Indiana Tribüne, Volume 13, Number 235, Indianapolis, Marion County, 13 May 1890 — Page 1
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SNsssZsRss. ES ist ja wohl selbstverständlich, daß eine deutsche Zeitung sich für die Erhaltung des deutschen Unterrichts in den öffentlichen Schulen bemüht, aber es ist nicht immer selbstverständlich, daß eine Zeitung in allen Dingen die Wahrheit sagt, wenn diese Wahrheit Manchem unangenehm sein dürfte. Der deutsche Mn terricht in den öffentlichen Schulen ist vollständig für die Katz-, wenn deutsche Eltern diesen Unterricht nicht im Hause ergänzen. Nicht, als ob der Vater oder die Mutter den Schulmeister machen und das Kmd spezi ll unterrichten sollte. DaS dmfte nur Wenigen mit Erfolg gelingen. Aber in jedem deutschen Hause sollte nur Deutsch gesprochen werden, und die Eltern sollten ihren Kindern niemals gestatten, sie anders als in deutscher Sprache an zusprechen. Man hat leider gar oft Gelegenheit, sich zu kragen, wer eigentlich Herr im Hause ist, die Eltern oder die Kinder. Die englische Sprache ist die Landessprache und wenn die Kinder unter sich sind, werden sie englisch sprechen; das läßt sich nicht vermeiden und braucht auch nicht vermieden zu werden. Wenn aber die Eltern im Hause mit den Kindern ein abscheuliches Englisch kauderwalschen, bloß Weil die Kinder vorziehen, englisch zu sprechen wenn die Kindzr bestimmen, wie die Eltern im Hause sprechen, und nicht umgekehrt die Eltern bestimmen, wie die Kinder im Hause sprechen sollen, so deutet das auf vollständige Unfähigkeit der Erziehung, und beweist nichts, als daß die betreffenden Eltern eS nicht verstehen, sich die Achtung ihrer eigenen Kinder zu erringen. Die meisten der Eltern wissen gar nicht, wie abscheulich englisch sie sprechen, wie häßlich daS Englische in ihrem Munde klingt, und wie die Kinder in ihrem Innern sie wegen ihrer Sprache verspotten. Wenn die Kinder deutscher Eltern nicht am deutschen Untereicht in der Schule sich betheiligen, so ist das keine Schande für die Kinder, sondern eS ist eine Schande für die Eltern, und leider sind solche Fälle zahlreicher, als man glaubt. Sie gehören zu den traurigsten Erscheinungen im Familienleben, und bekunden neben dem Unvermögen der Eltern auf das Gemüth der Kinder einzuwirken, gar oft Herzlosigkeit von Seiten der Kinder, die man aber ihnen nicht zur Last legen kann, denn der Gebrauch einer fremden Sprache entfremdet auch die Gemüther. Es mag erstaunlich klingen, aber es ist nichts destoweniger wahr, daß diele Deutsche keine deutsche Zeitung halten, weil, wie sie sagen, ihre Kinder lieber englisch lesen, und eine englische Zntung haben wollen. Und der Vater, dem, um uns eines gang und gäbe Ausdrucks zu bedienen der Schnabel deutsch gewachsen ist, der nur mit Mühe aus den englischen Worten einen Sinn heraussiiden kann, ist, anstatt seine Kinder anzuhalten, deutsch zu lesen, Schwächlinz genug, sich selber des Genusses des Deutschlesens zu berauben, und der Kinder halber eine englische Zeitung zu halten, deren Inhalt, selbst wenn er ihn ganz vergeht, und deren Anschauung ihm fremdartig ist. ES ist eine Thatsache, welche sich leider nicht leugnen laßt, daß hier geborene junge Deutschamerikaner an ungezogenem Benehmen und HerzenSrohheit sehr häusiz die jungen Anglo-Amerikaner übertreffen. Es ist eine herbe Wahrheit, welche wir hier sagen, aber Verschweigen ändert daran nichts. Ausnahmen stiebt es freilich, sogar viele, aber diese Ausnahmen sind da zu siaden, wo die Eltern auf dem Gebrauch der deutschen Sprache im Hause und in der Familie bestehen, wahrend die Regel immer da eintritt, wo die Eltern eS nicht vermögen, ihre Kinder so weit zu beherrschen, daß diese in der Sprache der Eltern sprechen, wo eine Entfremdung der Gemüther eintritt, weil im elterlichen Hause eine den Eltern fremde Sprache gesprochen wird, und in Folge dessen die Kinder sich dem elterlichen Einfluffe ganz entziehen. Und noch eines. ES ist ganz gut für den deutschen Unterricht und die Erhaltunz der deutschen Sprache zu agitiren, aber man wird zugestehen, daß für letzteren Zweck die Unterstützung der deutschen Preffe wohl von der größten Wichtigkeit ist. Man wird nicht leugnen können, daß ohne die deutsche Preffs deutsche Sprache und deutsches Leben nur ein kümmerliches Dasein fristen würden. Daß aber die deutsche Presse oft gerade von Denjenigen vernachlässigt wird, welche die größten
Anforderungen an sie stellen, daß man sie hintansetzt, anstatt durch eifrige Unterftützung ihre Leistungsfähigkeit zu heben, daß Deutsche jede Schmähung von den englischen Zeitungen ertragen, und eine Intoleranz ohne Gleichen gegen die deutschen Blätter ausüben, derart, daß fast Jeder glaubt, er habe ein Recht zu derlangen, daß die Zeitung nach seinem Ge schmücke schreibe, das wollen wir noch hin-
gehen lassen, so schlimm es ist. Wenn eS aber vorkommt, daß deutsche Vereine oder Institute, deren Existenz meist ganz und gar von dem guten Willen und dem Einfluß der deutschen Presse abhängt, mit diesen wegen ineS QuatterS oder halben Dollars bei der Herstellung einer Drucksache feilschen und dann um die Kleinigkeit zu sparen, sich an eine amerikanische Druckerei wenden ; wenn ein deutscher Verein, welcher an der Spitze des liberalen DeutschthumS marschiren will und an der Stätte haust, an der seit mehr als einem Vierteljahrhundert die deutsche Jugend erzogen wird, seine Drucksachen den deutschen Zeitungen nah. 'zu ganz und gar entzieht, so liegt darin Alles, nur keine Pflege des Deutschthums. Die Deutschen von Indianapolis unterstützen ihre Presse nicht in dem Maße, wie sie eS sollten und könnten, und zum nicht geringen Theil ist daran der Parteifanatismus schuld. Ruhig ertragen sie eS, wenn die .NewS" mit aller Schärfe gegen Alles loszieht, was deutsch ist, nicht ein Wort hat der Sentinel" gegen das Verfahren des Schulraths zu sagen gehabt, das sindet man jedoch sehr natürlich. Wenn aber dagegen eine deutsche Zeitung nicht mit in daS Parteihorn sto st, wenn sie eine selbständige Tendenz vertritt, dann giebt eS zwar Viele, welche das zu würdigen wissen, aber eS giebt leider auch sehr Viele, welche deshalb einen unvernünftigen Haß an den Tag legen. Wir sind vielleicht etwas hart in Vorstehendem gewesen, aber wir können nun einmal nicht schmeicheln, wir üben die Kritik auch im eigenen Lager und glau ben, daß dadurch Besseres bezweckt wird. als durch übertriebene Beweihräucherung, Welche höchstens die Selbstgefälligkeit erweckt und stärkt. Drathuachrichteu. Wetterausstchten. Für Jndiana: Kälteres, klares Wetter. Der Kon greb. Washington. 12. Mai. DaS RepküsentantenhauS bat die Zeit der Vertagung auf den 12. Juni sestgesedt. Die Debatte über die Tarifbill ist noch im Gange, doch wurde beschlossen, daß von jetzt an Keiner länger als fünf Mi nuten über den Gegenstand sprechen darf. Im Senate hielt JoneS von Nevada eine dreistündige Rede u Gunsten der Bill für die Ausgabe von SchatzamtSno ten für hinterlegtes Silber in Barren. Terrorismus im Süden. Wasbinaton. 12 Mai. Das Comite des Repräsentantenhauses. wtU cheS in ArkansaS war. um eine Unter suchung wegen der Ermordung ClaytonS zu führen, wird haatsträubende Dinge über den dortselbst herrschenden Terrorik" muS zu berichten haben. Die Berichte über die Resultate der Untersuchung wur. den von dortigen Blättern gefälscht, uud dem Reporter einer New Yorker Zeitung, der eS wagte. Wahres zu berichten, wurde stet von Mördern gedroht und er mußte unter Polizeischutz abreisen. Ein Millionär verhaftet. New York, 12. Mai Murat Ma. sterson, welcher van PreSeott. Arizona, hieeherkam. wurde heute wegen Mordver suche, verübt an seiner Base. Frau Alice Hopkinson. verhaftet. Die Beiden hatten Streit wegen einer Summe von $100,000 und während deS Streites fiel ein Schuß Sie sagt, er habe auf sie geschossen und er behauptet, sie habe den Schuß auf ihn abgefeuirt, und so wurden Beide elnge steckt. Masterson soll Goldminen in Arizona und Meziko und etva fünf Millto nen Dollar im Vermögen haben. Vtt Qadsl. Aus dem deutschen Reichstag. Berlin, 12. Mal. Während der Debatte im Reichstag Über den Kredit für Ostafrika sagte Baron Marschall, daß eS die Aufgabe Emin Paschas fei. freundliche Beziehungen mit den Stäm men im Innern herzustellen,. In der Feststellung der Grenzen zifchen deut
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schem und englischem Gebiet bestehe die Absicht, Hand in Hand mit England zu gehln. Kanzler Capriv! hielt eine längere Rede über die Kolonialpolitik Deutsch, land?. Er sagte, er habe in den letzten Wochen mehr über Kolanialpolitik ge lefea. als in seinem ganzen Leben vorher. Englische Privatkapital wende fich im. mer mehr Kolonialzwecken zu. die Deut, schm aber legen ihr Geld in allerhand Akkien zveiftlbafktn Charakter an. ES sei die Absicht der Regierung, in den K 'lonieen Ordnung zu schaffen und dann daS Weitere den Handelsgesellschaften zu üb.rlassen. ES fei richtig, wie Herr Bmberger bemerkte. daß die Zkit kom. men könne, in welcher jede Mark ui d jeder Mann zu Hause nöthig seien. diS halb beabsichtige man auch, nur das unumgänglich Nothwendigste zu thun. Deutschland habe noch nicht die nöthige Ersadrung in der Kolonialpalitik und eS sei auch ein Mangel an Männern, welche sich zu Kolonialbeamten eignen. In B,zug aus die Sklaverei fagte er : Wir müssen Stationen gründen, und die Kckge! und die Bibel müssen in dem Werke der Civilisation dienen. Ohne SklavenhänUer umzubringen, kann man die Sklaverei nicht abschaffen. Die Redt des Reichskanzler wird all. gemein als eine staatSmännische beur. theilt. AuS Brasilien. Rio de Janeiro, 12. Mai. Der erste republikanische Conzreß wird einen Präsident der Republik 'rählen und die brasilianische Verfassung wird vor August promulgiit werden. ES wurde defchlos sen. daß AuSländer. welche länger als sechs Monate im Lande wohnen, vor ihrem Konsul oder einem Notar ihre Na tionalität erklären müssen. Allerlei. DaS Dorf Tkefkasten im Kanton Graudündten ist fast ganz abgebrannt. In Hamburg herrscht Finsterniß. Die Arbeiter der Gaswerke sind am Streik. Die ReichScorrespondenz von Wien sagt, daß in Erwiderung auf das päpstliche Zirkular an hundert euroväische Bischöfe. 66 die Promulgirung dS Dogma der weltlichen Macht begünstigen. Die italienischen Bischöfe find nicht dafür eingenommen. 0SissuartSttn. Angekommen in: South am pton: .Elbe- von New Bork. Moville: .State os Nevada- von New York. Liverpool: .Rochan- und .Bul gaeian von Boston. New York: .Ethlopia- von Glasgow; .Werra" von Bremen; .Servla" von Liverpool. London: In Sicht: .Scandia, .Polynesta-, .Nordland und .Herr. m,nn- von New York; .QueenSmore" von Baltimore. H i e fi ge s yoltzet'Sertcht. Im Polizeiaerlcht gab e heute eine sehr bunte Gesellschaft, darunter ganz verkommene Charaktere. So waren drei Bursche Namens John MePeak, John Fer,itter und Dan Kin ney unter der Anklage, ein unnennbares Verbrechen an einem jungen Manne ver übt zu hüben. Man will erst noch wettere Zeugenmaterial erlangen und itx Prozeb wurde bis morgen aufgeschoben. Nellie Jackson hat Wm. Hickman mit einem Messer bearbeitet und wurde für ihren Blutdurst u $5 und Kosten bestraft. . Besser erging eS Richard Hurley. der Lon McClur mit einem Beile schwere Verletzungen am Arme beigebracht hat. Er wurde freigesprochen, .während der Verletzte noch obendrein bestrast wurde, weil er unberechtigter Welse in da Hau Hurlelz'S gedrungen war. Seute Nackmittaa wurde hl N. liici benachrichtigt, daß sich Einbrecher in der Wohnung des Pfarrers der 2 Presbyterianer Kirche an der Ost Vermont Straße befinden. Verschiedene Detek tiveS machten sich sofort auf, um dieselben zu fangen.
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