Indiana Tribüne, Volume 13, Number 237, Indianapolis, Marion County, 15 May 1890 — Page 1
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Bei der Debatte im Reichstage sagte geftem Feldmarschall Moltke, daß der Friede Europas davon abhänge, daß man stets für den Krieg vorbereitet sei. Die Armee allein sei die Garantie des Frie dens. Der . Friede in Waffen ist der ideale Zustand unserer heutigen Staats männer. Der Friede in Waffen aber ist ein Zustand, der nothwendiger Weise zum Wirth schastlichen Zusammenbruch der europai schen Staaten führen muß, wenn die Kriezsrüstunq in demselben Maße, wie eS seit dem dmtsch-franzSslfchm Kriege geschuht, von 3 ihr zu 3 ihr schwerer ge macht w;rd. Jmmcr drohender wird daS Mi? Verhältniß zwischen Einnahmen und Ausgaben. In den letzten vker Jähren sind die regelmäßigm Ausgaben sür daS deutsche Heer und die Marine von 429 aus 481 Millionen Mark jahrlich geftie gen. Dazu aber kommen noch enorme außerordentliche Ausgaben zur ErhSbung der W dtkraft. Von 1332 bis 1836 wurden dafür im Durchschnitt 50 Mtllio nen jährlich bewilligt, in den folgenden Jahren aber waren es 63, 132, 103 und 277 Millionen. AuS diesen, angesichts des stets bedrohten Friedens direkt zu Rüstunzszwecken bewilligten Mitteln hat die Regierung noch 660 Millionen Mark zur Verfügung, und dennoch hat jetzt der Kai ser behuss Vermehrung der Friedensstärke und größerer Kräftigung vzrsch!edener Waffengattungen, besonders der Feldar tillerie, noch eine außerordentliche Bewil ligung von 31,500.000 Mark und damit gleichzeitig eine Erhöhung der regelmäßi gen jährlichen Ausgaben von 13.600,000 Mark verlangt. Wie und wann soll das enden ? Es ist nicht wahr, daß die fortwährende Steige rung der Wehrkraft den Frieden garaw tire. Sie wird im Gegentheil zum Kriege führen. Denn auf die Dauer läßt sich ein solcher Zustand weder ertragen noch erhalten, und cS ist nicht abzusehen, wie anders demselben ein Ende gemacht werden kann, als durch einen Krieg, der zur Vernichtung eines oder mehrerer Staaten führt. Den vernünftigen Ausweg einer allgemeinen Abrüstung wird die heutige Staatskunst nicht einschlagen. Der Krieg wird freilich nicht eher aus brechen, als bis einer der großen Staaten wirthschaftlich nahezu ruinirt ist, und den wahnsinnigen WeUlauf nicht mehr mit machen kann. Die Frage der künftigen Machtstellung in Europa ist trotz der Don Quixoterieen des ZrschmettererS eine wirthschaftliche, und eS kann nicht geleugnet werden, daß Deutschland sich auf abschüssigem Wege befindet. Noch ist es der finanziell bei Weitem am besten gestellte und verwaltete europäische Staat und das Mißvnhältniß zwischen seinen Einnahmen und Ausgaben ist lange nicht so groß wie daS Frankreichs. Deutsch land war biö 1876, abgesehen von den Reichskaffenscheinen, schuldenfrei. Dann aber begann die Z:it der Aufnahme ver zinslicher Anleihen, die in demselben Maße wuchsen, wie die Ausgaben für die Wehrkrast, so daß schon bis 1336 eine verzmsliche Reichsschuld von 440 Millio nen Mark geschaffen war. Bis Oktober 1839 war sie dann bis auf 975 Millionen gestiegen, während der SeptenatS-ReichS tag die Negierung soaar zu 1470 Vtillio nur Mark Reichsschulden ermächtigte. Wie hoch die Z ffr sich im Augenblick belauft, ist nicht bekannt, doch sie ist bedeutend höher alö 975 Millionen. Damit aber haben die Einnahmen nicht Schritt gehalten und können auch nicht Schritt halten. Der Friede in Waffen ist die Schraube, welche so lange ange dreht w?rden muß, bis der letzte Tropfen der St:u::k:ft herausgepreßt ist. Und wenn eS einmal so weit sein wird, ja wer weiß ob die Völker sich den letzten Tropfen werden auSpreffen lasten. Es wird wohl hoffentlich die Zeit kommen, in welcher die Völker nicht mehr Willens sein werden, ihr Wohl und Wehe der zweifelhaften Staatskunst von Znschmetterern und Mannern von Blut und Eisen zu Überlassen. DrathnachnHten W etterauöstch ten. FürJndiana: Warmes, dübschtSWetl ter; etwas kühler heute Nacht. Vom Felde der Arbeit. T erre haute, 14. Mai. DltHeZ. zer und LokomotlvsÜhrer der O Sc M. Eisenbahn haben Anuktnnung ihrer Or
ganisation erzwungen, und einen Lohn
guschlag erzielt. B r a z i l. Ind.. 14. Mai. Unter din Fuhrleuten und Tagelöhnern der Kohlen bergveeke derrscht Unzuseiedenbeit und eine Maffenvtrsammlung wurde sür mor gen derusen. PittSburg. 14 Mai Die Streik ker in den National Tube Work in Mc Keeöpsrt, Pz. ließm fich heul ihren rückständigen Lohn auszahlen. Die zeigt, daß eine baldige Beilegung des Streik nicht in Aussicht steht. 2.800 Marn stnd am Streik. Der Peoh ibitionStrubel in I o w a u n d K a n l a . Sioux ity. Jz., 14. Mai. Die .Las and Older Lmgue- hat gtstkrn gegen dreißig Wirthe und Btsttzer .von Gebäuden, in wrlchkn sich Wiith schastm dlfiaden. Berhastsb.sthle ,r langt. Die Wirthe behauvten. man könne ihnen nicht vtrbikten. Getränke in Originalgesäßen zu veekausen; fit wsllen nicht einzelne .Drinks", sondern nur noch die Ertränke in der Original verpackang verkaufen. E giebt jetzt an hundert Winhschasten hier. Da die Liga entschlossen ist. den Kamps durchzu fechten, erwartet man sensationelle Ereig niste. Leavenworth, Ka., 14. Mai. Richtrr Crozier vom ersten Gericht. diftrikt hat die Bestimmung de Prohi. bNionSgesetzk, daß der GeneralanwNt und seine Gehilfen Autorität haben sollen, Personen vorzuladen, um sie a! Zeugen betriff angeblicher Verlbunz des ProhiditionSgesetzk vernehmen zu lasten, so daß Anklagen gegen die an. edlichen GesktzzSübertreter erhoben werden können, sür unkonstitutionrll erklärt. Die Bewegung zu Gunsten einer noch maligen Volksabstimmung Über da Pro hibitionSgesttz gewinnt dadurch an Stärke. Kongreß Washington. 14 Mai. Do Justiz. Comite de Senat legte demskl den eine Bill vor, welche bestimmt, daß in Hinsicht auf die kürzliche Entscheidung de Obergericht. daß durch StaaUae setze die Einsuhr derausch-nder Getränke au einem Staat in den andern nicht verboten werden könne, die einzelnen Staaten in Zukunft das Richt haben solltn, solche Gesetze zu erlassen. Der Senat beschäftigte sich dann mit der Silberbill. DaS Hau bestand auf seinen Amendement zur Penstonibill und ein Conferenzcomite wurde ernannt. Die Debatte über die Tarifbill wurde fortgesetzt. ler ßtefe DerbewasfneteFriede. Berlin. 14 Mai. Im Reichstag dielt heute der Kriegsminister General Verdi du Bernoi eine Rede über die Armeevorlage. Er sagte, daß Deutsch land mit den andern Mächten Schritt halten müsse. Feldmarschall Moltke sp.ach zu Gunsten der Vorlage. Bloß eine starke Regierung könne den Frieden erhalten. Er glaube, daß alle Mächte dem Frieden geneigt seien, aber Deutsch land müsse sich aus sich selbst verlaffen. Jeder scheue sich, den Funken in da Palversaß zu werfen. Je besser die Armee sär den Krieg vorbereiket sei, desto sicherer sn der Friede. Eugen Richter sprach zu Gunsten der Verkürzung der Dienstzeit und Windt horst empfahl Einsetzung einrr tto' Mission, un jährlich den FrjedenSftZnd der Armee ftft,ustellen. Aber der Krieg minister erklärte, die Regierung könne keine Konzesfionen machen. Vergebliche Mühe. London. 14 Mai. Petitionen an den Z?r um mildere Behandlung der sibirischen Gefangenen laufen bei den G;fandrschaften von England, Amerika, Dtutschland und Frankeelch massenhaft ein, aber es ist fraglich, ob der Zar je eine derselben zu Geficht bekommen wird, obwohl er wahrscheinlich von Zahl und Umsang derselben unterrichtet werden Bisd. Selbst wenn die Regierung etwa zur Milderung der Lage der sibirischen Gefangenen thun sollte, so wird da nicht offen zugegeben werden. Arbeitsgesetzgebung in Frankreich. Pari. 14. Mai. Die Deputierenkammer nahm heute ine Vorlage an, wonach Arbeitgeber wegen ungesetzlicher Entlassung von Mitgliedern von Gewerk vereinen und anderer Schritte gegen Union bestrast werden sollen. E ist zweiselhast. ob der Senat sich dem Be. schluß der Kammer anschließen wird. Die Streiker inPrag. Prag. 14. Mai. Die streikenden Arbeiter ollen heute einen Umzug durch die Stadt veranstalten; da befürchtet
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wird, daß sie Fabriken angreifen und die Maschinen ruiniren. sind SicheröeitS Wachmannschaften mit ausgepstanztem Bajonnet an denselben . posiirt. Eie Abtheilung Dragoner ist an dem Schlosse Lieben ausmarschirt. In Königinhof zwangen die-Streike? oUe Fadriken den Betrieb einzustellen. Allerlei. Kaiser Wilhelm und Kaiserin Viktoria trafen gestern in Königsberg ein. In portugiestschen Bergwerken stnd ernstliche Ruhestörungen vorgekommen. Die btrüchtigte Schwindlerin. Di de Bar welche wegen Betrügereien durch Geiftirerscheinungen und Geisterbilder in New York zu längerer Hast veruriheilt worden war. wurde in Rom wegen ühn licher Schwindeleien eingest.ckt. JtfföuÄrtSlI, Angekommen in : London: .Fulda" von New Bark nach Bremen passtrt Lizard, und .Lahn von New Vork nach Bremen passtrte Scilly. New Pork: .Wyomwg- und .Eity of New York" von L verPool; .State os NebraSka" von Glasgow. Hamburg: .Scandia" von New York. Hiesige Yolizri.lI, richt. Thomas H. hogan wurde gestern Abend unter der Anklage der Trunken heit verhasttt, aber eS steckt noch etwas mehr hinter der Geschichte. Er war nach dem Spirituosen. Geschäft von Dennis O'Lrien an Illinois Straße ge kommen, und gab vor, ein Schnapsgi' schüft in Madison eröffnen zu wollen, und dasür seinen Bedarf einkaufen zu wollen. Seine Einkäufe sollten sich aus $500 ve kaufen und er glzb O'örien vorläufig eine Abschlagszahlung von $150 in Ge stslt eine Checks aus die Mttidian Na tional Bank. O'Brien schickte aber a'S vorstchtiger Geschäftsmann nach der Bank, ließ daselbst fragen, ob die Bank den Check wechseln würde. Mittlkrwii'.e traktirte er seinen Kunden mtt gutem Schnop, al aber der Bote mit einer verneinenden Antwort von der Bank zurückkam, wurde Hogan verhastet. Der Fall wurde aufgeschoben. Eine sonderbare GeschmaZZoerinung und in seltener Grad der Veekommenheit wurde heute durch zwei weiße junge Mädchen, die gar nicht Übel aussehen, dadurch an den Tag gelegt, daß sie stch schuldig bekannten, mit zwei häßlichen Negern in wilder Ehe gelebt zu haben. Die Mädchen waren schrecklich oufg,. donnert aber unter ihren dkck geschmückten Wangen lugte die Gemeinheit hervor und
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. "n . . o Hstbert, Franz Wilcz.k. sie waren ein lebendizer Beweis dafür, wie tiek der Mensch sinken kann. Die beiden Mädchen wurden wegen Prosti tution. die Neger wurden wegen Umgang? mit Prostktulrten bestraft. Tboma Wren, de töSilichen Angriffs auf Mtnnle Martin angeklagt, wurde um 55 und Kosten bestraft. Die übrige Gesellschaft bestand au Trunkenbolden und Vagabunden. D New Wtskttze?, Frl. Flora T. Römler und Herr EhaS. I- Mode wurden gestern Abend im Hause deS Schwagers der Braut, Herrn R. Kinklin. durch Richter Walker ehelich verbunden. ausermt: Ellen Hickey, Eottage an McGinnlS Str.. zwischen McCarty und Ray Str. s900. William Harneß. Jrame HauS an 167 Douglaß Str. tz200. Lsuisa Meyer. Eottage an 653 Süd Meridian Str. 5600. Aus Besehl derGroßzeschworenen wurden John und Brade Rice unter der Anklage am 27. April Thomas Ecton überfallen und um 512 beraubt zu haben, eingesteckt. ts3r Charles Vsunaman, der heute Morgen mit einem AbliekerungSwagen Fleisch in Woodstde abluferte, fiel indem s.in Pferd scheu wurde, vom Wagen um brach da rechte Bein. Er wohnt 705 Ost Washington Straße. g&- Heute feiern die Arbeiter den Siez der Achtltundenbewegung durch ein großes Volksfest auf dem Ausstellung, platze. Heute Abend findet Konzert und Ball daselbst statt. Jeder Arbeiter sollte mit seiner Familie da Fest besuchen. t&r H:rr Franz Mumszenhoff möchte gerne wissen, wo der Kaufmannöpolizist deS Distrikts an Delaware Str. zwischen Washington und Maryland Straße letz e Nacht gesteckt hat. Diebe hatten nämlich während der Nacht in Mummenhoff'Z Geldschublade aufgeräumt. EZ befanden sich zum G'ück süe Herrn Mummenhoss und zum Unglück der Diebe nur $4 613 $5 in Kleingeld darw. hüt G'.stkrn Abend sand eine Sitzung bit stadtrüthlichen Eisenbahn KomiteS statt, in welcher die Ordinanz zur Ver längerung de Feeibriese dee Straßen bahlr-Gesellschaft berathen vrrde. E verlautet, daß da Komite an Stelle der vorliegenden Ordinanz, welche der Straßenbahngesellschast eine Aerlänge. rung idreS Freibriefe um 25 Jzhre ge währt, eine Ordinanz empfehlen wied. welche nur eine Verlängerung um 15 Jahre gewährt. Wenn stch die Herren etwas um die öffentliche Meinung küm mtrn, so werden sie stch Überhaupt aus keine Verlängerung deS ffreibriese ein lagen, denn die öffenlllche Meinung ist ganz en tschieden gegen eine solche.
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