Indiana Tribüne, Volume 13, Number 232, Indianapolis, Marion County, 10 May 1890 — Page 2
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FKßttch NNd SSVNßSSS. I Xtt tSzNche.DikSn, fa?lit durch UnJMmJl SU ml xr SoS,, di, tag.ndün,- & Senil ,,r WoH. eiie ,n!aV,n IS , oiii . IStkz,onat I Pz Vsft ,uzeschi t räSlus 6 x Jahr. SMes? I30S.MK?vZsnbK. JndZanKpoNS, Ind., 10. Mai 1890. Unsere Muttersprache. Schon im Jahre 1783 warf Pfarrer Helmholz die Frage auf: Wie kann die Ausrechterhaltung und Ausbreitung der deutschen Sprache in PmnsuZoanien m besten bewirkt werden?" und zwar ls Thema für eine Preisschrist. Mehr als ib Jahre sind seitdem vergangen; aber noch stehen wlr vor derselben oder vielmehr vor einem Theil dieser Frage: .Wie kann die Aufrechtcrhsltnna der deutschen Sprache in Amerika am besten iewirkt werden?" Von der weiteren Ausbreitung" sehen wir wohl besser ab ; denn es handelt sich für uns schon lange nicht mehr um Eroberung, sondern nur um Erhallung des Bestehenden. Um's Bestehen, um die Ausrechterhaltung der deutschen Sprache soll eZ sich in dieser Plauderei handeln. Halt, sagt da Mancher, mit welchem Recht kannst Du verlangen, daß die deutsche Sprache hier aufrecht erhalten bleibe ? Darauf sei mit einigen Gegenfragen in möglichster Kürze geantwortet: Soll t den Hunderttausenden von eingewandertcn, deö Englischen unkundigen Müttern möglich sein, ihre Kinder zu ordentlichen Menschen zu erziehen? Können sie es erfolgreich thun, wenn ihre Kinder die Sprache der Muttlr nicht verstehen, j dieselbe unbeachtet wohl gar mißachten? Soll durch eine sprachliche Schranke eine unheilvolle Kluft in der deutsch- amerikaNischen Familie aufklaffen, in der daZ herrliche Familienleben unrettbar versinken umßte? Soll in Folge dessen der funze Deutsch-Amerikaner schon vor seiner Geburt dazu verurtheilt sein, deS besten erziehenden Elements, der dauernim Liebe zu seinen Eltern, verlustig zu zehen? Ist zu erwarten, daß auS solchen Entrechteten wackere Menschen, tüchtige Bürger eines freien Gemeinwesens Verben? Habt Ihr, gebildete Mütter und Väter, jemals Stunden reinsten geistigen Geausses geschöpft aus einem deutschen Gedicht, aus einem deutschen Lied ? Ist Euch zemals Ermuthigung, Kraft und Trost geflossen aus einem kernigen Spruch, aus einem innigen Gebet ? Ist nicht deutsches. Lies und deutsches Gebet erobernd durch' alle Lande geschritten? Und soll Euren Bindern dieser Schatz vorenthalten blciien? Sucht nicht der englische Amerikaner sich und den Seinizen Zutritt zu verschaffen zum Tempel deutscher Wissen schast durch Anregung deS dazu nöthigen Mediums, der deutschen Sprache, und vllt Ihr Euren Kindern diesen Tempel oerfchließen ? Die Antworten auf diese Fragen, Vklche das Gebiet der Argumente noch ,nge nicht erschöpfen, genügen vollauf, m unser stecht", bei unseren Kindern unsere Sprache aufrecht zu erhalten, als ein unwiderlcgliches und gebieterisches darzuthun. Es darf getrost aefaqt werden: AuS Liebe zu Euren Kindern liebt Eure Sprache, pfleget sie und kämpft für sie ; denn es handelt stth dabei um das seelische Heil und Glück Eu,er Kinder! Und sorget nicht, daß daS materielle Heil dabei zu kurz komme ! Kennet Ihr nicht hier herangewachsene Kinder deut scher Eltern, die ihrer Jugenderziehung eine gute Kenntniß und Beherrschung ihrer Mutter- und der Landessprache verdanken? Schulmeisternde Philosophen erden Euch vielleicht vordemonstriren, daß eö unmöglich fei, mehr als eine Sprache zu beherrschen, weil das Gehirn so construirt ist, wie sie es sich ihrem Svstem" zuliebe coustruiren. Conftruiren wir lieber nicht, sondern sehen ir um uns ! In unserer eigenen Mitte leben Männer, von hervorragender Be beutuna im geschäftlichen wie im össentlichen Leben, welche in deutscher Gesellschaft ihr Deutsch und in englischer Gesellschast ihr Englisch zu klarem, a hinreißendem Ausdruck ihrer Gedanken anzuwenden vermögen. Da5 lehrt uns, daß unter der Pflege her Muttersprache diejenige der Landesspräche nicht Noth zu leiden braucht. Und nun: Wit kann die Aufrechtrrhaltung der deutschen Sprache am iestm bewirkt werden?" Jede Sprache wird durch Axperception nd Reproduktion, durch Empfangen Und Wiedererzeugen, durch Hören und Sprechen erlernt. Zu den ichtigsten Gelegenheiten und Einrichtungen, welche im Dienste der Spracherlernung absichtiich und unabsichtlich thätig sind, gehört Ui Theater, die Kirche, die Leetüre (beschränke sie sich aus die Tagespresse oder umfasse sie die Nationalliteratur), das h.uö. die Geselligkeit (in Gesellschaft nd Vereinen) und die Schule. Jedoch Knierscheiden sich diese Sprachsermittler dadurch, daß die drei erstgenannten nur Kittel zum Aufnehmen der Sprache sind, wahrend die anderen sowohl Gelezenheit, als auch zwingende Veranlassung nicht blos zum Hören, sondern auch zum Sprechen geben. So wichtig nun auch die erstgenannten Kittel süc die Aufrechterhaltung der deutschen Sprache hierselbst waren und find, so wichtig es deshalb ist, daß sie sich ihrer Mission als Förderer der deutschen Sprache bewußt seien und in der Erfüllung derselben unterstützt werden, so ist doch nicht zu übersehen, daß deutsche Theater, deutsche Ki ch?n, dkutscheZei un' en und deutsche Bücher in absehbarer Zeit zu den gewesenen Dingen in Amerika Aehören würden, wenn nicht Haus, GeseUschast. Vereine und Schulen als die Deutsch lehrenden nd Deutsch fordern den Factoren thanz wären. Es wäre keine uninteressante Aufgabe, Zn eingehender Weise darzuthun, was seder der genannten Factoren thun könnte und sollte, um dem gemeinsamen Ziele, der Ausrtchkerhal:ug der deutschen Sprahe in Amerika, nach Krästen ani besten" zu dienen. Allein' diese Einzelaussüh eunaen aebören nicht in den Rabmen die-
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er Ze t ; h,er müssen eiuige sireistlchternde" Bemerkungen genügen. Vom Theater müßte man verlangen, paß es sich emanzipire von Darstellunen, dke es uns unmöglich machen, un jere heranwachsenden Söhne und Töchler hinzuführen. Die deutsche Zeitung und daS deutsche Such müßten Hausfreunde der besten Urt sein. Das deutsche HauS sollte einer Sprachinsel gleichen, umgeben von den Wogen ,er Landessprache, aber vor dem Einiringen derselben durch die feste Mauer nerschütterlichen Beharrens beim deutschen Wort geschützt. Die Gesellschaft der Großen sei deutsch m Wesen und in Rede, damit in ihr illgewaltia wirke, was nur wir denenaen: die Gemüthlichkeit. Die deutschen Verein müßten ihren Stolz darin sinden, daß die Jugend sich in ihnen wie zu Hause fühle", d. h. in dem Sinne, daß auch in ihnen die Pflege der deutschen Sprache Grundgesetz und anvcrletzliche Bedingung für Zugehörigkcit sei. Und dke Schule, der einzige systematisch wirkende und darum so überaus nichtige Factor, müßte im vollsten Sinne des Wortes deutsch - amerikaoisS sein, d. h. sie müßte es verstehen und sich in der Lage befinden, alle ihre EinAchtungen so zu tresfen, daß sie einer boppelten Ausgabe genügen könnte: ftinder deutscher Eltern zu guten Amerikanern zu erziehen und . sie durch fruchwng mit deutschem Geiste ihre Wstammung würdigen und lieben zu lehren. Die Verschuldung unserer Farmer. Benjamin F. Butler, trotz seiner an. rüchigen öffentlichen Lausbahn doch einer j der gescheutesten Männer eS Landes, machte neulich in einer Tischrede in Boston die erstaunliche Behauptung, daß die westlichen Farmlandereien mit einer Hvpothekenschuld von fast $3,500,000, 000 belastet seien, also um 25 Prozent mehr, als die ganze öffentliche Schuld am Ende des Krieges 'betrug. Diese Angaben werden in der Bostoner Presse als entschieden zu hoch bezeichnet und der General ob feiner statistischen Kennt msse gründlich durch die Hechel gezoqen. Der Boston Herald", welcher die Statistik als Steckenpferd reitet, rechnet Butler vor, daß seine Ziffer um mindeftens die Hälfte zu hoch gegriffen sei, und daß die Schätzungen zwischen IS und 17 Milliarden schwankten. Im letzten Census gab General Walker den Werth der Farmlandereien in den ganzen Ver. Staaten auf $19,197, 09g, 1 7 an und den des kulturfshigen Landes in den westlichen Staaten WestVirginien, Kentucky, Tennessee, Mississippi und Arkansas eingeschlossen, auf $6,497,482,627. Selbst zugestanden, daß diese Ländereien sich in den letzten zehn Jahren im Werthe um 30 Prozent gehoben hatten, so wäre ihr heutiger Werth doch immer erst etwa acht Milliarden Dollars. Wäre nun Butlers Schut, zung richtig, so wären alle 40 Prozent des westlichen Farmland eö an östliche Gläubiger verpfändet. Das wäre in der That ungeheuerlich. Und doch gibt eS in eiuzelnen WestStaaten ganze Eounties, wo die Scholle nicht dem gehört, welcher sie bebaut, sondern den "Capital! ften, die hinter der Eounty Bank stecken, oder den ursprüng lichei Land-. Lords", welche den kleinen Farmer noch immer in den Krallen haben. In einem ausschließlich Ackerbau treibendm Eounty Tipton Eounty in Jndiana hat e n gewisser Herr Kippen, der Ortsstalistiker, die Hypothekenbücher genau durch studirt und dabei bit erschreckliche Entdeckung gemacht, daß die Hypotheken 'chuld der Farmer am 1. Januar 1890 12,287,435 betrug, wahrend sie 1630 nur 302,184 war. Das macht in 10 Jahren nicht eine Zunahme von 40, sondern von nahezu 150 Procent. Und in 1880 betrug die CensusEinschätzung des Farmlandes im Counry tzt.Z6i,83, also weniger als das Doppelte der heute darauf lastenden Hnpothekcnschukd. General Butlers Angaben sollen übertrieben sein. Ob oder nicht, darüber wird der Census Aufschluß geben, welcher im Juni aufqenommen wird. Bis dahin dürste es angesichts deS BeispieleS von Tipton Co. angezeigt sein, mit seinem Urtheil zurückzuhalten, und weder Butler zu verdammen, noch den Organen der Bostoner Geldsäcke uf'S Wort zu glauben Auf alle Fälle ist das in Obigem entrollte Bild kein iesonders erfreuliches, und auf ein paar hundert Millionen mehr oder weniger kommt eS am Ende nicht an, wenn beide Schätzungen hoch in die Milliarden gehen. Der westliche Farmer ist übel genug daran. DaS steht über allem Zweifel fest. Der Gehelmpls von Kronstadt. Wir haben bereits von dem Versuch der Bestechung eines russischen Ministerialbeamten zur Erlangung geheimer Schriftstücke Kunde gegeben. Näheres darüber erfahren mir durch folgenden Brief, welcher der .Voss. Ztg." aus Petersburg zugeht: In den besseren Ge sellschaftskreisen der Residenz wurde wahrend der Osterfesttage viel von einer VerHaftung eines Ehepaares erzahlt, das Beziehungen zu ausländischen Agenten unterhalten haben soll. In der Presse fand daS Ereigniß nur im Grashdanin ErwShnung, allein in einer so krausen Form, daß der Erzähler selbst für nothwendig erachtete, den zu ihm gedrungenen Einzelheiten keinen Glauben zu schenken. Wahr an den Gerüchten ist die Verhaftnng eines MsnncossicierS, der durch seine Gattin einen BestechunSversuch im Marineministerium machen ließ, um im Interesse eines fremden Marineagenten in den Besitz eines Geheimplanes von Kronstadt zu gelangen. Einzelheiten sind nun aus den Mttthetlungen de 1 Grasbdanin" bekannt, die wir hier folgen lassen, obgleich sie schwerlich aenau . dem wahren Zusammenhang der Sache entsprechen. In einem Ministerium, erzählt man, erschien eine Dame und wandte sich ohne Umschweife an einen Copisten mit der Bitte, ihr ein gewisses Geheimdokument auszuhänd'gm. Dieser, ein unerfahrener, junger Mensch, machte darüber sofort seinem Voraeletzten Meldung der ibn deauk-
eragte, ans zeves Anervteten der Dame einzugehen und ihr Geheimdocumente, die aber heute keinen Werth haben, eins zuhändigen. Die Dame verwkigerte die Entgegennahme und ersuchte den Copisten, ihr auf die Straße zu folgen. Dort wartete ein Herr in Civilkleidung. Die Drei gingen nun zusammen in ein Nestaurant, wo der Herr die Gehcimpapiere einer genauen Prüfung unterzog und sodann erklärte, er brauche zwar andere.
doch sei er bereit, für sie 30 Rubel zu zaklen, wenn der Copist sich anheischig i mache, ihm bald die gewünschten Papiere in verschaffen, wsfüv er 1S00 Rubel erhalben würd 3 t Weisung seines vorgesetzten glmaß gtng der Copist auf den Vorschlag ein. Als er zum Empfang der 30 Rubel in der Wohnung des Un-' bekannten erlchlen, waren dort beretts Detektiobeamte mit einer Durchsuchung der Wohnung beschäftigt. Das Ergehe niß soll die Äussindung eines das Ehepaar wie einen Geheimrath belastenden Briefwechsels mit fremden Agenten sein. Der deutsche Marine-AttachS in PeterSbürg, Baron von Plessen, ist wie wir schon mitgetheilt haben, dem Vernehmen nach plötzlich nach Kopenhagen versetzt worden und wird schon in den nächsten Tagen von Petersburg abrelsen. (Berliner Tagbl.) j ! OomJnlande. n ber 12,00 leb endige HnM rnern (Lobsters) wurden kürzlich an einem! einzigen Tage von Eastport, Maiue, aus versandt. Der verstorbene Bischof C. H. Borgeß von Kalamazso, Mich., hinterließ zwei Schwestern, von denen dii eine Superiorin im Kloster von Brown Eounty tn Ohis und die andere crni Frau Frank Pirrung in ColumbuS, Ohis, ist. Der Gesandte der Ver. Staaten in Berlin, William Walter PhelpS, hat an den Reichskanzler daS Ersuchen gerichtet, sich dafür verwenden zu ollen, daß der Mild West"-Trupp deS Col. Csdu (Buffalo Bill) die behördliche Erlaubniß zur Abhaltung von Schaustellungen in Deutschland ertheilt erde. ES hat in New York große Staunen hervorgerufen, daß William Waldorf Astor gegen die Halbhundertjährige Politik der Dynastie Grundbesitz verkauft hat. Ein dortiges Blatt kommt auf den Gedanken, daß Astor social Störungen befürchte, ein anderes meint, er brauche Klelgeld. Zur Ausbeutung eines rei chen Lagers von Silbererzen ist unweit Newark, in WestkVirginien, einSchmelz ofen errichtet worden. DaS gewonnene Erz ergibt einen Silberertrag im Werthe von tzL0 bis H70 per Tonne. Die Betriebskosten belaufen sich auf $25 per Tonne, mithin ein Reingewinn von tz40. Das fünfzigjährige Beste, hen der Adams Erpreß Co. wurde diese! Tage von deren Angestellten durch einen festlichen Umzug gejeiert. Ein in der Parade geführtes Banner trug die Auf, schrist: 1840 zwei Männer, zweiKna ben und ein Schubkarren ; 18900297 Angestellte, 2300 Pferde, 1800 Wagen." 1770 Mordthaten find von 1884 bis 1839 in den Ver. Staaten ver, übt worden, wahrend in der gleichen Zeil nur 558 .gesetzliche" und ungesetzliche" Hinrichtungen, d. h. Lynchhinrlchtung'en, stattgesunden haben. Das Morden geHort sonach augenscheinlich zu den eni ger gesährlichen Zeitvertreiben hierzu, lande. .Alte Liebe rostet nicht." Dafür ein eclatantes Beispiel: In Montreal ließ sich kürzlich der 60jahrige Methodisten-P rediger John Prince mit der 80jährigen Cvnthra Wood trauen. Die Beiden hatten sich schon vor mehr als einem halben Jahrhundert kennen und lieben gelernt, doch war eine Verbindung damals nicht zu Stande gekommen, da die Eltern der Liebenden dagegen waren. Impfen zur See ist von hervorragenden New Brker Aerzten für weit gefährlicher als ein Ausbruch der Blattern erklart worden. Verschiedene Passagiere von Cunard-Dampfern beHäupten nun, daß sie an Blutvergiftung leiden, die sie sich dadurch zugezogen, daß man sie aufden betreffenden Schiffen geimpft hatte. Die Leute haben bereits Schadenerfatz-Klagen gegen die CunardLinie eingereicht. Mauer O.E.Michaelis, der Schwager des Oberst von Schock, des jetzlgen JnspectorS deS New ?)orker Zollhauses, ist in Augusta, Me., geslorben. Er war einer der fähigsten Artillerieofficiere des Landes, und soll sich den Keim zu seiner Krankheit durch eine Erkältung zugezogen haben, als er vor einigen Monaten zwei leiner Kinder, die beim Schlittschuhlaufen durch' das Eis gebrochen waren, vergeblich zu retten versuchte. Dem Masse"-Hirsch (Ale americanus) scheint ein ähnliches Schickfal beschieden zu sein, wie unsenm Büffel. Vom oberen Ottawa-Flusse in Canada kommt jekt die Nachricht, daß dort jene Thiere in Masse lediglich zum bloßen Jagdvergnügen oder ihrer Felle wegen hingemordet werden, wahrend das Fletsch in den Waldern liegen bleibt. Die Regierung soll ersucht werden, ein Schongesetz zu erlassen, um dem Unfuae zu steuern. Aus einem Hundebiß hat sich nach sieben Jahren die Wasserscheu entwickelt. So wird aus Harrison, einer Village it Alliance, Ohio, berichtet, wo die zwölfjährige Laura Grimm, Tochter eines deutschen Farmers, von der ,T.lluth Hefallen ist. so daß ihr der Schsum vor den Mund tritt und sie ie ein Hund heult. Sie wurde bereits im Jahre 1883 von einer Dogge gebissen. ebenso wie mehrere andere Krnder. Auch ?von den letzteren befürchtet man jetzt, da sie der Tollwuth verfallen werden. Der amerikanische Consul in Hamburg, Charles F. Johnson, hat die Ver. StaatemRegierung daraus aufmerksam aemacht. daß die Kieler BeHorden den Verkauf von amerikanischen getrockneten Aepseln verboten Haben, eil für die Zubereituna derselben Zinkoryd verwendet wird, welches ohne Frage der Gesundheit schädlich ist. Die.Amerikaner sollten nachaerade zur Erkenntniß kommen, daß man ihnen das Versals schen und Vergiften von Nahrungsmitteln im Auelande nickt so rubia wäb-
ren läßt.wke fix diesem Lande, und wenn sie auf einen Erporthandel rechnen, müssen sie sich daran gewöhnen, reelle und gesunde Waaren zu liefern. Die angesehene und trefflich redigirte illustrirte Zeitung HarperS Weekly" leat in ihrer jüngsten Nummer . n c;. .rzt, ..s.t(j.. fv -n.
eine Lanze sur oie c?miut$ jvupcuc ein, von deren amerikanischer Tour sie sich einen seltenen Kunstgenuß verspricht. Das Blatt erzählt urner Anderem von einer Wiener Dame, die eine so ausgesprochene Vorliebe für die Strauß'jche Tanzmusik gehabt habe, daß sie es in ihrem Testamente ihren Erben zur Pflicht gemacht habe, an ihrem Grabe die vollzählige Strauß'sche Kapelle einen Walzen spielen zu lassen, ein Wunsch, der, so merkwürdig er auch gewesen, doch buchstäblich erfüllt wor- , den sei. j Im städtischen Hospital von Evansville soll sich ein Patient desinden, der an der fürchterlichen Krankheit Aussatz (Leprosy) leidet. Der Unglückliche ist ein weißer Deckarbeiter, Namens Charles Bück, ein junger Mann von 25 . Jahren. Die Emzelhetten des Falles, der in Evansville großes Aufsehen erregt hat, sind noch ntcht bekannt. Unsere Leser werden sich erinnern, daß in maßgebenden ärztlichen Kreisen von Deutschland die Theorie aufgestellt worden ist. daß die Grippe auch Aussatz zur Folae haben könne. Da Buck nirgends mit ; nc r . aa Aussatzrranren in ;ciuyiuij gcivmmcn sein kann, s ist es nicht unmöglich, daß fein Fall die oben erwähnte Theorie be, tätigt. Eine prompte Entscheidung des obersten Bundesgerichtes in dem Falle deS Buffaloer Frauenmörders Kemmler, der eine Stundung seiner Hinrichtung bis zum 7. Juni erlangt hat, darf jetzt erwartet werden. Die öntscheidung das läßt sich mit Zukersicht voraussehen wird dahin gehen, daß die Fragen, welche in dem Falle zur Sprache gekommen sind, lediglich nach den Gesetzen deS Staates New York zu beurtheilen sind und keine bundesrecht liche Seite haben. So abgewiesen, werden die Anwälte Kemmlers nech in den Staatsgerichten versuchen, die Hinrich: tung desselben dadurch zu vereiteln, daß sie geltend machen, daß die Gesetzesbestimmung, welche die Vollstreckung der Todesstrafe dem Sheriff abnimmt und dem Staatszuchthausoorsteher überträgt, der New Yorker Staatsverfassung zu viderlaufe. Ein Fall von wichtigen gesetzlichen Folgen für geheime Geselljchasten ist durch das Erscheinen von I. H. Zarecara, einem Anwalt von Nashville, Tenn., in Newark, Ohio, wieder in Erinnerung gebracht. Es handelt sich um einen Anspruch von 2000 an die Supreme Loge der Ehrenritter. Vor einigen Jahren verließ ein geisser James Sweet von Newark, O., seine Frau und Kinder und reiste nach dem Süden, wo er in Memphis, Tenn., un, ter dem Namen Smith eine andere Frau geheirathet haben soll und sich der Loge No. 106 anschloß. Am 1. Oct. 168 urde er getödtet und nun fand man aus, daß er schon eine Frau hatte, die sich allerdings mittlerweile hatte scheiden lassen. Smith heirathete jedoch vor dieser Scheidung und war also Bigamist. Nun fragt es sich, ob das Sterbegeld des Ordens an Frau Sweet No. 2 oder an die Kinder von Frau Sweet No. 1 be zablt werden soll, und die Gesellschaft will das Geld nicht auszahlen, bis diese Frage entschieden ist. Säule s, einer der New Yorer Boodle-Aldermen von 1834, ist von Canada nach New York zurückgekehrte Man erachtete es für nöthig, die Komödie einer Bürgschzftsstellüng zu hohem Be, trage mit ihm durchzumachen. Wozu das? In Wirklichkeit denkt ja doch Niemand daran, seine thatsächliche Proeessirung zu veranlassen. in Deutsche Loea!-5kchrtchte. Provinz Brandenburg. Wegen Beleidigung des Justizministers wurde der rerantwortliche Redac teur des .Berliner Tagblatts", Dr. Horn, zu einem Monat Gefängniß verurtheilt. Auf dem Bismarckplatze in Sorau fand die feierliche Einwelhung des von zwei Bürgern geschenkten Bis-marck-Postamentö statt. Die Frau des Predigers Hirsch in Sprcmberg hat den städtischen Behörden 3000 M. sür Arme überwiesen. In Sensenberg erschoß sich der Buchhalter Fenerhelm. In Mittenberg erhängte sich der Rentier Schöne mann. Provinz Ostpreußen. Mit Hinterlassung einer bedeutenden Schuldenlast ist der Bauspekulant GrieS von Königsberg verschwunden. Der Konsum des Pferdeflersches hat in KSnigsberg so zugenommen, daß im ersten Quartal d. I. 1473 Pferde geschlachtet worden sind. Durch Erschießen haben ihrem Leben ein Ende gemocht : in Königsberg der Sergeant Nuirnr im und der Geschäftsreisende Sohl, in Allenstein der Gymnasial-Oberlehrer K., in Pr. Holland der GerichtsKanzlist Herm. Zimmermann und in Jnsterburg der Eisenbahnbeamte Nabrotzki. , Provinz Westvreußen. Wegen fahrlässiger Tödtung ist der Gutsbesitzer MebeS in Dirschau, der beim Scheibenschießen den Kutscher deS Gute Harros erschossen bat, zu einem Monat Gefängniß verurthetlt worden. Im Kreise Kulm hat sich seit 40 Jahren der Stand des polnischen Grundbesitzes um 15 Güter mit einem Flächeninhalte van S109 Hektar verrinzert.--Der verstorbene Stadtalteste- Heins in Thorn hat ein Legat von L000 M. ausgesetzt. Das gest der goldenen Hochzeit feierten die Eheleute Sam. Toclem in Elbinq, Gutsbesitzer Nik. Pauls in Kuckuck, Kantor Grabowski in Marienbürg und in Kl. Mausdorf der Einwohner Rieger. P rvv in 3 Schleswig-Holstein. In Altona hat sich ein Schüler deS Gymnasiums, der Sohn eines Apothefers, erschossen, (In wenigen Monaten der dritte Fall) und in Elmshorn erhängte sich aus Schwermuth der Arbeiter Tiidgen. Den Tod des Ertrinkens fanden: der Arbeiter Bahne Hartmann usBüttlebüllnld. der. Galtwirtb Ja-
eobsen aus Friedrichsberg, der Müllergeselle Carl Beuthirn aus Kiel und das Söhnchen des Gemüsebauers Hermann Graumann in Ochsenwärder. Provinz Schlesien. In Häuchlen bei Ottendorf, ist jetzt eine Wittwe als Nachtwächter, als DienstNachfolgerin ihres Mannes, angestellt. Der elfte Sohn der verwittw. Frau Ziegelmeister Weigdtt in Kleinberg verheirathete sich dieser Tage, so daß die Frau nun das Glück hat, elf Schwiegertöchtcr zu besitzen. Aus geringfügiger Ursache geriethen in'Guttenberg die Brüdir Skawron in Streit, in dessen Verlauf der jüngere S. seinen 19jährigen Bruder erstach. Der Tapezierer Nkch. Teuber von Liegnitz und der Gutsbesttzer teutsche! aus Tillendorf wurden wegen itüichkeitsoerbrechen zu 5 resp. 3 Iahren Zuchthaus verurtheilt. f In Warmbrunn der letzte Veteran des KreiseS Hirschberg, der Feldwebel a. D. Wilhelm Schütz. Selbstmord durch Erschießen haben begangen: in Sucholona der Gräfl. Renard'sche Güterdirector Kurzin und in Waldenburg der MaterialieNkVerwalter hagen. Provinz Posen. Beim .Osterschießm ist die katholi. sche Kirche in Bronischewitz in Brand gerathen und ein Raub der Flammen geworden. Bei dem achten Sohn des
Schuhmachers Kruger rn Chodjchesen hat der Kaiser Pathenstelle übernommen. Es feierten die goldene Hochzeit die Eheleute Besitzer Lemke in Neuhäfen bei Filehneund Schmiedemeister Heinrich in Zirke. Provinz Sa ch sen. Jndem historisch berühmten Schach, dorf Strobeck wird der Harzer Schachbund Ende Juni einen zroßen Schachcongreß veranstalten. Unter den Preisturnieren befinden sich auch ein .Kinderschachturnier". gespielt von 43Ströbecker Knaben und Mädchen. Zum städtischen Oberhaupte in Sömmerde ist der bisherige Bürgermeister Enzmann in Forst erwählt worden. Eryängt haben sich: im Gefängniß in Merseburg der Rentier Schlurick aus Wilzau, in Brehner die Wittwe Carl Bodemann aus Quedlinbürg und in Warben der Windmühlen, besitze? Reistett. Provinz Hannover. t In Hannover Geheimrath Küster. der Kommerzienrath Ed. Cichwede um der Generallleutenant Carl v. DiringsHosen. Eine Feuersbrunst in Diepenau hat 18 Gebäude in Asche gelegt, so die Schulische Apotheke, das Wohnhaus deS Brennereibesitzers Dürre, das Gewese des Kaufmannes Lilienfeld, das Schuhmacher Müller'sche Haus, das Büsching'sche und das Harting'schen Haus. fJn Lüchow Buchvruckereibesitzer und Verleger der .Zeitung für Wendland-, August Saur. f In Uelzen Senator Heinrich Carl Plincke. Das S0jährige Dienstjubiläum feierten: Pastor Canius-Bisscn-dorf, Amtsgerichtsrath CludiusHoga, der Werkmeister Johann A. Jansen von der Firma Joh. Büntinz & Co. in Leer, Regierungtzrath Neubourg-Stade. Das Fest der Diamantenen-Hochzeit: die Eheleute Bemender Meierhoff und Gcelke zu Ostermoorhorf, das der goldenen Hochzeit die Ehepaare Hotelbesitzer W. Bak' ker-Borkum, Weber Dan. Kiel-Osna brück und Joh. Vogt-Osterwanna. ; Rheinprov inz. Die neuerbaute Verbindungsbahn M. Gladbach (Splilh):Rheidt wurde dem Verkehr übergeben. Bei dem jüngst geborenen 11. Sohne des Pol,;eisergeanten Hr. Wllh. v. Bruch in Mülheim a. Rh. hat Kaiser Wilhelm die Pathenstelle übernommen. f In St. Wendel Carl Cette, eines der wenigen noch übrigen Mitglieder des Frankfurter Parlaments von 1878. In Apolda hat sich der Ingenieur Schulte aus Effen erschossen. Zer Schneider Bauer aus Neukirchen ist ertrunken. Provinz Westfalen. In Hilchenbach hat sich der Fuhrmann Lötzel erschossen, als er Wechselfälschungen wegen, verhaftet werden sollte; auf gleiche Weise machte in Wanne der Bahnwärter Kemper seinem Leben ein Ende. Der Hilssbremser I. Haarbecke aus Bochum wurde todtgefahren; in Struthütten bei Siegen haben zwei Bergleute den Erstickungstod erlitten, zehn andere wurden noch rechtzeitig gerettet; der Knecht August Crom aus Singerbrink ist ertrunken. Provinz He s sen-N assau. - t Der Präsident deS Oberlandesgerichts in Frankfurt a. M., Wirkt. Geh. Ober-Justizrath Dr. Gg. Albrecht. t In Lohne der Veteran Wilh. Kramer. f Im Alter von 101 Jahren die Wittwe Pock in Meerbach. Die Uebergaie der Bahn Schmalkalden - Wenshausen erfolgt am 1. Juni. In Gersfeld hat der Auszügler Joh. Gg. Muller aus Lebensüberdruß Selbstmord begangen und der Maurer Faust in Großenluder sich erhängt. In Mühlen bei Nastatten hat sich ein von religiösem Wahnsinn besallener Einwohner Namens Heß auf einem selbsterrichteten Scheiterhaufen verbrannt. Königreich Sachsen. Der Schuhmacher Wienold in Borna Urde wegen Majestätsbeleidigung zu 4 Moneten Defängniß verurthetlt. In Chenmitz Schulralh Professor C. Äug. Caspari. Ein denkwürdiges Haus in Leipzig, Der silberne Bär", dessen Goethe in Dichtung und Wahrheil" Erwähnung thut, wird zur Verbreiterung der Universitätsstraße abgebrachen werden. An der Stelle desselben stand übrigens früher das Haus, tag von 1531 1567 der bedeutendste Maler der Stadt, der sogenannte Fürstenmaler Hans Krell, bewohnt hat. Die in Stötteritz ohnbastca Schuhmacher Köhler'schen Eheleute wurden unter dem Ver dächte, ihr erst einige Monate altes Kind ermordet zu haben, verkästet. Dem Wirthschaftsbesitzer Paulig in Helmsdorf sprang beim Anstreichen eines SchwefelhSlzchens ein Stück von der brennenden Kuppe auf eine wunde Stelle der Hand. Trotz angewandter ärztlicher Hilfe starb der Verletzte nach einigen Tügen an Blutoergistuttg. In Werdau Postdirector a. D. Kreisel. In Wasch witz b. Würzen bat sich der GeVeindevorstebe? ft. I. Veit erdänat.
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rt ' , ' , 5 i'i-ie.;4tW Nheu matiömuö. 15 15 Jahre gelitten u. ich mir rZkUNötlsZe Schmerzen zu. Ich litt an' denselben tiS ungefähr vor tinent Jahre, wo ich St. Jakobs Oel anwandte, wtlckes mich dauernd heilte. E. K.Br?aa. Zehn Jahre gelitte. CvrdöVa, Min. Ich Utt mehr wie l0 Jahre an rheuniatischen Schnierzcn und fand keine Linderung bis ich St. Jakobb Öel au. wandte ; es heilte ich. 82. B. Hsunder. dann geheilt. Hr.ZvbnJ.Sn:ltb. Cnsley, Nich.. litt 15 Jahre an den heftigsten rheumatischen Schmrrzen. Sein Fall wurde für unbeildar gehalten. St. Jskobö Ocl heiilk idn jedoch dauernd. Maple HiU. Nich. kls Iahe gelitten und an geheilt. ColuQbuS, Ohiö, S$, Juni, 1833. Der 11 Jahren zoz IHt CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Mi. M.AugmckKaen!Z vhK?0 TR ADE P TROPFEN da alte deutsche Blutrekttigttngsmittel. Gegen bttiose Anfalle, Nagen- und Nierenbcschverdm, Berdauungsbeschwcrdcn, DlZSpkpfla, ttkbclkkit, KopfVkh, Lebcrleiden, Schwindel. denl aegen die kelden deö eibttchen Geschlechts. Vrel? 50 Senil; l0e xateke z habe. THE CHARLES A. VOGELEft CO..EaUl.non. lU !1tWffrJjt i rnilliiWi.tf i , n hi Hl lliil.inMlA,?pgOT kMZl WA fiisiSF'! I ?M V. t . : i .--.. . ' -w- , ... 4l J - j t r-- ,,. mt-m ' Vfi i ij-Wt i THE LADIES' FÄVORITE. NEVEU OUT OV OllDEU. Is youdesiretopurchu ijt üninar nusieiil, ask ouragent at your sin e str Wirt ana prices. 1 1 y ou cannot t ad ? n r ajiyci t, writa direct to nearest addrna to yoa U- low unme d NEW'ÄSEWING mm MWW! cmicaoo - 28 umon SQUASLN.!.- CALLAS ILL. a n aiu-r& TEX. rciauis.Mo. YT-gg jsmHc;sc6.cAU tSintai 6r 3ntca?sls tiiiits Wildes Oft tawiflt etit D t pruste Patt Hand!e Rom, lVR.jk5L, WA. UZZ,'V Htin - f&ttabu.rß', Oluteionatl & t, Xoaisa Utt-lixx, t?t dtt schneäft snl eiste Eins ach Dg, WeS, vlonb and Ottb LnSgkSkichnetee Dienst! Prompte Verbindung Pullknsnn CarS zwischen ellen größerc Städte. ?itrsdurK, Varrisdurs, Baltimore Washington, Philadelphia, New York, Columbus, . Cincinnati, Indianapolis, St. Louis, Chicago and Louisville. tt BBrtSetle Ui Pa Haadla S5oJn mxHn wer OBkrin ah tr:t$t. Stattn ntebrig, cK nwieram ,rbgg, rasch f5tbrBfl .. Sfttl Nkhtttl Ui Q. X. S5TtBg, Kü't Otn't Pag. set, 3aMpom, Jni 3 I c t o (Stit'l üancon, VHMaxg, 3 5 8. SS 1 1 1 t, Sßs'l Cssi. UUtuiKi c . 8'ir k.din'1. ,q Voir4. W Ä M Ä ! AZ iJ0W JIL-Ä iÄ: gaßl U hU Stadt ach irgend eis ich. tsnghw verlassen desöfichtigen, ehes Sk? znr Kabaff TlAet-Offite. Vs. z?5ft Z?sfZz?gtKA SlkaßK, Ssdiasa polt, vd erftsg die tzahrpreile and näheres MU theUnnz. vefondere nftaerZZaskeit aix LaudsQSnstt U VWigrauZeu NLkkentt, Rdfshrt'Ticket ach allen Plätzen :w Wiftes und Nordvegen l Dke btetlteU Links aach FOET WAYNE, TQI&DO, Dmmvt alle östliches VZSZK, orsZlvUKVmH, Yelsß-EHteZvAWSLL, ,dlkssikn Suschlnß nsd dollfiLLUg, Sicher heit achcn IU SSvßo Qabasö Wstz -diedalkbkp, Yagsgin'Bstz i Seri!a k ? 3P. Wacte, VifirUt.Psfsagir- und Lsnd,zn t Jt,x Bl!t 3 tS K i t i, Smeral Veket-Mansg. . vb liJt-jf U tU. XXo
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