Indiana Tribüne, Volume 13, Number 233, Indianapolis, Marion County, 11 May 1890 — Page 4

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".:? g&"' . J"s-!. ' , n Ml g'gTBir- . - -v "- Mians Tribüne. elffMWi. SonntaS'AuSgabK. fPt 130 D. arvlandL. Indianapolis, Ind., 10. Mai 1890. Sdwcse ugen. Es ist eine merkwürdige Jrome, fc' nscre Zeit, welche sich auf ihren scharfe Blick so viel zu gute thut und den 2rn ge gleich fa,m mitten ins Herz zu sebeu Vhnt, unablässig über Schwäche oe? Augen klagt und von Furcht ergriffen ist, daß dereinst ein Geschlecht von lau ter Kurzsichtigen erscheinen wird, so daß dann in der That von der civilisirten Menschheit die Schopenhauer'sche Bos heit gilt: .Brillen statt der Ängcn." Die Wissenschaft hat sich angelegentlich : mit dieser Gefahr beschäftigt. Die Er gebniffe ftimun so ziemlich darin über ein, daß man im Allgemewen unserer Erzichnng Schuld giebt. Das viele Lesen und Schreiben, soll Uhrfache sein. Die Gestalt der Schulbänke und Schul tische wich getadelt. Der deutsche Druck muü natürlich auch herhalten. So zählt man eine Menge von Einzelheiten auf, en denen hie und da auch gebessert wird, t. - i T r . i n .-1 n C ; oyne oan ote acye jcioi iiaj vamu änderte. Man roird jenen Veschnerden gegen über doch v?ohl zuerst einmal die Fragt auswerfen muffen: Ja, war es denn früher, als niemand über Kurzsichtigkeit klagte, anders? Die Verhältnisse waren doch ganz gewiß nicht ideal, dumpf vn düster war es sicherlich in den Kloster schulen des Mittclaltcrs. Wenn man in San Marco zu Florenz die Zellen durchwandelt, welche Fra Angelico mit seinen rührenden Fresken geschmückt hat, so staunt man, mit wie wenig Licht der Maler sich bei feiner Arbeit begnügt hat. Und wie war eS im vorigen Sahr hundert, im Anfange des jetzigen? Wachskerzen gab eS nur in Palästen, Bürgerhäuser mußten mit Unschlitt und Talg fürlieb nehmen. Man lese ein mal die köstliche Scene in Jean PaulZ Siebenkas", wie Siebenkäs seine ersten schriftstellerischen Versuche unternimmt und die dabei sitzeride Lenette es mit dem Putzen des Dochtes troh aller Sorgfält niemals richtig treffen kann. Die Lichtscheere wird wohl manchen als Ge spenst. wie sie noch auf einem Münche uer Bilderbogen erscheint , verfolgt haben. Und keineswegs saß nur em einzelner Schriftsteller bei der Talgkerze, der seine dienstbare Lenette bei sich 'hatte: eine ganze Familie fuchte damit auszukommen und förderte fleißig und genügt , am lyre aroeiien. Stellt man sich einen solchen Familien tisch vor, so ist es begreiflich, daß unsere Zeit sich am Vergleiche freut. Mit ge altizen Jubel wurde einst das Gas ausgenommen, und jetzt ist eö dem elek irischen Lichte gegenüber selber wieder gleichsam zum Talglichte geworden. Unsere Zeit ist so lichtfreundlich wie mög lich, und ui'jere Aerzte behaupten, es nie hell genug zu sein. Den Augen sei selbst die größte Helligkeit zuträglich, vorausgesetzt, da sie nicht blende. Wir ! laben in dieser Beziehung etwas ketzeri che Ansichten. Wir gehen dabei von dem Grundsätze aus, daß der Mensch für einen gewissen man gestatte uns den Ausdruck Lichtverbrauch einaeÄchret ist. der sich mit dem Klima ändert, der aber nie eine gewisse Grenze übersteige darf, wenn die Empfänglichkeit der Nerven nicht leiden soll, wie sie dies bei allen andern übertriebenen Anstrengungen thut. In Bezug auf diesen Lichtoerbrauch wird den heutigen Menschen zu viel zugemutlL ..r :c 7ü-- . !jti tyci. cioikii itc cynerven rncgi ?enug und dies müssen sie büßen: Man onnte sie mit einem etwas kühnen, aber verständlichen Bilde .Lichtsäuser" nen en. In nordischen Ländern üben die lanen Tage freilich eine ahnliche, ja noch schlimmere Wirkung aus. Doch gehen im allgemeinen die entstandenen Leiden schnell vorüber, weil dem langen Tage eine lange Nacht entspricht. Das ist bei dem künstlichen Tage, nu'e wir ihn uns bereiten, nicht der Fall. Daß den Augen an und für sich die größte Hellig keil dienlich ist, wollen wir gern zugeben. Wenn die Augen ein optisches Jnstrument wären, das wir bei uns trügen, et wie die Brille in der Westentasche, . so möchte alles in Ordnung sein. Inbessen, das sind sie nun leider nicht, ihre Gesundheit hangt mit dem Wohlbefinden des ganzen Korpers zusammen, wie dasselbe nch in ihrem Ausdruck' spiegelt. Der ganze Körper aber wird durch diesen verlängerten Tag in Mitleidenschaft gezogen. Jene traulichen Emxsindungen, welche die Dämmerung erzeugt jmi welche die Menschen früherer Zeiten auch bei ihrer bescheidenen Kerze im Studirimmer überkam, sind heute verschwunden ; der Lärm des geschäftlichen Tages eicht dem modernen Menschen wenig stens symbolisch durch das nachgemachte Tageslicht nicht von der Seite. Die Schwache der Äugen gehört daher mit zu dem Capital der Nervosität," über welche unsere Zeit so viel klagt, und der mn sÄwerliÄ bekommen wird, wenn sich nicht der Akt der Zeit selbst ändert. Fürs erste ist dazu wenig Aussicht. Wir sind zwar noch nicht so weit, wie die Englinder, die in dieser Hinsicht entschiedm an der .Spitze" der Civilisation ftehen ; Abends zu Mittag essen und ihr Psrlement sich mitten in der Nacht zanfrn lassen. Aber der Hang dazu ist da und offenbart sich am deutlichsten bei den Theatern. Freilich beruft man sich hierbei auf die Nothwendigkeit" ist aber jenes Schicksal, welches die Menschen auf ibrem Wege vorwartstreibt und in welchem wir als Christen und moderne Menschen nicht nur ein cruferlegtes Fatum erblicken dürfen, sondern andererseits auch die unabwendliche Folge unserer eigenen fmenAnsichten. Werz. B. mBsmeuth .Tristan und Isolde" gesehen und ln den letzt Wochen m seinem Opernhause, der nch den Unterschied des Eindrucks geernt haven und aynen i Werschiebunq der Tu Ounst und ihre Wnterentwickelung gu$. Zm eben UeS

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menschlichen Leben hängt cuner. agl Augu,k nacy 'ner ene. ebenso zusammen, !e im bin geknickt. Komm her, gb mir'n Körper. Kuö. Aber Du tollst leben, dak ick

,'' n?: ; t.'5 j.' CJ:'Ä'' . Noch etwas tocrc$ utochrm wir her vorheben. Den anstrengendsten Gebrauch machen wir mit unseren Augen beim Lesen und Schreiben. Hier hat man bei den Erörterungen über Kurzsicktigkeit merkwürdigerwcifc ein sehr Wichtiges nn, außer Ackt gelassen: das Papier. Die früheren Papiere waren stumpf, sowohl rauh in ihrer Oberfläche, als unschembar in ih :r Farbe. Die moderneJndustne glaubte aber ihr Beste? zu leisten, wenn sie das Papier möglichst glatt und wei hergestellt. Dies glatte Papier wirkt wie ein Spiegel und bei unserem Hellem künstlichem Lichte in erhöhtem Maße. Daß es nun aber kaum etwas giebt, was für die Augen schädlicher ist, als wenn gleichsam auf einem Spiegel geschrieben oder auf ihm gelesen wird, braucht nicht weiter auseinandergesetzt zu werden. Der gelbliche Ton unserer billigen Holz, papiere macht die Sache nur noch schlim mer. Auch auf diesem Gebiete haben sich natürlich dieModenarrheiten fönnlich ausgeklügelt, die Augen zu verderben. Ma denke nur an die albernen karrirten ode, geblümten Briefbogen, auf die so manch Modedame ihre zierliem Brieflein krit zelt gcwißermaßen ein Korsett oder ein Ballschuh für die Augen. Die Vinfachhekt. VrigZnal'ZZlitthkiluuz t Jreie? Hl dkberg asl Ux Mauleusfelftraie. Weißte, Manne, sag' ich zu meine August, das muß aufhören. ES geht wirklich nicht mehr anders, als daß wir uns ganz gehörig einschränken. Nanu, sagt er und sieht mich größer an, als ich bin, wo wir'S doch Gott sei Dank am Ende dazu haben? Gerade deshalb, sag' ich, denn hier bandelt sich's nicht ums Haben von unS, sondern um's NichtHaben von anderen Leuten. Also wird von jetzt an eingeschrankt, und darum giebt's heut Mittag Renthierrücken. Na, wenn Du daS einschränken nennst, lacht August, dann wär' ich ein miserabler Lump, wenn ich waS dagegen hätte. Eine sehr wohlschmeckende Einschränkung! Ist es auch, sage ich ; aber hier handelt L sich wieder nicht um'S Wsblschmecken, sondern um den Neid. Und den will ich um keinen Preis erregen. Der Rücken hängt seit süns Tagen im Hose draußen or dem Küchenfenster am Haken. Oden wohnen Rath StübingerS, wo der Sohn im Kadettenhause ist und nächstens Leutnant wird. Also muß der Rücken sort, damit ihn der junge Mensch nicht erst zu sehen bekommt, sonst kriegt er Herzweh. Aber sage mal, Alte, sagt August, ehe ich am Wochentage Renthierrücken machte, würde ich ihn doch an Deiner Stelle lieber bis Sontaz lassen und Stübingers mit ihrem Sohne dazu einladen. Du sprichst, ie Du's nicht erstehst, sag ich. ' Du willst w,hl etwa heutzu tage einen Cadetten mit Renthierrücke verwöhnen? Na, da kamst Du schön an. Nee, Männe, einfach, einfach! DaS ist jetzt die Hauptsache bei den jungen Leu, ten. Und darum müssen ir ihnen mit gutem Beispiel vorangehen. Ich habe auch für heute eine Flasche Rhauenthaler Auslese und ein Pülleken Sekt kalt stel len lassen. Die feinen Weine müssen weg. Künftig gibt's an den höchsten Feiertagen nur gemeinen Kutscher. Kratzt sich August hinter den Ohren und sagt, meinetwegen. Alte, sagt er, aber dann werde ich von jetzt n Ssnn tags wahrscheinlich lieber außer'm Hause essen. Kannst Du gerne thun. Ich gehe sogar mtt. Aber dann wird m emem Stadtbahnbogen - Restaurant gespeist, und weiternichts als Buletten mit Brühkartosseln, hörst Du? Das könnt' mich rauSreißen, sagt August. Dann gibt mir am Ende der Kellner, wenn er Mitleid fühlt, noch extra ein Almosen. Hat sich was zu kellnern, sag' ich. Der ihr Stolz wird sich auch noch legen. Von wegen den Trinkgeldern namllch. Denn mehr als fünf Pfennig allerhochstens wird nicht mehr gegeben. Sagt August, aber Alte, sagt er, Du bist wohl? Bin ich auch, sag' ich. Oder willst Du Dich etwa als Protzen aufspielen, wenn vielleicht am Tisch nebenan ein paar Leutnants sitzen, die gar nichts mehr geben dursen? Und sollen so'ne jungen Leute vleuncht beschämt zusehen, wenn Da Dir Ragu seng bestellst und Dir nachher 'ne echte Havanna in'S Gesicht steckst? Also meine feinen Cigarren soll ich auch nicht mehr rauchen, fragt August ganz erschrocken. Aber Mensch, sag' ich, willst Du Dir denn die gan;e Armee feindlich auf 'n Hals laden? "Wie willst Du denn künftig auj'm Pferdebahnperron stehen und 'ne Dreihundertmark-Cigarre qualmen, wenn neben Dir Einer in Uniform steht, der sich höchstens dreie für'ne Groschen leisten kann? Ich dächte doch soviel Rücksicht könntest Du nehmen. ?ca, daS wollen wir doch mal sehen. Ueberhaupt muß Alles anders erden. ih mf nnä Mtiteri nnrt rntr nA Und wie das neulich darf mir auch nicht mehr vorkommen, wo Du der Stübingern em Äukett Zur fünfzehn Mark 'raufgefchickt hast. Aber, Alte, fagte er, es war doch ihr Geburtstag. Und wo die Leute immer so nett zu uns sind. Erst recht muß das aufhören. Oder soll mir der Kadett aus Revanche dann etwa auch eins für soviel Geld bringen? Das ist seine Sache, sagte er. Nein, das ist unsere Sache, sag' ich. Na?tu? Jetzt wird's mir aber zu dunt, sagt er. August, sag' ich. stell Dich doch nicht aus die Hintersüße; Du hast ja doch gar keine. Was gehen mich die militärischen Einrichtungen an? Aber Männe, sag' ich, bist Du denn ganz blind vor den Ohren! Denkst Du denn gar nicht an die Jule, was unsere Aelteste ist! Hast Du denn noch nicht r m- t f. T5r i.".t! vemerrr, vag oer zunge ssmoiuge? em Auge auf sie geworfen hat ? Und wenn er sie nimmt: Frau Leutnant' ist doch am

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' v ,i. ' l mifli nm vettern kann. Matt muK 'NcK I ir h" H. in die Zeit schicken. Also her mit'n Renthierrücken! her mit'n Sekt! Ich ruhe nicht eher, als bis die letzte Flasche ausgetrunken ist. Und in der Speisekammer hast Du ja wohl auch noch'n Ganseleber7 k ... st.it ifv. - rn .-. ,4. - ssn'n Mann batte an mir! Na, sag' ich, Gott sei Dank, wenig stens ist doch der Anfang gemacht. (Berliner .Ulk".) Eine Hexeugesöiichte. Nachstehende Herengeschichte hat sich ln der Woche vor den Oster - Feiertagen in Geßimsnnsdors, Kreis SprotUtu, (Schlesien) abgespielt. Bei einem Bauern, der eine kranke Frau hat, stellte sich ein unbekannter Mann ein, der sich für einen Hexenmeister aus Böhmen ausgab und sich bereit erklärte, der Frau die Gesundheit wieder zugeben, wenn der Bauer eine bestimmte Summe Geld zu schassen wüßte. In seinem Walde, sagte der Unbekannt liege eine größere Summe Geld vergraben, und eine gleich hohe Summe müsse auch der Bauer in seinem Gehost vergraben, dann werde seine Frau gesund werden. Der Bauer, welcher nicht ganz unbemittelt ist, aber nicht so viel Geld in der Behausung hatte, bemühte sich bei einigen Bekannten, die Summe von 2400 Mark zu borgen, was ihm auch gelang. Er wartete nun der Dinge, die da kommen sollten. Der Hexenmeister stellte sich wieder ein; diesmal aber des Nachts. DaS Geld wurde in einen Topf gethan und in der Küche ein großes Feuer an gezündet, um das Geld warm zumachen, denn warm müsse es vergraben werden, meinte der Hexenmeister. . Der Bauer mußte auf des letzteren Anordnung einen Besen in die Hand nehmen und jedesmal, wenn Jener in der Küche bis drei gezählt hatte, von außen mit dem Besen an die Küchenthür schlagen. Dann mußte der Bauer hinter der Scheune ein Loa) graben, in das der Hexenmeister im Beisein deS Bauern den Topf, in dem daS Geld warm gemacht worden war, vergrub. Als dies geschehen war, verbot der Hexenmeister dem Bauern streng, das Geld auSzugra den, noch irgend einer Menschenseele etwaS davon u erzäblen, sonst käme der VSse und dreye ihm das Genick um. Er bemerkte auck noch, das? er eS zu Hause im Spiegel sehen würde, wenn der Bauer zu dem vergrabenen Gelde ginge". Zuletzt offenbarte er dem Bauer, dah es noch nicht genug Geld wäre, und daß er später wiederkommen werde, um das Feh: lende noch dazu zu legen. Dem Bauern wurde, nachdem der Herenmeister fort war, doch Angst; er wollte wenigstens nachsehen, ob das Geld noch in dem Topfe wäre; da jedoch die Frau ihm davon abredete, so unterließ er sein Borhaben. Schließlich theilte er das Geheimniß dem Nachbar mit. Die Hexerei kam jetzt zur Anzeige. Der Nachbar grub auf seine eigene Faust nach'; er fand jedoch nur Scherben in dem Loche, das Geld war fort. Kürzlich ist eS endlich A:lungen, in einer Frauensperson die Helfershelferin deS Schwindlers dingfest zu machen. Dieselbe wurde, wie das Sprott. Wchbl." mittheilt, im Sprottauer AmtSgerichtsgefangniß unterge, bracht. Der Schwindler ist noch nich' ergriffen. Die Pesci ä' Aprile- (.Äpril Sische") sind, wie aus Rom geschrieben vird, in Italien nur selten ln solcher Nenge vorgekommen, wie im Jahre des Heils 189. Was da Alles an Aprilftschen" geleistet, resp, geangelt und vom Publikum auch meist arglos in Kauf geaommen worden ist, würde Bände füllen. VesonderS die Römische Presie leistete in biesem Artikel" geradezu Kolossales. Loran ging die Tribun, die unter r Spitzmarke ihres Berliner Karrespsndenten ein .dringliches Telegramm" ius der Neichshauptstadt brachte, des Inhalts, Fürst Bisma'rck habe in der 5Nordd. Allg. Ztg." gewisse geheime Dokumente oerSffentlfcht, weshalb gegen Un früheren Reichskanzler jetzt eine Art Rrnim ' Proceß eingeleitet sei. Ganz Berlin sei in höchster Erregung darüber etc. Das Schönste an diesem pesce war nun, daß nicht nur der Fanfulla" and eine Reihe anderer Blätter darauf ineinsielen und das Telegramm mit jchwermüthigen Glossen begleiteten, sonbern, daß selbst ein auch in Berlin ohlbekannter Auslandsredacteur der .Tribuna", der unbeabsichtigter Weise zleichsalls mostisicirt worden war. schleuigst einen Leitartikel über den sensatis, aellen Bismarck-Proceß" niederschrieb. Ein glücklicher Zufall nur vereitelte in letzter Stunde, daß der Artikel in die Oruckerei wanderte. Andere Blatter ußten zu berichten, daß der .Peterskuppel der Einsturz drohe" ; daß .zwiichen Oesterreich und dem heiligen Stuhle geheime Verhandlungen betreffs Ueber aedelung des Papstes nach Trient fchwe1 M t L. jr f . 0 ?en". und die Correlvondenten tast aller ' italienilcben Nrin,ialklatt,r Kissen Zchm an der Nase geführt wurden auch . c c ' ... y ne no in uiom weilenoen xjtputinen, .1 or . ' ne in Folge eines gedruckten CireularS last sämmtlich nach der Via Flaminia pilgerten, um der Eröffnung der elektrijchen Tramwiu" beizuwohnen, ahnlich ie in Mailand, wo ruf dem Manöver:'eld Schießübungen mit rauchlosem Vuloer stattsinden sollten, oder wie in Neapel, wo, laut den dortigen Zeitun,en, auf der Piaza Plebiscits die Erlffnung einer Esels-Ausftellung angeetzt war. Was Gescheidt'eS. Fremder: Sag' 'mal, Kleiner, habt Ihr-nicht 'n Schullehra 1 Wasser-Waten. Hau mit sich Zimmern 5 00 Bad : s 00 rtvet. s 00 Svnnkelu in Verbindung miNem Faml. liendranch. 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