Indiana Tribüne, Volume 13, Number 229, Indianapolis, Marion County, 7 May 1890 — Page 1

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Die Sozwldemokraten im deutschen Neichstage werden jetzt, nachdem sie, wie Bismarck einst" wünschte, daö dritte Dutzend Mandate erlangt haben, auch

dcm weiteren Wunsche dis Ex Kanzlers entsprechen und xtvt positiven Vorschlägen hervortreten. Außer einem Antrag auf .Aufhebung der Getreidezölle haben sie seinen Gesetzentwurf für Arbeiterschud an ' gemeldet ein Paroli für den kaiserli chm'Sozialrkformer. j Wir fordern hiermit nochmals zum zahlreichen Besuch der Versammlung mor gen Abend in der Mannerchor Hille auf. ES sollte eine Maffenversammlung im ' vollsten Sinne des Wortes werden. Jedcr sollte es sich zur Aufgabe machen, durch sine Anwesenheit den Protest gegm daS Verfahren des Schulraths zu dem dmlbsr kräftigsten zu machen. Alles, waS über den Gegenstand zu sagen ist, wird in der Versammlung gesagt werden. - Also der deutsche Kaiser will die Arbeiter glücklich und zufrieden machen, aber in Verbindung mit seinen hohen Alliirten jeder Aenderung der gesttzlichen Ordnung der Dinge, waS immer darunter verstanden fein mag, energisch Widerstand leisten, und keine Vorschläge machen, welche die deutsche Industrie im Weltmarkte schadigen könnte. Fabrikanten, Arbeiter, Kapitalisten, kurzum Alle will er also unter der bestehenden Ordnung der Dinge glücklich machen und Keinem wehe thun. Na, schnell wird das nicht gehen, und Zeit und Mühe wird's kosten. ,Jt ist es uns nicht ganz klar, wie man ein Feuer loschen und doch zugleich brennen lasten kann. Aber vielleicht fehlt es uns an genügendem Verständniß. Es ist von unserem Standpunkte aus ganz unnöthig, die Ordinanz, welche dem Stadtrathe vorliegt, und welche die Verlängerung deS Freibriefes der Stra ßenbahncompagnie bezweckt, in ihren Einzelheiten zu beleuhten. Wenn der Freibrief demnächst aüslaufen würde, ließe sich am Ende noch über die Sache sprechen, so aber hat derselbe noch elf Jrhre zu laufen. Heutzutage greifen Ideen schnell um sich, und Verhältnisse ändern sich rasch. In elf Jahren kann viel geschehen. Heutzutage sollte man nur da rauf sinnen, die Privilegien Monopolist!scher Privatkorporationen zu verkürzen, nicht neue Privilegien zu ertheilen. WaS die Compagnie heute bietet, mag in elf Jahren als ganz unzureichend angesehen werden. Bis in elf Jahren kann die Stadt vielleicht in der Lage sein, den Betrieb der Bahnen selbst zu übernehmen. Ob dann der Fahrpreis heruntergesetzt würde, oder ob der Ueberschuß zur Hergellung guter Straßen, Parks u. s. w. verwendet würde, den Vortheil hätten die Bewohner der Stadt und nicht eine monopolistische Compagnie. Gegen die Passtrung der Ordinanz sollte energisch proteftirt werden. DraihuaHttHteu. WetterauSliÄten. Für Jndiana: Kühle? hübsches We tre. Lyman Abbott'S Ansichten. N e w Y o r k. 6. Mai. Bei der Früh jAhrSkonsirenA 'der Congregationaltstzn Kirchen von Brooklyn und New Vork, sagte Dr. Lyman Abbott, der Nachfolnr Henry Ward Beecher'S,; .Ich bin voll, ständig mit der Achtstundtndewegung einverstanden. Unter dem Ikgenwärtigen System wird der Mensch ein Theil der Maschine. Acht Stunden Abrackerung ist genua. Ein System, welches einen Menschen zwingt, länger zu arbeiten, ist unehrlich, denn e? reibt den Körper auf zum Zwecke der Arbeit. In Bezug aus SozialiSmuS. mnnte derDoktor, thue die Kirche ihre Pflicht nicht. . ES ist dieS ein Gegenstand, der dem deutschen Kaiser und dem Papste Aufmerksamkeit abgezwungen hat. und um den sich die Geistlichen küm mern müssen. Brand eines Jrrenhaustß. Longue Pointe, Quebec, 5. Mai. Zehn Meilen unterhalb Montreal liegt daS Dorf Longue Pointe und daselbst daS 600 Fuß lange Irrenhaus. daS fifct nur noch eine rauchende Ruine ist. In der Anstalt befanden sich etwa 1300 In sagen. Die Anstalt war ine katholische und stand unter der Leitung von Prik ftern und OrdenSschvttn.

Um die Mittagsstunde brach in dieser Anstalt Feuer au und daS Feuer dreitite sich mit ss rasender SchneUiglrit au?, aks od dos Gebäude speziell sür oU chen Zveck eingerichtet gewesen wäre. Von Montreal auS wurde war so gleich Hilfe geschickt, aber die Löschvor. kiHtungen waren so schlecht und der Was servorkatd so kl:in, daß zur Rettung deS Gebäudes wenig geschehen konnte. E bandelte sich hauptsächlich darum, die In ,

sksZen zu retten. Dabei stieß man theil, der ttornzölle beantragen, weise auf große Schwierigkeiten. Die! Die verschiedenen PatteMfer babm Thüren mubten erst milAerten Znge..fich auf Ltvekow (cenf ) für Präsident, schlagen werden. Der Chef der Feuer z Graf BeLestr.m (ktr.) ud .Paumbach wehr erzählte, daß er in einem Zimmer (fttis.) als Vwpräsienttn ttwit.

etwa 25 Jrrstantge vorfand, die sich fst umjchkungen hielten, und welche r niöt herauszubringen vermochte. Di U. glücklichen kamen in den Flammen um EZ war ein schaueklicher Anblick. Irkstnnige mit verzerrten Geftchtern hinter den vergitterten Fenstern zu sehen, während außen an denselben die Flammen empor. schlugen. Mit Sicherheit weiß man, daß bei der furchlbaren Katastrophe mindestens fünf zig Menschen umkamen. Vermißt wer den freilich viel mehr, aber man glaubt, datz die Meisten in dir Näh herumirren und noch aufgefunden werden. Brand einer Fabrik. Newark, 6. Mai. Die Singer Näimaschinenfabrik in Elizabethport. N I.. welche etwa 3000 Menschen beschäf. tixt. ist fast vollständig abgebrannt. Der Schaden beläuft sich auf mehrere Millio nen Dollar?. Hurrah sür Gesetz und Ordr n u n g. C o l u m d i a, S. C , 6. Mai. Trotzdem genaue Beweise dafür vorlagen, wer Diesknigen waren, welch sich an dem Lynchen des Negers Leaphart betheiligten. weigert sich die Grand Jury den noch, dieselben anzuklagen und erklärte, Leaphart sei von unbekannten Personen erschossen morden. Der Gouvervör veröffentlicht die Dokumente, welch; ihn veranlaßten, di Hinrichtung Leaphart'S aufzuschieben. Diese Dokument stellen Beweise in AuS stcht, dak. der Verurtheilt völlig unschul dig war. und daß das Mädchens da? an gedlich insulkirt worden war, von andern Personen veranlaßt worden war, gegrn den Neger auszusagen. Ver QaUh Eröffnung dS RichStag. B e r l i n . 6. Mai. Der Kaiser röff. net heute persönlich den Reichstag, Der Reichskanzler reicht ihm di Thronred und er verlas sie mit klarem und deutli chem Ausdruck. Er sagte darin, daß r vor allen Dingen weiter Gesetzgebung zum Schutze der Arbeiter veranlassen werde. Di Streikbewegung der letzten Jahr hab gezeigt, daß S nothwendig sei. zu untersuchen, ob der Staat sich g nüzend um die ausführbaren Wünsche der Arbeiter kümmer. Bor Allem sei S ihm darum zu thun, dem Arbeiter voll ständig SonntagSruh zu verschaffen, und dl Frauen und Kinderarbeit in zuschränken. Die Gesetze zum Schutze der Gesundheit der Arbeiter bedürften bedeutender Verbesserung und in Vor lag werde inzreicht werden, welche S möglich macht, dl gewöhnlichen Gerichte als Schiedsgericht in Konflikten zwischen Arbeitern und Arbeitgebern anzurufen. DS Weiter sprach r sich dahinaus, daß bloß solch Reformen vorgeschlagen werden, welche dl Industrie Deutsch landS auf dem Weltmarkt nicht beein trächtigen. Ich und mein hohen Ver Kündeten, sagt er. sind entschlossen, unbeugsam jedem Versuch, di gesetzliche Ordnung der Ding zu ändern. Wider stand zu leisten: .Ich hab, fuhr er fort, die europäischen Regierungen, der öko nomisch Lag ähnlich der unseren ist. u wem Austausch der Ansichten, ingela den, und ich erkenne die Bereitwilligkeit an, mit der man mir entgegenkam. Di von der Arbeitskonferenz in Berlin ang nommenen Resolutionen sprtchen sich Über da wichtigst Feld der Arbeit und der Kultur unserer Zeit auS. Ich zweifle nicht, daö die in den Resolutionen niedergelegten Prinzipien mit GotteS Hilfe den Samen bilden werden, aus dem glückliche Zustände hervorgehen. Der Kaiser sprach sich ferner dahin aus. daß er glaube, versichern zu können, daß sein Bemühungen zur Sicherung de Frieden erfolgreich gewesen seien. Da jedoch die benachbarten Mächt ihr Armeen verstärkt hätten, so sei in Ver stärkung auch für Deutschland nöthig. Ferner deutet r an, daß weiter AuSga Un für afrikanische Kolonialzweck nöthig seien. Während der Kaiser di Thronred verlaS, war er von allen preußischen Prin zen und den Prinzen Ruprecht und Morimilian Emanuel von Vaiern un

gtden. Nach Ve lesura der Rede txl Mt der Reichskanzler den Rkichktaz für rr. effnet. Die Freisinnisen b:ansratm Ak b v auna einer Vorlaae zur Rewzssung l r

Kornzölle. AbZchaffmg der Gteusr uf Runkelrüben und AbZckefZupg in Aus. fuhchrSmien, überbauvt in, Rrvifien aller Zölle auf NabrunSmtttkl und landwlrthschastliSe Produkte. Die So. zlaliften werden die scfoktig Aukhrbung Die neue Ameepst'lase sttz' den F;iedenöstand auf 486.783 Mar, ohne die Einjährig F?elMllgen fest. MS dr'm I. Oktober wird die Arme auS 533 Ba taillonen Jfanterik, 465 Schwadronen Kavallirjk, 4?4 Fldbatte,ien. 31 Fuß. batteriren. 20 Pionier und 21 Trainbataillonen bestehen. Die jährlich Aus gaben der Armee vtrven um 13 Millio nen Mark vermehrt, für einmalig Ausgaben werden 31.500.000 Mb verlangt. eJtssnvrteJ Angekommen in : Havr: .La Champagne von Ners York. Baltimore: Mentmore von London. ' London: Bohemi und .AlaSta" New York. New York: Eid von Bremen, .Anchorla von Glasgow. O i e fi gs s. Vie Thikauen etorS Vormann s zwingen Tlrbklter znr Arbeiteeinskellang. In dem Möbelgeschäft von,H. Lauter haben heute acht Arbeite? p!e Arbeit niedergelegt und ihr BtschVttden sind sol gender Art: Die Arbeiter, von denen mehrl schon Jahr lang in dem Ge schäft thätig sind, arbeiteten in dem so gtnannten uMter und packe? Dtparte ment unter dem Vormann Wm. Langridge. Diese Vorman soll nun die Arbeiter nach deren Angaben auf alle mögliche Weis chikanirt. grob und un verschämt behandelt haben, und 8 so einrichtet haben, daß die Arbeit während dS TageS immer nur spärlich einkam ( 3 ist AlleS Stückarbeit) und dann immsr in den Abendstunden nachgearbeitet- werden mußt. DleS sei nach Angabe der Arbe'tr allerdings zum Vortheile de VormanneS gewesen, weil er dann für die Ueber zeit rtra bezahlt wur.dk. Aber den Ar. heitern konnte dieS nicht behagen, und sie beschwerten sich wiederdolt. wurden aber immer in barsche Weise abgewiesen. Schließlich als ihr Lag durch daS Ve nehmen deS VormanneS ine ganz uner träglicht würd, wandten sie sich gemein sam an den Geschäftsführer W. G Hsl land, dem sie in einem langen Schreiben ihr Lage schilderten, und in welchem sie verlangten, daß r dem Vormann seine Resignation abverlange, oder denstZben. falls r nicht resignire. entlasse Geschähe dies nicht, so würden sie genöthigt sein, am 7. Mai dl Arbeit niederzulegen. Dr Geschäftsführer weigerte sich auch den Vormann mit dem er befreundet ist zu entlassen, und dl Arbeiter wandten sich nun an Herrn Lauter selbst, der sich jtdoch tigert, ihnen Gihör zu schenken, worauf sie. 8 Mann stark, die Arbeit instell. ten. DaS Schlimm an der Sache ist hier wiederum der Umstand, daß die Ar. beiter zu keiner Organisation gebören. undBeistand dahernichtervarten können. Sie mögen noch so sebr gekränkt und lm Recht sein, .ihre Plätze werden bald von Andern besetzt sein, und kein Mensch wird sich ihrer annehmen Dem Arbeiter wird nur geholfen werden, wenn er sich selbst hilft, und dies kann er vorläufig am besten dadurch, daß er sich seiner Fachgenossenfchast anschliißt. ,ttzt-vttte Schwiegermütter sind sprichwörtlich im Verruf, und wenn da Sprichwort auch sicherlich nicht immer Recht hat. so scheint doch di Schskegermulter von Dan. Li neS eint von denen zu sein, welchen doS Sprichwort fein Entstebung verdankt. Lines, welcher 199& Massachusetts Ave. wohnt, war der Friedensstörung in Folge wer häuslichen Szen angeklagt. Der Mayor bestraft ihn nicht, denn S zeigte sich klar, daß die Schwiege,, mutler Schuld war, und das Verfahren im Polizelgericht schloß mit der felsen. kesten Versicherung des Angeklagten, daß r so lange nicht mehr mit seiner Frau leben erd, als diese sich nicht von ihrer Mutter trennt. D! Übrigen Fäll, welche vorkam, sind an anderen Stellen kvShnt.

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