Indiana Tribüne, Volume 13, Number 247, Indianapolis, Marion County, 25 May 1890 — Page 4

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Indtana Tribüne. QonntsaS'Nusgabe. QIGtti 130 O. H7arvlaOdSn. JndumapsM, Ind., 5. Mai 1890. " 1 ' " : 111111111 '' " ' ' Zum Sultn Von MroekO.

kSüe Wr kmZerKch Rutsch SesallUlchaU ch 3iJ Boa 53. fw.

ttütit, wttv min Um belökderen Äki I

der Höstichkeit Seitens des Sultans dem deutschen Kaiser gegenüber voll , zu wär dlgcn. ; t " ' Die Tage in Tanger wurden zur Be jichtigung der Stadt, der Sehenswürdigleiten, zu Besuchen bei den Gesandten ser Machte benutzt, und reichlich lohnend ausgefüllt. Einige Ofsiziere, welche den Landweg über Paris BordeauxMadrid der Seereise vorgezogen, trafen m dieser Zeit auch noch rechtzeitig früh zenug ein. So war also die Expedition oollzählig zusammen. Sie bestand aus den Offizieren unter Graf Tattenbach's Führung, einem preußischm Landrath, zwei deutschen Kaufleuten, den Malern Suiernel und dem Schreiber dieser Zeilen, sowie dem Redakteur Posse. Die Zeit in Tanger erging fast zu 'schnell. Um die Pferde zu xrobiren, und sie an europäisches Sattelgeschirr zu gewöhnen,, unternahmen wir gleich den nächsten Tag einen größeren Spazierritt nach '" dem Ca? Sparte!, der schroffen Spitze deß Gebel Kehir, dem nordwestlichen Punkte des schwarzen Erdtheils. Ueber große tzaideftrecken von ßblüenden ARl und Palmettengestrüpp Über ",, fternkgeß Geröll und schluchtenreiche Hochebenen hinweg, schimmerte al Ziel heüseiß vom tiefblauen Meere sich abhebend, der Veuchtthurm des CapS uns entgegen. Tief unten im Ocean dampfte unser Sebiff. der Eduard Bohlen, faluti rend den Aequatorgegenden AfrikaZ zu. Nach einem Ritt über die Dune,. einem Besuch der berühmten yelsenhöh len bei Sparte! kehrte wir durch arü-

lachende bebaute Fluren wieder zur Stadt zurück. Die Pferde gingen rtrefflich, hatten den felsigen, fchmieriAen Abstieg, welcher für heimische Thüre kaum möglich gewesen, spielend überwunden, volles Vertrauen gefunden, und

die Ausitchien aus eme angenehme Netse erweckt. Es sind, wie alle Reitpferde bei den Berbern, Hengste, kräftig und gut gebaut, und sehr ausdauernd. Schade, daß sie so wenig gut zugeritten sind, sie würden mit leichter Mühe alle guten Eigenschaften zu Tage treten lassen. Die Pferde, welche im vorigen Jahre dem deutschen Kaiser von der marokkanischen Gesandtschaft als Geschenk überbracht wurden, und so wenig Eindruck bei allen

Sportsleuten tn Berlm gemacht haben, so wenig bei Hofe selbst, daß der Kaiser sie sehr bald an Ofsiziere seiner Armee

weggab, diese sie wieder weiter, waren

vftenbar nicht von derselben Gute der Zucht wie die Thiere, welche wir in Tan0r antrafen. Ich horte spater, daß sie durch vier verschiedene Hände gegangen und jedesmal in aller Stille umgewechselt worden seien, bis sie an die Grenze kamen ; das ist so marokkanische Sitte und jeder Prooinzgouoerneur regiert für sich nach dem Principe profiter de roecasion. Da der Sultan die der Gesandtschaft zur Verfügung gestellten Thiere aber selbst wieder zu sehen bekommt, so ist hier eine solche BegriffsVerwechselung für, eine Beamten leider

Ausgeschlossen. Tanger mit seiner durch vielfache euro paische namentlich spanische Elemente gemischten Bevölkerung hat doch, da die Regierung des Sherifs trotz alledem den Fremden sehr wenig Concessionen macht,

ganz und gar die Signatur eine? rein afrikanischen Stadt bewahrt. Es ist die politische Hauptstadt des Landes, wie es der Hauplhafenplatz Marokkos bleiben wird, und der Sitz der beim Sultan be-

glaublgten Vertreter der Kultukmachte. So wurden nun beim Gouverneur Abd-eS-Sadoc. dem Minister deS Aussartik

gen Hadfch Mohammed Tores, sowie bei den fremden Gesandten ofsicrelle Besuche

abaestattet, und die deutschen Herren fast

überall und sichtlich mit großer Freude emvfanaen.

Am 9. April fanb ein Diner zu Ehren der Gaste in der deutschen Gesandtschaft

statt, und zwet Tage spater, am 11. April, sah der englische Minister Mr.

Green dle Herren bet s:ch zur Adenbtasel, Taas darauf sollte die Erpedition auf-

brechen und die Land reise nach Fez an-

treten. In aller Morgenfrühe war auf dem Soko, ' dem großen vor der Stadt

und dem Lezations - Hotel gelegenen Hauptmarkte der Stadt, das regste Leben zu finden. Typen aller Stamme des nördlichen Afrika schrieen und gestirulirten durcheinnder ; Araierhsuptlinge talsppirten laut fluchend auf ihren skaulthieren dazwischen hin und her, und nach und nach wurde es einem erst klar, daß die Leute der Karawane damit Segönnen hatten, unter der Oberaufsicht

des Bstschaftsdraaomsn Man sur Mel

Harne und des Colonel-Chef de Mission,

des Caid Ben Gasi, eineS gewichtigen würdevollen Berbers vom Stamme der Bohari, das zahlreiche Gepäck - und die

Klften mit den kalserlichen Geschenken aus die Lastthiere zu verladen. 24 StU

sten von zum Theil ss großem Umfange, so schweren Gewichtes, daß besondere Csnstructionen nöthig waren, um den Cameelen die Fortschaffuna solcher ungeHeuren Stücke zu ermöglichen. Dazmischen sah man die Theilnehmer der Reise, marfchfertia aerüstet, im Schilfleinenan-

zug über die Reithose, fröhlichen Muthes

cm kommenden age entgegenschauend. Um 11 Uhr war Alles gerüstet;' die Avantgarde mit der Bagage rückte ab, nur die Diener mit den Reitpferden und die Eßcdrte blieben, um sich vor dem Gartenportal der Legation aufzustellen. Mit gewohnter militärischer Pünktlichkeit brach die Gesandtschaft um die festgesetzte Zeit, 2 Uhr präcise Nachmittags, auf. An dem Standartenstocke des die Spitze des Zuges fuhrenden Mauren entrollte sich die Purxurseidene Fahne des Sheris-Sultans von Marokko, es folgte in blauer wallender Dschellaha der Caid und hinter ihm sprengte auf feurigem Schimmelhengst Graf Tattenbach und die Gruppe der preußischen Ofsiciere sowie der übrigen Herren in flottem Galopp die Anhöhe des Soco hinauf, begleitet und gefolgt von einer enormen Cavalcade von Beduinen-Arabern in weißen Burnussen, eiter auf der Höhe begrüßt von sämmtlichen in Tanger residirenden fremden Gesandten und deren Dawen, sowie einer großen Zahl i der Stadt weilenden Europaer. " Wie die Gesandtschaft selbst, so war auch Kiese glänzende farbenreiche Suite die rögte. welche man bisher in Tanger

rztl unseren O meieren mitgetheilt, daß ! ,ealS gesehen hat, und als die prächtige : :- ;" "A . r . jrt . t. I 7v ' . - r- . ' .

Alles pr uns serug ti, uno zle rneinizrn avaicaoe uver du lonnenteucytenden Tagen von Tanger aufbrechen könnten, j Matten der nächsten Berghöhen dahin5!ur er die afrikanisSc Lsnalamkit Ssl. die weikschimmernden Säuler de?

Lger bei El Had, 12. AprU. Um die Mitte des rigen JahreS betrat eine As mehreren vornehmen Maun ßestehende außerordentliche Gesandtschaft des Beherrscher deS großen, an der Nsrdweftspitze Afrikas gelegenen Berberreiche,"die deutsche Hauptltadt, um aZ Anlaß her erst kürzlich vollzögenen ThronSesteigung deS KalserS WilHelm II. diesem die durch Begleitung von Geschenken' charakteristische Huldigung darzubringen. In Erwiderung dieser Höflichkeit beschloß der Kaiser, seinerseits eine besondere Erpedition mit Gegengeschenken an de mächtigen Maurenfürst abzusenden, die in Frühjahr deS 'Jahres 1390 den Souoerain in seiner Hauptstadt Fez aussuchen und begrüßen sollte. Die Gesandtschaft sollt dem außeren Anstrich nach einen streng militarischen Charakter erhalten ; so wurden denih einige; höhere Ofsiciere ofsicieü zu dieser Reise kommandirt, andere bcsonderS aufgefordert, freiwillig der Erpeditisn sich anzuschließen, der kaiserliche Minister-Resident in Tanger, Graf von Tattenbach, beauftragt, als außerordent-

licher Gesandter die Führung der GeIandtschaft zu übernehmen und die Gechenke des Kaiser dem Sultan personlich zu überreichen. Am I. April verließ die Gesandtschaft den Hafen on Hamburg, um aus dem Dampfer, Eduard Bohle, einem neuen, Vortrefflich eingerichteten und schnell sahrenden Schiffe der Wörmann-Linie auf dem bequemsten und wohl auch kürzesten Reisewege das nächste Ziel: Tanger, zu erreichen. Die Sicherheit Seinrichtung der stsatlich-subsentisuirten WörmntSchisse muß jedenfalls auch außerordentlicher Natur sein, da zum großen Erstaunen der sonst vor ErplosionSkorpera nicht gerade ängstliHen Ofsiziere der Dampfe? neben den in 42 mächtigen Kisten verpackten kaiserlichen Geschenken und der großen Baggage der Paffagiere einige Tausend Faß Pulver und alS Hauptladung, für eigene Rechnung der girma C. Wormann, gefärbten deutschen Branntwein unter der Bezeichnung ?!egcrschnapS mit sich an Bord führte. Die Fahrt ging bei schönstem Wetter und glattem Seegang von Statten, und daS , Schiff lief unter der Führung des tüchtigen CapitänS Kupfer am 7. April MorgeS 6 Uhr nach einer Fahrt von nur S Tagen und 1 Stunden, der' schnellsten, hie bisher möglich gewesen, bei aufgehender Sonne auf der Rhede von Tanger nn. Hier begrüßten de? kaiserliche Mi-nifter-Resident Graf Tattenbach, Consulatssecretär Lüderitz und Bankier Häßner die Herren der Gesandtschaft aufs Freundlichste und geleiteten sie in ihr Quartiere, nach dem einen weiten Aublick über das Meer und die Stadt gewährenden, in Blumengärten hoch gele senen France-Hotel, gegenüber de deut jche GefachtschaftS-Gebäude. Das HauS ieS MinisterMesidente wurde daS eigentliche Heim der Gäste. Es liegt dicht an dem großen Marktplatze Tangers, dem Soks mit seinem farbenreichen Gewühl und Gewirre der Landleute, inmitten eines märchenhaft schönen, zauberischen Pinien- und Pal, menhaines üppigsten tropischen CharakterS, die Perle Tangers, die Freude und ber Stolz deS sie betretenden Deutschen, daS astfreMdschafttiche HauS zweier lie-

ienSsürZrZtn Menschen, deS vornehm einfachezr und bärmherzigen Vertreters unseres Reiches für Marokko, und der geistvollen Grasin Tattenbach, seiner Gemahlin. ES ist 'ein wohlthuendes Gefühl für den Fremden, inmttten der erften sinnVerwirrenden Eindrücke, die ms

lerisch - berauschenden und berückenden

Bilder afrikanischen Lebens, einer uns

ganz fremden und eigenartig erscheinendm Welt, dem tollwilden Tumulte des Orients, sich in diesem ParadieseSzarten Marokko'S zu Hause auf deutschem Boden zu befinden, ausruhend und schwelgrad zugleich in der Schönheit der hehren Natur, froh bewegt über die Stellung, welche in seiner Politische Vertretung daS Vaterland hier such äußerlich gegenüber und neben anderen Mächten ei

nimmt. - -m. 0 M A tm m

zu einer uttit in s Innere, nach Zzez oder Mequincz. wohin die Gesandtschaft zehrn soll, gehören sehr viele und große Vorbkreitungen, und selbst da, wo man

nicht mtt sroßen Gepäckstücken reift, ae

braucht der gewöhnliche Reisende schon eine kleine Karawane, aus Koch, Dies

nern und Soldaten bestehend, alle namrlich beritten, dazu die Lastthiere. Wie bedeutend muß also erst die Ausrüstung und die Vorbereitung für eine größere Erpedmon fein, die durch die Mitnahme so großer Kisten und Kolliftücke, der für die Pferde, Kameele und Maulthiere ntthwendigen zahlreiche Dienerschaff, ihrer Verpflegung für viele Wochm hin- . us, ,der Fürsorge für die große militL rische Escorte, und endlich der Zelte und allen dazu nothwendigen Apparats für die Herren der Gesandtschaft selbst,' einer ollzlandigen Mobilmachung im Frieden gleicht. Um den in Tanger Ankommenben die Schwierigkeiten eine? solchen Reise zu erleichtern, hatte der Sultan, wie dies bei derartigen Gelegenheiten wohl immer üblich ist, eine Karawane, Itstehend aus Reitpferden, Kameelenund Maurthieren, sowie soldatischer Begleitung unter der Führung eines CaidS von Fez aus entgegen gesandt. Sie war ge rade am Tage vor der Landung deS E Bohlen" angekommen, und die Araber hatten mit ihren Thieren ein ma lmscheS Zeltlager oberhalb Tanger U zogen. Während hier sonst in der Regel die ankommenden Herren einer fremden BÄtssndlschsft 'Wochen lang warten ksnnn; bis sie abgeholt wurden, wurde dieS- ? r ... - . ..... ... . .f. r w .c

Stsbi in der Lerne jurücklalsettb, bald zwischen riesigen CactuS und Canjahekken verschwindend aus einer ThalschluHe wieder hervorbrechend, in langem Zuge über die braune Heerstraße zwischen säst grünen Weizenfeldern der Landschaft Leben verlieh, weilte das Auge trunken aus dem schonen eigenartigen Bilde. 1 Nach einem Mitt von etwa 3 Stunden stürmten mit einem Male wie eine Windsbraut an uns vorüber, die fliegms den hellen Gewänder im Winde knat

ternb, die arabisckm Beduinen der Escorte einen Berghügel hinauf, und als wir, langsamer nacheilend, die Hohe erreichten, stand vor unS die Schaar in Linie aufgestellt, die langen Berberflin ten in die Höhe gerichtet, am Flügel der Standartenträger, vor der Front der Caid Ben Gasi salutirend, die Gesandtschaft am ersten Lagerplatz der bereits in Kreise, aufgeschlagenen Zelte, als Gäste des Sultans begrüßend! Ein tief eindrucksvoller und prächtiger Moment. Die Entfernung von Tanger bis Fez betragtSO Kilometer, also etwa sooiel wie von Berlin bis Hamburg, und man kann die Sceise bequem in ,7 8 Tagen machen. Der vornehme Woslemm pflegt Mber langsam zu ; reisen, deShalö wurde für den ersten Tag der Lagerplatz nicht allzuweit einer lieblichen Anhöhe Ain Dalya, die Nebenquelle genannt, r t . m r

ewaytt, oe, onoers va aucy nocy yolde grauen bis hierher uns das liebenöwür-

dige Geleit gaben, darunter diejenige, welche für Küche und Keller und.tausnld kleine nothwendige und erfreuende Dinge der Erpedition, welche der Mann zu berücksichtigen übersteht, in aufopferndster und rührendster Weife gesorgt hatte, die Gräsin Constanze Tattenbach.

Glaubte man nun aus einer . afrikani-

schen GebirgshShe zu sem fern So allen Bedürfnissen moderner Kultur, tt

der Diener un?, eben beim Auspacken der Koffer in den Zelten beschäftigt, mel dete: .Frau Gräsin lassen die Serren

zum Thee bitten!" und als nach kaum einer Stunde ein geradezu lucullisches

Mahl, vortrefflich zubereitet und wie im Salon fervirt, im großen Speisezelt das

erz und den Magen der vom Rrtte unarigen erfreutes Mit soldatischer

KürP, aber .deshalb auch arm und kraftvoll dankte Major Graf von Slinkow ström im Namen der Kameraden und Gäste mit einem Hoch auf Gräsin Tattmbach, in das die Anwesenden freudig einstimmten. Dann erhob sich der Vertreter Italiens, der Gesandte Herr Cantagalli, um auf das Wohl des Kaiser Wilhelm und seiner deutschen Armee zu trinken, und erhaben klang schmetternd

unisono daß dreifache Hoch in de stern

klare Nacht Afrikas hinaus.

um anderen Morgen kehrten nach ! herzlichem Abschiede d Damen und dtt remden Diplomaten nach Tanger zurück; eine halbe Stunde fpaker brach die Erpe, dition in umgekehrter Richtung, in da Richtung nach Süden aus, dle große, auch in der Ferne zu verfolgende Haupt: KarawanenstraHe nach gez innehaltend, jetzt ganz schon in ein ausschließlich von Anhängern des Propheten bewohntes Gebiet einreitend. Aber das Ungemach, das Niemanden im Leben erspart bleibt.

sollte auch für uns bald kommen, und die fröhliche, übermüthig sprudelndt Festtags stimmung in kleinmüthige und bittere Niedergeschlagenheit verwandeln. Und wer daheim vielleicht glauben mag. da man im marokkanischen Afrika nui

im Tropenhelm und mit dem Moskito

netz im Koffer das Land durchqueren

kann, daß hier immer auf den Kopf uns in das Herz hinein die Sonne scheint, dag matt viel schöner und romantisch hier zu Pferde wie mit dem uüchternek modernen Dampfroß Europas reist, de,

versuche einmal eine solche VeranuaunaS

fahrt zu einer Jahreszeit, in welcher, mi,

in der jetzigen, Mitte April, die Reaen

Periode ihren Abschluß noch nicht gefun den hat.

Wir ritten unter rauhem Winde unl kurzen, floßartigen Regenmassen schon fast durchnäßt über die Ausläufer bei Riffgebirges, als wir an einem großen belebten Markte vorüber auf der danach benannten Höhe El Had (Sonntag Sonntagsmarkt) anhielten, leider troj der Frühe, um hier das nachkommend,

Gepäck abzuwarten und das Lager aufzu

schlagen. Nach einem Weitermarsch, von i j Stunden hatten wir einen kleine Fluß passirt, wie vorher schon den Ka:

roub, aus der andern Uferseite hatte UNt der herrliche Lagerplatz entgegenzelachl und wir hätten bei jedweder Witterung den andern Morgen weiter marschire, können. Aber der Mensch denkt uni Gott lenkt. Das heißt hier natürlich Allah. Und Allah, oder doch sein Be. kenncr, unser Caid Ben Gasi, wollte ei nicht. Ob er es nicht' der Würde der hohen Gesandtschaft entsprechend hielt auch heute schneller zu reisen, oder waß ihn abhielt, genug, er gab seinen Leuten Befehl, bei El Had uns das Quartier z richten und hier zu bleiben. Seine 5öe dumen führten uns, auch sich selbst zum

Gefallen, das malerische Neiterspiel einer Fantasta vor, und dann ging das ganzt Unwetter, das bisher in grauschwere Wolken über unserem Himmel gehangen,

los. Wolkenbrucharttg prasselte de Sturmreaen in nassen Schlägen aus di

eben gestellten Zelte nieder. Alles über

fiutheno, Alles durchdringend, Aller auf

wnchend.

Die Nacht war furchtbar, aber, du

Zelte hielien bis auf eines, wo dann viel Genossen (Ofsiciere) im leichtesten KoNuu beim zusammenbrechenden ' Leinenda vom Sturme aus ihren schon nassen Bet ten geworfen wurden. Am folgende Morgen, den 13. April, erklärte d Obergewaltige, keinesfalls weiter z reisen, da vor uns und hinter uns du angeschwollenen Flüsse unpassirbar seien, unser Gepäck zurückbleiben konnte ode. verloren ginge, und wir abwarten müßt ten, bis Allah will, daß uns du Sonne wieder beschelnt. Und dies an, könne er schwer voraussagen. Nui Allah weiß es. So ward aus MorgeR und Abend der andere Tag und du Scenerie , genau dieselbe geblieben, di Wasser gestiegen, die Aussichten trübe; geworden und unsere Einsicht von d Reise die, daß wir in Zukunft zwei R 1er zur RecognoScirung vorausschicke und den Laaerplatz selbst bestimmen.

Maa dann der Caid und Allah nach, '& , .';:: ; , So schließe ich heute, am dritten Tag, der Sündstuth in unserem LagerEl Had, en. 15. des April 1390. meine er Ü,

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Schilderung ner deutschen GesandkschaftSreise nach Marokko und hoffe unt ünfche, daß ir bald wieder die Spitz, des Ararat ,'swie die Ssnne Allahs sehe erden, damit Jhmn eine Taube all Brieftaube frohe Botschaft in die Hei: ath dringt. Mchfchrift: Per Bte, elcher diese, Brief nach Tanger überbringen will, Muß den Fluß Karoub durchschwimmen. Hoffentlich erhalten Sie die Sendung. Das kostspielige Ballet. Er: Ich weiß nicht, meine Theuerste, wehalb Sie mich so kalt behandeln hab' ich Ihnen I doch ' schon den Beweis mein Zuneigung gegeben? Sie: Gott, Baron, wie lange verlangen Sie denn, daß ich an, solch' einem Beweis

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