Indiana Tribüne, Volume 13, Number 234, Indianapolis, Marion County, 12 May 1890 — Page 2
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Zwischen beiden Dingen besteht nämlich eine Wechselwirkung, denn das Gesetz, mh cheö die Elektricität als neue HinrichtungSmethode im Staate New Hork einfuhrt, wurde im Jahre I839im Abgeordnetenhause zu Albany förmlich durchgepeitscht, und die eigentliche Ursache deS Aufschubs von KemmlerS Hinrichtung ist Niemand anders als die Westinghouse Co., welcher nichts fataler wäre, als wenn der arme Sünder mit einer ihrer Maschinen todtgeblitzt würde und die Geschichte schön klappte, denndamittväre über Uen Zweifel hinaus bewiesen, daß ihr System im Interesse der öffentlichen Sicherheit nicht eben zu empfehlen ist. Schon vor 40 Jahren bewegte die Frage die Welt, doch wurde sie mehr vom sentimentalen und philantropiftischen Standpunkt behandelt, heute beschäftigt sie die Wissenschaft uns die Gesetzgebung. Mindestens im Staate New Fork dreht sie sich darum, ob die TodeSstrafe mit der Sicherheit und Gewißheit ollstreckt werden kann, welche bei einer Hinrichtung erste Bedingung sind. CS ist eine Erfahrungssache, daß bierzulande kein Verbrechen so wenig und U selten geahndet wird, als der Mord. Selbst angesichts der überzeugendsten Beweise sträubt fast jede Jury sich gegen den Ausspruch der Todesurtheils. Die Statistik weist nach, daß in 27 Mordfällen nur einmal ein Todesurtheil gefällt wird, während einmal in IS FälUn nicht das Gesetz, sondern ein Freund oder Verwandter die Sühne übernimmt, ty. die Strafe auf dem Fuße folgt. Das geht aus folgender Tabelle hervor, welche zusammenzustellen die Chicago Timeö sich der Mühe unterzogen hat: Msrd w sech Jahren. SefeMHk Lynch HiNttt. m$;c U34., 3vSiT i !M5 la 219 103 1S1 KZ IN 73 123 87 141 3 17 56i 97Z 1836...... ...... i,m ....... 2,325 .554 5 b 1887.... a lä8S l&dd Total ta fZ Jshrr. .Z77? Der Grund, warum eine Jnrij ss un, gern daS Todesmtheil ausspricht, ist nach den Ausführungen von Äir James Mackintosh in dem Umstände zu suchen, daß die Verurtheilung von Unschuldigen gar nicht so selten ist, wie allgemein ange nommen wird. Er weist ziffernmäßig nach, daß in England im Durchschnitt alle drei Jahre ein Unschuldiger jiim Tode verurthcilt wird, und der verZtorbene englische Oberrichter Kelly rechnet uS, daß vom Jahre 1L02 bis 1340 über nicht weniger als 22 unschuldige Män ner die Todesstrafe verhängt worden ist und sieben davon thatsächlich hingerichtet wurden. Selbst in England, wo ' die Gerechtigkeit mit viel größerer Strenge gehandhabt wird, als in den Ver. Staaten, erfolgen im Durchschnitt in hundert Fällen nur fünfzig Ueberführungen, resp. Berurtheilungcn, und von den fünfzig Ueberführten wird etwa ein Viertel als irrsinnig befunden. In Europa ist die Todesstrafe in meh, reren Ländern vollständig abgeschafft und in a '.deren wird sie so selten ausgeführt, daß eS mit der Abschaffung gleichbedeutend ist. In Belgien hat feit dem Jahre 1863 keine Hinrichtung stattgefunden. Zehn Jahre vor 1863 wuiden 92 l Personen ermordet, zehn Jahre nach der Zeit nur 703. In Holland hat die Zahl der TodeSoerbrechen trotz Vermehrung der Bevölkerung seit Abschaffung der Tsdesstrafe beträchtlich ab- und nicht zu genommen. Dasselbe gilt von den Cantonen in der Schweiz, wo di? Todesstrafe usgehoben worden ist. In Preußen hat in den Jahren 1869 bis 1878 nur eme Hinrichtung stattgefunden (Hödel) und seit der Zeit haben sich Hinrichtungen selten wiederholt. In Portugal, wo TdeSstrafe ebenfalls aufgehoben ist, kennt man Erecutionen nur dem Namen ch, ebenso in Rumänien. In Italien kommen sie auch nicht häufig vor, ja in Toscanien hat in 50 Jahren nur eine einzige stattgefunden. In Oesterreich wurden in zehn Jahren von 800 TodcSurtheilen nur sechzehn vollstreckt, in Schweden und Norwegen von 36 nur sechs. Ganz so günstig, wie in den oben anführten Ländern, stellt da Verhältniß sich hier nicht, doch sind die Mordoerbre, chea in den Ver. Staaten auch viel hausizer als dort. Im Großen und Gan, i laßt sich aber sagen, daß die Todesstrse hier so selten angewendet wird, daß sie als SchreckenSmittel fast machtlos aeworden ist, von einer moralischen . ? t . .v CV Cl . . Wirkung gar rncui zu iccch. r- , gentheil, durch die Ungewißheit einer Verurtheilung in erster und die hausige Aushebung des Todesurtheils durch Gna denact deS Gouverneurs oder deS Präsideuten ist zweiter Linie wird das Verbrechen nut gefordert. Das Volk verliert die Achtung vor dem Gefetz, wenn eS auf so lockere Weife gehandhabt wird, und daraus entspringen schlimme Folgex für Sitte und Necht. t WöchnerinnernAsnl. In Köln haben 43 Frauen einen Verein begründet, welcher die geeignete Pflege armer Wöchnerinnen sich zur Aufgabe gestellt hat. Der Verein gründet el Soloital. welckeS letzt fünfzehn
Betten ausweiit. Während deS AufcnthaltS der Wöchnerinnen im Afyl wird, wenn nöthig, seitens deS Vereins für deren Familie Fürsorge getroffen. Die Aufnahme in daS Asyl verfügt die Vorsitzende auf Grund der Antwort der Armendeputation ; die Fran erhält einen Aufnahmeschein, mit dem sie zu jeder Ta-qes-und Nachtzeit im Asyl Aufnahme findet. Je zwei Damen des Vorstandes haben immer eine Woche den Dienft im Asyl; sie besuchen das Asyl und theilen ihre etwaigen Wahrnehmungen und Vorschlage der Vorsitzenden mit. Außerdem besorgen die brauen des Vorstandes die Bekleidung der Kinder; es erhält jedeS Kind bei denk Austritt der Mutter aus dem Asyl eine vollständig neue Bekleidüng als Geschenk. Während deS letzten Jahres haben 116 Aufnahmen stattgefunden; es wurden 119 Kinder geboren, 66 Knaben und 63 Mädchen. ES zeigt sich, daß der Beruf fast aller Ehemänner dieselben zwingt, den Tag über außerhalb der Wohnung zuzubringen; nur wenige Handwerker sind eS, die in ihrer Wohnung ihren Beruf erfüllen können. Daher gehört es, wie gefagt, mit zu der Aufgabe des Vereins, für die Familie während des Aufenthalts der Frau im Asyl Sorge zu tragen und die Kinder beaufsichtigen zu lassen. Die Ermittelung der WohnungSoerhältnisse ergab, daß ungefähr die Hälfte der Fa milien zwei Näume befaß, wobei aber jeder Naum, wie Küche, Alkoven, Speicherzimmer als Raum gerechnet wurde ; ein ganzes Drittel aller Familien aber hatte nur einen einzigen Naum. Del Verein besteht erst feit einem Jahre. Die Excesse in Viala.
Neber die Ausschreitungen, welche in ver galizischen Stadt Biala stattgefunden haben, liegen folgende ausführliche De, pefchenvor: Biala, 24. April. Gestern Abend fand hier eine Versammlung der Fabrikanten statt. Als Gegendemonstration veranstalteten die Arbeiter eineVersammlung am Bialaer Ningplatze und zogen dann lärmend durch die Straßen von Lipnik, wo sie vor der erzherzoglich Albrechtfchen SchnapZbrennerei Halt machten, um die Waarenvorräthe zu plündern. Die Gendarmerie war sofort am Platze, koniue jedoch nichts ausrichten. Die immer mehr anwachsende Menge begann nun die Fensterscheiben längs der Hauptstraße zu zerschmettern und die Brannt weinläden zu plündern. Ehe das Militär, Kavallerie und Jnfanterie.einschritt, wurde viel Eigenthum zerstört. Die Menge leistete dem Militär keinen Gehorfam, und die Infanterie gab zwei scharfe Salven ab. Sofort blieben sechs Erccdenten todt, viele waren schwerverwundet. Von den Letzteren sind zehn bereits gestorben. Militär, Gendarmerie und Sicherheitswache patrouillirtendie ganzeNacht. Die Ruhe wurde auch weiter nicht gestört. Der Anblick der angerichteten Verwüstungen wirkt erschreckend. Der Schaben beträgt viele Tausende. Seit 5 Uhr such hält daS Militär alle Straßen und Plätze, welche die Arbeiter auf dem Wege zu den Fabriken zu passt ren haben, besetzt und duldet keine An fammlungen. Die Fabrikarbeiten erlitten btS jetzt keine Störung. Für heute ist die Ankunft von noch vier Bataillonen Jägir und Infanterie und einer Eskadron Ulanen angesagt. Die gestrigen Ercejse in den Straßen von Biala und Lipnik werden ein trauriges Blatt in unserer Stadtchronik bilden. Geplünderte Läden, zerschossene Mauern, zertrümmerte Fettster sammt dem Thürfutter herausgerissener Thüren, auf der Straße herumliegende Flaschen, Gläser, Fässer. Messer und Werkzeuge verschiedener Art bilden den Wegweiser der angerichteten Verwüstungen. Die Todtenkammer ist voll mit Todten, das Spital mit Verwundeten. Gegen 7 Ubr Abends versammelten sich gestern die aus den Fabriken heimkehrenden Arbeiter am Bialaer Ring. Ein polnischer Agitator wollte dort auf öffentlichem Platze in einer Versammlung vor polnischen Arbeitern eine Rede halten. Als er hieran von der Gendarmerie und den Polizeileuten gehindert wurde, zog die ganze Volksmasse, die inzwischen auf nayezu 6000 Menfchen angeschwollen war, mit lauten Hurrahs nach dem Bialaer Vorort Lipnik, am Wege alle Fensterscheiben zertrümmernd. Beim Propinationspächter Korn demo lirten sie die Branntweinnicderlage. Viele Fässer warfen sie den außenstehenden Arbeitern zu, desgleichen in der anstoßenden Niederlage von Reich, wo auch nicht ein Tisch oder Stuhl ganz blieb. Inzwischen war Eaoallerie herangesprengt, die es versuchte, den Platz zu säubern. Ihr zu Hilfe kam 'im Lauf, schritte Jnsanterie. DaS Militär wurde mit einem hageldickten Steinwurf empfangen. Alle Ausforderungeu, auseinander zu gehen, wuroen mit höhnende Zurufen aufgenommen. Einer Militärabtheilung, welche die plündernden Arbeiter ausforderte, die Laden zu verlassen, flogen leere Flaschen, : Stocke und eme Hacke an die Kopse. Das Militär selbst, aus's Aeußerste gedrängt, mußte von seiner Schußwaffe Gebrauch machen und gab fünf Salven in die Menge, worauf sofort mehrere Personen todt und verwundet niederstelen. Als der Hausen, bestehend uS betrum kenen Weibern. Männern und Kindern, den Ernst der Situation erfaßte, zog et sich lärmend und Steine schleudernd aus die angrenzenden Felder und die Wälder zurück, die ganze Nacht über die auSwär tigen Fabriketablissements bedrohend. Die ganze Nacht herrschte der Tumult. Um 11 Uhr konnte man daran gehen, die Todten und Verwundeten aufzulesen. Vier Personen wurden todtefunden, sieben starben 'och NachtS, eine fand man heute Morgens todt in den Feldern, der sich dahin geschleppt hatte; sieben schwer Verwundete, an deren Auskommen gezweifelt wird, liegen im Spital, 20 leichter Verwundete sind bis jetzt eonsta? tirt. Es dürften aber noch Verwundete zum Vorschein kommen, weil gesehen wurde, daß Arbeiter Verwundete mit sich nahmen. Vom Militär sind drei Mann verwundet. Nnr den aufopferndsten Bemühungen des Militärs (??) ge larg es, zu verhüten, daß die Excesse aus Bieutz übergingen. Um weitere Militaroerstarkuna wurde teleuraphirt,. Die
Arbeit wurde" heute in aNen tzavriken ausgenommen. Wien, den 25. April. DaS k. k. Correspondenz-Bureau meldet, die Wiener Abendpolt erklärt die Angabe für unrichtig, daß anläßlich der Ercesse in Bilitz-Biala die einschreitende TruppenAbtheilung erst blind und erst als dies erfolglos war, scharf geschossen habe An kompetenter Srelle eingezogene Erkundigungen hätten ergeben, daß überHaupt nicht blind geschossen wurde, da gleich dnrch die erste Salve Verwundungen von Ercedenten erfolgt seien. Somit könnte an der mit vollstem Ernste erfolgenden Anwendung der gesetzlich geboten'en Waffengewalt nicht gezweifelt werden. UebrigenS habe angesichts der Vorgänge in Bilitz-Biala Ministerprästdem GrafTaaffe sämmtliche LandeSchefS darauf aufmerksam gemacht, nach welchen gesetzlichen Bestimmungen ein standeSrechtlicheS Verfahren stattfinden könne. In den galizifchen Fabrikstädten Tulnek und Waastadt kam eS ebenfalls u
furchtbaren Ausschreitungen. Fast alle ; Schnapsladen wurden demollrt. Der Kaufmann Eisler erleidet 20,000 Gul den Verlust. Aehnlich wurde feinem Nachbar MarcuS in Wagstadt mitgespielt. Die Berichte, welche bis jetzt vorlie. gen, entstammen sämmtlich den kapitalijtischen Blättern und lassen die eigentliche Ursache deS Krawalles gar nicht erMitteln. Blelitz-Biala hat in seinen Tuch und Maschinenfabriken bei 20.000 Arbeiter, fast lauter Polen. Die Interessen beider Städte sind, trotzdem Bielitz in Schlesien, Biala in Galizien liegt, auf das engste verknüpft. Die beiden Städte sind lediglich durch ein kleines Flüßchen, die Biala, von einander getrennt. Die Hauptstraße von Biala, der Schauplatz der Ercesse, ist blos eine Fortsetzung des Bielitzer- Straßenzuges, und geht direct in die Hauptstraße von Lipnik über. Der an Biala stoßende Theil der Gemeinde Lipnik ist vollkommen städtisch gebaut und bildet eigentlich eine fortgesetzteReihe von Spiritusrafsinerien und Brantweinfchanken. Die Hauptstraße von Lipnik st besonders an Samstag - Abenden von taufenden Arbeitern frequentirt, welche die Brantweinfchänken aufsuchen. Oon 3tsie Galt Lake City. Utah, soll bis Herbst eine elektrische Straßenbahn mit einem 65 Meilen langen Geleise er halten. Unweit Parkeröburg in Weg Virginien ist am Ohiofiusse die Stell ausgefunden worden, wo ein prähistorifcheS Dorf gestanden. Zimmet ist der Entdeckung eines berühmten amerikanizchen Arztei zufolge en tressllcheS Gegenmittel gegen Typhus, indem es die TyphuSMikroben tödtet. Der gewiegteste Commiß Voyageur der Ber. Staaten ist wohl ohne Zweifel Leonard H. Bliß aus Bloomington, Illinois. Derselbe ist 23 Jahr alt und 450 Pfund schwer. Der Wassermangel in einem Theile Floridas macht sich derart fühlbar, daß in Plant City und Umgegend z. B. das Vieh massenweise verschmachtet. Die riesige Hitze hat daselbst alles auSge trocknet. Vor Freude starb kürzlich in Coatesoille, Pa., eine alte Frau Na. menS Sweeny,. Dieselbe hatte nach 10jährigem vergeblichem Warten plötz lich $3000 rückstandige PensionSgeldee erhalten. Schwarzer Marmor ist unweit Fincastle Virginien, in bedeuten der Mächtigkeit entdeckt worden. Dieß' wäre, soweit bis jetzt bekannt, der einige Fundort' für schwarzen Marmor innerhalb der Ver. Staaten. Im nördlichen Michigan soll eS mehrere CountieS geben, in denen man weit und breit keine Kirche findet. Der größte Theil her dortigen Bevölkerung hat angeblich nie das Wort GotteS ? gehört, geschweige denn eine Kirche ge ehen. Eine Ulme, die erwiesenermaßen 225 Jahr alt war, ist in West Medford, Massachusetts, auf Anordnung der Chaussee-Commissäre gefällt worden, lediglich, weil der Baum etwas in die Straße hereinragte. Die Entrüstung der Bevölkerung über diesen Akt ist be greiflich. Die Ulme war über 100 Fuß hoch und bot einen majestätischen Anblick dar. DaS Einschmuggeln von Chinesen über Mexico in die Ver. Staa ten ist laut einem Bericht des Chinesen, JnfpectorS" D. E. Conn in San Diego an das Bundes - Schatzamt ein höchst einträgliches Geschäft von ganz beträchtlichen Dimensionen. Hinter diesem Ge schast steht gan, bedeutendes Capital mit den Centralstellen in San Francisco und China. Ein Lampen, Cylinder, der acht Jahre lang tagtäglich gebraucht wurde und noch absolut unversehrt ist, befindet sich zur Zeit im Besitze einet Dame in AmericuS, Georgia. DaS Geheimniß soll sein, daß die betreffende Dame den Cylinder, als sie ihn im Jahre 1832 kaufte, in Salzwasser kochte. Dadurch soll das Glas selbst gegen die größte Flamme gefeit sein. Ein Sonderling Namens FieldS ist kürzlich in Danville, Kentucky, im Alter von 63 Jahren gestorben. Der Mann hatte in seinem ganzen Leben auch nicht eine einzige Nacht außerhalb deS Hauses, in dem er geboren ward, zugebracht. In seinem ganzen Leben verließ er daS County nur zweimal, und zwar jedesmal nur aus wenige Stunden. Witzigund schlagfertig war der soeben verstorbene Beck von Kentucky. Vor einigen Jahren wurde er von seinem intimen Freunde Oberst Woolcy gefragt: Senator, ist ei wahr, wa die Zeitungen heute andeuten daß Sie heirathen wollen?- Beck machte entsetzt einen Schritt zurück: .Soll ich irklich schon ein so alter Idiot geworden sein, daß die Leute mir das zutrauen können, Herrr?" Der v erst orbeneNektor der Universität von Pennfylvanien, Georg F. Pepper von -Philadelphia, elcher auch Präsident der dortigen Academie der schönen Künste war, hat durch Testament eine Anzahl fürstliche Schenkungen für gemeinnützige und wohlthätige HQe macht, jß imtexlied Vers ."
mögen von annähernd 4 Millionen Dollars und vermachte hiervon Z60,000 an die Universität von Pennsylvanien, b50,000 an die Pennsylvanier Academie für Freie Künste, t1ö0,000 für die Gründung einer Freien Bibliothek. Die Wohlthätlgkeitsanstalten der Stadt sind mit Legaten von 55,000 bis 50,000 bedacht. Im Ganzen belaufen sich fein, Schenkungen auf S150,000. EindrastiscbesBeispielvon Frauenliebe wird aus Middletown, N. Y., berichtet. Im dortiaen Gefängniß erwartete Ernst Utter seinen Prozeß wegen Bigamie, da er Jennie Grissin geheirathet hatte, obwohl er sich bereits des Besitzes einer Frau erfreute. Neulich Abends kam jennie ,n Bealeituna
von zwei Männern ins Gefängniß, um ihren Pseudo-Gatten zu besuchen. Als ! sie die Erlaubniß erhalten hatte, ließen ! ihre Begleiter sie allein. Nach einer Stunde erst entdeckte der Schließer dnrch Zufall, daß sie und Utter die Klder gewechselt hatten und daß dieser in Frauenkleidung entwischt, während Jennie im Sträflings-Anzug i der Zelle zurückgeblieben war. Sie sowohl, wie , ir oa - ? i f7 ..V fl)..(X a : ryre eglerler, uw wtjjnufivu' rung angeklagt. Der Entflohene aber ist wieder gefangen worden. Veutsqe Loear 5kqrtc)ten. Königreich Bayern. , Zwei Kinder der Kleingütlerin KreS, enz Maier von Hördt kamen beim Heran nahen des Zvges an der bereits geschlos, senen Barriere an. Das ältere Mädchen artete, während das kleinere sechs Jahre alte Schwesterchen den Weg über das Geleise fortsetzen wollte. Mitten auf demselben jedoch schreckte sich das Kind an dem heranbrausenden Zuge und blieb wie festgenagelt mit seitwärts gerichtetem Kopse stehen. Da riß der Aushilss bahnwärter Karl Stirner das Mädchen mit eigener Lebensgefahr aus dem Ge leise; im nächsten Augenblicke wäre dasselbe von der Locomotive zermalmt mor den. Wegen Mißbrauchs der Dienst? gewalt durch Mißhandlung von Untergebenen angeklagt, stand der ViceWachtmeister des 1. Ulan - Regiments, Philipp Helv von Forchheim, vor den Militärgeschworenen. Derselbe gab dem Gemeinen Schwab wegen einer Unge Hörigkeit eine derartige Ohrfeige, daß derselbe längere Zeit an Gehörschmäche litt. Wegen Körperverletzung erhielt er zwei Tage gelinden Arrest. In Wasserlosen entleibte sich der ledige Franz Wüscher durch einen Pistolenschuß; in Vilseck erhängte sich aus Lebensüberdruß der Oekonom Jgnaz Kaiser; in Marktbreit brachte sich der Bahnaspirant Mark mit einer Pistole tödtliche Ve?; letzungen bei. In Helming wurde der BauerSsohn Mar Schlederer durch einen Sturz getödtet, in PaderSberg wurde der Knecht Andrä Jagdhuber vomMaschinen' getriebe gekostet, in Vilshosen brach der Taglöhner Joh. Stockinger beim Be laden eines Wagens das Genick. Hessen - Darmstadt. Die Ehefrau deS Bahnbedienfteten Peter Grosse in Büdesheim hat ihre beiden Kinder, einen Knaben von 2 Iahren 3 Monaten und ein Mädchen von 7 Monaten, in einer Bütte ertränkt und sich dann selbst auf dem Speicher erhängt. Das Ehepaar Lunkenheimer und ein Schiffer sind in Mainz als Falsche münzer verhaftet worden. Sämmtlich! falsche Geldstücke, sowohl die Ein- als Zweimarkstücke, zeigen das Bildniß des Königs von Württemberg und die Iah-, reszahl 1830. Die Stücke sind gegossen und auf den ersten Blick infolge ihrer mangelhaften Ausführung als Falsifikate zu erkennen. Beim Roden eines Wein? bergeS fanden in Udenheim Philipp Müller und Zimmermaun Heinr. Zaun einen Krug mit großen und kleinen alten Silbermünzen vom 18., 14., 15. und 16. Jahrhundert. Aus Lebensüberdruß ertränkte sich in Sickenhofen die Ehefrau des Dienstknechts Jra Wölfelfchneider; in Harb erschoß sich der Hafner Rodling aus Himgen. Die Motive sind unbekonnt. Elsatz-Lothringen. Der zu Briey in Frankreich zu S Iahren Gefängniß und 1000 Franken Geldstrafe verurtheilte .Spion" Niemeier soll mit einein Versicherungsagenten dieses Namens, der erst voriges Jahr von Straßburg sortgezogen ist, identisch sein. Aus dem kleinen Dorfe Nosenau sind innerhalb dreier Jahre etwa hundert Einwotner nach Amerika ausgewandert. Bei der Familie des Nikolaus Lormann in Metz hat der Storch dieser Tage mehr als seine Schuldigkeit gethan. Frau Lormann beschenkte ihren Mann nämlich mit Drillingen, drei prächtigen, lebenSsähigen Madchen. Erhängt haben sich: in Benfeld der Schreiner Lorenz E. Ul mer, in Rommelsingen der Spezereikra--r Enaelfried. Großherzogthum Baden. f Schreinermeikier Friedrich Brenner. kin Mitglied der nationalliberalen Parter tn Mannheim. f In Sandhosen der evangelische Pfarrer Schlusser. Ein leichter Erdstoß wurde dieser Tage in Ueberlingen verspürt. Die Erschcinung machte sich durch plötzliches Thüraufspringen, ungewöhnliches Klirren der Fenster :c. bemerkbar. f In Werthheim Kirchcnrath Müller. In HeinSheim feiert der Männergefangoerein .Germania demnächst sein 25. Stif tungsfest; in Mannheim beging die .Liedertafel ihr ö0jahrigeS GründungSjubiläum ; in Emmendiugen feierte daS Georg Ottenwalter'sche Ehepaar seine goldene Hochzeit. Erhängt haben sich : in Adelsheim der Laudwirth Andreas Bayer, in Hofmeier der Bürgermeister Lanbwirth Josef Rudolph, in Möncheiler der Tagmerker Christian BSstnger, in Lad.'nburg ertränkte sich der Reallehrer Josef Mergefaeller wegen dienst licher Differenzen. Braunschweig. Anh alt. Li,pe. Waldeck. Gegen den Lehrer Gustav Lohmann a.ls Mühlenberg ist be Untersuchung haft wegen unzüchtiger Handlungen verhangt. L., welch:? flüchtig ist, wird von der Staatsanwaltschaft steckbrieflich verfolgt. Der Kaufmann Poppelbaum in Holzgemünden, welcher seine Bücher nicht nach den Bestimmungen der Handelkgefetzbücher führte, wurde dieser Tage in eine sechswöchentliche Gesängniß fiwft vtrurtheitt. Von einem Zebr if
oauerlicyen UuglMkssaUe t?r ver zzutsbesitze? Hunderlmsrk in Schoningen betroffen worden. Bei dem Ausbau der alten Grubengebäude wurde H. unter einstürzendem Mauerwerk begraben. Er hat so schwere Verletzungen davongetragen, daß eine sofortige Üeberführung in das Krankenhaus geschehen mußte. Seit einigen Wochen ist auch in Hesperinghausen ein Kriegerverein gegründet worden, und die Zahl der Mitglieder ist bereits auf ZO gestiegen. Königreich Württemb erg. . t Der Pfarrer a. D. Christian Friednch Mörike in Stuttgart. In Freudenstadt sind die Bürger in beneldenöwerther Lage. Sie brauchen keine Gemeindesteuer bezahlen, fondern erhalten noch jedes Jahr etwas heraus, dieses Jahr 25 M., 20 M. im Vorjahr. Die Zahl der Nutzungs-Berechtigten betragt über 1260. In Niederstetten der Schullehrer Nörr. Die Eheleute Netrenmaier aus Göppingen, welche ihr dreijähriges Kind durch Hunger und MißHandlungen zu befeitigen suchten, wurden zu 8 bezw. 10 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Der Handelsmann Phi lipp Schick in Walds, elcher sich durch inen Neoolverschuß tödtlich verwundete ist gestorb' Mecklenburg. Der Veteran C. Leetch in Neustrelitz feierte ueulich seinen 100. Geburtstag in körperlicher und geistiger Rüstigkeit. Derselbe ist wohl der einzige noch lebende Freiheitskämpfer, der auch den russischen Feldzug von 1312 mitgemacht hat, und gilt nebst dem 107 Jahre alten Dohse für den ältesten Veteranen Norddeutsch lands. f In Teterow der Postdirector a. D. Engelhardt. f In Zarentin der Postmeister Hencke. Schweiz. In der Nähe der Schlachtanstalt in Lern stürzte sich der frühere Fabrikbesitzer Karl Augustin Pittet aus Leipzig in die Aare. Eine geheimnißoolle Geschichte hält die Bewohner von Orvin in Aufregung. Ein gewisser L. Blaser ist plötzlich gestorben und der Volksmund bezeichnet seine Ehefran, nebst zwei im gleichen Haufe wohnende Individuen, als die Urheber dieses Todesfalles: Man spricht von Vergiftung. Die Regierung hat für das Tell Denkmal in Altorf einen Beitrag von 400 Fr. bewilligt. f Der Oberrichter Ed. Dasse kel, der bedeutendste Dichter des CantonS in Aarau. Die uachtheiligen Fol gen, welche die starke Auswanderung aus dem Canton Graubünden auf die landwirthschaftlichen Zustände ausüben, machen sich immer fühlbarer. Es gibt Gemeinden, in denen es äußerst schwer hält, für den landwirthschafllichen Betrieb Arbeitskräfte zu finden. Die Güterpreise sind ganz unglaublich gesunken. In der Berggemeinde Giswyl hat letzter Tage Josef Wolf, Vater dreier Kinder, sein jüngstes, 4 Monate alteS Kind todtgeschlagen. Bei Ermatingen will man ein Kohlenlager aufgefunden Haben.-Verwaltungshauptmann Schaub ven Sentier, QuartiermcisterdeS 3. In, fanterie-BataillonS, ist der widerrecht lichen NnFnunq der Kasse dieses letzteren im Betrags von über 1000 Francs angc,ui0igl und auch bereits verhaftet uorden. Oesterreich. In Wien: f der Großhändler WiljelmRitter von Boschan, Chef der Firma Bofchan's Söhne und Präsident des Wiener Großhandlungs-Gremiums ; der Hofrath und Kreisgerichtspräsident a. D., Dr. Karl Ritter v. Maurer ; der Qberlandesgerichts - Präsident Baron Streit und der älteste Schauspieler Wiens und letzter Kunstgenosse NestroyS, Ferdinand Groiß. In Sansibar starb der Gerent des österreichifch-ungarifchen Consulats Rittmeister Fuchs. Er war ein vassisnirter Jäger und seinerzeit Jagdgenosse deS Kronprinzen Rudolf. Der Ingenieur Jellinek traf hier letzter Tage ein, der in London unter dem Verdachte, mit dem flüchtigen Advokaten Dr. Marktbreiter i'dentifch zu fein, verhaftet worden war. Er erzählte, daß er zwei Tage im Gefängnisse gehalten worden und 16 Stunden in Fesseln gelegen, habe. I. hat eine Entschädigungsklage gegen die englische Regierung eing'ereicht. Die beiden seit 20. März von Vrünn verschwundenen Vankgeschäftsin haber Waldner und Hirsch sind in Amerika angelangt. Der gerichtlich bestellte Kurator konnte bisher nicht die Kassen eröffnen, weil die Flüchtigen die Kassenschlösset mitgenommen batten. In Alkoven bei Efferding sind von 70 Häusern 27 ein Raub der Flammen geworden; Schaden 15,000 fl., wovon nur 30 0 versichert waren. Der 19jährige Spenglergeselle Gg.Blaschke verbrannte auf offener Straße. Fernere größere Brände kamen vor: in EmS, wo 12 roße Fouragemagazine, worin sich für ie dortige Cavallerie gegen 8000 Cent ner Heu und Stroh befanden und in Schönering, o von 37 Häusern 26 in Flammen aufgingen. Im letzten Falle beträgt der Schaden 270,000 ft., wovon 90,000 versichert. f In Salzburg Fürst-Erzbischöf Dr. Franz Albert Eder, PrimaS von Deutschland.
Folgenden recht famosen ReichstagS-Kalauer berichte die inHildburghausen erscheinende Dorszeitung auS Messungen mit dem Bemerken, daß dieseS Wahlkuriosum im betreffendenWahlkreise noch immer viel belacht wird. Ein Bauer äußerte nämlich nach Bekanntwerden der Wahlresultate im Reich sein Erstaunen über den BiSmarck, was der doch für ein großer Mann fei, da er soAar bei den Schwarzen in Kamerun und in Ost - Afrika schon die Wahlen zum Reichstage eingeführt habe. Er müsse .doch dort die Borgemester hellensch im Trabe hon, daß se das so fir gemacht HLtten." Befragt, wie er zu dieser AnIcht komme, erklärte daS Bäuerlein ganz rifch: .Ich hon doch aber gelasen, daß e dreiWilde en Reichstag gemahlt hon." Diesem Reichstags - Kalauer wollen wir hier gleich noch den .neuesten Börsenscherz" anfügen, der in London colportirt worden ist. Danach soll Stanley bebaupten, Emin Pascha och gar nicht gesehen zu haben. Und warm? Weil xn Pascha gar nicht vorhanden ist. EiZtNVaaren jeder Art. Pulver, Munition u. s. w.. zu mäßigen Preisen km neuen Laden von B H.Vanier.N.O. Ecke der Monlö und Meridian Str.
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