Indiana Tribüne, Volume 13, Number 237, Indianapolis, Marion County, 15 May 1890 — Page 2
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William OWrien wurde vor 45 Jahren in Irland geboren, kam aber als zweijShrigrS ftinn mit seinen Eltern nach New York und wurde dort Schloffer. Er fand Vesckaftigung in einer Kassensabrik und zeigte ein ehreS Genie sür die Kunstschlosserei.' Viele seiner Ersindungen und . Verbesserungen wurden patentirt und er stieg rasch zu einer aus? gezeichneten Stellung in dem Etablissement empor, wo er als Lehrling gearbeitet hatte. O'Ärien war jedoch ein flotter Bursche; er brauchte mehr, als er einnahm, gerieth in schlechte Gesellschaft und wurde professioneller Vankeinbrecher. Seine Einnahmen waren glänzend, reichten aber noch immer nicht aus, und der geniale Einbrecher beschloß endlich, .Alles auf eine Karte zu setzen und einen großen Streich zu wagen. Die Northampton Bank in New Jork iesaß die neuesten Kassen, die als ganz inbruchsicher galten, was zur Vernachlässigung gewlsier Vorsichtsmaßregeln führte, die bei anderen Banken beobachtet wurden. Zu jeder Kasse gehörten drei Verschiedene Schlüssel, die sich in dem Besitze dreier Beamten befanden. O'Brien, der sich wiederholt in der Bank zu schassen machte, beobachtete und erklärte schließlich seinen Spießgesellen, daß er die Schranke öffnen könne, wenn nur Einer der drei Schlüssel in seine Hä.'löe käme. Auf Grund dieser Erklärung rde der Plan zur Beraubung der Bank inS Werk gesetzt und ausgeführt. Indem anstoßenden Hause wurde ein Zimmer geiethet, und von da aus, durch den Durchbruch der Scheidewand in der zur Ausführung des Verbrechens auserseheneu Nacht, der Eingang in das Bankge bäude gkonnen. Zur selben Zeit brachen einige Mitglieder der Bande in dem Wohnhause des Hauptkassiers ein und zwangen ihm den Kassenschlüssel ab. Der Mann wurde bann gebunden, geknebelt und beaacht. Porter schloß nun mit Hilfe des einen Schlüssels die Kassen auf. und die gemachte Beute in Vaargeld, Werthxpleren und Juwelen tekrug an drei Millionen Dollars! Die Kassen wurden dann wieder verschlossen und die Schlösser von dem Elndrecherkönig so verdorben, daß sie am nächsten Morgen, als der Ein bruch aufgefunden und von dem Ha?: kafner durch die Erzählung ferner Erleb' nisse ergänzt worden, nicht aufgeschlossen zu werden vermochten. Die Bank mußte aus der Kassenfabrik in Eh'cago, von wo die Kassen bezogen worden waren, Schloj ser kommen lassen, und 24 Stunden vcrgingen, ehe die Schränke geöffnet werden konnten. Ganz, wie es Perter abgesehen, führte dies zu dem Glauben, daß es den Einbrechern nicht gelungen, die Kassenschrän?e zu öffnen, und dies ermöglichte eö ihnen, on dem Tsze, ws man mit der Oeffnung der Geldipinden beschäftigt war, den größten Theil der aejtohlenen Noten und Wenhpapiere in Ne Hort umzusetzen und den Nest nach London abzusenden, wo er auch glücklich versilbert wurde. Von den Thätern war keine Spur zu entdecken, und trotz des großen Aufwandes, den Porter plötzlich machte, .'konnte er mit dem Verbrechen nicht in Verbindung gebracht werden. Es hieß, er habe als feinen Antheil 500,000 Dollars bekommen, und diese währten ihm für drei Jahre, während welcher Zei die Banken Nuhe hatten. Dann aber nahm Porter seine Thatigkeit wieder auf und vollführte alsbald seine kühnste That. Die ManöattanBank in Broadwau war das Opfer. Die der Straße zugeiZandten . großen Spiegelscheiben waren unvcrdeckt; die ganze Nacht über blieb das Banklokal dell erleuchtet, io daß eö von jedem Vorübergehenden und von der Polizei vollständig übersehen werden konnte. Niemand konnte in dem Banklokal unbeachtet bleiben, und ein Einbruch schien daher ganz und gar unmöglich. Und doch wurde er auSzejöhrt! Porter wählte !dazu einen Sommermorgen und wartete mit der Ausführung der That bis zum rsten Tagcsgrauen. In dem Hause, in elcheö d:c Bande während der Nacht om Hofe aus eingebrochen war, schlief der Kassendiener nut seiner Frau. Beide vurden überfallen, gefesselt und geknebelt, nachdem sie die Schlüssel zur E'n anzSthü? in das Banklokal ausgeliefert hatten. Als der Tag andrach, begab sich einer der Einbrecher im Arbeitsanzuge deS Kassendieners mit Kehrbesen und Staubtuch in daß Banklokal, drehte dort, !e ti zu dieser Stunde die GeVflogenheit war, das Gas aus und silg zu fegen an. Im Dämmerlicht stahl sich nun Potter mit seinem anderen Helfershelfer ein und begann sein Werk, wobei der PfeudoHausmeister, der sich beständig bei den Fenstern zu schassen machte, stets daS Herannahen von Passanten und Polizei arisirte. In einer kleinen halben Stunde war das Werk vollendet und die Hauxtkasse ausgeleert, waS den Dieben etwa 800,000 Dollars einbrachte. Porter wurde einige Stunden später, als man den Diener und feine Frau geknebelt aufgefunden, verhaftet. Beweisen kennte man ihm abermals nichts, man schüchterte ibn
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aöer so ein, vajj et ie,nen Änkyett an ver Beute 400,003 Dollars gegen daS Versprechen ds freien Abzugs aus Amerita, auShandigle. Porter, re.ts ' Brien wanderte nach Enqland aus und ließ sich da als Mr. Morton nieder. Die New Porker Polizei war ehrlich genug. seineÄnkunst in Scotland-Fard zu avisiren und Morton wurde von dem ersten Augenblick, wo er seinen Fuß auf englischen Boden setzte, sorgsam überwacht. Er kam mit beträchtlichen Mitteln an, miethete ein hübsches Haus in Kensington. heirathete und lebte als amerikanischer Nentier sehr behäbig. Er ging als ,',Gentleman" gekleidet, hatte sehr gewählte Umgangsformen und wurde Mitglied eines angesehenen WestendClubs. Die Polizei ließ ihn aber nicht aus den Augen. Trotzdem verschwand er oft plötzlich und manchmal wußte man für Wochen nicht, was aus M. Morton, Esq." geworden. Endlich fand man aus, .daß er auf dem Continent . xtituf zur großen Beruhigung von ScotlandHard. Höchst aufsalliger Weise fielen die Meldungen über große Eim bruchsdiebstahle in kontinentalen Städten stets mit der Abwesenheit Mr. Morton? : von Londsn zusammen und WcotlanvYard schrieb ihm direct den vor einigen Jahren in einem Wiener Juweliergeschüft wahrend eines Sonntag vom Nachbarhause aus vollführten Einbruchs diebstahl, bei dem Schmucksachen und Edelsteine im Werthe mehrerer hunderttaufend Gulden gestohlen wurden, ebenso zu, wie den einige Tage spater in München vollbrachten ähnlichen Diebstahl. In München war man Morton aus der Spur ; er entkarn jedoch, und seine in England angestrengte Verfolgung blieb erfolglos. Er lebte wieder ruhig m Kensinaton als ß n lernen, verkehrte fleißig lN dem 'Club und gewann viele Freunde in der besseren Gesell fchaft. Vor fünf Monaten verschwand er jedoch abermals, und diesmal vermochte die DetectioPolizei keine Spur von ihm auf, zu sinken. Er war und blieb verschmun den. Man befürchtete, daß er sich irgendwo in London verborgen halte und einen großen Anschlag auf eine der Londonei Banken plane. Die größten Vorsichtsmaßregeln waren getrosten, alle Banken gewarnt worden, und die Be ruhigung war darum keine geringe, als vor einigen Tagen die Polizei von Touloufe die Photographie eines Mannes einsandte, der dort bei einem äußerst kühnen Einbruch abgefaßt worden war. Man erkannte hier sofort in dem Bildniß den Einbrecher-KSnig, der nun zuerst in Frankreich und dann in München, ws feine Auslieferung bereits verlangt worden sein soll, Muße haben wird, über feine Reisen auf dem Continente in Nuhe nachzudenken. Die von Morton, alias Porter, rects O'Brien im Verlaufe seiner Einbrechercarriere gestohlenen Werthe beziffern sich jedoch auf Millionen von Mark, und seine Frau und Kinder sind von dem sorgsamen Familienvater für alle Fälle sichergestellt und heben genug, um in Kensington weiter Haus führen zu können. 0 ., m mm i , Ein verschollener Carl. Ein irischer Edelmann, Namens Henriz Voyle, ein jüngerer Bruder beS Earl of Shannon, sucht in San Francisco nach dem letzteren, da der alte Earl gestorben und der junge nunmehr der Besitzer seines Titels und seiner Güter ist. Henrn Bon!c ging im Jahre 168 nach der Provinz Alberta im kanadischen Nordwesten und legte dort mit anderen reichen Engländern eme große Nanch an. Sein Bruder, der Viöcount Voyle, schloß sich ihm später an. Das Land und besonders der Sport gefielen ihm gut. Er verbrach? feine Zeit mit Jagen und Fischen in den widreichen endlosen Wäldern der Gegend, und unternahm lange StreifPartien mit dem Befehlshabe? der canazischen beriltrnen Polizei. Im August 1887 kehrte Henru nach ZlltEngland zurück; seinem Bruder aber gefiel es so gut in den Jagdgründen von Alberta, daß er blieb. Seit der Zeit hat man keine Nachricht von ihm erhalten, doch erregte dieses in England keine Besorgniß, da der Visconnt kein Freund vom Schreiben und ein abenteuerlich veranlagler Mensch war, der das freie Leben in der Wiidniß dem Parauet im heimischen Schlosse immer vorgezogen hatte. Im verflossenen Februar starb der altt Earl von Shannon und öiebert wurde von dessen Tode brieflich benachrichtigt. Der Brief kam als unbestellbar zurück. Nachfragen ergaben, daß Robert Alberta verlassen und stch weite? nach Westen gewendet habe. Henry machte sich sofort auf und traf anfangs April in Alberta ein. Dort erfuhr er. daß der Verschollene im Jahre 1330 seinen Fuß nach Vritisch-Eolumbia gesetzt habe. Er verfolgte die Spur, welche ihn nach dem Städtchen Bamloops leitete. Hier hatte der Viscount allerdings bis zum November 16S7 gewohnt, sich dann aber nach Vancouver gewendet. Doch auch dort war er nicht mehr zu finden. Man wußte nur, daß er wetter sudlich nach den Staaten gegangen "war. In Ta, coma ermittelte Henry endlich, daß sein Bruder am 29. Viooember 1889 mit dem Aampfer Mexiko nach San FranciS abgefahren war. In letzterer Stadt ver liert sich die Spur. Der Earl vo Shannon, ein Sproß eines der älteste irischen Adelsgeschlechter und der Besitze? colossaler Güter, ist verschollen. (SeSZere Langlevigrett. New Jork scheint ebenso viele Hundertjährige zu haben, als gewöhnliche Städte Fünfziger. Nachdem Ausweis des dor j p t , r t rr i gen rLzejunLyettsamles nnv tmvernoe1 nen Jahr nicht weniger als fünfzehn in ' der Metropole gestorben. Von diesen Fünfzehn waren elf Frauen und die alte- ' ste eine Negerin mit dem familiären Na mtn Hannah Smith. Die schwarze Hanne war zur Zeit ihres Todes 120 Jahre alt. Das respektable Alter von 107 Jahren erreichte die Wittwe Jane Franklin, von ihren Nachbarn, die sie über fünfziq Jahre kannten, dieunsterb liche Jennie" genannt. Sie stickte noch bis zu ihrem Tode die Kleider und Strümpse ihrer Enkelinnen, von denen die eine icho eine zahlreiche Kinderschaar hat. Hannah und Jane waren beide in den Ver. Staaten geboren. Der älteste Wann warVatrck Munar. ein Irlän-
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der von 104 Jahren, der 40 Jayre in diesem Lande lebte. Von den Fünfzehn waren 0 in den Ver. Staaten geboren, 7 in Irland, eine in England, eine in Frankreich, keine in Deutschland. In neun Fallen war Altersschwäche die Todesursache, in den anderen Lungen und Brustleiden und Unterleibskrankheilen. Mrs. Franklin erlag dem Nheumatismus. Sechs konnten noch ohne Stock oder Krücke gehen, drei noch große Druckschrift ohne Brille lesen, fünf waren der Sehkraft, aber nur eine des Augenlichts völlia beraubt, boren konnten alle. bis auf zwei, der Franzose hatte noch volles kräftiqes Kopfhaar und der Jrländer hatte sich die natürliche Frische des , Gesichts und die ursprÜDzliche Schwärze , seines HaareS bewahrt. ! Die Statistiker sagen unS, daß die j Menschen im Durchschnitt jetzt länger j leben, als in der guten, alten Zeit", j und daß auch die Körperkräfte langer ! vorhatten. Wir stoßen in der That bei : chntt und ntt aus Menschen, die 70 Jahre alt sind und darüber. Und unter diesen finden wir Biele deren Geisteskräfte noch ungefchwacht md und die mit ihrer Gedächtnißfrische manchen Vierziger beschämen würden ; freilich häufiger auf dem platten Lande, als in den Stätten. Die ländlichen Verufsarten find auch hierzulande die gesündesten, weil sie dem Menschen ein ruhiges, von übermäßiger körperlicher und geistiger Arbeit und GemüthSaufregung freies Leben gestatten, wahrend der fortgesetzte Aufenthalt in geschlossenen Räumen, die Verwendung esundheitSgesahrlicher Sudstanzen untz die Erzeugung von Staub und Rauch in den Fabriken, die Gesundheit gefährder und das Leben verkürzen. Wenn die MortalitätStafeln des Nen, Yorker Gesundheitsamtes als Maßstab gelten dürfen, dann ist unsere Generation langlebiger als die vorige, und es ist nicht anzunehmen, daß di? Menschheit darin wieder zurückgehen werde, oder daß gerade .unser Geschlecht eine Ausnahme von der Regel der Jahrtausende machen sollte. Mit den Fortschritten der Me dicin und der Hygiene vermehrt sich auch die Langlebigkeit, im selben Verhältnisse, wie die Gesundheitsverhältnisse sich bessern. om NrVe. Die fashisnablen Schwimm' instalten Philadelphias sind zur Zeit mit Damen überfüllt. Dieselben bereiten sich iuf die kommende Vade-Saison vor. Gummi soll hierzulande über kurz oder lang so theuer werden, daß Gummischuhe auf $2 per Paar zu stehen kommen. Hoffentlich entdeckt ir aend ein genialer Hankee noch einen Ersatzstoff. Agenten der großen Koh lengefchäfte des Landes werden binnen wenigen Tagen in New Jork zusammen treten, um die Preise für AnthracitKohlen neu zu bestimmen. Es heißt, die Herren hätten eine Preiserhöhung von 10 bis 25 Cents pro Tonne im Sinne. Man hat in New Orleans die Wahrnehmung gemacht, haß dieMoS quitsS in der Nacht das elektrische Licht aufsuchen und sich daran die Kopfe ein rennen. Es wird jetzt der Vorschlag gemacht, überall in den Städten, wo sich die Quälgeister vorfinden' starke elektri sche Lichter anbringen zu lassen und dann die todten Thiere als Dünger zu verwenden, rodatuur e,U Im .New Jork Pasteur In. siitute", dem Dr. Paul Gibier vorsteht, find im Monat April sieben Personen behandelt worden. Drei derselben waren von nachweislich tollen Hunden gebissen worden und in vier Fällen ließ sich 'der Nachweis der Tollwukh der Hunde micht führen, weil man derselben entwe: ver nicht habhaft werden konnte, oder weil ihreKadaoer, statt nach dem Institut gesandt zu werden, weggeworfen worden Viaren. Von den behandelten Personen kamen drei von New Jersey, zwei von Illinois und je einer von Massachusetts und Texas. .Die New Jork er Baum woll Börse wurde von I. D. Cunningham, dem Präsidenten der .JmporterS Association" in Liverpool, England, telegra phisch davon verständigt, daß die in Paris tagende anAlo-französische Kabel-Com ferenz beabsichtige, die Zahl der Buchstaben, welche in chiffrirten Depeschen ein Wort enthalten darf, von 10 auf 8 Buchstaben herabzusetzen. Gleichzeitig wurde die Baumwoll-Börse ersucht, an geeig neter Stelle Gegenvorstellungen gegen die beabsichtigte Neuerung zu machen. Da die Reducirung der MarimalBuchstabenzabl bei dem regen Kabelverkehr die Depeschenkosten beträchtlich zu erHöhen droht, s !rd der Verwaltungsrath der Baumwollbörse etwaige geeignet erscheinende Schritte in Erwägung ziehen. DaS Ver. Staaten Schulschiff St. MaryS" ist von Brooklyn in See gestochen. ES befinden sich 87 Knaben an Bord, o sie sich die technischen und praktischen Kenntnisse eines Seemanncs aneignen sollen. DaS Schulschiff, welches unter Besehl des Commander A. S. Crowninst)leld steht, wird zunächst etwa zehn Tage im Lang Island Sund umberkreuzen, dann nach London. von dort nach den Azoren und alsdann nach Lissabon gehen. Zunächst soll eS hierauf nach Gibraltar abgehen, wo eS eine Woche bleiben wird, dann nach Tanger und on dort übcr Madeira wieder nach den Ver. Staaten zurückkommen. Etwa am 10. August soll daS Schulschlss an der Kufle von Neu-Ena land eintreffen, dann aber noch umherkreuzen, so daß eS rm Oktober erst wie der m Brooklyn anlangen wird. Mary Münster ist eine der unglücklichsten Frauen in Brooklyn. Erst 29 Jahre alt, steht sie zur Zeit mit fünf rinnen Kmdern Mittel und obdachlos da, eine Bürde des Gemeinwesens. Ihr 'Gatte war so herzlos, sie vor ca. zwei Wochen mit den Kleinen im Stich zu ; lassen. Alle Nachforschungen nach ihm waren errolaloS. um so mehr, da dle unerfahrene Frau nicht daran dachte, die ! Polizei bei der Suche nach dem Flüchtling u Hilfe zu nehmen. Die Vorräthe im Hause nahmen schnell ab, fie waren bald aufgebraucht und der Hunger starrte den Verlassenen ins Gesicht. Auch die Miethe konnte nicht mer bezahlt erden und der HauSwirth ließ die Fawilie hivMKseteLJc. .b.ex Uxmt
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Der deutsche Ednnadler Fred. Jäger hatte die traurige Pflicht, die Armen zu ermittiren. Er nahm sie indessen sofort nach dem Stationshaufe des 11. PoliAeibezirks mit und benachrichtigte von hier aus die Kinderfchutzgesellschast von dem Falle. Herr Eoschina wurde abgeschickt und schaffte Frau Münster mit ihren Kindern ins St. Marys Heim, wo sie vorläufige Ausnahme fanden. Der Eorrefpondent der .New Vorker Tribune", welcher jetzt die Tour dnrch Süd-Amerika macht, findet i überall dieselbe Erscheinung: daß die Deutschen die Engländer allmältg aus dem Markt verdrängen. Er sagt, daß die deutschen Waaren allerdings nach dem Princip .billig und schlecht" gemacht sind, die Deutschen aber die LoealVerhältnisse genau studiren und ihre Waare denselben anpassen, waS der Engländer nicht, lernen kann. Mit dem amerikanischen Fabrikat könne daS deutsche an Güte sich nicht messen, doch sei eS wohlfeiler und zweckentsprechender. Der mit der Landessprache unbekannte Amerikaner sei in Sü'd?Amerika völlig hilflos, während der Deutsche die Sprache völlia beherrsche und sich in die Verbältnisse rasch einlebe. Nach ein paar Iah- . ren sei er kein Fremder mehr, Engländer , und Amerikaner aber könnten sich nicht , accUmattstren und jtanden den Emgeborenen stetß fremd gegenüber. Dies sei das Geheimniß des deutschen Ersolges und des Mißerfolges der Änderen. Ueber die Wechselfalle d eö deutschen Theaters in New $ort erzählt ein dortiges Blatt: Die ersten deutschen Theatervorstellungen- in New Bork sollen in einem Local, welches in oder in der Nähe von Chathamstr. lag, schon gegen Ende der dreißiger Jahre, veranstaltet worden sein. ZehnJahre später mstirtt ein stehendes Theater in der Magerschen Concerthalle inElisabeth-, nahe Broomestreet, welches von einem Schauspieler Namens Hermann geleitet wurde. Man gab zwei bis drei Vorstellungen wochent! lich u znach der Vorstellung machte man sein Tänzchen. Zu Anfang der fünfziger Jahre hatte ein gewisser Oberst Burgthal daSam Vroadway gelegene Olmnpic-Thkater gemiethet, und nachdem er plötzlich französischen Abschied genommen, wurde das Theater von einem Bierbrauer NamenS Fassert übernommen und wanderte dann in das kleine St. Charlestheater an der unteren Bowern. Mittlermeile hatte sich das schon in diesen Lokalitäten aufgetretene Hoymsche Ehepaar in New Iork festgesetzt und grünbete mit einem gewissen Siegrist das von ihnen erbaute alte Stadttheater, an dessen Stelle dann, nach etwa 8 jähriger Führung, das etwas weiter aufwärts gelegene neue Stadttheater, spätere WindsorTheater, trat. Siegrist war aus dem Geschäft bald wieder ausgetreten und statt seiner hatte sich mit Hovm zur Fuhrung des Theaters ein gewisser Hamann verbunden. Hoym kehrte 1670 nach Deutschland zurück. DaS Stadttheater bestand noch etwa länger unter der Firma Hamann und Rosenberg, ging aber dann ein, und an seine Stelle trat daS Neuendorffsche GermaniaTheater. Vom Älttölanse. Aus Paris wird vom 20, April geschrieben: Im benachbarten Noisy-le-Sec lebte der 30jährige Ge richtsvollzieher Chas. Bousquet mit seiner Schwiegermutter, seine Fran und beren Schwester anscheinend in sehr glücklichen Verhältnissen. Das Ehepaar hatte drei Kinder. Vor sechs Wochen zog die Schwägerin, Juliette Derouard, eine sehr hübsche Ljährige Blondine, nach Paris als Kindermädchen zu dem Adoototen Paquay. Nue de Belzunce 14. Der Gerichtsvollzieh?r besuchte seine Schwägerin mehrmals. Schließlich bat tiefe ihren Herrn, man lnöge den Bousquet doch nicht mehr ins Haus lassen; er sei ihr lästig und suche sie zu bewegen, ihreu Dienst auszugeben. Eines Abends, als Bousquet kam, verweigerte man ihm den Eintritt; er erzwäng denselben jedoch und feuerte fünf Rerolverschiisse gegen feine Schwaenn, welche eben das drei Monate alte Kind deS Advokaten auf dem Arme hatte. Das unglückliche Mädchen sank, von fünf Kugeln durchbohrt, todt nieder; das Kind blieb, wie durch ein Wunder, ganz unbeschädigt. Der Advokat eilte, durch daS Schießen und das entsetzliche Geschrei aufmerksam gemacht, aus seiner Schrribstube herbei und rief: .Was gibt es da? Bousquet schoß ihm eine Kugel durch den Magen, sodaß Paquay bewußtlos hinsank. Dann ergriff der Verbrecher ein schweres Schreibzeug, welches im Hausflur auf einem Tische stand und schleuderte eS gegen den Schreiber, der ihn packen wollte. Unterdessen waren die Nachbarn herbeigeeilt, überwältigten und fesselten den Mörder und brachten ihn auf die Polizei. Der Unglückliche hat das Verbrechen aus Eifersucht verübt; er hatte nämlich mit seiner Schwagerin Jahre lang ein Liebesverhältniß unterhalten und das älteste der Kinder, welches auf Bousquet und dessen Frau Namen in's EivilsiMdöregistr eingetragen war, ist in Wahrheit ein Kind der Juliette gewesen. Als das Mädchen nun in Paris in Dienst trat, glaubte der Gerichtsvollzieher, sie unterhalte dort irgend ein Verhältniß, und die Eifersucht machte ihn schließlich zum Mörder. Die Frau des Verbrechers ist, als sie die Nachricht von dem schrecklichen Vorkommniß erhielt, in ein schweres Nervensieber verfallen. Ihre unglückliche Mutter befindet sich ebenfalls rn einem Zustande der Aufregung und Verzweiflung, derdaS Schlimmste befürchten läßt. Der Mvskat Paquay ist gestorben. In seiner La tern versiflirt Friedrich Stoltze die bekannte Nachricht aus Friedrichsruh wie folgt: .Meine Herren Die eben gehörte Rede deS bekannten NerchSfeindeS Richter ah, Verzeihung! Wollte sagen, deS Herrn Reichskanzler von Caprioi scheint mir direkt gegen mich gerichtet und daher höchst unpatri höchst feindlicher Gesinnung entsprossen. Es ist unerhört, daß ein solcher Ton von einem getnöhnWckm Vlk..! fcm ens,r i" ? ,,.. .,ttlVt VMlllll W Vijfc gegenüber. (er fährt mit den &Z. r ..V längere Herr in oen virneren Rocktaschen umher) nein, nein, daß ein ivzcyer .on mir gegenüber von einem früheren Untergebnen angeschlagen wird. Da ich niemals persönlich werde, will ich auch jetzt nur etwas zur Charakteristrung deS AbaegrdneLen Cavri d
Herrn Reichskanzlers' sägerl. (Nuf: Zur Sache!) Wer hat es gewagt, mich zur Sache zu rufen? Wie, ein Nationalliberaler? Warten Sie nur, Herr B., ich werde dafür sorgen, daß Sie nicht wieder gewählt werden, ich werde per Eircular den Landräthen aber ich bin von meinem Thema abgekommen'. (Er sährt fort, dem Reichskanzler Ea' privi zu opponiren.) Dem .Reichs freund" wird .von zuverlässiger Seite geschrieben : .Im Laufe des verflossenen Jahres sind aus Rußland verschiedene Deutsche, oft ohne Angabe des Grundes, ausgewiesen und ist ihnen das Betreten von Rußland sür immer verboten worden. In mehreren Fällen sind diese Deutschen deshalb ausgewiesen worden, weil sie entweder der deutschen Armee angehören oder angehört haben", oder .an strategisch wichtigen Urten" wohnten. Erwiesen ist dies in zwei Fällen, welche im Gouvernement Wilna, Kreis Lida, zwei aus Westpreußen stammenden Familien passirte. Ein Herr Reiche!, welcher in Sielce, Kreis Lida, wohnte, wurde nebst seinen Söhnen am 1. Mai 1889 ausgewiesen, weil er .früherer preußischer Offizier war, einer seiner Söhne aber Reserveoffizier eines ostpreußischen In, (anterieregiments ist." Ein Herr Wesel, welcher in Dokudomo, Kreis Lida, wohnte, wurde am 1. März d. I. deshalb ausgewiesen, weil sein Wohnort Ort! f . t A i "ff r
am stiemen iag uno ein irraieglkcy wlcytiger Punkt sein soll. Beide Herren ha ben Jahre lang in Rußland gewohnt, sich dort ein Heim gegründet und sind über jeden Zweisel erhaben, die Gastsreundschast des Landes gemißbraucht zu Kabeu." In der letzten Nummer d s .Vorwärts" von Buenos Aires sind.'ir wir nachstehende Notiz: .Aus dem Martyriologium der Einwanderer. Von der Estarcia (der Farm) Euramalan schreibt ein gewisser Juan Sewell der .Prensa (Presse) folgenden Bries: Da ich gehört, daß sich auf dem Landgut .Eochico" des Herrn Mecks, bei Guamini, eine Anzahl Familien in Folge Mangels an Lebensmitteln und Obdach in größtem Elende befinden, habe ich bei respektablen Leuten mich erkundigt, ob diese Gerüchte Grund haben. Folgendes ist die Auskunft, die ich diesbezüglich erhalten habe: Zur Gründung der Eolouie .Cochico" wurden dahin Familien gebracht, die ungefähr 200 Personen zählten. Seit einigen Monaten begannen die Colonisten Erdwände zu errichten, in der Hoffnung, daß man ihnen die zur Bedeckung und Fertigstellung ihrer Wohnungen nöthigen Materialien gebe; aber bis heute hat man ihnen absolut nichts zukommen lassen, auch keine Ackerbauge, räthe. Bereits find 55 dieser Unglücklichen einer schweren Krankheit zum Opfer gefallen, bei welcher vie Gefichter beim Sterben schwarz werden. Die wenigen Dagebliebenen sind die Kranken und jene, die aus Mangel an Energie und der nöthigen Mittel nicht ron dannen gehen konnten. Da sie auf offenem Felde wie Wilde leben und außer dem Fleische alle und jede Nahrungsmittet und selbst der ärztlichen Hilfe ent: Kehren, ist es kein Wunder, wenn sie hinsterben. Die'e Colonisten sind Iran zofen und Holländer. Welch' traurige Scenen hat man in diesem Orte gesehen! Ein Holländer sagte, ihm seien Vater, Mutter und sechs Geschwister hier weg: gestorben! Anfangs hüllte man die Leichen in Säcke, und es trugen sie einige Mann zur Bestattung weg. Jetzt hat man eine Art Schleife oder Schlitten, um sie wcgruschaffen, aber kein Holz zu Särgen. Solche Scandale dürfen nicht verheimlicht werden und ich hoffe, der Herr Direktor wird sie, mit meinem Namen unterschrieben, veröffentlichen. Zur VerfassungS - Geschichte des Rheinbundes veröffentlicht Herr Carl kBeck in dem diesjährigen Oüerprogramm des Realgymnasiums zu Mainz werthoolle Aktenstücke, die dem auf der dortigen Stadtbibliothek depo-. nirten Nachlaß deS Dalbergischen StaatsministerS Eberstein entstammen. Von allgemeinem Interesse ist besonders der Bericht über die (ergebnißiose) Reise, die Dalberg im August' 1S07 nach Paris unternahm, um mit Napoleon über das Fundamental Statut des Rheinbundes zu unterhandeln. Auf's anschaulichstt wird da die Art geschildert, wie Napoieon mit den Rheinbundfürsten und nicht zum wenigsten mit dem Fürst - Primas umsprang, von dessen Fähigkeiten als Diplomat ein schonungsloses und wenig schmeichelhaftes Bild entworfen wird. Der siebenmonatliche Aufenthalt in Paris bot einem so feinen Kopf wie Eberstein reichlich Gelegenheit zu den mannig fachsten Beobachtungen, aus denen besonders seine Aufzeichnungen über den gewaltigen Korsen selbst interessiren. .Fir die Ruhe und daS Wohl der Welt nur zu unruhig und rastlos thätig und für Frankreich vielleicht ebenso noth: endig als schädlich, vereiniget Napoleon alle Negentengaben im Kabinete, im Staatsrathe und im Felde . . . Musterhatt ist seii e Neqierungskunst, wie er mit stets und überall gleich starker Hand alle Parteien, in welche sich Frankreich noch immer theilt, niederzuhalten weiß. .Sie kennen die Franzosen nicht", sagte er einst in dem Fürsten Primas. .Man muß erne starke Hand baden, um sie zu regieren. Lassen Sie ihnen einen Finge, nn) sofort wollen sie die ganze Hand haben. Für sie muß man eine eiserne Hand und sammetne Handschuhe haben." Einer Dame gab er die Antwort, als diese sich dringend für die Rückkehr der Herzogin von Orleans verwendete und schon hoffte, it)n gerührt zu haben: Werm man regieren will, muß man auf seinen Kops und nicht aus sein Herz hören" .... Im Staatsrathe, deren er wöchentlich wenigstens einen hält, bringt er oft 7 8 Stunden zu. Hier werden alle Geschäfte nach den Departe ments vorgetragen und discutirt. Jeder Minister und jeder Staatörath muß seine Stimme abgeben. Zuletzt refumirt der Kaiser die verschiedenen Meinungen und faqt die feiniae, die oft die passendste seil M. Dies erstreckt sich selbst auf ju ristische Gutachten in Justiz, und Ge, setzgebungssachen" . . . ." 1 SchwabischeZartlichkeit. Kanernbursche (seine Braut umarmend): Oh, Lisabeth, mei' Herz und Der Her, Iind vo heut a i Klomxal
D?SwuKttu!s's !B.f3 M&rJ ,., TRADE i WK)s) fRk 'v UMWWW i trsSPPen Gegen UnVerdNnl'chkeit.
-S9Ss$cn seit langer Zeit litt ich an Un-itu daulichkeit. die nir viel Beschn?crde ttnasidne nd cücn dachen angwsndtcn Älttel!i nickt weichen troäic. SchlicjUich möchre i einen Versuch mit Dr. August Köniz'S Harn, tnrzcr Zro?s, Nests susge;e:b?re:e Haus, mittet half nnr ssforl und ssbald jcpt mein Magen nicht ia Ord. nun reise iÄ zu diesen Troxftn. Hcn. ry Morniann, 1S9 S. Broadway, Ba'ttin:rk, Md. Ser Sren litt ich fr 5cf::g an rrÄrnsfo Vajj ich nil-t i:s C!aCe war feste Na krung zu rerdeuen. Äuf Ar.reißen ci::c5 syreunrea machte ich men Ver such mit Dr. Äugust Kö nig'4 Hümdurger Tropfe und nachdem ich ein und eine halbe Flasche aufzebrsucbk batle war tcv wieder herzcstclll. Ich möchte jetzt nicht ohne tie Tropfe sein und ra rfehle dieselben im nur, wcnu sich (Äelezenbett dazu bittet.-A. Zeller, FieirZbereuzd. R. S. (preis 50 Ctattj ; in Se potheke zu Habe. 7HE CHARLES A. V0GELER CO.. Caltirnort.124. Tr. Llugust ZZöNig'S Hamburger Brustthee gkgrz e2e 5.rankheittN der Wrnst, der Lungen & und der Kehle. Nur in Ochlnäl-PackettÄ. VreiS 25 CeiUS. Fünf Packtte tür tl.vd. Zn allen Axo:deke, I haben, oder wird nach Emxfanz des Bctra ges s r e i Versandt. Ma? adressire : THE CHARLES A. VCCZLEH CO.. Pa'.'.Imor. 1. S?TWJTS 'VTPSZeX? ?MT77J?V sMmimmkM THE LADIES' ; AVORiTE. NEVER OUT . OR3EIi. Ifyou desiro to paret. a r tv jn&chlüe, ask our Rreat at your j-lw sr tBoa a rnrisieR. II vou cannot find ouf e wut. writ diivct tonearest aifclresi? Ij j ou bMOw naraed. MMWWMW mmm CMjCASO - L3 iNlOM EpüAKCLNX- WlAS ILL ATI flNÄ ßA TEX. rt lou:s.o. .... "r'sygs.ANsaeco.CAi taintt tat 3ftiaMei;s?" f'fs w$mu JDä SiZSi?aiSÄ Ztxs,i K. fv Sij " T" 0 t , , 4 !M Y äk. " Mf flftt. . a,44s ölfetCPÄJ" 6 iA-4i S5ÄifSi"jt 2), i SttMnii OlnctifniJ ctt IuIk IZz.!k. , die siJLi! b!le kch OS. WS, $tob unb Gnd AuSgezetchnetn Vwch l ProwpZe Verbindung PuÄrnMK CarS zwischen allen größer Städten. ttttsburss, LsrrisdurA, Laltwiore 'sVksKIvtoQ, ?MäHir)K1. Rsv ?ork, Oolumdn, Owelnumi. iQcUkirspoNs, 8t. Louio, (Telcago and LoLicville. Baxtbeile der Ys Hund! tSa.n mtta ütai unUun Ssh eneicht. Mün tedrtg, sT moderne Lekbeslcrsng,?, rsZche esökdrng .f. ,s mitni 9 S. dertoq, g't. en't V. ö, JndUsoUS, Zat JeSer, en't ?znazr, P ,.r?S?.ec, V zoh S. Ktller. Geu'l öA?t. Lsl?s, Q. ?,. n MnU s? Sf'Sek. ttt3r8r. Si WABASS IDIITIl Kslli Sls die Stüdt Lach irgens tinn knughi ia bttlaffea StsHsiLttz geZe Sls jn, Vaöash LiZet-Offiee. fi. 56 p$i1 WskZlHgwV $Uafa Sbiana d slts, nd erfrszze die F2h?psfe sd näheren tVd thktlLLgeu. Vezosdcrs infmerisCKfdi fclrt LÄNb-SSs:n v& G&l$zaniw rzesäLZt. RuVdfchrt-Tlcke sch säen PlLtzsn im MstsA nd Nordwchz! plt bittUeSt Minit Ls wom WAYHS, TQlMDGt DSTBOll ll östlich PAtJiti QtzllÜlZltzB, YSVchZaftsSZSLs, tzkdnlSssiött Lsschluß und doLßAndlze Sicher, cit mache die MOßö Waössh Vahu dle beliebt Paffsgurccha in Nerika Z TT. I?. Wodo, DifirLt.YaVsgt. nrb Lasd-TgeAt 3ntinopolli Jb. 3 O n 1 1 1, Veseral rlSet-MsLag. tCftalIi, OcsPft rd Ticket.zt. vt. ssiii, ni.
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