalb New PorkS im Ganzen um 25 Procent g'ößer. als km Vorjahre. Auch die EisenbahN'Einnahmenziigen webe deutende Zunahme. Der GkfchÜflSver kehr mit dem Auttande ist ziemlich unv.'r
DrathuayriHteu
ändert, aber noch sehr bttächtttch. Dl Ausfuhr von Nkw Pirk war im Mai diSder um 14 Prozent größer, als im Vorjahre; die Einfuhr ist um sechs Pro zenl größer. Dabei muß in Betracht gezogen werde', daß daS vorjZhxige Ge ichäft ungefähr dos bedeutendste jemals verzeichnttewar. ! stuS anderen Pläßen lauten ebenfalls iSSStDfS ' " '
die Berichte güasttger als gewöhnlich
Boston meldet sehr gutes Geschäft. ' I i Philadelphia sind die UmsSde gut bei niedrigen Preisen; Geld ist reichlich vor. banden und billig. In Chicago sind pi Umsäde im Getreide, und Fleischgeschäft weit bedeutend größer, als im Vorjahre! DaS .DryzoodS--Gtschäft ist-'güt, über nicht so lebhaft, wie im Vorjahre. Ebenso lauten die Nachrichten auS .Sl.' LouiS. Milwaukee und St. Paul gut; in Omaha und KansaS City ift gute? DurchschnittSgefchäft; in Detroit hat das kühle Wetter eine gewisse Flauheit veranlaßt. Auch alle Übrigen Ptfi&ej woher Berichte eingegangen find, melden autstehende Collektionen, ungtstSrte Geldmärkte ; augenscheinlich herrscht Ver trauen in die unmittelbare Z rkunft. An den SpekulationS Märkten ist Weizen stärker gewesen und um 2 Cent gestiegen, bei einem Umsätze hier von 33,. 000 Bashel; die Ausfuhr tk weiter aut. Mais ist um fast 1 Cent gefallen ; Hafer um ebenso viel gistkegen; Schmeinepro dukte find sämmtlich eine Idee niedriger; Kaffee ist unverändert; u ,r Petroleum ist um mehr al 50 Cents gestiegen, Baumwolle um 7,16. Im allgemeinen Durchschnitt sind die Preise von LandesProdukten niedriger, als in der Vorwoche, und werden naturgemäß weiter weichen, sobald die neue Ernte auf den Markt kommt. Bankerotte wurden während der lktzte stedtn Tage im Ganzen 222 gemeldet, gegen 212 in der Vorwoche und 29 in dttlelben Woche deS Vorjahre?. Aufruhr in sinsr Synagoge. Clevelan d, O.. 25. Mai. Die Israelitin feiern heute da? Schebuothfest. I einer Synagoge an der Ecke von Woodlawn Avenue und Erle Str predigte ein Rabbiner von Baltimore, Na meng Werber. Er erklärte, daß die Idee des kommenden MesstaS lächerlich sei. daß ChristuS auf die Erde gekommen sei und daß derselbe.in der Olut eirikr bren enden Welt wiederkommen wrrde. ,DieS war mehr. alS die Gläubigen Virtragen konnten. Eine Anzahl Männer sprang auf den Rabbiner zu urd eine Sune wildesten Aufruhr entSand. Die Mä N!k spieen dem Rabbiner in Gtstcht. und hätten sich thätlich an ihm vergriffen, wenn nicht Poliz?t eingeichritken wäre, unter deren Schutz sich der Mann entfer r.en konnte. Vtti gehet Auö dem Reich. ta gi. B e rli n.2S. Mai. Die Reichstag. Commisstonen, an welche die Militärund ArbeilSvorlagen verwiesen sind, wer-' dm eine Woche vor Wiedereröffnung der P enarsttzungen des HauseS wieder zu Zammentreten. Die Fortschritte in der Berathung der MilitSrvorlagt rechtferti gen die Annahme, daß fle mit 245 gegen 152 Stimmen angenommen werden wtrd, trotzdem die Regierung selbst zugiebt.daß die gegenwärtige Forderung nur auf Abschlag gemeint sei. Eugen Richter sagt tn der .Freisinnigen Zeitung" bei Besprechung der von den RegierungSvertretern in den Com misstonösttzungen gemachten Mittheilun gen, in nicht ollzlif.rner Zeit werd die Friedens Präsenzstärke de deutschen Heere .614.000 Mann, anstatt 463 000 Mann betragen. Die Weigerung de Staatssekretärs deS Reichs Schatzamtes, Freiherr von Maltzahn, Dr. Wintthorft auf fein Frage Aufklärung dalüber zu geben, ob da? Gerücht begründet fei. daß die ReichsJinanzverwaltuog $500000000 Mark gebrauchen werde, um die militärische Pläne der Regierung durchzuführen, wird die Annahme der Vorlag kaum vrzö gern. Die Nationalliberalen. ln Theil der Freisinnigen und ein Theil des Cent rumS wtrden mit den Confervativen für ste ei, treten. I, der Commission für DiSkutirung der AibeitSvorlage find die Sozialdemo, kralen durch drei Mitglieder, Bebek.Dletz und Geillenberger, vertreten. Sie schmeicheln sich mit der Hcffaung. daß eö ihnen gelinge, Btstimmungea in daS Ge fetz zu bringen, wodurch Aebklter.Syn. dikal und ein ArbeltSbureau unter einem besonderen ArbeltSminist?r begründ werden. Sie hoffzn selbst, die Anerken. nung dtS Achtstunden.PrinzipS zu erreichen, obwohl st nicht erwarten, daß dasselbe auch zur Durchführung kommt. Die Stellung der Freisinnigen ist un sicherer, denn je. Die Ermählung de Äbgeordneten Schrader zum Vorsitzenden de CentralComttel der Partei, an Stelle Eugen Richters, deutet auf ine tiefgehende Spaltung innerhalb der Partei. Die .Freiflnnige Zeitung- be. Haupt t, Richter führ weiter den Vorsitz in ewem aul sieben Mitgliedern bestehen. den DtrektionScomite. Herr Schrader fei nur Ehrenpräsident des Dreizehnir.AuS schusse. Diese Erkzärung berührt aber nicht die Thatsache, daß offen Uaeinig. seit die Partei schwächt.
w "mm m w w w. w - o " ww und Deutschland um : Aselka. ; 8 erlitt ;25.:Msli. Die VerHand, lungen mit England betreffs der beiderseitigen Gebiete in Afrika waren bereit? fast so, weit gediehen, daß in Protokoll unterzeichnet werden sollte, wonach Deutschland ine JateressensphSr zuge. sprochen wurde, die flch von der Ostküste
bi zum Kongo.Freistaat erstreckte, als Lord SaliSbury semern Spezialgesand. ten Sir Percy Andersön bestimmte Order zusandte, all VerÜndlungen vorläufig zu suSpendiktn und Instruktionen abzu warten. Seitdem bat Sir Edward Ma let. der hiestge britische Botschafter, an gedeutet, daß die vnhandluvgen nur auf der BaflS einer Anerkennung von Eng landS Rechten auf die Westküste des Tan gonyikaseeS und die Gebiete nördlich von dkmstlbtst, einschließlich Ugandas. seittnS Deutschland viede aufgenommen werde vükden. Ja hiestgen ÄuSmörtigen Amt glaubt an. baß Lord SaliSbury' vttöndttte Haltung durch da in der eng. tischen Presst erhoben Geschrei üer die drohende AuSschli ßung der Engländer ouS den das brillsche Reich in Süd Afrika, mit dem Nil Ouellen.Gebiete verbindenden Länder veranlaßt worden i". '1 Was auch immer Ld SaliSbury' Motive seten. sie Haien einen energischen Protest deS Kanzlert von Caprlvi her vorgerufen, den der Kaiser selbst inspizirt oder jedenfalls gutgeheißen hat. Nur wichtig StaatSrvckstchten, in Verbindung mit ' Fomiltenverhültnissen lassen den Kaiser noch weiter sreundschafeliche Be zichuvgtn it der englischen Regierung unterhalten. . - H Egypten 5ll Preis. , 'Die .Nordd. Allg. Zeitung-, deren Direktor kürzlich mehrfache Unterredun. gen 'Mit Gemral Csprtvt hatte, brachte ln offiziös Mi'teilüng, ln der die weitere Occupation Eliypten'S durch England ol wesentlich sür die Enlw!ckelung deS Lande befgkwcrtet wird. Der Artikel deutii tn duechstchtiger Weise an. daß Deutschland ber?it sei. eine Perma. mnle Besetzung Sgypten's durch die Bri ten zu unlerstützln. Die Bidtngungen dafür nennt das Blatt nicht, doch wird behauptet, daß wenn Deutsch.and festen Fuß in dem von England in Mittel-Afrika beanspruchten Gebiete fassen könne, die britische Arme ruhig in Egypten bleiben könn. Der Kaiser hat, alS wünschte er d.r mit England begehenden Freundschaft recht auffallend Ausdruck zu geben, den htutlgen Geburtstag derKönigin Vik. toria ungewöhnlich festlich begangen. Sir Edward Malet und das ganze Ver. sonak der britischen Botschaft speisten heute im Schlosse Die englische Flagge weht aus allen öffentlichen Gebäuden. Dieses übermäßige Zeigen des Wun. sches, die Freunschaft mit England zu Pflegen, dürste aber SaliSbury kanm ver. anlassen, die Forderungen Deutschland'S zusuflthen. selbst wenn Kopten in die Wagschale geworfen wird. General von Caprivi wird sein Ansprüche nicht fallen lassen und daS Resultat wird ei EuS pendirung der Unterhandlungen cuf r. bestimmt Zeit sein, während welcher beide Parteien mit dem Spiel. Gebiet zu onnektlren. fortfahren können, bis die daraus entstehenden Complicationen einen immer kritischeren Charakter annehmen. VeJtkrseJNSS Angekommen in : Glasgow: Rorwegianvon Boston. Liverpool: .Aoßmore von Ba'timore, .Bostonian" von Boston. London: .La GaScogn-von New York nach Havr. passtrte Lizard. . NewPork: .State of Jidlanavon Glasgow; .City of Berlin- vsn Liverpool. .Perstan Monarch-von London. .Augusta Victoria- von Hamburg Boston: .Scandinavian- von Gl'Sgow.; Q u e n S t o v n : .City of Chicagovon New York nach Liverpool, .Servia" von New Volk. Vom Ausland. H errn vonThaddenlTrüaloss' geflügeltes Wort von der .Preßkreiheit mit dem Galgen daneben- scheint m Japan esnstitutionelle Wahrheit werden zu sollen. Herr Murivam Kinzirö, Redacteur der japanischen Zeitung NohuNippo-, und Herr Satakawara Sanu. der Drucker derselben, sind, mi der Ostasiat. Ll. meldet, jüngst von dem Gerichtshöfe- zu Tokoo eaen eines in der Leitung erschienenen Artikels zu schweren Gesängnißstrafm verurtheilt orden, beide lu 4 Jahren ZuchthnuS, 18 Monaten Pollzeiaussicht und 100 Dollars Geldstrafe, wahrend gegen den Schreiber des Artikels, Namens Maruuama Texukichi, auf A Jahre Zuchthaus 2 Jahre Polizeiaufsicht und 150i DyllarS Geldstrafe erkannt wurde. J$t
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langst der Monstre-Proceß MontanariPegorer, welcher durch mehr als einen Monat die Lagunenstadt in Spannung erhalten hatte. Guglielmo Montanari, ein Landwirth aus Treoiso, war vor vier Jahren wegen Muttermordes zum Tode erurtheilt und zu dreißigjährigem Kerker begnadigt worden. Vor kurzer Zeit rourde durch seinen Adoocaten Bizio der Proceß von Neuem eingeleitet und ein zu fünfundzwanzig Jahren oerurtheilteS Individuum, Giuseppe Pegorer, des jenem zur Last gelegten Verbrechens angeklagt. Montanari wurde nunmehr von den Gefchworenen freigesprochen, Pegorer z Lb Jahren KerkerS verurtheilt. Tausende von Menschen hatten sich vor dem Assi senhofe am Canal Grande angesammelt, und als der Freigesprochene unter Begleitung von Carabinieri und Polizei soldaten heraustrat, brach die Menge in Jubelrufe aus. Beifallsklatschen erschulterte die Luft, und im Triumphzuge wurde der der Freiheit Wiedergeaebene über die Nialtobrücke. die von Taufenden besetzt war, und die Merken, in welcher die Kaufleute alle Laden geschlossen hatten, aus Furcht, daß von der Menge die Spiegelscheiben eingedrückt und von Dieden die' Geschäfte geplündert werden könnten, auf den Markusplatz begleitet. Dort fand in dem Restaurant .Capcllö Nero" ein Diner statt, an dem der GerichtLhof, fowie die Stadtbehorden, der Freigesprochene und dessen Braut theilnahmen. Der Präsident theilte Montanari mit, daß ihm die Regierung auf sein tonsiöeirte Gut 30.000 Lire Vor jchM
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