Indiana Tribüne, Volume 13, Number 232, Indianapolis, Marion County, 10 May 1890 — Page 1

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Nachdem die New Dorker Legislatur erst kürzlich an Stelle des Strickes den elektrischen Appaparat als gesetzliches Mrdinstrument eingeführt, und ehe noch derselbe ein einziges Mal Anwendung gefunden, hat das Repräsentantenhaus der Legislatur jetzt beschlossen, die Tode. ,prase ganz abzuschassm. Dn Qmi, abn will n,ch, ,usmmen. I

Es ist Mttllvükdiz. lvelchz Milhe stch!hl auzein.ns.tz,n. au, welche . iy- i .i.ii.:rj . 7 m

oic jjaoruantcn (uuuivu vf lut Mv feit die Anwendung ihm Fabrikate sur Hinrichtungszwec5e zu verhindern. Die Humanität hat jedenfalls mchtS damit zu thu denn die zufälligen elektri schen Hinrichtunzen, welche schon siattgefunden, haben in diesen Kreisen keine sonderliche Aufregung hervorgerufen. JcdenfallS find geschäftliche Interessen dabei im Spiel, und die betnffenden Gom pagnieen werden sich wohl noch ein Bis' chen liberaler zeigen müssm, um auch den Senat herumzukriegen. Wir wünschen in diesem Falle freilich, daß die Compagnieen ihre Sache durch setzen, aber traurig ist es doch, daß baS Geld und die geschäftlichen Jntereffen ei niger Compagnieen mehr vermag, als der Humanitatsgedanke. Unsere Legislatu ren sind dem Klänge der Münzen zuzäng licher, als dem Klänge deS sortschrittlichen und aufklärenden Wortes. In unserem j handeltreibenden Zeitalter muß AlleS ge kauft werden, selbst der humane Fortschritt. Ueber die Frage deS UeberschusieS im Bundesschatzs braucht man sich j tzt keine grauen Haare mehr wachsen zu las fen, dagegen werden wir vielleicht bald mit den europaischen Nationen bezüglich des Defizits, wetteifern können. Der Kongreß wird daS Dienst-PensionS-Gestd annehmen. DaS Repräsentantenhaus hat sich bereits darauf geeinigt ; der Sc nat wird folgen, und vom Präsidenten Harrison kann man in dieser Sache kein Veto erwarten. Dem Repräsentanten' hause, welches unter Führung von Reed und McKinlch steht, genügte nicht einmal die Senatsbill, die jedem erwerbsunfähi gen Veteranen die Pensionsöerechtrgunz zuerkennt. An Stelle derselben nahm eS eine Bill an, welche verfügt, daß Jeder mann, der auch nur 90 Tage in den Li sten des Heeres oder der Flotte gestanden hat, eine Pension von .53 monatlich bczie hen soll, sobald er das Alter von 69 Iah ren erreicht hat. Oö Jemand Millionär oder Bettler; ob er seinerzeit aus Vater landSliebe oser nur wegen des hohen HandgeldeS in'S Heer eingetreten ist ; ob er vier Jahre lang vor dem Feinde ge dient oder nur vker Monats in den Mu sterrollen gestanden hat, sobald er 60 Jahre alt geworden ist, kriegt er Pension. Desgleichen wzrdm alle Soldaten Wittwen" mit $8 monatlich bedacht, wenn sie das 60. Jahr erreichen, oder mit ihrem Arbeitseinkommen nicht mehr zufrieden sind. Da es jetzt noch sehr Viele Witt wen auS dem Unabhängigkeitskriege giebt, der vor mehr als 100 Jahren zu Ende gegangen ist, so muß man annehmen, daß eS um die MMe des nächsten Jlhrhun dertS noch immer eine groß? Anzahl Sol datenwittwen auS dem Bürgerkriege ge ben wird. Wie viel Geld die Ausführung dieser Bill verschlingen würde, entzieht sich jr Berechnung. Eine Erörterung dieses Punktes hat gar nicht stattgefunden, denn die Republikaner nahmen ihren Gegnern jede Gelegenheit, daS Land über den geplanten Riesenschwindel aufzuklären. Der Washingtoner Berichterstatter deS stramm republikanischen Jnter-Ocean" mag als Zeuge dafür gelten, daß man den R.pub likanern kein Unrecht thut, wenn man ste als die frechsten und ruppigsten GewaltS menschen bezeichnet, die noch je ein Land regiert haben. Er schreibt nämlich: Die Rkpublikaner hatten in ihrem Cau cuS bifchlossm, daß die Morrill'sche Pm sionsbill angenommen werden solle. Sie schlugen sie als Ersatz für die Senatsbill vor. Indessen wollten die Republikaner den Demokraten keine Gelegenheit geben, diese Bill als Vorwand für endlose Debatten und als ein Mittel zur Verlängerung der Tagung zu betrachten. Demze maß nahmen sie den Vortheil wahr, den die neue Geschäftsordnung ihnen bietet, und setzten einen Beschluß durch, demzu folge die Generaldebatte heute flattsin den und um 4 Uhr enden solle. Es wurde die Vorfrage (Antrag auf Schluß der DOatte) gestellt. Vergeblich war der Versuch der Demokraten, Zeit zu gevin

nen. Sie konnten nicht mit Sprecher Needs Hammer um die Wette rennen und gaben schließlich fluchend den Versuch f. Hier wird also schmunzelnd erzählt, daß eine Bill, in der eS sich um viele Millionen, vielleicht sogar um Milliarden handelt, ohne jede Erörterung in wenigen Minuten durch das HauS durchgepeitscht

wurde : Die Minderheltsparter, die fast fo M blt bit mMli, , . h h !cht einmal hm Stiutt, Gründen sie die Maßregel hekSmpft, m MethllaSrigten. W tterauNS n. Für Jndiana: ghltktS, hübschkß Wetter. R o n ß 1 1 6. Washington. 9. Mai. Dm gtößten Theil de Tage brachte der Senat mit der Debatte über den Theil der Penstor.SbeVilligungn zu. velcher die Anstellung zweier weiterer Pension azenten verfüge. Schließlich wurde die Anstellung mit einer Stimme Mehrheit befchleffm. Zur BtWilligungSbill für die Armee beantragte Hale daS Amendement, dah der AuSschank von SchnapS, Blcr und Wein in den Mililäkposten nicht gestattet sein soll. Darüber entspann sich ine längere Debatte, der Art:ag wurde aber schlikblich abgelehnt. Im Hause wurde die Debatte über die McKinley Tarifbill fortgelebt. Statistische. New York. 9 Mai. Der siedenie Jahresbericht deö Bureau sür Arbeit stat:st:k wurde beute der Legislatur vor gelegt. Derselbe giebt die Gesammtzahl de? Streiks im Staate New York von 1885 bis 1889 incl. mit 9331 an. Davon waten 4132 erfolgreich. 1435 zum Theil erfolgreich, 3163 erfolglos und fünfzig find in der Schwebe. Die Zahl streiken, der Arbettlr während dieser fünf Jahre bett!? stch auf 328 019. Die Verluste an Löhnen für die Arbeiter bezifferten stch aus etwaZ übe, 9 Millionen Dollar, die Kosten der Streitführung auf eine und e:ne Viertel Million. Dagegen belauft stch der durch erzmungene Lohnerhöhung erzielte jährliche Gewinn aus über 18 Millionen Dollars. Die Zzhl der Jrauen und Madchen, welche sich an Streiks betheiligten, belief sich auf 43 346. Folgen einer Lyncherei. Columbia. S. C, 9. Mai. W. I Mille?, der Mann, welcher die Doku mrnte dtschwor, aus Glvnd deren der Gouvernöe die Hinrichtung LeaphartS, des jangen NegekS, welcher gtlyncht wurde, aufschob, wurde heute auf die Anklage der Fälschung hin verhastet. ES wird dehauprct. daß die Briefe und Dokumente, wtlche er überreichte, ge fäischt feien. Der Advokat Leaphan'S wurde au denselben Gründen verhaftet Der GeneralanwZlt de Staate begab sich efteen nach L.xmgton und veran Wt die Aikhastung mehrtttt lbeilned mer an der Ermordung Leaphart. Sämmtliche Verhaf te befinden sich in der Jail zu L n&toa. Die Lyncher stehen unlu der Anklage deS Morde. Die Borunterfuchung wird in einigen Tagen stattfinden. i&it Kadi. An!tsemitimu. Berlin, 9 Mai. Trotz der Oppo sitkon deS Kultusminister nahm da Oberhaus deö preußischen Landtage den Antrag de Grafen Pfeil an, daß die Regierung Schritte thun möge, die Uebel zu mildern, welche ou der Anwesenheit so vieler Juden an den höheren Lehranstalten de Lande folgen. Die adeligen Glücksritter in Schwulitäten. Berlin. 9. Mai. Seitdem dse ersten Enthüllungen über den großen Romayti'sch:n HeirathSoeemittilungSschwindel ln San Francilco bekannt wurden, gab eS nicht wenige Personen in Berlin, welche die Bloßstellung ihre Namen fürchteten. Waren doch verschiedene Briefe, in velchen in Gtldvulegtnheiten schwebende Adelige ihren Titel kalifornischen Erbinnen anboten, veröffentlicht und in Folge dieser Veröffentlichung mehrere Garde offijiere gezwungrn worden, ihren Abschied zu nehmen. All dann Romayer'S Selbstmord berichtet wurde, athmeten die hueingesallknen Opfer de Schwindler erleichtert auf, wenn auch gar Manche, namentlich Offiziere, noch in größerer Aufregung waren, weil sie nicht wußten, in wessen Häde ihre Briese gefallen waren. Vor einigen Tagen langte nun ein

großes Bündel dieser Briese, welche von

der Ver. Staaten Post zurückgesandt 'worden, in Berlin an. Dieselben wur den im Postdepartement giönaet und dann den Absendern Wiedtr zugtsttllt. Wenngleich nun auch die Poftbehöede das Briefgthtimniß stlenz wahrt, so würde doch immerhin soviel bekannt, das eine große Zahl GardeoMere und Ad:lige, einige sogar au den höchsten Krei sen der Aristokratie, unter den Bewerbern war. Unumwunden gestanden jnge Vfflziere tn dem Schrewen e:n. w,e qe wältig sie verschuldet und in welchzn Ver legenheiten sie sich befanden. Aeltere Herren, welche man säe virnÜnstiger halten sollte, hatten ihren AdelStttel ver kaufen wollen. Personen ohne alleS An sehen hatten gesucht, auZ ihrem Titel Geld herauszuschlagen. Ein gewisser Gras, der Berichterstatter eine? kleinen Blatte ist. verlangte 5lw000 sür d!e Ehre, Namen und Hand irgend einer kalifornischen Erbin zu geben. Ein pol nischer Fürst und KönigSsprcsie wollte nur eine Million sür seinen Titel haben. Ueber dreihundert Briefe wurden allein nach Berlin zurückgesandt. Wie viele nach anderen Theilen Deutlchland'S gingen. ist unbekannt. Allerlei. Der Eiffkl'Thnrm wurde schon sechs Mal vom Blitz getroffen. Diplomaten glauben, daß Eaprivi bald sein Amt nitderlegen werde. Die Ge schichte soll ihm nicht gefallen. In Sebastopol wurde die Entdeckung gemacht, daß auS den Magazinen große Ouantüäten von Bomben und Grana ten gestohlen werden. Eine Anzahl Ber Haftungen wurde vorgenommen. Die Bäckergesellen in Pesth sind wieder an die Arbeit gegangen. In Böhmen ist eS neuerdings an meh ren Orten wieder zu schlimmen Aus schreitungen von Seiten streikender Weber gekommen. 9 rrusiand Aus Preßburg schreibt an: Gelegentlich der gegkinvartig in Preßburg stattsindenden"Rekrutirungen ersckien ein zur dritten Altersklasse gebörtger Militärpflichtiger, bei welchem die anwesenden Aerzte konstatirten, daß er daS Herz auf der rechten Seite habe. Der betreffende Assentpflichtige, der von schwächlicher Konstitution ist und ein Beamter sein soll, wurde als untauglich rklärt. tne neue Sprache soll nach Mittheilung der'B. Z." erfunden sein, und zwar die brasilianische. Die königl. Staatsanwaltschaft beim Land richt I in Berlin erläßt einen Stec? brief gegen einen Kaufmann Valentin, welcher nach dem Signalement .deutsch, französisch und brasilianisch" spricht. Der Mann spricht also auch schweizerisch, belgisch und portugiesisch. In Kamerun wächst ein Silberpappel, deren Blätter die Form und Größe von Lorbeerbiattern haben, sich aber in ihren übrigen Eigenschaften wesentlich von diesen unterscheiden. Sie sind sehr dauerhast, am Aiande dicht be hart, silbergrau von Farbe und fühlen sich wie Sammet an. Ein industriöscr Berliner Kaufmann ist nun auf die Jd gekommen, diese Blätter als Visitenkar' te in ßenHandel zu bringen, da Schrift, Druck und Malereien sich aleich gut aus ihnen anbringen lassen. Er hat seiner Erfindung den Namen .Emin-Pascha-Visitenkarten" gegeben. I n Hu ng er f ord, einem kleinen Landstädtchen auf der Grenze von Berkshire und Wilkshire. findet stet am 15. April eine seltsame Ceremonie statt. Zwei als .Tuttimen bekannte Beamte machen, so schreibt man der .Fr. Z., die Runde in der Stadt ; sie haben daS Recht, jedes Haus zu betreten und von den männlichen Hausbewohnern je ernen Pennn, von den weiblichen einen Kuß zu verlangen. Beides wird ihnen nie versagt. Niemand kann die Würde eine? HochccastablerS von Hungerford bekleiden, der nicht vorher .Tuttiman gewesen ist. Die von der belgischen Regierung seit Monaten hingeschleppte Affaire Nreter ist endlich an einem Punkt angelangt, wo sie wenigstens bis zu einem gewissen Grade wird aufgeklärt werden müssen. Nieter war bekanntlich beschul dnzt, km Verein mit dem berüchtigten Spitzel ÄoulangerS, Merander de Mon dion, die belgischen Staatsarchive an5geplündert zu haben. Nachdem das Mi isterium sich alle erdenkliche Mühe gegedm htte, die Sache zu unterdrücken, mußte eS schließlich doch dem Druck der öffentlichen Meinung nachgeben und eine Untersuchung, einleiten. Vorher ließ man Nieter entwischen: dieser entfloh nach PartS. Neuerdings hat die Angelegen, heit nun eine merkwürdige Wendung ge, nommen. Nieter, der einflußreiche MiU schuldige und Hintermänner zu haben scheint, forderte or Kurzem selbst die belgische Regierung auf, ihn vor Gericht tu stellen und über sein vermeintliches Vergehen in öffentlicher Verhandlung abzuurtheilen; andernfalls werde er seine Unschuld unter Nennung der ah, rm- Schuldigen und Veröffentlichung aller in feinem Besitze .beLndljchen Do,

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