Indiana Tribüne, Volume 13, Number 242, Indianapolis, Marion County, 20 May 1890 — Page 1

isö '."jE-.J-J.. -v --,5---rrVS J-J' js"i-2E!" .-Vv 1 ! ,7A.Ä' ffisii. ."JJJr-S '-. ,J.. i iä '-" f5?-Wf-fW .r-'iA-V-j, 4jkJr-:Vi. -c rTM f i-.At .1 i!fJh V rEw .mm. jr - äirjär r.r- r i $(';., "Ifc; I '4 0ms t :1-vX-4 lywu w Office: No. 130 Ost Msrhland Straße. Jahrgang 13 Av. 242. Judlanapvlis, Zndkana. Dienstag, den 2. Mai 1890.

kMsDZz

.' : .;. .

f trV I jt -.'SI V ; , ' i n ß . Ä Ä M ik

'. 1

w

i

iM&nÄl sfiH AiY WfÄlÄfW?

11 I .!

J3 r ' ii F

WNiWW

I I I I W 1

'

1 1 n-s m m ?I sw H i r ti . Mi

vuuyi

fWWPW V 1 -

Jy '

' '?

. S liMW!' '. B

" , sRlSfcJSE

i

.

k

i

AnzZigen

rftr SpaUe ksftea ö Cent pe? Zeile. VszttZkN w Kelchen SteSkN gesucht, eder vffenrt werden, finden nne tgeltlich jAsfuabme. Duselbe bkibea S Tage stehen, Uun aber .beschrSatt erneuert werden. j"' Anzeigen, welche bis Mittag 1 Uhr abgejzeben werden, finden noch am, selbigen Tage Rnfnaöme. Werlsngt. Ttt9 A (n ufft Vrfiirf fc.m fftf r r W M ... I j - . . - !1B . . . r i - f . rtv I nucy zausroru. ms . HZkni?iviZstr, a i fB erlangt in dtZchj MSdÄ?n geöhslichk SiuBardtu; littt 41. s:o. n,u jairgton ttzz,. 23m fltrUugt etnbeii$t M!ldÄ,n,tt 5:3 16 Iah I. vmtH Ut aul3T6eit dhl!,stlch ,u sein fr ftsze 257 Unis Straße. 21m V?lt ein MSdhen nt tsb mardt und t-sx Rufftcht Udr dt inse. ?M ot .( yoiutr. zirn (tUn(t ,u,r!Zsftze Reifende und Stadt,er ut. tkiiunabauttnd. iaRöre cn 11 nett rkaufilq, pejtmtateei, jjLgr t nrqr. alt vom n'aag an. kon Vros.,urzil?men, 3 Zu vermiethen l L...iiA. n . a... I- . . a.. SA.. ! zz Mi e K : Lir sbSn ilm an ein : es ji'je Tum.ac MU-a -u vti rvijjk uui' xenZorK. 2l Ost Wzjhw.oniir. ba WsrWisdsueS. uverlihen: bil f(500 gegen kft H?xoLhere w de, Office ds. tttS. da Volitistde Ankündigung. Charle T. Many, Kandidat 5t SHttiff. Dr. I. A. Sutc!isse !ts4!Mr fl , schließlich mit wundärztttche len unk mtt ekchiechtl. und OrinKsukZett. Office: Ns. S5 OS Market Straße. Cffctt ; 9 bt, ia N5r eotm. 2 bi 3 Nhr Kaj. VntagZ ulgenomM. rlrhon94l. L?ch: 55 Acker vom best? garten Land, blok eine eile weftiich von der Irren. Anstatt itgstemHaus, Stalunze ekden gebaut. 58$ nttr,KeF,rek hrer Häuf, mit und oh 84!tunb außerhalb der Stadt, fi erkauf: HKufzr und Lotte ia allin VPtdttZil. Farme Kern nb groß, nahe bet der !esdt,ln diese un anderen Ltasten, so! eh e gut gelegene SkschöftlSZuZ nd leer Lotte, ihrer äSneie, roeenel, ?a'.suß und ander :fchakt. , M?,,''!i . &. ZSür gl r. Na. 88ü OS WäWngtsn S raßt. G.'vßöS Eköffauugs onzcrt und Ball ! im WIkWNsZxÄrSsli am - Donucrstsg, 22. Mai. I Vlutritt 10 CsntS. X .George errmmm. jk 0 I. H ch?kx. NSNSV. .-'.i . W" " 3-vji Offiit: No. S Cfefc DsZsa? Straße. H. 1?, lit, 13, 13S, 128 Oft PwrlZ!,. r,levl.s Oll. Olin i litt ch . Grabfizwe uud Monumente. T C AUGUST DIENE 8, Gildhauer, üo.248ßst lWasblngtonklr. Geht nach ÄMner's SÄuk . S 'dkn wwv ptiir Waare, größte Ässwahl &d die uh ,dtigstkn Preise. 93 SSd JllmsiS Straße.

fi

iii

r

1

v

.S

:

ar"' !. .

WM? MM . t HMKÄi .MS'?M SLrv V TN1-"2 f fLMWL.v-WW X ! ffWMvW Jftsk

M ? .. g y3.jr-ihWTriJ .e. .

r i i7j . l i f iitttti " s v i A vf I l ? ' ' ' . ' s. V ' -' 1 , ;w y

GditSVisKss.

Mit ihren Münden für die Ab schassnng des deutschen Unterrichts in den unteren Klaffm der öffentlichen Schulen sind die Herren Schulräthe sehr Unglücklich. Wenn wir als Maßstab für ihre angeblichen Gründe den gesunden Men schmverstand anlegen, dann halten diesel ben nicht Stich, und wenn wir annehmm, daß der Mensch gewöhnlich ein bestimm tss Ziel auf dem kürzesten Weze und mit möglichster Vermeidung von Unbequem lichkeiten zu erreichen bestrebt ist, dann hat der Schulrath nicht so gehandelt, wie man unter gewöhnlichen Umstanden zu handeln pflegt. Denn wenn der wirkliche Grund darin bestand, Geld zu sparen, wmn kein anderer Grund vorlag, dann hatte man doch nicht zuerst an die Ab schaffung eines Unterrichtszweiges gedacht, der von dem Gesetze ausdrücklich vorge schrieben ist, sondern hatte zuerst an einen Unterrichtszweig gedacht, in Bezug auf welchen keinerlei gesetzliche Vorschriften bestehen; man hätte nicht daran gedacht einen Unterrichtszweig abzuschaffen, der nur dadurch abgeschafft werden konnte, daß man sich herbeilieb, das Gesetz zu drehen und zu wenden, bis nichts davon übrig blieb, als der bloße Buchstabe, man hätte sich nicht die Mühe gegeben, Win keladvokatenarbeit zu verrichten, sondern hätte zunächst daran gedacht, da anzu packen, wo man sich all diese Mühe und Arbeit ersparen konnte. Und ferner, wenn sizariz'elle Ursachen allein vorlagen, so waren auch finanzielle Erwägungen die naheliegendsten gewesen. Man hätte dann nicht umhin gekonnt, da ran zu denken, daß der geeignetste Weg Geld zu sparen, der Ware, Unterrichts zweige abzuschaffen, welche vor Allem solchen Leuten zu Gute kommen, welche. Wenn sie ein Interesse an diesen Unter richtszweigen haben, im Stande find dafür zu bezahlen. Finanzielle Gründe hätten zur Folge haben müssen, daß man auch die finanzielle Lage der durch eine Aenderung Betroffenen inö Auge faßte. Die unteren Klaffen der Volksschule wer den von den Kindern aller Bürger besucht, die oberen Klaffen und die Hochschule nur von den Kmdern der V'rmogenden. Diese sind im Stande ihren Kindern Pri vatunterricht geben zu lassen, die ärmeren Leute können das nicht. Wenn man den Unterricht verkürzen will, dann fange man oben an, bei ben Reichen und nicht unten bei den Armen. Der Unterricht in Lateinisch und Griechisch ist z. B. von gar keinem allgemeinm Nutzen, sondern nur von Nutzen für Diejenigen, welche sich gelehrten Berufen widmen, und für die Erziehung ihrer Kinder zu Advokaten, Aerzten, Pastoren u. s. w. können und sollten die Eltern bezahlen. Die Handlungsweise deö SchulrathS entspricht nicht den angegebenen Gründen und wir können uns nicht der Ueberzeug ung verschließen, daß die Motive anderer Art sind, und daß politische Ursachen, wie z. B. der Aerger der Republikaner Über den massenhaften Abfall der Deutschen von der republlkanischen Partei der Sache nicht ganz fremd sind. Herr Eonner räumt der deutschen Sprache als Wurz?l der englischen erst den vierten Rang ein, den ersten, zweiten und dritten Rang nehmen nach ihm das Lateinische, Griechische und Französische ein, und er sagt ferner, daß der Zweck des Unterrichts in fremden Sprachen nicht darin bestehe, daS Sprechen dieser Sprachen zu lehren, sondern sie bloß zum Vergleichen mit der eigenen Sprache, zum besseren Verständniß dieser verwenden zu können. Wenn Herr Connor im Rechte wäre, dann wären die Geseßgeber Esel gewesen, denn dann hätten sie den Unterricht im Deutschen entweder gar nicht, oder erst in vierter Reihe anordnen müssen, und hätten den Unterricht in den genannten andern Sprachen als größere Nothwen. digkeit anordnen üssen. Statt dessen schweigt das Gesetz über Lateinisch, Grie. chisch und Französisch und bsi?hlt bloß den Unterricht in deutscher Sprache. Herr Conner ist mit seinen beiden Be hauptunzen im Unrecht. ES ist ganz un vernünftig, lebende und todte Sprachen auf eine Stufe zu stellen. Lebende Spra chen lernt man, um sie sprechen zu können, nur todte Sprachen lernt man aus Im guistisch-wissenschaftlichen Ursachen. Und in Bezug auf daS Deutsche hat der Ge fttzzeber in Anbetracht des ausgedehnten Gebrauches dieser Sprache im täglichen Verkehr von Tausenden der Bewohner dieses Staates, sicherlich nur den Zweck

des Sprechens im Auge gehabt, sonst hätte sich der Gesetzgeber, wie gesagt nicht auf das Deutsche beschränkt. Und waö den andern Punkt betrifft, so ist das Deutsche, das Angel - Sächsische die Grundlage der englischen Sprache, das Andere ist in der englischen Sprache

j fremd, eS wurde durch den fremden Er oberer eingeführt. Die englische Sprache istwie die deutsche, teutonischen oder germanischen Ursprungs. In der in Websterö D:ctionaire enthaltenen kurzen Ge schichte der englischen Sprache, heißt eö : Trotz der Vermischung mit fremden Elemsnten, ist es doch eine teutonische Sprache, wie das Deutsche, Schwedische, Dänische" u. f. w. Der Grundsprache aber, aus der sich das heutige Enl:sch entwickelt hat, erst den vierten Ranz einzuräumen, dazu muß man, w'e Hrr Connor, ganz beson dere Motive haben. DralhmHnHtes. WetterauSNSeen. mt Jndiana: WStMmS. (üd'chlS WetUr. EinTurner d g e h t S e l d stm ord. San Jose. Cal.. 13 Mai. Dif srüdtk in Milwaukee vodnhaste und in Turnerkreisen ser bekannte Gustav Eys sen bat Selbstmord begangen. Er beging die That in fein Wohnung, tdcm ee sich eine Kugtl in den Köps schoß. Niemand argwöhnte, daß er sich mit Selbstmordgedanken trug. Kühl und entschlossen reiste er am Sonntaq nach San FranziSco, ordnete dortsellst Ge schästsangelegenheittn und kehrte mit dem Abendzuge nach hier zurück. Ee er? schien sehr niedergeschlagen, nahm aber mit seiner Familie am Abendessm theil und zog sich dann in sein Arbeitszimmer zurück, wo er seine Papicre ordnete und einen AdschiedSbrits an feine Frau schrieb. Sk bat fit darin um Verzeihung sür die That, die er zu begehen gedÄSte und legte sich dann, anscheinend ruhig zu Bktte. Am andern Morgen stand kr aus und beaab sich nach der .Fredericksburg Brewing Company, in dtrm Diensten er stand und legte den Sch!üff?l zum Geldschranke an eine Stelle, wo der Brauerkibesttzer ihn finden konnte. Dann begab er sich nach Hause zurück und setzte seiner Frau auseinander, daß er alle Lo gengebübren bezahlt habe. Auch zeigte er ihr die nöthigen Papiere und Quit hingen, die ee alle geordnet und in Rol len zusammengebunden halte. Er lieb seine Uhr im Hause zurück und begab sich in den Stall, wo er fich aus ein Heubüi del niedersetzte, nachdem er den Rock ab gelegt hatte. Er skßte dann die Mündüng des RevolvekS an'S rechte Ohr. Girade um diese Int kam seine Frau an die Tbüre und rief ihn bei Namen. Ehe sie aber in den Stall treten konnte, dkück.e Eysstn den Revolvir loS und wurde von der Kagel aus der Stelle ge tödtet. Die Motive, welche ihn u der That veranZaßten, sind bis jetzt nicht zu ermit gewesen. Hinterlassene Britse geben nicht den gerwgsttkt Aufschluß darüber, und in der Brauerei, in welcher er angestellt war, besanden sich die Bücher, welche er fühlte, und die Kasse in bester Ordnung. Schrecklicher Tod. ' Woodside. L. I. 19. Mai. I. S PnstllS. ein Nachttelegraphist im New Yorker Postamt kam aus schreckliche Weise zu seinem Tode. Um von einem Brunnen, dkr in sdnem Hose war, eine größere Wass rmenae zu erhalten, wollte er noch eine NS?rn!Sge befestigen und grub zu diesem Zm ckk die Erde um die BrunnenrShre au, Als er etwa 15 Fuß tief war und da Ende der RShre erreicht hatte, gerieth er in Triebsand und ob gleich sein Sohn ihm eh Seil zuwarf, war er doch bald bis ri den Schultern eingesunken. Hilse war zur Hand,' doch war es nicht möglich, den ütnn yj retten und er starb, nachdem sünf Stunden an der Rettung gearbeitet worden, an Erschöpsung. Der Verstorbene war 69 Jalre alt und hinterläbt eine zahlreiche Familie. öi Qad!. AuS dem Reichstag. Berlin. 19 Mal. Die Budget Commission des Reichstag hat für Operationen in Afrika einen Kredit von 1500 000 Mark bewilliat. Davon gehen 350.000. Mark als Substdie an eine Dampserlinie. Der KeiegSminister Berdy du VernoiS erklärte, dab selbst nach Annahme der Armee'Barlage die französische Armee um 3000 Mann stärker sein werde, al die deutsche.

Ein Schlacht warö. nicht eine Schlacht. Pari. 19. Mai. Eine DtpcsHe von Senegkl meldtt. daß die Franzoskn Segron und Ousedougan nach einer am 29. April stattgehabten Schlacht mit den Truppen des Königs von Dabomä ein genommtn habin. Letztere zählten 1259 Mann, welche sämmtlich seködtet wurden. Die Franzosen hatten 123 Todte und 50 lyifrtnifnhdtt

w EinJnterview mit BiSmarck. Paris, 19 Mai. Dir sranzöflsche Journalist DeS Soux hatte kärzlich eine Unterredung mit BiSmarck. Dabei sagie derselbe, daß in dem Aerger der Franzo. fen über den Verlust von Äsaß-Lothrin. oen Gesahr liege. Wenn Frankreich und Rußland Deutschland befiegen würden, so würde nur Rußland gewinnen. eS würde auchFrankreichausithren. Deutsch lind fei da Bollwerk Westeuropas gegen da Vordringen der Russen. Oestreich ft durchaus richt so faul in seinem In. r.kkn, wie man glaube. Deutschland b-auche Oestreich auS demselben Grunde, au dkm Rußland Frankreich brauche. c?in Krieg zwischen Deutschland und Rußland wäre ein Irrthum und sei au vielen Gründen unmöglich. Nüest Gort schaff sei aus ihn lBiömalck) tisiksÜStig aewkfen. Die ArbeitSkonferenz fel ein schlag in die Lust gewesen. Die Unzu srizdenheit der Kip'.t, Wen sei weit ge sSbrlicher al die Unzusrisdtnhlit der Arbeiter. Allerlei. Jpbson. der sich neun Monate lang bei Emin Pascha im Sudan usöielt. wird öber feine Erlebnisse ein Buch veröffent kicken. Er spricht mit den Ausdrücken der höchsten Achtung von Emi . Die Bou'angWm beabstchtizen, sich zu reorganistren. Dr Londoner County Cour:il hat bk schlöffen, ein Loairhau für Ardciter nach dem Mustee de GlaSgower Lögirhause zu errichten. In Mainz ist der Schrein,? Gebhardt auS Derxheim urter dem dringenden Her,dHchtbeeMUthe!lhebn5Z an der Ermordung dS Polizeirath Rumpf in rankfart a. M. (13. Januar 1835) und an dem NiederVald'Rttenkat (SpeVber !88Z) eingeliefert und gef.sszkt unter starker Bewachung in da GfZngnib ab geführt worden. Stsfuchrta Angekommen in : Boston: .Pavonia" von Liverpool. B a l t i m l7r e : .Maine von London. Antwerpen: .Rhynland- von Nrw Bork Moville: Anchoria" von New York. QueenStown: .Pennsylvania von Philadelphia. Southampton. .Eiöer von New Yz?k nach Bremen. G k a a s w : .State of Pennsylva nia" von New Z)ark. Skarb au Thkorofskm Ferdinand A. Lchr, ein 72 Jahre alter Deutscher ist gestern Nachmittag um 3 Uhr an einer starken DostS Chloroform gestorben. Der Mann war feit Jahren mit Asthma behaftet und daS Lüden qaäüe ihn so, daß er häufig Chloroform m Linderung desselben zu nehmen pflegte. Gestern war er wieder recht lei dend, doch war er im Stande, im Hause umher zu gehen. Am Nachmittag etwa ei.-e Stunde vor seinem Tode saß er mit stinerFrau und seiner Adep!ivtochterFrau Bailey plaudernd im Zimmer al er sich plötzlich erhob, und den Inhalt eine FlaschchenS zu sich nahm. Kurz nachher sagte ee zu seiner Tochter, hak er eine grche Dost? Chloroform genommen habe, und ein sonderbares Gefühl verspüre Seine Frau hatte eben das Zimmer ver. lassm. Die Tochter hatte nach einem Arzt geschickt, dieser aber vermochte nichts mehr für den alten Mann zu thun, derselbe schlief ruhig ein. nachdem er sriner Tochter Lebewohl gesagt hatte. Der Mann befand sich in guten Ver hältnissm und hinterläßt eine Wittwe und eine Adoptivtochter. Er war in srü heren Jahren als Zimmermann hier thätig, widmete sich aber später dem GrundeigenthumSgeschäft. und war na mentlich alSSachverständtgerfür Grund eigenthnmS'AbschStzungen gesucht. Sein L?ben war zum Betrage von $11,000 vk sichert. Leichenbeftatter Herrmann wurde zur Prüpart'rung der Leiche herbeigerufen. Oer titiu ett ?; . 'Dr. H. S. Cunninaham ist nach Wi. chika. KansaS abgereist da seine Mutter welche dort wohnt, am Sterben liegt.

O i e ft ei

Columbia Halle, Ecke McCirH und Dla, Str.

Die schönste, größte und am bequewftm einqerichtete Halle der Sudfeite. Se Seht zur Verfügung für vbhallung dou Conzerten, Tanz Kränzchen, -y w v Vessnder ist fle Vereinen zu empfehle. tT Die schönste Wirthschaft i der Stadt. Nur die besten Tetränke derbe verabreicht. Zu zahlreichem vesuche ladet ei Qtio Schmidt, Cifl c thüm e r. FOUNTAII Saison u. Billiard-Ssll Ns. 92 Ost Washington Straße. John Weilache?, Eigenthümer. Den deutstöru llakerricht betr'ff.ud. Da Executiv Komite der Befürworter M deutschen Unterricht hatte gestern Abend eine Versammlung. Auch das gestern erwähte Komite der St. Paulus Klrche hatte sich dazu eingefunden und wurde dem Haupt Komite zugesellt. Nach dem die Sachlage. wie sie jktzt ist. besprach? war. ging man die an Erwägung der praktischen Vorschkäae. Ein Komite bestehend, aus den Herren H. Lnber. Pastor PkterS und H. Laut wurde ernannt, um bezüglich der Frae wie weit die Ansprüche der Deutschen für den deutschen Unterricht au? Grund ke Gesetze gehen dütfen. Rath einzuholen. In Verbindung domit wurde daran er innert, daß die Pttitionen sür deutschen Untkrricht so zahlreich wie möglich unter zeichnet, dem Schulrath vorgelegt werden sollen, damit derselbe trotz feine Beichlus. seS gebunden werde auf Grund der Ptti tionen deutsche Lehrer anzustellen. Sollte er sich dann wiigern die zu thun, so sei damit die Bast zu weiterem Vorgehen auf Grund de GesetzkS geschaffen. DaS Finanz Komite wurde aufgesordert seine Arbeiten systematisch zu betreiben. Ferner wurde beschlossen, jeden Mon tag Abend eine Cx'cutivsttzung abzuhal ten. Vkanduvglück durch einen Gasolin ofen In dem Hause von Johann Schnabel. 393 Chestnut Straße, ereignete sich heute srüb um Uhr durch die Explosion eine GasolinofenS ein Brendunplück. Frau Schnabel wollte den Gafolinofen auffüllen und beging dabei die Unvorstch tizkeit, die Flammen richt erst auszulöschen. Die mit Gasolin gefüllte Kanne kam der Flamme zu nahe, eine Explosion erfolgte und die Klammen setzten die Klei der der Frau in Brand. Glücklicherweise hörten die Nachban die Hilferufe der Frau, sie liefen herbei und warfen eine schwere Decke aus sie, wodurch die Flam men erstickt wurden. Jndeb bat die Frau doch schlimme Brandwunden, namentlich an den Armen, erlitten, und auch ihr kleine Kind welche in der Küche gespielt hatte, ist leicht ver. letzt. Die Doktoren Pfoff und Cunningham leisteten ärztliche Hilfe. Eine neu? suO:dinanz. Aus Veranlassung des Verein der Architekten wird demnächst im Stadt rathe eine Ordinanz eingereicht w?rden. wNche bestimmt, daß künftighin Bauer laubnikscheine vom bon1 of public improvcmr-nt3 statt vom Cily Clerk und zwar nur nach Vorlage de Bauplanes ausgestellt werden. Die Ordinanz setzt die nothwendige Dick; der Mauern von Geschäftshäusern sst, so z B. mtWen die Grundmauern bei dreistöckigen Häu s.rn 18 Zall.be! vierstSwen 21 Zoll, bei fänsstöcklgen 23 Zoll dick sein. Auch soll eine regelmäßige Bauinspeknon elngefährt werden. Die hiesigen Advokaten hatten gestern eine Versammlung und faßten Beschlüsse.zuN Andenken on den ehema ligen BundeSrichter D?ummond. welcher am Donnerstag zu Wdeaton. Jll., im Aller von 80 J chren starb. tr Die Klage der ConsumerS Ga Trust Co. geaen Sheriff King wegen röckständiztr Subfcripttan ist in Hend rickS County zu Gunsten der Kläaer ent. schieden worden. Die Gichite k5stet dkm Sheriff D180, während er in Güte mit tzM davonökommtn wäre.

- Schrecklich

MösHVVg

Jeder Bargainkäuser in Indianapolis, auf den

Großen Sheriff's - Verkauf

lenken.

Stiefel, Schuhs uuö Haus -Schuhe, werden den Kunden zu selbflgewäblten Preisen verkaust. Frühere oder gegenwär. tige Werthe der Waaren werden ganz außer Acht gelassen. Jedeö Paar Schuhe rc. kommt unter daS unbarmherzige Messer, welche die Preise in unglaublicher Weise herunterfchoeidet. Wir beabsichtigen die größte Umwälzung, die jemals im Schuhgeschäft statt fand, herbeizuführen. Hier folgen einige Preise: Feine Damen Dongola Knöpfschuhe 76c. Feine Damen Cur Kld Knöpfschuhe, handgenähte Kaolflöcher 85c. Damen Knopsschuhe ex'ra Ki) und Dongola. sehr modern $1.15. Damen Knöpfschuhe f tan ösifcher Kid $1 80. Handgevühte Damenschuhe. trertb 5 bl 6 Doll. da Pwr. unser Prei. N.16. Wir verkaufen noch immer Damen.HauSfchuhe, da Paar zu 6 Cents. Fkine Kinder Kld.Kncps-Schuhe 15 Cent?. Kinder-Schuhe ohne Absätze 8 Cent. Feine kalblederne Schuhe für Mädchen, mit oder ohne Absätze 00 Cent. Feine Herren Dongola Schube. jede Mode $1.50. Feine Herren KanamuhSchuhe. j :de Mode, handgenüht 52.50. Feine Herren kalblederne Schuh,, geknöpft, geschrükt oder Gummszuickel 95c. Feine Herren-Schuhe gute Arbeit, große Lager 65 Cents. Der obige Virkauf dauert nur diese Woche. Jeder sollte sich ausmachen und der Menge Bargainkäuser, welche nach dem großen Sheriffz.Vkrkauf wandern, folgen.

Sherisssbezkaus von Schuhcu ynd Hausschuhen, Vo. 5 Sü) Zllknois Straße. tZ3- Seht aus die rothe Fahne. 3J HS.II3ly Necelver. Offen bi 9 Uhr Abends.

Damen Schreib Tische ! Secretäre I Teppiche aller Arten l Extrafeine Schaukelftühle l (Große Vnivshl.) KMHW,.,..:; v ii W,

RP.? M -r fcfes22fejy5s;ki 11 hi--- ViuEil m sFSSÄSÄSnj k JlfTr ii& AM sssgL Ifev-a? trvT ul I. ! tttfjp- p Äily( :.--fvr, ' 'fi'&;LuJi I jppi' fyfesl -j'Lv" ftfc-ir 'V'y-f r'jik'- fiaf' M. ' - i f: A Jv mr. 'i4 1 3, f -.T v b . VjX - ? '...Z 3 FlMMM-z. 'ifißWW öpsli zMAMk Ml klWZSWSDMßl i vS 'iJf:i1ri I r&Li I ; f ( mft !'' 7?WKMS : '-. x yji ftiittSLBütJK ist'-' bi m .: 'lM z, t'HiMMliuwt' ; lwJtfMi.Mäj:!isi:tiiU5rfi;totsitSimt

ÜTI&AMIK. IS-cnSSlPIEimS Q U). öSs M.w tiovt b tlamat t?S

Mööe WeWöHs ' unP lSefen zu bin Niedrigstell Preisen. Gcgcu Baar odcrAözahlllllg. 11. Mo. ttÖ Birgkuka Av-nue. Teppche und Theken.

NJLtotsirt CS-slILIL o. 17 und 19 Best Washington Straße.

e PveislöZ

sollte diese Woche seine Aufmerksamkeit Schlafzimmer und Parlor Möbel. Vllllg gegen Ka'enzaHluvg oder Baar. u t f ch e O, Surries, Fhaeions, Buggies & Caiis Großes Lager aller Sorten. EfoÄtfd & Johnson 75 unb 77 W ft Washington Str.

I a? WMtyMyntfy a,. - ZW ih'c7'Mhm&

' : I 'ig': " .. if

! I

:i i $' . i ' :;i " 'illi! "'S ;i '

"ii . ! iifflS X" ii!rii'l'V,lit'','''Ti",i '"'ii l"