Indiana Tribüne, Volume 13, Number 241, Indianapolis, Marion County, 19 May 1890 — Page 1

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D er Abgeordnete Bynumvon Jndlana erhält einen Sffentkichen Tadel. Washington, 18. Mai. 2Ba rend der geftligen Debatte im Rkprüsentantendause über die Tartsbill wurde ein Brief deS Glaöfabrikanten Campdill von PittSburg verlesen, worin derselbe mehrere kürzlich von Bavum von In diana und Wilson xsm West Virginia über ihn gemachte Behauptungen für falsch erklSite. Der Brief war von dem MitglieLe Bayne vorgelegt worden. 9ta$ längerem Bimühen gelang ti Bynum, da Wort zu bekommen, und er bezeich nete Campdell als Lügner und Meineidi gen, und sagte, er habe ebenso viel Vertrauen zu ihm. alS zu dem Abgeordneten Bayne. durch den Campbell iin angegriffen habe. Cutcheon beantragte darauf ein Refo. lution, daö Bynum sich durch seine Worte der Berlttzung der Geschäftsordnung dS HauseS schuldig gemacht habe und deS halb vom Sprecher im Namen des Hause 3 getadelt werden sollte. Nach langer, hestsgtr Debatte, in der u.A. Springer. Jll., und Mills. Dx, sür Bynun eintraten, während McKmley erklärte, letzterer könne nicht anderes thun, als sich wezen seiner unparlamkN' tarischen Ausdrücke zu entschuldigen' wurde die in zwei Thkile zerlegte Aesolution mit 126 gegen 103 Stimmen ange nommen ; Mttmna, Cal., stimmte dagegen. Als Herr Bynum am Arme von Herrn Holmon, Ind., vor drr Barriere erschien, schaarten sich alle Demokraten um ihn, die Platz finden konnten; der Sprecher forderte sie vergebens auf. ihre Sitze einzunehmen, und sprach schlieblich den von dem Hause beschlossenen Tadel über By num aus. worauf derselbe erklärte, er nehme unt-r solchen Umbänden den Tadel deS Hause? als eine Ehrendekoration an. (Beifall der Demokraten) Die Republikaner zeigten Neigung, auf diese Bemerkung zu reagiren, aber ehe eS dazu kam. vertagte sich das HauS um 10 Uhr 30 Abends. Wurden angehalter. New York. 13. Mai. Fünfuhn Russtsch.Polen und fünf Italiener, welche mit der Etruria" ankamen und gemiethet waren, um in pevnsylvanischen Bergwerken zu arbeiten, werden festgehalten. Eine Mine in Flammen. Shamokin, Pa.. 13 Mai. Die Neilson Mine, in welcher vor einigen Tagen ein Einsturz erfolgte, welcher einer Anzahl Menschen da? Lben kostete, steht in Flammen. ES entwickeln stch Gase in Menge und eine gewaltige Explostsn ist zu befürchten. Man beabsichtigt, den unweit befindlichen Carbon Cm! in die Mine zu leiten.. Damrosch -Bkaine. Washington. 18 Mai. MusikDirektor Walter Damrosch 'ton Ntw Vork wurde gestern mit Frl. Blaine, Tochier deS Staatssekretärs, getraut. DaS Paar tritt am 23, d. M. eine Hochzeitsreise nach Eurcpa an. Schnee in Wisconsin. Merrill, Wi5.. 13.. Mai. Heute Abend 9 Uhr war hier ein Zoll Schnee gefallen ; eS schneit stark weiter. & Qade! AuS Deutschland. Berlin, 18 Mäi. So kurz die Aeukerurgen Kaiser Wilhelm? in seinen in Königsberg gehaltenen Reden wen. so haben fie doch ger üzt. um die russische Regieiäng zu reizen, und alle Illusionen betriff? der Mözlichknt der Etneuerung des guten VtthältmsZiS zu Rubland sind znftört. Die hiesigen Blätter haben die klitkknschen Anspillungen in der am Mdtwoch vom Kais,r gehaltmen Rede alS mözlichst geringfügig hingestellt, U dem fie sie als ganz allgemeine Redensarten, ohne speziellen Bezug auf Ruk land, behandelten. Gtster Hot der Kai ser aber bei der Abreise von Königsberg eine Aeukerupg eethan. die nur in einem Sinne oufgMt werden kann: .Ich weide nicht gestatten sagte der Kais!?, .düb meine Provinzen hur im Osten angetastet werden, wer sie angreift, wird fidkn, tat meine Klüfte felsenfest sind-. Da Rußland die einzige Macht ist. die Ostpreußen angreifen könnt, zumal an LtsichtS der Thatsache, daß diise Worte auf die erste agrelsive Äußerung deS Kai ferS folgten, werdsa fie nun hier, ebenso wie in St. Petersburg. a!Z gegen Ruß land gtllchttt ausgelegt.

Der.SZtt" behandelt sie als direkte und unprovozirte Drohung. Der Grash' danin" sagt, die Minister des Czaren müßten in Erwägung ziehen, ob die Rede vereinbar sei mit weiteren Arrangement? zum Empfange Kaiser Wilhelms in Keanoe-Sels. Die .Noweje Wrewj behzuptet, deS Kaisers Worte gingen zu weit und S sollte offiziell otiz davon genommen werden.

In hiesigen osftjiellen KeeZsen haben. die Aeußerungen Kaiser WilbelmS ae nicht überrascht angesichts der Nach richten aus Paris, die auf engere Beziehungen zwischen dem französischen und und dem russischen Kabinet deuten.

WaS auch immer des Zaren Ansicht Stadt lag. ist eingeäschert ; die umstürüber den Werth der Allianz mit Frank, j zmden Mauern fielen auf ein Hospital, reich sein möze. siine Umgebung kultioirt da daneben laa, und begruben die un dieselbe entschieden möglichst : SeinOnkel, ' glücklichen Insassen unter den Trümmern. Großsüist Nikolaus, bat geswn Paris so daß fie dann bei lebendigem Leide ver-

na längerem Äusenthalte dort verlangn. während besten er die stetigen Aufmerksamkeiten deS Ministers deS Aeußern. Ri bot und anderer hohen Beamten der Re publik mit liebenswürdiger Freundlichkeit beartDortete. Eik,e andere auffallende Thatsache ist Kanzler CpriolS angekündigter Plan. eines der beiden neuen Aemeeco'pS an der russischen Grenze aufzustellen. Der Ki ser hat wohl nicht ohne Abstcht gestern gnagl. wenn er gezwungen wUktt, oa, Schwirl ja ziehen, würden die Friedens störn die deutschen Hiebe ebenso wuch:iz. wie vor zwanzig Jahren, finden. Biide Reden entölte eine vttsteckte. . aber scharf Betonung der Solidaität diS Dreibundes und dir Wachfamtiit sei ntx Häupter, dem gemeinsame;, Feinden gegenüber. Schmeicheleien für Caprivi. Obwohl die Commission, an welche die Militärvorlage vermiesen wurde, erst gestern ernannt wurde, hat sie doch be reitS heute eine Sitzung adsedaklen G?neral van Caprivi wünscht die An nähme der Maßregel möglichst zu be schlmnigen. Die Stimmung im Reichs t?g steht mit der Zasammensttzung der Commission im Einklang und wird auch sür die Forderungen der Regierung gün flig sein, so deß da'Z HauS die ganzen ge forderten Credite bewiüigen und sich selbst herbeilassen wird, die Estiktivstäike der Armee sür sür.f Jihre festzu setzen. . DaS Aastreten diS RiichZkanzlerS b.i der MUilärdebatte tat d n guten Ein druck, den er dere tZ früher gemacht bat noch erhöht. Seine Gewandtheit im Umgehen schwieriger Punkt wird verdecke durch eine anscheinend feeimüchige Manier und allgemeine Bonhommie der! Redeweise, die seine Reden selbst für Opponenten angenehm macht. Er kann auch mit Scherzen Eind,uck mache : So brachte er gestern den Reichn ig zu lau tem Lachen, indem er schilderte, wie die Soldaten von der alten Sitte. Liedschaften anzuknüpfen, ablafien müßten indem ihre militärische Erziehung sitzt strenger sei und fie mchr in Anspruch nehme. .Sie sehen", saat; er, .auf den Straßen von Beelin nicht mehr Soldaten mit ihren Schötzm promeniren. Am Sonn taz mögen Sie noch einige tttstm, aber die Zttt fehlt ihnen, um solchen Fkeuden während der Woche nachzugehen." Der Ton der Debatte ist entschieden ein besierer worden. In jeder Grupp' deS Hauses macht sich der Eirflaß Capri vi'scher Methode bemeekbar. Die Reden der Sozwldemckraten und der Freisinnigen klingen weniger erbittert und werden mit gtößerer Aufmerksamkeit und sehr beAttkensmerth töherem Respekt ange hört. O st-A fr ika. Die Budgtt'ComNiZsion. an welche die Anschlüge für die Colonien verwiesen wa ren. hat dieselben so gut wie genehmigt. Die Erfolge Maj Wchmanns, welche der Regierung gestern Abend telegraphisch m tgetheilt wurden, werden die Entscheid du-?g der Cammisston dischleunigen. Wtßmann berichtet, daß er da? Gebiet von Llndr bis Mikindzni ohne Kampf besetzt dabe und die arabischen Häuptlinge de Gegend nach dem RaamzFluß zu sich allgemein unterwzrfen. Der Reichs comm'siäe hefft btstimmt. in nächster Zeit eine Route ich dem Ryissa-See eröffnen zu können ; U'vh Teuppzn werden die Karawanenstkußkn nach den MisstonS ftationen bort sichern. Mssor LubirtS EtklSrungen, daß reiche Elträge von der Anlage deutschen Kapitals in Ost-Afrika sicher feien, wer den zur fäließlichen Anraime der Vor läge durch Zloeideittek im Plenum helfen. Wie er berichttt, herrscht in Bagamoyo im Elsinbeinhandel und Plantagenge schüft ein kalosialler .Boom", und daS Land entwickilt sich rasch uster der deut schen Flagge. Der voraussichtlich hohe Werth dieser Gkbiete rechifntkgt daS Ver halte der Regierung, daß fie sich weigekt, die enMchen AMprüche so daß die Deut schen vom Kongo Staat abgeschnitten werden würden, zugestihen. Major

Liedert hat in einer Konferenz mtt dem

Kaiser betont, daß Mittel Afrika in Zu. kunft Deutschland zufallen werde, wenn die gegenwärtigen Grenzen der deutschen Jnteregensphäre aufrechterhalten wülden. Feuer und Sturm. St. Petersburg. 18. Mai.Furchtbare SchreckenSszenen werden von der Brandkataftrophe in TomSk. der Hauptstadt West Sibiriens, berichtet. Während daS Feuer wüthete, traf ein Sturm die Stadt, so daß drei Viertel der aus Holz gebauten Häuser zerstört und Hunderte von Menschen umgekommen sind. Die Kathedrale, die in der oberen brannten. Die Garnison leistete nicht die geringste Hilfe, da fie angeblich genug zu thun hatte, die Kasernen und andere Regie rungSgebäude zu schützen. Auch meinten s dle Offiziere, .sie hätten keine Zeit, um nichtöwürdigen Verbannten" zu helfen. Im schärfsten Gegensatz, dazu stand daS Bethalten deS Bischofs und der Geistlich keit. dieselben zogen durch die Straßen, mit Bannern und anderen Emblemen, I kktbeilten Sterbenden Ab olution und segneten Todte. Die von panischem Schrecken ersüllte Bevölkerung rottete sich in den Straßen zusammm ; fie glaubte, ! da Ende der Welt sei gekommen, und überltch fich stumpfer VerzVtiflung. Viele Hütten gerettet werden käznen.wtnn Hilfe organistrt worden würe. Um den Schrecken noch größer zu achen. solgte auf den Sturm große Kälte und Schnee fall, so daß die unglücklichen Obdachlosen noch mehr zu leiden hatten. Sozialistisches. Berlin. 18. Mai. Die hiesige Po lkzei hat einer Anzahl unter dem Gesetze gegen die Spzialdemokrotit auZgewiese nee Peesonen die Rückkehr gestattet. Die hiesigen SozizldtPOkraten org'o ninren in aus Delgatin aller Gewerke dkstehendtS Streik-Comite, um so den Vereinigungen der Aebeitgiber entgegen zvtkiten. Die sozialdemokratischen Reichstags abgeordneten werden einen Zusatz zur ReichSversasiang beantragen, daß der Reichstag ermächtigt fein solle. Com Missionen zur Vornahme von Crqeten über wirthfchastliche Fragen zu rnennin. Dieselben sollen Zeugen vernehmen dür sen. Arbeiteragitation in Frank reich. Pari. 13. Mai. Die ParlserDile g?ten zum sozialistischen Congreß vcn 1889 beschlossen, ein permanentes Comite zur Erringung deS achtstündigen Arbeitt tage zu bilden. Sie fordern alle Arbei ter und Sozialisten Organisationen auf. Mitglieder dieses Comite zu wählen. Feuer und Explosion. Havanna. 13. Mai. Letzte Nackt brach in einem Eisenwaaringeschäst Feuer aaS. Dasselbe ilreich'e ein Faß Pulver, welches xplodirte. DaS ganze Gibüude stürzte zusammen und vierundzwanzig P:rsonen fanden dabei ideen Tod. OQtffsnRkSrtSreu. Angekommen in : New Bork: .Etruria" von Liver vool. .Saale" von Bremen, .Augustine" von Para. .Orinoco" von Bermuda. .Apollo von Hull. London: In Sicht : .Egypiian Monarch" und .Runnie" von New Bork, .Maln" von Baltimore. London: In Sicht: .Counsellm" von New Orleans. Havre: .Bretagne" von New Bork. Hiesiges. ine Verführe. Im städtischen Hospital staeb ein deut scheö Mädchen. Namens Therese Wetzel. nachdem fie ein todtes Kind gebcren hatte. Das Mädchen war gebildet und sprach geläufig franzöfisch. Sie war in Deutschland von einem Offizier der sührt worden, und alS fich die Felgen einstellten, ging sie nach Amerika und zwar zuerst nach ZkonSville, Ind. wo fie Verwandte hat und dann hierher. Hier wohnte fie bei der Hebamme Frau Emma Schell. Vor vierzehn Taaen wurde fie so schwer krank, daß man sie nach dem Hospital bringen mußte. Das Mädchen hatte auch hier Verwandte, welch fie mehrmals besuchten. Die Un glückliche, jedenfalls ein Opfer der Voru, theile und der konventionellen Lügen unserer Zeit wurde auf dem katholischen Frledhof begraben.

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ErneMrllionenstiftung mit verhältnißmäßig geringer Anzahlung leistete sich jüngst ein Petersburger On ginal. Der Betreffende schloß nämlich mit einer der dortigen Lebensoersicher rungS-Gesellschaften eine Versicherung auf seinen Tod ab, unter der Äedin, gung, daß die auszuzahlende Summe in der Neichsbank deponirt werde und hundert Jahre nach seinem Tode mit Zins und ZinseskZins einem im Testament näher bezeichneten wohlthätigen Zwecke zu Gute käme. Prinz Jersme Napoleon, den die Lorbeeren des jungen Prinzen . Orleans nicht schlafen lassen, hat in einer ungefährlichen und deshalb ihm mehr zusagenden Weise eine ..politische Demonstration" zum Besten gegeben. Anläßlich der Reise Carnots nach Corsica und des Besuches der Geburtsstätte des ersten Napoleon in Ajaccis' seitens des Präsidenten hat der ungleich geartete Neffe des Kriegshelden vom sicheren Auslande her einen überaus tapfern Brief an Herrn Carnot gnichtet. Das Schriftstück hat nach dem .Figaro" folgenden Wortlaut: Prangins, den 23. April 1890. Herr Präsident ! Sie besuchen Corsica. Ich hätte -nichts dagegen einzuwenden, wenn Sie nicht die höchste Ungeschicklichkeit begangen hätten, das Haus zu besuchen, in welchem mein großer Onkel geboren ist. Dieses Haus gehört nicht der Negierung und Sie haben somit kein Recht, die Schwelle desselben zu betreten. Was gibt es Gemeinsames zwischen dem ersten Consul, elcher in wenigen Mona ten Friinkreichs Wiedergeburt hervorrief, und Ihrer Regierung, welche täglich Frankreich deöorganistrt, zwischen . dem großen Kaiser, welcher nur durch die Größe seines Systems besiegt wurde, und Ihrer Parlamentsherrschaft, welche ohnmächtig dasteht. Sie, der Sie mich, seinen Erben, verbannt, wie könnrn Sie es wagen, der Wiege des großen Mannes Ihre hinterlistige Verehrung zu zollen! Begnügen Sie sich lieber mit der Rolle des Oberhauptes einer Parteiregierung, welche Frankreich ruinirt und erniedrigt! Bea.nügen Sie sich mit dem Genug Ihres Gehaltes, Ihrer Stellung, aer rühren Sie nicht an unsere heiligen Ermnerungen und verhöhnen Sie nicht wein unverdientes Exil! Ihr Besuch ist eine Parodie, Ihr falscher Respekt eine Entweihung, geen welche ich als Neffe uud Erbe des Kaisers xrotestire. gez. Napoleon.

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